Mit einem praktischen Seitenständer (auch Mittelbauständer genannt) können Sie Ihr Fahrrad jederzeit schnell und einfach abstellen, ohne viel Kraft aufwenden zu müssen. Der seitlich am Mittelbau befestigte Ständer ist das in der Praxis wohl am häufigsten zu findende Modell. Bereits eine schnelle und kurze Fußbewegung reicht aus; schon ist der Ständer ausgeklappt und hält Ihren Drahtesel in einer sicheren Standposition stabil.
Fast alle Ausführungen können hinsichtlich der Länge flexibel an die jeweilige Fahrradgröße angepasst werden, sei es durch Kürzen mittels einer Säge oder aber ganz komfortabel einstellbar über eine kleine Schraube. Der stufenlos einstellbare Pletscher-Ständer kann auch nach längerem Gebrauch, also auch nach einem längeren Zeitraum, jederzeit nachträglich wieder eingestellt werden. Dies ist sogar dann möglich, wenn der Klappmechanismus nach einer gewissen Zeit mal ausgeleiert sein sollte. Diese Möglichkeit haben Sie bei einem mit einer Metallsäge gekürztem Ständer eben nicht.
Aufgrund der jeweiligen Länge des Pletscher-Fahrradständers bestimmen Sie selber den für Sie perfekten und optimalen Neigungswinkel Ihres Zweirades. Meist sind an den seitlichen Ständern von Pletscher sinnvolle Gummiabdeckungen angebracht. Zu beachten gilt: Je größer die Gummifuß-Standfläche vom seitlichen Pletscher-Fahrradständer ist, desto besser und stabiler ist verständlicherweise der Stand des Drahtesels.
Daher ist es mehr als sinnvoll keine zu schmale Ausführung zu erwerben, denn dies könnte sich - vor allem beim Abstellen auf Pflastersteinen oder auf sandigem Boden - schnell mal ausversehen eingraben. So käme Ihr Rad evtl. Wenn an Ihrem Fahrrad solch ein Fuß an der Parkstütze nicht zu finden ist, werfen Sie am besten einen Blick in unseren Online-Shop - dort können Sie die benötigte Gummiabdeckung direkt erwerben. In unserem Shop ist eine breite Auswahl mit verschiedenen Varianten und auch Größen zu finden.
Ein weiterer positiver Effekt einer Gummiabdeckung ist die verringerte Verletzungsgefahr! Gerade im Sommer, wenn man bzw. frau oftmals mit Sandalen oder gar Flipflops unterwegs ist, kann man beim Abstellen des Fahrrades schnell einmal verletzt werden, wenn der dünne Metallständer ohne schützende Gummiumrandung unangenehm auf den Fuß kommt.
Es gibt eine große Auswahl an Fahrrad-Seitenständern - hier werden verschiedene Materialien genutzt. Zumeist sind die leicht ausklappbaren Teile aus leichtem Aluminium, manchmal gibt es sie auch aus robustem Stahl. Als Fliegengewicht gibt es sie noch dazu als Kunststoff-Variante. Wer sich an der Langlebigkeit orientiert, dem sind Metallständer vom Hersteller Pletscher ans Herz gelegt.
Anleitung: Montage eines Mittelbauständers
Gerne erläutern wir Ihnen verständlich, wie ein Fahrrad-Seitenständer mit nur wenig Werkzeug am Fahrrad befestigt wird. Der Pletscher-Mittelbauständer wird - wie es der Name bereits andeutet - im mittleren Fahrradbereich in der Nähe der Tretkurbel montiert. Daher unbedingt vorab checken, ob am Rad zwischen den Rahmenstreben die sogenannte Adapterplatte mit einem vorgebohrten Loch als Halterung für die Ständermonate bereits vorhanden ist.
Wenn hier keine Platte ist, können Sie auch bzw. Zur Montage des stufenlos verstellbaren Fahrradständers nehmen Sie das nötige Zubehör. Entfernen Sie die evtl. bei der Lieferung am Seitenständer eingedrehte Sechskantschraube als erstes. Nun muss der zurückgeklappte Ständer so gehalten werden, dass das obere Loch mit der sogenannten Adapterplatte im mittleren Bereich des Fahrradrahmens genauestens übereinstimmt und passt. Die Stange zeigt dann in Richtung des Fahrrad-Hinterrades.
