Shimano Bremsscheibe Rennrad Test: Was Sie Wissen Müssen

Höchste Achtung ist bei der Auswahl der Bremsscheiben fürs Fahrrad geboten, denn diese können im Zweifel zwischen Leben und Tod entscheiden. Doch was macht eine gute Bremsscheibe aus? In diesem Ratgeber erfahren Sie, worauf es bei einer Fahrrad Bremsscheibe ankommt und welche Modelle empfehlenswert sind.

Die Bedeutung von Bremsscheiben bei E-Bikes

Den Bremsscheiben wird beim Kauf von einem E-Bike häufig nur wenig Beachtung geschenkt. Viele Käufer lassen sich von vermeintlich hochwertigen Motoren und unrealistischen Reichweitenangaben blenden. Die E-Bike Bremsscheiben werden beim Kauf nur mit wenigen Blicken gecheckt. Häufig wird den Angeboten im Internet mit „hochwertigen Scheibenbremsen“ geworben. Der normale Kunde nimmt dies so zur Kenntnisse und glaubt, dass diese Bremsscheiben grundsätzlich immer sehr gut sind.

Dass es bei den Scheibenbremsen jedoch große und signifikante Unterschiede gibt, wird von den meisten Herstellern verschwiegen. In diesem Artikel erfahren Sie alles, was Sie über die Bremsscheiben der E-Bikes wissen müssen und wie Sie die unterschiedlichen Modelle erkennen können.

Welche Bremssysteme werden bei E-Bikes verbaut?

Da es sich bei den E-Bikes fast ausschließlich um sehr neue Modelle handelt, werden natürlich keine alten Bremssysteme wie etwa der Band- oder Trommelbremse verbaut. Die meisten E-Bikes sind mit Felgenbremsen oder Scheibenbremsen ausgestattet. Diese unterscheiden sich jeweils nochmal in mechanische und hydraulische Modelle. Grundsätzlich sind immer die hydraulischen Bremsscheiben den mechanischen Bremsscheiben vorzuziehen.

Einfach gesagt wäre die Reihenfolge von schlechter bis besser:

  • mechanische Felgenbremsen
  • mechanische Scheibenbremsen
  • hydraulische Felgenbremsen
  • hydraulische Scheibenbremsen

Außerdem gibt es natürlich auch noch einige Modelle, welche mit einer Rücktrittbremse ausgestattet sind. Dies ist häufig bei den beliebten City E-Bikes für die Stadt der Fall.

Mechanische E-Bike Bremsscheiben

Die mechanischen Bremsscheiben werden mit einem klassischen Seilzug betätigt. Diese Technik wird bei Fahrrädern bereits seit mehreren Jahrzehnten eingesetzt und gilt als grundsolide. Allerdings gibt es einige Nachteile, welche sich besonders bei den schweren und schnellen E-Bikes bemerkbar machen. Die mechanischen Bremsscheiben benötigen hohe Bedienkräfte und besitzen damit in der Regel längere Bremswegr als die hydraulischen Bremsscheiben.

Außerdem muss mit zunehmenden Verschleiß der Bremsbeläge auch regelmäßig die Bremse nachgestellt werden, da der Betätigungsweg des Bremshebels sonst immer länger wird. Positiv hervorzuheben ist jedoch, dass diese einfache Technik auch für Laien einfach zu verstehen ist, sodass kleine Reparaturen ohne Spezialwerkzeuge in Eigenregie durchgeführt werden können.

Hydraulische E-Bike Bremsscheiben

Bei den hydraulischen Bremsscheiben wird statt einem Seilzug eine spezielle Bremsflüssigkeit als Übertragungsmedium verwendet. Die hydraulischen Bremsscheiben wurden erstmals bei den Mountainbikes serienmäßig verbaut und ähneln dem Prinzip einer Auto- bzw. Motorradbremsen. Der große Vorteil bei dieser Art von Bremsscheiben ist, dass nur sehr geringe Betätigungskräfte notwendig sind, um eine maximale Verzögerung zu erreichen.

Für ungeübte Fahrer stellt das Bremsen mit einer hydraulische Bremsscheiben eine kurze Umgewöhnungsphase mit sich. Im Anschluss wird man jedoch mit einem deutlich besseren Fahrgefühl und einer besseren Dosierbarkeit der Bremskraft entschädigt. Als Nachteil muss jedoch erwähnt werden, dass für die Wartung und Reparatur von hydraulischen Bremsscheiben spezielle Werkzeuge benötigt werden.

