Shimano 105 Gruppe: Test und Vergleich

Vor gut 30 Jahren brachte Shimano die erste Generation der Schaltgruppe 105 auf den Markt. Damals hatte sie den Beinamen Golden Arrow - die dreistellige Zahl war lediglich die inoffizielle Seriennummer. Die Gruppe ­sollte eine preiswerte Alternative für Hobby-Radsportler sein und die damals recht große Lücke zwischen den teuren Rennrad-Gruppen Dura-Ace und 600 (später Ultegra) und den günstigen Sportrad-Angeboten schließen.

Das schicke Ensemble mit dem eingravierten goldenen Pfeil und Bogen traf genau den Nerv des Marktes: Die Golden Arrow funktionierte beinahe genauso gut wie die teureren Schwestern, sah auf den ersten Blick auch genauso hochwertig aus - und kostete dabei nur einen Bruchteil dessen, was die ­europäischen Traditionsfirmen zu der Zeit im Rennrad-Programm hatten. Schnell entwickelte sich die 105 zum Verkaufsschlager und wurde ein Grundstein für die heutige Marktmacht des japanischen Teileproduzenten.

Die damals markt­beherrschenden Anbieter aus Italien und Frankreich konnten dem kaum etwas entgegensetzen und nicht wenige mussten bald darauf die Segel streichen. Zeitgleich ­mauserte sich Shimano vom Hersteller von kopierten Teilen zum Trendsetter, der mit hoher Schlagzahl eine Innovation nach der ­anderen herausbrachte und das Rennrad nachhaltig veränderte: Kassettennaben, gerasterte Schaltungen, Aero-Bremshebel, Dual-Pivot-Bremsen oder integrierte Schaltbremshebel sind nur einige der vielen Neuerungen, die in den Folgejahren zum technischen Standard wurden.

Für das Modelljahr 2015 wird nun die sechste Generation des Bestsellers 105 aufgelegt. Die erste Seriennummer behielt man als Tribut an den Erfolg als Modellnamen bei, die interne Bezeichnung änderte sich über die Jahre und lautet inzwischen 5800. Nach wie vor steht sie an dritter Stelle in der Shimano-Hierarchie, hat aber heute noch drei preiswertere Gruppen unter sich und findet sich damit in der Mittelklasse wieder. Darin nimmt sie fast eine Monopolstellung ein, denn die Marktanteile der Konkurrenten Campagnolo und SRAM sind abseits des High-End-Marktes verschwindend gering.

Die 105 hat über die Jahre ihren Ruf gefestigt, für etwa die Hälfte des Preises annähernd die Funktionen einer Profi-Gruppe zu bieten, wenn man Kompromisse bei Gewicht und Optik eingeht. Wie in Shimanos Produktstrategie üblich, bekommt die 105 mit dem Shimano-Kürzel 5800 etwas zeitverzögert die Features der zuletzt renovierten Gruppen Dura-Ace und Ultegra weitergereicht - am deutlichsten zu erkennen am elften Ritzel am Hinterrad.

Bremsen, Kurbel und Umwerfer sind ebenfalls überarbeitet. Die hauptsächlich aus Aluminium bestehende Gruppe trägt das neue Shimano-Design und kommt in den Farb­optionen Silber oder Schwarz eloxiert; bei Letzterer wechseln sich viele matte mit wenigen glänzenden Flächen ab. Im Detail ist die Gruppe sehr sauber verarbeitet, alle Teile sind sehr passgenau; am Rad montiert, wirken ihr einfarbiges Design und der große Anteil matter Flächen sehr schlicht, zum Teil wie Kunststoff.

Die gesamte Gruppe ist etwa 250 Gramm schwerer als die höherwertige Ultegra, funktionale Einbußen bringt das jedoch kaum mit sich. Die technischen Unterschiede zu den teuren Gruppen ergeben sich vor allem aus der Qualität der verwendeten Schrauben, Nieten und anderer Kleinteile sowie aus den Lagerungen der beweglichen Komponenten. Beim Gewicht hat die Neue im Vergleich zur Vorversion etwa 60 Gramm ver­loren - damit wiegt sie aber immer noch fast 500 Gramm mehr als die aktuelle Dura-Ace.

