Der Shimano Steps E8000 ist ein beliebtes Antriebssystem für E-Mountainbikes, das für seine Leistungsfähigkeit im anspruchsvollen Gelände bekannt ist. Um das e-Mountainbike-Erlebnis in vollen Zügen auskosten zu können, ist es wichtig, die Reichweite des Akkus zu optimieren. Hier erfährst du, wie du die Reichweite deines Shimano Steps E8000 Akkus erhöhen kannst.
Shimano E-Bike Akkus: Eine Übersicht
Die Shimano E-Bike Akkus sind seit Jahren ein wichtiger Akteur auf dem Markt für Fahrradteile und werden mit größter Sorgfalt zusammengebaut. Es gibt sie in verschiedenen Formen und Größen, darunter:
- Shimano BT E6000
- Shimano Akku 504
- Shimano BT E6010
- Shimano BT E8000 Modelle (z.B. BT E8035 und BT E8036)
Diese Akkus sind mit unzähligen Fahrrädern von Marken wie Stella, Gazelle, Giant und Cross kompatibel. Ein Shimano E-Bike Akku ist bekannt für sein robustes Aussehen und seine hervorragende Qualität. Die verwendeten Materialien sind so robust, dass ein Akku von Shimano selbst Schläge aushalten kann. Dadurch besitzt der Shimano E-Bike Akku zudem eine lange Lebensdauer.
Die Shimano Steps Akkus können mit den Shimano Ladegerät schnell und sicher aufgeladen werden.
Akkukapazität und Reichweite
Möchtest du zudem die Reichweite deines Fahrrads erhöhen? In diesem Fall wählst du lieber den Shimano Akku 504. Dieser Shimano E-Bike Akku Steps 500 Wh besitzt eine Kapazität von 14 Ah. Mit diesem Akku können Sie selbst eine längere Radtour problemlos ohne ein Aufladen zwischendurch vornehmen. Dennoch ist die Mitnahme eines Ladegeräts empfehlenswert.
Mit dem BT-E8036 schließt Shimano die Lücke zum großen Konkurrenten Bosch. 630 Wattstunden, schlank im Unterrohr integriert. Damit liegt der neue Intube-Akku für das Steps-System in puncto Abmessungen und Kapazität wieder auf Augenhöhe mit Boschs 625er-Powertube. Außerdem wird es mit dem BT-E8035-L noch einen kleinen Bruder des Neulings geben. Er hat exakt die gleichen Abmessungen, fällt mit 504 Wattstunden aber leichter aus. So eignet er sich besser als Zweitakku im Rucksack. Die 630er-Variante soll 3,7 Kilo wiegen, die 504er 3,1 Kilo. Zum Vergleich: Der aktuelle, kleinere Akku mit 504 Wattstunden (BT-E8035) lag knapp unter der Drei-Kilo-Marke.
Optimierung der Motorleistung
Der Shimano Mittelmotor hat eine relativ hohe Spitzenleistung. Nehmen wir zum Beispiel den Shimano Steps e6000 Mittelmotor. Dieser ist leistungsstärker als der vergleichbare Bosch Active Line Mittelmotor. Darüber hinaus hat die Shimano Akku eine größere Batteriekapazität als die Standardbatterie von Bosch.
Für ein individuelles Fahrgefühl bietet Shimano zahlreiche Möglichkeiten, das perfekt abgestimmte Antriebssystem auf deine Wünsche hin anzupassen. Von der Konstruktion bis zur Leistungsentfaltung ist offensichtlich, dass dieses Antriebssystem in das Gelände gehört. Der Shimano Steps E8000 ist ein waschechter e-Mountainbike-Motor, der in allen Einsatzzwecken dieses Pedelec-Typs seine Stärken auszuspielen weiß. Allmountain-, Enduro- und Downhill e-Mountainbikes werden von Marken wie Focus, Husqvarna oder Cannondale mit dem Shimano Steps E8000 veredelt.
