Die Wahl der Gangschaltung entscheidet maßgeblich darüber, in welchem Einsatzgebiet Dein CONTOURA glänzt. Im Konfigurator von CONTOURA bieten wir insgesamt mehr als ein Dutzend verschiedene Gangschaltungen an. Aber keine Sorge: Du musst nicht alle kennen. Wir haben für jedes Radmodell diejenigen ausgesucht, die zu seinem Charakter passen. Meistens hast Du die Wahl zwischen zwei oder drei Varianten pro Rad.
Mehr Gänge oder nicht?
„Mehr Gänge“ bedeuten nicht automatisch, dass Du mit diesem Rad müheloser steile Berge hochfahren kannst. Mehr Gänge sind aber sinnvoll, um einen großen Übersetzungbereich in passende Einzelschritte zu unterteilen. Der Übersetzungbereich ist der Unterschied zwischen leichtestem und schwerstem Gang.
Bei besonders bergtauglichen Schaltungen liegt er über 500 Prozent - wer im leichtesten Gang mit seiner Trittfrequenz 10 Stundenkilometer fährt, saust im schnellsten Gang mit über 50 Sachen dahin. Hätten solche Schaltungen nur acht Gänge, wären die Sprünge zwischen ihnen zu groß.
Schaltungsmodelle und ihre Eigenschaften
Angesichts der vielen Schaltungsmodelle in beiden Segmenten ist das schwer zu beantworten. Doch für die Nabenschaltungen (und auch die beiden Piniongetriebe) sprechen vor allem zwei Dinge: Sie sind sehr wartungsarm, zumal in Kombination mit einem Riemenantrieb von Gates statt einer Kette. Und sie lassen sich ohne jede Erfahrung bedienen, sogar im Stand. Kettenschaltungen wechseln die Gänge, während man tritt, auch mit voller Kraft.
Sportler schätzen das wegen des flüssigen Weitertretens beim Gangwechsel. Bei Kettenschaltungen mit mehreren Kettenblättern gibt es jedoch überlappende Gänge oder solche mit erhöhtem Materialverschleiß. Erfahrene Radler meiden diese Gänge, doch die Kette wird generell stärker belastet als bei Nabenschaltungen und muss deshalb öfter gereinigt, geölt und gewechselt werden.
Sportlern ist das eher egal, denn eine gut gewartete Kettenschaltung ist etwas leichter und effizienter als ein Modell mit Naben- oder Tretlagergetriebe. Zudem sind Kettenschaltungen generell etwas preiswerter.
Shimano Nexus Inter-5E
Shimano hat diese Fünfgang-Nabenschaltung speziell für E-Bikes entwickelt. Sie ist besonders robust ausgelegt und verkraftet die hohen Belastungen des Motor-Antriebs besser als filigranere Modelle. Ohne Motor wäre sie mit einer Mindestgeschwindigkeit von 13 Stundenkilometer im ersten Gang sehr lang ausgelegt, doch der E-Antrieb kompensiert den schweren Berggang. Für die City ist ihr Übersetzungsbereich sehr gut ausgelegt, auch auf Wochenendtour hält sie mit.
Shimano Achtgangnaben
Schaut man sich die Eckdaten der Shimano Achtgangnaben an, fallen die Ähnlichkeiten sofort ins Auge: Beide Baureihen beruhen auf derselben Grundkonstruktion und haben denselben Übersetzungsumfang von 306 Prozent. Sie unterscheiden sich vor allem durch eine leicht unterschiedliche Form der Nabenhülse und eine etwas höherwertige Oberflächenbearbeitung bei Alfine-Komponenten.
Die Angaben zum „Tempo bergauf“ unterscheiden sich je nach Antriebsstrang: die Modelle mit Riemenantrieb sind durch andere Zahnradgrößen an Kettenblatt und Ritzel minimal leichter übersetzt. Beide Ausführungen sind keine ausgesprochenen Klettertalente, weshalb wir sie für Touren mit Gepäck weniger empfehlen.
