Schwinn IC8 Firmware Auslesen Anleitung: Ein Umfassender Überblick

Das Spinning-Bike Schwinn IC8 überzeugt mit einer einfachen Montage, einer sehr guten Verarbeitung und einer stabilen Konstruktion, die auch nach wochenlangem Training keine Schwachstellen offenbarte. Das Fahrgefühl ist aufgrund des leichtgängigen Antriebs, des sehr guten Rundlaufs und des Magnetwiderstandes ausgezeichnet. Das IC8 ist dabei extrem leise und weist keine Schleifgeräusche auf - kein Vergleich zu Filzwiderständen.

Die Widerstandseinstellung funktioniert stufenlos und sehr fein gegliedert. Zudem verfügt das IC8 bereits über Klickpedale, so dass diese nicht nachgerüstet werden müssen. Sattel und Pedale lassen sich auf Wunsch gegen die eigene Ausrüstung auswechseln, die Kurbelarme aber nicht. Die Größenanpassung des IC8 ist in kleinen Intervallen und guten Bereichen möglich, so dass sowohl kleinere als auch größere Personen problemlos auf dem IC8 trainieren können. Der Lenker bietet viele Griffpositionen und einen sicheren Halt.

Die beiliegende Anleitung ist beim Aufbau verständlich und gut strukturiert, lässt aber weitergehende Erläuterungen zur App-Anbindung und Konsole vermissen. Eine ausführlichere Variante gibt es online als PDF.

Die Anzeige der verbrauchten Kalorien ist als sehr grobe Schätzung zu sehen, da das IC8 keine Benutzerprofile bietet, bei denen man das Alter, die Größe und das Gewicht angeben kann, was dann in die Berechnung einfließen könnte.

Bluetooth-Schnittstelle und App-Anbindung

Was das Schwinn IC8 besonders interessant macht, ist die Bluetooth-Schnittstele, über die die Daten der Konsole an Apps weitergegeben werden können. Da das IC8 kein Smart-Trainer ist, funktioniert diese Steuerung aber nur in eine Richtung. Die Apps können keinen Einfluss auf den Widerstand des IC8 nehmen, dieser muss immer vom Nutzer selbst eingestellt werden - wie beispielsweise auch beim Peloton Bike. Die Bluetooth-Verbindung funktioniert zuverlässig und ohne Aussetzer.

Kompatible Apps

Das Schwinn IC8 ist nicht an eine App gebunden, sondern der Nutzer kann selbst entscheiden, welches Trainingsprogramm er einsetzen möchte - sofern es unterstützt wird. Und genau hier ist der Knackpunkt, denn die RideSocial-App vom Hersteller selbst überzeugt nicht. Die deutlich bessere Konkurrenz in Form von Zwift und Kinomap hat aber bei der ersten Auslieferung des IC8 mit Firmware 1.2 Probleme, die Werte des IC8 korrekt in die in den Apps genutzte Leistung umzurechnen.

Zwift

Während man in Zwift zum Radrennprofi mutiert, kommt man in Kinomap, das von Schwinn selbst nicht offiziell unterstützt wird, nicht vom Fleck, da das IC8 nicht gefunden wird, sondern man sich über ein anderes Modell des Herstellers aushelfen muss. Da Schwinn die Probleme in Zwift bekannt sind, tauscht der Hersteller Konsolen mit Firmware 1.2 kostenlos gegen Konsolen mit Firmware 1.3 aus, die das Problem behebt.

ComputerBase wird die Leistungswerte in Zwift noch einmal unter die Lupe nehmen, sobald eine Konsole mit Firmware 1.3 vorliegt.

Der Support von Schwinn hat Nutzern gegenüber mitgeteilt, dass der Fehler nur bei den ersten Auslieferungen des IC8 mit Firmware 1.2 auf der Konsole vorliegt und sie ihre Konsole gegen ein Modell mit Firmware 1.3 austauschen lassen können - der Nutzer selbst kann die neue Firmware nicht einfach aufspielen.

