Einer der im positiven Sinne umtriebigsten, reinen Kinderfahrrad-Hersteller der letzten Jahre ist die Bielefelder Firma Coolmobility. Ursprünglich stand S'cool einmal für ein sehr breites Sortiment von vergleichsweise günstigen Standard-Kinderrädern - oft genug mit Rücktrittbremse und ohne besonderen Fokus auf geringes Gewicht.
Doch in den letzten Jahren hat sich viel bewegt: Das Sortiment wurde geschärft und nach oben erweitert - und so finden sich bei S'cool inzwischen auch leichte, sportliche Kinderräder, wie sie auch dem Kinderfahrradfinder gefallen :-). Bis hin zu Gravel-Bikes. Aber auch jenseits von Modellentwicklung und Vertrieb sind Coolmobility aktiv und engagiert.
S'COOL Juniorbikes und die Entwicklung der Marke
S‘COOL Juniorbikes gibt es schon lange. Und seit Ihr die leichten S'cool Lixe-Modelle und Academy Bikes an den Start gebracht habt, sind die beiden Marken auch im Kinderfahrradfinder gelistet. Aber beginnen wir mal ganz am Anfang: Seit wann gibt es Scool bzw. Coolmobility?
Axel Böse: Während meiner beruflichen Laufbahn habe ich verschiedene Management Positionen in Industrie und Handel durchlaufen. Mir bot sich 2013 dann die Gelegenheit, die Marke S’COOL zu übernehmen, die ich bis dahin beraten hatte. Der Markt für Kinder- und Jugendräder erschien vielversprechend - und durch meine Kinder hatte und habe ich auch einen persönlichen Bezug zum Kinderfahrrad-Thema. Wir sind eine fahrradbegeisterte Familie.
Andreas Szygiel: Ich bin seit der Gründung 2013 dabei und Vater eines 12-jährigen Sohnes. Bis heute bin ich begeisterter Radsportler und es macht einfach Spaß, Kinder zu sehen, die mit ihren Fahrrädern glücklich sind. Mit unseren coolen und modernen Rädern wollen wir den Kids und Jugendlichen Lust aufs Fahrradfahren machen! Denn wenn Kids erstmal „kein Bock“ haben, ist es schwer, sie wieder zu motivieren. Und ich muss sagen, es gelingt uns bisher sehr gut!
Veränderungen im Verhältnis zu Kinderbikes
Andreas: Seit einiger Zeit merken wir, dass Eltern nicht nur für sich, sondern auch für ihre Kinder deutlich hochwertigere Räder suchen, als früher. Verkehrssicherheit und cooles Design waren schon immer wichtig. Zunehmend wird aber nun auch auf geringes Gewicht und höherwertige Komponenten geachtet.
Und - es hat zwar etwas gedauert - aber bei vielen Händlern ist dieser Wandel inzwischen auch angekommen. Mit unseren Lixe-Modellen von S’COOL und den ACADEMY Bikes haben wir da voll ins Schwarze getroffen. Die Räder sind superleicht. Und was sich an den reinen technischen Daten nicht erkennen lässt: Sie wurden in Zusammenarbeit mit einem Orthopäden und Sportmediziner entwickelt.
Innovationen und spannende Erfahrungen
Axel: Spannend war es eigentlich immer (lacht). Und gute Entscheidungen gab es viele: Mit den S’COOL eTrox - das sind unsere E-Bikes für Kinder und Jugendliche - haben wir ganz klar einen Nerv der Zeit getroffen. Es gibt sicher gute Argumente, bei Kindern auf Räder ohne E-Motor zu setzen.
Dass unsere leichtgewichtigen ACADEMY Bikes richtig gut ankommen, habe ja bereits erklärt. Und dann sind da noch die Gravelbike-Versionen unserer S'COOL Lixe. Im Gravel-Bereich gibt es noch nicht viel für Kinder. Dabei ist das Gravel-Konzept doch gerade für die junge Generation wie maßgeschneidert: Sportliche, leichte Räder, die sich sowohl auf Waldwegen als auch auf Asphalt wohlfühlen. Räder für alle Fälle sozusagen.
