Shimano Click’R SPD Test: Mehr Fahrspaß und Effizienz am Pedal?

Es wurde mal Zeit für neues Schuhwerk. Die Qual der Wahl für Rennrad und Mountainbike gibt es dabei in jedem gutsortiertem Fachhandelsgeschäft.

Die Benutzung von Fahrradschuhen obliegt in den Augen von allen anderen Radfahrern meistens nur in der Rennrad-Fraktion. Gut, einige wissen auch, dass Mountainbiker auf Touren durch den Wald und Trails spezielle Schuhe haben. Doch auch für den Einsatzbereich in der Stadt und auf ganz normalen Radwandertouren sollten Fahrradschuhe mit Clicksystem nicht fehlen. Da auch hier mal schuhtechnisch ein Update fällig wurde und die alten MTB-Treter Marke „Billig-aus-dem-Netz“ in der Aufnahmeplatte der Cleats aufgaben, musste ein Besuch im örtlichen Fachhandel förmlich sein.

Während die alten Schuhe mit etwas groberem Profil daherkamen und dann bisweilen doch etwas bullig aussahen und nicht immer und überall zur sonstigen Garderobe passten, sollten es diesmal auch optisch passendes Schuhwerk sein. Eine ansprechende Optik, SPD-System-kompatibilität wie gewünscht und eine Sohle im Sneaker-Style machten den Kauf perfekt. Damit kann man sich sehen lassen.

Schuhe von Shimano fallen in der Regel immer kleiner aus. Meist bis zu zwei Nummern. Bei diesem passte die anvisierte reguläre Größe 45 sofort wie angegossen. Der Lauftest im Laden überzeugte ebenfalls. Das Obermaterial ist stabil genug um dem Fuß eine ordentliche Stabilität zu geben.

Shimano Click’R Serie: Für den Urbanen Bereich und Sportlichen Einsatz

Mit der Click’R-Serie bietet Shimano Schuhe für den urbanen Bereich, die auch im sportlichen Einsatz nicht zurückstecken müssen. Basis ist eine Art leiterförmige Versteifung. Eine EVA-Zwischensohle sorgt für Komfort und die Gummisohle für den nötige Grip auf dem Asphalt und bei Fußwegen.

Nachdem die Cleats montiert waren, ein erster Praxistest. Bei richtiger Einstellung der Cleats am Schuh bringt er die nötige Performance auf Touren und im Alltag als Geh-Schuh. Auch hier überzeugt der Schuh. Zur Shimano Click’R-Serie gehören auch Pedale, die besonders Einsteigern in Klicksysteme helfen sollen, sich damit zurecht zu finden und die Art des Fahrens zu genießen.

Der Ein- und Ausstieg ist bei SHIMANO CLICK’R Pedalen einfacher als je zuvor, da diese Pedale um bis zu 60% leichter öffnen und schließen. Am Crosser blieben die doppelseitigen Wellgos allerdings erhalten. Auf einer, etwas längeren Tour am Wochenende, musste der Schuh dann in der Praxis über mehrere Stunden überzeugen. Er konnte. Eine gute Belüftung sorgte auch nach einigen Stunden noch für einen hohen Tragekomfort.

Keine Überhitzung oder Unterkühlung und kein Brennen unter den Füßen. Ein Termin und eine Wegstrecke von ca. 3,5 km wurden mit´diesem Schuh per Pedes absolviert. Auch hier konnte er überzeugen. Guter Halt am Fuß und gute Abrolleigenschaften machten den Weg ohne Probleme auch laufbar. Ein paar hundert Meter im Joggingmodus zeigten auch keine großartigen Beeinträchtigungen. Nur gelegentlich konnte ein klicken und knarzen vernommen werden, wenn ein Steinchen auf dem Weg direkt unterm SPD-Cleat zerdrückt wurde.

Warum Systempedale ausprobieren?