Scheibenbremsen oder Felgenbremsen?

Ich persönliche rate sowohl bei den E-Mountainbikes als auch bei einem City und Trekking E-Bike immer zu hydraulischen Scheibenbremsen. Scheibenbremsen bieten eine bessere Dosierbarkeit, sind weniger Wartungsintensiv und bieten meistens auch eine bessere Bremskraft. Bei den Felgenbremsen gibt es darüberhinaus das Problem, dass die Bremskraft dieser Modelle stark von der Witterung abhängig sind. Bei Regen etwa wird die Bremskraft von Felgenbremsen starkt beeinträchtigt.

Natürlich spiegelt sich dies auch im Kaufpreis des E-Bikes wieder und so sind die Modelle mit hydraulischen Fahrrad Bremsscheiben meistens auch etwas teurer, als die Modelle mit Felgenbremsen.

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Shimano-Bremsscheibe Vergleich

Die besten Shimano-Bremsscheiben:

Shimano SMRT70L

Die Shimano Uni-Bremsscheibe fällt in unserem Vergleich durch ihre außergewöhnliche Leichtigkeit auf und bietet dennoch eine starke Bremsleistung. Ihre Konstruktion ermöglicht zudem eine effiziente Wärmeabstrahlung, was die Haltbarkeit der Bremsen verbessert. Dank ihrer Vielseitigkeit eignet sie sich sowohl für Kunstharz- als auch für Metallbeläge und ist somit eine ideale Wahl für verschiedene Fahrradanwendungen.

Vorteile:

  • Besonders leicht
  • Starke Bremsleistung
  • Bessere Wärmeabstrahlung
  • Für Kunstharz- und Metallbeläge

Nachteile:

  • Laufen bei sehr hoher Belastung an

Shimano IRTMT800SI RT-MT800

Die Shimano IRTMT800SI Bremsscheibe hat uns positiv überrascht. Die Bremsscheibe mit Center-Lock-Aufnahme besteht aus einer Kombination von Edelstahl und Aluminium. Diese Materialwahl sorgt für eine effiziente Bremsleistung. Die Kompatibilität mit Metall- und Resin-Belägen bietet eine flexible Nutzung. Insgesamt ein Produkt, das unsere Erwartungen übertroffen hat.

Vorteile:

  • Aus rostfreiem Edelstahl
  • Verschlussring: Innenverzahnung
  • Für Kunstharz- und Metallbeläge
  • Besonders leicht

Nachteile:

  • Keine besonders gute Bremswirkung

Shimano SM-RT86M2

Die Bremsscheibe SM-RT86M2 Ice-Tech mit 180 mm Durchmesser verfügt über eine 6-Loch Aufnahme und bietet durch die XT-Technologie effiziente Kühlung und langanhaltende Leistung. Ideal für den anspruchsvollen Einsatz, garantiert sie optimierte Bremsleistung und hohe Langlebigkeit. Sicherheit und Zuverlässigkeit auf höchstem Niveau.

Vorteile:

  • Aus rostfreiem Edelstahl
  • Für Kunstharz- und Metallbeläge
  • Besonders leicht

Nachteile:

  • Kein Centerlock
  • Keine besonders gute Bremswirkung

Shimano RTMT900L

Das Shimano Bremsscheibe RT-MT900 hat unsere Erwartungen übertroffen. Die Bremsscheibe mit 203mm Durchmesser bietet hervorragende Leistung und zeigt sich als zuverlässiges Zubehörteil für unser Fahrrad. Die Ice Technologies Freeza-Technologie gewährleistet eine effektive Kühlung, was die Bremsleistung und -kontrolle verbessert. Insgesamt ein beeindruckendes Produkt von Shimano.

Vorteile:

  • Aus rostfreiem Edelstahl
  • Einfache Montage

Nachteile:

  • Hohes Eigengewicht
  • Keine besonders gute Bremswirkung

Shimano RT-EM600

Die Shimano RT-EM600 Bremsscheibe in Silber mit einem Durchmesser von 180 mm ist eine hochwertige Bremsscheibe inklusive Magnet. Diese Bremsscheibe wurde speziell für eine zuverlässige Bremsleistung entwickelt. Der Magnet ist ein praktisches Feature, das zur Geschwindigkeitsmessung oder für andere Anwendungen genutzt werden kann.

