Viele E-Bikes sind mit großen Netzladegeräten ausgestattet, die hauptsächlich für den Gebrauch zu Hause konzipiert sind. Für Mehrtagestouren stellt sich jedoch die Frage nach einer kompakteren und leichteren Ladeoption. Dieser Artikel beleuchtet die Vor- und Nachteile verschiedener Shimano Steps Ladegeräte und gibt Empfehlungen für unterwegs.
Die Fakten zum Shimano EP801
Das Update von EP8 auf EP801 geschah fast unbemerkt. Zwar vermarktete Shimano die neuen Autoshiftfunktionen, die der EP801 mit der Elektroschaltung Di2 parat hält. Doch von mehr Power unter der Haube verriet Shimano erst einmal nichts. In der Realität ist der neue Motor aber deutlich stärker geworden und hat damit die Lücke zu Boschs Performance CX geschlossen. Neben der großen Verfügbarkeit des Motors in vielen spannenden E-MTBs ist auch die breite Auswahl an Batterieoptionen ein Pluspunkt. Die meisten Hersteller setzen auf Akkus von Drittanbietern und haben dadurch Freiheit bei der Konstruktion ihrer Bikes. So fallen die E-MTBs mit Shimano-Antrieb besonders vielfältig aus.
Gewicht: 2,65 Kilo
Akkugrößen: Diverse Hersteller von 360 bis 900 Wattstunden, große Auswahl
Fahrstufen: Eco, Trail, Boost / Optional bis zu 15 Stufen individuell konfigurierbar
Leistungsdaten (max.) aus dem Labor: 79 Newtonmeter, 545 Watt
Mit Shimano Di2 automatische Schaltung möglich
Systemupdates über die App möglich
Verschiedene Shimano Ladegeräte im Vergleich
Es gibt verschiedene Shimano Ladegeräte, die sich in Größe, Gewicht und Ladezeit unterscheiden.
- Shimano EC-E6000: Das große Shimano Ladegerät wiegt 950 Gramm und ist von der Größe her für den Rucksack eher ungeeignet.
- Shimano EC-E6002: Das kleine Shimano EC-E6002 wäre zwar von Größe und Gewicht (580 gr) geeignet, lädt aber nur mit 1,8 A, eine 80% Ladung dauert 4 h.
- Shimano EC-E8004: Der EC-E8004 wiegt angeblich 450 g und misst 155 x 75 x 40 mm.
Im Vergleich zum EC-E6002 wiegt das EC-E6000-1 zwar ungefähr das Doppelte (930 statt 523g) und kostet auch ungefähr doppelt so viel (109,99€ statt 54,99€), aber lädt dieselben Akkutypen (BT-E6000, BT-E6001, BT-E6010, BT-E8010, BT-E8014, BT-E8020) in ungefähr der doppelten Zeit (2h statt 4h).
Das Shimano Steps EC-E8004 Schnellladegerät im Detail
Kleiner, leichter, schneller - Shimanos neues Ladegrät strotzt vor Superlativen und ist ein perfekter Begleiter auf Mehrtagestouren. Mit 450 Gramm spart der Winzling ganze 498 Gramm gegenüber dem Standardladegerät EC-E6000 (948 Gramm). Die Ladegeschwindigkeit ist ebenfalls beein-druckend. Von Null auf 80 Prozent schafft es der Neuling in nur zweieinhalb Stunden. Nach viereinhalb Stunden zeigt das Display die volle Ladung an. Zum Vergleich: Das Steps EC-E6000 braucht fünf Stunden für eine Akku-Ladung. Das kompakte Gehäuse ist zudem stoß- und spritzwassergeschützt, was das Ladegerät zum perfekten Begleiter auf Mehrtages-Touren macht.
Alternativen und Modifikationen
Es gibt Überlegungen, das EC-E6002 durch eine Bastellösung so umzubauen, dass es auch mit 3 oder gar 4 A Ladestrom lädt. Von solchen Modifikationen wird jedoch abgeraten, da zu viel schief gehen kann und die Risiken (Beschädigung des Akkus, Brandgefahr) nicht zu unterschätzen sind. Solche Geräte sind zertifiziert und durch entsprechend wohldimensionierte Sicherheitsreserven für den rauhen Alltagsgebrauch konzipiert, in dem diese auch bei einer Mehrtagestour real eingesetzt werden und ich würde hier aus persönlicher Sicht wirklich kein Risiko eingehen. Habe selbst über mehrere Jahre professionell Schaltnetzteile entwickelt und viel Lehrgeld bezahlen müssen.
Wichtige Aspekte beim Laden von E-Bike-Akkus
Beim Laden von E-Bike-Akkus gibt es einige wichtige Punkte zu beachten:
- Kompatibilität: Die Kompatibilität der Ladegeräte ist auf den Hersteller beschränkt. Nicht jeder Akku wird über ein Ladegerät aufgeladen.
- Spannung und Stromstärke: Wichtig ist, dass die Stromstärke und die Spannung zwischen Akku und Ladegerät aufeinander abgestimmt sind.