Viele nutzen noch keine Systempedale wie SPD, SPD-SL (zu 99% nur am Rennrad) oder KEO. Wer sein Fahrrad für sportliche Zwecke nutzt, Touren oder Trails fährt oder wenigstens mit einer gewissen Entfernung der MdRzA-Fraktion angehört, sollte auf jeden Fall mal Systempedale ausprobieren. Aus der fast unendlichen Auswahl an Schuhen, die das SPD-System von Shimano bedienen können, kann man sich hier das richtige Modell leicht mit Hilfe der Fachberatung im Geschäft heraussuchen.

Wer mit dem Mountainbike öfter Bergtrails fährt braucht ein anderes Profil als jemand, der das System auf Touren oder im Tageseinsatz nutzen möchte. Steifigkeit und Performance ist bei allen Markenherstellern gegeben. Vorsicht ist allerdings bei No-Name aus dem Internet geboten. Hier bekommt man nicht immer die gewünschte Qualität und einen akzeptablen Tragekomfort. Einige Händler bieten Testpedale und Testschuhe an, bevor man einen - zugegebenen nicht kleinen Betrag in dieses System investiert.

Bei den Pedalen gibt es verschiedene Möglichkeiten. Einseitiges Click-System, damit man auch mit normalen Schuhen fahren kann oder gleich beidseitig, für die ausschließliche Verwendung mit Fahrradschuhen - Möglichkeiten gibt es viele. Hat man einen bequemen Schuh gefunden und sich mit dem SPD-Clicksystem vertraut gemacht, wird man sofort merken, dass sich die Fahrleistung merklich verbessert.

Click’R Pedale für Anfänger

Seit einigen Monaten fahre ich nun mit Klickpedalen und war zu Beginn skeptisch welche Pedale es für mich als Anfänger werden sollen. Immerhin gibt es mehrere Systeme und unendlich viele Pedale. Außerdem habe ich mich gefragt wie sinnvoll Klickpedale für Anfänger überhaupt sind. Als Klickpedale für Anfänger eignen sich meiner Meinung die Click’R Pedale SPD PD T-421 von Shimano, denn das Click’R System kann durch weniger Kraft gelöst werden als das SPD-System, ist aber mit SPD voll kompatibel.

Ich habe mich für ein Kombipedal entschieden, weil ich weiterhin die Möglichkeit haben wollte mit normalen Schuhen zu fahren. Dabei schwankte ich zwischen den beiden Shimano-Systemen - dem klassischen SPD und dem auf Einsteiger ausgelegten Click’R System. Letzteres habe ich bei meinen Tests als sehr anfängerfreundlich empfunden, daher habe ich mich als Radfahrer für dieses System entschieden.

Shimano entwickelte Click’R speziell für Anfänger und ambitionierte Tourenfahrer. Allerdings ist es voll kompatibel zu Shimanos Mountainbike-Klicksystem SPD. Dadurch gibt es eine große Auswahl an Schuhen. Zwischen Click’R, SPD und den anderen Systemen gibt es dennoch einige Unterschiede.

Man darf sich jedoch nicht von Vorurteilen beeinflussen lassen. Man liest immer wieder, dass es vielen Leuten schwer fällt den Fuß rechtzeitig vom Pedal zu lösen und dadurch in gefährliche Situationen kommen oder sogar stürzen. Eine wichtige Frage ist nach dem Zweck von Klickpedalen. Welche Vorteile bringen Klickpedale in der Praxis? Ich habe mich das auch gefragt, daher wollte ich in jedem Fall ein Kombipedal nehmen.

Vorteile von Klickpedalen

Sobald man sich jedoch an Klickpedale gewöhnt hat wird man schnell feststellen wie viel effizienter das Fahrradfahren nun abläuft. Durch die feste Verbindung zum Pedal kannst du nicht mehr abrutschen. Früher ist es mir häufiger passiert, dass ich bei Regen oder beim Wiegetritt einfach mal von der Pedale gerutscht bin, das ist im schlimmsten Fall äußerst schmerzhaft, im besten Fall bin ich total aus dem Tritt gekommen. Ein weiterer Vorteil ist die bessere Kraftübertragung.

