ServusTV MotoGP Moderatoren: Eve Scheer im Rampenlicht

Wenn die MotoGP-Saison beginnt, werden die Fernsehzuseher ein neues Gesicht beim Moderatorenteam von ServusTV entdecken: Eve Scheer verstärkt die Crew rund um Andrea Schlager, Alex Hofmann, Stefan Bradl, Gustl Auinger und Christian Brugger. Die beiden Damen werden sich nach dem ersten gemeinsamen Rennen in Katar abwechseln und jeweils neun Grands Prix moderieren, Interviews führen und mit den Experten die Geschehnisse analysieren. Eve Scheer fuhr selbst 8 Jahre im Automobilsport Rennen und hat viele Jahre Erfahrung als Motorsport-Moderatorin.

Eve Scheers Leidenschaft für den Motorsport

Schon als Kind war Eve Scheer allem gegenüber affin, was Räder hat. Mit zwölf hat sie ihr Papa zum ersten Mal zur Formel 1 mitgenommen. Ab diesem Zeitpunkt wollte sie so gerne Rennfahrerin werden. Mit 16 habe sie den 80er-Führerschein gemacht und an ihrem 18. Geburtstag hatte sie den Auto- und Motorradführerschein in ihrer Hand. Sie wollte schon immer mobil sein, schnell fahren und hat deshalb dann an Rennstreckentrainings teilgenommen. Dabei hat sie auch gleich ihre Rennlizenz am Nürburgring gemacht. Mit viel Glück und Hartnäckigkeit schaffte sie es, als Fahrerin in den Motorsport einzusteigen.

Eve Scheer war 8 Jahre in verschiedenen Markenpokalen und Meisterschaften unterwegs, so zum Beispiel im Alfa147-Cup, der Mini Challenge, im Porsche Sports Cup und dem VW Scirocco-Cup im Rahmen der DTM. Natürlich durfte da auch ihre absolute Lieblingsstrecke, die Nürburgring Nordschleife nicht fehlen, wo sie dreimal beim 24h-Rennen an den Start gegangen ist. Ihre Porsche-Saison 2006 war sicher ihre beste Saison. Sie war gut vorbereitet, durfte im sehr erfahrenen und erfolgreichen Team Tolimit fahren und hatte Ex-F1-Pilot Timo Glock als Coach an ihrer Seite. Ihr letztes aktives Jahr als Fahrerin im modernen Motorsport war 2011.

Der Übergang zur Moderatorin

Durch das Einsteigen ins Rennauto haben sich parallel Chancen zur Moderation ergeben. Es war eine perfekte Synergie, denn für Unternehmen und Firmen war es von Anfang an spannend und authentisch, eine Moderatorin zu haben, die Fahrer, Sportchefs oder Ingenieure interviewt, die selbst die Cockpit-Perspektive kennt und vor allem ein großes Herz für den Motorsport hat. Es gab damals nicht viele Mädels, die selbst gefahren sind.

Eve Scheer bei ServusTV und der MotoGP

ServusTV hat Eve Scheer angerufen und sie gefragt, ob sie sich das vorstellen könnte. Es gab dann in Salzburg ein ganz klassisches Casting, und auch danach hat man sie wieder angerufen und ihr gesagt, dass man gerne mit ihr zusammenarbeiten möchte. Da sie gleich mit 18 den Motorradführerschein gemacht hat, habe sie die Szene auch etwas verfolgt. Sie habe schon Ende der 1990er Rennen gesehen, als Max Biaggi und Loris Capirossi vorne dabei waren.

Beim Saisonfinale in Valencia durfte Eve Scheer mit ServusTV dann Paddock-Luft schnuppern. Sie sagt, dass sie neben der MotoGP die Action der Moto2 und Moto3 gepackt hat. Vier, fünf, sechs Fahrer bekämpfen sich bis zur letzten Runde, bis zur letzten Kurve, und zeigen so viel Leidenschaft. Nicht nur die MotoGP ist für den Zuschauer großartig, sondern auch die Nachwuchsklassen.

Die Rolle bei ServusTV

Eve Scheer wird bei insgesamt zehn Rennen für ServusTV vor Ort sein und sich mit Andrea Schlager abwechseln. Beim Saisonauftakt in Katar wird das komplette Team vor Ort sein. Danach werden sich Andrea und sie bei den restlichen Rennen abwechseln. Andrea wird zum Beispiel in Argentinien dabei sein und sie dann in Austin. Am Rennwochenende wird sie die Sendungen moderieren und in der Boxengasse den Experten an ihrer Seite haben - entweder Stefan Bradl oder Gustl Auinger. Dazu den Experten Alex Hofmann, der quasi zwischen Grid und Kommentatorenkabine hin und her springt.