Auch gegenüber ComputerBase hat Schwinn die anfänglichen Probleme bestätigt und nach eigenen Angaben die Konsolen bei allen Nutzern mit Problemen kostenlos ausgetauscht.

Wer nicht auf den Austausch der Konsole warten möchte, kann sich zwischenzeitlich auch mit einer manuellen Kalibrierung der Magnetbremse behelfen - ComputerBase rät jedoch zum Austausch der Konsole über den Support.

Als die Probleme auftraten, hatte Schwinn als erste Lösung einzelnen Anwendern von Zwift bereits vorab eine Anleitung zukommen lassen, wie die Magnetbremse des IC8 kalibriert werden kann, um realistischere Werte in Zwift zu liefern, die ein Messen mit der Konkurrenz sinnvoll machen.

Geeichte Werte lassen sich so zwar nicht erreichen, aber das Training mit Zwift wird sehr viel realistischer. Nutzer im Forum von Zwift bestätigen, dass diese Kalibrierung die Watt-Ausgabe in der App deutlich senkt und treffendere Werte liefert. Die Daten aus Zwift lassen sich beispielsweise an Strava übertragen.

Die App kann 25 virtuelle Kilometer lang ausprobiert werden, bevor ein Abonnement abgeschlossen werden muss.

Kinomap

Kinomap ist ebenfalls eine Video-App, die fast 250.000 Kilometer Strecke rund um die Welt zum Erkunden bereitstellt. Sie ist dabei nicht nur auf das Cycling beschränkt, sondern unterstützt auch das Laufen und Rudern. Ein „Mehrspielermodus“ erlaubt das gleichzeitige Trainieren mit anderen Nutzern aus der App.

Kinomap unterstützt inzwischen offiziell das Schwinn IC8, wobei dies eine einseitige Unterstützung durch Kinomap ist, denn Schwinn kooperiert nach eigenen Angaben nicht mit Kinomap, weshalb der Hersteller bei Problemen auch an die Entwickler verweist.

Denn diese gibt es in der Praxis durchaus. Das IC8 wird in der iOS-App von Kinomap über Bluetooth nämlich gar nicht gefunden, wenn man es in der Liste der unterstützten Geräte auswählt.

Wählt man stattdessen das Upright Bike 131 aus, wird die Bluetooth-Verbindung zum IC Bike angezeigt und kann genutzt werden.

Der Widerstand muss auch bei der Kinomap-App selbst am IC8 eingestellt werden, wobei in den Videos eine Einblendung den empfohlenen Widerstand anzeigt. Kinomap hat mit dem IC8 derzeit - mit der Auswahl des Upright Bike 131 - aber das Problem, dass die Leistung des IC8 viel zu gering interpretiert wird.

Unter Android wird das IC8 in der App bei der Auswahl des Modells aus der Geräteliste erkannt, aber beim Training wird keine Drehzahl an die App übermittelt, weshalb sie nicht genutzt werden kann. Ob oder wann diese Probleme gelöst werden, ist nicht bekannt.

Die App ist sowohl für Android als auch iOS verfügbar. Es gibt aber aufgrund der Bestimmungen des App-Stores keine kostenfreie, eingeschränkte Version von Kinomap mehr, sondern lediglich eine kostenlose, uneingeschränkte, siebentägige Testversion, bevor zwingend ein Abo notwendig ist. Letzteres kostet monatlich 9,99 Euro oder jährlich 79,99 Euro.

Peloton

Mit Peloton ist einer der größten Fitnesstrends aus den USA nun auch in Deutschland gestartet. Peloton bietet mehr als 1.000 Cycling-Kurse zum On-Demand-Abruf und zahlreiche Live-Kurse für Abonnenten.