Die Zukunftspläne von S'COOL
Axel: Ja, in der Tat! Wir werden demnächst beim Thema Gravelbikes für Kinder und Jugendliche noch eins draufsetzen und das S’COOL-Sortiment in diesem Bereich erweitern bzw. nach oben abrunden. Wobei “nach oben” jetzt nicht teuer heißt.
Das S'cool Rennrad 14 Zoll im Detail
Warum sollte man daher nicht ein Produkt anbieten, dass sowohl als Laufrad und als Fahrrad genutzt werden kann? Genau dies ermöglicht der Hersteller S´Cool mit der optisch attraktiven Rennrad-Laufrad-Kombi* im gut sichtbaren Orange. Die clevere Kombination von Laufrad und Kinderfahrrad wird, wenn der Nachwuchs so weit ist, ganz einfach mittels einer ansteckbaren Treteinheit erweitert.
Geeignet ist die innovative Fusion zweier beliebter Kinderräder ab drei Jahren. Der Anbieter nennt eine Körpergröße von 85-90 cm als idealen Startpunkt. Sehr kleine Kinder sollten also warten, bis sie groß genug sind, sonst können sie das Rad noch nicht richtig und mit Spaß nutzen. Konsequenterweise sind große 14-Zoll-Räder verbaut, die beide Einsatzmöglichkeiten des Modells ermöglichen und einen sicheren Lauf garantieren.
Passt alles, dann heißt es: Erst Rennen, dann Radeln! Das Produkt bereitet in der Laufrad-Phase seine Einsatz als schickes Rennrad vor - der Umstieg fällt den Kleinen leichter, weil sie ihr Gerät schon kennen. Eine Vertrautheit, die Angst reduziert, denn die bisherige Übung vermittelt Sicherheit und wichtige Erfahrungswerte.
Dieser positive psychologische Aspekt sollte nicht unterschätzt werden, er reduziert mentale Hürden sensibler Kinder. Einwandfrei fällt die Verarbeitung des Produktes aus, was angesichts des nicht ganz billigen Preises auch zu verlangen ist. Die Gabel besteht aus HiTen-Stahl mit Sicherheitsanschlag, das Kinderfahrrad ist zudem TÜV- / CE-geprüft.
Hinweis: Der einfache Umbau vom Laufrad zum Fahrrad gelingt fix mit einer ansteckbaren Treteinheit. Weil Kinder nicht nur motorisch geschickter werden, sondern natürlich wachsen, lässt sich die Sitzposition im Bereich von 40-47 cm stufenlos verstellen. Damit wird eine ansprechende Nutzungsdauer gewährleistet, die bis zum 6./7. Lebensjahr gehen kann.
In diesem Kontext ist allerdings fairerweise anzumerken, dass Kinder, die sehr schnell größer werden, dem Rad früher entwachsen - dieser Aspekt ist schlichtweg nicht steuer- oder planbar. Die Kombi von S´COOL kann Wachstumsschübe somit eine Zeit lang ausgleichen. Durch den „Auftakt“ als Laufrad fällt das Fahrrad im Vergleich zu späteren Rädern natürlich recht klein aus.
Für den Fahrtkomfort sorgt ein kindgerecht geteilter Lauf- und Fahrradsattel, die Sicherheitsgriffe mit Prallschutz reduzieren am Rennrad die Verletzungsgefahr und gewährleisten eine souveräne Handhabung. Gut sichtbare Reflektoren verstärken den durch die orangene Farbe bereits gut wahrnehmbaren Charakter des Laufrads & Fahrrads.
Dennoch sollte es nicht im Straßenverkehr verwendet werden, sondern sich ausschließlich auf sicheren Strecken bewegen. Die Kinder befinden sich in einem jungen Alter, ihnen fehlt die benötigte Erfahrung und Kompetenz, die Teilnahme am Straßenverkehr folgt erst später mit einem größeren Fahrrad und erlangter Reife.
Vor- und Nachteile der 2-in-1 Kombination
Herr von Drais lässt grüßen: An sein Laufrad erinnert die Form des RennRades von Coolproducts. Und so soll es auch funktionieren. Das Konzept überzeugt: Kleine Kinder trainieren mit dem Laufrad Gleichgewichtssinn und Koordination von Fortbewegung und Lenken.
