Shimano Plattformpedale im Test: Grip und Stabilität für dein Bike

Auf einiges kann man am Rad verzichten, ohne Pedale geht nichts. Als eine der wenigen Kontaktstellen zwischen Fahrer und Bike verdienen sie mehr Beachtung als sie meistens bekommen. Mountainbiker können zwischen Klick- oder Plattformpedalen (auch Flatpedals genannt) wählen. Jedes System hat seine Vor- und Nachteile, je nach Können und Mountainbike-Disziplin machen entweder Klick- oder Flatpedals mehr Sinn.

Shimano Saint: Robuste Pedale für Gravity-Piloten

Schon seit langer Zeit hat Shimano mit ihrer Saint Linie Produkte für alle Gravity-Piloten im Programm. Diese sind bekannt für höchste Qualität, Zuverlässigkeit und Stabilität. Nun haben die Japaner das Flatpedal überarbeitet. Offen gesagt, das war auch fällig.

„Erfahrene, aggressive Offroad-Biker erwarten heute Pedallösungen, die auf Fahrstil, Trail und Wetterbedingungen abgestimmt sind. Darüber hinaus loben die Japaner die vielseitige Offroad Performance das Pedals. Bei einem flachen Pedal ist die Verbindung zwischen Schuh und Pedal noch wichtiger, sagt Shimano. Das neue Pedal ist groß - endlich - denn beim Vorgänger war die Auflagefläche klein - zu klein. Optisch hat es das Pedal geschafft gegenüber der Konkurrenz aufzuschließen. Farblich bleibt es der Saint Linie treu. Schwarz eloxiert, ein paar „rohe“, metallische Oberflächen und das markante Gold an der Achse.

Kaufen kann man sie für rund 150€ Regelpreis und auch deutlich günstiger in einigen Angeboten. Ich habe sofort auf die langen Pins gewechselt, da ich maximale Traktion bevorzuge. Diese sind im Lieferumfang enthalten. Am Bike verhalten sie sich so wie man es sich wünscht, maximaler Grip zum Schuh, ordentlich Auflagefläche und sonst unauffällig.

Durch die tiefen Tretlager, die moderne Bikes haben, kann es schon mal vorkommen, dass man ab und an einen Stein schrammt oder anderswo Bodenkontakt hat. Dies kann dem massiven Pedal aber nichts anhaben. Ist man auf der Suche nach einem robusten Pedal für Hometrail, Urlaub oder Bikepark, ist man mit dem Shimano Saint Pedal gut beraten.

MTB-Pedale: Aluminium gegen Kunststoff

Die Pedalkörper von Felskontakten zerschrammt. Fett sifft aus den Lagersitzen. Nach einem langen Tag auf den Trails sehen manche MTB-Pedale aus, als wären sie gerade den dunklen Gängen eines Folterkellers entflohen. Kein Wunder, dass sich viele Biker scheuen, hundert Euro und mehr in einen Satz schicker und leichter Alu-Pedale zu investieren, wo dann beim ersten Kratzer die Krokodilstränen kullern. Da kommt der Trend zum Kunststoffpedal gerade recht. Es gibt kaum mehr einen Hersteller, der sie nicht im Sortiment führt. Bunt wie ein Haufen Smarties, perfekt auf den persönlichen Farbgeschmack adaptierbar und vor allem eins: günstig. Gerade mal fünfzig Euro werden für das preiswerteste Flat Pedal im Test fällig.

Die Antwort liefert unser Test, bei dem die farbenfrohen Kunststoffpedale wirklich nicht geschont wurden. Ein simulierter Dauerlauf im Labor sollte mangelhafte Dichtungen entlarven. Dabei drehten sich die Achsen der fixierten Mountainbike-Pedale etwa 10.000 Mal, während eine scheuernde Emulsion mit feinstem Sand und Tensiden auf der Dichtung stand. Anschließend wurden die Pedale komplett zerlegt und die Lagerqualität beurteilt. Totalausfälle mussten wir dabei keine verzeichnen. Doch bei den MTB-Pedalen von DMR und Shimano hatten sich die Dichtungen aus dem Sitz gearbeitet, Schmutz drang ein. Bei HT quoll das Fett aus der Dichtung. Kein großes Problem, aber auch nicht schön und ein Magnet für Staub und Schmutz, wie sich dann im Praxistest am Geißkopf herausstellte.

