Fahrradpedale im Test: Shimano PD-M324 und Alternativen

Wir haben uns im Fahrradpedale Test verschiedene Modelle genauer angesehen und dabei die wesentlichen Unterschiede und Merkmale herausgearbeitet. Bei den Pedalen gibt es viele verschiedene Varianten.

Verschiedene Arten von Fahrradpedalen

Fahrradpedalen für Trekkingräder, Mountainbikes oder Rennräder können sich grundlegend unterscheiden. Die Größe, Form und das Gewicht variieren stark. Ungeachtet vom Einsatzgebiet gilt: Fährt das Fahrrad auf öffentlichen Wegen und Straßen, sind die Pedalreflektoren vorgeschrieben und müssen sogar eine Prüfnummer aufweisen (K-Nummer).

Rennradpedale

Fangen wir mit Rennrädern an: Hier kommen oftmals Klickpedale zum Einsatz. Die Fahrradpedale selbst ist dabei sehr klein und besteht im Grunde nur aus einem Mechanismus, in dem ein Gegenstück eingeklickt werden kann. Dieses Gegenstück (die Cleats) befinden sich unter dem Sport- bzw. Fahrradschuh des Rennradfahrers. Die Schuhe werden so „fest“ mit der Pedale verbunden bzw. eingeklickt - daher stammt auch der Name Klickpedal.

Dies hat den Vorteil, dass der Rennradfahrer seine volle Kraft auf die Pedale bringen kann und eine hohe Abrutschsicherheit besteht. Als Faustregel gilt: Je mehr Kraft spontan auf die Pedale gegeben werden muss, umso wichtiger ist die Abrutschsicherheit. Ein großer Vorteil der Klickpedalen: sind die Schuhe korrekt ausgerichtet und eingeklickt, hat der Fuß die optimale Stellung auf dem Pedal und der Biker läuft weniger in Gefahr, eine unrunde oder falsche Bewegung (Fehlstellung) durchzuführen. Eine gängige Art ist das System „SPD“ von Shimano.

Mountainbike-Pedale

Beim Mountainbike kommt es ebenfalls darauf an, dass man bei Abfahrten oder Sprüngen eine gute Verbindung zur Fahrradpedale hat. Hier ist es jedoch wichtig, dass man auch mal schneller von der Pedale runter kommt. Eine Klickpedale ist hier nicht immer zielführend, kann jedoch unter bestimmten Umständen dennoch sinnvoll sein.

Trekking- und Cityradpedale

Bei Trekkingfahrrädern oder City- und Tourenrädern kommt es viel mehr auf die Auflagefläche an und nicht so sehr auf den Grip durch Spikes. Auch wenn Pedalen generell einen guten Grip haben sollten, werden bei Cityrädern selten Spikes eingesetzt.

Warum Fahrradpedale wechseln?

Es gibt verschiedene Gründe, warum die Pedalen am Fahrrad abgeschraubt und gegen neue Pedale gewechselt werden sollten. Ein Grund wieso wir die letzten Pedalen getauscht haben war eine Kollision mit dem Bordstein und somit eine verbogene Pedale. Wie oben bereits aufgeführt, haben verschiedene Fahrradtypen unterschiedliche Anforderungen an die Pedale. Ist man mit dem Grip oder der Auflagefläche seiner Pedale nicht zufrieden, sollte ebenfalls über einen Wechsel nachgedacht werden. Ebenfalls sind defekte Lager und unrund laufende Pedalen ein wichtiger Grund für einen Wechsel.

Qualität und Preis von Fahrradpedalen

Auch bei Fahrradpedalen gibt es viele verschiedene Preisklassen. Ist teuer immer besser? Grundsätzlich kann man dies nicht beantworten, jedoch ist die Technik bei höherpreisigen Modellen oftmals eine andere. Während bei günstigen Fahrradpedalen ein Kugelring zum Einsatz kommt, werden bei hochwertigen Modellen Kugellager eingesetzt. Das Lager sollte flüssig, gleichbleibend und ohne zu stocken laufen.

