Shimano Pedale richtig einstellen: Eine detaillierte Anleitung

Die richtige Einstellung der Pedale ist entscheidend für Komfort, Leistung und die Vermeidung von Beschwerden beim Radfahren. Dabei spielen nicht nur die Pedalplatten selbst eine Rolle, sondern auch der Abstand der Pedale zueinander und eventuelle Einlagen in den Schuhen.

Millimeterarbeit an den Pedalplatten

Es lohnt sich, mit der Position der Pedalplatten zu experimentieren, um das individuelle Optimum zu finden. Schon wenige Millimeter können den Unterschied machen. Ziel ist immer ein lockerer, unverkrampfter Tritt. Bei größeren Änderungen müssen Sie Ihrem Körper Zeit geben, sich an die neuen Bedingungen zu gewöhnen, sonst können - vor allem rund ums Knie - Schmerzen die Folge sein. Ihre optimale Platten-Position können Sie mit Schablonen auch auf neue Schuhe übertragen, zum Beispiel mit der Schuhplattenschablone von Ergon.

Schuhplatten vor und zurück setzen

In Ausgangsstellung liegt der Fußballen über der Pedalachse. Die Schuhplatte kann deutlich zurückgesetzt werden, damit der Fuß mittiger auf dem Pedal steht. Das entlastet die Wade und verringert die Haltearbeit - besonders für Langstrecken eine Option. Die Spritzigkeit im Antritt leidet etwas bei zurückgesetzten Schuhplatten, aber die Dauerleistung wird nicht beeinflusst. Wenn Sie die Schuhplatten mittiger platzieren, sollten Sie den Sattel um einige Millimeter tiefer stellen. Für kraftbetontes Pedalieren und volle Sprint-Power fixiert man die Pedalplatten eher weiter vorne, so dass der Ballen über der Pedalachse steht.

Schuhplatten zur Seite

Der seitliche Abstand der Füße orientiert sich an der Hüftbreite, die Beine sollen sich in der Senkrechten möglichst parallel bewegen. Das kann man auf der Rolle vor einem Spiegel kontrollieren, Markierungspunkte an den Gelenken und ein Linienlaser können beim Feintuning helfen. Mit unterschiedlich langen Pedalachsen lässt sich der Abstand zwischen linkem und rechtem Pedal ebenfalls in Grenzen beeinflussen. Ziel ist es, die Beine gerade und parallel zu führen. Speedplay bietet die größte Auswahl unterschiedlich langer Pedalachsen an, weshalb das System auch bei professionellen Bikefittern beliebt ist.

Der Winkel der Pedalplatten

Der Fersenwinkel orientiert sich am natürlichen Gang. Eine leichte Außenrotation der Knie ist weit verbreitet, entsprechend dürfen die Schuhspitzen auf den Pedalen etwas nach außen zeigen. Bei Schuhplatten mit seitlicher Bewegungsfreiheit kann sich der Fuß frei positionieren.

Überblick über die verschiedenen Pedalplatten-Systeme

Drei Pedalbauarten stehen zur Wahl, die jeweils andere Pedalplatten erfordern. Die Schuhplatten sind Teil des Bindungssystems, werden mit dem Schuh verschraubt und rasten ins Pedal ein; eine Drehung der Ferse gibt den Fuß frei. Die meisten Rennradschuhe sind nur für eines der drei Bindungssysteme ausgelegt. Mit Adaptern sind Anpassungen möglich, erfordern aber Kompromisse.

Drei-Loch-Schuhplatten

Diese Befestigung ist bei Rennradschuhen am weitesten verbreitet. Typische Pedale, deren Platten auf die drei Bohrungen in der Schuhsohle passen, kommen von Shimano (SPD SL) und Look (Kéo). Die besten Schuhplatten baut Shimano: Sie verschleißen am wenigsten, sind am leichtesten zu montieren, und man kann im Vergleich mit den anderen Systemen am besten damit gehen. In Fahrt nehmen sich die verschiedenen Pedale dieses Typs wenig. Alle Hersteller bieten Pedalplatten an, welche den Fuß entweder starr auf dem Pedal fixieren oder seitliche Bewegungsfreiheit erlauben. Die Pedale unterscheiden sich geringfügig im Gewicht, der Qualität ihrer Lager und dem Einstellbereich der Federspannung für die Auslösehärte. Schon günstige Modelle funktionieren sehr gut.

