Shimano PD-GR500 Test: Die besten Flat Pedals im Vergleich

„In die Pedale treten“ - Ein Begriff, der fast schon symbolisch fürs Radfahren steht. Damit wird auch klar, welch entscheidende Rolle dieses unscheinbare Bauteil spielt. Denn: Ohne Pedale kein Vortrieb! Schließlich übertragen sie zusammen mit Kurbel und Kette die Muskelkraft der Beine an den Antrieb des Hinterrades. Die Pedale sind neben Lenker und Sattel die einzigen Kontaktpunkte zwischen Fahrer-/in und Bike. Und sie müssen mit der Kraftübertragung eine sehr wichtige Aufgabe erfüllen. Ob man Plattform- oder Klickpedalen den Vorzug gibt, hängt von Einsatzbereich und Geschmack ab. Wir erklären die Vor- und Nachteile der Systeme.

Warum der Spruch passt wie die Faust aufs Auge? Weil an Neurädern meist sehr günstige Plattformpedale mit, sagen wir einmal, passabler Funktion verbaut sind. Und gerade deshalb sollte sich jeder über seine Pedale Gedanken machen, sind sie doch das Bindeglied vom Menschen zur Maschine und übertragen die gesamte Vortriebskraft.

Welche Pedale brauche ich?

Die drei großen Nutzergruppen sind Radfahrer, die ihr Rad auf kurzen Wegen im Alltag und zur Arbeit nutzen, Reise- und Tourenradfahrer sowie sportlich orientierte Radfahrer.

Plattformpedale

Jeder kennt die typischen Standard-Pedale an einem Stadt- oder Trekkingbike, ähnlich einem Käfig mit geriffelten Kanten, die der Schuhsohle mehr Grip geben. Aus diesem Basistyp heraus haben sich auch die modernen MTB-Plattformpedale entwickelt, meist genannt „Flatpedals“. Sie kommen allerdings mit vielen Extra-Features, die einem das Leben als Mountainbiker deutlich leichter machen.

Für Plattformpedale spricht die jederzeit und in alle Richtungen frei lösbare, lose Verbindung. Dadurch bekommt man in jeder Fahrsituation jederzeit sofort den Fuß vom Pedal und auf den Boden. Zudem ist diese Art von Pedal voll kompatibel zu Alltags-, Sport- und Ausgehschuhen. Reflektoren stellen die StVZO-Konformität sicher.

Mit dem vermehrten Aufkommen von Bikeparks und dem Popularitätsschub einiger Free- und Pro-Rider, erlebt dieser Pedaltyp seit einigen Jahren eine echte Renaissance. Heute sieht man Flats nicht nur an speziellen Parkbikes sondern auch an vielen Tourenbikes und Allroundern. Egal ob mit oder ohne E-Antrieb. Der Kern-Einsatzbereich ist jedoch klar: Weil sich der Fahrer/die Fahrerin einfach und schnell vom Pedal lösen kann, eignen sich Flats hervorragend für Tricks und fahrtechnische Herausforderungen. Kurz, man traut sich einfach mehr im Gelände.

Trotzdem hat der Schuh eine gewisse Bindung zum Pedal, und die ist - die richtige Technik vorausgesetzt - inniger als man denken mag. Das liegt an den so genannten Pins, die in Reihen auf den beiden Trittflächen stehen. Dabei handelt es sich um ziemlich scharfkantige, einige Millimeter hohe Stifte, die sich in die Schuhsohle krallen. Profis können ihre Beine derart zwischen den beiden Pedalen verkeilen, dass selbst bei Sprüngen das Bike förmlich an den Füßen zu haften scheint.

Genau das bringt aber auch Nachteile mit sich: Wegen der Pins ist beim Treten eine Korrektur der Standposition sehr hakelig. Zum Beispiel das Drehen des Schuhs. Generell ist das Problem von Flats, dass man nicht immer exakt den optimalen Druckpunkt an der Fußsohle trifft. Im Park und auf rollenden Trails spielt das keine allzu große Rolle, sehr wohl aber bei längeren Touren und Anstiegen. Denn für die beste Kraftübertragung sollte die Pedalachse ziemlich genau unter dem Fußballen stehen. Folglich kann es also passieren, dass man nicht 100-prozentig effizient pedaliert. Auch, weil der so genannte „runde Tritt“ (siehe Klickpedale) mit Flats kaum zu praktizieren ist.

Negativer Aspekt ist vor allem die schlechtere Treteffizienz im Vergleich zu Klickpedalen. Dies kommt allerdings meist in Verbindung mit MTB-Pedalen und deren Vielzahl an eingesetzten Schrauben vor, die sich mit der Gummisohle des Schuhs verzahnen.