Bei einem Plattformpedal tritt man das Pedal permanent nach unten. Ins Pedal eingeklickt zieht man das Pedal jedoch wieder nach oben. Das und der allgemein rundere Tritt sorgt für eine bessere / optimalere Trittfrequenz. Dadurch wird man schnell feststellen, dass viel höhere Geschwindigkeiten möglich sind. Besonders zum Vorschein kommt dies jedoch, wenn man nach mehreren Monaten eine längere Strecke wieder ohne Fahrradschuhe fährt.

Ganz allgemein gesagt: Das Fahrradfahren wird durch Klickpedale effizienter. Meiner Meinung ist dieser Vorteil nicht ausschließlich für Sportler sinnvoll, sondern kann auch Alltagsfahrern helfen, denn man ist nicht unbedingt nur schneller, sondern kann einfach längere Strecken mit weniger Anstrengung bewältigen.

Unterschiede zwischen den Systemen

Wie schon weiter oben angesprochen gibt es verschiedene Hersteller und Systeme von Klickpedalen. Zwischen den Systemen existieren einige Unterschiede. Eins haben die hier vorgestellten Systeme jedoch alle gleich. Bei allen Pedalen lässt sich der Schuh durch ein drehen des Fußes nach außen lösen. Das Click’R System kann im Vergleich zu allen anderen System mit sehr wenig Kraft ein- und ausgeklickt werden. Im Vergleich zu dem klassischen SPD-Pedal sind zum lösen der Schuhe ca. 60 % weniger Kraftaufwand notwendig.

Dadurch ist das Risiko eines unbeabsichtigten Hängenbleibens in der Pedale viel geringer als bei den anderen Pedalen. Das Risiko des „einfach Umfallen“ wird so reduziert. Allerdings verwendet es wie das klassiche SPD-System die gleichen Cleats, so werden die Schuhplatten bezeichnet mit denen man den Schuh im Pedal fixiert. Das heißt, dass ein Schuh welcher mit Click’R gefahren wird genauso auch mit SPD-Pedalen gefahren werden kann.

Allerdings sollte man SPD nicht mit dem ebenfalls von Shimano entwickelten SPD-SL verwechseln. SPD-SL ist ein System speziell für Rennräder. Hier werden die Schuhplatten mit drei Schrauben am Schuh befestigt. Ein weiteres System ist Look. Wie SPD-SL ist auch Look primär für Rennradfahrer konzipiert. Look ist im übrigen auch der Erfinder von Klickpedalen und hat diese Massentauglich gemacht.

Darüber hinaus gibt es weitere Hersteller die Klickpedale herstellen. Allerdings sind die Systeme SPD, SPD-SL und Look wohl die aktuell gängigsten und als Anfänger wird man zwischen den genannten entscheiden. Wichtig ist, dass die Trekking- und MTB-Klickpedale (Click’R und SPD) grundsätzlich Cleats benötigen die mit zwei Schrauben am Schuh befestigt werden. Die Rennrad-Cleats (SPD SL und Look) werden hingegen mit drei Schrauben am Fahrradschuh befestigt.

Worauf man beim Kauf achten sollte

Geeignet zum Laufen - Schuhe für SPD-Systeme sind häufig mit Profil ausgestattet und die Schuhplatten sind leicht versenkt. Dadurch ist es bei einigen Modellen möglich auch einen Spaziergang zu machen. Man hört allerdings manchmal ein klackern, wenn der Metallcleat auf Asphalt/Beton trifft. Bei den SPD SL oder Look Pedalen sind die Sohlen sehr steif, damit man mehr Kraft auf das Pedal bringen kann. Dadurch sind die Radschuhe jedoch nicht zum Gehen geeignet.