Fahrtest und Eigenschaften

Bei der Testfahrt fällt auf, dass vor allem Ergonomie und Bedienung eine Klasse besser geworden sind. Die Körper der Schaltbremsgriffe sind schmaler gestaltet und liegen besser in der Hand als die voluminösen Vorgänger. Der Bremsgriff besteht aus Aluminium, seine nach außen geschwungene Form verbessert die Erreichbarkeit. Die Griffweite lässt sich nun stufenlos mit einer Schraube einstellen, die bisher verwendeten Einlegekeile aus Kunststoff werden überflüssig.

Die Schaltung beeindruckt mit sehr niedrigen Bedienkräften, dennoch bleibt der Klick beim Gangwechsel deutlich hör- und spürbar. Den Kettenblattwechsel erledigt der neue Umwerfer mit dem langen Hebelarm noch einmal besser, seine Einstellung ist aber aufwen­diger als bei den früheren Generationen. Die neuen Züge mit einer strukturierten Teflon-Beschichtung haben großen Anteil an den guten Schalteigenschaften.

Nachteil: Unerfahrenen Mechanikern gelingt es kaum, die Züge so zu montieren, dass die Beschichtung keinen Schaden nimmt. Das verlangt Fingerspitzengefühl, denn die weiche Schicht löst sich beim unvorsichtigen Durchfädeln schnell vom Zug ab - das kann die Mechanik schwergängig machen und die Zugreibung stark erhöhen.

Die Bremszüge sind nicht beschichtet, zusammen mit den einfacheren Lagerungen der Bremsarme ist das System etwas weniger kräftig und feinfühlig als die Profi-Ver­sion. Die neue, sehr steife Konstruktion der Bremskörper ist aber dennoch eine spürbare Verbesserung gegenüber der Vorgängergruppe 5700. Versionen für den neuen Direct-Mount-Standard wird es auch geben, darunter zwei Hinterradbremsen für die Montage am Sitzsteg oder unter dem Tretlager.

Neben dem zusätzlichen elften Ritzel ist vor allem die Kurbel neu. Der Shimano-Standard mit vier Aufnahmen für die Kettenblätter wird auch auf die 105 angewandt, der neue Lochkreis funktioniert mit allen angebotenen Kettenblattkombinationen. Ein Vorteil: Wer seine Übersetzung anpassen will, muss nun nicht mehr die Kurbel zwischen Kompakt- und Standardlochkreis wechseln, sondern nur die Kettenblätter tauschen.

Zur Auswahl stehen zunächst die Kombinationen 50/34, 52/34 und 53/39, die bisher erhältliche Dreifach-Version wird ersatzlos gestrichen - die jetzt elf Ritzel sollen das nötige Spektrum abdecken und die Gangsprünge in erträg­lichen Grenzen halten. Dafür können Ritzelpakete mit bis zu 32 Zähnen gefahren werden, nachdem Shimano schon innerhalb der 5700-Reihe von 28 auf 30 aufgestockt hatte. Für die beiden größten Kassetten wird ein optional erhältliches Schaltwerk mit längerem Käfig empfohlen.

Das Elffach-Schaltwerk gibt sich ansonsten unauffällig und nur optisch modernisiert; aufgefallen ist uns, dass der Zug zwischen Hüllenanschlag und Klemmung an der Führung stark geknickt wird, wenn sich die Kette auf dem kleinsten Ritzel befindet. Ein kurzer Kunststoff-Liner soll an dieser Stelle den Zug schonen. Ob das ausreicht, wird sich im Dauerbetrieb zeigen.

Dass die Schaltqualität von Shimanos vor­derem Umwerfer die der Wettbewerber übertrifft, liegt seit 2009 vor allem am Design der Kettenblätter. Die Innenseite ist zum kleinen Blatt hin gewölbt und fängt die Kette beim Schaltvorgang möglichst früh auf. Während das große Blatt bei Ultegra und Dura-Ace hohl ist und aus zwei verklebten Teilen besteht, ist das der 105 einfacher hergestellt. Es ist einteilig, hat außen die Form des Kurbel­sterns und auf der Innenseite 36 Verstärkungsrippen, die wie Turbinenschaufeln angeordnet sind und die entsprechende Nähe zum kleinen Blatt herstellen.