Dabei behalten sie sicheren Bodenkontakt und kommen ohne Stützräder aus, die Lernerfolge eher behindern. Für Kinder ab zweieinhalb Jahren, für die Coolproducts das 14-Zoll-Rad empfiehlt, war in unseren Fahrversuchen der von 46 auf 40 Zentimeter herunterstellbare Sattel aber immer noch zu hoch.
Kleine Kinder erreichten den Boden nur mühsam mit den Fußspitzen und brauchten Hilfe von Erwachsenen - was nicht Sinn der Sache ist. Als Laufrad wird es nur durch die vordere V-Bremse verzögert. Die Bremsbeläge könnten besser auf die Felge abgestimmt sein, denn die Bremse zieht bei trockener Straße deutlich besser als im Nassen.
Der trotz Verstellmöglichkeit zu weite Bremshebelabstand ist von kleinen Kinderhänden schwer zu greifen. So toll der Gedanke hinter dieser 2-in-1 Kombination auch ist, so ist das Ergebnis doch leider nur ein Kompromiss.
Das Kidsbike bzw. Rennrad ist ein brauchbares 14 Zoll Kinderfahrrad das besonders für Fahrradanfänger gut geeignet ist. Zum Erlernen des Fahrradfahrens können so zunächst die Pedale abgebaut werden. Dann können sich die Kinder an das große Rad gewöhnen und das Gleichgewicht trainieren.
Wenn dann die Pedale angebaut werden muss nur noch das Treten erlernt werden (und das ist schwer genug). Somit könnte man sagen: Das Ziel des Kidsbike ist nicht unbedingt ohne Pedale ein guter Ersatz für ein Laufrad zu sein, sondern dadurch die Stützräder überflüssig zu machen. Und das, finde ich, ist ein sehr guter Ansatz.
Denn ein Kind das gerne und viel Laufrad gefahren ist wird problemlos ohne Stützräder Fahrradfahren lernen. Wenn du deinem Kind etwas Gutes tun willst, dann kauf ihm jeweils das Gefährt das perfekt zu seinem Entwicklungsstand passt und auch darauf ausgerichtet ist.
Eine Kombination wird immer einen Kompromiss darstellen. Mit Glück kann die Nutzungsdauer ein wenig erweitert werden. Wahrscheinlicher ist aber, dass sich die Nutzungsdauer sogar verringert da euer Kind weniger Spaß an dem Gefährt hat.
Alternativen und Empfehlungen
Das neue woom GO 2 und 14 Zoll-Bikes von Early Rider zählen zu den besten Kinderfahrrädern in dieser Größe. Aber auch das „Academy Grade 2“ von S’COOL ist eine gute Alternative. Hier unsere Übersicht über gute Räder zum Fahrradfahren-Lernen.
Top 3 Favoriten für Kinderfahrräder in 14 Zoll
1. woom 2
Das woom 2 wiegt nur 5 kg und zählt damit zu den leichtesten Kinderfahrrädern. Auch die ergonomische Gestaltung ist exakt auf Kinder mit einem Alter von ca. 3 - 4,5 Jahre bzw. einer Körpergröße von 95 - 110 cm abgestimmt. Dieses Bike ist mit einer Lenkeinschlagsbegrenzung ausgestattet. Bei größeren Kindern sehen das manche Experten eher problematisch, unserer Erfahrung nach ist diese aber gerade bei jungen Fahranfängern hilfreich.
- Vorteile: Mit 5 kg eines der leichtesten 14 Zoll Kinderfahrräder, hoher Wiederverkaufswert, ergonomisch perfekt auf Kinder ab 3 Jahre abgestimmt.
- Nachteile: eher schmale Reifen - somit eher nicht fürs Gelände geeignet
Ein sehr beliebtes Premium-Kinderfahrrad in Leichtbauweise für Anfänger ab 3 Jahre. Die woom bikes zählen auch in der Dad’s Life Community zu den Kinderfahrrad-Favoriten.
2. ACADEMY Grade 2
Dieses 14 Zoll-Fahrrad wird vom Hersteller für Kinder ab 2 bis 4 Jahre bzw. einer Körpergröße von 95 cm empfohlen. Gewöhnlich folgt der Umstieg vom Laufrad auf ein Fahrrad allerdings erst ab frühestens 2,5 bis 3 Jahre. Die Modelle der Academy-Serie erinnern optisch bzw. auch beim Rahmen an die woom-Fahrräder. Fakt ist: Dieses Fahrrad ist damit ergonomisch sehr vorteilhaft für Kinder, die das Radfahren lernen.
