Diese Seite zeigt, wie man die Shimano Alfine 11-Gangnabe zerlegt. Es handelt sich um ein Modell SG-S700 und ein anderes, meiner Ansicht nach baugleiches Modell CJ-S700 aus dem ersten Produktionsjahr.
Vorbemerkung: Diese Arbeit erfordert ein großes Maß an Vorwissen und technischem Verständnis, ich rate getriebetechnischen Laien dringend davon ab, dies nachzumachen. Wer auf der Suche nach dem Fehler ist, möge sich bitte noch einmal klarmachen: nur in seltenen Fällen funktioniert eine Nabenschaltung nicht mehr, weil ihr Innenleben kaputt ist. Fast immer finden sich die Fehler außerhalb, das heißt bei der Schaltansteuerung.
Die Reparatur von Getriebenaben gehört nicht zu den von mir mit der RadAmbulanz angebotenen Arbeiten! Ich veröffentliche hier Bilder von der Reparatur meiner eigenen Naben, weil ich eine derartige Darstellung im Netz nicht gefunden habe.
Vorbereitung und Werkzeuge
Zur Vorbereitung wird das Rad ausgebaut und alle Muttern und Scheiben von der Achse abgenommen, die Schaltansteuerung und das Ritzel abgebaut und das Öl abgelassen.
Benötigte Werkzeuge:
- Zwei Konusschlüssel 15 und 17 mm
- Das Spezialwerkzeug TL-AF10 zur Demontage der großen Dichtungskappe hinter dem Ritzel
- Das Spezialwerkzeug TL-S701, um den rechten Konus abzuschlagen (eventuell nicht zwingend erforderlich)
Demontage der Nabe
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Hinterrad ausbauen: Beginnen Sie mit dem Ausbau des Hinterrads aus dem Rahmen.
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Entfernen von Anbauteilen: Entfernen Sie alle Muttern und Scheiben von der Achse. Bauen Sie die Schaltansteuerung und das Ritzel ab und lassen Sie das Öl ab.
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Kunststoffkappe entfernen: Hinter dem Ritzel befindet sich eine große Kunststoffkappe, die man von Hand abnehmen kann.
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Dichtungskappe abschrauben: Dahinter sitzt die eigentliche Dichtungskappe, die - mit Linksgewinde aufgeschraubt - mit dem großen Spezialschlüssel abgeschraubt wird.
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Linke Nabenseite öffnen: Auf der linken Nabenseite die Gummi-Schutzkappe über der Bremsscheibenaufnahme bzw. die Bremsscheibe abnehmen, dann kann man die Kontermutter abdrehen und danach den Konus herausdrehen.
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Getriebe entnehmen: ...und schon kann man das Getriebe aus der Nabenhülse herausnehmen. Es empfiehlt sich, einen Lappen unterzulegen, es läuft immer noch Restöl aus der Nabe.
Für die weiteren Demontagearbeiten ist es sinnvoll, die Schaltansteuerung wieder zu montieren, man muss gelegentlich ein wenig hin- und herschalten, um alle Teile leicht herausnehmen zu können. Wenn man auch versuchen möchte, die Funktion des Getriebes zu verstehen, ist auch die Montage des Ritzels sinnvoll, damit man an diesem drehen und die Effekte beobachten kann.
Zerlegung des Getriebes
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Sprengring entfernen: Unter dem Sprengring kommt die Planetenradträgerhaltescheibe, in deren kleiner viereckiger Öffnung zwei Federenden stecken sollten.
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Planetenradträgerhaltescheibe abnehmen: Nach dem Abnehmen dieser Scheibe kann man die dritte Getriebeeinheit abnehmen (Wir zählen von rechts).
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Führungsscheibe entnehmen: Um die Führungsscheibe für Sonnenrad 3 zu entnehmen, muss man diese aus ihrer Vertiefung hochruckeln. Hier ist es sinnvoll, an der Schaltansteuerung so weit zu drehen, dass die Sperrklinke für Getriebe 3 sich aus dem Weg zieht.
(Sonnenräder gibt es insgesamt vier, das vierte hängt -bereits abgenommen- in Getriebeeinheit 3. Getriebe 2 hat zwei Sonnenräder, also Nummer 2 und 3) Sobald man die Scheibe in der Hand hält, muss man sie etwas drehen, um ihre Nase weiter oben an der Achse durchfädeln zu können.
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Planetenradträger abnehmen: Jetzt kann man den Planetenradträger von Getriebe 2 (zusammen mit Sonnenrad 3) abnehmen. Auch hier muss man ein wenig an der Schaltansteuerung drehen, um sie an den Schaltsperrklinken auf der Achse vorbei zu bekommen.
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Sonnenrad 2 abnehmen: Das gleiche gilt beim Abnehmen von Sonnenrad 2.
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Getriebeblock 1 abnehmen: Getriebeblock 1 abnehmen.
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Achse freilegen: Übrig bleibt die Achse mit dem Antreiber, auf dem das Ritzel sitzt. Oberhalb des Antreibers sitzt Sonnenrad 1, welches fest fixiert ist und im Normalfall nicht entfernt werden kann. Darunter befindet sich die Kupplung, ein lose wackelndes gezahntes Bauteil, die in den Gängen 1-6 das Getriebe 1 aktiviert.
