Scott Sports konzentriert sich auf das Sportsegment in der Fahrradbranche. Mountainbikes und Rennräder dominieren die Produktpalette, Trekking- und Cityräder werden für den sportiven Alltagsfahrer geführt.
Scott Addict RC: Leichtbau-Rennrad der Extraklasse
Mit dem Addict RC hat SCOTT ein Bike im Programm, das für Leichtbau steht wie nur wenige andere Race-Bikes im Markt. Mit der neuesten Iteration des Race-Bikes will der Schweizer Hersteller die Grenzen noch weiter verschieben. Dank neuester Technik und herausragender hauseigenen Komponenten steigt das Bike in ungeahnte Höhen auf.
Aber nicht nur das UCI-Limit von 6,8 kg soll gebrochen werden. Nein, SCOTT strebt nach höheren Zielen. So soll das Addict RC Ultimate, ausgestattet mit handelsüblichen Komponenten und Scheibenbremsen, sogar die 6-kg-Marke knacken.
Laut SCOTT ist das neue Addict RC dank cleverer Aero-Lösungen ganze 12 Watt schneller als sein Vorgänger. Erzielt wird das durch ein schmaleres Steuerrohr, ein leicht aerodynamisch optimiertes Unterrohr und eingedrehte aerodynamische Sitzstreben - Erkenntnisse, die bei der Entwicklung des Aero-Renners Foil RC gewonnen wurden.
Im Vergleich zum Vorgänger spart der 599 Gramm leichte Rahmen im HMX-SL-Layup 161 Gramm, die 270 Gramm leichte Gabel 54 Gramm.
Mit der Sattelstütze setzt SCOTT auf die bewährten Maße, hat jedoch ab sofort zwei Modelle im Angebot. Die SL-Stütze geht, getreu ihrem Namenszusatz, ganz auf Abspeckkur und verliert 10 Gramm. Ein besonderes Highlight ist aber die Komfort-Stütze mit integriertem Licht.
Das Addict RC baut auf Tradition und das bekanntes sowie beliebtes Fahrerlebnis. SCOTT selbst spricht von einem agilen Bike, wie gemacht für schnelle Kurven, aber trotzdem stabil genug, um auch bei Seitenwind nicht vom Bike zu kippen.
Das SCOTT Addict RC verspricht viel, aber vor allem eines: exzellente Klettereigenschaften. Mit einem Gewicht von unter 6 kg und steifen, reaktiven Laufrädern wie den Syncros Capital SL lässt sich das Addict RC spielend leicht beschleunigen, verlangt geradezu nach dem kleinen Sprint aus engen Serpentinen und treibt einen zum Zielsprint auf der Bergkuppe.
Wer oben angekommen ist, muss in der Regel auch wieder runter - kein Problem mit dem Addict. Dank direktem Handling und scharfer Lenkung lässt sich das Bike auch in die engsten Kurven drücken und wechselt selbst in Switchbacks blitzschnell die Richtung.
Dank direktem und präzisem Handling, schnellem Antritt und hochwertiger Ausstattung ist es für praktisch jeden Typ Roadie geeignet. Lediglich wenn absolute Effizienz gefragt ist, gibt es schnellere Bikes.
Nicht nur das Gewicht von 5,95 kg ist absolut beeindruckend - vielmehr besticht das ultraleichte Design in Kombination mit dem perfekt ausbalancierten Handling und der Liebe zum Detail.
Scott Spark: Down Country MTB
Es gibt wohl kaum eine Plattform, die sich so viele Sieger-Plätze erkämpft hat. Das Scott Spark war dabei eines der ersten MTB, das sich das Prädikat Down Country sicherte. Scott durchbrachen das 100 mm Federweg-Dogma der Cross Country Szene und erhielt aufgrund hoher Haltbarkeit und dem ausgezeichneten Zusammenspiel aus stabiler und doch wendiger Geometrie, Federung und Dämpfung einen leichten Alleskönner.
