SHIMANO Acera RD-M3020-8 Schaltwerk Test: Ein umfassender Überblick

Das SHIMANO Acera RD-M3020-8 Schaltwerk sorgt für flüssige Gangwechsel in allen Situationen, ob auf oder abseits der Straße.

Selbst in rauem Terrain gehen die Schaltvorgänge dank Doppelservo-Technologie präzise und geschmeidig vonstatten.

Durch diesen Mechanismus bewegt sich das Schaltwerk in einer optimalen Bahn, die Leitrolle steht in allen Gangstufen gleichmäßig zum Ritzel - für unterbrechungsfreies Schalten und ungetrübten Fahrspaß.

Der lange Schaltkäfig unterstützt Ritzel bis zu 40 Zähnen, wodurch du auch bei 2-fach-Antrieben bereits eine hohe Bandbreite erhältst.

Technische Daten und Details

  • 7/8-fach Schaltwerk für MTB-/Trekking-Bikes
  • Doppelservo-Technologie für reibungslose Schaltvorgänge
  • Direktmontage an konventionellen Schaltaugen
  • Top Normal (für Rapidfire-Hebel konzipiert)
  • Zugspann-Einsteller direkt am Schaltwerk
  • fluorbeschichtete Gelenkbuchse

Technische Daten:

  • Einsatzbereich: MTB, Trekking
  • Serie: Acera M3000
  • Modell: RD-M3020-8
  • Material: Aluminium, Kunststoff, Edelstahl, Stahl
  • Schaltstufen vorne: 2/3-fach
  • Schaltstufen hinten: 7/8-fach
  • Käfig: Long Cage (SGS)
  • Schaltröllchen: 11 Zähne
  • max. Ritzelgröße: 30-40 Zähne
  • min. Ritzelgröße: 11-12 Zähne
  • Gesamtkapazität: 45 Zähne

Kundenbewertungen

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Einige Kundenbewertungen:

  • Gaetano B. (12.01.2023): "Sehr gut"
  • Thorsten B. (10.10.2022): "Preis-Leistung top"
  • wagner L. (07.06.2022): "Habe es an mein E-bike verbaut es ist das Beste was es gibt ."
  • Matthias B. (24.04.2020): "Funktioniert erstaunlich gut und auch der Qualitätseindruck ist der Preisklasse entsprechend gut."
  • Axel R. (08.12.2017): "Top-Funktion, gut verarbeitet und preiswert."

SHIMANO Cues: Eine neue Ära im Schaltungsbereich

Mit der Linkglide-Technik reagierte Shimano auf die zunehmend höheren Belastungen von E-Bikes. Mehr Material und ein Gang weniger sollen eine bessere Zuverlässigkeit bringen.

Die neue Technik war für Shimano außerdem DIE Gelegenheit, endlich im Portfolio aufzuräumen. Statt Sora, Altus, Claris, Alivio und Acera wird es in Zukunft nur noch eine einzige Produktfamilie geben: Die Cues.

Mit dem Fokus auf Langlebigkeit und leichter Bedienbarkeit soll die Cues alle Anwendungen vom E-Bike über Trekkingräder bis hin zu günstigen Mountainbikes und neuerdings sogar günstigen Rennrädern abdecken.

Cues ist nicht gleich Cues

Denn auch die Cues gibt es in mindestens drei verschiedenen Ausführungen mit teils extrem unterschiedlicher Wertigkeit.

Wer sich für ein Bike mit der neuen Allround-Schaltung interessiert, muss hier also genau hinschauen.

So ist das Topgruppe Cues U8000 mehr als doppelt so teuer, wie die Einstiegsgruppe Cues U4000. Leider macht es Shimano Bikern nicht gerade leicht, die verschieden wertigen Schaltungen voneinander zu unterscheiden.

Ob Premium-Klasse oder Einsteiger-Ware wird nur an den etwas kryptischen Zahlenkombinationen in der Modellbezeichnung ersichtlich - U4000, U6000, U8000.

