Shimano Unisex Schuhe im Test: Die richtige Wahl für Radfahrer

Eine durchschnittliche Person in Deutschland besitzt ca. 15 Paar Schuhe. Lohnt es sich, in ein weiteres Paar zu investieren und sich noch zusätzlich Bike-Schuhe zuzulegen? Bislang hatten einfache Sportschuhe für die E-Bike-Tour genügt. Oder können die Shimano Schuhe doch mehr als nur gut aussehen?

Shimano SH ET5W E-Bike-Schuhe im Test

„Brauche ich das?“, dachte sich unsere damals neue Testerin und E-Bike Neuling Susanne, als man ihr die Shimano SH ET5W E-Bike-Schuhe als Testprodukt hinstellte. Was schon bei der ersten Anprobe auffällt: Der Flatpedal-Bike-Schuh sitzt angenehm am Fuß und lässt sich auch abseits des Fahrrads bequem tragen. Auch auf dem Trail sitzt der Schuh komfortabel und lässt sich beim Gehen gut abrollen - perfekt, wenn man mal das Bike über ein Hindernis tragen oder in nicht fahrbarem Gelände schieben muss.

Noch wichtiger ist natürlich die Performance auf dem Bike. Den Unterschied zu einem herkömmlichen Sneaker oder zu Wanderschuhen merken selbst Einsteiger sofort. Die Schuhe gehen durch die speziell geformte Sohle mit adaptiven Querrillen eine stabile Verbindung mit den Pin-Pedalen ein, dadurch fühlt sich der Fahrer sicher mit seinem Rad verbunden. Angenehmer Nebeneffekt: Dadurch dass der Fuß gut auf dem Pedal haftet, reduziert sich die Anzahl der kleinen Verletzungen beim versehentlichen Abrutschen von den Pin-Pedalen. Außerdem wird so verhindert, dass die Pins auf den Pedalen den normalen Sportschuh langfristig zerstören.

Der Shimano SH ET5W konnte uns auch in puncto Kraftübertragung überzeugen, durch die halbfesten Platte in der Zwischensohle ist sie optimal. Dank seines angenehmen Gehkomforts eignet sich der Bike-Schuh sehr gut für Tourenfahrer, die während oder nach der Tour ein Stück laufen wollen, ohne die Schuhe wechseln zu müssen. Die Sohlenhärte stellt eine gelungene Balance zwischen Steifigkeit für die Flat-Pedale und Flexibilität zum Gehen dar. Für den alleinigen Einsatz als Wanderschuh würden wir ihn nicht empfehlen, da er durch die verstärkte Sohle dann doch zu steif für längere Wandertouren ist. Dafür vermittelt er auf leichten Trails ein sicheres Fahrgefühl.

Auch Verarbeitungsqualität, Komfort und Funktionalität stimmen, seinen Preis von knapp 100 Euro ist der Schuh auf jeden Fall wert. Der Shimano SH ET5W E-Bike-Schuh ist ein funktionaler Flatpedal-Schuh mit sehr gutem Tragekomfort, der aufgrund seiner Sohlenkonstruktion ideal für größere Touren und leichte Trails ist. Die verstärkte Zehenkappe bietet zusätzlichen Schutz. Auch einen kleinen Fußmarsch auf seiner Tour kann man mit ihm bedenkenlos in Kauf nehmen.

Shimano SH-RC702 Rennradschuhe im Test

Gehörst du zu den Mountainbikern, die zur Abwechslung gerne auch mal auf einem Rennrad unterwegs sind? Und hast du dir schon mal die Frage gestellt, ob spezielle Rennradpedale und -schuhe einen großen Unterschied machen? Falls ja, haben wir etwas gemeinsam. Nachdem ich nun jahrelang auf meinem Rennrad der Einfachheit halber mit Mountainbike Klickpedalen unterwegs war, habe ich dieses Jahr das System gewechselt und mit den Shimano SH-RC702 sind meine ersten Rennradschuhe eingezogen.

Dass ich mich für die Shimano SH-RC702 entschieden habe, liegt in erster Linie daran, dass ich bereits seit vier Jahren im Gelände mit den Shimano SH-XC7 unterwegs bin. Wer meinen Testbericht damals gelesen hat, weiß, dass ich damit sehr zufrieden war und noch immer bin. Da die beiden Modelle in Bezug auf das Design sehr ähnlich sind, war ich mir ziemlich sicher, dass ich damit keinen Fehlgriff machen würde. Und das Beste: Der Shimano SH-RC702 ist in weiß erhältlich. Rennradschuhe müssen einfach weiß sein, was meint ihr?

