Shimano Tiagra Griffgummi Test: Die richtige Wahl für Ihr Rennrad

Die Wahl der richtigen Schaltgruppe für ein Rennrad ist ein Thema, das viele Radfahrer beschäftigt. Am Marktführer Shimano führt ohnehin kein Weg vorbei. Der Komponentenriese aus Japan ist mit gleich drei Gruppen im Testfeld vertreten: der elektronischen Ultegra Di2 und den beiden mechanischen Top-Gruppen Dura Ace und Ultegra.

Shimano Schaltgruppen im Überblick

Wer ein neues Rennrad kauft, muss neben dem Fahrrad selbst auch eine Schaltgruppe auswählen, die das gute Stück zieren darf. Und die Auswahl an verschiedenen Arten von Shimano Schaltgruppen für Rennräder ist riesig; die Shimano Tiagra-, Shimano 105- und Shimano Ultegra-Gruppe sind nur einige Beispiele. Aber wie gut sind all diese Shimano Schaltgruppen und was sind die Unterschiede zwischen den Shimano Gruppen?

Zunächst ist es hilfreich zu wissen, welche Teile deines Rennrads eigentlich Teil einer Schaltgruppe sind. Das ist nicht so kompliziert. Dies sind natürlich in erster Linie die Schalthebel und deine Umwerfer. Alles, was zum Antrieb deines Rennrads gehört, ist in der Schaltgruppe enthalten. Und schlussendlich gehören auch deine Bremsen zur Gruppe. Aber überraschenderweise gehören Scheibenbremsen an Disc-Rennrädern nicht zur Gruppe selbst.

Bei den Herstellern der Gruppen werden glücklicherweise die gleichen Namen ziemlich konsequent für die eigenen Schaltgruppen verwendet. Dieses BMC Bike mit der Shimano Dura Ace Di2 12-fach-Schaltgruppe ist eines der echten Top-Modelle. Viele Leute denken, dass wirklich nur das allerbeste gut genug für sie ist.

Wer jetzt mit der preiswertesten Gruppe von Shimano fährt, fährt sozusagen mit einer Qualität, die mit der der Profis vor 10 oder 15 Jahren vergleichbar ist. Es ist ein Missverständnis zu glauben, dass du mit der billigsten Schaltgruppe keine Qualität erhältst. Der Unterschied liegt hauptsächlich in der Qualität der verwendeten Materialien und dem Gewicht der Schaltgruppe.

Einsteiger-Schaltgruppen

  • Shimano Tourney: Eine ideale Schaltgruppe für die ersten Kilometer. Laut Shimano ist diese Schaltgruppe ideal für sportliche Fahrten oder den Einsatz in der Stadt.
  • Shimano Claris: Die erste echte Schaltgruppe für Rennräder. Rennräder mit einer Shimano Claris-Schaltgruppe sind sehr gut für Einsteiger geeignet. Die Shimano Claris-Gruppe ist bei den Einsteigerrennrädern häufig zu sehen. Es ist eine relativ preiswerte Gruppe, die dennoch sehr langlebig und gut schaltbar ist.
  • Shimano Sora: Die letzte der Einsteiger-Schaltgruppen. Dank dem 9-Gang Dreifach- oder Zweifachschaltwerk kannst du dich für einen sehr großen Schaltbereich entscheiden.