Die Einsteigergruppe Cues U4000 schaltet nur neun Ritzel am Hinterrad. Die Mittelklasse Cues U6000 hat schon zehn oder sogar elf Ritzel hinten.

Die Topgruppe Cues U8000 schaltet immer elf Gänge im Heck und ist sogar als Di2-Variante mit elektronischer Ansteuerung verfügbar.

Fahrgefühl mit Shimano Cues

Alle modernen Shimano-Schaltungen abseits der allergünstigsten Varianten liegen funktional auf einem sehr hohen Niveau. Das gilt auch für alle Varianten der Cues.

Sauber eingestellt wechseln sie die Gänge schnell und zuverlässig. Ist das nicht der Fall, liegt’s fast immer an verschlissener oder falsch eingestellter Hardware - da kann die Schaltung selbst nicht viel dafür.

Fakt ist schlicht: Die Technologien der einstigen Top-Gruppen sind längst auch im Einsteigermarkt angekommen.

Konzipiert ist die Cues für den Allround-Einsatz von E-Mountainbike bis Gravel. Verbaut wird sie aktuell aber am meisten an Trekking- und Alltagsrädern.

Shimano Cues U4000 - Die Einsteigergruppe

Mit neun Gängen am E-Bike ist die 4000er Cues von Shimano eindeutig im Einsteigersegment unterwegs.

Das größte Manko der “kleinen” Cues ist die wenig feine Gangabstufung.

Um mit nun neun Gängen eine große Bandbreite zu erreichen, muss man gerade am E-Bike zur Kassette mit 11 bis 46 Zähnen greifen. Die Gangsprünge fallen hier bei den kleinen Gängen recht groß aus. Am Berg fehlt dadurch manchmal der passende Gang für die ideale Trittfrequenz.

Ansonsten funktioniert auch die günstig Cues zuverlässig und kann Alltagsnutzer durchaus glücklich machen.

Typisch für Schaltungen mit der Linkglide-Technik: Die Schaltvorgänge sind sehr weich aber nicht so schnell wie man es von den klassischen Modellen mit Hyperglide-Technik gewohnt ist.

Außerhalb vom Racing-Kontext dürfte das kaum stören, für den Alltag ist die Schaltgeschwindigkeit locker ausreichend.

Die niedrigen Preise merkt man der 4000er Cues aber an anderer Stelle an. Die Kurbel ist nicht hohlgeschmiedet und schwer, die Hebel wirken lieblos und billig.

Auf rauem Untergrund klappert die Kette deutlich.

Anders als bei den günstigen Deore-Schaltungen verzichtet die günstige Cues nämlich auf die Geländeoptimierte Schaltwerksdämpfung Shadow Plus. Am (E-)Mountainbike würden wir die Cues 4000 daher nicht empfehlen.

Shimano Cues U6000 - Solide Mittelklasse

Optisch wie haptisch ist die Shimano Cues 6000 ein Upgrade. Gerade die etwas teurere Elffach-Variante bietet deutlich definiertere Gangwechsel, als die 4000er Cues.

Mit zehn beziehungsweise elf Gängen lassen sich auch mit Einfach-Kurbel vorne relativ homogene Gangsprünge bei großer Bandbreite realisieren.

Aber auch hier ist Vorsicht geboten. Nur die teureren Varianten der Cues 6000 kommen ab Werk mit Shimanos Shadow-Technologie gegen Kettenklappern.

Erkennbar ist das an dem kleinen On-Off-Hebel für die zusätzliche Dämpfung am Schaltwerk. Diese Varianten können wir auch anspruchsvollen Nutzern und Trail-Fans klar empfehlen.

Die günstigeren 6000er Cues ohne Schaltwerksdämpfung passen eher zu Trekking- und Alltagsrädern.