Speedplay (Vier-Loch-System)

Speedplay baut besonders leichte und minimalistische Pedale mit sehr leichtgängiger, einstellbarer Drehfreiheit. Nicht umsonst hat das System schon viele TOUR-Testsiege eingefahren. Für minimalen Fußabstand zur Pedalachse sind allerdings spezielle Sohlen mit vier Gewindebuchsen notwendig. Per Adapter gelingt auch der Anschluss an Drei-Loch-Sohlen. Der Mechanismus zum Verriegeln sitzt in der Schuhplatte. Nachteil: Ein Tritt in den Dreck, und das System kann streiken. Auch der Gehkomfort der Schuhplatten ist schlecht; aufsteckbare Gummikappen helfen, den Landgang zu verbessern.

SPD-MTB-System (Zwei-Loch-System)

Shimano und diverse Nachahmer bauen Mountainbike-Pedale, die ebenso für Gravelbikes und Rennräder geeignet sind. Eine kleine, verschleißfeste Stahlplatte, die vertieft zwischen den Profilblöcken der Sohle montiert wird, rastet ins Pedal ein. Dadurch stören die Pedalplatten kaum beim Gehen und sind weitgehend unempfindlich gegen Verschmutzung. Nachteil: Man steht etwas kippeliger auf dem Pedal als bei den anderen Systemen - abhängig vom Verschleiß des Schuhprofils.

Die richtige Cleat-Position finden

Oftmals werden Cleats nach dem Prinzip ‚Pi-mal-Daumen‘ montiert, was jedoch zu langfristigen Problemen oder Schmerzen im Bewegungsapparat führen kann. Eine exakte Einstellung ist daher entscheidend.

Ganganalyse und Markierung des Großzehengelenks

Beginnen Sie mit der Markierung des Großzehgelenks. Kleben Sie ein Stück Klebeband auf den Schuh im Bereich des Großzehgelenks und markieren Sie die Position des Gelenks mittig mit einem kleinen Strich. Das Großzehgelenk ist innenliegend der breiteste Knochen am Fuß und kann durch die Schuhe ertastet werden.

Für die Einstellung der Rotation ist eine kleine Analyse der Fußstellung wichtig. Beobachten Sie Ihre Fußstellung beim Gehen. Stehen Ihre Zehen parallel zueinander oder rotieren sie nach innen bzw. außen?

Anatomie Exkurs

Vom großen Zeh zum kleinen Zeh haben wir einen diagonalen Verlauf, der möglichst ausgeglichen werden muss. Die Grundgelenke des Fußes sind für den Druck auf das Pedal zuständig. Dabei sollten alle Grundgelenke über der Pedalachse stehen, um somit eine optimale Druckverteilung zu haben.

Bei der Position der Cleats zur Pedalachse kommt es gerne zu Fehlern, weil das Großzehgelenk oft exakt über die Pedalachse gesetzt wird. Das führt aber dazu, dass sich der Druck eher am großen Zeh sammelt und die Außenkante des Fußes gereizt wird.

Montage: Positionierung des Großzehengelenks

Orientieren Sie sich an Ihrer Markierung und positionieren Sie das Großzehgelenk 1,5 - 2 cm vor der Pedalachse. Damit gleichen Sie den diagonalen Verlauf der Zehen aus und nutzen die ganze Fläche des Fußes. Wenn man keine Schablone hat, dann kann man die Position zur Pedalachse auch an den Cleats ablesen. Die Pedalplatten haben an den Seiten eine kleine Markierung, die die Pedalachse simulieren soll.

Montage: Justierung der Rotation

Für die Rotation ist die Fußstellung wichtig. Die Grundposition der Cleats sollte dem natürlichen Gangbild bzw. der natürlichen Fußstellung nachempfunden sein. Wenn man z.B. außenrotierte Füße und eine gerade Einstellung der Cleats hat, dann führt das zu Scherkräften im Knie, weil der Fuß in seine natürliche Haltung will, auf dem Pedal dreht und somit das Knie verdreht.

