Shimano Bremsbeläge: Unterschiede und Auswahl für optimale Bremsleistung

Was bei einem Fahrrad niemals unbeachtet bleiben sollte, sind die Bremsen. Du solltest daher vor jeder Ausfahrt die Shimano Bremsen deines Rades kurz kontrollieren. Dabei ist es eigentlich ganz egal, ob es sich um ein City-Rad oder ein Mountainbike handelt.

Im Folgenden erklären wir dir einiges über Bremsbeläge und solche, welche auf Shimano Bremsen passen. Jetzt stellst du dir sicherlich die Frage, welche Bremsbeläge die richtigen für dein Fahrrad sind.

Grundlagen von Shimano Bremsen und Bremsbelägen

Shimano Bremsen bestehen in jedem Falle aus den Bremsbelägen und der Bremsplatte, an denen die Beläge fixiert sind. Die Träger der Beläge bestehen in den meisten Fällen aus Titan, Stahl oder Aluminium, sind also hochwertig verarbeitet. Ebenso hochwertig sollten auch die Bremsbeläge sein.

Die Qual der Wahl: Welcher Bremsbelag ist der Richtige?

Bei der Wahl der Bremsbeläge kommt es auf dein Fahrrad an, dein Shimano Bremssystem, dein Vorhaben mit dem Fahrrad und deinen Fahrstil. Diese Frage ist nicht so einfach zu beantworten. Um zu wissen, welche Shimano Bremsbeläge du benötigst, kommt es zuerst auf das Shimano Bremssystem deines Fahrrades an. Zum Zweiten auf deinen Fahrstil und was für mit deinem Fahrrad vorhast.

Shimano Bremsbeläge und solche, die auf die entsprechenden Bremsen passen, wie z.B. die von EBC sind hervorragend! Hierbei ist zu bemerken, dass nicht nur Originalteile eine äußerst gute Wirkung haben. Baugleiche Ersatzteile bringen dir die ebenfalls die gewünschte Qualität mit sich.

EBC Bremsbeläge für Shimano Bremssysteme

Die Qualität spricht für sich - das trifft besonders auf die EBC-Bremsbeläge für Shimano Bremssysteme zu. Ob Du nun Shimano XT oder Shimano Deore Bremsbeläge suchst, wirst du sicher fündig. Ein weiteres Plus der EBC-Bremsbeläge ist die lange Lebensdauer.

Worauf du beim Wechseln der Bremsbeläge achten solltest

Wenn es darum geht, die Bremsbeläge deines Shimano Bremssystems zu wechseln, gibt es einige Dinge, die man beachten sollte. Zunächst einmal ist es wichtig, dass du die richtigen Bremsbeläge für das eigene Bremssystem auswählst. Ein weiteres wichtiges Element beim Wechseln der Bremsbeläge ist die richtige Montage. Dafür solltest du dich am besten an die Anleitungen halten, die in der Regel bei den Bremsbelägen enthalten sind.

Unsere Bremsbeläge sind geeignet für eine Vielzahl von Einsatzbereichen, egal ob Rennrad, MTB, Downhill, City Bike, Trekkingrad oder Dirtbike. Wenn es um die Suche nach hochwertigen Bremsbelägen für Shimano Bremssysteme geht, bietet dir Permanent Fahrrad die beste Auswahl.

Materialien und Bauformen

A heißt Aluminium, S heißt Stahl. C Compound, also Stahl/Alumix. Aber da geht es nicht um das Belagmaterial, sondern nur um das Material der Trägerplatte. G steht für die schmale und längere Bauform der Bremsbeläge. Ist also im Kern bei der winzigen Trägerplatte von G-Belägen egal, was du da wählst.

Kunstharz vs. Metallbeläge

Du suchst bei Kunstharzbelägen, denn 2 und 3 sind jeweils Kunststoff/Kunstharz. Es gäbe auch noch Metallbeläge, das wäre 4. Ich empfehle dir als Normalo die billigsten von den Vieren. Als Pendler keinen von denen, sondern 4er, also Metallbeläge.