Die dortige Freeride-Abfahrt diente als Teststrecke. Felsblockgerüttel, Sprünge, Drops und hüfthohe Stufen - der ein oder andere Pedalaufsetzer inklusive. Grip, Standsicherheit und Fahrkomfort wurden dabei mit identischem Sohlenmaterial analysiert. Eine Bikepark-Abfahrt ließ sich zwar mit jedem Pedalpaar meistern, die Unterschiede waren jedoch erstaunlich, und nicht mit jedem Exemplar fühlten sich die Testfahrer wirklich wohl. Den Plattformpedalen selbst dürfte es dabei wohl ähnlich ergangen sein. Denn trotz milder Temperaturen und ungetrübtem Sonnenschein war der Testtag für sie nichts anderes als die reinste Folter.

Preis

Klarer Vorteil für die Kunststoffpedale. Hier fallen einmalig hohe Preise für die Spritzgussform an. Diese muss gut konstruiert sein, um eine hohe Qualität zu gewährleisten. Das Material für die Produktion ist dann relativ preiswert. Gute Alu-Pedale kosten in der Regel mindestens 100 Euro oder mehr.

Gewicht

Den Vorteil des geringeren Gewichts verspielen MTB-Pedale aus Kunststoff durch den größeren Materialeinsatz wieder. Alu besitzt eine höhere Zugfestigkeit, die Materialdicke kann bis auf 1,2 mm Wandstärke reduziert werden. Die Wandstärke bei Kunststoff muss im Vergleich etwa 1 mm dicker sein, um ausreichend stabil zu bleiben.

Haltbarkeit

Mit dem richtigen Material sind Kunststoff-Flatpedals brutal widerstandsfähig. Glasfaser- oder Carbon-Verbundstoffe punkten hier besonders. Kunststoff ist auch elastischer als Alu und wird daher vermutlich nie brechen. Ein Pin-Ausriss kann bei beiden Materialien vorkommen. Wobei bei Alu der Pin aus dem Gewinde gerissen wird, welches dabei in der Regel zerstört wird.

Qualität

Lager und Dichtungen von MTB-Pedalen müssen hochwertig ausgeführt sein, um Verschleiß zu verhindern. Bei billigen Kunststoffpedalen ist das nicht immer der Fall. Auch Geometrie und Pin-Verteilung sind bei billigen Modellen oft weniger durchdacht. Dann werden günstige Plastikpedale schnell zum Wegwerfprodukt.

Optik

Weil MTB-Pedale aus Kunststoff durchgefärbt sind, werden Kratzer und Kerben weniger sichtbar, während bei Alu das blanke Metall unter dem Eloxal oder der Pulverbeschichtung freiliegt. Mit etwas Putzmittel und einem Lappen lassen sich Kunststoffpedale leicht wieder auffrischen und sehen dann nahezu wie neu aus.

Statement von Laurin Lehner, stellvertretender Chefredakteur FREERIDE: „Wer sich an der zerschrammten Optik von Alu-Pedalen stört, ist mit Kunststofftretern besser beraten.“

Die Pins

Bei Kunststoffpedalen werden die Pins in der Regel mit einer Mutter gesichert und nicht in ein Gewinde im Pedalkörper geschraubt. Daher setzen nahezu alle Hersteller im Test auf drei Millimeter dünne Standard-Stahl-Pins.

Die Standfläche

Je größer die Füße, desto größer sollte auch die Standfläche des MTB-Pedals sein. Nur dann findet man schnell eine passende Position und ausreichend Support auf langen Abfahrten. Vorsicht bei besonders dünnen Plattformen: Steht die Achse höher als die Standfläche, kann das zu Druckstellen und Grip-Verlust führen.

Der Einsatz von Carbon-Fasern macht Flatpedale meist unnötig teuer - bei nahezu keinem Vorteil für Funktionalität und Stabilität gegenüber Glasfasern sowie nur minimal geringerem Gewicht.