Bewegungsfreiheit im Pedal - Bei den Rennrad-Systemen SPD-SL und Look wird die Bewegungsfreiheit des Fußes durch die unterschiedlichen Schuhplatten bestimmt. Die Farben bestimmen um wie viel Grad der Fuß in der Pedale rotieren kann. Kosten Pedal - Die höheren Preise werden primär durch durch Gewicht und Lagerqualität bestimmt. Als Anfänger sollte man unabhängig vom gewählten System nicht unbedingt gleich mit mehr als 100 Euro teuren Pedalen beginnen.

Kosten - Schuhplatte - Wichtig zu wissen ist, dass die Cleats von Click’R und SPD miteinander kompatibel sind. Ihr solltet euch jedoch nicht zu sehr von den Einstufungen der Hersteller beeinflussen lassen. Man kann ein SPD-Pedal selbstverständlich auch mit einem Rennrad benutzen. Allerdings haben sich die Pedale in den letzten Jahren so wie in der Tabelle dargestellt im Radsport bzw.

Wenn ihr das System entschieden habt, dann müsst ihr nun den richtigen Schuh kaufen. Es gibt eine unglaublich große Auswahl an Fahrradschuhen. Es gibt auch universelle Schuhe die Bohrungen für beide Systeme haben. Wer nicht gleich zu Beginn viel Geld für Schuhe ausgeben will dem kann ich empfehlen mal beim Sportdiscounter Decathlon vorbei zu schauen. Hier gibt es häufig Vorserienmodelle für wenig Geld.

Bei den Schuhen von Shimano habe ich festgestellt, dass die Schuhe sehr klein ausfallen. Andere empfehlenswerte Hersteller - ohne jetzt einzelne Modelle hervorzuheben - sind unter anderem Vaude, Gore Wear, Northwave und Mavic. Ich möchte hier keine einzelnen Modelle hervorheben, weil die Schuhentscheidung doch sehr individuell ist.

Montage und erste Fahrversuche

Hat man sich für ein System und einen Schuh entschieden muss man die Pedale an der Kurbelgarnitur montieren. Achtet darauf, dass das linke Pedal an den linken Kurbelarm geschraubt wird. Das Gewinde wird rechts herum eingeschraubt. Das rechte Pedal an den rechten Kurbelarm und das wird links herum geschraubt. Sind die Pedale montiert kann es losgehen.

Ihr solltet für die ersten Fahrversuche ein ruhiges Gelände wählen mit nicht zu viel Publikum. Ich kann den eigenen Garten beziehungsweise das eigene Grundstück empfehlen, denn dort sieht niemand falls ihr umfallt. Aus Erfahrung würde ich behaupten, dass jeder mindestens einmal umfällt oder stürzt. Ich denke, dass gehört zum Lernprozess einfach dazu.

Ihr solltet anschließend mal ein paar leichte Runden ohne große Anstrengung fahren. Dazu bieten sich zum Beispiel große Parkplätze an einem Sonntag an. Wenn das soweit klappt, dann solltet ihr speziell das lösen und fixieren während der Fahrt üben. Dazu lasst ihr das Fahrrad rollen und klickt euch aus und wieder ein. Bitte versucht dies auch mit beiden Füßen. Habt ihr das Gefühl, dass auch das gut funktioniert, solltet ihr einfach mal das stoppen üben.

Sobald ihr alle diese Übungen gemeistert habt und ihr auch eine gewisse Sicherheit entwickelt habt solltet ihr einfach eine kleine Runde fahren. Auch wenn bei einem Click’R- oder SPD-Pedal mit den Cleats SM-SH56 auch ein lösen durch kippen des Schuhs ermöglicht, empfehle ich in jedem Fall, sich an das nach außen drehen des Fußes zu gewöhnen. Auf diese Weise lässt sich auch bei jedem anderen System der Schuh vom Pedal trennen. Wichtig ist auch, dass ihr in jeder Situation damit rechnen solltet, dass ihr auch anhalten können müsst.

Übt das um in brenzligen Situationen nicht überlegen zu müssen. Anschließend könnt ihr das lösen und fixieren während der Fahrt mit beiden Schuhen üben. Sobald ihr damit sicherer geworden seid, könnt ihr auch das Anhalten des Fahrrads üben. Letztlich solltet ihr euch ruhig in den Verkehr trauen. Trainiert plötzliches ausklicken. Wie bereits zu Beginn des Artikels erklärt.