Ob es am Design der Kurbel oder des Kettenblattes liegt, lässt sich schwer beurteilen, unsere Messungen zeigen jedoch, dass die neue Kurbel damit 20 Prozent weniger steif ist als ihre Vorgängerin. Hobbysportler dürfte das kaum stören, zumal die 5700 zu den steifsten Kurbeln überhaupt gehörte.

Die Verschleißfestigkeit von Kettenblättern und Ritzeln hat sich nach unseren Härtemessungen etwas verringert - aber nicht signifikant; der Unterschied dürfte sich in der Praxis kaum bemerkbar machen. Die Elffach-Kette zeigt auf dem Dauer-Prüfstand eine solide Leistung etwa auf Ultegra-Niveau; nur eine Dura-Ace-Kette hält deutlich länger.

Das Testrad: ROSE XEON

Im ersten Praxistest musste sich die Shimano 105 an einem Rose Xeon RS beweisen. Das Rad steht exemplarisch für die 105-Räder der kommenden Saison, denn in dieser Preisklasse lohnt es sich nach wie vor, einem guten Aluminiumrahmen gegenüber Carbon den Vorzug zu geben.

Das Set basiert auf einem alten Bekannten, der in TOUR-Tests regelmäßig gut abgeschnitten hat und für das Modelljahr 2015 noch einmal überarbeitet wurde. Stärken sind das beeindruckend geringe Set-Gewicht von Rahmen und Gabel, das mit einer neuen Legierung und optimierten Schweißverfahren noch einmal gedrückt werden konnte, sowie die hohe Fahrstabilität.

Damit stellt das Xeon RS so manche Mittelklasse-Carbonrahmen in den Schatten. Überarbeitet wurde auch die Geometrie: Die bisher sehr rennmäßige Sitzposition wurde etwas entschärft, wobei das Rad immer noch sportlich ausfällt. Dank Versender-Vorteil und Top-Funktion der Ausstattung bekommt man mit dem Rose beeindruckend viel Rennrad fürs Geld.

Daten des Testrads:

  • Preis Komplettrad 1.349 Euro
  • Gewicht 7,5 Kilo
  • Erhältlich über den Versandhandel / Baukasten

Shimano 105 Generationen im Überblick

Die Entwicklung der 105 (Baujahre - Modellnamen - Besonderheiten)

  • 1983-1985 Golden Arrow (105), Fünffach, Unterrohr-Friktionsschalthebel
  • 1985-1989 105 (1050/1051) - Sechsfach, UniGlide-Kassettennabe, gerasterte SIS-Unterrohr-Schalthebel (Shimano Integration System). Ab 1987 (1051) siebenfach, Biopace-Kettenblätter, Bremshebel mit Aero-Zugverlegung am Lenker
  • 1990-1999 105 SC (1055/1056/1057) - Siebenfach, Dual-Pivot Bremsen, HyperGlide-Kassette und -Nabe.

Shimano 105 R7000

Die neue Shimano 105 Rennradschaltung - Baureihe R7000 - ist vielseitiger denn je. Die Schaltgruppe bietet dank der zusätzlichen Kettenblattkombination 52/36 mehr Gangabstufungen denn je, kommt mit gruppenzugehöriger Hydraulik-Disc inklusive ergonomisch und optisch attraktiven Brems-/Schalthebeln, obendrein gibt’s für die Shimano 105 R7000 exklusiv ein Brems-/Schalthebel-Pärchen für Fahrer/innen mit kleinen Händen.

Optisch wirken die getesteten mattschwarzen Teile sehr wertig - fast schon wie eine mattierte Version der Dura-Ace. Die aktuelle Ultegra R8000 kann sich im direkten Vergleich kaum davon absetzen - fanden die Tester. Optional gibt’s die R7000 zudem, ganz klassisch, in Silber.

Bei der vorigen 105-Generation (5800) konnte der Eindruck entstehen, Shimano habe ihr absichtlich Innovationen der teuren Ultegra (6800) vorenthalten, um die preisliche Differenz mit technischem Abstand zu rechtfertigen. Ganz anders bei der neuen R7000: Sie steht fast auf der gleichen Innovationsstufe wie die Ultegra R8000.

