Shimano 600 Steuersatz Montage Anleitung

Wer eine neue Gabel an sein Bike bauen möchte, muss zunächst den Gabelkonus aufschlagen. Der Konusring bildet die Verbindungsstelle zwischen der Gabelkrone und dem unteren Steuersatzlager. Allerdings muss das Bauteil bei neuen Forken erst auf den Gabelschaft geschlagen werden.

Gabelkonus aufschlagen - so geht's

Dazu bieten viele große Hersteller teure Spezialwerkzeuge an. Doch die Montage ist auch mit ganz einfachen Mitteln möglich. Um einen Gabelkonus aufschlagen zu können, ist, wie bereits erwähnt, kein Spezialwerkzeug notwendig.

Die folgenden Schritte zeigen die Montage eines 1,5-Zoll-Konusrings auf einer Gabel mit Tapered-Schaftrohr.

Schritt 5: Um den Gabelschaft final zu montieren, sollte die Gabel entweder an der Krone gehalten (falls nötig von einer zweiten Person) oder der untere Teil des Gabelschafts auf eine passende Fläche aufgelegt werden, allerdings so, dass die Gabelkrone keinen Schaden nehmen kann. Dann folgen ein paar vorsichtige Schläge auf die Oberseite des Rohrs. Ob dafür ein Schlosser- oder ein Gummihammer zum Einsatz kommt, ist prinzipiell egal.

Fertig! Die Gabel kann nun montiert werden.

Steuersatz einpressen - eine detaillierte Anleitung

In dieser kurzen Anleitung erklären wir euch, wie ihr in euer Bike den Steuersatz einpressen könnt - ganz ohne großen Aufwand und Vorkenntnisse. Wer ein Bike selbst aufbaut oder wartet, wird über kurz oder lang selbst den Steuersatz einpressen oder wechseln müssen. Daher haben wir für alle unerfahrenen Nutzer diese kleine Anleitung geschrieben, welche die nötigen Schritte dokumentiert.

Egal ob der Steuersatz für ein neues Bike erworben oder gegen ein altes Modell ausgetauscht werden soll, in beiden Fällen ist im Vorfeld festzustellen, welche Variante benötigt wird. Dabei gibt es zwei Möglichkeiten:

  • Die einfachste und meist auch sicherste Lösung ist die Nachfrage beim Rahmenhersteller. Selbiger kann problemlos Auskunft über Art und Maß des Steuersatzes geben.
  • Aufwendiger ist das Messen, da hier die Maße genau genommen werden müssen.

Benötigtes Werkzeug

Damit ihr den Steuersatz einpressen könnt, ist relativ wenig Werkzeug nötig. Die Bestandteile aus der folgenden Liste sollten aber in jedem Fall vorhanden sein.

Die einzelnen Schritte im Detail

Schritt 1: Um den Steuersatz einpressen zu können, sollte der Rahmen oder das Bike in einem stabilen Montageständer eingespannt werden.

Schritt 3: Ober- und Unterseite des Steuerrohrs sollten an der Innenseite jetzt leicht eingefettet werden.

Schritt 4: Auch die Lagerschalen gehören leicht eingefettet.

Schritt 5: Nun wird das Steuersatzeinpresswerkzeug vorbereitet. Dabei muss das Oberteil abgenommen werden. Dann lässt sich das Unterteil des Werkzeugs mit der unteren Schale des Steuersatzes bestücken. Hierbei ist darauf zu achten, dass beides sauber und ohne zu wackeln zusammenpasst. So ist sichergestellt, dass die Steuersatzunterseite auf der korrekten Aussparung des Tools sitzt.

Schritt 6: Das Steuersatzeinpresswerkzeug muss jetzt von unten in das Steuerrohr eingeführt werden. Dann kann von oben das Steuersatzoberteil aufgelegt werden. Anschließend ist der Adapter vom Werkzeug passend darauf aufzulegen. Auch hier muss der richtige Sitz beachtet werden. Unterlegscheibe und Mutter komplettieren das Setup.

Schritt 7: Die beiden Muttern am Werkzeug müssen bei diesem Schritt behutsam mit viel Gefühl angezogen werden. Dabei gleitet der Steuersatz langsam ins Steuerrohr. Zwischendurch ist der korrekte Sitz immer wieder zu kontrollieren. Das wird solange durchgeführt, bis der Widerstand deutlich größer wird und das Fett am Rand des Steuerrohrs herausquillt. Aber Achtung: Die Schrauben gegen Ende ohne große Kraft anziehen, da sonst die Lager oder das Steuerrohr Schaden nehmen könnten!