- Vorteile: Mit 5,3 kg sehr leicht, vergleichbar mit woom oder Early Rider, durch kurze Tretkurbeln und aufrechte Sitzposition können die Füße jederzeit am Boden abgestellt werden - optimal für Anfänger, sehr schickes Design.
- Nachteile: etwas geringerer Wiederverkaufswert im Vergleich zu woom, da Marke noch weniger bekannt.
Das ACADEMY Grade 2 ist für Kinder ab etwa 2,5 Jahren optimal zum Radfahren-Lernen bzw. für Anfänger geeignet. Rahmenform und Design erinnern an das woom 2, auch das Gewicht ist mit 5,3 kg ähnlich gering. Somit eine sehr gute Alternative zu den Top-Marken wie woom oder Early Rider.
3. Preis-Leistungs-Tipp
Dieses Modell zählt zu den Online-Bestsellern. Unserer Einschätzung nach spielt dabei sicherlich der Preis eine große Rolle, der sich doch deutlich unter den Premium-Fahrrädern bewegt. Mit 9,7 kg Gewicht ist dieses Fahrrad schwerer als die 14-Zoll-Räder von woom oder Academy Bikes, aber dafür auch sehr robust. Die Verarbeitung ist in Ordnung.
- Vorteile: günstiger Preis, recht einfache Montage, schöne Mountainbike-Optik.
- Nachteile: Verarbeitung nicht auf Premium-Niveau, vergleichsweise schwer.
Weitere gute 14 Zoll Kinderfahrräder
- Mädchenfahrrad in 14 Zoll von Glerc: Eine preiswerte Wahl für Anfänger mit einfacher Montage.
- Early Rider Belter 14: Ein hochwertiges Kinderfahrrad mit Riemenantrieb für sportliche Fahrer.
- Angebot Kinderfahrrad „Bubble“ 14 Zoll von Glerc: Ein stabiles und günstiges 14-Zoll-Rad zum Fahrradfahren lernen.
- Kinderfahrrad 14 Zoll von Dino Bikes: Eine preiswerte Alternative für junge Radfahrer.
- Early Rider Belter 14 Urban: Das perfekte 14-Zoll-Fahrrad für Kinder, die nicht nur auf der Straße, sondern auch im Gelände unterwegs sind.
- Mädchenfahrrad 14 Zoll „Fantasy“ von Joystar: Ein ansprechendes Einstiegsfahrrad für Kinder mit Sicherheitsfeatures.
Worauf man bei einem Kinderfahrrad 14 Zoll achten muss
14 Zoll Kinderfahrräder sind für Kinder ab etwa 3-4 Jahren bzw. einer Körpergröße von etwa 100 cm geeignet. Wie bei den 12-Zoll-Rädern geht es in diesem Alter vorwiegend darum, das motorische Geschick und Balance zu trainieren und ein sicheres Fahrgefühl zu bekommen.
Damit das gelingt, ist beim Kauf wichtig, dass die Fahrradgröße zur Größe des Kindes passt. Beim Gewicht gibt es die größten Unterschiede bei den 14 Zoll-Modellen: Top-Modelle wiegen nur etwa 5-6 kg, während besonders günstige Fahrräder oftmals über 10 kg wiegen. Mit solchen Schwergewichten wird das Treten sehr mühsam.
Checkliste für den Kauf
- Größe: Ein 14 Zoll-Fahrrad ist für Kinder mit einer Schrittlänge von ca. 44 cm bzw. einer Körpergröße ab 100 cm geeignet.
- Rahmen: Ein tiefer Rahmen erleichtert das Auf- und Absteigen enorm.
- Gewicht: Ein leichtes Kinderfahrrad ist besonders für Anfänger wichtig.
- Höheneinstellung: Der Sattel und der Lenker eines Kinderfahrrads sollten genügend Spielraum für die Höheneinstellung lassen.
- Gangschaltung: Ein 14-Zoll-Fahrrad muss noch nicht unbedingt mit einer Gangschaltung ausgerüstet sein.