In der Fahrrad-Kategorie 3 sind alle Scott Spark Modelle für Sprünge und Drops bis 60 cm geeignet.
"Das Scott Spark 930 ist traktionsstark, schnell und innovativ.
Scott Speedster Gravel 40 EQ: Commuter Bike mit sportlichem Ansatz
Für die EQ-Version des Scott Speedster mit Shimano Tiagra-Schaltung und mechanischen Scheibenbremsen verlangt Scott 1599 Euro.
Scott Speedster Gravel 40 EQ - die Fakten:
- Rahmenmaterial: Aluminium
- Schaltung: Shimano Tiagra 2x10 Gänge
- Bremsen: Shimano BR-RS305 (mech. Scheibenbremse)
- Laufräder: Syncros Race 24 Disc (Aluminium)
- Reifen: Schwalbe G-One Bite Performance / 40 mm
- Rahmengrößen: XXS bis XXL (7 Größen)
- Preis: 1599 Euro
- Gewicht: 11,98 kg (ohne Pedale/Größe L)
- Gewicht Laufräder vorne/hinten: 1843 g / 2515 g
- Stack to Reach: 1,56
Die fest montierten Schutzbleche zeichnen die EQ-Version des Scott Bikes aus.
Basis für die EQ-Version ist der Aluminium-Rahmen, den auch die anderen Speedster Gravelbikes von Scott nutzen. Es gibt hochwertigere und leichtere Alu-Gravelbike-Rahmen am Markt, aber in der Einsteiger-Preisklasse unter 2000 Euro zählen eher Robustheit und Funktionalität.
Die Geometrie mit 100 Millimeter langem Vorbau bei Größe L und einem Stack-to-Reach-Wert von 1,56 fällt leicht gestreckt und für ein Commuter Bike eher sportlich aus. Die Kombination aus 70,5 Grad steilem Lenkwinkel und einem Radstand von 1065 Millimeter sorgen für ein ausgesprochen laufruhiges Fahrverhalten. Auch bei hohen Geschwindigkeiten auf Schotter zirkelt das Scott Speedster Gravel mit seinen 71 mm Nachlauf an der Gabel sicher um die Kurven.
Anstelle eines speziellen Gravelbike-Antriebs wie einer Shimano GRX bekommt man am Scott-Bike eine Shimano Tiagra-Schaltung mit 2x10 Gängen. Die Übersetzung der Zweifach-Kurbel von FSA fällt mit 50/34 Zähnen ebenfalls sportlich aus.
Die gruppenlosen, mechanischen Shimano-Scheibenbremsen mit 160-mm-Scheiben benötigen im Vergleich zu hydraulischen Stoppern eines Shimano GRX-Schlags deutlich mehr Handkraft beim Verzögern. Doch sie bieten den Vorteil, dass man nicht mit Bremsflüssigkeit herumhantieren muss und das Entlüften wegfällt.
Das Syncros Fender Kit, das sich übrigens auch bei anderen Scott Speedster Gravel und Addict Gravel-Modellen nachrüsten lässt, ist beim EQ-Modell bereits ab Werk montiert. Die Schutzbleche aus einem Polycarbonat/Nylon-Mix mit Glasfaser sitzen dank je einer Strebe und den Befestigungen an Sitzstreben- und Gabelbrücke satt und wackelfrei. Sie sind breit und lang genug, damit Spritzwasser zuverlässig abgehalten wird. Zudem sitzen die fest verbauten Schutzbleche nicht zu nahe am Reifen, dass sich im Gelände aufgewirbelte Steine verklemmen könnten.
Scott Voltage eRide: Light-Trailbike für anspruchsvolles Gelände
Jetzt rollt mit dem Scott Voltage eRide der große Bruder des Lumen in die Läden. Die breiter ausgelegte Variante des Superleicht-Flitzers?