Flatpedals Plus/Minus

  • + Hohe Sicherheit, schneller Abstieg jederzeit möglich
  • + Animieren zum Ausprobieren von Fahrtechnik-Tricks
  • + Relativ preiswert
  • + Leicht
  • - Kraftübertragung bei Touren nicht 100% optimal
  • - Verletzungsgefahr durch die Pins (Schienbeinschoner empfehlenswert)

Klickpedale

Der zweite Pedaltyp, der dir sicher schon einmal begegnet ist, sind die so genannten Klickpedale. Deren Grundprinzip wurde in den 80er Jahren im Rennradsport entwickelt, als man nach einer Lösung suchte, um die unbequemen Riemen zu verbannen, die bis dato den Fuß ans Pedal fesselten - im wahrsten Sinne des Wortes. MTB Klickpedale, auch genannt „Klickies“, besitzen einen Klemm-Mechanismus auf beiden Standflächen, in den ein in der Schuhsohle verschraubtes Gegenstück - das so genannte Cleat - einrastet. Das funktioniert so: Beim geraden Nach-unten-drücken „klickt“ der Schuh ins Pedal. Und beim horizontalen Seitwärts-schwenken der Ferse löst sich die Verbindung wieder.

Wie der Name schon andeutet, klickt man bei diesem Pedalsystem mit dem Schuh in das Pedal ein. Dazu sind Schuhe nötig, die spezielle Anforderung an den Sohlenaufbau stellen. Diese sind vor allem eine steife Auslegung und eine spezielle Aufnahmeplatte für das Klicksystem. Die großen Stärken von Klickpedalen sind die extrem gute Kraftübertragung samt Tritteffizienz, weil hier nicht nur auf das Pedal gedrückt, sondern über die feste Verbindung auf der gegenüberliegenden Seite auch gezogen werden kann.

Davor muss man keine Angst haben! Ganz im Gegenteil. Mit etwas Übung klappt das Ein- und Ausklicken ganz intuitiv, so dass man nach einer Weile gar nicht mehr darüber nachdenkt. Und im Fall eines Sturzes löst ein Klickpedal in aller Regel ganz automatisch aus, weil sich der Fuß dabei immer irgendwie verdreht.

Moderne Klickpedale berücksichtigen die aktuellsten Erkenntnisse der menschlichen Anatomie. Klar, grundsätzlich ist der Schuh nach dem Einklicken in einer bestimmten Position auf dem Pedal fixiert. Dennoch bietet der Mechanismus eine gewisse Flexibilität. Nicht nach vorne und hinten, dafür aber in Form einer Rotationsfreiheit. Das heißt, die Ferse lässt sich etwas nach innen und außen schwenken, bevor ein spürbarer Anschlag das Auslösen ankündigt. Das ist gesünder für die Knie, als eine komplette Fixierung des Schuhs. Und es entspricht eher der Fahrweise beim Mountainbiken, wo man sich generell mehr bewegt und öfter aus dem Sattel geht. Je nach Hersteller wird diese Freiheit durch Cleats mit verschiedenen Winkeln definiert.

Ebenfalls einstellbar ist die generelle Auslösehärte der Klickies. Vorteil in jedem Fall: Der Fuß steht nach dem einmaligen Einrichten der Cleatposition immer automatisch in der optimalen Position auf dem Pedal. Eine effiziente Kraftübertragung ist damit garantiert. Gefördert wird auch der so genannte „runde Tritt“, bei dem eine Kraftübertragung über die gesamte Rotationsbewegung der Kurbel stattfindet.

Der Gebrauch von Klickies erfordert durchaus am Anfang eine gewisse Übungsphase, bis das Ein- und Aussteigen intuitiv abläuft. Im Bestfall trifft der Fuß den Mechanismus in Sekundenbruchteilen, was vor allem beim Anfahren in schwierigem Gelände oder an einer Steigung wichtig ist. Problematisch ist das vor allem bei kleinen und leichten Klickies, die im Grunde nur aus dem Mechanismus selbst bestehen. Eine Lösung können Hybrid-Pedale sein, also Klickpedale mit einer Art Plattform rund um den Mechanismus. Hier findet man zumindest auf die Schnelle einen Stand. Der Halt des Schuhs ist jedoch logischerweise nicht so gut wie bei reinen Flats. Also Vorsicht bei Tricks wegen Abrutschgefahr!