Ein Hinweis dazu: Shimano empfiehlt einen jährlichen (oder nach 5.000 Kilometer fälligen) Service beim Händler. Dabei wird die Nabe in einem Tauchbad neu geölt und geschmiert. Weil die Achtgangnaben nicht perfekt gedichtet sind, ist das bei ganzjährig im Freien abgestellten Rädern besonders sinnvoll.
Shimano Alfine 11
Eine 11-Gang-Alfine steigert gegenüber den 8-Gang-Naben das Fahrvergügen spürbar. Das wesentliche Argument für die Elfgangnabe sind ihre sehr gleichmäßig gestuften Schaltschritte. Bei den Achtgangnaben bemängeln Rad-Feinschmecker die großen Sprünge in den mittleren, häufig benutzten Gängen (5,6,7). Das kann die Alfine 11 deutlich besser - im Alltagsbetrieb glänzt sie. Auch diese Schaltung ist kein großes Klettertalent. Ihr erster Gang ist nicht leichtgängiger als derjenige der Achtgang-Modelle.
Die Elfgang-Alfine ist nach außen gut abgedichtet. Ihre Zahnräder drehen sich permanent in einem Ölbad (das ebenfalls jährlich oder nach 5.000 Kilometer Laufleistung mit geringem Aufwand gewechselt werden sollte).
Rohloff-Nabe
Made in Germany, seit 1996: Die Rohloff-Nabe war als erste Nabenschaltung überhaupt angetreten, um im Mountainbikesport mit der Kettenschaltung zu konkurrieren. Die extrem steigfähige Bergübersetzung und der enorme Übersetzungsbereich, gepaart mit legendärer Haltbarkeit und Wartungsarmut haben ihr eine Fangemeinde beschert - weniger im Bikesport als unter Vielfahrern und Fernreisenden.
Nach unserer Erfahrung ist sie bei gelegentlichem Ölwechsel (jährlich/ alle 5.000 Kilometer) kaum zerstörbar, und bei etwaigen Störungen grundsätzlich reparabel. Das relativiert den hohen Preis. Geschaltet wird per Drehgriff, also auf Wunsch schnell über mehrere Gänge hinweg. Wer von einer hochwertigen Kettenschaltung auf die Rohloffnabe umsteigt, könnte sich jedoch am ruppigeren Gangwechsel unter Last und dem Fahrgeräusch in manchen Gängen stören.
Pinion-Getriebe
Ein Pinion-Getriebe zu zerlegen, ist definitiv keine Option für Hobbyschrauber. Doch wer dieses Tretlagergetriebe je von innen betrachtet hat, erinnert sich an richtig große, unzerstörbar wirkende Zahnräder in zwei gegenüberliegenden Reihen. Das Piniongetriebe ist eine Art kleines Autogetriebe. Es passt nur in speziell dafür konstruierte Rahmen. Es ist relativ schwer.
Die Zwölfgang-Variante hat enorme 600 Prozent Bandbreite, mehr als jede unserer Kettenschaltungen. Geschaltet wird - wie bei Rohloff - mit einem Drehgriff. Das typische Einsatzgebiet des „kleinen“ Piniongetriebes mit zwölf Gängen ist nach unserer Beobachtung die anspruchsvolle Radreise. Die Sprünge zwischen den Gängen sind spürbar weiter als bei der Rohloffnabe, doch der enorme Übersetzungsbereich lässt kaum Wünsche offen.
Fertigungsqualität und Wartungsarmut (insbesondere in Kombination mit dem Gates-Riemen) relativieren auch hier den Preis. 18 Gänge mit extrem feiner und gleichmäßiger Stufung machen das teuerste Piniongetriebe zum technischen Kunstwerk. Das eloxierte, gefräste Gehäuse kommuniziert diesen Anspruch auch nach außen.
Das Entfaltungsspektrum ist größer als bei jeder Kettenschaltung, die Sprünge zwischen den Gängen sind noch feiner als beim Mitbewerber Rohloff. Die Argumente für das eine oder das andere System laufen letztlich auf „Geschmacksache“ hinaus.