Schaltgruppen für erfahrene Rennradfahrer

  • Shimano Tiagra: Mit der Shimano Tiagra-Gruppe kommst du zu den Schaltgruppen für die erfahreneren Rennradfahrer. Du kannst hier eine größere Kassette mit bis zu 10 Kränzen montieren. Du siehst Shimano Tiagra viel auf den teureren Rennrädern des mittleren Segments. Dies ist auch die letzte Schaltgruppe, in der du noch die Auswahl zwischen einem Zweifach- oder Dreifachschaltwerk hast, sodass du entweder 20 oder 30 Gänge haben kannst.
  • Shimano 105: Die beliebteste Schaltgruppe von Shimano. Eine Shimano 105-Gruppe kann hinten 11 Kränze haben und vorne bekommt man zwei Kettenblätter. Also insgesamt 22 Gänge. Darüber hinaus wurde die Shimano 105-Gruppe 2018 umfassend überarbeitet. Jetzt kannst du dich auch für hydraulische Scheibenbremsen entscheiden.
  • Shimano Ultegra: Mit der Shimano Ultegra-Schaltgruppe erhältst du eine echt professionelle Schaltgruppe für dein Rennrad. Alles ist aus leichten und sehr langlebigen Materialien gefertigt. Das Schalten funktioniert wie es sich gehört, leise und praktisch reibungslos. Hier kannst du auch kein Dreifachschaltwerk mehr nehmen. Natürlich gibt es bei Shimano Ultegra auch eine Variante mit hydraulischen Scheibenbremsen. Eine sehr schöne Option ist, dass du dich ab Ultegra für eine Gruppe mit elektronischer Schaltung entscheiden kannst. Dies hat den Vorteil, dass du dich nie wieder mit einer schleifenden Kette rumschlagen musst. Mit einer Ultegra Di2-Gruppe kannst du elektronisch schalten. Das elektronische Schalten mit einer Shimano Ultegra Di2 11-fach-Schaltgruppe ist nicht kabellos. Du musst also immer noch kleine elektronische Kabel durch deinen Fahrradrahmen verlegen. Natürlich benötigst du auch einen Ultegra-Akku, um die ganze Elektronik mit Strom zu versorgen.
  • Shimano Dura Ace: Die beste Schaltgruppe von Shimano. Hier bekommst du wirklich das Beste vom Besten. Die gesamte Dura Ace-Gruppe ist so optimiert, dass du wirklich jedes bisschen Kraft, das du in sie steckst, in Geschwindigkeit umwandelst. Und natürlich ist die Schaltung sehr präzise und super zuverlässig. Entscheidest du dich für die Version mit hydraulischen Scheibenbremsen? Hole dir dann auch sofort die Dura Ace-Bremsscheiben. Möchtest du noch ein bisschen besser schalten? Dann ist Shimano Dura Ace Di2 11-fach die elektronische Version, die du brauchst. Der Vorteil ist, dass beim Schalten keine Probleme mehr entstehen durch ein ausgeleiertes Kabel.
  • Shimano Ultegra R8100 Di2 und Shimano Dura Ace R9200 Di2: Die neuesten und fortschrittlichsten Ergänzungen der Shimano-Gruppen. Abgesehen davon, dass es sich bei diesen Schaltgruppen um 12-fach-Gruppen handelt und nicht, wie bei ihren Vorgängern, um 11-fach-Gruppen, wurden die Schaltgeschwindigkeit und die Qualität der Ultegra und Dura Ace Di2 12-fach erheblich verbessert. Daher bieten diese Gruppen ein unvergleichliches Schalterlebnis bei jeder Belastung.

Qualitätsunterschiede zwischen den Schaltgruppen

Auch für Rennräder werden sehr günstige Schaltgruppen angeboten. Aufgrund des rein sportlichen Einsatzbereiches von Rennrädern empfehlen wir allerdings nicht unter einer Shimano Tiagra einzusteigen und gehen deshalb auch nicht genauer auf die Gruppen darunter ein.

Die Rangordnung der Gruppen: Der Einsteiger Bereich startet bei der Tiagra Gruppe und die hochwertigste Gruppe, Shimano Dura Ace, wird von den besten Teams der Welt bei den härtesten Rennen gefahren. Egal ob von der gemütlichen Wochenendausfahrt oder den anspruchsvollsten Einsatz, von Shimano gibt es eine passende Gruppe für jeden Bedarf. Der Name gibt also die Information über die Qualitätsstufe der Gruppe. Die Nummer hinter dem Namen indexiert die Generation der Gruppe. Beispielsweise ist die 105 R7000 die neueste Iteration der 105er und ihr Vorgänger war die R5700.