Vorteile:

  • Besonders einfache Montage
  • Aus rostfreiem Edelstahl
  • Mit Magnet für Shimano Steps Geschwindigkeitssensor

Nachteile:

  • Hohes Eigengewicht
  • Keine besonders gute Bremswirkung

Shimano SMRT64M

Ein Modell aus Edelstahl ist in unserem Produktvergleich die Shimano SMRT64M Bremsscheibe. Sie lässt sich relativ leicht montieren. Außerdem sind wir auch mit ihrer Bremswirkung zufrieden.

Vorteile:

  • Aus rostfreiem Edelstahl
  • Einfache Handhabung und Bedienung

Nachteile:

  • Keine besonders gute Bremswirkung

Shimano SM-RT10M

Wir sind von den vielfältigen Eigenschaften der Shimano SM-RT10 Bremsscheibe beeindruckt. Ihre robuste Bauweise und das hochwertige Material bezeugen nicht nur Langlebigkeit, sondern auch eine erstklassige Performance. Das deutsche Ursprungsland unterstreicht zudem ihre Qualität und Zuverlässigkeit für Fahrradliebhaber. Mit ihrem beeindruckenden Design und ihrer Funktionalität setzt sie Maßstäbe in der Welt der Fahrradkomponenten und ist somit ein Must-have für anspruchsvolle Radfahrer.

Vorteile:

  • Besonders einfache Montage
  • Aus rostfreiem Edelstahl

Nachteile:

  • Hohes Eigengewicht
  • Nicht mit Metallbelägen kompatibel

ROADBIKE Scheibenbremsen-Praxistest

ROADBIKE hat die wichtigsten Modelle von Shimano, Sram und Campagnolo getestet: Ultegra, Force und Chorus.

Alle Bremsanlagen wurden nacheinander auf dem Scheibenbremsenprüfstand des Schweizer Bremsenspezialisten Swiss Stop im Beisein von ROADBIKE getestet. Dafür wurden auf dem Prüfstand Hebel, Bremssattel samt Belägen und Bremsscheibe montiert - alle Teile "gruppenrein", wie vom Hersteller geliefert. Bei den Tests wird per Hydraulik am Bremshebel gezogen und eine definierte Handkraft in Newton auf die Bremsanlage gegeben. Die Grundbelastung des Systems beträgt einheitlich 100 Kilogramm. Vor jedem Testdurchlauf wird die Bremsanlage mit einem standardisierten Verfahren mit fünf Bremsungen aus 25km/h eingebremst.

Drei Aspekte haben uns besonders interessiert: die Bremskraft trocken und nass bei definierter Handkraft, Bremsweg und Hitzeresistenz bei einem Belastungstest sowie der Belagverschleiß. Alle Bremsanlagen durchliefen das identische Testprotokoll.

Wie ist die Bremskraft im Trockenen?

Die gute Nachricht: Sowohl Shimanos Ultegra- als auch Srams Force- und Campagnolos Chorus-Scheibenbremsanlagen überzeugen im Trockenen. Mit vergleichsweise geringer Handkraft lässt sich eine starke Bremskraft aufbauen, die das Rennrad jederzeit sicher und gut kontrollierbar anhalten lässt. Auffällig: Die Shimano-Disc liefert bei geringer Handkraft die größte Bremskraft, baut diese aber im Vergleich zur Konkurrenz weniger stark weiter auf. Bei Sram hingegen nimmt die Bremskraft deutlich stärker zu, je fester man am Bremshebel zieht und je wärmer die Bremsanlage wird. Das Campagnolo-Modell liegt zwischen den beiden Polen.

Wie ist die Bremskraft bei Nässe?

Bei Nässe bietet Shimano bei geringen Handkräften deutlich die höchste Bremsleistung - und liefert gute Argumente, warum Scheibenbremsen insbesondere im Regen die bessere Wahl sind und Felgenbremsen hier im Wortsinn alt aussehen. Sram lässt beim Nässetest insbesondere bei der ersten Messung mit zwölf Newton Federn, aufgrund der starken Zunahme der Bremskraft lässt sich aber auch hier ein deutlich progressiverer Anstieg erwarten. Campagnolo überrascht mit vergleichsweise schwachen Werten und verlangt zum Verzögern im Nassen deutlich mehr Handkraft als die Modelle der Konkurrenz. Sicher zum Stehen kommt man mit allen Modellen.

Welches System bremst am schnellsten von 60 km/h auf 0?