Eve Scheer wird Fahrer- und Teammitglieder vor die Mikros holen, hinter die Kulissen blicken und das Geschehen analysieren. Sie ist der Rookie bei ServusTV, aber sie hat das Glück, dass sie ein eingespieltes und erfahrenes Team um sich hat. Vor allem mit Stefan und Alex haben sie zwei Experten, die so unglaublich nah an der MotoGP dran sind.

Streckenkenntnisse und Lieblingsrennstrecken

Als ehemalige Rennfahrerin kennt Eve Scheer auch einige Strecken aus der Fahrerperspektive, wie zum Beispiel den Sachsenring. Es gibt Strecken, die sie noch von ihrer aktiven Zeit her kennt, andere von Trackdays wie zum Beispiel Mugello und einige Kurse, die sie als Moderatorin der WEC, zum Beispiel Austin oder Le Mans, gesehen hat.

Ihre absolute Lieblingsrennstrecke ist die Nordschleife, obwohl dort leider kein Motorrad-Grand-Prix gefahren wird. Der Sachsenring ist viel kürzer, aber er ist auch eine kleine Berg- und Talbahn mit einigen blinden Ecken.

Objektivität und Erwartungen für die Saison

ServusTV gehört dem Red Bull Media House und Red Bull sponsert mehrere Teams und Fahrer. ServusTV hat es in den vergangenen Jahren gut gemacht, objektiv zu bleiben und zu berichten. Es wird natürlich die eine oder andere Hintergrundgeschichte mit KTM oder den Red-Bull-Fahrern geben, aber darunter soll die Objektivität natürlich nicht leiden, denn das große Ganze steht im Vordergrund.

Eve Scheer erwartet eine mega spannende, laute und spektakuläres Motorsporterlebnis. Sie möchte noch viel lernen und freut sich auf den tollsten Motorsport, den man heutzutage im Fernsehen verfolgen kann.

Neuerungen in der MotoGP-Saison

Mit 21 geplanten Grands Prix steht die längste MotoGP-Saison aller Zeiten bevor. In Deutschland und in Österreich wird die Motorrad-WM weiterhin auf ServusTV übertragen. Los geht es in diesem Jahr nicht wie gewohnt mit dem Nachtrennen in Losail (Katar) sondern mit dem Grand Prix von Portugal auf der Strecke in Portimao. Am 24. März (Freitag) wird das erste Training gestartet und am 25. März (Samstag) findet das erste Sprintrennen der MotoGP-Geschichte statt.

Für die Zuschauer der TV-Übertragungen gibt es eine Neuerung. Moderator Philipp Krummholz stößt zum Team und wird sich mit Christian Brugger abwechseln. Als Experte wird weiterhin Ex-MotoGP-Stammpilot Alex Hofmann tätig sein. Neu im Programm von ServusTV sind die Sprintrennen. Jeweils am Samstag duellieren sich die MotoGP-Piloten über die halbe Renndistanz. Der Kalender der MotoGP wurde auf 21 Rennen erweitert. Neu dabei sind die Rennen in Kasachstan und Indien. Aus deutschsprachiger Sicht ging 2022 eine Ära zu Ende. Marcel Schrötter beendete seine Grand-Prix-Karriere.

Die Vereinbarung zu den Live-Übertragungen mit MotoGP-Rechtehalter Dorna Sports umfasst die Königsklasse MotoGP sowie die Klassen Moto2 und Moto3 und ermöglicht es, insgesamt zwölf ausgewählte Rennwochenenden pro Saison zu zeigen. Im linearen Fernsehen sind die Rennen auf DF1 sowie digital bei Red Bull TV zu sehen.

Termine

ServusTV Deutschland präsentiert alle 21 Rennwochenenden live im Free-TV sowie bei ServusTV On und begleitet mit der gewohnten Fachkompetenz des ServusTV-Expertenteams das Geschehen. Die erste Live-Übertragung der Saison startet mit dem US-Wochenende in Austin. Auch der Große Preis von Deutschland am Sachsenring und der WM-Showdown in Valencia, wo so oft die Titelentscheidung fällt, sind live bei ServusTV On zu sehen. Moderiert werden die Rennwochenenden wie gewohnt vom Kult-Duo Christian Brugger und Alex Hofmann, direkt von der Strecke melden sich abwechselnd Alina Marzi und Eve Scheer.

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