Jetzt kann die beiliegende Schraube inklusive Sicherungsring oben von Hand mit mehreren Umdrehungen im Uhrzeigersinn so lange gedreht werden, wie es händisch eben möglich ist. Wenn die neue Stütze ausgeklappt wird, können Sie die für sich passende und optimale Länge korrekt einstellen. Probieren Sie es am besten solange aus, bis Ihr Fahrrad wirklich einen korrekten - besser noch: perfekten - Standwinkel erreicht hat.
Achten Sie dabei unbedingt darauf, dass ab und an der Gepäckträger bzw. ein Lenkerkorb mit schwerem Gewicht genutzt wird und das Verhalten dann anders ist. Daher ist es sinnvoll die entsprechende Stabilität am besten ganz realistisch zu testen - dazu tatsächlich mal das Fahrrad probehalber komplett beladen für diese Einstellung. So haben Sie den Realitäts-Check!
Um die Länge des Pletscher-Seitenständers richtig anzupassen bzw. Wer im preislichen Bereich seine Orientierung im unteren Segment ansetzt, kann den Seitenständer - falls Bedarf mit einer Eisensäge auf die passende und somit optimale Länge bringen. Wichtig ist, wirklich VOR dem Kürzen des Ständers ganz genau zu schauen, welche Länge tatsächlich benötigt wird.
Beim Kürzen unbedingt vorsichtig und „step by step“ vorgehen. Lieber etwas zu wenig, als auf einmal zu viel abgesägt - dann können Sie es nicht mehr wieder ransetzen bzw. irgendwie verlängern. Daher - nicht zu voreilig sein; denn ein zu voreilig und zu viel gekürzter Seitenständer kann definitiv nur mit großen Einschränkungen genutzt werden und ist daher nicht nur unpraktisch, sondern auch noch gefährlich.
Messen Sie also ganz genau und wenn Sie ganz sicher das wirklich korrekte Maß gefunden haben, können Sie den Pletscher-Seitenständer beruhigt und genau kürzen.
Wichtige abschließende Überprüfungen
Danach kann die Montage nach unserer o.g. Sie sehen, die Montage bzw. das Kürzen und Anbringen vom Pletscher-Fahrradständer ist tatsächlich ganz simpel und einfach zu bewerkstelligen. Wichtig zum Abschluss ist noch, dass Sie auf jeden Fall nach der Umbau-Arbeit eine kleine Probefahrt machen und dabei testen, ob der Seitenständer bei der Fahrradtour beim Radeln - also beim Durchtreten der Pedale - tatsächlich nirgends anschlägt und somit einwandfrei funktioniert.
Irgendwelche Wackeleien des Ständers könnten sonst sehr gefährlich werden. Wenn nun also alles einwandfrei funktioniert und passt und Sie auch verschiedene Parkpositionen mit Ihrem Fahrrad ausprobiert haben, welche positiv bestanden wurden, haben Sie die Arbeiten also bestens umgesetzt!
Auch für die Leute, die handwerklich nicht so geübt sind, ist die Montage vom Pletscher-Seitenständer mit ggf. Kürzen des Ständers ohne weitere Probleme daheim in der Garage oder im Hobbykeller auf jeden Fall machbar und kann dank unserer Anleitung recht einfach durchgeführt werden.
Weitere Arten von Fahrradständern
Ein Fahrradständer oder eine Seitenstütze am Fahrrad wird am Fahrradrahmen montiert, damit wir das Fahrrad nicht gegen die Wand, gegen Zäune oder Laternen lehnen oder gar auf den Boden legen müssen. Bei manchen Fahrrädern, wie zum Beispiel Trekkingrädern ist der Ständer bereits am Fahrrad montiert, wenn Sie das Fahrrad kaufen. Bei anderen Fahrradmodellen ist der Fahrradständer ein optionales Zubehör, das Sie nachrüsten.
Hinterbauständer
Ein Hinterbauständer kommt dann in Frage, wenn an Ihrem Fahrradrahmen hinten am Rahmen die entsprechenden Vorbohrungen vorhanden sind. Diese befinden sich an der linken Seite, wenn wir in Fahrtrichtung schauen und sind an der Kettenstrebe. Meistens sind es 2 Löcher oder auch nur 1 Loch in einer Aussparung.
