Shimano Steps E6100 Drehmoment erhöhen: Eine detaillierte Anleitung

Der Shimano Steps E6100 ist ein beliebter Antrieb für Trekking- und City-E-Bikes, der für seine Kompaktheit, sein geringes Gewicht und seine Effizienz bekannt ist. Viele E-Bike-Nutzer wünschen sich jedoch gelegentlich eine höhere Leistung, insbesondere beim Bewältigen von steilen Anstiegen. Hier erfahren Sie, wie Sie das Drehmoment Ihres Shimano Steps E6100 erhöhen können.

Die Shimano E-Tube Project App

Die elektronischen Komponenten des SHIMANO STEPS E-Bike Systems (z.B. das Display oder ein elektronischer Schalter) sind miteinander verbunden. Auf vielfältige Weise kann man die elektronischen Komponenten des SHIMANO STEPS E-Bike Systems einstellen und besser an seinen individuellen Fahrstil und seine Bedürfnisse anpassen. Die E-Tube Project App dient dem Fahrer als flexible Schnittstelle zu seinem E-Bike und hilft ihm somit, das E-Bike System noch besser kennenzulernen.

Zunächst prüft die E-Tube Project App beim Start, ob sie auf dem neuesten Stand ist. Mit einer Aktualisierung stehen Ihnen oft weitere Benutzer-Features zur Verfügung oder die Funktionen wurden verbessert. Sollten Sie die E-Tube Project App das erste Mal starten, können Sie direkt eine SHIMANO ID erstellen.

Am unteren Rand des 4. Das Lampensymbol steht für das Informationsmenü. Hier können Sie Hintergrundinformationen zum SHIMANO STEPS System abrufen. Das Fahrradsymbol steht für das Bike Menü. Hier können Sie ihr E-Bike verbinden und später allerlei Anpassungen vornehmen. Das Zahnradsymbol steht für das Voreinstellungsmenü. Hier können Sie allgemeine Einstellungen der App aufrufen und ändern.

Anpassungsfunktionen im Bike Menü

Starten wir nun mit den Anpassungsfunktionen für Ihr STEPS E-Bike im Bike Menü. Dazu müssen Sie Ihr E-Bike zunächst mit der App verbinden. Schalten Sie dafür Ihr E-Bike ein und drücken Sie in der App auf das große Plus.

Sie können in nur wenigen Schritten die Updates selbst mit dem Smartphone durchführen, indem Sie das zu aktualisierende Bauteil auswählen, anklicken und dann unten auf Update drücken. Wichtig: Während eines Updates sollten Sie darauf achten, dass die Bluetooth LE Verbindung stabil bleibt.

Über die im Screenshot 5 rot markierte Funktion „Einstellungen“ können Sie Ihr SHIMANO STEPS System nach Ihren Wünschen konfigurieren. Die Einstellungen des SHIMANO EP8 Systems sind ganz neu in die E-Tube Project App integriert worden. Im Folgenden fokussieren wir uns deshalb auch auf die Einstellungsmöglichkeiten des EP8 Systems.

Antriebseinheit anpassen

Klicken Sie auf Unterstützen um Ihre Antriebseinheit anzupassen. Bei EP8 haben Sie zwei Fahrprofile die Sie frei konfigurieren können. Sie fahren ein E-MTB Hardtail und pendeln damit täglich zur Arbeit. Am Wochenende führt Ihr Weg in den Wald und Sie fahren dort anspruchsvolle Singletrails. Ein Profil ist zum Pendeln, daher legen Sie es auf maximale Reichweite und Komfort aus. Das zweite Profil ist für Ihren Wochenendspaß.

In jedem Profil können Sie die drei Modi: ECO, TRAIL und BOOST einstellen. Die Modi können Sie dann mit Ihrem Unterstützungsschalter am Lenker bedienen und wechseln. Die Fahrcharakteristik regelt die pedaldruckabhängige Tritt-Unterstützung in Prozent. Sie können die Antriebscharakteristik so anpassen, dass sie den jeweiligen Fahrstil und das jeweilige Gelände am besten unterstützt. Hier stehen 10 Abstufungen zur Wahl. Diese reichen von links Level 1 Eco bis rechts Level 10 Powerful.