Trotzdem seien sie hier aufgeführt: Das Rohloffsystem ist etwa ein Kilo leichter und erfordert am Komplettrad weniger Spezialteile. Pinion protzt mit höherem Übersetzungsbereich bei minimal kleineren Schaltschritten und etwas leiserem Lauf. Beiden gemeinsam sind extreme Wartungsarmut, hochwertige Ausführung und ein Drehgriffschalter.
Shimano Cues
Die Cues 4000 ist der Einstieg in Shimanos neue Komponenten-Mittelklasse. Shimano hat diese Baureihe mit ein wenig stärkerem Material und der sogenannten „Linkglide“-Zahnform und stärkerem Material auf Haltbarkeit getrimmt, die auch E-Antriebe gut verkraftet. Der Hersteller bewirbt sie deshalb mit bis zu dreifacher Haltbarkeit gegenüber bisherigen Komponenten derselben Preisklasse. Ohne Motor getreten, steht die Serie für problemlose Gangwechsel und seltenen Ritzeltausch.
Mehr Ritzel erfordern höhere Präzision, wenn die Gänge zielgenau treffen sollen: Im Unterschied zur 4000er-Serie kann sich die Cues 6000 deshalb locker ein Ritzel mehr erlauben, ohne rumzuzicken. Zwei Kettenblätter vorne, zehn Ritzel hinten sind die Eckdaten. Ihr kürzester Berggang sind 30 Zähne vorne und 39 Zähne hinten - drei Zähne mehr als bei der Cues 4000. Mit diesen drei zusätzlichen Zähnen gewinnt sie fast einen zusätzlichen Berggang und erreicht in der von uns gewählten Abstufung die Steigfähigkeit der Dreifachgetriebe der bisher verbreiteten „Deore XT“ und „Deore“.
Die edelste der Cues-Schaltungen legt ein weiteres Ritzel obendrauf. Die von CONTOURA eingesetzte Zweifach-Version hat hinten ein elftes Ritzel mit satten 45 Zähnen. Sie erreicht damit eine Untersetzung, die fast an die Klettergänge der Rohloff- oder Pinion-Getriebe heranreicht.
Klar: Bei Getriebeschaltungen folgen die Gänge zwangsläufig in der perfekten Reihenfolge. Eine Zweifach-Kettenschaltung erfordert dagegen geringfügig mehr Erfahrung bei der Gangwahl, um verschleißfördernden Kettenschräglauf zu vermeiden. Außerdem gibt es hier Übersetzungen, die auf dem kleinen und großen Kettenblatt fast identisch sind - es ist also keine echte „22-Gang-Schaltung“.
Entsprechend der höheren Qualitätsklasse sind die Oberflächen hochwertiger, die Lagerungen leichter laufend und die Komponenten insgesamt noch wetterfester als bei günstigen Antriebsgruppen. Mit innen hohlen „Hollowtech“-Kurbelarmen spart sie ein paar Gramm.
Shimano Deore XT
Diese Variante der Deore XT transferiert das bewährte Qualitätsniveau von Shimanos XT-Baureihe aus dem Mountainbikesport in den E-Bike-Bereich. Die Pedelec-XT ist mit stärkeren Ritzeln und den robusten Linkglide-Zahnformen für die zusätzlichen Belastungen durch den Motor ausgelegt. Selbst ohne Motor wäre ihre Übersetzung bergtauglich, doch mit Motor markiert sie die maximale Steigfähigkeit im CONTOURA Sortiment. Nur die Traktion des Hinterrades kann ihr Grenzen setzen. Ein Kettenblatt reicht hier völlig. So lassen sich die Gänge auch ohne Erfahrung hintereinander durchschalten.
