Zu den wichtigsten Bestandteilen eines guten Fahrrads gehört die Schaltung. Mittlerweile verfügt nahezu jedes Fahrrad über eine Gangschaltung. Dadurch kann die Geschwindigkeit an die erbrachte Leistung vom Radfahrer angepasst werden. Schaltungen gibt es in vielen verschiedenen Ausführungen und von unterschiedlichen Händlern.
Was ist eine Nabenschaltung?
Nabenschaltungen sind ein bedeutendes Element in der Fahrradtechnik, die für viele Radfahrer Vorteile bieten. Diese Schaltungssysteme sind in den Naben der Räder integriert, was sie besonders robust und wartungsarm macht. Ein bekanntes Beispiel für eine hochwertige Nabenschaltung ist die Shimano Nexus. Diese Schaltung bietet in der Regel sieben Gangstufen, die besonders für das Fahren in der Stadt oder auf längeren Touren geeignet sind. Durch die integrierte Konstruktion erfüllt die Nexus hohe Anforderungen an Langlebigkeit und Leistung.
Bei der Nabenschaltung befinden sich die meisten ihrer mechanischen Komponenten in der Nabe des Hinterrades, was sie besonders robust und geschützt macht.
Shimano Nexus 3-Gang Nabenschaltung
Die Nexus 3-Gang Nabenschaltung besitzt drei verschiedene Modi. Jeder Modi ist für eine bestimmte Beschaffenheit der Straße angepasst: Für das Fahren bergab, das Fahren bergauf und das Fahren auf einer nahezu geraden Ebene.
Montage und Einstellung
Für die ganze Montage und Einstellung braucht man nur sehr wenig Werkzeug: Jeweils einen 15er und 10er Gabelschlüssel, einen Inbusschlüssel und einen Schraubenzieher. Als erster Schritt wird die vorherige Schaltbox (falls vorhanden) demontiert. Dazu muss die schwarze Schraube an der Gehäuserückseite gelockert werden. Anschließend kann der Schaltstift aus der Nabe der Gangschaltung gezogen werden. Die Achsmutter des Hinterrads liegt nun frei.
Beim Einbau der Nexus 3-Gang Schaltung ist besonders auf den korrekten Sitz der speziellen Nasenscheiben auf der linken Seite der Nabe zu achten. Wenn die Nasenscheibe nicht richtig montiert ist, dreht sich die Achse beim Betätigen der Rücktrittbremse locker. Das Lager bekommt zu viel Spiel und die Nabe verschleißt innerhalb kürzester Zeit völlig. Zunächst zieht man die Achsenmutter des Hinterrads fest. Dann steckt man den Schaltstift in die Nabe. Anschließend kann die neue Schaltbox der Nexus 3-Gang Nabenschaltung von Shimano vorsichtig auf die Achsmutter gesetzt werden.
Um die Nexus Schaltung justieren zu können, muss die Schaltstellung auf dem zweiten Gang eingestellt sein. Denn nur hier lässt sich die Zugspannung der Nexus 3-Gang Nabenschaltung anpassen. Danach kann die Stellschraube entweder hinein oder hinaus gedreht werden, um die Vorspannung des Schaltzugs regulieren zu können. Damit die Schaltung optimal eingestellt ist, muss zwischen diesen beiden Linien ein gelb markierter Hebel im inneren der Schaltbox stehen. Die Stellschraub wird so lange hinein oder hinausgedreht, bis der gelb markierte Hebel zwischen den beiden Linien zu sehen ist.
Weitere Varianten der Shimano Nexus Nabenschaltung
Es gibt noch die Nexus Standardvariante ohne den ehemals roten Streifen, Alfine 8-Gang, Alfine 11 Gang, Nexus mit Rücktritt oder für Roller- oder V-Brakes und eine diffuse Serienstreuung mit verschiedensten Qualitätsaussagen im Netz.
Das Foto zeigt die Shimano 8-Gang Nabenschaltung Nexus Premium.
Bringen wir mal Licht in den Dschungel der Shimano Nabenschaltungen, die sich schon spürbar voneinander unterscheiden, vor allem in der Qualität für Viel- und Schnellfahrer-Innen. Offen dokumentiert wurden die Unterschiede der Shimano Naben leider so gut wie nie. Es gab Explosionszeichnungen bei Paul Lange (dem deutschen Importeur), aber wer steigt da schon durch? Egal welche an Shimano Nabenschaltung eingebaut ist, der Radhändler wird sie Ihnen als problemlos, pflegeleicht und völlig komfortabel unterjubeln. Millionenfach verkauft, Sie können eigentlich damit gar keinen keinen Fehler machen. Das wird er oder sie sagen.
