Shimano E-Bike Akku Nachbau Test: Alles, was Sie wissen müssen

Das Wettrüsten um immer mehr Akkukapazität ist auch an Shimano nicht vorbeigegangen, sodass die Japaner jetzt hauseigene Akkus mit bis zu 630 Wh Kapazität nachschieben. Bisher hatten die größten Shimano-Akkus 504 Wh Kapazität.

Neue Shimano Akkus mit bis zu 630 Wh

Shimano hat drei neue Akkus mit bis zu 630 Wh-Akkukapazität vorgestellt. Mit zwei neuen internen und einem neuen externen Akku sollen so noch längere Touren möglich sein.

  • BT-E8036: Interner Akku mit 630 Wh
  • BT-E8035-L: Interner Akku mit 504 Wh
  • BT-E8016: Externer Akku mit 630 Wh

Der neue interne BT-E8036 Akku liefert besagte 630 Wh und hat dieselbe Form wie der aktuelle interne 504 Wh Akku (BT-E8035), ist aber um einige Zentimeter länger. Mit demselben Form-Factor kommt der neue BT-E8035-L Akku, mit 504 Wh, der dann problemlos mit dem 630 Wh-Akku ausgetauscht werden kann - hier ist ein Downgrade oder ein schneller Wechsel auf einen kleinen Ersatzakku in Zukunft möglich. Neben den beiden internen Akkus bringt Shimano auch eine externe Variante auf den Markt: Der BT-E8016 liefert ebenfalls 630 Wh Kapazität, ist aber auch etwas größer als das 504 Wh-Pendant.

Kompatibilität der neuen Shimano Akkus

Was bedeutet das für Besitzer von E-MTBs mit dem aktuellen Shimano Motor und Akku, ist er nachrüstbar? Und genau da liegt auch schon das Problem, denn ein einfaches Austauschen der Akkus und somit das schnelle Umrüsten auf den größeren Akku ist nicht möglich. Stattdessen soll der Akku Bikeherstellern ermöglichen, bei Neuentwicklungen von Bikes weiterhin auf das Shimano Komplettsystem zu setzen. Für ihn müssen die Bikehersteller eine neue Akkuhalterung verbauen. Auch hier ist für euch also kein schnelles Upgrade möglich.

Die neuen Akkus haben für euch gerade aber noch keine Relevanz, weil sie nicht an bestehenden E-MTBS mit Shimano-Motor nachrüstbar sind. Wir sind gespannt, wann es die ersten Shimano Bikes mit großem Akku geben wird.

Alternativen und Überlegungen zum Akku-System

Wenn das E-Bike trotz voller Akkuladung nach nur wenigen Kilometern wieder zum ganz normalen Fahrrad wird, steht schnell eine Frage im Raum: Soll ich einen Ersatzakku kaufen oder muss ich das gesamte System austauschen?

Gut so: Trotz Kalibrierung, korrekter Lagerung und Einhaltung von Energiespar-Tipps verlieren E-Bike-Akkus mit jedem Ladezyklus und jeder Saison an Power. Im gesamten E-Bike-System sind sie häufig am schnellsten am Limit ihrer Haltbarkeit. Als Lithium-Ionen Akkus sind sie keine Fans von Hitze oder Kälte, sind aber trotzdem ständig den Elementen ausgesetzt.

Ersatzakku vs. Systemtausch

Der Akkutausch ist die schnelle und günstigere Lösung für viele Herausforderungen rund ums Bike, der Systemtausch lohnt sich in bestimmten Fällen ebenso. Der Kauf eines E-Bike-Ersatzakkus lohnt sich, wenn der ursprüngliche Akku nicht mehr die gewünschte Reichweite bietet oder seine Kapazität im Laufe der Zeit abnimmt. Es lohnt sich auch, den Preis des Ersatzakkus mit dem Preis eines neuen E-Bikes zu vergleichen, um sicherzustellen, dass der Kauf eines Ersatzakkus wirtschaftlich sinnvoll ist.

Zusammenfassend lohnt sich der Kauf eines E-Bike-Ersatzakkus, wenn der ursprüngliche Akku nicht mehr die gewünschte Leistung erbringt und das E-Bike ansonsten noch in gutem Zustand ist.

Leistungsfaktoren eines E-Bike-Akkus

Die Stärke des Ersatzakkus für ein E-Bike hängt von der Leistung des Motors und den Anforderungen des Fahrers ab. Die Kapazität des Ersatzakkus wird in Wattstunden (Wh) angegeben und bestimmt, wie weit das E-Bike mit einer einzigen Ladung fahren kann. Als grobe Faustregel gilt, dass ein Ersatzakku für ein E-Bike eine Kapazität von mindestens 300 Wh haben sollte, um eine ausreichende Reichweite zu gewährleisten.