Sie brauchen nun lediglich den Hinterbauständer mit den Schrauben, die im Lieferumfang integriert sind, daran montieren. Sind keine Löcher und Vorbohrungen an der seitlichen Kettenstrebe am Hinterbau des Fahrrades, dann prüfen Sie, ob vorne am Tretlager, also in der Mitte der Pedalen eine Vorbohrung ist.
Befinden sich weder Vorbohrungen am Fahrradrahmen für einen Hinterbauständer, noch für einen Mittelständer, dann haben wir 2 Möglichkeiten:
- Fahrradständer für den Hinterbau mit Klemmung: Es gibt Hinterbauständer, die wir ohne Vorbohrung montieren. Vielmehr wird er am Rahmen geklemmt.
- Ausstellungsständer: Zu guter Letzt gibt es noch Ständer, die nicht am Fahrad befestigt werden, sondern die wir zu Hause in der Garage oder unterwegs dabei haben und aufstellen, wenn wir das Fahrrad parken wollen.
Mittelbau-Fahrradständer
Ein Mittelbauständer ist meist ein Seitenständer, der auf einer Adapterplatte hinter dem Tretlager montiert wird. Er bietet einen stabilen Halt, um das Fahrrad in einer aufrechten Position zu halten und es vor dem Umkippen zu schützen. Im Vergleich zu anderen Fahrradständern, wie z. B. dem Hinterbauständer, bietet der Mittelständer eine stabilere Basis und ermöglicht ein sichereres Beladen des Fahrrads.
Ein Mittelbauständer ist daher eine beliebte Wahl für Fahrräder, die für den täglichen Gebrauch bestimmt sind, wie Trekkingräder oder Citybikes. Diese Modelle sind in der Regel bereits ab Werk mit einer Montagevorrichtung für den Mittelständer ausgestattet. Ist dies nicht der Fall, kann das Fahrrad in vielen Fällen mit einer Montageplatte für einen Mittelbauständer nachgerüstet werden.
Wenn du einen neuen Mittelständer an deinem Fahrrad montieren möchtest, gehe wie folgt vor:
- Prüfe, ob der Mittelbauständer für dein Fahrrad geeignet ist und zur Radgröße sowie zur Montagevorrichtung passt.
- Spann dein Fahrrad in den Montageständer ein.
- Reinige nun die Gewindelöcher.
- Bringe den Mittelbauständer in die richtige Position. Diese variiert je nach Fahrradtyp und -größe.
- Benutze den passenden Innensechskant, um den Ständer am Fahrradrahmen zu befestigen.
- Zieh die Schrauben fest an, damit der Ständer sicher befestigt ist.
- Stelle das Fahrrad wieder auf und teste den Ständer. Überprüfe, ob er stabil und sicher steht und das Fahrrad sicher hält.
Wichtig: Neben den Direct Mount Fahrradständern, die direkt auf eine genormte Aufnahme (meist mit zwei Gewindebohrungen) montiert werden können, gibt es sogenannte Universal-Fahrradständer. Diese werden mit Hilfe einer Klemme am Mittelteil befestigt. Auch hier gibt es meist zwei Schrauben, die angezogen werden müssen, damit der Ständer fest am Fahrrad sitzt. Achte hierbei auf ein "maßvolles" Drehmoment.
Hinterbauständer Montage
Der Hinterbauständer ist ebenfalls ein Seitenständer, der jedoch an der unteren Strebe des Hinterbaus, der Kettenstrebe, montiert wird. Ein besonderer Vorteil dieses Ständertyps ist, dass er auch bei sportlichen Fahrrädern wie Mountainbikes oder Rennrädern leicht nachgerüstet werden kann, wenn diese nicht mit einer Montagevorrichtung ausgestattet sind. In diesem Fall handelt es sich um Universal-Fahrradständer, die von den bekannten Komponenten-Herstellern angeboten werden.
Manche Fahrräder sind jedoch bereits mit einer Bohrung für einen Hinterbauständer ausgestattet. Dabei handelt es sich um Direct Mount Modelle meist vom jeweiligen Fahrrad-herstteler. Dieser Fahrradständer lässt sich ganz einfach montieren:
- Um den Ständer leichter anbringen zu können, solltest du dein Fahrrad in einen Montageständer fixieren. Anschließend kannst du, um dir die Montage zu erleichtern, zusätzlich das Hinterrad entfernen.
