Shimano Deore LX Kettenblatt 32 Zähne im Test: Ein umfassender Überblick

Nachdem Shimano die neue XTR 12-Fach Gruppe vorgestellt hat, folgt nun die neue XT 12-Fach Gruppe. Damit ziehen die Japaner mit der Konkurrenz gleich und legen in vielen Details visuell sowie technisch noch eins oben drauf. Eric Junker, ein HIBIKE Gravity Teamfahrer, wird dieses Jahr mit der Komponentengruppe bei Enduro Rennen und seinen Bike-Trips unterwegs sein.

Die neue Shimano Deore XT Gruppe im Detail

Die neuen XT 1×12-fach Kurbeln zeichnen sich durch die DYNAMIC CHAIN ENGAGEMENT + Technologie aus. Das spezielle, hochpräzise gefertigte Zahnprofil sorgt dafür, dass die Kette auf rauem Gelände optimalen Halt auf dem oberen Teil des Kettenblattes findet. Gleichermaßen gut löst sie sich wieder vom Kettenblatt und stellt somit sowohl Effizienz, Leichtgängigkeit als auch Geräuscharmut des Antriebs sicher. Verfügbar ist die Kurbel in Boost- und Non-Boost-Spezifikation.

Kassette und Kette

Die Kassetten der XT sind in den Optionen 10-45 Z oder 10-51 Z verfügbar. Für geringe Gangsprünge ist die 10-45er-Kassette optimal. Für eine große Bandbreite hingegen ist die 10-51Z-Version die Wahl. Beide weisen die HYPERGLIDE+ Technologie auf, welche für eine sehr hohe Schaltgeschwindigkeit, Präzision und Leichtgängigkeit sorgt und zu einem leisen Antrieb beiträgt. Die Kassette wiegt 468 Gramm und verfügt über eine Spider-Konstruktion aus Aluminium. Die XT HYPERGLIDE+ Kette wurde von Grund auf überarbeitet und optimiert, sie ist ein integraler Bestandteil des neuen Antriebsstrangs.

Mit ihren neu geformten Kontaktflächen zu Kettenblatt- und Kassettenzähnen sorgt sie für schnelle, präzise und leichtgängige Schaltvorgänge in beide Richtungen und das auch unter sehr hoher Last.

Schaltwerk und Schalthebel

Mit einer Version für 1-fach- und 2-fach-Systeme sorgen die beiden neuen XT Schaltwerke für schnelle als auch präzise Gangwechsel über den sehr großen Übersetzungsbereich. Leit- und Spannrollen mit 13 Zähnen und ein Gummidämpfer dämmen Geräusche und erhöhen den Fahrkomfort. Zudem sorgen sie dafür, dass die Kette dort bleibt, wo sie sitzen soll - egal was passiert. Das neue XT Schaltwerk wiegt 281 Gramm. Der neue XT I-SPEC EV Schalthebel ist extrem flexibel einstellbar und somit für jeden Fahrertyp stets ergonomisch. Der neue XT Schalthebel wiegt 133 Gramm.

Bremsen und Laufräder

Die neue DEORE XT kommt wahlweise mit Zwei-Kolben-Bremsen oder Vier-Kolben-Bremsen. Das neue Bremshebel-Design, der nun schräggestellt montiert wird und sich an zwei Punkten am Lenker abstützt, sorgt für mehr Steifigkeit als auch für direkteres Feedback und mehr Bremsleistung. Abgerundet wird dies durch die SERVO WAVE Technologie. Die bei den Bremsscheiben verwendete ICE TECHNOLOGY FREEZA sorgt für noch bessere Wärmeableitung, was wiederrum eine konsistente Bremsleistung und eine höhere Lebensdauer der Bremsbeläge mit sich bringt. Für den Test der neuen XT Gruppe, wurde ein passender Custom Shimano Laufradsatz mit Center Lock Naben verwendet, ausgestattet mit HB-MT900 & FH-MT901 Naben, Pancho Wheels Vibe Black Edition Alu TLR Felgen und DT Swiss Competition Speichen. Sie verfügen über eine komfortable Innenbreite von 30 mm.