Anmerkung: Diesen Teil kann man sich vielleicht auch sparen, das eigentliche Getriebe hat man bis hierhin schon zerlegt.
Demontage des Rechten Konus
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Schalt-Zahnscheibe abnehmen: Die Schalt-Zahnscheibe abnehmen. Sie hat auf beiden Seiten eine angeklebte Gummidichtung.
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Position des rechten Konus messen: Der rechte Konus ist aufgeschlagen, sitzt aber nicht an einem Anschlag! Das Maß, wo er sitzen sollte, kann man an dieser Stelle gut messen. Bei meiner Nabe waren dies 8,5 mm. Hat man das Spezialwerkzeug TL-S700, kann man hierauf verzichten.
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Achse aus Konus schlagen: Um den rechten Konus von der Achse schlagen zu können, legt man den Antreiber mit der linken Seite so auf den Schraubstock (oder eine vergleichbare Vorrichtung), dass die innenliegende Kupplung ungehindert nach unten rutschen kann... und schlägt mit vorsichtigen Hammerschlägen die Achse aus dem Konus.
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Feder A entfernen: ...und die Feder A.
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Kupplung abnehmen: Um dann die Kupplung abzunehmen, zieht man sie ein wenig nach oben und muss sie dann etwas drehen, damit die zwei innenliegenden Nasen durch die entsprechenden Öffnungen in der Schaltmechanik hindurchpassen.
Überprüfung der Einzelteile
Die ganze zerlegte Nabe - in der oberen Reihe von links nach rechts die von der linken Seite abgenommenen Elemente, jeweils um 180° auf den Kopf gedreht, in der unteren Reihe, auch von links nach rechts, die von rechts aus abgenommenen Elemente. In diesem Bild befindet sich die Kupplung noch auf der Achse. Wenn man die Getriebeteile weiter zerlegt (also die Planetenradträger von den Sonnen- oder Hohlrädern trennt), muss man beim Zusammenbau sehr präzise die Planetenräder in die richtige Position drehen. Hierfür finden sich auf jedem Planetenrad sehr unscheinbare Markierungen.
Wenn man den Schaltmechanismus auf der Achse weiter zerlegen möchte, muss man an zwei Stellen kräftige Federn entspannen, die man beim Zusammenbau wieder einhängen muss. Dies ist eine Arbeit, an der man verzweifeln kann. Hier kann eine starke Lupe manchmal sehr hilfreich sein!
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Zähne der Kupplung prüfen: Sind die Zähne der Kupplung in Ordnung? Mir wurde von einer teilweise zerbrochenen Feder A berichtet! Auch hier im Bild das Sonnenrad 1, unterhalb von diesem befand sich laut einem weiteren Fehlerbericht eine zerbrochene Federspange.
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Gleitkupplungen kontrollieren: Die Gleitkupplungen genau kontrollieren: Sind ihre Blechteile irgendwo verbogen? Sind alle Walzen vorhanden? Die ganze Gleitkupplung muss sich gegen eine Federkraft ca.
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Kugellaufflächen prüfen: Sind die Kugellaufflächen akkurat glatt? Sind sie stark eingefahren? Die Nabe hat drei Haupt-Kugellager mit jeweils zwei Laufflächen.
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Dichtungen prüfen: Sind alle Dichtungen vorhanden und in Ordnung? Insbesondere die große Dichtungskappe hinter dem Ritzel ist anfällig, muss ja auch viel Dreck aushalten.
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Gleitfedern prüfen: Die beiden Gleitfedern von Getriebe 3. Die äußere sitzt im Planetenradträger und ihre Nase ist in diesem Bild abgebrochen. Die innere sitzt auf dem Sonnenrad 4 und ihre Nase ist hier rechts neben dem Wattestäbchen zu sehen. Zum Vergleich hier die beiden Gleitfedern in gutem Zustand. Die Nase der inneren Feder sieht man direkt neben dem Wattestäbchen, die Nase der äußeren Feder befindet sich ein Wenig rechts davon.
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Zahnräder prüfen: Sind alle Zahnräder unbeschädigt, haben sie sonstige Spuren? Die Planetenräder sollen ja angeblich alle nadelgelagert sein, ich habe das nicht überprüft, aber bei einem Verdacht sollte man auch diese ausbauen können.
Haben Sie weitere Fehler entdeckt? Wo und wie sucht man nach ihnen?
Zusammenbau der Nabe
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Kupplung aufsetzen: Die Kupplung mit der gezahnten Seite nach unten aufsetzen.
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Rechten Konus aufschlagen: den rechten Konus mit vorsichtigen Schlägen aufschlagen, bis er in genau der richtigen Position ist (siehe Bild 18: das richtige Maß wieder herstellen). Hierfür kann man irgendein rundes Teil nehmen, was über das Achsende passt (im Bild die 15er Nuss aus dem Knarrenkasten). Werkzeug TL-S702 tut's natürlich auch.