Beim maximalen Drehmoment können Sie in allen drei Modi ECO, TRAIL, BOOST einen Anwendungsbereich von 27Nm bis 85Nm einstellen. Das hohe Drehmoment wird vor allem beim Anfahren und bei steilen Passagen spürbar. Die Fahrcharakteristik beim Start legt die Unterstützung beim Losfahren fest. Hier stehen 5 Level zur Auswahl.

Mit den Einstellmöglichkeiten der Antriebseinheit haben Sie nun ein Highlight der App kennengelernt.

Weitere Anpassungsmöglichkeiten

Unter dem Punkt Schalten können Sie, sofern vorhanden, alle Einstellung zur elektrischen SHIMANO Di2 Schaltung anpassen. Darüber hinaus können Sie die Tastenbelegung Ihrer verbauten Shifter /Schalter individualisieren. Um die Schalter einzustellen, klicken sie auf die Tasten A, X, Y. Neben den Schaltern können Sie auch Einstellungen rund um Ihr Display vornehmen.

Dazu müssen Sie auf „Display Fahrradcomputer“ klicken. Sie können hier zum Beispiel auswählen, ob die Hintergrundbeleuchtung an- oder ausgeschaltet sein soll und welche Display-Sprache verwendet wird. Das Menü ist somit besonders interessant wenn Sie eine elektrische Schaltung von SHIMANO an Ihrem E-Bike nutzen.

Hier werden Error oder Warnmeldungen des Systems gespeichert, die die auf dem Display zu sehen sind. Über das Lampensymbol können Sie stets Hintergrundwissen zu Ihrem E-Bike System abrufen. Sie können sich im Informationsmenü auch über die Unterstützungsmodi, Multi-Shift oder weitere SHIMANO Technologien informieren.

Im Voreinstellungsmenü können Sie allgemeine App Einstellungen anpassen. Sie können hier z.B. Außerdem finden Sie die Möglichkeit unter Konto -> SHIMANO ID ihre SHIMANO ID Daten einzusehen und abzuändern.

Wer nun Lust bekommen hat, auch selbst sein E-Bike mit der E-Tube Project App zu verbinden, den kann ich an dieser Stelle nur ermutigen.

Legale Alternativen zum Tuning

Es gibt eine Möglichkeit, ein E-Bike mit einem Mittelmotor so anzupassen, dass es auch steilere Anstiege bewältigen kann, ohne dabei gegen Gesetze zu verstoßen. Bei E-Bikes mit Mittelmotor kann der Fahrer die Übersetzungsverhältnisse zwischen Antrieb und Reifen verändern. Dies wird erreicht, indem ein möglichst kleines Ritzel vorne am Motor und ein möglichst großes Ritzel hinten verwendet wird.

Diese Methode funktioniert auch mit einer Nabenschaltung, obwohl eine Kettenschaltung bevorzugt wird, wie von stern.de berichtet. Viele Bosch-Motoren haben Ritzel mit 14 Zähnen als kleinste Größe. Durch den Austausch eines 14-Zahn-Ritzels gegen eines mit 20 Zähnen lässt sich eine Steigerung von 30 Prozent erzielen. Selbst wenn das originale Ritzel 18 Zähne hatte, bedeutet der Wechsel immer noch eine Steigerung von beachtlichen 22 Prozent.

Das Austauschen des Ritzels sollte in den meisten Alltagssituationen für die meisten Steigungen ausreichend sein. Falls nicht, kann zusätzlich das hintere Ritzel bei einer Nabenschaltung oder die Kassette bei einer Kettenschaltung ausgetauscht werden. Moderne Trekkingräder verwenden oft 10-fach-Kassetten, wobei das größte Ritzel 32 oder 34 Zähne hat. Dieses kann gegen eine Kassette mit 40 oder sogar 42 Zähnen ausgetauscht werden, was die Übersetzung um weitere 20 Prozent verändert.

Für diesen Umbau benötigt man eine Kettenpeitsche und ein Verschlussring-Werkzeug von hoher Qualität, da sich Kassetten oft festziehen können.