Erreicht man einen steilen Streckenabschnitt oder kommt gerade aus einer Kurve, sind das Momente, in denen man sich besonders an der verzögerungsfreien Leistungsentfaltung des Shimano Steps E8000 e-MTB Antriebs erfreut. Eine feine Sensorik sorgt dafür, dass du ab dem ersten Tritt in die Pedale tatkräftig begleitet wirst, Auch in hohen Trittfrequenzen arbeitet der Elektromotor noch harmonisch und zugkräftig. Mit der Unterstützung deiner eigenen Tretleistung bis hin zu 300%, kann dir kein Berg so schnell einen Schrecken einjagen.
Das besondere an der „Trail“-Stufe des Shimano Steps E8000 ist die Leistungsentfaltung, die sich dynamisch nach dem eigenen Tretverhalten richtet. Je mehr Druck du auf die Pedale ausübst, desto mehr Unterstützung liefert dir der Antrieb. Das System erkennt dank der Sensorik, wenn die Anstrengung eine höhere Leistungsentfaltung des Elektromotors erfordert. Im „Trail“-Modus kannst du also jeden möglichen Unterstützungsgrad des Shimano Steps E8000 abrufen.
Shimano Steps E8000 konfigurieren
Wie zuvor bereits mehrfach angedeutet, ist es beim Shimano Steps E8000 e-Mountainbike Antriebssystem möglich, die Unterstützungsstufen „Trail“ und „Boost“ für deinen persönlichen Bedarf anzupassen. Von den drei Fahrmodi, oder auch Betriebsarten, die die Kraftentwicklung des Elektromotors bestimmen sind mit „Dynamic“ und „Explorer“ zwei bereits von Werk aus festgelegt. Sind die Voreinstellungen der Unterstützungsstufen nicht das, was man sich darunter vorstellt, so kann man im Zuge des Updates 2018 im dritten Modus „Custom“ selbst bestimmen, wie sich der Elektromotor je nach Unterstützungsstufe verhält.
Nach Verbindung von SC-E8000 Display und deinem Smartphone kannst du in der simpel gehaltenen E-Tube App deine Feinabstimmung des „Custom“-Modus vornehmen. Über die Anpassung der Unterstützungsstufen hinaus, kann über die Verbindung mit der App die Belegung der Schalthebel geändert werden, wenn du über eine elektronische Gangschaltung an deinem e-Mountainbike verfügst. Ebenfalls kann bestimmt werden, wie sich der Multi-Shift-Modus eben dieser Gangschaltung verhält: Ob du die Möglichkeit des Schaltens mehrerer Gänge auf einmal überhaupt nutzen möchtest, wie schnell, bzw. langsam der Gangwechsel von statten geht, ob du ein Limit der in Folge schaltbaren Gänge festlegen möchtest.
Das Display zum Shimano Steps E8000
Bei einem e-Bike, das ein Elektromotor von Shimano schmückt, genießt du nicht nur dessen überzeugende Leistung, sondern profitierst auch von einem Antriebssystem, dessen gesamte Komponenten perfekt aufeinander abgestimmt sind. Wer sein e-Mountainbike auf extremen Fahrten nutzt, der hat keine Zeit und auch kein Auge für ein großes, komplexes Display. Dieser Umstand wurde von Shimano bedacht. Das LCD Farbdisplay SC-E8000 hat nur 4 cm Durchmesser und eine angenehm aufgeräumte Anzeige. Die gegenwärtige Unterstützungsstufe ist farblich codiert und somit schon aus dem Augenwinkel zu erkennen. Weitere Funktionen umfassen wesentliche Informationen wie den Akkuladestand, die Gesamtkilometer, die Geschwindigkeit, den derzeitigen Gang und natürlich die Möglichkeit zur Verbindung mit der E-Tube App zur Individualisierung deines e-Mountainbike Erlebnisses.
Alternativen zum Tuning: Übersetzung ändern
Es gibt eine Möglichkeit, ein E-Bike mit einem Mittelmotor so anzupassen, dass es auch steilere Anstiege bewältigen kann, ohne dabei gegen Gesetze zu verstoßen. Bei E-Bikes mit Mittelmotor kann der Fahrer die Übersetzungsverhältnisse zwischen Antrieb und Reifen verändern. Dies wird erreicht, indem ein möglichst kleines Ritzel vorne am Motor und ein möglichst großes Ritzel hinten verwendet wird. Diese Methode funktioniert auch mit einer Nabenschaltung, obwohl eine Kettenschaltung bevorzugt wird.