Sie wollen einen Rücktritt wie 1980? Mit der Shimano Nexus kein Problem, das Modell gibt es sogar mit Rücktritt. Leider ist genau diese Version recht anfällig, man hört oft Klagen in den Fahrradforen: „Die Nabe mit Rücktritt hielt keine 500 Kilometer“, „China-Schrott durch billige Produktion“, usw. … glaube ich persönlich alles. Die Qualität der Naben hat in den letzten Jahren deutlich abgenommen. Viele ehrliche Radhändler bestätigen, dass die Naben ganz unterschiedlich leicht laufen und bestreiten nicht, dass es bei Shimano zeitweise „Problemnaben“ gab bzw. immer noch gibt. Das Ganze ist für Omas Stadtrad auch gar nicht so relevant, denn die 8-Gang Nexus wird bei der typischen Zielgruppe „Anspruchslos 50+“ über 200 km im Jahr sehr wahrscheinlich halten. Probleme gibt es vor allem, wenn ein Rad wirklich sportlich gefahren wird.
2005 kaufte ich ein Stevens City-Flyer mit einer Shimano Nexus 8-Gang Premium Nabenschaltung und bin bis heute begeistert. Die Nabe hat bei mir ca. 18.000 km gehalten, danach habe ich das innere Getriebe einfach komplett ausgetauscht, weil es teigiger wurde. Der 4. Gang ging immer etwas schwerer als alle anderen und knackt häufig, aber ansonsten eine sehr zuverlässige und unkomplizierte Schaltung, mit der ich jetzt noch gerne fahre. Das ist die Shimano Nexus Premium-Freilauf-Version ohne Rücktritt, äußerlich erkennbar am roten Streifen. Vor 15 Jahren sehr gut.
2011 kaufte ich ein Dahon Bullhead Faltrad (zum ersten und letzten Mal ein Rad aus dem Internet) mit einer Shimano Nexus 8-Gang Standard Nabenschaltung und war von der Schaltung enttäuscht. Im Gegensatz zur Premium-Version fehlen der optisch identischen Nabe (äußerlich ohne roten Streifen) die leichtgängigen Nadellager. Diese wurden durch billige Gleitlager ersetzt und erzeugen ca. 2-3% mehr innere Reibung. Dies ist z.B. spürbar an den Pedalen, die sich im Freilauf beim Rollen ständig mitdrehen wollen. Mehr noch, mein vierter Gang machte Geräusche und rubbelte spürbar. Ich schickte das Hinterrad ein, es wurde auf Kulanz repariert. Zurück kam ein neu abgeschmiertes Hinterrad, dass vor allem bei Kälte durch eine Fettfüllung noch schwerer rollte als vorher. Das bemerkte ich aber zu spät, denn die Geräusche waren erstmal weg. Im Frühjahr 2014 brachte ich das Rad dann zu einem Fahrradhändler mit der Bitte, alles Fett zu entfernen, nachzusehen und die Nabe zu ölen. Das Ergebnis war so lala… zwar besser als vorher, aber dafür waren die Geräusche im vierten Gang wieder da. Das ganze Roll- und Freilaufgefühl war ganz weit entfernt, von der Qualität der Premium-Nabe aus meinem Stevens Cityflyer.
Eine weitere Anfrage 2015, was ein ganz neues 20″ Hinterrad mit einer neuen Shimano Nexus Premium Nabe kosten würde: Unglaubliche 380-420,- EUR! Mehr als die Hälfte des ganzen Faltrads.
Shimano Alfine-Nabe
Sehen wir uns neben der Shimano Nexus die Alfine-Nabe näher an. Sie sieht hochwertiger aus, ist aber gegenüber der Nexus vielleicht nur einfach schwarz lackiert. Hier gibt es keine Premiumversion mehr, dafür aber eine 11-Gang Alfine Nabe, die sehr viel teurer als die 8-Gang Alfine ist. Laut Fachhändler sollen beide Alfine-Versionen besser laufen, als die günstigeren Nexus-Varianten, die Shimano mittlerweile ebenfalls auf Wunsch in Schwarz (-matt) lackiert. Den roten Streifen der älteren Nexus-Premiumversion gibt es seit 2014 nicht mehr. Die Shimano Naben können jetzt nur noch über die aufgedruckte Serien-Nr. erkannt werden.