Die Umbauten beeinträchtigen den Motor nicht, da nur die äußere Übersetzung verändert wird, während der Motor selbst genauso schnell wie zuvor dreht. In seltenen Fällen akzeptiert der Motor die Änderungen nicht und gibt eine Fehlermeldung aus. Dann muss die Software von einer Fachwerkstatt angepasst werden.

E-Bike Tuning: Methoden und rechtliche Aspekte

1. Beim E-Bike Tuning werden verschiedene Methoden angewandt, um die werkseitige Geschwindigkeitsbegrenzung des Elektrofahrrads zu umgehen oder zu erhöhen.

2. Die Geschwindigkeit eines getunten E-Bikes hängt von der Art des Tunings ab. Je nach Methode kann die Geschwindigkeitsbegrenzung aufgehoben oder erhöht werden.

3. Es gibt verschiedene Modifizierungsmethoden für E-Bikes, darunter die Optimierung der Motorsoftware, der Einsatz von Tuning-Chips, das Entfernen von Geschwindigkeitsbegrenzern oder das Verändern von Sensoreinstellungen.

4. Das Gesetz zum E-Bike Tuning variiert je nach Land und Region. In vielen Ländern ist das Tunen von E-Bikes gesetzlich nicht erlaubt, da es die Sicherheit im Straßenverkehr beeinträchtigen kann. Verstöße gegen diese Vorschriften können zu Bußgeldern und anderen rechtlichen Konsequenzen führen.

Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass jegliche Modifikation an E-Bikes und E-Scootern - sei es durch Hardware-Tuning (z. B. Tuning-Chips, Dongles, Sensoradapter) oder Software-Tuning (z. B. Tuningmaßnahmen führen bei E-Bikes und E-Scootern dazu, dass diese nicht mehr zum Verkehr auf öffentlichen Straßen im Sinne der StVZO zugelassen sind. Eine rechtlich zulässige Benutzung ist daher nur auf Privatgrundstücken oder - sofern zugelassen - bei Wettbewerben möglich.

Das Führen eines durch Tuningmaßnahmen modifizierten E-Bikes oder E-Scooters auf öffentlichen Straßen kann zu einer Strafbarkeit wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis (§ 21 StVG) sowie Fahrens ohne Versicherungsschutz (§ 6 PflVG) führen.

Tuningmaßnahmen am E-Bike können zu einem Verlust von Gewährleistungsrechten und Herstellergarantien führen. Darüber hinaus können Tuningmaßnahmen bei Unfällen zu einem Verlust des Versicherungsschutzes und von Leistungen der Unfallopferhilfe führen.

Alternativen zum Tuning

5. Anstelle des Tunings gibt es alternative Möglichkeiten, die Leistung und Reichweite eines E-Bikes zu optimieren. Dazu gehören die Auswahl leistungsstarkerer Batterien, das Upgrade auf effizientere Motoren oder die Verbesserung der aerodynamischen Eigenschaften des Fahrrads.

Tuning Module

Dieses Tuning Modul hebt die 25 km/h Geschwindigkeitsbegrenzung von Shimano Steps Antrieben auf, so dass du viel schneller mit voller Motorunterstützung fahren kannst. Das bedeutet, dank sIMPLEk lässt sich das enorme Porential dieser Antriebe endlich voll auskosten.

Aktuelle Geschwindigkeit bleibt ablesbar

Bis zu einem Tempo von 20 km/h zeigt das E-Bike Display weiterhin die korrekte Geschwindigkeit an. Oberhalb von 20 km/h wird das reale Tempo über die zweite Ziffer und die Nachkommastelle der Geschwindigkeitsanzeige angezeigt. Das bedeutet, wenn dein Display z.B. eine Geschwindigkeit von 23,4 km/h anzeigt, beträgt das Tempo in der Realität 34 km/h, wird ein Tempo von 24,5 km/h angezeigt, fährst du in Wahrheit mit 45 km/h etc. Dies hat den Vorteil, dass die ablesbare Geschwindigkeit im Display stets im realistischen Bereich bleibt.