Erster Eindruck und Fahreigenschaften

Der erste Eindruck: Ungewohnt leise fliegt man mit dem Trek Enduro Bike durch den Wald, was am neuen Nicht-Sound des Scylence-Freilaufs liegt. Durch den nicht vorhandenen Klang des neuen Scylence-Freilaufs ist es möglich, das Gehör auf die Reifen zu fokussieren. Untergrundwechsel, welche sonst nie durch Geräuschveränderung auffallen, werden nun bewusst wahrgenommen. Wie erwartet, präsentiert Shimano eine perfekte Schaltung auf höchstem Niveau. Während der Ausfahrt ist die Schaltung sehr leise und sehr präzise. Die Gänge lassen sich durch die neue HYPERGLIDE+ Technologie auch in stark belasteten Situationen oder bei schnellem Antritt einwandfrei schalten.

Bei der neuen Shimano XT hat man das Gefühl, als wenn ihr das nichts ausmacht: die Kette wird ebenso sanft und vor allem leise wie bei entspannten Schaltvorgängen geführt. Probleme wie Kettenklemmer sowie den bekanntlichen „Supergau“, einen Kettenabwurf, sind weit entfernt. Alles in allem fühlt sich die Schaltung sehr kontrolliert, weich und leise an, was sicherlich auch an der bekannten Shadow+ Funktion liegt. Auch das Feedback für den Fahrer setzt Shimano super um. Die genaue Abstufung lässt sofort wissen, dass ein Schaltvorgang vollzogen wurde.

Des Weiteren ist der profilierte Gummi-Einsatz am Schalthebel ein wirklich sinnvolles Detail, der auch bei schlechtem Wetter bessere Kontrolle gibt. Durch die passende Lenkerfernbedienung zum Verstellen der Sattelstütze bietet Shimano ein super aufgeräumtes und einheitliches Komplettpaket.

Bremsen und Naben

Auf den ersten Blick hat sich an den neuen Shimano DEORE XT Bremsen kaum etwas geändert. Sie überzeugen visuell mit ihrer filigranen und schlanken Bauweise. Durch die andere Bauweise ist ein direktes Feedback auf dem Trail spürbar. Die größte Überraschung bringt sicherlich die Lautlosigkeit der Scylence-Nabe mit sich. Schon wie bei dem großen Bruder der XTR, wird es durch den Freilauf sowie den Nabenkörper möglich, dass sich zwei Mitnehmerplatten vollständig voneinander lösen. Somit hört man kein Geräusch, wenn man mal nicht in die Pedale tritt. Der Micro Spline Freilauf macht das Gesamtpaket dann sogar noch etwas leichter. Besonders aufgefallen sind das schnelle Einrasten und die höhere Steifigkeit der Hinterradnabe. Die neue Bremsscheibe kann nur mit Center Lock Nabe verbaut werden. Es ist spürbar, dass die neue Shimano DEORE XT Gruppe auf dem großen Bruder der XTR Gruppe basiert. Wie gewohnt bringt die Shimano DEORE XT Gruppe eine hohe Schaltgenauigkeit mit sich.

Kettenverschleiß und -pflege

Die Kette ist ein geniales Bauteil, das mit einem sensationellen Wirkungsgrad um die 98 Prozent die Kraft ans Hinterrad leitet und damit einen wichtigen Beitrag zum effizienten Fahren leistet. Mit ein bisschen Zuwendung, vor allem regelmäßiger Schmierung, verrichtet die Kette ihre Arbeit in der Regel unauffällig. Durch Reibung wird Material abgetragen, was zur Längung der Kette führt und Ritzel sowie Kettenblätter stresst.

Wann sollte die Kette gewechselt werden?

Bei hochwertigen Rädern empfiehlt es sich, die Kette rechtzeitig zu wechseln, dann halten die Zahnräder zwei bis vier Ketten lang. Die absoluten Kilometerleistungen können dabei gewaltig schwanken. Ein sportlich betriebenes E-Bike kann eine Kette auf 1000 Kilometer hinrichten, während die gleiche Kette am gepflegten Schönwetterrad auch 7000 Kilometer und mehr halten kann.