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Schalt-Zahnscheibe aufsetzen: Dann die Schalt-Zahnscheibe aufsetzen.
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Sperrscheibe aufsetzen: Die Sperrscheibe aufsetzen. Im Bild ist gut die Aussparung zwischen Achse und Sperrscheibe zu sehen, in die die Verdickung der Sperrscheibendichtung (siehe Bild 34-2) gehört. Hier die Verdickung der Dichtung.
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Kontermutter festziehen: Kontermutter aufdrehen und festschrauben, rechte Seite fertig.
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Getriebe umdrehen: Getriebe umdrehen, das linke Achsende nach oben.
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Kugelhalter aufsetzen: Zunächst den großen Kugelhalter auf die entsprechende Lauffläche auf dem Antreiber setzen: die glatte Seite nach unten.
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Getriebeblöcke aufsetzen: Dann kommt Getriebeblock 1, Sonnenrad 2 und Getriebeblock 2. Zum Aufsetzen dieser Teile jeweils ein Wenig die Schaltansteuerung hin und her drehen, damit die Schaltsperrklinken sich aus dem Weg drücken.
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Führungsscheibe einfädeln: Die Sonnenrad-Führungsscheibe einfädeln und in die richtige Aussparung einsetzen.
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Getriebeblock 3 aufsetzen: Den Getriebeblock 3 aufsetzen.
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Planetenradträgerhaltescheibe aufsetzen: Die Planetenradträgerhaltescheibe aufsetzen und dabei die beiden Gleitfeder-Enden in das viereckige Loch einsetzen.
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Konus fixieren: linken Konus aufschrauben und mit der Kontermutter in der richtigen Position fixieren.
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Dichtungskappe aufschrauben: die große Dichtungskappe hinter dem Ritzel wieder aufschrauben. Achtung, weicher Kunststoff, nur kaum mehr als handfest ziehen!
Wartung einer Rennradnabe
Die Wartung einer Rennradnabe ist ähnlich. Regen- und Schlammfahrten alle 5000 bis 6000 Km. Regenfahrten alle 10000 bis 11000 km.
Werkzeuge: TL- LR15 und Putzlappen.
- Hinterrad aus dem Rahmen nehmen.
- Zahnkranz-Zerlegewerkzeug über Ritzel legen.
- Nachdem die Ritzel gelockert sind, die Ritzel abnehmen und ggf. reinigen.
Als nächstes wird die Nabe geöffnet. man die Konusschlüssel. werden. ein paar Unterlegscheiben und der Lagerkonus zum Vorschein. Sie nun den 13 mm Konusschlüssel am Lagerkonus an. ist die unterste Mutter. Sie damit die oberste Kontermutter. festgehalten, damit sich die Achse nicht mit dreht. des Konus die Achse sofort herausfällt. damit die Kugeln nicht rausfallen und wegrollen. jetzt die Kugel einzeln aus den Lagerschale genommen. Sie später wieder in die gleiche Lagerschale kommen. der Kugeln eignen sich zwei flache Gefäße. nehmen. Seite 9 Stück) reinigen Sie die Kugeln. und die Achse reinigen. Modell zu Modell verschiedenen Dichtungen achten. kann. der Nabe, sollte man prüfen, ob alle Lager in Ordnung sind. Dazu prüft man jede Kugel auf Kratzer und Riefen. Riefen erkennbar, sollte man diese Austauschen. Lagerschalen in der Nabe auf Riefen untersuchen. und Konen einfetten. das Fett auch mit dem Finger verteilt werden. wieder herausfallen (von den schlechteren Laufeigenschaften abgesehen). Auch den Konus auf der Achse fetten. die Kugeln (neun Stück) mit der Pinzette in die Lagerschalen legen. kommen (rechte und linke Seite). in die Fettschicht eindrücken. so verfahren. einfügen und leicht drehen. Lage. Achse mit Konus von der Antriebsseite einfügen. Unterlegscheiben auf die Achse stecken. auf die Achse drehen. außen ist. Nun muss das Lagerspiel eingestellt werden.
des Lagerspiels wird es schwierig. die Lager nicht zu stramm eingestellt werden. Spiel haben. der Schnellspanner wieder kompensiert. muss der Lagerkonus passend eingestellt werden. mit der Hand oder den Konusschlüsseln anziehen . wenn Sie rau läuft, ist der Konus zu fest angezogen. Konus nicht mehr rau läuft, überprüfe das Spiel am Lager. dazu an der Achse. vorhanden, Kontermutter festziehen. Rahmen einbauen. Am Hinterrad wackeln ob Spiel vorhanden ist. ausbauen und das Lagerspiel korrigieren. gefunden, die Kontermutter festziehen. Konus sich nicht verdreht bzw. verstellt hat. prüfen Sie noch mal das Lagerspiel. die Nut für die Staubkappe und Kappe wieder auf die Nabe schieben. von Wasser und Dreck. Vorderrad-Nabe. beide Laufflächen der Lager im Nabenkörper gleich. die Achse nur 100 mm lang. lang. Der Zusammenbau ist einfacher. Einstellen ist gleich. Lagerseite öffnen.
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