Die Pedale dreht sich bei jeder Tretbewegung mit, daher können unrunde Bewegungen und unsauberes Drehen sich beim Fahrkomfort bemerkbar machen und sogar zu gesundheitlichen Problemen und Schmerzen beim Fahrradfahren führen. Zusammenfassend kann man auch bei der Fahrradpedale sagen, kenne deinen persönlichen Anspruch und das Einsatzgebiet. Wer Qualität möchte, sollte auch bereit sein dafür zu bezahlen. Pedalen für Zehn Euro mögen in der Funktion ausreichend sein, bei der Verarbeitung können hier jedoch nicht so hochwertige Materialien eingesetzt sein wie bei Markenprodukten zu etwas höheren Preisen.

Montage und Demontage von Fahrradpedalen

Wer noch nie eine Fahrradpedale montiert hat und diese das erste Mal wechseln will, kann arge Probleme damit bekommen. Die linke Pedale hat ein Linksgewinde und wird mit dem Uhrzeigersinn abgeschraubt. Dies ist anders als bei normalen Schrauben, diese werden im Uhrzeigersinn festgezogen. Die Tretbewegung dreht die linke Pedale somit fest. Zum Lösen der Fahrradpedalen wird in der Regel ein 15-er Maulschlüssel benötigt. Die Pedale kann so auch mit einem kleinen Fahrradwerkzeug gelöst und ausgetauscht werden.

Test von City/Urban/Trekking Pedalen

Wir haben uns einmal 8 Pedale in der Kategorie City/Urban/Trekking genauer angesehen und im Alltagsbetrieb getestet. Auch mit an Bord: ein Flatpedal, welches aber eher im Offroad Betrieb seine Stärken ausspielt. Dabei haben wir bewusst die viel verbreiteten (beidseitigen) Klick-Pedale (aus dem RR und MTB Bereich) ausgenommen, diese haben ihre Berechtigung im sportiven Segment, verlieren aber im Alltagseinsatz auf dem Weg ins Büro oder einer kurzen Feierabendrunde ihre Bedeutung. Je größer die Standfläche und je besser der Grip (für den flachen Straßenschuh) darauf desto unfallfrei lautet eine Formel.

Doch auch hier steckt der Teufel im Detail, zu viel Gewicht wirkt sich unter Umständen ebenso negativ aus, wie beispielsweise „scharfe“ Pins die den Schuh zwar temporär gut festnageln, aber auf lange Sicht auch nachhaltig beschädigen können. Auch legten wir Wert auf die technische Ausstattung. Wie sind die Pedale gelagert, sind die StVZO Bedingungen erfüllt (Stichwort Reflektoren), lassen sich die Lager nachschmieren und oder gar leicht selber austauschen? Was ist im Lieferumfang enthalten, wie sieht es mit der Ersatzteilversorgung aus und letztlich die Frage aller Fragen: wieviel „Pedal“ bekomme ich für mein Geld, sprich wie gut ist das Preis- Leistungsverhältnis unter Berücksichtigung aller Aspekte.

Die wesentliche Verbindung zwischen Fahrer und Fahrrad sind nun einmal die kraftgebenden Füße und die übertragenden Pedale / Kurbeln. Diesem vermeintlich kleine Bauteil „Pedal“ kommt somit durchaus entscheidende Bedeutung zu. Kann diese Verbindung nicht „kraftschlüssig“ und gut aufgebaut werden, leidet nicht nur der Vortrieb sondern sind im schlimmsten Falle Verletzungen oder gar Unfälle vorprogrammiert. Jeder, der schon einmal mit glatten Schuhen vom Pedal gerutscht ist, kann dies bestätigen.

Obligat auch zu erwähnen, dass im alltäglichen Einsatz auch ein Pedal verkehrstauglich sein sollte, sprich den Bestimmungen entsprechen muss, auch wenn es vielleicht dadurch hinsichtlich „Coolness“-Faktor ein wenig leidet. Im Testfeld finden sich drei Arten von Pedalen: die Alukäfige, Plattformpedale mit (nahezu) geschlossener Oberfläche und Grip-Tapes sowie die dem sportiven Segment entnommene Flat-Pedale mit (austauschbaren) Pins.

Die Plattformpedale mit Grip-Tape bieten unserer Meinung nach die beste Kombination aus Performance, Sicherheit und Optik. Die Alu-Pedale mit Käfig sind sehr praktikabel, leicht und schmutzunempfindlich, sorgen aber bei Körperkontakt für empfindliche Blessuren. Ebenso die Flatpedals, deren Pins im Zweifel nicht von allen (Leder)Schuhen geliebt werden.