Ketten im Test: Verschleißverhalten

Der Test auf dem Prüfstand fördert erhebliche Unterschiede im Verschleißverhalten zutage. Auffällig ist, dass zwei ausgewiesene E-Bike-Ketten im Test - von KMC und von Miché - besonders schlecht abschneiden. Extrem haltbar sind hingegen alle Shimano-Ketten, auch die ganz günstigen, sowie die KMC X10. Auch die Wippermann-Ketten zeigen eine ordentliche Performance, fallen aber durch stärkeren Rollenverschleiß auf. Auch bei SRAM ist die teurere PC 1071 deutlich haltbarer als die billige PC 1031.

Unterm Strich lernen wir, dass das Attribut „E-Bike-tauglich“ keine Qualitätsaussage ist. Auch der Preis gibt nur bedingt Auskunft über die Qualität einer Kette. Durch die Bank glänzend sind die Ergebnisse der Shimano-Ketten. Auch die günstigste, die HG 54, schneidet sehr gut ab. Den Testsieg holt sich KMC mit der günstigen X10, die mit einem Kettenschloss montiert wird.

Regelmäßig gereinigte und geölte Ketten halten deutlich länger als verschmutzte.

Testverfahren

Der Verschleiß der Ketten wurde auf einer Prüfmaschine bestimmt. Dazu wurden je sieben Kettenabschnitte zu einer Prüfkette zusammengesetzt, die auf dem Prüfstand verspannt wurde. 80 Stunden lang wurde die Kette mit 300 N Spannung und 75 U/min bewegt. Weitere 30 Stunden mit einer auf 750 N erhöhten Last, wie sie fürs E-Biken repräsentativer ist. Alle 20 Stunden wurde feiner, aggressiver Quarzsand auf die Kette gerieselt, die mit einfachem Motoröl geschmiert wurde. Am Ende jedes Zyklus wurde die Längung der Gelenke mit Messschiebern unter Vorlast ermittelt. Zusätzlich wurde der Rollenverschleiß erfasst und mit einer Kettenmesslehre überprüft, ob ein Austausch anstünde.

Testergebnisse einiger Fahrradketten im MYBIKE-Verschleißtest:

  • KMC E10: Fällt im Test durch ausgesprochen schwache Haltbarkeit auf.
  • KMC X10: Die günstige Kette zeigt, dass Shimano-Zulieferer KMC auch unter eigener Flagge extrem haltbare Ketten anbietet.
  • Miché E-Bike: Die E-Bike-Kette von Miché enttäuscht und verschleißt von Beginn an schnell.
  • Shimano Deore HG 54: Etwas schlichte Optik, aber Top-Haltbarkeit und günstig.
  • SRAM PC 1031: Die günstige Kette der Amerikaner fällt stark ab gegenüber dem teureren Schwestermodell und die Haltbarkeit ist schwach.

Kettenblatt Vergleich 2025

Die besten Kettenblätter: Wählen Sie Ihren persönlichen Testsieger aus der Bestenliste.

Modell Material Kompatibilität Kurbelart Vorteile
Ybeki Kettenblätter 104 BCD Aluminium CNC-gefräst 8-Gang bis 11-Gang Schaltung, Rennrad, Mountainbike, BMX MTB 4 Arme Varianten bis 52 Zähne, in Rot und Schwarz erhältlich, vielseitig einsetzbar
Kmc ‎03378593 Aluminium CNC-gefräst Für Bosch Gen.4 1 Arm Reduziert Reibung und Lärm, speziell für Bosch Gen.4 geeignet
Sram ‎2286482356 Aluminium CNC-gefräst Bosch E-Bike Motoren Generation 3 4 Arme Besonders robust und langlebig, speziell für Sram Eagle Ketten geeignet
Bosch Kettenblatt ‎2100169 Edelstahl Für Active und Performance Line Motoren von Bosch 1 Arm Speziell für Active und Performance Line Motoren geeignet, robust und langlebig
CYSKY 104BCD Schmale Breite Kettenblatt Aluminium CNC-gefräst Mountainbike 4 Arme Robust und langlebig, reduziert Reibung und Lärm, in Rot und Schwarz erhältlich
SHIMANO DEORE XT FC-M780 Metall Alle 4 Arme vielseitig einsetzbar,reduziert Reibung und Lärm, besonders robust und langlebig

Die Ybeki Fahrrad-Kettenblätter, verfügbar in verschiedenen Größen von 40T bis 52T, beeindrucken durch ihre Flexibilität und Anpassungsfähigkeit für unterschiedliche Fahrradtypen wie Mountainbikes und BMX. Ihr leichtes, aber robustes Design, kombiniert mit der präzisen CNC-Bearbeitung, trägt zur Verbesserung der Fahreffizienz bei.