Viele Bosch-Motoren haben Ritzel mit 14 Zähnen als kleinste Größe. Durch den Austausch eines 14-Zahn-Ritzels gegen eines mit 20 Zähnen lässt sich eine Steigerung von 30 Prozent erzielen. Selbst wenn das originale Ritzel 18 Zähne hatte, bedeutet der Wechsel immer noch eine Steigerung von beachtlichen 22 Prozent. Das Austauschen des Ritzels sollte in den meisten Alltagssituationen für die meisten Steigungen ausreichend sein.
Falls nicht, kann zusätzlich das hintere Ritzel bei einer Nabenschaltung oder die Kassette bei einer Kettenschaltung ausgetauscht werden. Moderne Trekkingräder verwenden oft 10-fach-Kassetten, wobei das größte Ritzel 32 oder 34 Zähne hat. Dieses kann gegen eine Kassette mit 40 oder sogar 42 Zähnen ausgetauscht werden, was die Übersetzung um weitere 20 Prozent verändert.
Die Umbauten beeinträchtigen den Motor nicht, da nur die äußere Übersetzung verändert wird, während der Motor selbst genauso schnell wie zuvor dreht. In seltenen Fällen akzeptiert der Motor die Änderungen nicht und gibt eine Fehlermeldung aus. Dann muss die Software von einer Fachwerkstatt angepasst werden.
E-Bike Tuning: Was ist erlaubt?
Gelegentlich wünschen sich viele E-Bike-Nutzer eine höhere Leistung, besonders wenn es um das Bewältigen von steilen Hügeln geht. Einige versuchen, durch Tuning mehr Power aus ihrem Elektrofahrrad herauszuholen, doch eigenmächtige Upgrades können rechtliche Konsequenzen haben.
Beim E-Bike Tuning werden verschiedene Methoden angewandt, um die werkseitige Geschwindigkeitsbegrenzung des Elektrofahrrads zu umgehen oder zu erhöhen. Die Geschwindigkeit eines getunten E-Bikes hängt von der Art des Tunings ab. Je nach Methode kann die Geschwindigkeitsbegrenzung aufgehoben oder erhöht werden.
Es gibt verschiedene Modifizierungsmethoden für E-Bikes, darunter die Optimierung der Motorsoftware, der Einsatz von Tuning-Chips, das Entfernen von Geschwindigkeitsbegrenzern oder das Verändern von Sensoreinstellungen.
Das Gesetz zum E-Bike Tuning variiert je nach Land und Region. In vielen Ländern ist das Tunen von E-Bikes gesetzlich nicht erlaubt, da es die Sicherheit im Straßenverkehr beeinträchtigen kann. Verstöße gegen diese Vorschriften können zu Bußgeldern und anderen rechtlichen Konsequenzen führen.
Anstelle des Tunings gibt es alternative Möglichkeiten, die Leistung und Reichweite eines E-Bikes zu optimieren. Dazu gehören die Auswahl leistungsstarkerer Batterien, das Upgrade auf effizientere Motoren oder die Verbesserung der aerodynamischen Eigenschaften des Fahrrads.
Tuning-Optionen für Shimano Steps Motoren
Die Liste der tuningkompatiblen Motoren, die getunt werden können, umfasst eine Vielzahl von Herstellern und Modellen. Shimano STEPS: E8000, E7000, E6100, E6000, E5000 mit und ohne elektr. Es wird jedoch darauf hingewiesen, dass nahezu alle Frontmotoren und viele Heckmotoren (außer BionX, Neodrives & Xion sowie Heinzmann) nicht von der Geschwindigkeitsbegrenzung befreit werden können.
Im Vergleich zum Vorgänger hat der EP8 nochmal deutlich mehr Kraft; z.B. konnte das Drehmoment von 70 Nm auf ganze 85 Nm erhöht werden. Damit hat der EP8 rund 20 Prozent mehr Power als sein Vorgängermodell. Trotzdem konnte das Volumen des EP8 Motors nochmals verkleinert werden. Da die Motoraufhängung gleich geblieben ist, profitiert man als Fahrer von noch mehr Bodenfreiheit. Doch der EP8 konnte nicht nur kleiner, sondern sogar um rund 10 Prozent leichter gemacht werden - mit einem Gewicht von gerade einmal 2,6 kg wiegt der EP8 rund 300 g weniger als der E8000.