Der Anbieter beschränkt sich dabei nicht mehr auf das Indoor-Cycling, sondern bietet auch ein Laufband an und mit Yoga, Kräftigungsübungen und Bodyweight-Trainings stehen inzwischen mehrere hundert andere Workouts zur Verfügung.

Hierfür werden Studios in New York und London betrieben, von denen aus die Live-Kurse gestreamt werden.

Erst seit drei Wochen kann Peloton in der US-Version auch in Deutschland genutzt werden und ist im deutschen App Store verfügbar. Das Milliarden-Startup aus den USA will nun auch in Deutschland durchstarten - und irgendwann aus der Verlustzone kommen.

Seitdem kann auch das Schwinn IC8 mit Peloton genutzt werden. Während das Abo beim Kauf eines Peloton Bike 39 Euro im Monat kostet und zwingend notwendig ist, kostet das Abo der App ohne Peloton Bike derzeit nur 12,99 Euro im Monat und kann unabhängig vom Peloton Bike auf drei iOS-Geräten genutzt werden.

Wer sich die gebotenen Inhalte zunächst ansehen möchte, erhält einen kostenfreien Testmonat. Dabei können auch alle anderen Angebote genutzt werden, nicht nur auf das Cycling bezogene Trainings und Videos. Das Schwinn IC8 kann in der Peloton-App als Zuspieler für die Drehzahl verbunden werden, was auf Anhieb problemlos und zuverlässig funktioniert.

Daraufhin wird die eigene Drehzahl beim Training in der Peloton-App angezeigt und im Trainingsverlauf fortlaufend festgehalten. Die Drehzahl stimmt mit den Angaben auf dem Display des IC8 überein.

Der enorme Vorteil im Vergleich zu Zwift und Kinomap ist hierbei, dass Peloton rein auf die Drehzahl und den Widerstand setzt, da das Peloton Bike nach demselben Prinzip funktioniert - auch wenn das Peloton Bike zusätzlich den eingestellten Widerstand und eine Leistung in Watt auf dem Display anzeigt, was beim IC8 nicht übermittelt wird, aber ohnehin nicht erforderlich ist.

Während des Trainings ist in der Peloton-App zu sehen, welche anderen Teilnehmer zur selben Zeit trainieren. Diesen kann auch gefolgt werden, wobei bislang durch die Nutzung der US-Version der App für den deutschen Markt noch keine deutsche Community entstanden ist.

Neben angeleiteten, mit Musik unterlegten Trainings mit einem Coach, der die Widerstandseinstellungen und Drehzahlen vorgibt und den Nutzer motivieren soll, gibt es Videos, die durch unterschiedlichste Landschaften führen. Diese sind allerdings ebenfalls nicht alle hochauflösend und auch in diesen gibt es wie bei anderen Video-Trainingsprogrammen immer wieder Sprünge in den Videos, die den Nutzer plötzlich an eine etwas andere Stelle im Video versetzen.

Die Peloton-App ist deshalb quasi das, was die JRNY-App für den Bowflex Max Trainer M8 ist. Sie synchronisiert die Leistungswerte des IC8 beim Training, bietet umfangreiche Trainingspläne, hält die Trainingserfolge übersichtlich fest und schlüsselt dabei sogar die jeweils gefahrenen Drehzahlen über den Verlauf jedes Trainings auf.

Die Trainingseinheiten und geführten mehrwöchigen Kurse sind motivierend, wenn man sich für überschwängliche Coaches begeistern kann. Die Peloton-App ist derzeit die beste Training-App für das Schwinn IC8. Auch hier gilt aber, dass Trainingseinheiten, die nur auf dem IC8 durchgeführt werden, nicht im Nachhinein mit der App synchronisiert werden können.

Wer auf all diese Vernetzung und ein Tracking seines Trainings mit einer Übersicht über etwaige Verbesserungen verzichten kann, kann aber auch einfach sein Tablet auf das Schwinn IC8 stellen und ein kostenloses Trainingsvideo auf YouTube starten, an dem man sich orientiert.