Es ist von Shimano nie genau gesagt worden, wie sich die Alfine- und Nexus Premium- Nabe voneinander unterscheiden. Zwei klare Unterschiede werden gern unter den Tisch gekehrt: Die Alfinenabe konnte auch vor ein paar Jahren schon mit einer Scheibenbremsaufnahme geliefert werden, das gab es bei der Nexus früher nicht - jetzt aber schon (Stand Februar 2025). Um die höheren Kräfte einer Scheibenbremse an der Nabe aufnehmen zu können, ist die Alfine-Achse anfangs etwas stabiler konstruiert worden. Außerdem der „schicke Rapid-Fire-Hebel“ besteht bei der Alfine aus einem Daumenschalter, mit dem man pro Hub immer nur 2 Gänge herauf- oder herab schalten kann. Was sich nach einem kleinen Detail anhört, ist bei der günstigeren Nexus besser gelöst: Man bremst an einer roten Ampel aus hoher Geschwindigkeit ab und kann mit einem Drehschalter mit einer mühelosen Bewegung vom 8. in den 1. Gang schalten. Das ist ein echter Vorteil.
3 Gänge mehr spreizen den Wirkungsgrad einer Nabe natürlich immens, aber es gibt leider eine kleine Tücke: Die 3 Gänge liegen alle über dem 5. Gang. Der fünfte Gang ist aber bei Shimano der Beste, weil er als einziger ohne Getriebe-Übersetzung auskommt und die Kraft vom Kettenblatt fast 1:1 auf das Hinterrad überträgt. Im Normalfall sind Nabenschaltungen also so konstruiert, dass die Durchschnittsgeschwindigkeit möglichst in einem 1:1 Gang ohne Getriebe gefahren werden kann. Die 11-Gang Alfine-Version verschenkt dadurch meiner Ansicht nach ihr eigentliches Potenzial, denn Ihre zusätzlichen 3 Gänge liegen alle über dem reibungsarmen 5. Gang der Nexus-Naben.
Heißt auf Deutsch: Der ehemals leichte, fünfte Gang fehlt bei der Alfine 11. Ich fahre mit der 11-Gang-Alfine also im 6. oder 7. Gang von 11 Gängen und muss ständig das Planetengetriebe mit all den Reibungsverlusten bewegen. Die alte Nexus im 5. Gang (also 1:1 ohne Zahnrädchen übersetzt) läuft da sicherlich einen Tick leichter. Das wäre aber gegenüber der 11-Gang-Alfine ein übereiltes Urteil, denn diese läuft zusätzlich in einem permanenten Ölbad statt in zähmen Fett. Der große Vorteil der Alfine 11-Gang-Nabe, liegt für mich nicht in den 3 Gängen mehr, sondern in ihrer leichtgängigen Perma-Ölfüllung, die dadurch ein leichteres Treten ermöglicht, als alle Nexus-Versionen samt der Alfine 8.
Es gibt genau aus diesem Grund sogar Fahrrad-Freaks, die eine Shimano 8-Gang-Nexus-Schaltung auf Ölfüllung umgebaut haben: Nabe auseinander nehmen, Loch in die Trommel bohren, Ölnippel reindrehen, alles peinlich säubern, wieder zusammenbauen und eine leichtgängige Öl-Füllung á la Rohloff genießen. Deshalb empfiehlt Shimano regelmäßig einen Ölwechsel bzw. bei den geschlossenen Naben-Versionen ein regelmäßiges Tauchen der Innereien in einem Ölbad. Details zur Wartung der Shimano Nexus gibt es hier.
Die Ölfüllung der Alfine 11-Gang ist theoretisch sehr reizvoll. Praktisch (er)fuhr ich bei einer Probefahrt auf einem teurem Cannondale BadBoy mit Shimano 11-Gang Alfine allerdings, dass sich auch hier die Pedalen im Freilauf gerne mitdrehen wollen, weil die innere Reibung der Nabe wohl doch relativ hoch ist. Bei einer Kettenschaltung passiert das jedenfalls nicht. Ein durchschnittlicher Radfahrer erzeugt auf einer Tour ca. 120 - 140 Watt. Eine Getriebenabe verschwendet durch die innere Reibung abhängig vom jeweilig eingelegten Gang zwischen 5 - 9 Watt.