- Handbremsen: Sollen für Kinderhände gut erreichbar sein.
- Ausrüstung für den Straßenverkehr: Zwei Bremsen, eine laute Klingel, richtige Beleuchtung und Reflektoren.
Häufige Fragen zu 14 Zoll Kinderfahrrädern
Worauf muss man bei 14 Zoll-Kinderfahrrädern achten? Ein 14 Zoll-Fahrrad, das maximal 1/3 des Körpergewichtes wiegt, ist besonders für Fahranfänger wichtig, die meist mit dieser Größe starten.
Wie wählt man das richtige 14 Zoll-Kinderfahrrad aus? Kinder, die das Radfahren lernen, kommen mit leichten Fahrrädern mit eher dünnerer Bereifung am besten zurecht, da der Widerstand geringer ist.
Welche Qualitätsunterschiede gibt es bei 14 Zoll-Kinderfahrrädern? Hochwertige 14 Zoll-Fahrräder unterscheiden sich von weniger geeigneten Modellen vor allem im Gewicht.
Kinderrennräder: Eine Übersicht
Meine Tochter wünscht sich ein Rennrad. Super! Mir gefällt die Idee, mit ihr flotte Fahrradtouren zu machen. Aber es gibt ein Problem. Ich habe keine gute Seite gefunden, die mir eine Übersicht von Kinder- und Jugendrennrädern bietet.
Ich habe das ganze Internet nach dem besten Fahrrad für meine Tochter durchsucht, sodass ich jetzt einen perfekten Überblick über verfügbare und sehr viele nicht verfügbare Kinder Rennräder in 20 bis 27,5 Zoll habe. Daher habe ich beschlossen, mein neues Wissen über Kinder Rennräder zu teilen, um dir zu helfen, das beste Fahrrad für deine/n NachwuchsrennfahrerIn zu finden.
Ist ein Rennrad für Kinder überhaupt sinnvoll?
Das kommt jetzt natürlich auf den Verwendungszweck an. Wenn ein Kind mit dem Fahrrad täglich in die Schule fahren will, ist ein Kinderrennrad vermutlich nicht das Richtige. Bei der Sitzposition auf einem Rennrad ist der Oberkörper etwas nach vorn gebeugt, sodass das Körpergewicht direkt über den Pedalen liegt. Das ist natürlich mit einer Schultasche auf dem Rücken nicht besonders angenehm.
Bei langen Radtouren mit der Familie kann ein Rennrad für ein Kind etliche Vorteile bringen. Einerseits benötigt das Kind weniger Kraftaufwand, da die leichten Räder mit schmalen Reifen weniger Rollwiderstand haben. Auch die Übersetzung der Rennräder sorgt dafür, dass das Kind sich nicht so abstrampeln muss.
Im Grunde geht es darum, dass das Kind Spaß haben soll beim Radfahren. Ein Kind, das gerne ein Rennrad fahren möchte, wird mit einem schweren Citybike aus Stahl keine Freude haben und den Spaß am Radfahren verlieren.
Kinder Rennrad 20 Zoll
Die kleinsten Kinder Rennräder mit Reifengrößen von 20 Zoll gibt es für Fahrer ab ca. 6 Jahren. Der Hersteller Frog bietet Rennräder und SIngle Speed Bahnräder in dieser Größe an. Aber Achtung! Die günstigeren Bahnräder sind für den Straßengebrauch ohne Vorderradbremse nicht zugelassen. Diese kann nachgerüstet werden.
Wir würden allerdings empfehlen, für das Fahren auf der Straße ein Kinderrennrad mit Gangschaltung zu verwenden.
| Modell | Größe | Alter Kind | Gewicht | Innenbeinlänge | Gänge | Preis |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Frog Road 58 | 20 Zoll | 6-7 Jahre | 8,2 kg | 52-63cm | 9 Gänge | € 858 |
| Frog Track 58 | 20 Zoll | 6-7 Jahre | 6,78 kg | 52-63cm | Single speed | € 590 |
Kinder Rennrad 24 Zoll
Ab einer Reifengröße von 24 Zoll wird die Auswahl an Kinderrennrädern schon größer. Die Reifengröße alleine ist aber nicht entscheidend für die richtige Fahrradgröße seines Kindes. Unterschiedliche Rennräder haben oft ganz andere Geometrien.