Von Gruppe zu Gruppe werden hochwertigeren Materialien und genauere Fertigungstoleranzen verwendet. Das bedeutet, dass die hochwertigen Gruppen aufwändiger zu fertigen sind und die hochwertigen Materialien zusammen mit dem größeren Herstellungsaufwand einen höheren Preis, allerdings auch eine genauere Schaltperformance und geringeres Gewicht erzeugen. Beispielsweise wiegt eine 11-28 Zähne Kassette der Dura Ace Gruppe 193g und eine 105er Kassette mit gleicher Abstufung 284g. Dieser Gewichtsvorteil wird durch einen Carbon Ritzelträger und Titanritzel erzielt. Die 105er Kassette ist damit also knapp 50% schwerer als die Dura Ace Kassette, allerdings auch ca. 80% günstiger.

Detaillierte Betrachtung einzelner Gruppen

Tiagra R4700

Wie oben bereits erwähnt, ist die Tiagra Gruppe an Einsteiger gerichtet und bietet einen günstigen Preis mit guter Funktionalität, allerdings leichten Abstrichen in puncto Gangauswahl und Ergonomie. Tiagra verfügt über eine Kurbel mit zwei oder drei Kettenblättern, obwohl eine dreifach Kurbel im Rennrad Bereich recht selten anzutreffen ist, und einer 10-Fach Kassette. Seit der 4700er Serie ist die Tiagra auch mit hydraulischen Scheibenbremsen erhältlich. Die Brems-Schalthebel sind in ihrer Form sehr ähnlich zur aktuellen 105er und Ultegra. Die Felgenbremshebel unterscheiden sich hingegen stark von der Ergonomie der neuesten Hebel.

Die Auswahl an Übersetzungen der Kassette sind recht eingeschränkt im Vergleich zu den hochwertigeren Gruppen.

105 R7000

Bei jeder neuen Generation der 105er schreiben die Fachzeitschriften “die 105er ist näher an Ultegra als je zuvor” und es stimmt. Die R7000 Ist fast identisch zur Ultegra was die Ergonomie und Übersetzungen angeht. Die Brems-Schaltgriffe gibt es sogar in einer kleineren Version für Fahrer*innen mit kleinen Händen.

Wie auch die mechanischen Ultegra und Dura Ace, gibt es auch die 105er Gruppe nur noch mit zweifach Kurbeln und 11 Ritzeln an der Kassette. Die Übersetzungsbandbreite wird über die Kettenblätter (Standard 53-39, Semi-Compact 52-36 oder Compact mit 50-34 Zähnen) und die Kassette erzeugt, die es mit einer maximalen Zähnezahl von 25 bis 34 Zähnen gibt.

Ultegra R8000

Jetzt kommen zum ersten mal in der Gruppenreihenfolge Leichtbaukomponenten und besonders hochwertige Materialien zum Einsatz. Das bedeutet zum einen Gewichtsersparnis und etwas genauere Schaltvorgänge sowie ein präziseres Schaltgefühl. Sowohl die Kette als auch die Kassette bekommen eine spezielle Beschichtung, die für schnellere Schaltvorgänge sorgt. Insgesamt sorgen viele Anpassungen im Detail für ein spürbar besseres Schaltverhalten und geringeres Gewicht gegenüber der 105er Gruppe.

Dura Ace R9100

Carbon, Titan und ein unvergleichliches Finish. Die Dura Ace ist als Top Gruppe bis ins letzte Detail entwickelt und definitiv an die Rennfahrer und absoluten Enthusiasten gerichtet. Hier geht es darum, die letzten Gramm Gewichtsersparnis herauszukitzeln und weniger um eine Verbesserung der hervorragenden Schaltperformance der Ultegra.

Di2 Ultegra 8100 und Dura Ace 9200

Mit dem 12. Ritzel, neuen Schaltungstechnologien und verbesserter Bremsperformance sitzen die Ultegra und Dura Ace Di2 Gruppen an der Spitze der Rennrad Gruppen von Shimano. Das zusätzliche Ritzel an der Kassette wurde schlau integriert und sorgt für eine besonders feine Abstufung bei fast jeder Geschwindigkeit. Die Hyperglide+ Technologie aus den neuesten MTB Gruppen wurde in die neuesten Di2 Gruppen adaptiert und macht Schaltvorgänge geschmeidiger und schneller.