Shimano GRX
Die Kategorie „Gravelbike“ hat dem sportlichen Freizeitradeln viele neue Fans beschert - und sicher auch das Durchschnittstempo auf städtischen Radwegen erhöht. Mit den GRX-Schaltgruppen in vielen Varianten deckt Shimano den Markt ab. Anders als die höherpreisigen Gruppen gibt es sie nur mit zwei Kettenblättern, nicht mit einem. Weder beim Übersetzungsumfang noch hinsichtlich des leichtesten Berggangs unterscheidet sie sich von den teureren und leichteren GRX-Gruppen. Im Neuzustand und von CONTOURA in Hoya perfekt montiert, schaltet sie tadellos. Für intensiv-sportlichen Einsatz bei jedem Wetter empfehlen wir die edleren Gruppen.
GRX 600 / 610
Fast gleiche Eckdaten bei Entfaltung und Gangspektrum, doch grundverschiedener Charakter: Die GRX 600-Serie haben wir mit 2 x 11 und 1 x 12 Gängen (als GRX 610) im Programm. Beide sind eine Empfehlung für Sportliche. Hier kann es etwas rumpeliger zugehen, die Wechsel der Steigungen kommen oft unvermittelt, sodass eine schnelle, intuitive Reaktion von Vorteil ist. Bei eher langwelligem Steigungswechsel gleicht jedoch die enger gestufte Zweifach-Variante die Änderungen präziser aus. Der Gewichtsunterschied zwischen Ein- und Zweifach ist übrigens gering: Was die Einfachschaltung bei Umwerfer und Zügen spart, gleicht sie teilweise mit dem deutlich schwereren Ritzelpaket wieder aus.
GRX 820
Mehr Glanz, weniger Gewicht: Die GRX 820 ist das renntaugliche Topmaterial unter Shimanos Gravelschaltungen. Allein durch andere Fertigungsdetails und Materialien spart sie bei der Kurbelgarnitur gegenüber der GRX 610 über 150 Gramm - das weist ebenso Richtung Leichtbau wie die mindestens 50 Gramm sparende Materialwahl bei der Zahnkranzkassette. Das Gewicht, aber auch die Fertigungsqualität erlauben den sportlichen Dauereinsatz. Die aktuelle Generation der Bremsschaltgriffe wurde auch ergonomisch überarbeitet. Bei CONTOURA haben wir uns für die 1 x 12-Variante der GRX 820 mit relativ eng gestuften zehn bis 45 Zähnen entschieden. Im sportlichen Tourenmodus ist das perfekt.
Diskussion über Ritzelverschleiß
Sind die Ritzel verschlissen ? und deshalb verschiebst Du die Gangverteilung so, dass Du hauptsächlich mit dem 11er fahren kannst? Ist doch Wurst. Ich brauche die kleinen Ritzel selten.
Die Kettenlinie liegt auf dem 17er (4.) Ritzel, das ist ca. Das hält die Kassette (bzw.
Bei mir wurde die Kette vom Händler erneuert (KMC E101) und das Shimano Nexus Ritzel. Das Motorritzel steht nicht auf der Rechnung und die Kette macht beim Beschleunigen richtig Geräusche fast so als würde sie irgendwo drüber schleifen. Ich habe mal Bilder vom Motorritzel gemacht. Teilweise wirkt es neu aber auch verschlissen...
Das ist schon ein seltsames Bild. Eigentlich sollten doch bei diesem Ritzel alle Zähne gleich sein.
Ich habe ein Kalkhoff Endeavour 7.B und fahre eigentlich nur im 11 Gang. Habe mal bis in den Gang 5 hoch geschaltet, die anderen Gänge hat das Fahrrad noch nicht gesehen, sind für mich auch alle uninteressant. Im letzten, 11 Gang, fahre ich ca. 27km/h mit Unterstützung, muss aber schon schneller treten. Im Ø habe ich 48 Umdrehungen lt. Kiox. Ich würde gerne weniger treten bei hohen Geschwindigkeiten. Evtl. vorne, bei motor/tretkurbel, das kettenblatt (nehme an, daß du dzt eines mit 38 zähnen hast) gegen eines mit mit mehr zähnen tauschen. z.b. 20% mehr zähne am kettenblatt gibt 20% höhere geschwindigkeit oder bei gleicher geschwindigkei 20% weniger kurbelumdrehungen -- dann mußt du allerdings wahrscheinlich auch eine um 3 glieder längere kette nutzen.