Für die Saison 2024 haben die Scott-Entwickler die begehrten Features auf ihr brandneues Light-Trailbike übertragen. Et voilà: das Scott Voltage.
Die Schweizer Innovationstreiber positionieren das Voltage als Allzweckwaffe für anspruchsvolles Gelände. Die Eckdaten: Vollcarbon-Rahmen, 29-Zoll-Bereifung, 160 Millimeter Federweg an der Gabel und eine 155 Millimeter dicke Knautschzone am Heck.
Die Fakten zum Scott Voltage eRide:
- Motor: TQ HPR50, 50 Nm max. Drehmoment
- Akku: TQ, 360 Wh (fest verbaut)
- Optional: Zusatzbatterie, 160 Wh, 1050 g
- Rahmenmaterial: Carbon
- Federweg: 160 / 155 mm
- Laufradgröße: 29 Zoll
- Rahmengrößen: S, M, L, XL
- Vier Modelle zwischen 6599 und 12.999 Euro, dazu zwei Damenvarianten
- Gewicht: ab 17,9 kg (Herstellerangabe, Topmodell in Größe M)
- Zulässiges Gesamtgewicht: 130 kg (Herstellerangabe)
Neben dem Antriebssystem mit dezentem TQ-Schub übernimmt das Voltage auch das Rahmendesign vom Downcountry-Bike Lumen. Denn auch beim Voltage nutzen die Ingenieure ihr Patent zur Dämpferintegration der Schwestermarke Bold und verstecken den Dämpfer im Sitzrohr.
Der integrierte Dämpfer bietet übrigens nicht nur optische Vorteile. Im Chassis verstaut, schafft er im Hauptrahmen Platz für eine große Trinkflasche plus Zusatz-Akku. Das gelingt kaum einem E-MTB am Markt! Die Integration zahlt zudem auf die Haltbarkeit ein. Geschützt vor Wasser, Schlamm und Staub ist der integrierte Dämpfer weniger wartungsintensiv als in herkömmlichen Rahmenkonstruktionen.
Auch typisch Scott: Mit dem bewährten Twinloc-System lassen sich Gabel und Dämpfer gleichzeitig vom Lenker aus in drei Stufen verstellen: offen, Plattform und geschlossen. Im sogenannten Traction-Control-Mode (Plattform) schrumpft das Luftvolumen im Dämpfer und mehr Druckstufendämpfung wird zugeschaltet. Dadurch steht das Bike bergauf und auf welligen Trails höher im Federweg, eliminiert die Antriebseinflüsse und generiert dabei trotzdem noch Traktion.
Modelle und Preise des Scott Voltage eRide
Scott bietet sein neues Light-Trailbike in sechs Modell-Varianten an: das Voltage eRide 900 Tuned mit gesteigertem Abfahrtspotential, eine auf Leichtbau getrimmt 900-SL-Variante und zwei erschwinglichere Modelle für 6599 und 7199 Euro. Abgerundet wird das Voltage-Lineup von zwei Contessa-Modellen speziell für Frauen. Alle Modelle setzen dabei auf denselben Vollcarbon-Rahmen mit 155 Millimetern Federweg. Gleiches gilt für den HPR-50-Motor von TQ. Er übernimmt an allen Bikes die Antriebsunterstützung und wir von einem fest verbauten Akku mit 360 Wattstunden versorgt.
Scott Voltage eRide 920 - 6599 Euro
Bei 6599 Euro beginnt der „leichte“ Trail-Spaß, ein fairer Kurs für ein Vollcarbon-Bike mit TQ-Antrieb. Die Marzocchi-Z2-Gabel hat nur 150 mm Hub. Das Gewicht klettert mit günstigen Sram- und Shimano-Komponenten auf 19,3 Kilo.