Es gibt einen Umwerfer, einen Kurbelsatz sowie ein Schaltwerk mit langem Käfig (Version "GS", für Kassetten mit großem 28er- bis 34er-Ritzel) und eines mit kurzem ("SS") das maximal ein 30er-Ritzel bedient. Das 105-Schaltwerk setzt dabei auf die "Shadow RD"-Technologie: Es steht zentral unter dem Ritzelpaket und wandert nicht mehr so weit nach rechts (in Fahrtrichtung, 33 statt bisher 45 mm) und ist so besser geschützt.

Baugleich mit Ultegra und Dura-Ace kommt auch der R7000-Umwerfer mit seiner kompakten Anlenkung für mehr Reifenfreiheit, außerdem ist jetzt die Zugspannung justierbar, was sich als extrem nützlich erwiesen hat. Neu ist zudem die Zugführung: Sie soll gleiche Funktion garantieren, egal wie der Zug vom Rahmen kommt - hier empfiehlt sich vor der ersten Montage unbedingt ein Blick in die Montageanleitung.

Der Kurbelsatz bietet die Kettenblattkombinationen 53/39, 50/34 und, jetzt neu, die Semi-Kompaktabstufung 52/36 - dadurch sind mehr Gangabstufungen möglich als bei früheren 105-Ensembles. Kombinieren lassen sich die drei Kettenblattabstufungen mit folgenden Kassetten-Abstufungen: 11-25, 11-28, 11-30, 11-32 oder 11-34.

In den Brems-/Schalthebeln für Disc- und Felgenbremsen steckt die gleiche, komplett neu entwickelte Schaltmechanik, die auch bei Ultegra und Dura-Ace Verwendung findet. Sie sorgt für kürzere Hebelwege und klareres Feedback bei jedem Gangwechsel. Trotz der neuen Technik haben die Schaltkomponenten in Summe auch noch knapp 40 Gramm abgespeckt.

Neben dem herkömmlichen Modell mit doppeltem Drehpunkt (Dual Pivot) bietet Shimano auch Bremszangen für Direct-Mount-Sockel an. Auf Nachfrage erklärt Shimano den Zuwachs mit stabileren Bremskörpern, die höhere Bremskraft garantieren sollen.

Die Brems-/Schalthebel für die Disc (R7070) entsprechen im Umfang denen der Ultegra - die Maße unterscheiden sich um weniger als einen Millimeter. Der einzige Unterschied fällt an den Bremsscheiben sofort auf: Sie kommen ohne die aufwendigen Kühlrippen der Ultegra- und Dura-Ace-Discs, werden ebenfalls in Sandwich-Bauweise gefertigt: Zwischen den Reibflächen aus Stahl steckt ein Alu-Kern - Shimano nennt das Ice-Tech.

Shimano 105 R7000 im Test auf der Straße

Egal ob man schaltet oder bremst, jede Interaktion mit der neuen R7000-Gruppe ist erst mal eine neue Erfahrung: Im Vergleich zur Vorgängerin 5800 funktioniert die neue 105 deutlich spürbar besser.

Die Brems-/Schaltgriffe der neuen 105 liegen so gut in der Hand, wie man das von der aktuellen Ultegra kennt. Form und Ergonomie (mit noch größerem Verstellbereich der Griffweite) sind identisch: Der etwas kompaktere Griff "passte" für alle Tester und liegt gut in der Hand. Das gilt für beide R7000-Griff-Varianten: Zwischen Disc- und Felgenbremse lassen sich keine Unterschiede ausmachen. Das bedeutet für Freunde der Scheibenbremse eine riesigen Fortschritt gegenüber den doch recht klobigen ST-RS505-Hebeln, die Shimano der 5800 in der Disc-Option zur Seite stellte.

Die neue 105-Disc arbeitet auf dem Niveau der Ultegra-Disc. Sie packt sehr kraftvoll zu, die Bremskraft steigt mit zunehmendem Bremshebelweg schnell an. Dennoch zeigt sich die kraftvoll zupackende Bremse dabei berechenbar und zuverlässig dosierbar. Probleme - etwa mit Hitze - traten im Test nicht auf, auch ohne die zusätzlichen Kühlrippen der Ultegra-Disc. Bei den Felgenbremsen gab’s bereits zur Version 5800 gravierende Veränderungen: die Reifenfreiheit bis 28 mm etwa oder der Doppel-Drehpunkt für mehr Bremspower - daran ändert sich auch bei der R7000-Variante nichts. Neu sind der Bremshebel (siehe oben) und das griffgünstigere Hebelchen zum Öffnen der Bremszange beim Laufradwechsel.