Statement von Stefan Frey, BIKE-Testredakteur: „Auch Schuhsohle und Profil spielen eine große Rolle: Weiche Gummimischungen verbacken förmlich mit den Pins. Dafür rieselt das Profil aber von der Sohle wie Parmesan von der Käsereibe.”

Die Kunststoffpedale blieben hart

Die unterschiedlichen Qualitätsstufen bei Kunststoffen lassen sich mit bloßem Auge eigentlich nicht feststellen. Extrem weiche Kunststoffe biegen sich aber spürbar durch, wenn man die MTB-Pedale an einer Tischkante mit der Handfläche kraftvoll durchdrückt. Während der Fahrt können sich solche Flatpedals an den Enden stark nach unten durchbiegen und sind für Mountainbiker quasi nicht fahrbar. Ein derartiges Problem konnten wir aber mit keinem der Plattformpedale in unserem Test feststellen.

Testergebnisse ausgewählter MTB-Pedale aus Kunststoff

Im Folgenden werden einige der getesteten Kunststoffpedale und ihre jeweiligen Stärken und Schwächen näher beleuchtet.

Crankbrothers Stamp 1

Das günstigste Stamp-Modell kann nicht an die solide Leistung der großen Brüder anknüpfen. Zwar finden auf der extrem großen Standfläche selbst Füße in Größe 46 locker Platz, was viel Bewegungsfreiheit und auch bei nicht optimal platziertem Fuß ausreichend Standsicherheit garantiert. Die etwas kurzen Pins finden aber nur wenig Halt im Profil der Schuhe. Größtes Problem ist der wulstige Mittelsteg, der auf Dauer Druckstellen verursachen kann und durch den vier der insgesamt neun Pins nahezu keinen Kontakt zur Schuhsohle aufbauen können. Verarbeitung, Gewicht und die Lagerung sind gut. Bis Schuhgröße 42 gibt es das Stamp 1 auch in kleiner Ausführung.

DMR V11

Den Klassiker von DMR gibt es jetzt auch in einer Kunststoffversion. Es ist das einzige MTB-Pedal im Test mit etwas dickeren, teils sternförmig gezackten Pins. Die funktionierten im Test erstaunlich gut mit einer etwas härteren Sohle. Ansonsten reiht sich das V11 im griffigen Mittelfeld ein. Auf der leicht konkaven Standfläche finden die Füße angenehmen Halt und lassen sich dennoch leicht umpositionieren. Zum Wechseln der Pins ist ein spezieller Schlüssel nötig. Im Testverlauf hat sich die Dichtung etwas aus ihrem Sitz gearbeitet, zudem hat sich leichtes Lagerspiel eingestellt. Der wuchtige Pedalkörper fällt im Vergleich recht schwer aus.

Ethirteen Base Flat Pedal

Nicht nur optisch ein gelungenes MTB-Pedal, auch Verarbeitung und Lagerqualität stimmen bei Ethirteen. Das Base Flat Pedal geht einen angenehmen Mittelweg aus Grip und Komfort. Zwar wandern die Füße in rumpeligen Passagen leicht auf dem Pedal, der Grip-Verlust bleibt aber kontrolliert und geschieht nie ruckartig. Zudem lassen sich die Füße leicht wieder auf den Pedalen positionieren. Die Anordnung der insgesamt elf Standard-Pins scheint gut durchdacht und gibt den Füßen auch ausreichend Halt, wenn sie mal nicht in optimaler Position auf den Pedalen stehen. Zusätzliche Stege vergrößern die Aufstandsfläche und den Komfort auf langen Abfahrten.

HT PA03A

Beim seitlichen Blick fällt auf, wie stark das HT Pedal konkav ausgeformt ist. So finden die Füße passablen Halt, auch wenn die acht Standard-Pins keinen allzu hohen Grip erzeugen. Die beiden Kunststoffstifte an der Kurbelseite nutzt man in der Praxis kaum, sie bieten keinen zusätzlichen Halt. Ähnlich wie bei Ethirteen wandern die Füße in hartem Gelände etwas auf den Pedalen, lassen sich aber leicht wieder korrekt ausrichten. Die Lager liefen im Test zwar unauffällig, allerdings trat an der Dichtung Fett aus, was zusätzlich Schmutz anzieht. So hinterließ das MTB-Pedal von HT in Sachen Verarbeitung keinen allzu guten Eindruck.