- Prüfe die Rahmenkonstruktion des Fahrrads und suche die Befestigungspunkte für den Hinterbauständer. Diese befinden sich in der Regel im Bereich der hinteren Ausfallenden und sollten vor der Montage unbedingt von Staub und Schmutz befreit werden.
- Der Hinterbauständer wird in der Regel auf oder an der linken Kettenstrebe befestigt. Bringe den Hinterbauständer an den Befestigungspunkten an. Achte darauf, dass der Ständer auf beiden Seiten gleichmäßig und plan aufliegt. Wenn der Hinterbauständer mit Unterlegscheiben geliefert wurde, lege diese in diesem Schritt an.
- Benutze den Inbus- oder Schraubenschlüssel, um die Schrauben des Hinterbauständers festzuziehen. Achte jedoch darauf, dass der Ständer nicht zu fest angezogen wird, um Beschädigungen des Rahmens oder anderer Fahrradteile zu vermeiden.
- Überprüfe, ob der Hinterbauständer stabil und sicher befestigt ist, indem du das Fahrrad auf den Ständer stellst und leicht hin und her bewegst.
- Bringe das Hinterrad wieder an und überprüfe, ob der Hinterbauständer das Fahrrad in einer aufrechten Position hält. Falls nötig, stelle den Ständer nach, bis das Fahrrad stabil steht.
Wenn du dich für einen Universal-Fahrradständer entschieden hast, solltest du ihn zuerst in aufgeklapptem Zustand an die Strebe halten und schauen, ob er die Kurbel und den Fuß auf dem Pedal nicht behindert. Anschließend musst du den Ständer nur noch an der vorgesehenen Stelle befestigen und die Schrauben anziehen.
Zweibeinständer Montage
Wer sein Fahrrad besonders stabil aufstellen möchte, kann alternativ zum Seitenständer auch einen Zweibeinständer am Mittelbau montieren. Dieser Ständer zeichnet sich durch seine U-Form aus und stützt das Fahrrad durch doppelten Bodenkontakt. Wird der Ständer ausgeklappt, hebt er das Vorderrad an, so dass das Fahrrad auch bei schwerer Beladung sicher und vor allem kippsicher steht. Der Zweibeinständer eignet sich daher vor allem für schwere City- und E-Bikes.
Die folgende Schritt-für-Schritt-Anleitung hilft dir bei der Montage eines Zweibeinständers:
- Befestige das Fahrrad in einem Montageständer und prüfe, ob das Modell mit einem Zweibeinständer kompatibel ist.
- Wenn bereits ein alter Ständer am Fahrrad montiert ist, musst du diesen zunächst demontieren. Entferne dazu die Befestigungsschrauben mit dem entsprechenden Werkzeug und ziehe den alten Ständer aus dem Fahrradrahmen.
- Anschließend reinigst du die Montagelöcher und entfernst Staub und Schmutz.
- Platziere den neuen Ständer am Fahrradrahmen an der Stelle, an der sich die Montagevorrichtung befindet.
- Führe die Befestigungsschrauben ein und ziehe sie mit dem entsprechenden Werkzeug fest, aber nicht zu fest.
- Überprüfe anschließend, ob der Zweibeinständer sicher und stabil am Rahmen befestigt ist.
- Einige Zweibeinständer sind höhenverstellbar, um sie an die Größe des Fahrrads anzupassen. Kontrolliere daher in der Montageanleitung, ob dies bei deinem Modell möglich ist und stelle gegebenenfalls die Höhe ein, indem du die entsprechenden Schrauben löst und den Ständer auf die gewünschte Höhe einstellst.
- Stelle das Fahrrad auf eine ebene Fläche und teste den neuen Zweibeinständer, indem du den Ständer ausklappst. Überprüfe, ob das Fahrrad stabil auf dem Ständer steht und nicht umkippt. Wenn nötig, passe die Höhe oder die Position des Ständers an, um eine optimale Stabilität zu gewährleisten.
Wichtig: Bei der Montage eines Fahrradständers bei MTB, Citybike und Co. ist darauf zu achten, dass die Montageflächen sauber sind. Schmutz und Staub können die Stabilität der Montage beeinträchtigen. Deshalb solltest du insbesondere, wenn du einen alten Ständer austauschen möchtest, die betroffenen Stellen säubern.
