Shimano EP8 US Version Unterschiede: Ein umfassender Überblick

Der Shimano EP8 hat sich als einer der führenden E-Bike-Motoren etabliert. Dieser Artikel beleuchtet die Unterschiede und Besonderheiten des Shimano EP8, insbesondere in Bezug auf die US-Version, und vergleicht ihn mit anderen High-End-E-Bike-Antrieben.

Die Highend-Enduros im Vergleich

Im Test von Highend-Enduro-E-Bikes fielen einige interessante Details auf. Zwei zum Preis von einem? Das ist die Realität, wenn man den Sieger unseres Tests der Günstig-Fullys mit diesen drei heißen Ami-Schlitten von Evil, Pivot und Santa Cruz vergleicht. Wer sich für zwei Budget-Bikes entscheiden würde, dem bliebe sogar locker genügend Geld für eine Woche Bike-Urlaub übrig.

Doch genau solche Trails, wie sie im Hinterland des italienischen Küstenstädtchens zu finden sind, machen die edlen E-Enduros aus den USA so begehrenswert. Garstige Steilstufen, schnelle Kurvenwechsel und Highspeed-Passagen - hier spielen die Kandidaten von Evil, Pivot und Santa Cruz mit rund 170 Millimetern Federweg ihre Stärken voll aus. Die Frage, ob das den doppelten Preis rechtfertigt, ist freilich eher theoretischer Natur. Jeder Biker denkt hier anders.

Denn ab einem gewissen Preispunkt ist der Wert eines E-Bikes kaum mehr in faktischem Für und Wider aufzuwiegen. Womit wir bei der entscheidenden Frage dieses Tests sind: Was macht die drei Ami-Enduros, abgesehen vom kultigen Marken-Image, so besonders?

Shimano EP8: Der Antrieb im Fokus

Der Antrieb ist es schon mal nicht. Alle drei Kandidaten verbauen Shimanos EP8. Der ist verhältnismäßig leicht und kompakt, was ihn für spaßige Trail-Könner und deren Konstrukteure prädestiniert. Außerdem ist er für Hersteller unkompliziert zu beziehen, auch in kleineren Stückzahlen. Ebenfalls wenig atemberaubend: Santa Cruz und Evil bleiben mit dem kleinen 630er-Shimano-Akku hinter der durchschnittlichen Reichweite moderner E-MTBs zurück, das schafft Pivot mit seiner 750er-Batterie besser.

Eine gehörige Portion Glamour versprühen dafür die Rahmen unserer Prüflinge. Alle drei setzen auf eine hochwertige Carbon-Konstruktion an Hauptrahmen und Hinterbau. Das macht sich im verhältnismäßig geringen Gewicht der Räder bemerkbar. 22,2 bis 23 Kilo sind gute Werte für E-MTBs dieses Kalibers. Auch die Verarbeitung ist in vielen Punkten richtig gut. So sind zum Beispiel die Geschwindigkeitssensoren inklusive ihrer Kabelanbindung im Ausfallende besonders schick und sicher integriert.

Noch spannender wird es bei der Federung. Alle drei Amis setzen auf eine aufwändige, mehrfach umgelenkte Ansteuerung des Dämpfers. Will man beim Blick auf die Wippen und Hebel verstehen, was beim Einfedern genau passiert, besteht akute Hirnknotengefahr. Aber was kommt davon auf dem Trail an? Tatsächlich liefern alle drei E-Bikes eine herausragende Federungs-Performance im Gelände. Und neben der Geometrie ist diese ein absolut entscheidender Faktor für das Fahrverhalten.

Das Delta-System am Evil Epocalypse besitzt enormes, sattes Schluckvermögen, typisch Stahlfederdämpfer. Erstaunlich ist, wie spritzig, lebendig und zugleich antriebsneutral es dabei bleibt. Ähnliches gilt für die zwei Systeme mit virtuellem Drehpunkt. Sie schaffen es besonders gut, sensibles und schluckfreudiges Arbeiten mit einem definierten Gegenhalt im mittleren Federweg zu kombinieren und bleiben auch unter Brems- und Antriebseinflüssen aktiv. Das VPP-System an Santa Cruz’ Bullit haben wir dabei noch definierter, aber auch straffer und sportlicher empfunden.