Shimano Cues 8000 - Seltene High-End-Option

Von der Wertigkeit und vom Schaltgefühl liegt die Cues 8000 sehr nah an der beliebten XT-Gruppe. Allerdings gilt das auch für den Preis. Die teure Cues wird daher nur sehr selten verbaut. Lieber greifen die Hersteller im Zweifel zum XT-Label.

Wie die günstigeren Cues-Schaltungen setzt auch die Cues 8000 auf die haltbaren Linkglide-Kassetten.

Die Schaltgeschwindigkeit ist daher etwas gedrosselt. Dafür sollen die Linkglide-Gruppen nicht so anfällig sein. Selbstverständlich kommt die 8000er Cues standardmäßig mit dem starken Shadow-Plus-Dämpfer gegen Kettenklappern.

Weitere Shimano Schaltgruppen

Klar ist, je teurer eine Schaltgruppe ist, desto besser und leichter ist sie auch. Doch muss es natürlich nicht immer eine XT oder XTR Schaltung sein.

Für die/den Durchschnittmountainbiker:rin reicht auch eine Alivio oder Deoreschaltung völlig aus, um sportliche Touren zu machen oder Spaß auf den Trails zu haben.

Auch diese Schaltungen haben sich lange bewährt und garantieren lang anhaltenden Fahrspaß. Oftmals kommt in den günstigeren Schaltgruppen die gleiche Technik zum Einsatz, lediglich das Material unterscheidet sich.

Und wie der Name „Gruppe“ schon vermuten lässt: Eine Schaltgruppe besteht meist aus Schaltwerk (hinten), Umwerfer (vorne), Kurbelgarnituren, Kassetten, Kettenblätter, Schalthebeln, Bremshebeln und den dazugehörigen Scheibenbremsen.

Manchmal werden vom Hersteller des Fahrrads aber auch Komponenten ausgetauscht, sodass die Teile nicht alle der gleichen Gruppe angehören.

Shimano Tourney ist für den Einsatz auf Einsteiger- und Freizeit-Fahrrädern konzipiert ist. Sie bietet eine einfache Schaltung mit ausreichend Gängen und ist in der Regel preisgünstiger als andere Schaltgruppen von Shimano.

Die Schaltung ist robust und zuverlässig, aber nicht ganz so leistungsstark und präzise wie höherwertige Schaltgruppen.

Die Shimano Altus Schaltgruppe ist eine der Einstiegs-Schaltgruppen von Shimano und bietet eine solide Leistung zu einem erschwinglichen Preis.

Mit der Acera-Schaltung kannst du erste Erfahrungen im Gelände sammeln.

Die Shimano Alivio Schaltgruppe ist eine hochwertige Komponentengruppe, die für Alltagsfahrten und leichtes Gelände geeignet ist. Sie zeichnet sich durch reibungslose und präzise Schaltvorgänge aus.

Die Alivio Schaltgruppe verfügt auch über ein stilvolles und modernes Design. Im Vergleich zur Acera Schaltgruppe bietet die Alivio Schaltgruppe eine höhere Qualität.

Die Shimano Deore ist eine hochwertige und leistungsstarke Schaltgruppe, die für den Einsatz im Gelände und für Mountainbike-Touren geeignet ist. Sie zeichnet sich durch ihre Robustheit und Zuverlässigkeit aus, die auch bei schwierigen Bedingungen und rauem Gelände eine hervorragende Leistung bietet.

Die Deore Schaltgruppe verfügt auch über ein aktuelles, zeitloses Design. Im Vergleich zu günstigeren Shimano Schaltgruppen bietet die Deore Schaltgruppe eine noch höhere Qualität und Leistung.

Die Shimano SLX Schaltgruppe bietet viele Vorteile für Mountainbiker:innen. Zum Beispiel ist sie sehr langlebig und zuverlässig, sodass du dich auf sie verlassen kannst, wann immer du unterwegs bist. Sie ist leicht und kompakt, was sie zu einer sehr guten Wahl macht.