Fazit zu Shimano Click’R Pedalen

Meiner Meinung sind die Shimano Click’R Pedale SPD PD T-421 die aktuell besten Klickpedale für Anfänger. Das Click’R System wurde von Shimano speziell für Einsteiger konzipiert und ist dennoch voll kompatibel mit dem SPD-Klicksystem. Allerdings ist ungefähr 60% weniger Kraft beim ausklicken erforderlich. Dazu sind die Pedale mit 418g Gewicht (als Paar) auch nicht sehr schwer und als Kombipedal auch weiterhin mit normalen Schuhen benutzbar. Ich fahre diese Pedale nun seit ca.

Shimano Click’R Pedale im Test

Mehr Effizienz am Pedal, mehr Fahrspaß und ein verbessertes Fahrerlebnis verspricht Shimano mit seinem Pedal T-400 aus der Click’R-Serie. Wir haben es getestet. Was es in urbanen Gefilden und bei Ausfahrten im Gelände kann, erfahrt Ihr in diesem Artikel. Shimano bietet mit Click’r ein zweiteiliges System für ein verbessertes Fahrerlebnis im urbanen und Tourenbereich. Während der eine Teil dieses Systems, völlig neu konzipierte Schuhe sind, die wir hier in diesem Artikel vor kurzem bereits getestet haben, kommt das System auch mit geänderten Pedalen. Mit diesen soll sich der Einsteiger in Systempedale angstfrei an die Technik gewöhnen und bei der Fahrt mehr Effizienz und Sicherheit erleben.

Einsteiger begegnen den Klicksystemen häufig mit Respekt oder Abneigung. Ein beweglicher Käfig bietet viel Halt auf dem Pedal und vermittelt Sicherheit. Shimano nennt es Easy-In Easy-Out-Prinzip. In den vergangenen Tagen kamen noch alte Cleats an den neuen Shimano Click’r-Schuhen zum Einsatz.

Das CLICK’R-Pedal PD-T400 gibt es im Fachhandel schon ab 39,90€. Passende Schuhe der Serie bereits ab 79,90€. Lohnt sich die Anschaffung? Der Ein- und Ausstieg ist bei SHIMANO CLICK’R Pedalen einfacher als zuvor mit den SPD-System. Eine um 11° nach oben angewinkelte Einstiegsposition positioniert die Schuhplatte ideal für einen sofortigen und flüssigen Schuh-Pedal-Kontakt. Das können wir nach den ersten Metern bereits bestätigen.

Man glaubt fast nicht, dass man schon in den Pedalen hängt und will nachkorrigieren. Das Konzept benötigt wirklich keine lange Eingewöhnungszeit. Das ist ideal für Einsteiger und die Vorteile sollten sich auf jeden Fall bei Tourenrädern ausspielen. Man kommt im Bedarfsfalle schnell genug wieder aus den Pedalen heraus um an bestimmten Stellen auch mal den Fuß absetzen zu können. Das Easy-Out funktioniert hervorragend. Shimano erreicht diese leichte Auslösung durch die Verwendung von nur einer Feder. Der Ausstieg ist auch in mehreren Varianten der Fußstellung möglich.

Den Kauftipp geben wir an dieser Stelle nicht ab, doch die unbedingte Empfehlung, Klicksysteme beim Händler des Vertrauens vielleicht mal auszuprobieren. Einfach mal den Fachhändler fragen. Oft hat dieser entsprechende Pedalen und auch Schuhe in den nötigen Größen für einen Test parat. Probiert es aus und überzeugt Euch selbst.

Community-Erfahrungen und Empfehlungen

Viele Radfahrer teilen ihre Erfahrungen mit den Shimano Click'R Pedalen. Einige Nutzer des klassischen SPD-Systems haben sich über die zu leichte Auslösung mit dem "Einsteigermodell" ausgelassen. Dennoch berichten viele von positiven Erfahrungen und einer deutlichen Verbesserung des Fahrgefühls.