Die größte Neuerung neben dem 12. Ritzel ist die kabellose Übertragung von Schaltbefehlen der Bremsschalthebeln.

Bis auf Tiagra sind die aktuellen Rennrad Schaltgruppen alle mit zweifach Kurbeln und 11-fach Kasetten ausgestattet. Die großen Unterschiede liegen in der Verarbeitungsqualität, den Fertigungstoleranzen und verwendeten Materialien.

Praxistest: Focus Cayo Al Disc Tiagra

Das Focus Cayo Al Disc Tiagra ist, wie der Name schon sagt, ein Rennrad mit Aluminiumrahmen, ausgestattet mit hydraulischen Scheibenbremsen und einer Shimano Tiagra 2×10-fach Gruppe. Derart ausgestattet richtet sich das Rad offensichtlich an ambitionierte Einsteiger und Hobbysportler. Der Rahmen ist aus Aluminium, was bei Rennrädern in dieser Preis- und Ausstattungsklasse immer noch erste Wahl ist.

Die Geometrie des Rahmens ist durchaus sportlich, man kann fast von einer klassischen Rahmengeometrie sprechen. Das Oberrohr fällt zum Sattelrohr kaum ab, auch das Steuerrohr ist verhältnismäßig kurz. Auch optisch gefällt der Rahmen durch die innen verlegten Züge und Hydraulikleitungen. Die Verarbeitung ist durchweg gut, die schwarz-weiße Farbgebung kommt ohne große Effekte aus und gefällt durch ihre Schlichtheit. Eine Besonderheit sind die Ösen am Hinterbau, mit denen sich ein festes Schutzblech anbringen lässt.

Auf dem Rad war ich zunächst von der sportlichen Sitzposition durchaus positiv überrascht. Die meisten Rennräder im Einstiegsbereich kommen eher mit komfortablen Rahmengeometrien daher. Auf der Testrunde, die ich mit dem Cayo gefahren bin, machte das Rad vor allem auf schnellen, flachen Passagen einen wirklich flinken Eindruck. Das Focus Cayo Al Disc Tiagra geht dementsprechend auch gut nach vorn, der Aluminiumrahmen ist wunderbar steif ohne unkomfortabel zu wirken. Zwar schluckt das angesprochene Cayo Disc 105 durch seinen Carbonrahmen Fahrbahnunebenheiten souveräner, beim Cayo Al bekommt man hingegen mehr Feedback von der Straße. Nebenbei tragen auch die 25 Millimeter breiten Reifen einiges zum Fahrkomfort bei. Insgesamt zeigt sich der Rahmen des Focus Cayo Al Disc Tiagra also steif und sportlich, ohne dabei große Komforteinbußen mit sich zu bringen.

Überaus positiv überraschen konnte die Shimano Tiagra-Gruppe. Auf meiner Testfahrt lieferte diese für eine Gruppe aus dem Einstiegsbereich wirklich präzise und knackige Schaltvorgänge. In dieser Hinsicht steht die Tiagra den in der Shimano-Hierarchie höher eingestuften Gruppen in nichts nach. Auch das etwas höhere Gruppengesamtgewicht ist nichts, was sich auf meiner Testfahrt mit dem Cayo Al negativ bemerkbar gemacht hätte.

Ein wesentlicher Unterschied zu den Top-Gruppen 105, Ultegra und Dura Ace ist jedoch der Umstand, dass die Tiagra „nur“ über einen 2×10-fach Antrieb verfügt. Die Top-Gruppen werden inzwischen standardmäßig als 11-fach ausgeführt. Aber den „fehlenden“ Gang habe ich auf meiner Testfahrt nicht vermisst.

Ein Highlight am Focus Cayo Al Disc Tiagra ist definitiv die hydraulische Scheibenbremsanlage. Die Shimano BR-RS405 befindet sich ebenfalls auf Tiagra-Niveau, einen Unterschied zur hydraulischen 105er Bremsanlage konnte ich auf meiner Testfahrt allerdings nicht feststellen. Die Scheibenbremsen verzögern zuverlässig und ohne große Handkräfte aufbringen zu müssen. Die höhere Bremskraft und die Verschleiß- und Wartungsarmut gegenüber Rennradfelgenbremsen sind dabei ein weiterer Vorteil.