- Sicherheit: Die beiden kleinen Kontakte am Ladegerätestecker stellen einen Teil des digitalen Kommunikationsbusses dar, über den zwischen Ladegerät und der BMS (Battery Management System) - Platine vom Akku kommuniziert wird - dieser Bus wird auch an das Shimano - STEPS System überführt, damit auch dieses "Vitaldaten" über den Akku erhält. Zudem kann einfach zu viel bei einer solchen Aktion schief gehen und dadurch bspw.
Integration mit Di2 und Firmware-Updates
Mit der Vorstellung einer neuen Firmware ermöglicht Shimano künftig die Kombination von Rennrad-Di2-Komponenten und Shimano Steps E-Bike-Systemen. Die Firmware sorgt dafür, dass mit den elektronischen Di2-Tasten an den kombinierten Brems- und Schaltgriffen für Rennräder künftig auch die Unterstützungsmodi der Shimano Steps-Motoren ausgewählt und gewechselt werden können.
Tipps für Mehrtagestouren
Für längere Touren mit dem E-Bike gibt es einige nützliche Tipps:
- Zweitakku: Ein zweiter Akku im Rucksack bietet Unabhängigkeit.
- Probefahrt: Eine Probefahrt unter Worst-Case-Bedingungen (Mittelgebirge) gibt Aufschluss über den Akkuverbrauch.
- Ladestationen: Es gibt Apps, die Ladestationen anzeigen, oft mit kostenlosem Strom.
Alternativen
Wenn es nur ein dummes 42V Ladegerät mit Strombegrenzung ist, kann man es schlicht durch ein 42V 5A Netzteil ersetzen und die Akkus parallel dran laden.
Dazu ein Relaisboard, was in der Nacht alle Kontakte zwischen den beiden Akkus umschaltet und somit den Akku wechselt.
Radfahren mit dem Elektrofahrrad
Radfahren mit dem Elektrofahrrad hat viele Vorteile. Sie sind schneller unterwegs und müssen auch beim Radfahren mit viel weniger Widerstand umgehen. Das alles hat damit zu tun, dass ein Fahrrad Akku Bafang von einer Fahrradbatterie angetrieben wird. Und so wie ein Akku Ihres Mobiltelefons oder der Akku des Autos aufgeladen werden muss, muss auch der Akku des E-Bikes aufgeladen werden. Dafür benötigen Sie ein E Bike mobiles Ladegerät.
Auswahl eines Fahrradbatterieladegeräts
Die Auswahl eines Fahrradbatterieladegeräts erfolgt durch einen umfangreichen Vergleich der Ladegeräte. Dies ist notwendig, da es gefährlich sein kann, wenn Sie das falsche auswählen. Zum Beispiel kann das falsche E-Bike-Ladegerät verhindern, dass Sie das Fahrrad Akku Bafang komplett aufladen können. Darüber hinaus kann das falsche Ladegerät auch zu einer Überspannung des Akkus führen sowie im schlimmsten Fall sogar zu einer Explosion.
Berücksichtigen Sie die Spannung des Ladegeräts so, dass Sie mit der des Akkus übereinstimmt. Weiterhin ist die Ampere-Anzahl auch ein wichtiger zu berücksichtigender Faktor. Schließlich sollten Sie auch die Stecker vergleichen, denn wenn ein E-Bike-Ladegerät nicht richtig passt, wird der Akku beschädigt. Um auf Nummer sicher zu gehen, sollten Sie somit am besten unseren Kundendienst kontaktieren.
In manchen Fällen kann es auch passieren, dass ein bestimmtes Ladegerät nicht bei uns verfügbar ist und Sie es aus diesem Grund im Shop nicht finden konnten. Dann bestellen wir es natürlich nach. Sollte es auch damit Probleme geben, wird sich eine Alternative finden. Im Bereich der Ladegeräte für ein Fahrrad Akku können Sie zwischen verschiedenen Arten von Ladegeräten wählen. Diese können in unserem Fahrradbatterieshop leicht verglichen werden.
Ersatzladegerät
Der Kauf eines elektrischen Fahrradladegeräts ist nicht einfach. Es ist klug, wenn Sie einen Ersatz zur Hand haben, damit Sie am Ende nicht komplett ohne einen voll geladenen Akku dastehen. Die Ladegeräte können nämlich plötzlich den Geist aufgeben. Bei den Akkus erkennen Sie, dass Sie sie bald erneuern müssen, da sie nicht mehr so schnell laden oder die Kapazität abnimmt.
In unserem Shop können Sie praktische Filter auswählen, mit denen Sie die Produkte nach Preis, aber auch nach Marke und Typ sortieren können. Auf diese Weise finden Sie die für Sie passenden Ladegeräte noch schneller.
Darüber hinaus wird zwischen Original- und Universal-Elektrofahrrad für Batterieladegeräte unterschieden. Vergleichen Sie die verschiedenen Ladegeräte einfach in unserem Fahrradbatterieshop, damit Sie schnell wieder mit dem Elektrofahrrad unterwegs sein können.
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