ICG® App

Vergewissere Dich zuerst, auf welchem Bike Modell Du Dein Training ausführst. Die Modellbezeichnung findest du unterhalb des Sattels. Hier sollte sich ein kleine Plakette mit Aufdruck IC5, IC6, IC7 oder IC8 befinden.

Nach ein paar Pedalumdrehungen startet der Radcomputer automatisch. Wähle nun einen der Trainingsmodi Watttraining, Herzfrequenztraining oder FTP Leistungstests aus. Die App kann nicht verbunden werden, wenn der Modus Quick Start ausgewählt wurde.

Nachdem Auswahl des Trainingsmodus wirst Du gefragt, ob Du Deinen Radcomputer mit der ICG® App verbinden möchtest. Wähle „Ja“ auf dem Radcomputer. Stelle sicher, dass Bluetooth auf Deinem Handy aktiviert ist und öffne die ICG® App.

Logge Dich in Dein Benutzerkonto ein und klicke auf den Button „Jetzt verbinden“. Es erscheint nun eine Liste mit Bike ID Nummern. Wähle die ID Deines Rads aus. Nun wirst Du gefragt, ob du die persönlichen Daten aus Deiner App auf den Radcomputer übertragen möchtest, um Deinen individuellen FTP Wert festzulegen. Wähle „Ja“ und beginne Dein Training.

Nach ein paar Pedalumdrehungen startet der Radcomputer automatisch und zeigt die verschiedenen Trainingsmodi Watttraining, Herzfrequenztraining und FTP Leistungstests.

Öffne nun die ICG® App auf Deinem Smarphone oder Tablet und vergewissere Dich, dass die Bluetooth Verbindung aktiviert ist. Logge Dich in Dein Benutzerkonto ein und klicke auf den Button „Jetzt verbinden“. Es erscheint nun eine Liste mit Bike ID Nummern. Wähle die ID Deines Rads aus.

Wähle nun einen der Trainingsmodi Quick Start, Watttraining, Herzfrequenztraining oder FTP Leistungstests aus. Nach Auswahl eines Modus werden die Daten aus der ICG® App direkt an Deinen Radcomputer übertragen. Du kannst Dein Training jetzt beginnen.

Fahrtechniken

In dieser Technik ist es nicht nötig in einem zur Musik passenden Beat zu fahren. Die RPM sollten nicht höher als 100 RPM für L1 Teilnehmer und nicht höher als 120 RPM für L2-L4 Teilnehmer liegen. Im Warm Up gilt dabei eine maximale RPM von 100 für alle Leistungsniveaus.

Die Fahrtechnik Seated Climb baut auf Seated Road auf und simuliert das bergauf Fahren im Sitzen. Wir beginnen den Standing Climb immer aus dem Seated Climb heraus.

Die Trittfrequenz dieser Technik für L1/ L2 Teilnehmer liegt zwischen 50-72 RPM, ab L3 kann diese auf 50-80 RPM erweitert werden. Mit einer Trittfrequenz von 50-60 RPM wird das Fahren auf einem sehr steilen Berg simuliert.

Jumps sind rythmische Wechsel von sitzenden und stehenden Passagen. Die Trittfrequenz der Technik liegt für L1 und L2 bei 50-72 RPM und ab L3 bei 50-80 RPM.

Die Position dieser Fahrtechnik entspricht der des Standing Climb und unterscheidet sich in Geschwindigkeit und Widerstand. Die Trittfrequenz liegt zwischen 80-100 RPM.

Mit dieser Fahrtechnik simulieren wir die Verlagerung des eigenen Körpergewichts auf dem Bike, wie beispielsweise beim Fahren auf einem Waldweg, beim Durchfahren eines Lochs oder beim Abfahren einer Treppe oder eines Berges. Das Gesäß sollte immer über dem Sattel positioniert bleiben und die Bewegungen sollten kurz, dynamisch und flüssig sein.