OneUp Flat Pedal Comp

Die Kunststoffpedale von OneUp befinden sich schon länger im Test und überzeugten bis jetzt mit filigraner Optik, tadelloser Haltbarkeit und überzeugendem Grip. Das schwarze Material kaschiert Macken besonders gut. Erst im Vergleich mit der Konkurrenz werden die Unterschiede deutlich, und es zeigt sich, dass die Griffigkeit erstaunlicherweise geringer ausfällt als gedacht. Daran können auch die insgesamt zehn Pins und die geriffelte Pedaloberfläche nichts ändern. Positionswechsel gelingen dafür umso leichter. Die abgerundete Standfläche dieser MTB-Pedale bietet auch großen Füßen ausreichend hohen Komfort.

SDG Comp Pedal

Weil der Pedalköper des SDG Comp Flat Pedals eher kompakt ausfällt, finden gerade Biker mit großen Füßen nicht immer auf Anhieb die ideale Position. Auch bei der Haftung liefert das SGD keine Bestwerte ab. Auffällig: An der hinteren Seite des Plattformpedals sind nur zwei Pins platziert. Das gibt dem Fuß die Möglichkeit, sich relativ frei zu bewegen - angenehm in langsamen, technischen Sektionen. Ist man aber auf schnellen, rumpligen Trails unterwegs, wandern die Füße spürbar auf den Pedalen. In Sachen Verarbeitung und Lagerqualität bleibt das schlicht gehaltene Comp unauffällig.

Shimano PD-GR400

Im Vergleich zur Konkurrenz fällt der Pedalkörper des PD-GR400 deutlich kleiner aus. Besonders große Füße finden so nicht immer die optimale Position. Die sehr dünnen Pins bohren sich dafür zuverlässig ins Profil der Sohle und erzeugen erstaunlich viel Grip, vor allem bei weichen Gummimischungen. Trotzdem muss man die Füße für einen Positionswechsel nicht komplett vom Pedal nehmen. Das günstige Shimano Plattformpedal kann leider nicht mit der gewohnten Qualität punkten. Die Schleifdichtung kann wandern und so den Weg für Schmutz ins Pedalinnere freigeben. Nach unserem Test wiesen beide Pedale deutliches Lagerspiel auf - ungewöhnlich für ein Produkt der Japaner.

Sixpack Millenium CF

Sixpack fertigt das neue Millenium CF MTB-Pedal aus Carbon-Verschnitten aus der Industrie in der Nähe von Ravensburg - was schon mal ein starkes Argument ist. Der Pedalkörper bietet einen enorme Standfläche und viel Platz, um die optimale Position zu finden. Die flache und offene Bauweise dieser Flat Pedals spart Gewicht. Bei weichen Schuhen drückt der leicht erhöhte Mittelsteg, wenn auch nicht so stark wie bei Crankbrothers. Außerdem greifen die beiden mittigen Pins so kaum ins Schuhprofil ein. Im Gelände wandern die Füße damit spürbar auf den Pedalen, der Grip ist insgesamt nur mäßig hoch. Umpositionieren geht dafür umso leichter. Nervig: Die Pins müssen selbst montiert werden.

Weitere Plattformpedale im Test

Neben den oben genannten Modellen gibt es noch eine Vielzahl weiterer Plattformpedale auf dem Markt, die sich in Preis, Gewicht, Grip und Haltbarkeit unterscheiden. Einige Beispiele sind:

  • Shimano PD-GR500: Bewährtes und günstiges Pedal mit guter konkaver Auflagefläche.
  • DMR Oilslick: Stylisches Pedal mit auffälliger Lackierung und kräftigem Grip.
  • Syntace Number Nine Titan: Edles und leichtes Pedal mit Titanachsen und hoher Qualität.
  • Hope F20: Britisches Pedal mit schicker Fräskunst und gutem Grip.
  • Tatze Blade: Superdünnes Pedal mit in der Kurbel integrierten Lagern.
  • One Up Components Comp: Pedal mit Pedalkörper aus robustem Nylon-Komposit.