Die Maximalgeschwindigkeit und die Streckenanzeigen (zurückgelegte Strecke / Gesamtstrecke) werden -trotz Tunings- weiterhin korrekt dargestellt; allerdings werden diese Werte erst ab ca.

SIMPLEk Pro Modul

Ein immenser Vorteil des sIMPLEk Pro Moduls ist die simple Installation - im Prinzip muss man nur die Motorverkleidung entfernen, einen Stecker ziehen und das Modul dazwischenschalten. Dies erfolgt mittels passgenauer Steckverbindungen. Daraufhin muss man nur noch die Motorverkleidung wieder anschrauben und eine einmalige Kalibrierung durchführen (startet automatisch).

Bei der einmaligen Kalibrierung wird eine steigende Geschwindigkeit im Tacho angezeigt. Sobald ein Tempo von ca. 10 km/h angezeigt wird, musst du das Bike wieder abschalten und erneut einschalten. Jetzt zeigt der Tacho eine Geschwindigkeit an, die in kleinen Schritten voransteigt. Nach erfolgter Installation ist das sIMPLEk Pro Modul von außen nicht sichtbar.

In der Standard Konfiguration wird das E-Bike immer mit deaktiviertem Tuning Modul gestartet (der Motorsupport stoppt also, ganz wie gewohnt, bei 25 km/h). Um das Tuning zu aktivieren, musst du das E-Bike direkt nach dem Start in 5 Sekunden wieder abschalten, und das Bike direkt erneut einschalten. Jetzt signalisiert eine 10 km/h Geschwindigkeitsanzeige, dass das Tuning Modul aktiviert wurde.

Wichtiger Hinweis: Bitte vergewissere dich vor der Inbetriebnahme des Moduls, dass es an den korrekten Steckplatz, also den Geschwindigkeitssensor, angeschlossen ist (die Lage des Geschwindigkeitssensors wird in der beiliegenden Bedienungsanleitung erläutert). Du kannst folgendermaßen testen, ob es sich um den Stecker des Geschwindigkeitssensors handelt: Sobald der Stecker gezogen wird, erhält das System keine Tachosignale mehr und beim Drehen des Hinterrads bleibt der Tacho bei 0,0 km/h stehen.

Werkzeug

Zum Einbau eines E-Bike Tuning Chips in dein E-Bike ist mitunter Spezialwerkzeug notwendig. Bitte überprüfe vorher ob du den Motorraum öffnen musst, um an die Steckplätze des Motors heran zu kommen. Normalerweise (aber nicht in allen Fällen) ist für das Öffnen des Motorraums das Lösen der Tretkurbel notwendig. Dazu benötigst du einen Kurbelabzieher.

Bei einigen Motoren ist zusätzlich ein Spider Tool zum Öffnen des Verschlussrings am Kettenblatt wichtig - denn hier muss das Kettenblatt gelöst werden, damit die Motorabdeckung entfernt werden kann, um in das Innere des Motors zu gelangen. Möchtest du das Kettenblatt tauschen (Abnutzung, Übersetzungsverhältnis ändern), benötigt du auch hier häufig ein Spider Tool.

Das notwendige Spezialwerkzeug findest du ebenfalls in unserem Shop. Zum Lösen der Motorabdeckung bedarf es schließlich meist eines Torx- oder Inbusschlüssels.

Entscheidest du dich nicht für eine Tuning Lösung, die du in den Motorraum einbauen musst (Box, Software), so entfällt die Notwendigkeit nach entsprechendem Werkzeug.

Kompatible Motoren

Die Liste der tuningkompatiblen Motoren, die getunt werden können, umfasst eine Vielzahl von Herstellern und Modellen. Shimano STEPS: E8000, E7000, E6100, E6000, E5000 mit und ohne elektr. Es wird jedoch darauf hingewiesen, dass nahezu alle Frontmotoren und viele Heckmotoren (außer BionX, Neodrives & Xion sowie Heinzmann) nicht von der Geschwindigkeitsbegrenzung befreit werden können.

Bei E-Fahrrädern mit Automatik-Schaltung (außer Di2) und/oder Dual Battery kann es vorkommen, dass das Tuning lediglich eingeschränkt funktioniert.

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