Shimano Inter 5E-Nabe
Die 2018 vorgestellte Inter 5E-Nabe von Shimano wurde speziell für E-Bikes bzw. Pedelecs entworfen. Da acht oder gar 11 Gänge bei zusätzlicher Motorunterstützung von vielen E-BikerInnen mit etwas Routine gern einfach überschaltet werden (z.B. 1, 3, 5 = 25 km/h), wurde diese Nabe zugunsten einer größeren Haltbarkeit mittels stabilerem Planetengetriebe mit nur fünf statt acht Gängen auf satte 60 Newtonmeter statt auf 50 Nm ausgelegt. Die unteren Gänge wurden reduziert und weisen bei einer Übersetzungsbandbreite von 263% höhere Gangsprünge auf. Zahnräder, Lagerungen und Schaltservoteile sind weniger kleinteilig und konnten naturgemäß stabiler ausgelegt werden. Damit verträgt die Schaltung dauerhaft auch stärkere Motoren wie z.B. den hauseigenen Shimano Steps E6100 Antrieb. Dieser soll besonders gut mit der Inter 5E Nabe harmonieren, da beide Komponenten zusammen mit dem Bordcomputer eine intelligente Einheit bilden, die die Schaltvorgänge bei kräftiger Motorunterstützung aktiv mitgestaltet.
Zielgruppe sind interessanterweise City- und Trekkingbikes, also bezahlbare Massenprodukte (Straßenpreis ab ca.
Sogar eine elektronische DI2-Version ist erhältlich, die Schaltvorgänge sogar vollautomatisch durchführt. Diese breite Auslegungs-Strategie kann selbstverständlich auch an sportlicheren Rädern sehr gut funktionieren, wie uns die Nexus 8 Premium und Alfine 11 jahrelang bewiesen haben. Wartungsarmut und lange Haltbarkeit lassen den 4-8 Prozent geringeren Wirkungsgrad im Vergleich zur Kettenschaltung gerade bei ambitionierten Pendlern, Commuterbikes und VielfahreInnen mit kräftigen Beinen gut verschmerzen, weil der Antrieb unauffällig jahrelang seinen Dienst tut. Wird die Getriebeeinheit wie von Shimano empfohlen in Öl getaucht, werden die Geräusche meist zurück gehen. Die Nabe schaltet sich danach angeblich wieder leichter und präziser.
Allgemeine Hinweise zur Wartung und Pflege
Ein Anfahren am Berg in hohen Gängen in den Pedalen stehend mit viel Kraft ist unbedingt zu vermeiden, die Mitnehmer / Achsnasen durch das hohe Drehmoment sonst abbrechen können. Die Anzugsdrehmomente der Achmuttern samt der Montage der geriffelten Scheiben im Ausfallende sind zu beachten. Die Achse muss sonst ungewöhnliche Drehmomente aufnehmen, für die Sie nicht konstruiert wurde. Die meisten Shimano Naben verschleißen im Alltag immer noch durch eindringende Feuchtigkeit und Schmutz. Falls Wasser eingedrungen ist, rostet die Nabe von innen bis sie schrottreif ist, wenn sie nicht demontiert und getrocknet wird. Deshalb benötigt die Nabe regelmäßig ein Öl-Tauchbad: Dabei werden alte Metall-Partikel herausgespült u. Defekte Nexus 8 Nabe mit gebrochenem Lagerkäfig: Diese Nabe ist über 12.000 Kilometer überhaupt nicht gewartet worden. Das Rad wurde oft im Regen geparkt und regelmäßig im Winter gefahren.
Vor- und Nachteile von Nabenschaltungen
Nabenschaltungen bringen viele Vorteile mit sich, die für Radfahrer sowohl im Alltag als auch bei längeren Touren von Bedeutung sind.
- Wartungsarmut: Da die Mechanik in der Nabe des Rades integriert ist, sind viele Komponenten vor äußeren Einflüssen geschützt. Das reduziert den Verschleiß erheblich.
- Kettenführung: Bei der Nabenschaltung verringert sich der Risiko eines Kettenabbruchs.
- Schaltkomfort: Die Nabenschaltung ermöglicht das Schalten auch im Stehen oder unter Last, was besonders bei Anstiegen von Bedeutung ist. Zudem bieten Nabenschaltungen oft eine größere Gangabstufung, sodass ich in verschiedenen Geländen effektiv fahren kann.
- Hohe Lebensdauer: Die Materialien und die Konstruktion von Nabenschaltungen garantieren eine hohe Lebensdauer.
- Witterungsbeständigkeit: Egal ob Regen oder Schnee, die Schaltung funktioniert zuverlässig und ohne Einschränkungen.
- Vielseitigkeit: Nabenschaltungen sind vielseitig einsetzbar, was sie für unterschiedliche Fahrradtypen attraktiv macht. Der große Vorteil liegt in der Anpassungsfähigkeit an verschiedene Fahrstile und terrainbedingte Anforderungen.
- Präzises Schalten: Durch die speziellen Mechanismen gelingt der Gangwechsel schnell und direkt.