Es ist wichtig zu beachten, dass die Stärke des Ersatzakkus nicht nur von der Kapazität abhängt. Andere Faktoren wie die Effizienz des Motors, das Gewicht des E-Bikes und die Fahrbedingungen können auch die Leistung des Ersatzakkus beeinflussen.

  • Kapazität des Akkus
  • Alter des Akkus
  • Temperatur
  • Fahrstil
  • Gelände
  • Gewicht des Fahrers
  • Unterstützungsstufe

Shimano Steps E5000: Eine Alternative für City E-Bikes

Der Unterschied zu den Pedelec Antrieben E6000 und E6100 schlägt der Shimano Steps E5000 nicht die Brücke zwischen dem City- Und Trekking e-Bike Bereich, sondern richtet sich ganz konkret an das komfortable Bummeln durch die Stadt. Das Ziel ist eine günstige Alternative zu anderen e-Bike Antriebssystemen zu schaffen und den Fahrspaß in der City somit auch für Menschen mit schmalerem Portemonnaie zu eröffnen.

Leicht und günstig

Für all solche Tätigkeiten soll der Shimano Steps E5000 die geeignete Unterstützung bieten. Die kompakte Bauweise des Elektromotors kommt der Idee des Fahrens wie auf dem Fahrrad entgegen. Das geringe Gewicht von nur 2,5 kg trägt maßgeblich dazu bei, das Fahrgefühl auf einem e-Bike mit Shimano Steps E5000 Antriebssystem so natürlich zu halten, wie möglich.

Obwohl das E5000 e-Bike Antriebssystem mit 40 Nm etwas weniger Drehmoment vorweist, als zum Beispiel der Shimano Steps E6100, ist die Unterstützung des Elektromotors einem anstrengenden Alltag angemessen.

Bike Akku- und Schaltoptionen beim Shimano E5000

Nicht nur die Akkuleistung, sondern auch die Akkuposition haben Einfluss auf die Fahreigenschaften eines City- oder Urban e-Bikes. Im Fall des Shimano Steps E5000 hat man über beide Faktoren die Kontrolle. Die e-Bike Modelle können mit integriertem Akku, mit Gepäckträgerakku oder mit Unterrohrakku versehen werden. Sowohl Ketten-, als auch Nabenschaltungen, als auch elektronische Schaltungen sind mit dem Shimano Steps E5000 kombinierbar.

Die individuelle Anpassung des Shimano E5000

Über eine Bluetoothschnittstelle lässt sich der Antrieb mit der Shimano e-Tube App auf dem eigenen Smartphone verbinden. Mit diesem System ist es nun möglich den Fahrmodi Eco, Normal und High bestimmte Fahrprofile zuzuweisen, die sich wiederum anpassen lassen.

Shimano Steps E5000: Mit Display, Smartphone oder Junction Box

Es ist eine weitere Entscheidung, die einem der japanische Hersteller überlässt. Das Shimano Steps E5000 Antriebssystem lässt sich entweder mit einem hauseigenen Display steuern, mit dem persönlichen Smartphone und der e-Tube App, oder aber auch nur mit der Junction-Box EW-EN100.

Ladegeräte im Test: Schnellladen als Alternative?

Das Ladegerät kann auf E-Bike-Tour eine sinnvolle Alternative zum Ersatz-Akku sein. Doch die Modelle unterscheiden sich nach Ladegeschwindigkeit und Gewicht.

Ampere-Zahl und Ladezeit

Vier Ampere sind es meist bei Bosch, oft nur zwei bei Shimano. Denn die Ampere-Zahl bestimmt, wie schnell das Ladegerät den Akku lädt. Ganz entscheidend ist das, wenn auf Tour nachgeladen werden soll, zum Beispiel in der Mittagspause. Vereinfacht gesagt: Ein Ladegerät mit zwei Ampere müsste eigentlich halb so schnell laden wie eines mit vier Ampere.

Nachteile schnellerer Ladegeräte

Sie sind größer, schwerer und teurer in der Anschaffung als ihre kleineren Brüder. Aber immer noch günstiger und kompakter als der Zweit-Akku, und vor allem viel leichter: Mit 788 Gramm wiegt der schnellste 6A-Charger von Bosch nur etwa ein Viertel einer 500-Wh-Batterie. Aber schnelle Ladegeräte sollen den Akku auch stärker verschleißen.

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