Das Kmc-Kettenblatt mit 40 Zähnen für Bosch Gen.4-Motoren besticht durch seine spezielle Auslegung für E-Bikes, was zu einem sanften und präzisen Schaltvorgang führt. Die robuste Konstruktion aus Chrom-Molybdän-Stahl gewährleistet Langlebigkeit und Zuverlässigkeit.

Das Sram Europe Fahrradkettenblatt überzeugt mit seinem innovativen Design und der hohen Funktionalität. Mit 34 Zähnen und einem Durchmesser von 104 mm bietet es eine optimale Kraftübertragung und Stabilität. Besonders beeindruckend ist die präzise Verarbeitung, die sich in einem ruhigen Lauf und einer hohen Langlebigkeit widerspiegelt.

Das Bosch Kettenblatt mit 15 Zähnen zeigt sich als eine zuverlässige Wahl für E-Bike-Fahrer, die Wert auf Qualität und Langlebigkeit legen. Aus hitzebehandeltem Edelstahl gefertigt, garantiert es eine robuste Performance, speziell für Active und Performance Line Motoren.

Das Cysky-Kettenblatt 104BCD 30T zeichnet sich durch seine hochwertige Anfertigung aus 7075-T6-Aluminiumlegierung aus, was eine hohe Stabilität und Langlebigkeit verspricht. Uns beeindruckt das CNC-Präzisionsverfahren, das eine glatte Oberfläche und eine verbesserte Korrosionsbeständigkeit gewährleistet. Besonders hervorzuheben ist das schmale, breite Zahnprofil, das die Kettenhaltung verstärkt und somit für ein sicheres Fahrerlebnis sorgt, selbst auf holprigen Straßen.

Das Direct-Mount-Kettenblatt von Race Face mit 30 Zähnen besticht durch seine hochwertige CNC-Aluminiumkonstruktion. Uns hat besonders das schmale, breite System ohne Kettenführung überzeugt, das ein sicheres Fahren ohne Kettenspringen ermöglicht. Seine schwarze Farbgebung fügt sich stilvoll in jede Fahrradausstattung ein.

Das Shimano-Kettenblatt mit 26 Zähnen überzeugt durch seine hohe Qualität und Zuverlässigkeit. Hergestellt aus robustem Metall und in eleganter Silberfarbe, bietet es eine ausgezeichnete Performance, speziell für die Deore-XT-Gruppe. Uns imponiert die präzise Fertigung, die eine optimale Funktionalität für Zehnfach-Schaltungen sicherstellt.

Das Angebot von Dioche umfasst ein robustes Kettenblatt für Fahrräder, das sich an Mountainbike-Enthusiasten richtet. Mit verschiedenen Zahnradgrößen von 32 bis 38 ist es für die individuellen Bedürfnisse der Fahrer geeignet und sorgt für eine flexible Anpassung ans Bike. Es passt aufgrund der 104 BCD-Kompatibilität auf die meisten gängigen Mountainbikes und Rennräder und ist somit eine vielseitige Wahl für Radbegeisterte.

Die neue Shimano XT M8100- und auch SLX M7100-Schaltungen sind sowohl als 1-fach-Antrieb mit großer 10-51-Kassette als auch als 2-fach-Variante mit 10-45-Kassette erhältlich. Dank der neuen ergonomischen und leichtgängigen I-SPEC EV-Hebel mit größerem Einstellbereich lassen sich beide Gruppen umfassend an die Vorlieben der Fahrer anpassen.

Viele der Technologien der Top-Gruppe XTR, finden sich auch in der XT- und SLX-Ausstattung. So verfügen beide z. B. über das HYPERGLIDE+ System. Was wie aus einer Durex-Werbung klingt, sorgt dafür, dass die Kette fast ohne Kraftunterbrechung und sehr leise über die Ritzel gleitet.