Ich würde sagen, dass ich mit dem letzten 16er Schraubritzel durchaus auf 30.000 km gekommen bin. Es war danach deutlich abgenutzt, aber (ohne Kettenspanner) machte die Kette noch keinerlei Anstalten überzuspringen. Ich habe das Ritzel eigentlich nur deshalb ersetzt, weil ich auf ein 17er Ritzel umrüsten wollte. Dabei verwende ich "preisgünstige" Shimano-9fach-Ketten (z. B. CN-HG53), die ich schon für unter 15 Euro bekomme.
Einflussfaktoren auf den Verschleiß
Meiner Meinung nach gibt es sehr viele Faktoren, die auf den Verschleiß auf Teile des Antriebstrangs Einfluss haben. Es macht doch einen Unterschied, ob hauptsächlich mit hohem Systemgewicht "sehr Kraftvoll" (à la Jan Ulrich) oder mit kleinerem Drehmoment, also eher schnell mit weniger Power (à la Lance Armstrong) in die Pedale getreten wird. Auch äußere Faktoren wie Verschmutzung (nur Asphaltpiste oder auch Schotter- und Sandwege, evtl. keine Ahnung ... Außer, dass ich den Chainglider "angelegt" habe (mich stört das Geräusch nicht), sieht das bei mir ähnlich aus.
Ich rate dir zu einer möglichst breiten Kette, da die vorhandene Kraft auf mehr Fläche übertragen wird, was die Flächenpressung zwischen Kette/Ritzel reduziert und so (tendenziell) zu einer längeren Haltbarkeit führt. Daher als Kette eine 1/2"x1/8", was dzt. am Fahrrad schon das stärkste darstellt. Und als Ritzel eines mit 3mm Breite.
Das stimmt aber nur bei gleichen Material, wenn die Kette und das Ritzel aus Baustahl sind, hilft die Breite auch nichts. Ich habe schon sehr schlechte Erfahrung mit weichen Ritzeln (Shimano Inter 8) und Ketten (Wippermann) gemacht. Mit hochwertigen KMC-Ketten habe ich hingegen positive Erfahrungen gemacht.
Nabenschaltungen und E-Bikes
Die Nachteile von Nabenschaltungen spielen bei Pedelecs keine Rolle. Da schiebt der Motor fleißig an und egal, ob in der Ebene oder bergauf, man wählt die passende Unterstützungsstufe und pedaliert dahin - aus Freude am Fahren.
So schnell, dass man mit dem Schalten kaum nachkommt. Nicht viel anders ist das Prozedere mit der beliebten SHIMANO Alfine Achtgangnabe, die besonders in der elektronisch schaltenden Version (Di2) angenehmen Fahrkomfort bietet.
Die NEXUS INTER-5E Getriebenabe (Modell SG-C7050-5) zeichnet sich vor allem dadurch aus, dass sie mit den Motor-Drehmomenten bis zu 60 Nm eingesetzt werden kann und die hohen Drehmomente von Antrieb und Muskelkraft aushält. Damit sollen beim Schaltvorgang deutlich größere Lasten toleriert werden können, sodass diese Nabe als spezifische E-Bike-Nabe spürbare Vorteile bringen soll. So die Theorie laut SHIMANO.
Bei der diesjährigen Eurobike konnten die Besucher ein Test-Bike mit dem speziell für City- und Trekkingradfahrer konzipierten neuen Antrieb SHIMANO STEPS E6100 in Kombination mit der elektronisch gesteuerten E-Bike-Nabe fahren. Zügig schaltet die Automatik hoch, dritter, vierter Gang, schnell sind die 25 km/h erreicht, die ich im extra lang übersetzten fünften Gang dahin cruise. Wie gesagt, Entspannung pur. Die Gangwechsel erfolgen schnell und geschmeidig. Ich fahre im höchsten Unterstützungsmodus „High“ an einer Steigung an und beschleunige volle Pulle bergauf. Was passiert? Nichts Besonderes! Klasse, die Elektronik macht’s möglich.