Klickpedale Plus/Minus

  • + Definierter Druckpunkt und stets optimale Kraftübertragung
  • + Runder Tritt wird gefördert
  • + Kleine, kompakte Bauweise
  • + Sichere Verbindung auf ruppigen Pisten
  • - Einige Übung erforderlich bis Ein- und Ausstieg intuitiv ablaufen
  • - Höhere Hemmschwelle bei Tricks
  • - Relativ hohes Gewicht bei Hybrid-Klickies
  • - Verminderte Gehfähigkeit/Traktion der Schuhe wegen der Cleats
  • - Cleats zwischen verschiedenen Fabrikaten i. d. R. nicht kompatibel

Kombipedale

Diese Spezies vereint auf der einen Seite ein Plattform- und auf der anderen ein Klickpedal. Somit braucht man sich nicht auf ein Pedalsystem festlegen und ist für den größtmöglichen Einsatzbereich gewappnet. Allerdings hat diese Variabilität auch einen Nachteil: Im Einsatz kommt es vor, dass der Fuß auf der falschen Seite steht und mit Blick nach unten die andere Pedalseite gesucht wird. Im dichten Verkehrsalltag oder einer fahrtechnisch fordernden Situation nicht gerade das, was man sich in Bezug auf Sicherheit wünscht.

Worauf sollte man beim Kauf achten?

Bei der Standfläche beim Flatpedal sollte das Pedal vor allem zur Schuhgröße passen. Alltagsschuhe besitzen eine weiche Sohle, schmiegen sich gut ans Pedal an, können aber schlecht Kraft übertragen. Durch einen großen Schuh wird das Problem eher noch verstärkt.

Bezüglich der Traktion werden die Standflächen mit vier verschiedenen Schuhen getestet. Ein legerer Ausgehschuh mit Ledersohle, ein bequemer Sneaker, ein Outdoorschuh sowie ein Klickpedalschuh bitten um Halt. Dabei sei gesagt, dass die scharfkantigen Pins mancher Modelle aber recht grob zur Ledersohle sind. Griptape (Contec, Moto) oder Gummioberflächen (SQ-Lab, Shimano PD-T421) sind hier viel besser.

Bezüglich Klickpedalen muss als erstes das Klicksystem betrachtet werden. Das Shimano SPD-System ist der Urvater aller Klickpedale. Das System wird von vielen Herstellern kopiert, wodurch die stählernen Pedalplatten mit vielen Pedalen untereinander kompatibel sind. Auch ist die Fersenfreiheit bei SPD-Systemen meist gering, der Schuh löst sich also schon bei geringer Verdrehung aus. Bei Time ist die Auslösehärte in einem kleinen Bereich einstellbar, bei Crank Brothers gar nicht (was im Test aber niemanden störte).

Viele Radler haben großen Respekt vor dem Klickpedal, weil sie meinen, im Sturzfall nicht aus dem Pedal zu kommen. Diese Angst ist aber unbegründet, denn bei einem Sturz bleibt man nie statisch auf dem Rad sitzen. Sobald sich der Fuß verdreht, klickt er aus und ist frei.

Die Aufbauhöhe ist ebenfalls ein wichtiger Punkt bei der Ergonomie und steht für den Abstand der Pedalmitte zur Schuhaufstandsfläche (Flatpedal) oder zum oberen Ende des eingeklickten Pedalcleats (Klickpedal). Je kleiner der Abstand, umso näher sitzt der Schuh am Pedal und umso direkter und effizienter ist die Kraftübertragung.

Bei der Lagerung setzen die Hersteller meist auf einen Lagermix. An sich kommen Gleitlager auf Basis von Kunststoff oder Metall, Industrierillen-, Konus- oder Nadellagerungen zum Einsatz. Alle unterscheiden sich bezüglich Traglast, Verschleißfestigkeit, Leichtlauf, Wartungsarmut und Gewicht. Zwischen Pedalkörper und Achse sollte jeweils eine gute Dichtung sitzen, die die Lager vor Wasser und Schmutz schützt und so die Haltbarkeit signifikant erhöhen kann.

Hersteller wie Acros, BBB, Contec, Crank Brothers, ISSI, Shimano, Time und Tatze sind seit Jahren bewährt. M-Wave läuft schon im Neuzustand rau, was dem Preisniveau geschuldet ist. Bei Moto liegt die Achse direkt im Pedalkäfig, dieser übernimmt hier auch gleich die Lagerung.

Für viele nicht zu glauben, ist das Klickpedal in der Praxis das ergonomisch deutlich bessere Pedal. Der Grund liegt in der festen, aber in sich flexiblen Position auf dem Pedal. Eingeklickt steht der Fuß zudem immer perfekt über dem Pedal. Das kann ein Plattformpedal nicht immer gewährleisten.

MTB-Plattformpedale im Test

Die Preisspanne der Pedale klafft deutlich weiter auseinander. Vom preiswerten Reverse für 70 Euro bis zum viermal so teuren Syntace mit Titanachse für 289 Euro reicht das Spektrum. Die präzise Fertigung und Verwendung von Highend-Materialien schlägt sich bei Letzterem aber auch in tadelloser Funktion und geringstem Gewicht nieder. Der häufigste Einsatzzweck von Flatpedals, nämlich ruppiges Terrain mit Steinschlaggefahr und Pedalaufsetzern, erlaubt jedoch die Frage, ob derart viel Geld bei einem oftmals schnell ramponierten Bauteil gut angelegt ist. Die riesig dimensionierten Lager des Syntace versprechen aber eine lange Lebensdauer.