Contessa Scott Voltage eRide 910 - 6599 Euro
Bikerinnen kommen ebenfalls schon ab 6599 Euro in den Genuss des neuen Voltage. Die Ausstattung wählen die Produktmanager analog zum Einstiegsmodell Voltage eRide 920 preisbewusst. Heißt: eine Marzocchi-Z2-Gabel mit 150 Millimetern Federweg und ein Schaltungsmix aus dem Deore- und XT-Regal von Shimano. Das Gewicht dürfte etwas über 19 Kilo liegen.
Scott Voltage eRide 910 - 7199 Euro
Das Voltage eRide 910 siedelt sich preislich unter unserem Testbike an und kommt mit Schaltungs-Mix von Shimano, Fox-Rhythm-Fahrwerk und Alu-Laufrädern und -Komponenten von Syncros. Dafür sind 7199 Euro fällig. Gewicht laut Scott: 19,5 Kilo. Der Federweg an der Gabel misst 160 Millimeter.
Contessa Scott Voltage eRide 900 - 7199 Euro
Das Contessa Voltage eRide 900 kostet ebenfalls 7199 Euro. Dafür spezifiziert Scott einen Schaltungs-Mix von Shimano, ein Fox-Rhythm-Fahrwerk sowie Alu-Laufräder-Komponenten von Syncros. Mit diesem Ausstattungspaket bringt das Contessa Voltage eRide 900 laut Hersteller 19,5 Kilo auf die Waage. Federweg: 155 Millimeter am Heck und 160 Millimeter an der Gabel.
Scott Voltage eRide 900 Tuned - 10.999 Euro
Unser Testbike kommt mit einem Highend-Fox-Fahrwerk aus der Factory-Güteklasse. Für maximale Downhill-Performance steckt im Rahmen der Float-X-Nude-Dämpfer mit Ausgleichsbehälter. Federweg an der Gabel 160 Millimeter. Die Gangwechsel übernimmt Srams XX Eagle AXS Transmission. Auch mit an Bord: eine Lenker-Vorbau-Einheit und FSA-Kurbelarme aus Carbon.
Scott Voltage eRide 900 SL - 12.999 Euro
Das Top-Modell kommt mit Fox Factory Fahrwerk und hat den Zusatz-Akku direkt im Lieferumfang. Geschaltet wird mit Srams XX Eagle AXS Transmission via Funk. Laufräder, Lenker-Vorbau-Einheit und FSA-Kurbelarme aus Carbon drücken das Gewicht unter die 18-Kilo-Marke.
Scott Contessa Scale 920
Auf der Damenversion des Scale Hardtails darf man sich getrost wie die Ex-Weltmeisterin Kate Courtney fühlen. Denn das Bike sieht nicht nur verdammt schnell aus, sondern bietet auch alle Voraussetzungen, verdammt schnell zu fahren.
Moderne Geometrien sind oft extrem laufruhig. Mit diesem Modell geht Scott den Trend aber nicht voll mit und entscheidet sich für ein moderates Fahrverhalten. Achtung liebe Bandscheiben-Patienten: Die Sitzposition fällt sportlich aus!
Das CONTESSA SCALE 920 hat einen Hebel am Lenker der das komplette Fahrwerk ansteuert. Damit kann man die 100 mm Federweg nicht nur komplett blockieren, sondern auch eine Zwischenstufe für leichte Trails einlegen. Es lebe die Effizienz!
Scott Axis eRide 10
Beim neuen Axis eRide 10 hat Scott großen Wert auf optisch ansprechende Integrationslösungen gelegt. Angefangen vom Cockpit mit teilintegriertem Display sowie unscheinbar unter dem Vorbau ins Steuerrohr verlaufender Züge über den kompakt in der Rahmenmitte verbauten CX-Motor hin zum in den Gepäckträger integrierten Rücklicht.
Während der Bosch-Motor mit hoher Kraftentfaltung begeistert, garantiert die XT präzise Schaltvorgänge. Erwähnenswert ist auch die auch auf Abfahrten und Packtaschenvollbeladung gewahrte Rahmensteifigkeit. Von Flatterneigung keine Spur.
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