Kunstharz hat einen etwas höheren Belagsverschleiß als Sinter, bremst bei kalten Bremsen jedoch besser. Wer keine ellenlangen Abfahrten macht ist mit KH besser bedient. Dir sollte KH reichen, Sinter magst du vielleicht einmal probieren. Bei Nässe quietschen sie alle, mehr oder weniger.

Bremsleistung und Fahrstil

Bremsbeläge können bei einem gut koordinierten Fahrstil und Bremsverhalten bis zu 2.000 km lange halten. Bei falschem Verhalten können jedoch die Bremsbeläge schon bei rund 200 km ihr Leistungsende erreichen.

Einbremsen der Bremsbeläge für optimale Leistung

Die beste Bremsleistung liefern Scheibenbremsen - wenn sie gut eingebremst sind. Das Einbremsen der Beläge ist relativ einfach, braucht nur ein paar Minuten und den Unterschied wirst Du sofort spüren. Hier erfährst Du, wie Du Bremsbeläge am besten einbremsen kannst und warum das sinnvoll ist. Vom Mountainbike bis zum Stadtrad: Gute Bremsen bringen Kontrolle und Sicherheit auf dem Trail und im Straßenverkehr.

Wann solltest du die Bremse einbremsen?

Bremsbeläge und Bremsscheibe liefern ihre volle Brems-Power erst, wenn sie aufeinander eingebremst sind. Das solltest Du also immer tun, wenn eines oder mehrere der Teile getauscht wurden - egal ob nur die Beläge, nur die Scheibe oder alles zugleich. Auch die Bremsen an einem neuen Bike solltest Du einbremsen. Wie das geht und warum es überhaupt wichtig ist, erfährst du hier.

Schritt-für-Schritt-Anleitung zum Einbremsen

Zum Einbremsen Deiner Bremsanlage solltest Du Dir eine sichere Umgebung suchen, wo Du ungestört bist und relativ viel Platz hast. Ein leerer Parkplatz funktioniert gut, aber auch ein übersichtlicher Forstweg, auf dem wenig los ist. Widme Dich der Vorder- und Hinterradbremse jeweils einzeln! So funktioniert das Einbremsen besser als würdest Du versuchen, beide zugleich einzubremsen.

  1. Beschleunige auf etwa 30 km/h - Du musst nicht sprinten, aber etwas schneller, als würdest Du nur entspannt dahinrollen, sollte es schon sein.
  2. Ziehe eine von beiden Bremsen so stark, dass das Rad gerade noch nicht blockiert. Lass sie so schleifen, bis du stehst.
  3. Wiederhole die ersten beiden Schritte so oft, bis Du spürst, dass die Bremsleistung zunimmt.

Nun kannst Du den Vorgang mit der jeweils anderen Bremse durchführen. Tipp: Wenn Du die Bremsbeläge vor dem Einbau etwas mit Sandpapier anraust, kannst Du die Prozedur des Einbremsens oft etwas beschleunigen.

Was passiert beim Einbremsen?

Bremst Du Deine Bremsen wie oben beschrieben ein, erzeugst Du gezielt Reibung zwischen den Bremsbelägen und der Bremsscheibe. Dabei werden Staub und andere Verunreinigungen abgetragen, die bei der Herstellung entstanden oder eventuell bei der Lagerung angefallen sind. Außerdem schleifst Du die Oberflächen der Reibpartner genau passend zueinander ein. Das macht einen großen Unterschied, da aufgrund von Fertigungstoleranzen weder Beläge noch Scheiben zu 100 Prozent plan sind. Je nach Art der Beläge können durch die Erhitzung beim Einbremsen auch noch Bestandteile ausgasen.

Was passiert, wenn Du neue Beläge nicht einbremst?

Wenn Du Deine Bremsbeläge und Bremsscheiben nicht gezielt einbremst und einfach losfährst, wird sich der Effekt irgendwann durch die ganz normale Nutzung der Bremsen einstellen. Das kann aber einige Touren dauern. So lange verzichtest Du auf einen erheblichen Teil Deiner möglichen Bremsleistung, was gerade im Gelände unangenehm sein kann. Es lohnt also, ein paar Minuten ins Einbremsen zu investieren, damit Du von Anfang an die volle Power Deiner Scheibenbremsen nutzen kannst. Verschiedene Beläge benötigen unterschiedlich lang, bis sie eingebremst sind.

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