Test 2020: 6 Flat-Pedale für Freerider im Praxis-Check

Diese 6 Flat-Pedale haben wir für Euch gefahren:

1. Das Bewährte: Shimano PD-GR500

Das Shimano-Pedal mit Code-Name: PD-GR500 ist seit Jahren unser Testpedal Nr. 1, denn es erträgt alle Mühen stoisch wie ein Brauereigaul (da wackelt nix, da klackert nix!). Gut: Die konkave Auflagefläche mit neun Pins (Unterlagscheiben entfernen!) entwickelt viel Grip.

  • Plus: günstig.
  • Minus: recht schwer (524 g).
  • Preis: 43 Euro

2. Das Prominente: DMR Oilslick

Schaut Euch dieses Bling-Bling-Teil an! Oilslick nennt DMR die Lackierung mit wildem Farbgeschillere. Daredevil Andreu Lacondeguy hat es designt. Der Spanier vertraut auf das Erfolgsmodell Vault (432 g) von DMR - prämiert in vielen Magazintests. Der Alu-Körper ist konkav gewölbt und schmiegt sich so besser an die Schuhsohle, zehn Pins beißen kräftig zu.

  • Preis: ca. 200 Euro

3. Das Edle: Syntace Number Nine Titan

Syntace aus Oberbayern behauptet von seinem Number Nine Titan, es sei das beste Pedal der Welt. Kugelgelagert, Titanachsen, ein fast unzerstörbarer Pedalrahmen aus hochfestem Alu in edlem Design, Schmiernippel, eine Anti-Knarz-Garantie und verdammt leicht (285 g) - so viel Hightech kostet!

  • Gibt’s in drei Größen.
  • Preis: 278 Euro

4. Das Britische: Hope F20

Das Brit-Label Hope ist berühmt für seine Fräskunst. Der Alu-Körper des F20 wurde mit schicken Rillen und Rundungen veredelt. Die Pins gerieten etwas dick und pieksen so nicht ganz so bissig ins Schuhgummi wie mancher Konkurrent. Uns reichte der Grip jedoch. Das Pedal (388 g) ist teuer, dafür gibt es ’ne Menge Zubehör - für eine lange Partnerschaft.

  • Preis: 155 Euro

5. Das Superdünne: Tatze Blade

Der Österreicher Armin Hofreiter ist Tüftler aus Leidenschaft. Da ihm kein Pedal richtig taugte, kons­truierte er selbst. Sein neustes Baby: das dünnste Pedal der Welt - drei Millimeter flach! Die Lager stecken in der Kurbel. Darum wird das Pedal Blade inklusive Kurbel angeboten. Zu kaufen gibt es das Hightech-Gadget seit Anfang 2020.

  • Preis: ca. 400 Euro

6. Das unkonventionelle: One Up Components Comp

One Up Components fertigt den Pedalkörper des Comp aus Nylon-Komposit, einem superzähen Kunststoff. Darin wirbeln Stahlachsen.

Fazit

Sportliche Fahrer schwören auf Klickpedale, und ein Freerider geht nicht ohne seine Flatpedals auf den Parcours. Das mag grundsätzlich so stimmen, aber die Schnittmenge zwischen den Fahrertypen wird immer größer. Auch dank der sich stetig verbessernden Technik. So kann heute manch ein Tourenfahrer mit Plattformpedalen glücklich werden. Oder ein Salto-Mortale-Bikefreak mit Hybrid-Klickies. Beide Systeme haben ihre Vor- und Nachteile, das muss letztlich jeder für sich abwägen. Oder einfach mal ausprobieren.

Erste, gute Erkenntnis unseres Tests: Gemessen an den jeweiligen Preisen, gibt es keine schlechten Pedale auf dem Markt. Es kommt eher darauf an, das für sich passende zu finden. Dabei überzeugen in der Stadt vor allem die Flatpedale von Contec und SQ-Lab mit einem sehr guten Preis-Leistungsverhältnis. Bei den sportlichen Klickpedalen bietet Look klasse Funktion zu kleinem Preis: Preis-Leistungstipp. Mit Blick auf die Kombipedale stechen vor allem das teure Tatze sowie das bewährte Shimano PD-T8000 heraus, die durch eine tolle Vorstellung eine Empfehlung bekommen. Beim Preis geht kein Weg am Crank Brothers vorbei.

Übrigens: Im Lauf ihres Lebens müssen Pedale so einiges aushalten: Hohe Druckbelastungen, Schläge durch äußere Einwirkungen sowie Nässe und Schmutz. Bei der Wahl des richtigen Modells ist also neben des Typs/Systems auch die Robustheit ein wichtiges Kriterium!

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