Shimano Positron Schaltung Einstellen: Eine Anleitung

Die Shimano Positron Schaltung ist eine spezielle Art von Gangschaltung, die sich von modernen Systemen unterscheidet. Sie verwendet anstelle eines Bowdenzuges einen Draht, der sowohl zieht als auch schiebt. Dies macht die Einstellung und Wartung etwas anders als bei anderen Schaltungen.

Besonderheiten der Shimano Positron Schaltung

Ein wesentliches Merkmal der Shimano Positron ist der Drahtzug anstelle eines Bowdenzuges. Dieser Draht ist in der Regel sehr langlebig, aber anfällig für Brüche an den Enden, besonders dort, wo er in den Schalthebel eingehängt oder an der Schaltung befestigt ist. Die Rasterung befindet sich in der Schaltung selbst, was die Einstellmöglichkeiten begrenzt.

Einstellung der Shimano Positron II Schaltung

Die einzige Einstellmöglichkeit bei der Shimano Positron II Schaltung ist die Schraube, die durch das Fenster sichtbar ist. Durch Drehen dieser Schraube nach rechts oder links kann der Käfig des Schaltwerks verstellt werden. Beobachten Sie den Käfig von hinten, um die richtige Drehrichtung zu bestimmen.

Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Einstellung

  1. Käfigposition beobachten: Achten Sie darauf, in welche Richtung sich der Käfig bewegen muss.
  2. Schraube justieren: Drehen Sie die Schraube vorsichtig, um den Käfig so zu positionieren, dass die Gänge sauber schalten.
  3. Funktion prüfen: Testen Sie die Schaltung, indem Sie alle Gänge durchschalten.

Es gibt nicht viel einzustellen, da die Rasterung im Schaltwerk sitzt. Dort befindet sich genau eine Schraube, mit der du die Grundeinstellung machst. Diese ist durch eine Aussparung im Parallelogramm erreichbar.

Austausch von Teilen

Wenn die Hülle des Drahtzuges beschädigt ist, empfiehlt es sich, die gesamte Einheit inklusive Zug und Schalthebel auszutauschen. Diese sind gelegentlich als Einheit erhältlich. Achten Sie auf die exakte Länge, da die Sache kaum kürzbar und nicht verlängerbar ist.

Allgemeine Hinweise zur Schaltungseinstellung

Die Feineinstellung des Schaltwerkes erfolgt mit der Einstellschraube am Ende des Bowdenzuges. Diese hohle Rändelschraube am Schaltwerk ist manchmal mit einer Feder gesichert.

Bei hoher Geschwindigkeit (high speed) verwendet man den kleinsten Zahnkranz, folglich wird mit der durch "H" gekennzeichneten Schraube das Limit beim kleinsten Zahnkranz eingestellt. Das Zurückschalten ist ebenfalls zu prüfen! Jetzt mit der unteren Schraube (bei SRAM wieder vertauscht) einstellen, wie weit das Schaltwerk nach innen schwenken kann.

Dazu müssen Sie schauen, dass der Käfig genau in der Flucht unter dem größten Kranz steht. Bei einigen großen Kränzen (ab etwa 30 Zähnen) besteht die Möglichkeit, dass das obere Schaltungsrädchen zu dicht an den Kranz gerät. Es sollte immer ein Abstand von mind.

Wird dieser Abstand größer, erfolgt der Gangwechsel unwillig, da sich die auch seitlich bewegliche Schaltungskette zu weit abbiegen kann. Durch Verstellungen an dieser Schraube kann die Reaktion der Schaltung sehr präzise eingestellt werden.

Drehen Sie die Kurbel und stellen Sie mit der Einstellschraube an der Schaltung den Bowdenzug so ein, dass nichts mehr 'rasselt'.

Setzt man sich hinter das Fahrrad, kann man beim Schalten gut erkennen, ob das Parallelogramm schön gleichmäßig von den Zahnkränzen entfernt bleibt und ob das obere Schalträdchen immer in einer Linie mit dem jeweiligen Ritzel steht, egal welcher Gang eingelegt ist. Falls letzteres nicht stimmt, ist die Abstimmung Schaltgriff - Schaltwerk - Zahnkranz nicht optimal.

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