Einzelne Modelle im Überblick

  • Moto Urban: Superschick. Das Moto Urban kommt in sehr stylischer Holzoptik daher. Ein echter Hingugger. Das Urban baut sehr flach und überzeugt vor allem durch die große rutschfeste Oberfläche, sogar ein Barfuß Ausflug kommt damit in Betracht. Keine scharfen Kanten. Die Ingenieure haben getüftelt, um die Pedale perfekt auf lebenslange Nutzung auszulegen. Mit dem Moto Refresh Kit (O Ringe, Schrauben und Bio Schmierstoff zum Fetten) bleibt die Einsatzdauer nahezu zeitlich unbegrenzt. Haptik und Optik sind über jeden Zweifel erhaben. Technisch bietet das Pedal feinste Ingenierukunst: zwei Tragschalen umschließen eine hochvergütete CNC Edelstahlachse. Alles in allem ein tolles, wenngleich sehr hochpreisiges Produkt. Freaks und all jene die auf perfektes Design Wert legen, werden hier bestens bedient.
  • Reflex: Gleiches Prinzip wie das Moto Urban, nur ein deutliches Preissegment darunter, tritt das Reflex in vielen verschiedenen Farben an. Sogar die Trägerplatte kann man tauschen und so seinem Bike eine individuellen Anstrich verleihen. Minimaler Materialeinsatz und maximale Funktion sorgen auch beim Reflex für eine sehr hohe Performance. Ein tolles Pedal mit urbanem Chic, bei gleichzeitig guter Technik und geschmeidiger Optik. Die Reflektoren erhöhen die Sicherheit. Man steht sehr gut auf dem Pedal.
  • Shimano E-PDT8000: Das E-PDT8000 entstammt der berühmten und hochwertigen XT Familie. Es ist ein sogenanntes Kombipedal mit einer Klick- und einer „Tatzen“Seite. Auf der Klick-freien Hälfte sorgen relativ flache Schrauben für guten Halt der Sohle. Das Pedal kommt in schöner Optik mit edlem Finish und vermittelt einen sehr hochwertigen Eindruck. Die verbauten Konuslager bürgen für Qualität. Der Klickmechanismus ist seit Jahren erprobt und funktioniert tadellos. Im urbanen Einsatz macht das Pedal sicher an sportlich orientierten Rädern Sinn und bietet zudem auch die Option für längere Touren sicher einzuklicken. Sportives, sehr hochwertiges Pedal aus dem Hause Shimano. Das XT Label hält was es verspricht. Hohe Performance bei sehr gutem Gewicht und einem sehr akzeptablen Preis/Leistungsverhältnis.
  • Shimano PDM 324: Die günstigere Alternative aus dem Hause Shimano ist ebenfalls mit gedichteten Konuslagern ausgestattet, verfügt aber über eine etwas gediegenere Optik. Auch beim PDM 324 hat man die Möglichkeit einerseits einzuklicken und auf der anderen Seite auf einem lackierten Alukäfig gut Halt zu finden. Cleats sind ebenso wie beim XT Pedal im Lieferumfang enthalten. Keine Reflektoren. Ein gutes Einsteigerpedal, ohne Schnickschnack. Zuverlässig und solide.
  • Voxom PE14: Das PE14 ist schick und leicht und verfügt über sicherheitsbringende Reflektoren. Pdalkörper aus CNC gefrästeem Aluminium. Ausgestattet mit Sandpapier Auflage, CroMo Achse und gedichteten Industrielagern konnte es im Testbetrieb überzeugen, wenngleich die Standfläche beim günstigeren PE2 aus gleichem Haus etwas kleiner baut. Das Pedal aus der Premium Linie von Voxom baut relativ flach und scheut daher auch den Einsatz abseits der Teerpisten nicht. Schickes, schmales Pedal mit griffiger Auflage in toller Qualität.
  • Voxom PE1: Das wesentlich günstigere PE1 ist mit einer Boron Achse ausgestattet und verfügt innerhalb der Voxom Experten-Tipp-Linie über gedichtete Industrielager. Die Standfläche ist eine Idee größer als beim PE14 und vermittelt somit einen besseren Eindruck. Das Kunststoffpedal kann optisch nicht an die Wertigkeit des PE14 heranreichen, der Abstand ist aber nach den ersten Testrunden nur marginal. Günstiges formschönes Pedal mit guter Ausstattung. - Kunststoffpedal ggf.
  • Schindelhauer Urban: Das Schindelhauer Urban ist ein Klassiker. Das Design ist schlank und schön. Lieferbar in schwarz und silber, optional auch mit klassischen Pedalhaken und Lederriemen und Reflektoren nachrüstbar. Auch das Schindelhauer Urban baut sehr flach, dem CNC gefrästen Aluminum Körper sei Dank. Im Testfeld jedoch das Pedal mit der kleinsten Grundfläche, was zu Punktabzug führt.
  • DRM V12: Etwas außerhalb der (urbanen) Konkurrenz steht das DRM V12 im Test. Ein sehr sportives Flatpedal mit 10 Pins pro Seite. Das aus Druckguss Alu gefertigte Pedal mit CroMo Achse fühlt sich haptisch sehr wertig an, der Auftritt mit 10 Stiften auf jeder Seite weist jedoch eindeutig auf den Einsatz im sportiven Bereich hin. Die Industrielager laufen rund und spielfrei. Sportliches Pedal mit 10 Pins pro Seite.