Fahrradständer einstellen: So geht’s
Ist der Fahrradständer montiert, kommt es auf die richtige Einstellung an. Neben Ständern für bestimmte Laufradgrößen gibt es auch Modelle, die in der Länge verstellbar sind. Das Einstellen des Fahrradständers kann eine kleine, aber wichtige Aufgabe sein, um sicherzustellen, dass das Fahrrad stabil und sicher steht.
Hier sind einige Schritte, die du befolgen kannst, um deinen Fahrradständer richtig einzustellen:
- Stelle dein Fahrrad auf eine ebene Fläche und prüfe, ob es stabil steht. Hierfür kannst du das Fahrrad entweder in einen Montageständer spannen oder es an eine Wand kippen. Hierbei solltest du allerdings darauf achten, dass das Fahrrad, während dem Einstellen des Fahrradständers nicht umkippt.
- Stelle die Höhe ein, indem du die Schrauben an der Seite des Ständers löst und den Ständer nach oben oder unten verschiebst.
- Verstelle den Winkel des Fahrradständers, indem du die Schrauben an der Unterseite des Ständers löst und den Ständer in die gewünschte Position drehst.
- Zieh die Schrauben wieder fest, um den Fahrradständer sicher zu befestigen.
- Teste den Fahrradständer, indem du dein Fahrrad darauf stellst und überprüfst, ob es stabil und sicher steht.
Wenn du Schwierigkeiten beim Einstellen des Fahrradständers hast oder dir nicht sicher bist, wie du es richtig machst, solltest du einen Fachmann zu Rate ziehen. Ein Fahrradmechaniker kann dir beim Einstellen des Fahrradständers helfen und dir Tipps geben, wie du dein Fahrrad richtig ausrichtest.
FAQ: Fahrradständer Montage
Wie finde ich den passenden Fahrradständer für mein Bike?
Welcher Fahrradständer am besten zu deinem Fahrrad passt, hängt zunächst von der Rahmenspezifikation ab. Je nach Modell musst du dann zwischen einem Hinter- oder Mittelbauständer unterscheiden. Die meisten City-Bikes, Trekkingräder und E-Bikes für die Stadt haben bereits eine Vorrichtung für die Montage eines Fahrradständers. Sporträder wie Mountainbikes oder Rennräder sind in der Regel ab Werk nicht mit einer Halterung für Fahrradständer ausgestattet. Aber auch diese Räder lassen sich leicht mit speziellen Fahrradständern nachrüsten.
Zudem solltest du beim Kauf eines neuen Fahrradständers darauf achten, dass dieser zur Laufradgröße passt. Sowohl ein zu langer als auch ein zu kurzer Ständer sorgen dafür, dass das Bike nicht sicher und stabil steht. Für mehr Flexibilität kannst du alternativ einen Fahrradständer wählen, den du in der Länge variieren kannst.
Unterschied zwischen Direct Mount und Universal Fahrradständern
Direct Mount Ständer werden direkt auf eine dafür genormte Aufnahme (meist zwei Gewindebohrungen) montiert. Das Ergebnis ist ein cleaner Look und ein fester Halt. Die Direct Mount Ständer haben unterschiedliche Lochabstände, daher passt nicht jeder Ständer auf jedes Fahrrad. Daher ist es wichtig, auf die Kompatibilität von Ständer und Montagevorrichtung zu achten.
Universalständer können unabhängig von einer Montagevorrichtung mit einer Klemmschelle an der Strebe oder am Mittelbau montiert werden. Sie eignen sich daher hervorragend zum Nachrüsten von sportlichen Fahrrädern, die ab Werk nicht für die Montage eines Ständers vorgesehen sind.
Kann ich einen Fahrradständer an mein Fahrrad mit Carbonrahmen montieren?
Sofern dein Carbon Fahrrad eine Vorbohrung für einen Fahrradständer hat, kannst du ohne Probleme einen passenden Ständer anbringen. Ist dies nicht der Fall, solltest du unbedingt auf die Montage von Ständern mit Klemmschelle verzichten. Carbon ist sehr druckempfindlich und kann bei Überlastung brechen.
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