Diese Technik simuliert das Überholen im Sitzen oder Stehen einer langsamen Gruppe von Radfahrern auf einem Berg. Wir erhöhen den Widerstand noch einmal kurz vor der Erhöhung der Geschwindigkeit. Bei der Fahrtechnik Hillspeed Overtake wird eine maximale Trittfrequenz von 120 RPM im Sitzen und von 100 RPM im Stehen nicht überschritten.

Der Berg wird in den Positionen von Seated oder Standing Climb mit einer Trittfrequenz von 50-80 RPM gefahren.

Workouts und Trainingsaufzeichnung

Vergewissere Dich, dass Deine Bluetoothverbindung an Deinem Smartphone/Tablet und auch Deinem Radcomputer aktiviert ist. Öffne Deine ICG® App und klicke in den Menüpunkt „Workouts“. Wähle nun eine für Dein Trainingsziel passende Workoutkategorie aus. Du kannst innerhalb der Kategorie Workouts nach Intensität und Dauer filtern.

Neben diesen offiziellen ICG® Workouts können zudem Workouts selbst über den ICG® Workout Builder erstellt werden.

Wie kann ich ein Training mit der ICG® App aufzeichnen? Klicke auf den dritten Punkt in der App Menüleiste. Vergewissere Dich, dass Deine Bluetoothverbindung aktiviert ist.

Wenn Du Dein eigenes Workout erstellen und teilen möchtest, kannst Du dies mit Hilfe des Tools „ICG® Workout Builder“ über die Plattform www.teamicg.online machen. Erstelle ein Benutzerkonto oder melde Dich bei Deinem bestehenden Konto an. Im Anschluss kannst Du die Kategorie „Workout Builder“ auswählen und Dein eigenes Workout erstellen.

Nach erfolgreicher Anmeldung kannst Du über den zweiten Menüpunkt die App Einstellungen öffnen.

FTP-Wert

Einer der Schlüsselwerte im leistungsorientierten Training ist die Functional Threshold Power (FTP), dt. Dauerleistungsschwelle. Sie ist definiert als die höchste durchschnittliche Watt-Leistung, die ein Sportler eine Stunde lang erbringen kann. Je höher dieser Wert, desto leistungsfähiger ist der Sportler. Die Life Fitness powered by ICG® Bikes bieten die Möglichkeit den eignen FTP-Wert direkt am Gerät zu ermitteln. Wir empfehlen Dir mit einem FTP Stufentest zu beginnen, wenn Du noch keine Erfahrung im Watttraining hast. Der Test ist als sogenannter „Rampentest“ konzipiert.

Sobald der Test gestartet wird, wird ein Zielwert von 75 Watt (+/- 15 Watt) vorgegeben. Die zu testende Person ist nun gefordert, eine für sie angenehme Trittfrequenz zwischen 70 und 90 RPM während des gesamten Tests konstant beizubehalten und über den Widerstandsregler den Widerstand so einzustellen, dass der Zielwert erreicht wird.

Der Zielwert muss in einem Fenster von max. +/- 15 Watt Abweichung erreicht werden, ansonsten wechselt der Hintergrund der Wattanzeige auf die Farbe Rot. Wird der Zielwert eingehalten, ist die Wattanzeige grün hinterlegt.

Der Zielwert erhöht sich alle 4 Minuten um 25 Watt. Der Test kann jederzeit beendet werden. Sobald die erste Rampe erfolgreich absolviert wurde (75 Watt für 4 Minuten), wird das Ergebnis nach dem Beenden des Tests angezeigt. Wird vorher abgebrochen, so schlägt der Test fehl. Beachten Sie, dass immer nur vollständig gefahrene Rampen (4 Minuten) für das Ergebnis des Tests berücksichtigt werden.

ICG® Instructor Club

Als Mitglied des Global ICG® Instructor Clubs profitierst Du von zahlreichen Vorteilen wie kostenlose Musik Downloads, Kursprofilen und vieles mehr.