Weitere Aspekte bei der Pedalauswahl

Flat- als auch Klickpedale verfügen häufig über austauschbare Pins. Diese erlauben eine individuelle Anpassung des Grips und können im Falle von Verschleiß(Beschädigung auch ausgetauscht werden. Die Pins erhöhen, je nach Bauart, den Grip ungemein, sind aber für den urbanen Einsatz nur bedingt geeignet, da z.B. feine Ledersohlen hierauf empfindlich reagieren. Hinzu kommt, dass vor allem die „scharfen“ Pins sehr schmerzhaft ans Schienbein schlagen können und die dünne Anzugshose diesen Kräften i.d.R. Es gibt Pedalen mit (Kugel-)Lager, andere wieder haben Buchsen (bei denen Materialien mit geringem Reibungswiderstand übereinander gleiten). Vielen besitzen ein Hauptlager am Lastpunkt mit unterstützenden Buchsen entlang der Achse. Gute Pedale lassen sich selbst warten, manche bieten auch einen Abschmiernippel zum Fetten.

Sie kann aus den unterschiedlichsten Materialien gefertigt werden, meistens kommen Stahl, Chromoly oder Titan zum Einsatz. Hier gilt: Stahl ist die billigste (und schwerste) Variante, Titan wiederum ist extrem leicht aber extrem teuer. Die Plattformgröße ist für alle Pedalvarianten entscheidend. Flat-Pedalen bieten eine große Plattform und sehr guten Halt. Zu groß kann aber auch „zu klobig“ anmuten. Die Pedale mit Griptape bieten einen guten Halt und sehen in den meisten Fällen auch noch schick aus - allerdings sollte man beachten, dass auch das Griptape sich im Laufe der Zeit abnutzt und „blank“ geht.

Egal für welches Pedal man sich entscheidet: der Schuh muss passen. Glatte „dünne“ Ledersohlen werden Flatpedale mit Pins niemals lieben. Schuhe vom Schlage eines „5Ten“ kommen damit wiederum sehr gut zurecht. Turnschuhe und „normale“ Gummisohlen finden auf den Griptapes guten Halt. Während für Klickpedale ohnehin nach speziellem Schuhwerk verlangen.

Erfahrungen mit Shimano PD-M324

Knapp fünf von fünf möglichen Sternen auf Amazon sprechen für eine hohe Zufriedenheit mit dem Artikel. Die Pedale von Shimano weisen eine Besonderheit auf, die auch von den Kunden als positiv bewertet wird. Sie können nämlich sowohl mit Fahrradschuhen genutzt werden, wo eine Klickverbindung zwischen Schuh und Pedal hergestellt wird. Sie besitzen aber auch eine zweite, flache Seite, die den Gebrauch im Alltag ohne Spezialschuhwerk erlaubt. Haltbarkeit und Verarbeitung der Pedale werden von den Kunden gleichfalls positiv gesehen.