Es gibt bereits empfehlenswerte Tuning Produkte für den neuen Shimano EP-8 Motor, z.B. Mit elektronischem Di2 Schaltwerk und ohne elektronisches Di2 Schaltwerk ? Schaltvorgänge sorgen). Ja!
Empfehlenswerte Tuning Module
- RedPed 2s: Extrem umfangreiches Tuning Modul, das auch mit der RedPed 2 App kompatibel ist. Dadurch profitiert man von sehr vielfältigen Tuning Optionen - z.B. wird das Speed Limit nicht einfach nur aufgehoben, man kann die Höchstgeschwindigkeit auch auf einen gewünschten Wert einstellen. Außerdem lassen sich ein persönlicher Aktivierungscode, oder die „Sichtbarkeit“ des Moduls in der App festlegen.
- RedPed 2plus für Shimano EP6 / EP 801: Ein sehr umfangreiches High-End Tuning Modul speziell für E-Bikes mit Shimano EP6 / EP 801 Motoren. Steuerbar über die Redped App, bietet das Modul einen sehr hohen Funktionsumfang.
- RedPed L für Shimano: Ein Tuning Modul, mit dem du die Höhe der maximalen Motorunterstützung deines Shimano E-Bike Antriebs auf einen individuellen Wert von bis zu 45 km/h anheben kannst (die 25 km/h Geschwindigkeitsbegrenzung wird aufgehoben). Die Einstellungen lassen sich ganz easy mit der EBT App festlegen.
- sIMPLEk Pro für Shimano: Dieses Tuning Modul hebt die 25 km/h Geschwindigkeitsbegrenzung von Shimano Steps Motoren komplett auf, weitergehende Funktionen gibt es nicht.
- MBIQ-S: Dieses Tuning Tool hebt die 25 km/h Geschwindigkeitsbegrenzung der E-Bike Antriebe komplett auf.
- PearTune MSO: PearTune MSO ist ein Tuning Modul, das am Motor angeschlossen werden muss. Es hebt die 25 km/h Geschwindigkeitsbegrenzung komplett auf (MSO = Max Speed Off).
- VOLspeed V4 für Shimano: Dieses Tuning Tool ist erhältlich in 2 Varianten: In der "Normal" Version lässt sich das Tuning mittels der Licht-Taste aus- und wieder einschalten.
- Badass Box 4: Auch diese Badass Box hebt die 25 km/h Geschwindigkeitsbegrenzung auf, allerdings hat die Badass Box 4 eine Reihe von Vorteilen gegenüber der Vorgängerversion (Badass Box Typ 3.3 Shimano), z.B.: Ein neues, schlankeres Gehäuse mit patentiertem Schnappverschluss, der ein noch schnelleres Auf- und Absetzen der Box ermöglicht.
Kompatibilität der neuen Shimano Steps-Akkus
Das alte Rad mit Steps-Antrieb im Handumdrehen auf eine neue Reichweiten-Stufe hieven? Ist das möglich? Diese Frage stellen sich jetzt wahrscheinlich viele, die ein E-Bike mit 500er-Shimano-Batterie besitzen. Doch dieser Traum wird leider kaum zur Wirklichkeit werden. Die Akku-Aufnahme beim integrierten System bleibt zwar identisch, in der Praxis wird für die längeren Akkus aber in nahezu keinem bestehenden Unterrohr Platz sein. Für den externen 630er ist gar eine neue Aufnahme nötig.
Die neuen Steps-Akkus von Shimano sollen ab Sommer 2020 verfügbar sein. Entscheidend für E-Biker bleibt natürlich die Frage, ab wann Hersteller passende Bikes für diese Batterien präsentieren. Konkrete Informationen gibt es dazu nicht, im Laufe der zweiten Jahreshälfte dürften aber die ersten Modelle mit 630er-Shimano-Akkus auftauchen.
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