Die NEXUS INTER-5E Getriebenabe ist gezielt auf die Anforderungen bei einem E-Bike abgestimmt. Da die leichten Gänge wegen des höheren Drehmoments weniger genutzt werden, beschränken sich die fünf Gänge der Inter-5E auf den vortriebsrelevanten Bereich der mittleren und höheren Gänge. Der fünfte Gang ist dabei besonders lang übersetzt, für entspanntes Pedalieren bei höheren Geschwindigkeiten. Die E-Bike-Nabe mit „nur“ fünf Gängen ist nach meiner Einschätzung ein großer Wurf.
Vergleich von Nabenschaltungen
Ich war schon immer ein Fan von Nabenschaltungen. So weit so gut? Nun ja, auch bei Nabenschaltungen ist nicht alles Gold, was glänzt. Die eben beschriebenen Vorteile werden mit geringerer Abstufung, geringerem Übersetzungsbereich und geringerer Effizienz im Sinne eines höheren Widerstands erkauft. Wer es genau wissen will: Eine gute gepflegte oder neue hochwertige Kettenschaltung brilliert mit einem Wirkungsgrad von ca.
Tabelle: Vergleich von Nabenschaltungen
| Nabenschaltung | Vorteile | Nachteile |
|---|---|---|
| Shimano Nexus Inter-5E | Robust, speziell für E-Bikes, hohe Drehmomentbelastung | Beschränkte Ganganzahl |
| Shimano Alfine 11 | Gleichmäßig gestufte Schaltschritte, gut abgedichtet | Kein großes Klettertalent |
| Rohloff-Nabe | Extrem haltbar, wartungsarm, großer Übersetzungsbereich | Ruppiger Gangwechsel unter Last, Fahrgeräusch |
| Pinion-Getriebe | Enorme Bandbreite, feine Stufung, wartungsarm | Relativ schwer, passt nur in spezielle Rahmen |
NuVinci N360
NuVinci N360 ist seit 2010 auf dem Markt. Übersetzungsverhältnis von 360 % hin. sich die Kugeln auf einen weiteren Ring ab. und Abtriebsring und damit die Übersetzung. parallel zur Nabenachse, so ist die Übersetzung 1:1. Fahrgeschwindigkeit um ca. 10 % sinkt. Verfügung. Umwerfer und Kettenspanner. sinnvoll zu nutzen sind. Das Fahren mit der N360 macht Spaß. Übersetzungsbereich sehr leicht. Die Nabe ist wie Rohloff Speedhub und Shimano Alfine11 mit Öl gefüllt.
Geradverzahnung die effizienteste Nabenschaltung am Markt dar. Alfine11. Fettschmierung und gleitgelagerten Planetenradsätzen. Verfügung gestellt. langen, einspurigen Kinder/Lastenrad von bakfiets.nl gefahren worden. Probefahrt verlief unerwartet positiv. und tut nahezu geräuschlos ihren Dienst. ineffizienter als der fünfte Gang funktioniert. direkte, bei dem kein Planetengetriebe zum Einsatz kommt. originalgeschmierter Kette und dem selben 42-Zähne-Kettenblatt. Nabenschaltungen wurden ohne Kettenspanner betrieben. Die Speedhub war mit dem gängigen 16-Zähne-Ritzel ausgerüstet. 21-Zähne-Ritzel einer 9-fach Kassette laufen. passablen 84-86 %. Wirkungsgrad auf 78-82 %. den ungünstigen Gängen von fettgeschmierten Nabenschaltungen. Antriebsleistung steigt der Wirkungsgrad aber nicht so stark an. Kettenschaltungen. Das können die Prüfstandmessungen nun bestätigen. angenehmsten Gang nutzen zu können.
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