Ausstattung und Preis-Leistungs-Verhältnis

Sofern man in dieser Preisklasse davon sprechen kann, verdient sich das Pivot Shuttle LT den Preis-Leistungs-Sieg im Trio. Volle XTR-Ausstattung, Fox-Factory-Fahrwerk, Carbon-Lenker und sehr leichte Alu-Laufräder: Abgesehen von Elektro-Spielereien an Schaltung, Sattelstütze oder Fahrwerk ist hier eigentlich alles geboten, was der Markt zu bieten hat. Ähnlich sieht es bei Santa Cruz aus, wo noch edle Carbon-Felgen mit lebenslanger Garantie hinzukommen.

Doch das Bullit belastet den Geldbeutel mit 13700 Euro noch empfindlicher. Den gleichen Preis wie Pivot, nämlich 12000 Euro, ruft Evil auf. Schaltung und Bremsen aus dem XT-Regal wirken da etwas blass. Auch die Reifen mit dünner EXO-Karkasse stehen einem hochwertigen E-Enduro nicht gut zu Gesicht. Für das gewisse Etwas sorgt dafür der aggressive Sound des Freilaufs der edlen Industry-Nine-Nabe. Ein Detail, das bei nicht wenigen Bikern für feuchte Hände sorgen dürfte.

Genauso auffällig ist auf dem Trail leider das markante Klappern des Epocalypse. Zum bekannten Rappeln des EP8 gesellt sich bei größeren Schlägen auch ein Wummern des Akkus. Besser bekommen das Pivot und Santa Cruz hin. Doch auch diese beiden Boliden sind dank des Getriebes im Shimano-Aggregat keinesfalls flüsterleise. Ein Detail, das gerade in solchen Preisregionen einen faden Beigeschmack hinterlässt.

Special Forces: Besondere Details der Hinterbaufederung

Die Hinterbaufederung an Mountainbikes ist eine Wissenschaft für sich. Unsere drei Kandidaten setzen auf spezielle, patentierte Systeme, denen besondere Eigenschaften zugesagt werden. Tatsächlich machen die Heckfederungen dieser drei E-MTBS im Gelände einen enormen Unterschied zu vielen herkömmlichen E-Fullys. Die Kinematiken von Pivot und Evil stammen aus der Feder von Suspension-Guru Dave Weagle, übrigens der Gründer von Evil Bikes. Das VPP-System am Santa Cruz ist ebenfalls patentiert. Alle drei Konstruktionen setzen auf ein festes hinteres Rahmendreieck, das ohne Gelenke auskommt. Das DW-Link (Pivot) und das VPP-System haben einen virtuellen Drehpunkt.

Die Kinematiken im Detail

  • Das VPP-System am Santa Cruz
  • Die Kinematiken von Pivot und Evil stammen aus der Feder von Suspension-Guru Dave Weagle
  • Auch die Kinematik von Pivot stammt von Suspension-Guru Dave Weagle.

Zahlen, Daten, Fakten: Die Highend-Enduros im Vergleich

Der große Akku im Pivot beschert dem Shuttle LT die mit Abstand größte Reichweite. Santa Cruz und Evil landen mit den 630er-Shimano-Batterien unter dem Durchschnitt aktueller E-MTBs. Immerhin sind die Akkus dieser beiden E-Bikes schnell zu entnehmen. Top für Bikepark-Tage mit Zweit-Akku. Und auch im Rucksack findet die verhältnismäßig kleine und leichte Batterie noch gut Platz.

Das Santa Cruz Bullit begeistert mit geringstem Gewicht trotz der robustesten Reifen-Kombi. Das Pivot kann trotz deutlich größerem Akku mithalten. Evil landet ganz hinten, obwohl es mit zu leichten Reifen und kleiner Batterie auf Diät gesetzt wurde. Mit 23 Kilo gehört es im Marktvergleich trotzdem zu den leichten E-Enduros.