Es gibt drei Szenarien für die Rotation: Neutralstellung, Außen- und Innenrotation.

Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Einstellung von Shimano SPD Cleats

Hier zeigen wir die Einstellung der Cleats anhand des Shimano SPD-Systems, weil dies nach wie vor das am meisten genutzte Klicksystem bei Mountainbike-Pedalen ist. Die meisten Schritte können aber exakt so auch auf Systeme von Crankbrothers, Time, Look und anderen übertragen werden. Kleine Ausnahme: Bei der seitlichen Ausrichtung und im Winkel sind manche Cleats anderer Hersteller etwas eingeschränkt.

  1. Zehengelenke ertasten: Ertasten Sie zuerst die Grundgelenke von großem und kleinem Zeh ohne Schuh.
  2. Zehengelenke ertasten - im Schuh: Schlüpfen Sie in den Schuh, erfühlen Sie die beiden Grundzehengelenke und markieren Sie die entsprechenden Stellen mit einem Marker auf einem Stück Tape, das Sie zuvor am Schuh angebracht haben.
  3. Cleats ausrichten: Verbinden Sie die eben markierten Stellen mit einem Lineal. Für optimale Kraftübertragung sollte das Cleat mittig unter den Zehengrundgelenken stehen.
  4. Knieposition einstellen: Lassen Sie eine zweite Person von vorne die korrekte Position anpeilen: mit dem Knie senkrecht über dem Pedal.
  5. Winkel der Cleats ermitteln: Die Fußstellung auf dem Pedal sollte dem natürlichen Stand entsprechen. Zeigen die Fersen im Stand eher nach innen, drehen Sie die Cleats mit dem Pfeil leicht nach innen und anders herum.
  6. Längsposition: Experimentieren Sie mit der Längsausrichtung, falls sich die Cleat-Position noch nicht richtig anfühlt.
  7. Cleats fixieren: Ziehen Sie die Cleats mit circa 4 bis 5 Newtonmeter Drehmoment fest. Ein Tropfen Schraubensicherung verhindert, dass sich die Cleats während der Fahrt lösen.

Die Einstellhilfe

Wer häufig Cleats, Schuhe oder Pedale wechselt, kann sich auch eine Einstellhilfe für die Cleats anschaffen. Ergon hat hier schon seit langem mit dem TP1 Pedal Cleat Tool ein cleveres System im Programm.

Montage der SPD Pedale und Cleats

Das Klickpedalsystem „Shimano Pedaling Dynamics“, kurz SPD, ist vornehmlich im Mountainbike-Bereich, aber auch in der Rennradbranche ein beliebtes System. Das SPD-System von Shimano sorgt komfortabelerweise nicht für eine komplett starre Verbindung, sondern lässt eine leichte seitliche Bewegungsfreiheit zu.

  1. Stellen Sie sicher, dass Sie das richtige Pedal an die richtige Seite montieren.
  2. Setzen Sie nun die Pedale am Innengewinde des Kurbelarms an und drehen Sie diese zunächst von Hand in Fahrtrichtung ein. Anschließend ziehen Sie die Pedale mit einem Innensechskantschlüssel oder Maulschlüssel gemäß den Herstellerangaben fest.
  3. Um die Cleats zu montieren, müssen Sie zunächst die richtige Position bestimmen. Diese befindet sich in zentraler Position unter dem Fuß auf Höhe des Großzehengrundgelenks. Das ist die breiteste Stelle am Fuß. Markieren Sie diese Stelle an Ihren Fahrradschuhen, am besten weit unten, in der Nähe der Sohle.
  4. Legen Sie sich die Cleats mit allen Zubehörteilen zurecht und versehen Sie auch hier das Gewinde der Schrauben mit etwas Montagepaste. Die Cleats werden so montiert, dass der Richtungspfeil nach oben zeigt.
  5. Drehen Sie die Cleats in die zwei vorderen Langlöcher, mit Hilfe eines Innensechskantschlüssels, zunächst locker ein. Unter Verwendung eines Lineals können Sie die Cleats nun noch so verschieben, dass sie genau auf die Höhe Ihrer Markierung am Schuh gelangen. Unter Umständen müssen Sie auf die hinteren zwei Langlöcher umstellen.
  6. Wenn Sie die korrekte Position gefunden haben, ziehen Sie die Schrauben mit dem passenden Innensechskantschlüssel bzw. Drehmomentschlüssel fest.
  7. Zum Schluss können Sie die Federspannung an den Pedalen einstellen. Sie bestimmt wie leicht Sie Ihren Schuh von den Pedalen lösen können.
  8. Führen Sie nach dem Beenden der Montage der SPD Pedale und Clerats eine Probefahrt durch. Wenn Sie das erste Mal Klickpedale verwenden, können Sie das Ein- und Ausklicken zunächst auch einige Male im Stand üben.