Schritt 8: Prinzipiell ist das Gröbste nun überstanden. Lediglich das überschüssige Fett ist nun noch zu entfernen. Dabei sind die Lagerschalen auf den optimalen Sitz zu kontrollieren. Eine Lücke sollte zwischen Rahmen und Lagerschale weder am Ober- noch am Unterteil zu sehen sein. Das war’s! Der Steuersatz sitzt nun perfekt.

veloheld Rahmenset Montagehinweise

Glückwunsch zu deinem neuen veloheld Rahmenset - und willkommen in der Familie! Mit deinem neuen Rahmen hast du die perfekte Basis für dein individuelles Traumrad gewählt. Aber eins ist klar: Ein Rahmenset aufzubauen, braucht ein wenig Know-how und das richtige Werkzeug. Der Rahmen und die Gabel sind bei Direktkauf über veloheld montagefertig vorbereitet, d.h. die Gewinde sind geschnitten, die Lagersitze und das Sitzrohr sind ausgerieben. Im Beipack liefern wir dir alle nötigen Schrauben und Gewindeeinsätze für sämtliche Gewinde am Rahmen, die du je nach Bedarf montieren kannst. Montiere alle weiteren Anbauteile mit hochwertigem Montagefett und entsprechenden Drehmomenten mit Drehmomentschlüssel am Rahmen.

Versandbedingt ist die Gabel beiliegend und muss nach dem Kürzen des Gabelschaftes auf die gewünschte Vorbauhöhe eingesetzt werden. Die Einzelteile des Steuersatz liegen dem Rahmen bei und müssen bei Montage der Gabel final zusammengesetzt werden.

Hier kannst Du Dir die Anleitung des Steuersatzherstellers Acros ansehen.

Wichtige Hinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Achtung: Bitte lass Dir beim Kürzen der Gabel im Zweifel von einem professionellen Zweiradshop helfen, falls Du nicht über das nötige Wissen und die Spezialwerkzeuge verfügst.

Setze im weiteren Aufbau den mitgelieferten Expander im Carbon-Gabelschaft ein und ziehe ihn mit einem 6 mm Inbus und 4-6 Nm fest. So kannst Du die Gabel mit Deinem Vorbau sicher und spielfrei im Steuersatz zu montieren.

Achtung: Der Vorbau auf dem Carbongabelschaft muss mit Carbon-Montagepaste montiert werden.

Um die Fahreigenschaften zu verändern, kannst Du den Vorlauf zwischen 47 oder 52 mm verändern. Dazu müssen die Einsätze im Ausfallenden gedreht und ein Abstandshalter unter dem Bremsadapter installiert werden. Bei Montage des 47 mm Vorlaufs muss zuerst der Bremsspacer und die 2 Unterlegscheiben vor der Montage der Bremse installiert werden.

Durch die Führungen in der rechten Gabelscheide ist es auch möglich ein Lichtkabel vom Dynamo zum Frontstrahler zu führen.

Achsen, Zugführung, Bremsen und mehr

Die 12 mm Steckachsen liegen im Beipack bzw. sind bereits im Rahmen montiert. Bitte achte bei der Installation der Laufräder auf die angegebenen 10 Nm Drehmoment und und etwas Fett auf dem Gewinde.

Achtung: Um die Werkzeugaufnahme der Achsen nicht zu beschädigen, achte bei der der Montage und auch Demontage stets auf eine korrekte Sitz.

Der Schaltzug des Schaltwerks und die Bremsleitung können intern im Unterrohr über das T47 Innenlager bis durch die Kettenstreben geführt werden. Hierbei kannst Du die das hintere Schaltkabel und das Bremskabel intern im Unterrohr über das T47 Innenlager bis durch die Kettenstreben führen und das vordere Schaltkabel extern durch die beigelegten Kabelführungen, welche in die Gewinde im Unterrohr mit ca. 3 Nm geschraubt werden, führen.

Achtung: Achte beim Verlegen von Schalt- und Bremskabel durch das Innenlager, dass die Züge nicht zu stark geknickt werden.

Es können nur Scheibenbremsen mit Flatmount Aufnahme verwendet werden. Die Flatmount-Bremsaufnahme am Rahmen hat eine Höhe von 10 mm. Wir empfehlen bei Verwendung von Shimanobremsen folgende Schrauben zur Montage des Bremssattels mit Adapter für 160 mm Scheiben: C (Y8N208000) und C2 (Y2J708000).

Achte bei der Montage der Sattelstütze auf den benötigten Durchmesser von 27,2 mm. Kontrolliere vor der Montage der Stütze das Innere des Sitzrohrs auf scharfe Kanten und Rückstande, um Kratzer an der Sattelstütze zu vermeiden. Verwende Montagefett bei Nutzung einer Alu-Sattelstütze oder Carbon-Montagepaste bei einer Carbon-Stütze. Die mitgelieferte Klemme mit 4 mm oder 5 mm Inbus und max.

Bitte schraube mögliche Flaschenhalterschrauben mit max.

Das Schaltauge ist versandbedingt beiliegend und muss bei Erhalt mit einem 3 mm Inbus und ca. 4 Nm im Ausfallende montiert werden.

Bitte achte bei einer evtl. Montage von Gepäckträger auf max.

Fahrrad Kategorie 2: Details

Räder der Kategorie 2 sind für gut befestigte Wege konzipiert und gewährleisten ständigen Kontakt mit dem Untergrund. Diese Räder sind primär für die urbane Mobilität gedacht, ideal für den Einsatz im Straßenverkehr und auf öffentlichen sowie freigegebenen Wegen. Zu dieser Kategorie gehören Urban-, Citybikes, Trekkingräder und Gravelbikes.

Das zulässige Gesamtgewicht, bestehend aus Fahrer, Gepäck und Fahrrad, sollte 120 kg nicht überschreiten.

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