- Benutzerfreundlichkeit: Ich muss mich nicht mit komplizierten Schaltkästen oder Außenverlagerungen auseinandersetzen. Die einfache Handhabung führt zu einem nahtlosen Fahrerlebnis, ohne unnötige Unterbrechungen.
- Hohe Anpassungsfähigkeit: Die hohe Anpassungsfähigkeit der Nabenschaltungen ist besonders relevant für Radfahrer mit spezifischen Anforderungen oder Vorlieben.
Es gibt jedoch auch Nachteile, die berücksichtigt werden müssen:
- Gewicht: Die Integrationsmechanismen und -komponenten einer Nabenschaltung sind häufig schwerer als Kettenschaltungen.
- Preis: Hochwertige Nabenschaltungen sind oft deutlich teurer als ihre Kettenpendants.
- Eingeschränkte Gangstufenauswahl: Die Reduzierung der Gangstufen kann sich negativ auf die Anpassungsfähigkeit der Gangwahl auswirken.
- Aufwendige Reparaturen: Spezialisierte Fachkräfte sind häufig notwendig, um die Mechaniken korrekt zu analysieren und zu reparieren.
- Empfindliche Schaltmechanismen: Die Shimano Alfine ist mit einer fortschrittlichen Schalttechnologie ausgestattet, aber ihre empfindlichen Komponenten erfordern sorgfältige Wartung.
- Limitierte Anpassungsfähigkeit: Während heutzutage viele Kettenschaltungen eine Vielzahl von Umrüstoptionen und Zubehörteilen bieten, sind die Optionen bei Nabenschaltungen deutlich weniger umfangreich.
Shimano Nexus 3-Gang SG-3R40 Nabe
Die zuverlässige Shimano Nexus 3-Gang SG-3R40 Nabe ist auf Rollenbremsen und City-, Trekkingbikes und Lastenräder ausgelegt. Die Achse hat eine Länge von 170 mm, die Einbaubreite beträgt 120 mm und die Shimano Nabe hat eine Vollachse. Die Schaltung ist jederzeit möglich, ob im Stillstand, im Freilauf oder während Sie treten. Weiterhin bietet die robuste Stahlnabe eine Schaltkraftservo und einen Schalt-Bremskraftbegrenzer für ein komfortables Fahren!
Das 3-Gang-System aus der Nexus Inter-3 Serie von Shimano wiegt nur etwa 885 g und ist damit recht leichtgewichtig. Die Entfaltung der Nabe von 186 % ermöglicht eine ideale Trittfrequenz. Die Shimano Nexus 3-Gang SG-3R40 Nabe ist mit 28, 32 oder 36 Loch in silber auf dem Markt.
Nabenschaltungen speziell für E-Bikes
Die NEXUS INTER-5E Getriebenabe (Modell SG-C7050-5) ist speziell auf die Bedürfnisse von E-Bikern abgestimmt. Die mit fünf Gängen entwickelte E-Bike-Nabe kann mit Motor-Drehmomenten bis zu 85 Nm eingesetzt werden und hält hohe Drehmomente von Antrieb und Muskelkraft aus.
Die NEXUS INTER-5E Getriebenabe (Modell SG-C7050-5) zeichnet sich vor allem dadurch aus, dass sie mit den Motor-Drehmomenten bis zu 60 Nm eingesetzt werden kann und die hohen Drehmomente von Antrieb und Muskelkraft aushält. Damit sollen beim Schaltvorgang deutlich größere Lasten toleriert werden können, sodass diese Nabe als spezifische E-Bike-Nabe spürbare Vorteile bringen soll. So die Theorie laut SHIMANO.
Da die leichten Gänge wegen des höheren Drehmoments weniger genutzt werden, beschränken sich die fünf Gänge der Inter-5E auf den vortriebsrelevanten Bereich der mittleren und höheren Gänge. Der fünfte Gang ist dabei besonders lang übersetzt, für entspanntes Pedalieren bei höheren Geschwindigkeiten. Die E-Bike-Nabe mit „nur“ fünf Gängen ist nach meiner Einschätzung ein großer Wurf.
Fazit
Die Nabenschaltung hat sich als eine herausragende Lösung für Radfahrer etabliert die Wert auf Benutzerfreundlichkeit und Langlebigkeit legen. Trotz einiger Nachteile wie dem höheren Preis und dem Gewicht überwiegen die Vorteile für viele Nutzer. Die Technik der Nabenschaltung entwickelt sich kontinuierlich. Ihre Vorteile und die ständigen Verbesserungen machen sie zu einer wichtigen Wahl in der Fahrradbranche.
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