Die Qual der Wahl: Welches Pedal ist das Richtige für dich?

Die Wahl des richtigen Pedals hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie z.B. dem Fahrstil, dem Einsatzbereich, dem Budget und den persönlichen Vorlieben. Wer hauptsächlich auf anspruchsvollen Trails unterwegs ist und Wert auf maximalen Grip und Stabilität legt, ist mit den Shimano Saint Pedalen gut beraten. Für preisbewusste Biker, die ein robustes und farbenfrohes Pedal suchen, sind Kunststoffpedale eine gute Alternative.

Unabhängig von der Wahl des Pedals ist es wichtig, auch auf die passenden Schuhe zu achten. Schuhe mit einer weichen Gummimischung und einem griffigen Profil bieten den besten Halt auf den Pedalen.

Klickpedale vs. Plattformpedale

Ob man sich für Klickpedale oder Flatpedals, auch Plattfrompedale genannt, entscheidet, hängt am Ende hauptsächlich von der eigenen Vorliebe und dem Können ab. Auch die Mountainbike-Disziplin sollte nicht außer Acht gelassen werden, diese ist jedoch kein ausschlaggebender Punkt. Jede Variante hat ihre eigenen Vor- und Nachteile.

Empfehlung für Anfänger und Fortgeschrittene

Wer gerade mit dem Mountainbiken begonnen hat oder mit dem Gedanken spielt, damit zu beginnen, dem raten wir eher zu Plattformpedalen. Bei diesem Pedaltyp überwiegt ein Punkt deutlich, nämlich das schnelle und vor allem einfache Absetzen des Fußes. Da der Fuß nur auf dem Pedal steht und nichts über einen Klickmechanismus verbunden ist, kann der Fuß in einer brenzlichen Situation einfach vom Pedal genommen werden. Erfahrungsgemäß tut man sich als Anfänger deutlich schwerer damit, den Fuß aus dem Klickpedal zu drehen, als Mountainbiker, die schon den ein oder anderen Trail gefahren sind und dadurch ein Verständnis für das Bike entwickelt haben. Erfahrene Biker greifen wiederum gerne zu Klickpedalen, da diese gerade auf verblockten Trails etwas mehr Kontrolle über das Bike geben und der Fuß nicht vom Pedal rutschen kann.

Einsatzzweck und Disziplin

Wie bereits erwähnt, spielt der Einsatzzweck ebenfalls eine Rolle. Cross-Country Mountainbiker greifen tendenziell eher zu Klickpedalen, da sich so effizienter pedalieren lässt. Wenn bei anspruchsvollen Touren das Bike auch mal geschultert oder geschoben werden muss, greifen die Sportler häufiger zu Flatpedals als zu Klickpedalen, da hier das Laufen deutlich angenehmer und auch sicherer ist. Gleiches gilt auch für Bike and Hike- oder Bikepacking-Touren. Im Gravity-Bereich sind hauptsächlich Plattformpedale an die Kurbeln geschraubt, da hier auch gerne mal in einer brenzligen Situation der Fuß vom Pedal genommen wird. Hier ist vor allem ein griffiges Pedal und griffige Schuhe sehr von Vorteil.

Fazit

Die Wahl des richtigen Pedals ist eine individuelle Entscheidung, die von verschiedenen Faktoren abhängt. Sowohl Klickpedale als auch Plattformpedale haben ihre Vor- und Nachteile. Plattformpedale bieten eine hohe Flexibilität und sind besonders für Anfänger und Gravity-Biker geeignet. Klickpedale ermöglichen eine effizientere Kraftübertragung und mehr Kontrolle über das Bike. Shimano bietet eine breite Palette an Pedalen für verschiedene Einsatzzwecke und Budgets. Bei der Wahl des Pedals sollte man auch auf die passenden Schuhe achten, um den bestmöglichen Grip und Komfort zu erzielen.

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