Reichhöhen der Highend-Enduros

Reichhöhen der Highend-Enduros

Gewichte der Enduro E-Bikes im Vergleich

Gewichte im Überblick

Shimano EP8 vs. Shimano STEPS E8000

Wie schlägt sich der neue Shimano EP8-Motor im Vergleich zum Vorgängermodell STEPS E8000? Wie deutlich sind die Unterschiede wirklich? Hat der neue Motor nur Vorteile oder gibt es auch Nachteile? Um Parameter und Einflussgrößen wie Hinterbaukinematik, Rollwiderstand, Sitzposition und Co. in den Hintergrund zu rücken und uns ganz auf den Fahreindruck der beiden Shimano-Motoren konzentrieren zu können, haben wir die Motoren in zwei nahezu identischen Husqvarna Mountain Cross-E-Mountainbikes getestet.

Den neuen Shimano EP8 sind wir im 2021er Husqvarna Mountain Cross 7 mit 150 mm Federweg und 630-Wh-Akku gefahren. Analog dazu ist der Shimano STEPS E8000 in einem Husqvarna Mountain Cross 8 von 2020 verbaut. Beide Rahmenplattformen und der verbaute Akku sind ebenso identisch wie die von uns gewählte Reifenkombination mit einem 27,5” x 2,6” breiten Schwalbe Hans Dampf am Heck. Außer dem Motor ist das Laufradkonzept der größte Unterschied zwischen unseren Test-Bikes. Denn für 2021 setzt Husqvarna auf das MX-Konzept mit größerem 29”-Laufrad an der Front.

Die Verbesserungen des Shimano EP8 im Detail

  • Leichter: 2,88 kg vs. Magnesium ist das neue Gold.
  • Mehr Drehmoment: 70 Nm vs. Der neue EP8-Motor ist um 21 % kraftvoller als der STEPS E8000.
  • Reduzierter Tretwiderstand: Der interne Tretwiderstand des EP8 wurde laut Shimano um 36 % reduziert.
  • Leiser, aber lauter: Das Summen des Elektromotors ist deutlich leiser, aber der EP8 klackert bauartbedingt.
  • Kompakter: Der neue EP8 ist um einiges kompakter als der STEPS E8000.

Wie auch schon beim alten STEPS E8000 lassen sich aber die Fahreigenschaften und die Charakteristik des neuen Motors feintunen im Sinne von anpassen. Die Setup-Möglichkeiten sind beim EP8 nun deutlich vielfältiger. So können in der E-TUBE PROJECT-App jeweils drei Parameter der Unterstützungsstufen Eco, Trail und Boost angepasst werden.

Auch in Sachen Konnektivität hat der neue EP8 die Nase vorn, denn er ist im Unterschied zum STEPS E8000 out of the Box mit der E-TUBE RIDE-App kombinierbar. Dafür benötigt der alte Motor einen speziellen Bluetooth-Dongle, wenn er mit dem STEPS E8000-Display ausgeliefert wurde. Das günstigere E7000-Display hingegen war schon seit jeher auch ohne Dongle mit der neuen App kombinierbar.

Fahrleistung auf dem Trail: EP8 vs. E8000

Ja, der neue EP8 ist auf dem Trail viel besser als der alte Shimano STEPS E8000. Im Detail lassen sich zahlreiche Verbesserungen in der Charakteristik des Motors feststellen: Egal in welchem Fahrszenario arbeitet der EP8 natürlicher und bringt, falls gewünscht, mehr Motorleistung geschmeidiger auf den Trail. Besonders deutlich wird das im Trail-Modus.

Wie auch beim alten Motor erkennt der EP8 die Fahrsituation und regelt das Level an Unterstützung je nach App-Setup in den Grenzen von Eco bis Boost. Das Besondere: Durch eine Reduktion der „Fahrcharakteristik“ bei vollem Drehmoment lässt lässt sich der Trail-Modus noch progressiver einstellen. Besonders an steilen Rampen und in technisch herausfordernden Passagen bergauf zeigen die beiden Motoren sehr große Unterschiede in ihrer Power.

Vor allem das um 15 Nm gesteigerte Drehmoment lässt den EP8 beim Beschleunigen, unter großer Last oder bei niedrigen Trittfrequenzen - z. B. bei falscher Gangwahl - am alten Motor vorbeiziehen. Im Boost-Modus gibt sich der STEPS E8000 giftiger und schwerer zu beherrschen als der neue EP8. Der alte prescht oftmals ungewollt stark nach vorn, wodurch das Vorderrad steigen oder das Hinterrad durchdrehen kann. Mit dem neuen Motor lässt sich die Motorpower viel intuitiver und gefühlvoller dosieren, egal ob beim Anfahren oder auf besonders rutschigem Untergrund.