Etwas kritisch wird der Haltemechanismus der Pedale gesehen. Egal wo hin es geht, seit 2007 sind diese Pedale meine Begleiter. Die Pedale sind mittlerweile sogar auf dem dritten Bike raufgeschraubt und das sollte ein Pluspunkt sein, was die Haltbarkeit anbelangt. Wer natürlich ein 250 Gramm-Sparer ist sollte die etwas leichteren Pedale wählen. Im Lieferumfang sind Cleats SH-M56, aber keine Reflektoren. Zuverlässige Funktion, relativ leichtes Ein- und Ausklicken. Korrosion im Winterbetrieb. Wer den Rost nicht mag, sollte vorsorgen.

Wer ein Pedal für Schönwettertage sucht, ist bestimmt mit diesem System ausreichend bedient. Aber wer regelmäßig fährt, wird nicht lange Freude mit diesen Pedalen haben. Ersatzteile gibts nicht und eine vernünftige Wartung (säubern, Ölen fetten) wird zum Geduldsspiel. Die Dichtungen versagen ihren Dienst am Kurbelarm und wenn die NICHT WECHSELBAREN Lager eingelaufen sind, kann das komplette System auf den Müll. Und da Pedalen bei Shimano unter die Kategorie Verschleißteile fallen, gibts nur 6 Monate Garantie!!!

Kundenmeinungen zur Shimano PD-M324

  • Sergej S.: Funktioniert sehr gut. Preis-Leistung ist einfach super!
  • Frank F.: Gut, aber recht schwer
  • Jochen W.: Im Prinzip unverwüstlich, halten gefühlt ewig, robust und flexibel zu nutzen, super Qualität.
  • Jörg D.: Perfekt
  • Claudius W.: Qualitativ ein gutes Pedal. Optisch kein Highlight. Die Wartung ist der Horror.
  • Dennis L.: gewohnte shimano Qualität, auch ohne klick Schuh ist die Pedale sehr gut.
  • Markus R.: fahre sie seit mehr als 10 Jahren, bin sehr zufrieden damit. Neulich hat sich nach ca. 10.000km dann doch eine Pedale verabschiedet.
  • Christoph H.: Geht soweit. Akzeptabler Allrounder. Nach ca 2000km Lagerschaden bei einer Pedale. Würde sie nicht nochmal kaufen
  • Stephan Z.: Endlich Pedale, die auch im Alltag lange halten

Alternativen zur Shimano PD-M324

Viele Jahre und in Summe mehrere zehntausend Kilometer fuhren wir an unseren MTBs und Reiserädern das bewährte Shimano Kombipedal PD-M324. Radschuhe, auf der anderen Seite ein Plattformpedal. Doch das Pedal hat auch ein paar Nachteile. Es ist relativ schwer (ca. und Schutz auf der Schuhsohle bauartbedingt schwierig oder fast unmöglich werden. großen Schuhgrößen auffällt. Zudem ist das Pedal optisch für uns kein Highlight. SPD-Kombipedal, das zudem eine große, griffige Plattformseite bietet - und fanden das Shimano XT PD-T8000-Kombipedal.

Shimano XT PD-T8000 Kombipedal

Als 2018 das Shimano XT PD-T8000-Kombipedal auf den Markt kam, waren wir gespannt. MTBs, sowohl im ganzjährigen Einsatz im Alltag, als auch auf unseren Bikepacking-Touren. Laut Shimano handelt es sich um ein Trekkingpedal. Das SPD-System wurde bei dem Shimano XT PD-T8000 - Pedalen verbessert. Klickmechanismus deutlich mehr Luft als bei dem älteren Shimano PD-M324 Pedal, so dass Dreck und Schmutz leichter herausfallen kann. so einfacher. Es werden Shimano SPD-SH56-Cleats mitgeliefert. guter Kraftübertragung. Im Alltag verwenden wir fast nur die Plattformseite und sind von dem Grip selbst bei schlechtem Wetter mit Regen oder Schnee überzeugt.

Das Gewicht ist für uns angesichts der Ausstattung in Ordnung. Die Haltbarkeit der Lager scheint uns geringer zu sein als bei bei dem älteren Shimano PD-M324 Pedalen. Bei einem der Shimano XT PD-T8000 - Pedale lockerte sich nach 15.500 km im Einsatz während der Fahrt die Verbindung zwischen der Achse und dem Pedalkörper. Lager komplett verschlissen und der Pedalkörper löste sich von der Achse. Beim zweiten Pedal, das am gleichen Rad montiert war, zeigte die Achse ebenfalls etwas Spiel. Shimano-Gebrauchsanweisung muss bzw. kann man hier als Kunde nichts einstellen oder warten. Es sind gedichtete Konuslager. heraus, dass man die Pedale doch zerlegen kann, um das Lagerspiel nachzustellen und zu fetten.