Unser Tipp: Achten Sie stets auf die Kompatibilität!

Montage der Cleats: Schritt-für-Schritt

Du montierst zum ersten Mal Cleats an deinen Schuhen? Nachfolgend beschreiben wir dir in 9 Schritten, wie du vorgehst.

  1. Ziehe deine Schuhe an
  2. Nimm ein Klebeband und klebe einen Streifen horizontal an der Sohle entlang im vorderen Bereich auf die Innenseite des Schuhs.
  3. Zeichne auf dem Klebeband mit einem Filzstift auf Höhe des Knochens des großen Zehs ("des sogenannten ersten Mittelfußknochens") eine Markierung.
  4. Ziehe deine Schuhe wieder aus und platziere deine Cleats auf den Sohlen
  5. Füge die 3 als Zwischenstück zwischen Cleat und Schraube dienenden Platten hinzu
  6. Drehe die Schrauben, ohne sie ganz festzuziehen. Du musst die Cleats noch bewegen können.
  7. Richte die Achse der Cleats so aus, dass sie mit der Markierung übereinstimmt (erstes Zehenglied)
  8. Ziehe die Schrauben zum Abschluss fest.

Es ist an der Zeit, deine Cleats zu wechseln? Du fühlst dich in deinen Cleats wohl? Du hast das Gefühl, die optimale Position gefunden zu haben? Hier erklären wir dir in 7 Schritten, wie du deine Cleats so austauschen kannst, dass sie genau dieselbe Position haben wie zuvor.

  1. Nimm ein Blatt Papier sowie einen Stift oder einen Filzstift zur Hand.
  2. Zeichne sorgfältig die Konturen deiner Cleats unter den Sohlen deiner Schuhe nach.
  3. Löse die Schrauben und entferne deine Cleats.
  4. Reinige deine Sohlen mit einem Lappen und entferne Verschmutzungen aus den Löchern.
  5. Bringe deine neuen Cleats auf deinen Schuhen in Position.
  6. Platziere sie entsprechend den Konturen, die du nachgezeichnet hast.
  7. Ziehe schließlich die Schrauben wieder fest.

Hinweise: Achte bei Schuhen mit Carbonsohlen darauf, im letzten Schritt unserer Beschreibung die Schrauben nicht zu fest anzuziehen, damit die Sohlen nicht beschädigt werden bzw. reißen. Nach der Montage bzw. dem Austausch deiner Cleats empfehlen wir dir eine kurze, nicht zu intensive Tour. So kannst du feststellen, wie sich die neu montierten Cleats anfühlen und ob evtl. Schmerzen auftreten. Vergiss nicht, dein Multitool oder einen Innensechskantschlüssel auf die Tour mitzunehmen, falls du die Cleats noch einmal verstellen musst. Im Anschluss an diese erste Tour solltest du noch einmal prüfen, ob die Schrauben der Pedalplatten fest sitzen. Wenn du regelmäßig auf deinem Fahrrad unterwegs bist, solltest du den Sitz der Schrauben monatlich überprüfen. Wenn alles OK ist, wünschen wir dir viele schöne Touren. Solltest du hingegen Schmerzen empfinden, empfehlen wir dir, den nachfolgenden Artikeln zu lesen:

Woran erkennst du Rennradschuhe- und Cleats?

Cleats und Fahrradschuhe für Rennräder erkennst du daran, dass sowohl die Schuhsohlen als auch die Cleats mit 3 Löchern versehen sind. Diese 3 Löcher dienen zur Befestigung der Cleats mithilfe der mitgelieferten Schrauben.