Geräuschentwicklung: Ein Kritikpunkt

Fast alle Hersteller versuchen fieberhaft, E-Mountainbikes leiser zu machen, wofür sie auf allerhand Tricks zurückgreifen. Doch all diese Mühen bringen nichts, wenn ein Motor nicht nur im Downhill, sondern auch an Bordsteinkanten oder auf Kopfsteinpflaster mitunter laut klappert. Und genau das tut der neue Shimano EP8. Schuld ist das neu gestaltete Getriebe. Es reduziert zwar den Tretwiderstand so weit, dass man ihn oberhalb der 25-km/h-Grenze nicht mehr wahrnimmt, reagiert aber mit lauten Geräuschen auf Erschütterungen und Kettenkräfte.

Transition Repeater: Ein Beispiel für den Einsatz des EP8

Das Transition Repeater basiert auf einem Vollcarbonrahmen mit abwärtslastiger Geometrie und Giddy Up-Suspension. Die montierten Laufräder messen vorne und hinten 29 Zoll und sind mit einem Federweg von jeweils 160 mm gelagert. Hier verbaut Transition im Repeater den renommierten und 250 Watt starken Shimano EP8. Mit seinen 85 Nm Drehmoment ist dies einer der aktuell leistungsstärksten E-Bike-Antriebe auf dem Markt. Gespeist wird er aus dem 630 Wh großen Shimano BT-E8036 Akku.

Software-Updates und mögliche Probleme

Dann, wenn der Neue Motor auf dem Markt ist, sich die ersten diesen gleich in ihren Komplettbikes zulegen, wartet man wie immer ein paar Wochen und schon füllen sich die Foren wieder. " Die Software ist ein Rückschritt, Motor überhitzt nach max Belastung am Berg, Fehler XXXXX im Display usw usw". Dann kommen wieder die Hersteller, bringen ein Softwareupdate nach dem anderen raus, bis es dann nach gefühlten Jahren endlich wieder so funtkioniert, wie mit dem "alten" steps 8000. ( Oder auch nicht).

Akkus und Ladegeräte

Kleiner, leichter, stärker und leiser! Und meine damit echter Fast Charger. Nicht popelige 36V/6A fake fast charger ala Bosch. Minimum 9-10A. Damit man einen 630Wh Akku in 90 Minuten von 0-80% geladen hat.

Shimano EP8 im Vergleich zu anderen Motoren

Der Shimano EP8 schneidet in den verschiedenen aktuellen Tests immer wieder etwa auf Augenhöhe ab mit den Mittelmotor-Wettbewerbern Bosch CX Gen. 4, Yamaha PW-X2/X3 oder Brose Drive S Mag. Er ist mit seinen 85 Nm Drehmoment nominell genauso stark wie der Bosch CX Gen. Dazu ist der Shimano EP8 mit 2,6 kg der aktuell leichteste Mittelmotor und einer der kleinsten überhaupt, sofern wir von den Light-Motoren von Fazua, dem TQ HPR 50 oder dem Specialized SL mit ihren light-Drehmomenten bis maximal 60 Nm absehen.

Als EP8 RS (bzw. ab Modelljahr 2023 EP801 RS) mit auf 65 Nm gedrosseltem Drehmoment wird er von Orbea in seinem Light-EMTB Orbea Rise eingesetzt. Da weniger Maximalleistung abrufbar ist, kann der Akku kleiner bleiben mit 360Wh (mit Extender: 540Wh) und leichter!

Die Prüfstand-Tests des VeloMotion Magazins bestätigen, dass der Shimano EP8 in der Spitzenleistung in Watt nicht ganz so stark ausgelegt ist wie etwa der Yamaha PW-X2/X3 oder Brose Drive S Mag oder der Specialized 2.2.