Leider nicht. Du kannst aber einen Track von Deinem PC in den Workout Builder einbinden, um die Tracklänge sowie den Titel automatisch zu integrieren. Klicke hier, um mehr über den Workout Builder zu erfahren. Der Track kann aufgrund von Lizenzrechten nicht in der App abgespielt werden.

Als Mitglied des Global ICG® Instructor Clubs erhältst Du zweimonatlich kostenlose Musik-Downloads. Spotify ist ein Streaming Dienstleister für private Nutzer. Wir unterstützen diese Funktion nicht für die ICG® App. Als Cycling Trainer für Gruppenkurse musst Du speziell lizensierte Musik verwenden.

Eine Datenübertragung von Radcomputer zu Zwift ist ohne die ICG® App möglich. Allerdings variiert der Übertragungsweg je nach Modell des Radcomputers. Radcomputer aus Jahren vor 2020 (TFT 1.0 mit Sensortasten) übertragen die Daten über ANT+.

Möchtest Du Deine Zwift App auf Deinem Android Endgerät mit dem Radcomputer verbinden musst Du ANT+ innerhalb der Zwift App aktivieren. Wenn Du Dein Training startest, empfängt die Zwift App die Daten Deines Radcomputers. Benutzt Du einen WattRate TFT 2.0 Radcomputer (mit mechanischen Tasten) so werden die Daten über Bluetooth 5.0 übertragen.

Melde Dich bei Deinem Benutzerkonto der ICG® App an und öffne den zweiten Menüpunkt „Profil“. Hier gelangst Du zu den App Einstellungen. Wähle nun mit Hilfe des Schiebereglers aus, an welche Drittapps Du Daten übertragen möchtest.

Die ICG® Radcomputer empfangen Signale von kodierten und nicht-kodierten Brustgurten sowie Signale von Bluetooth (BLE) Brustgurten. Bitte überprüfe in den Herstellerangaben, ob Dein Brustgurt BLE oder analoge Signale sendet, um die Konnektivität mit dem Radcomputer sicherzustellen.

Funktionen und Technische Details

Das Schwinn 800IC setzt neue Maßstäbe im Indoor-Cycling-Bereich. Mithilfe des präzise einstellbaren Bremssystems kann das Training individuell und exakt gesteuert werden. Damit Sie das Training optimal gestalten können, lässt sich die Magnetbremse in 100 Widerstandsstufen besonders fein einstellen. Die Trainingsziele auf Basis von Zeit, Distanz, Kalorienverbrauch und Herzfrequenz per integriertem Pulsempfänger erlauben ein vielseitiges Training. Das robuste Speedbike ist für ein Körpergewicht von bis zu 150 kg ausgelegt.

Der mitgelieferte Rennsattel sowie der Multipositionslenker können horizontal und vertikal eingestellt werden. Sogar der Winkel des Sattels kann leicht verändert werden und gegen einen handelsüblichen Fahrradsattel ausgetauscht werden. Sowohl kleine Menschen ab einer Körpergröße von 165 cm, als auch große Menschen bis zu 195 cm konnten in unserem Test das Speed Bike ohne Probleme benutzen.

Der Q-Faktor (Pedalabstand) beträgt 200 mm. Der Lenker kann um 10 cm in die Höhe verstellt werden. Die Kombipedale des IC8 bieten mit ihren einstellbaren Fußschlaufen nicht nur gewöhnlichen Sportschuhen sicheren Halt, sondern lassen sich auf der Rückseite auch mit Radschuhen (Schuh-Clips /Cleats) nutzen, die das SPD-Klicksystem aufweisen.

Die Verarbeitung des Schwinn IC8 ist tadellos, alle Schweißnähte des Rahmens sind sauber ausgeführt. Die Rahmenkonstruktion aus Stahl ist mit einer korrosionsresistenten Oberflächenbeschichtung überzogen und bis zu einem hohen Maximalgewicht von 150 kg belastbar.