Campagnolo und Sram liegen quasi gleichauf und bremsen auch bei zunehmender Hitze im System verlässlich - mit steigender Handkraft wird auch der Bremsweg kontinuierlich kürzer. Anders die Ultegra-Bremsanlage von Shimano: Bei 20 Newton Handkraft noch Primus mit dem kürzesten Bremsweg, kann das System die Performance nicht über alle Testbremsungen hinweg halten - zu groß wird und bleibt die Bremshitze, die den Bremsscheiben und Belägen stark zusetzt. Zwischenzeitlich wird der Bremsweg sogar wieder länger.

Welche Bremsscheibe verkraftet die Belastungstests am besten?

Eindeutige Antwort: die von Sram. Nicht nur, dass die Bremsen der US-Amerikaner in der Addition aller vier Testbremsungen den kürzesten Bremsweg aufweisen - bei Testende stehen auch die Bremsscheiben, die phasenweise rot glühten, wie eine Eins und könnten problemlos weiterverwendet werden. Auch beim Belagverschleiß braucht sich Sram im Vergleich nicht zu verstecken (siehe unten) - top!

Mit gewissen Abstrichen gilt das auch für Campagnolo. Hier trägt die Bremsscheibe bei großer Hitze einen leichten Höhenschlag davon, bleibt aber nutzbar. Das größte Sorgenkind ist Shimanos IceTech-Scheibe: Deren Aluminiumkern schmolz beim (extremen) Belastungstest, die Bremsbeläge sind danach vollständig verschlissen - die Anlage könnte nicht weitergefahren werden, ein Austausch der Teile wäre zwingend notwendig.

Welche Beläge halten am längsten?

Im Labortest zeigt sich: Shimanos organische Resin-Beläge L03A verschleißen im Vergleich zur Konkurrenz schneller. Am deutlichsten zeigte sich dies bei den Belastungstests: Während man mit den ebenfalls organischen Disc-Belägen von Sram und Campagnolo trotz großer Belastung noch problemlos weiterfahren könnte, sind die Shimano-Beläge vollständig runtergebremst - bis auf die Trägerplatte. Aber auch im "Normalbetrieb" zeigen die Shimano-Beläge den höchsten Verschleiß.

Sind die Testergebnisse übertragbar auf andere Modelle der jeweiligen Hersteller?

Bis zu einem gewissen Maß sind die Ergebnisse jedoch übertragbar. Bei Sram basieren die aktuellen Bremssättel von Red und Force eTap AXS sowie dem S-900 Aero HRD-Modell auf dem identischen, zweiteiligen Körper mit 21-mm-Kolbendurchmesser, Bleeding EdgeEntlüftungssystem und unveränderbarem Winkel der Bremsleitungsanbindung. Bei Shimano unterscheiden sich Dura-Ace und Ultegra-Bremsen geringfügig. Noch einfacher lassen sich die vorliegenden Testergebnisse bei Campagnolo übertragen, denn laut Aussage der Italiener teilen sich weiterhin alle Gruppen von Ekar über Chorus bis hinauf zur Super Record die identische Bremsanlage.

Welche Scheibenbremse ist insgesamt die Beste?

Insgesamt setzt sich Srams Force in diesem Vergleich an die Spitze: Sie überzeugt mit beeindruckender Bremskraft, zeigt wenig Verschleiß, hat kurze Bremswege und trotzt selbst größter Bremshitze souverän. Bei Campagnolos Chorus-Gruppe, die als einzige nur mechanisch schaltet, erweisen sich die Bremsen ebenfalls als sehr hitzeresistent, schwächeln aber etwas bei Nässe. Shimanos neue Ultegra bremst vor allem mit geringer Handkraft beeindruckend stark, die Beläge verschleißen aber schneller, und unter ungünstigen Bedingungen und nicht optimaler Bedienung drohen schneller als bei der Konkurrenz hitzebedingte Schäden. Dennoch gilt: Alle drei Modelle erfüllen ihren Zweck, das Rennrad jederzeit sicher, kontrolliert und gut dosierbar zu verzögern bzw. zum Stehen zu bringen.

Und wie schneiden Felgenbremsen im Vergleich ab?

Auch wenn die Bremsperformance der Felgenbremse beeindruckt und man sein Rennrad selbstverständlich auch klassisch per Seilzug sicher zum Stehen bringt, verlangt die Ultegra-Scheibenbremse sowohl im Trockenen als auch im Nassen deutlich weniger Handkraft, um eine größere Bremskraft zu entwickeln.

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