Die Laufräder mit Felgen aus dem Hause DT Swiss sind superstabil aufgebaut. Zwar werden sie nicht unter Leichtbau geführt, jedoch machen sie einen absolut unerschütterlichen Eindruck auf schlechten Wegen. Auch am Focus Cayo Al Disc Tiagra kommt wieder das Focus-eigene R.A.T.-Steckachsensystem zum Einsatz, welches die Stabilität einer Steckachse mit einem cleveren Schnellspannsystem verbindet. Der Ein- und Ausbau der Laufräder in ist so in Sekundenschnelle möglich.

An Sattel, Sattelstütze und Vorbau von der Focus-eigenen Marke Concept gibt es nichts auszusetzen. Die Teile sind gut gewählt und auf das Rad abgestimmt.

Das Focus Cayo Al Disc Tiagra ist eine absolute Empfehlung für alle Hobbyrennradfahrer, die ein sportliches, zuverlässiges und zeitgemäßes Rennrad suchen, das auch das ganze Jahr über für schnelle Trainingsrunden genutzt werden kann. Vor allem die hydraulischen Scheibenbremsen und die Tiagra-Gruppe können dabei auf ganzer Linie überzeugen.

Shimano Tiagra im Test: Was Fahrrad-Profis sagen

Die jüngste Tiagra-Gruppe von Shimano ist zum Geheimtipp gereift. Fahrrad-Profis sind sichtlich angetan von Shimanos preisgünstiger Komponentengruppe: "Technisch bewegt sich die Tiagra auf dem Level der alten 105, optisch fast schon auf dem Niveau einer Ultegra", urteilt Frank Greifzu, Marketingleiter des bayerischen Herstellers Cube.

Unter den Begriff "Komponentengruppe" fasst man üblicherweise die technisch und optisch aufeinander abgestimmten Bremsen, Schaltung, Griffe, Kurbeln und Kettenblätter.

Seit ihrer jüngsten Generalüberholung 2015 hat die unterhalb der Gruppen Ultegra und 105 angesiedelte Tiagra einen gewaltigen Sprung nach vorn gemacht. Die Schaltzüge verlaufen nun elegant unter dem Lenkerband statt wie vormals vor dem Lenker. Die Griffgummis liegen genauso gut in den Händen wie bei Ultegra & Co.; die Kurbel greift das moderne Vierarm-Design der teureren Shimano-Gruppen auf. Und die Oberflächen glänzen heute in edlem Meteorgrau - statt wie früher in Silber.

Auch technisch und funktional ist die aktuelle Tiagra weit von ihrer Vorgängerin entfernt. Vor allem bei der Schaltleistung ist der Unterschied zu Ultegra und 105 kaum noch wahrnehmbar.

Die Bedienkräfte für den vorderen Umwerfer sind durch einen längeren Hebelarm auf ein nie gekanntes Niveau gesunken; die Kette flutscht derart mühelos vom kleinen aufs große Kettenblatt und wieder zurück, dass selbst Fahrer einer zehn Jahre alten Version der Top-Gruppe Dura-Ace neidisch werden könnten.

Die Felgenbremsen verfügen jetzt über reibungsmindernde Kugellager zwischen den Bremsarmen. Vor allem aus der meistgefahrenen Position, mit den Händen auf den Griffhöckern, sind die Bedienkräfte deutlich niedriger.

Vergleich der Shimano Rennradgruppen

Die folgende Tabelle fasst die wichtigsten Merkmale der verschiedenen Shimano Rennradgruppen zusammen:

Gruppe Anzahl Gänge Materialien Empfohlener Einsatzbereich
Tiagra 2x10 Aluminium, Stahl Einsteiger, Hobbyfahrer
105 2x11 Aluminium, Stahl Ambitionierte Hobbyfahrer
Ultegra 2x11 Aluminium, Carbon Professionelle Fahrer, ambitionierte Hobbyfahrer
Dura Ace 2x11, 2x12 (Di2) Carbon, Titan, Aluminium Rennfahrer, Enthusiasten

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