Bei den neuen Shimano XT- und SLX-Schaltwerken kommen jeweils Umlenkrollen mit 13 Zähnen zum Einsatz. Für beide Gruppen gibt es je ein 1-fach- und ein kürzeres 2-fach-Modell. Natürlich verfügen alle Varianten über einen integrierten Dämpfer. Der Hauptunterschied zwischen dem XT- und dem SLX-Modell liegt sowohl in der Oberflächenbearbeitung als auch darin, dass die Rollen der XT kugelgelagert sind. In Sachen Gewicht trennen XT und SLX beim 1-fach-Modell 32 g zugunsten der XT.

Die XT-Kassetten bestehen aus zehn Stahlritzel und zwei Alu-Ritzeln, die auf einem Alu-Spider sitzen. Bei den Kurbeln gibt es zwischen XT und SLX einige Gemeinsamkeiten. Beide besitzen HOLLOWTECH II-Kurbelarme, sind als 1- und 2-fach-Variante erhältlich und verfügen über das Narrow-Wide-Zahndesign, um die Kette optimal auf dem Kettenblatt zu halten. Während die XT 1-fach-Kurbel mit Direct-Mount-Kettenblättern von 28-36 erhältlich ist, muss man auf das kleinste und größte bei der SLX verzichten - allerdings ist die Kurbel mit den XT- und XTR-Blättern kompatibel.

Das Zauberwort des neuen Shimano SLX- und XT-Schalthebel lautet I-SPEC EV. Das neue System ermöglicht es dem Fahrer, die Position der verschiedenen Hebel optimal an die Ergonomie der eigenen Hand abzustimmen. Der Hauptunterschied liegt im Inneren der Griffe. Während der XT-Hebel über die bekannte Multi-Shift-Funktion verfügt, um gleichzeitig zwei Gänge schwerer zu schalten, sucht man dies beim SLX-Modell vergebens. Außerdem besitzt der XT-Hebel gummierte Daumen-Pads, beim SLX-Hebel setzt Shimano auf eine Riffelung.

Die 12-fach SLX- und XT-Kette unterscheidet sich einzig durch ihre Oberflächenbehandlung. Beide Ketten besitzen eine überarbeitete Innenseite, um das Kettenmanagement auf den Ritzeln zu verbessern. Das Gewicht ist mit 252 g bei beiden Ketten identisch. Im Lieferumfang ist jeweils ein Kettenschloss enthalten.

Sowohl die neue Shimano XT als auch die SLX 12-fach-Schaltung funktionierten während des Tests ohne Probleme. Besonders beeindruckend bei beiden war der schnelle und präzise Gangwechsel. Die Kette wandert sehr leise aber definiert von Ritzel zu Ritzel. Dank der großen Bandbreite stellen auch lange und steile Uphills für keine der beiden Schaltungen ein Problem dar. Die Dämpfung arbeitet sehr effizient und beide Antriebe sind angenehm leise.

Mit der neuen Shimano SLX und XT 12-fach-Schaltung sind die Japaner zurück im Rennen am Schaltungsmarkt. Große Bandbreite, schnelle Schaltvorgänge und super geschmeidige Gangwechsel wissen zu überzeugen. Im Vergleich zur SLX wirkt die neue XT noch etwas knackiger und hochwertiger. Rein funktional gibt es schon bei der günstigen Gruppe nichts zu meckern.

Der neue Shimano Einfach-Antriebsstrang funktioniert nach meiner Auffassung extrem gut. Die Schaltvorgänge sind knackig und „on point“. Die Gangwechsel laufen sauber, leichtgängig, geräuscharm und vor allen Dingen schnell ab. Was mir aber ausdrücklich gut gefallen hat, das sind die neuen Schalthebel. Dabei sind es nicht die gummierten Kontaktflächen der Schalt-Paddles, sondern vor allem der Verstellbereich der I-SPEC EV Montage. Damit lassen sich die Hebel in seitlicher Richtung um mehr als 14 mm verschieben und wie gehabt auch in Rotationsrichtung anpassen. Das Thema Ergonomie ist damit definitiv vorbildlich gelöst. Dank 2-Way-Release Technik funktioniert der Schalthebel überdies auch intuitiv - je nach Vorlieben des Nutzers.

Verwandte Beiträge:

Kommentar schreiben

Kommentare: 0