Update 2025: Mittlerweile ist auch bei einem zweiten Pedalpaar ein Defekt aufgetreten. der rechten Pedalachse abgebrochen, was ein Totalschaden darstellt. Kurz zuvor beim Check und Nachfetten der Lager hatte dieses Pedal etwas Lagerspiel gezeigt. Der Pedalkörper ist aus Aluminium und daher kratzempfindlich. Für unseren Einsatzbereich sind wir mit dem Shimano XT PD-T8000-Kombipedal insgesamt sehr zufrieden.

schnell die Pedalseite wechseln kann. Das nutzen wir vor allem beim MTB-Einsatz. Als geringfügiges Manko sehen wir bislang nur die Haltbarkeit der Pedalachsen/Lager. leichtes Spiel. Wir haben es zerlegt, gereinigt und großzügig nachgefettet. Seitdem - wir sprechen hier von rund 8000 km - läuft es tadellos weiter. unerwartete Probleme auftauchen, so werden wir diesen Artikel entsprechend ergänzen. Ob das Pedal sein Geld wert ist, muss am Ende jeder für sich beantworten.

Weitere Klickpedale im Vergleich

Hier ist ein kurzer Überblick über weitere Klickpedale und ihre Eigenschaften:

  • Shimano PD-EH500: Vielseitiger Allrounder mit wartungsarmem Lager und einstellbarer Auslösehärte.
  • Shimano XT PD-M8120: Speziell für Enduro und Mountainbikes entwickelt, mit effizienter Kraftübertragung.
  • Shimano XT PD-M8100: Robust und leicht, ideal für Mountainbiker, die eine optimierte Fahrt suchen.
  • Exustar E-PM827: Bietet gute Griffigkeit bei Nässe und ist vielseitig für verschiedene Terrainbedingungen geeignet.
  • Shimano SPD PD-M324: Wendepedal-Design für Klick- und normale Schuhe, einfache Montage und gute Stabilität.
  • Shimano Deore XT PD-T8000: Etwas teurer, aber mit austauschbaren Pins und gedichteten Konuslagern.
  • Kootu Fahrradpedale SPD-SL: Einstellbare Spannung und wasserdichte Lager, ideal für Rennradfahrer.

Zusammenfassung der Testergebnisse

Wir haben uns im Fahrradpedale Test verschiedene Modelle genauer angesehen und dabei die wesentlichen Unterschiede und Merkmale herausgearbeitet. Wichtig ist bei allen Fahrradpedalen, dass der Fuß möglichst schlecht von der Pedale rutscht. Mal ist die Auflagefläche bei der Pedale größer, mal kleiner, teilweise sind außen noch Noppen dran oder auf der Fläche ist ein raues Material verklebt. Diese Zusätze sollen den Grip des Schuhs auf der Pedale erhöhen. Die Plattformpedale mit Grip-Tape bieten unserer Meinung nach die beste Kombination aus Performance, Sicherheit und Optik. Die Alu-Pedale mit Käfig sind sehr praktikabel, leicht und schmutzunempfindlich, sorgen aber bei Körperkontakt für empfindliche Blessuren. Ebenso die Flatpedals, deren Pins im Zweifel nicht von allen (Leder)Schuhen geliebt werden.

Tabelle: Vergleich ausgewählter Fahrradpedale

Modell Typ Material Besonderheiten Einsatzbereich
Shimano PD-M324 Kombi (Klick/Plattform) Stahl Wendepedal, Cleats inklusive MTB, Trekking
Shimano XT PD-T8000 Kombi (Klick/Plattform) Aluminium Austauschbare Pins, gedichtete Lager Trekking, Alltag
Shimano XT PD-M8120 Klickpedal Aluminium Längere Kontaktfläche Enduro, Mountainbike
Voxom PE14 Plattform Aluminium CNC gefräst, Sandpapier Auflage Urban, Offroad

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