Darüber hinaus ist sie sehr präzise und bietet ein reibungsloses Schaltverhalten, sodass du immer mit der richtigen Übersetzung unterwegs bist.

Die Shimano Deore XT Schaltgruppe ist eine hochwertige Komponentengruppe für Mountainbikes, die sich durch ihre zuverlässige Schaltleistung, ihre präzisen Gangwechsel und ihre robuste Bauweise auszeichnet. Sie bietet auch ein breites Übersetzungsverhältnis, sodass du in jeder Situation einen passenden Gang findest.

Die XTR Schaltgruppe ist für Fahrer entwickelt, die höchste Anforderungen an die Leistung ihres Mountainbikes stellen. Sie bietet eine schnelle und präzise Schaltung und eignet sich für anspruchsvolle Trail-Sessons oder auch den beliebten Alpencross. Mit dieser Ausstattung stehen dir alle Möglichkeiten offen.

Die wichtigste Neuerung ist, dass die Shimano Acera 3000 Serie eine klare Trennung als MTB-Gruppe zu der für den Trekking Bereich entwickelten Komponenten hat. Die Mountainbike-Kurbel besitzt eine kompakte 40-30-22Z-Abstufung, was perfekt fürs Gelände ist.

Das neue Design fällt einen bei der Acera ganz besonders bei der Kurbelgarnitur und Schaltwerk auf. Nicht nur oberflächlich glänzen die neuen Komponenten, denn das Schaltwerk ist jetzt auch mit Shimano‘s bewährter Shadow Technologie versehen.

Wie bei den höherwertigen Komponentengruppen ermöglicht das Shadow Design einen aggressiveren Fahrstil. Da größere Laufräder auch in diesem Segment immer populärer werden, kommt bei der Shimano Acera nun ebenfalls die genau dafür optimal geeignete 40-30-22Z-Übersetzung an der Kurbel zum Einsatz.

Zudem verfügt die Acera über schlankere, kompaktere Umwerfer, die für mehr Freiraum zu großen Laufrädern bzw. Um optisch ein noch cleaneres, saubereres Erscheinungsbild zu gewährleisten, hat die Shimano Acera zudem einen integrierten Schalt-/Bremshebel im Lineup.

Dieser zeichnet sich neben dem schlanken Design und der gut ablesbaren Ganganzeige vor allem durch die exakt parallele Führung von Schaltzug- und Bremsleitungsabgang aus. Dies garantiert ein aufgeräumtes Cockpit.

Für sichere Verzögerung sorgen bei der Shimano Acera hydraulische Scheibenbremsen, die dank One-Way Entlüftung in Kombination mit dem Entlüftungstrichter am Hebel denkbar schnell, einfach und sauber zu warten sind.

Shimano-Schaltwerk Vergleich

Hier ist eine Vergleichstabelle verschiedener Shimano-Schaltwerke:

Modell Kompatibilität Anzahl der Gänge Größe der Zahnräder Käfigtyp
Shimano Deore RD-M592 MTB | Trekkingbike 9-fach 11 bis 36 Zähne SGS
Shimano Deore 9V MTB | Trekkingbike 9-fach 11 bis 34 Zähne SGS
Shimano Deore XT RD-M781 MTB 10-fach 11 bis 36 Zähne SGS
Shimano Deore XT Trekking RD-T8000 Trekkingbike 10-fach 11 bis 36 Zähne SGS
Shimano Deore 12s RD-M6100-SGS MTB 12-fach 13 bis 51 Zähne SGS
Shimano Acera RD-M360 MTB 7- bis 8-fach 11 bis 34 Zähne SGS
Shimano Deore XT RD-M8000 MTB 11-fach 11 bis 40 Zähne SGS
Shimano Altus RD-M310 MTB 7- bis 8-fach 11 bis 34 Zähne GS

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