Das Schwinn IC8 Indoor Bike ist nahezu lautlos. Die im Test gemessene Lautstärke betrug ca. 39-41 dB. Bei diesem Schwinn Modell sind sogar Hantelablagen inklusive Hanteln integriert und so kann jederzeit auch ein Arm-Workout im Training eingebaut werden. Das Display könnte größer und moderner sein. Der Trainingscomputer bietet keine Benutzerprofile, bei denen man Alter, Größe und Gewicht des Benutzers angeben kann. Trainingseinheiten werden nicht gespeichert, um sie später zu synchronisieren. Die Kurbelarme lassen sich nicht auswechseln.

Das IC8 ist eine gelungene Kombination aus robustem Premium-Speedbike und moderner Technik. Außergewöhnlich ist der nahezu lautlose, flüssige Rundlauf und die feine Einstellung des Magnetbremssystems in 100 Schwierigkeitsstufen, sowie die hohe Widerstände, die erzeugt werden können. Das Speed Bike ist sowohl für ein moderates, als auch ein intensives Cardio-Training, Ausdauertraining, Gewichtsverlust und Muskelaufbau geeignet. Es kann sowohl im Sitzen als auch im Stehen und in der Aero-Position gefahren werden.

Aufstellmaß: Länge 124 cm, Breite 54 cm, max. 61 cm und max. Einstiegshöhe, d.h. Lautstärke: ca.

App-Kompatibilität und Funktionen

Das Indoor Cycle Schwinn IC8 kann mit der Zwift App, der Kinomap App, JRNY, Explore the World by Bowflex und der Rouvy App genutzt werden.

Mit der Android Version ist ein koppeln derzeit nicht möglich.

In der Peloton® App wird ausschließlich die Trittfrequenz (Cadence) angezeigt.

Die JRNY App lässt mit vielen Fitnessgeräten von Schwinn, Nautilus und Bowflex koppeln. Die App hat individuelle Trainingsprogramme die sich automatisch an eine Leistungssteigerung anpassen. Die App kann 60 Tage kostenlos getestet werden. Wer das ABO nicht verlängern möchte muss vor Ablauf der 60 Tage kündigen.

Tabelle: Kompatibilität von Apps mit Schwinn IC8

App Kompatibilität Funktionen
Zwift Ja Virtuelle Welten, Watt-Messung
Kinomap Ja (inoffiziell) Realistische Streckenvideos
Peloton Ja Live-Kurse, Trittfrequenzanzeige
JRNY Ja Individuelle Trainingsprogramme

Kalibrierung der Magnetbremse

Update: Seit August 2020 wird das IC8 mit der Firmware 1.3 ausgeliefert. Durch diese Änderung muss die Magnetbremse laut Hersteller nicht mehr kalibriert werden.

Achtung: Der Magnetwiderstandssensor kann nur dreimal kalibriert werden. Ein neuer Widerstandssensor kostet ca.

  1. Drücken Sie nun die Taste „ZURÜCK“ und „ERHÖHEN“ erneut 3 Sekunden lang.
  2. Die zweite Zahl ist der aktuelle Wert in Stufe 1. Dazu wird der Widerstandsknopf der Magnetbremse nach links, entgegen dem Uhrzeigersinn, gedreht bis zum Anschlag.
  3. Danach blinkt die Bremspositionsstufe 100.

Hinweis: Bei der Einstellung für die Stufe 100 kommt es, je nach Bike, ab Position 70 bis 80 zu Schleifgeräuschen. Diese werden durch die Notstop-Bremse verursacht. Mit zunehmender Abnutzung der Bremse werden die Geräusche weniger.

Wer mit den Schleifgeräuschen nicht leben kann, sollte bei der Kalibrierung der Stufe 100 nicht nur eine viertel Umdrehung nach links drehen, sondern so weit, bis die Schwungscheibe nicht mehr schleift.

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