Die unterschiedlichen Gradangaben der Cleats

Bei der Suche nach der passenden Rennradausrüstung wirst du feststellen, dass es mehrere Marken mit verschiedenen Farbcodierungen gibt. Die Farben entsprechen jeweils einem bestimmten Winkel zwischen Pedal und Cleat, also in anderen Worten wird ausgedrückt, wie weit sich der Fuß im Pedal bewegen lässt. Es gibt feste Verbindungen, Verbindungen mit wenig Spiel und solche mit viel Bewegungsfreiheit.

Farbcodierungen bekannter Marken

  • Look
    • Starr: Schwarz (O°)
    • Etwas Bewegungsfreiheit: Grau (4,5°)
    • Viel Bewegungsfreiheit: Rot (9°)
  • Shimano
    • Fest verbunden: Rot (0°)
    • Etwas Bewegungsfreiheit: Blau (2°)
    • Viel Bewegungsfreiheit: Gelb (6°)
  • BBB
    • Fest verbunden: Grau (0°)
    • Etwas Bewegungsfreiheit: Rot und schwarz (6°)
    • Viel Bewegungsfreiheit: Rot (9°)
  • Time & Spidlay
    • Bei diesen beiden Marken gibt es keine farbliche Markierung zur Bestimmung der Bewegungsfreiheit der Cleats. Die entsprechende Gradangabe befindet sich direkt auf den Cleats und beträgt 0° bis 15°.

Welche Gradangabe ist für dich geeignet?

  • Starre Cleats:Empfehlen wir Radprofis bzw. Sportlern mit einem gewissen Niveau. Diese Cleats haben den Vorteil einer optimalen Kraftübertragung insbesondere bei Sprints. Sie eignen sich für Radsportler ohne Knieprobleme, da sie den Knien aufgrund ihrer „starren“ Konstruktion keinerlei seitliche Bewegungsfreiheit bieten.
  • Cleats mit „etwas Bewegungsfreiheit“:eignen sich für Fahrer, die bereits über Erfahrung mit Cleats mit viel Bewegungsfreiheit verfügen oder keine starren Cleats fahren können. Die entsprechenden Cleats bieten ein wenig Bewegungsfreiheit und sind beim Treten trotzdem noch sehr effizient. Diese Art Pedalplatten werden am häufigsten benutzt.
  • Cleats mit „viel Bewegungsfreiheit“:empfehlen wir schließlich Radsportlern, die den Einstieg in das Fahren mit Klickpedalen wagen. Mit diesen Pedalplatten können Fahrer ihre Füße relativ frei bewegen und dank des großen Bewegungswinkels gibt es nur wenig Beschränkungen für die Gelenke.

Woher weißt du, ob deine Cleats richtig eingestellt sind?

Gut eingestellte Cleats verbinden Komfort mit guter Kraftübertragung! Logischerweise verspürst du mit gut eingestellten Cleats keinerlei Schmerzen und gehst kein Verletzungsrisiko ein. Falsch eingestellte Pedalplatten können hingegen schmerzhaft und sogar gefährlich sein.

Hinweise auf falsch eingestellte Cleats

  • Wenn du Schmerzen an den Knieaußenseiten verspürst, solltest du die Cleats leicht nach außen drehen.
  • Wenn du Schmerzen an den Knieaußenseiten verspürst, solltest du die Cleats ein wenig nach innen verstellen.
  • Schmerzt dein Bein im Bereich der Achillesferse, solltest du deinen Fuß weiter nach vorne bringen, indem du die Pedalplatte nach hinten schiebst.

Montiere deine Cleats mithilfe des Klebebands ruhig noch einmal ganz neu, wenn du mit der Einstellung nicht zufrieden bist. Wenn du dich für starre Cleats bzw. Pedalplatten mit wenig Bewegungsfreiheit entschieden hast, dann empfehlen wir dir bei Schmerzen auf solche mit viel Bewegungsfreiheit umzusteigen, damit deine Knie mit weniger Beschränkungen auf natürlichere Weise die richtige Position einnehmen.

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