  • Ein Nutzer fährt die Click'R Pedale an allen Schuhen/Rädern (außer Renn-/Triathlonrad) und hatte in 20.000km nie versehentliches Auslösen.
  • Ein anderer Nutzer empfiehlt die Click'R Pedale besonders am Pino, wo man den Vordersitzer mit auf die Schulter legen würde, wenn man umfällt.
  • Es wird empfohlen, die Auslösehärte auf Maximum zu drehen, um ein versehentliches Auslösen zu verhindern.
  • Die Kombi-Pedale von Click'r werden als besser als bei XT empfunden, weil die Flat-Seite gummiert ist.

Es gibt auch Hinweise auf Unterschiede zwischen den Generationen der Pedale. Ein Nutzer merkt an, dass die Nachfolgegeneration PD-T421 billiger geworden ist und die Nichtclickseite verschlimmbessert wurde und relativ rutschig ist.

SHIMANO CLICK'R: Das Konzept für den einfachen Einstieg

SHIMANO CLICK'R ist ein Pedalkonzept, das für Neulinge beim Einstieg in Pedale mit Bindungen konzipiert ist. Verglichen mit konventionellen flachen Pedalen bieten Pedale mit Bindungen ein wesentlich effizienteres System für die Kraftübertragung von den Beinen zum Fahrrad. Mit SHIMANO CLICK'R Pedalen fahren Sie weiter, schneller und länger, ohne so stark zu ermüden. Nicht nur das: Sie profitieren außerdem von mehr Stabilität und besserer Radkontrolle.

Welche Pedale brauche ich?

Die drei großen Nutzergruppen sind Radfahrer, die ihr Rad auf kurzen Wegen im Alltag und zur Arbeit nutzen, Reise- und Tourenradfahrer sowie sportlich orientierte Radfahrer. Für Plattformpedale spricht die jederzeit und in alle Richtungen frei lösbare, lose Verbindung. Dadurch bekommt man in jeder Fahrsituation jederzeit sofort den Fuß vom Pedal und auf den Boden. Zudem ist diese Art von Pedal voll kompatibel zu Alltags-, Sport- und Ausgehschuhen. Reflektoren stellen die StVZO-Konformität sicher. Negativer Aspekt ist vor allem die schlechtere Treteffizienz im Vergleich zu Klickpedalen.

Klickpedal vs. Plattformpedal: Was ist besser?

Für viele nicht zu glauben, ist das Klickpedal in der Praxis das ergonomisch deutlich bessere Pedal. Der Grund liegt in der festen, aber in sich flexiblen Position auf dem Pedal. Eingeklickt steht der Fuß zudem immer perfekt über dem Pedal. Das kann ein Plattformpedal nicht immer gewährleisten. Erste, gute Erkenntnis unseres Tests: Gemessen an den jeweiligen Preisen, gibt es keine schlechten Pedale auf dem Markt. Es kommt eher darauf an, das für sich passende zu finden.

Empfehlungen aus dem Test

Dabei überzeugen in der Stadt vor allem die Flatpedale von Contec und SQ-Lab mit einem sehr guten Preis-Leistungsverhältnis. Bei den sportlichen Klickpedalen bietet Look klasse Funktion zu kleinem Preis: Preis-Leistungstipp. Mit Blick auf die Kombipedale stechen vor allem das teure Tatze sowie das bewährte Shimano PD-T8000 heraus, die durch eine tolle Vorstellung eine Empfehlung bekommen.

Tabelle: Shimano Click’R Pedale im Vergleich

Modell Gewicht (Paar) System Besonderheiten
PD-T400 k.A. Click’R Easy-In Easy-Out-Prinzip
PD-T421 418g Click’R Kombipedal, 60% weniger Kraftaufwand beim Ausklicken
PD-T8000 k.A. SPD Bewährt, Empfehlung im Test

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