| Modell | Größe | Alter/Größe Kind | Gewicht | Innenbeinlänge | Gänge | Preis |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Frog Road 67 | 24 Zoll | 8-12 Jahre | 8,8 kg | 62-74cm | 9 Gänge | € 868 |
| SCOTT GRAVEL 400 BIKE | 24 Zoll | 8-12 Jahre ab 130cm | 9,5 kg | 18 Gänge | € 999 | |
| Islabike Luath 24 | 24 Zoll | ab 8 Jahren | 8,88 kg | 59 cm | 7 Gänge | - |
| Bombtrack Beyond Junior Kids | 24 Zoll | 135 - 155 cm | 10,9 kg | 9 Gänge | € 1.199 | |
| Jaison Julier 24 | 24 Zoll | ab ca. 122 cm | 7,9 kg | 9 Gänge | € 1.375 |
Jugend Rennrad 26 Zoll
Bei Bestellungen außerhalb der EU sollte man bedenken, dass eventuell neben den Transportkosten auch noch Zollgebühren anfallen können.
| Modell | Größe | Alter/Größe Kind | min Sattelhöhe | Gewicht | Innenbeinlänge | Gänge | Preis |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Frog Road 70 | 26 Zoll | 11-14Jahre | 9,3 kg | 67-84 cm | 10 Gänge | € 965 | |
| Beany Pulse 26 | 26 Zoll | 130-150cm | 70cm | 9,9 kg | 9 Gänge | € 699 | |
| Islabike Luath 26 | 26 Zoll | ab 9 Jahren | 9,35 kg | 65 cm | 7 Gänge | - |
Jugend Rennrad 27,5 Zoll
Bevor Jugendliche auf ein Erwachsenenrennrad umsteigen können, gibt es noch einige Modelle mit 27,5 Zoll Reifen, welche für Kinder ab ca. 140 cm Körpergröße geeignet sind (je nach Geometrie auch mehr oder weniger).
| Modell | Größe | Alter/Größe Kind | min Sattelhöhe | Gewicht | Innenbeinlänge | Gänge | Preis |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Beany Pulse 700 | 700” | ab 145 cm | 70cm | 10,5 kg | 10 Gänge | € 799 | |
| raX XG 27,5″ Gravel Bike | 27,5 Zoll | 75cm | 10,5 kg | 10 Gänge | € 899 | ||
| VPace Michl 275 Gravel | 27,5 Zoll | ab ca. 1,35 m | 8 kg | € 1.699 | |||
| Cube NuroadRookie | 27,5 Zoll | ab 10 Jahren | 9,9 kg | 2×10 Gänge | € 1.199 | ||
| Jaison Maloja 28 | 28 Zoll | ab ca. 130cm | 8,1 kg | ab 58 cm | 9 Gänge | € 1.750 |
Wenn sich dein Kind für den Radsport begeistert, kann es eine gute Idee sein, ihm ein Kinderrennrad zu kaufen. Es ist jedoch wichtig, den Verwendungszweck zu bedenken, denn ein Rennrad ist vielleicht nicht die beste Wahl für den täglichen Weg zur Schule.
Bei der Auswahl des richtigen Fahrrades gibt es viele Möglichkeiten für Kinder jeden Alters und jeder Größe. Bei der Auswahl eines Rennrads für dein Kind solltest du unbedingt Faktoren wie Reifengröße, Gewicht, Innenbeinlänge und Gangschaltung berücksichtigen.
Verwandte Beiträge:
- Scool Laufrad 14 Zoll: Test & Vergleich der besten Modelle
- Kinderfahrrad Test: Die besten Modelle & unverzichtbare Kauf-Tipps für Eltern
- 12-Zoll-Laufrad Test Vergleich: Das Beste Laufrad für Ihr Kind Jetzt Entdecken!
- Unschlagbar leicht & sicher: S'cool XXlite 18 Zoll 3 Gang Kinderfahrrad im großen Test!
- Kennzeichenpflicht für E-Bikes in Deutschland: Alle wichtigen Fakten auf einen Blick!
- Fahrradhelm Herren Test Vergleich: Die besten Modelle für maximale Sicherheit und unschlagbaren Komfort
Kommentar schreiben