Gangwechsel gehen bei der R7000 direkter und schneller von der Hand. Auch das neue Schaltwerk folgt präziser als bislang. So macht die neue 105 in Sachen Schaltung einen gewaltigen Schritt nach vorn, fanden die Tester.

Shimano 105 oder Ultegra?

Bei der Shimano 105 R7000 steht am Ende immer nur diese eine Frage: Ist sie gut genug, oder muss es doch die Shimano Ultegra sein? Bisher war die Antwort: Ja, aber ... Bei der neuen R7000 ist es einfacher. Wer auf das Prestige (und eine Elektronik-Schaltung) verzichten kann, fährt mit der neuen 105 bestens. Sie liegt technisch und funktional deutlich näher an der Ultegra, als es bei den Vorgänger-Gruppen der Fall war.

Mit den neuen mechanischen zwölffach-Komponenten der Shimano-105-R7100-Serie bringt das japanische Unternehmen ein preislich attraktives Schaltsystem auf den Markt. Eine der wichtigsten Neuerungen der neuen mechanischen Shimano 105 mit Zwölffachantrieb ist das RD-R7100-Schaltwerk mit Shadow-RD-Technologie. Die neuen ST-R7120-Schalt- und Bremshebel wurden so konstruiert, dass Menschen mit großen und mit kleinen Händen gleichermaßen von der veränderten Ergonomie profitieren können. Shimano gibt das Gewicht und die Preise nur für die einzelnen Bauteile der neuen mechanischen 105-Komponentengruppe an. Die Komplettgruppe kostet demnach rund 1150 Euro.

Shimano 105: Vielseitigkeit und Zuverlässigkeit

Die Shimano 105 Schaltgruppe zählt seit Jahrzehnten zu den beliebtesten Wahlmöglichkeiten für Rennradfahrer und hat sich als eine der vielseitigsten und zuverlässigsten Gruppen am Markt etabliert. Sie kombiniert Technologien, die ursprünglich in den High-End-Gruppen wie Ultegra und Dura-Ace eingeführt wurden, mit einer robusten und erschwinglichen Konstruktion.

Ihre Stärke liegt in der optimalen Balance zwischen Leistung und Kosten, was sie sowohl für Freizeitfahrer als auch für ambitionierte Sportler attraktiv macht. Egal, ob mechanisch oder elektronisch: Die Shimano 105 steht für präzises Schalten, lange Haltbarkeit und einfache Wartung. Dank ihrer Vielseitigkeit eignet sie sich gleichermaßen für anspruchsvolle Touren, regelmäßiges Training und sogar erste Rennsport-Einsätze. Shimano 105 bringt Eigenschaften mit, die früher nur in den Oberklasse-Gruppen Ultegra und Dura-Ace zu finden waren.

Mechanisch oder elektronisch?

  • Die mechanische Shimano 105 bietet klassische Zuverlässigkeit und einfache Wartung.
  • Die Shimano 105 Di2 bringt modernste Technologie zu einem erschwinglichen Preis.

Komponenten im Überblick:

Komponente Beschreibung
Schaltwerk Präzises Schalten, kompatibel mit großen Kassetten (Di2 bis 11-36 Zähne).
Umwerfer Führt die Kette zwischen Kettenblättern; Di2-Version mit automatischer Anpassung.
Schalthebel Ergonomisch und leicht zu bedienen; elektronische Version kabellos.
Kurbelgarnitur 2-fach-Kettenblatt (z. B.