Bei stärkerem körperlichen Input von 250 Watt (an einer Steigung mit 10%) fällt der Shimano EP8 mit 666 Watt auf den letzten Platz unter den Mittelmotoren (gemessen jeweils in deren stärksten Unterstützungsmodi), hier scheint die Unterstützung auf ca.

Konnektivität und Displays

Das kleine Shimano SC-E8000 Display lässt Euch unter drei Unterstützungsmodi wählen: Eco, Trail und Boost. Die gute Connectivity ist sehr praktisch. Das Shimano System tauscht Daten mit Garmin, Wahoo, Sigma und Bryton GPS Displays (genauer dem Bryton Rider 750 - besprochen hier) aus. Diese Geräte können Euch dann die Fahrdaten des EP8 Motors auf deren Displays anzeigen, z.B. die aktuelle Trittfrequenz, der Akkuladestand u.a. Vielleicht ergänzt Ihr die Anzeige noch mit der Herzfrequenz über einen Brustgurt und seht alles kombiniert in einem Display-Screen. Das Display ist klein aber vielseitig.

Die Unterstützungsmodi könnt Ihr in punkto Kraftentfaltung, maximales Drehmoment und Anfahrdynamik über die Shimano E-Tube Project App noch individuell konfigurieren. Eure Vorgaben könnt Ihr in zwei Profilen abspeichern, z.B. für zwei Fahrer:innen oder verschiedene Geländetypen, oder für nasse und trockene Strecken.

Shimano EP8 mit Di2 Auto/Free Shift

Mit dem aktualisierten Mittelmotor EP8 (Version EP801 - fast gleiche Leistungsmerkmale wie der EP8 - und neu ein günstigerer EP6 als Nachfolger des Steps 7000), mit der Shimano-Schaltgruppe DEORE XT Di2 und den Technologien FREE SHIFT & AUTO SHIFT bietet Shimano eine neuartige, vom Motor gesteuerte, automatisierte elektronische Kettenschaltung an. So kann etwa beim Freilauf und beim Ausrollen die Kette automatisch in einen kleinen Gang geschaltet werden.

Mit der Nutzung der elektronischen Di2 Schaltung auch für E-Bikes ist Shimano eine Überraschung gelungen, die kaum Experten auf dem Schirm hatten. Am E-Bike entfällt gleich noch ein bisheriger Nachteil elektronischer Schaltungen, nämlich dass für die Stellmotoren für Umwerfer und Schaltgruppe ein extra Akku nötig war.

Neue Motoren von Shimano: EP5 und E5100

Reichweite ist Trumpf. Diesem Motto folgen zwei Motoren, die Shimano nur wenige Tage vor Beginn der diesjährigen Eurobike präsentiert hat. Insofern freut sich der Fachhandel möglichweise besonders über den neuen EP5 und den E5100.

Shimano EP5

Der EP5, intern vom Hersteller auch als DU-EP500 bezeichnet, ordnet sich unterhalb von EP8 und EP6 im Sortiment ein. Sein maximales Drehmoment von 60 Newtonmetern liegt deutlich unter den 85 Newtonmetern der schon auf dem Markt befindlichen Motoren. In Märkten wie den USA wird er mit einem anderen Setup ausgeliefert. Dann endet die Unterstützung erst später.

Shimano E5100

In der dazugehörigen Pressemitteilung beschreibt Shimano den neuen E5100 selbst als „erschwinglichen“ Motor. Mit dem E5100 begegnet uns quasi der Nachfolger des E5000. Dieser galt bisher als günstigstes Modell des Branchenriesen. Der neue 5100 bringt identische 2,4 Kilogramm auf die Waage. Beim Drehmoment legt er zehn Newtonmeter drauf und kommt so auf 50 Newtonmeter.

Fazit

Der Shimano EP8 hat sich als vielseitiger und leistungsstarker E-Bike-Motor etabliert, der sowohl im E-MTB- als auch im Trekking- und Urban-Bereich eingesetzt werden kann. Mit seinen Individualisierungsmöglichkeiten, der guten Konnektivität und den zahlreichen Verbesserungen gegenüber dem Vorgängermodell STEPS E8000 setzt er neue Maßstäbe. Trotz einiger Kritikpunkte, wie der Geräuschentwicklung, überzeugt der EP8 durch seine Performance und seine innovativen Features.

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