FAQ: Shimano 105

  1. Welche Kassette ist mit Shimano 105 kompatibel?
    Shimano 105 ist mit allen 11-fach-Kassetten von Shimano sowie mit den 12-fach-Kassetten der Di2-Serie kompatibel.
  2. Kann man Shimano 105-Komponenten durch Ultegra-Komponenten ersetzen?
    Ja, Shimano 105-Komponenten können problemlos durch Ultegra-Komponenten ersetzt werden. Beide Gruppen nutzen dieselbe Technologie und sind voll kompatibel.
  3. Ist die Shimano 105 Di2 elektronisch?
    Ja, die Di2-Version ist elektronisch und kabellos.
  4. Wie lädt man die Shimano 105 Di2 auf?
    Der Akku der Di2 wird über einen USB-Anschluss geladen.
  5. Wie funktionieren Shimano 105 Schalthebel?
    Die mechanischen Schalthebel arbeiten mit einem Dual-Control-System, bei dem Bremsen und Schalten kombiniert sind.
  6. Was ist Shimano 105 Di2?
    Die 105 Di2 ist die erste elektronische Version der Shimano 105.

Die Shimano 105 bleibt eine der besten Optionen im Rennradsport. Mit der Wahl zwischen der bewährten mechanischen R7000-Serie und der innovativen elektronischen Di2 R7100 bietet sie etwas für jeden Fahrer.

Die Technik geht auf die Vorjahresmodelle der großen Geschwister Dura Ace und Ultegra zurück. Sieht man die 105 aus diesem Blickwinkel, gewinnt sie schlagartig an Glanz und wird zur schlauen Investition. Im Laden ist die Gruppe für rund 790 Euro erhältlich - die Ultegra liegt bei circa 1220 Euro.

Oftmals spielt im Radsport das Gewicht und das Image eines Produkts die größte Rolle für die Kaufentscheidung. Konzentriert man sich auf das reine Fahrgefühl sind Unterschiede zur nächstliegenden Preiskategorie meist nicht mehr wirklich spürbar. So auch im Fall von 105 und Ultegra. Drei Beispiele: Die Schaltvorgänge der 105 sind sehr präzise und stehen denen der Ultegra in nichts nach. Der Umwerfer lässt sich in beiden Fällen zweistufig einstellen, die 105er-Haptik der Griffe liegt auf Ultegra-Niveau.

Die Shimano 105er Schaltgruppe ist die Königin der Mittelklasse! Über der Shimano 105 liegt dann schon die Ultegra - möchte man bei dem japanischen Hersteller bleiben. Diese zählt bereits zu den Topmodellen.

Seit die revolutionäre Di2-Technologie (steht für: Digital Integrated Intelligence) im Jahr 2009 eingeführt wurde, hat sie sich stetig weiterentwickelt, sodass diese jüngste Version sogar auf ein 12-fach-System erweitert wurde. So kommt die neue 105 Di2 mit 12 Ritzen am Hinterrad. Dank dieses zusätzlichen Ritzels kann auf jede Fahrsituation individuell eingegangen werden, da nun die Gangabstufungen der Kassette noch enger sind.

Für vorne gibt es die Auswahl zwischen zwei Kurbelngarnituren - die kompakte Variante mit 50-34 sowie die semi-kompakte mit 52-36 Zähnen. So können steile Aufstiege ebenso wie schnelle Abfahrten optimal überwunden werden. Die neuen 12-fach Kassetten lassen sich problemlos mit den aktuellen 11-fach Freiläufen kombinieren.

Um die volle Kontrolle in sämtlichen Fahrpositionen zu behalten, wurde die Hebelform angepasst und die Hörnchen höher gezogen. Der von Shimano selbst entwickelte Schaltkreis garantiert eine schnelle und sichere Signalübertragung bei minimalstem Energiebedarf. Die Bremsen reagieren zuverlässig und direkt, obwohl der Belagabstand in der Ruheposition größer ist.

Die mechanische Shimano 105 12fach-Schaltgruppe

Mit der neuen Gruppe ist Feinmechanik auf höchstem Niveau erreicht. Und was die Schaltperformance angeht, gibt’s bei der neuen 105 nix zu meckern. Das neue, komplett überarbeitete Shadow-Schaltwerk erlaubt die bereist erwähnten extrem geschmeidigen Gangwechsel, und auch der Umwerfer hebt die Kette selbst unter Last klag- und problemlos auf das jeweils andere Kettenblatt.

Am Cockpit gefällt die verbesserte Ergonomie der STIs, die sehr angenehm in der Hand liegen und viele Griffvarianten erlauben. Ein weiteres Highlight sind die neuen Kassetten: Die 105 gibt es neben dem bekannten 11-34er-Paket nun auch mit 11-36er-Kassette.

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