Als ich die Schuhe zum ersten Mal in den Händen hielt, dachte ich „wow, sind die leicht!“ Und auch die steife Carbonsohle sprang sofort ins Auge. Dank der beiden feineinstellbaren BOA L6-Drehverschlüsse lässt sich der Schuh schnell und präzise schließen. Was die Passform angeht, muss ich sagen, dass der Schuh im Vergleich zum Mountainbike Modell etwas kleiner ausfällt und auch schmaler geschnitten ist. Für diejenigen, die zu etwas breiteren Füßen neigen, bietet Shimano aber viele Schuhmodelle, auch den SH-RC702, in einer breiteren Variante an.

Als Obermaterial hat Shimano für den Schuh eine Kombination aus geschmeidigem Kunstleder mit Perforation und einem leichten Netzgewebe gewählt. Bei den Pedalen habe ich mich für die Shimano Ultegra PD-R8000 entschieden. Der Pedalkörper besteht aus Carbon, wodurch das Gewicht etwas leichter ausfällt als bei den günstigeren Modellen. Die dazugehörigen Shimano Schuhplatten gibt es in drei verschiedenen Ausführungen, die sich in der Bewegungsfreiheit und Farbe unterscheiden. Während die gelbe Variante noch 6° Bewegungsfreiheit bietet, handelt es sich beispielsweise bei den roten Schuhplatten um eine feste Ausführung.

Im Vergleich zu den Mountainbike Pedalen haben Rennradpedale eine größere Auflagefläche, wodurch der Druck beim Treten in die Pedale gleichmäßig verteilt und so eine optimale Kraftübertragung erzielt wird. Der größte Nachteil von Rennradschuhen ist, dass man aufgrund der glatten Sohle nur schlecht damit laufen kann. Besonders Treppen erfordern erhöhte Aufmerksamkeit, da man mit den Schuhen schnell ins Rutschen kommen kann. Damit man etwas mehr Grip hat, haben die meisten Hersteller jedoch schon Gummi an den Cleats befestigt.

Die Schuhplatten sind Verschleißteile und nutzen sich relativ schnell ab. Dass ich das Ein- und Ausklicken anfangs wenige Male üben muss, hätte ich nicht erwartet. Auch dass man nicht von beiden Seiten einklicken kann, ist etwas gewöhnungsbedürftig. Es dauert aber nicht lange bis es zur Routine wird und inzwischen kann ich sagen, es war die beste Entscheidung überhaupt endlich auf ein Rennrad Pedalsystem zu wechseln. Das Fahrgefühl ist aufgrund der Auflagefläche einfach anders. Insbesondere im Wiegetritt hat man das Gefühl den Druck komplett auf das Pedal übertagen zu können. Wer also auch schon länger überlegt, das Pedalsystem zu wechseln, dem kann ich diesen Schritt nur empfehlen.

Rennradschuhe im Test: Ein Überblick

Auf den ersten Blick haben Stiletto-Pumps von Manolo Blahnik mit Top-Rennrad­schuhen außer dem exklusiven Preis wenig gemeinsam; wobei Blahniks für 460 Euro - der Preis des teuersten Schuhs im Test - nur im Ausverkauf zu bekommen sind. Auf den zweiten Blick kann man als Gemeinsamkeit feststellen, dass hohe und höchste Preise keine Gewähr für bequeme Schuhe sind.

Style ist aber auch bei Rennradschuhen kaum weniger wichtig als bei Mode-Tretern, abzulesen daran, dass viele Hersteller ihre Modelle in Weiß fertigen bzw. unter ihren farbigen Varianten bevorzugt weiße Exem­plare für unseren Test ausgewählt haben - eine schicke, aber auch empfindliche Farbe, die nach dem einen oder anderen Regen­marathon auch ins Schmuddelgrau changieren kann. Mindestens ein Merkmal teilt der Discounter-Schuh schon mal mit den meisten Mitbewerbern im Test: Sie alle verwenden keine speziellen Leisten für Männer und Frauen, sondern eine Unisex-Form, die möglichst vielen Füßen passen soll. Shimano und Specialized bieten jeweils zwei unterschiedlich breite Leisten an. Auf diese Weise steigt die Wahrscheinlichkeit für Menschen mit schmalen wie mit breiten Füßen, einen ­passenden Schuh zu finden.

Die Bedeutung des Verschlusses und der Passform

Der passende Leisten ist die eine wichtige Voraussetzung, um auch nach Stunden im Sattel noch schmerzfrei zutreten zu können; eine andere ist die Qualität der Schnürung, mit der man den Schuh an den Fuß fesselt. Schaut man sich das Testfeld an, stellt man fest: In dieser Preisklasse ist der Drehverschluss - bzw. sind zwei davon - Standard. Er stammt, außer bei Sidi und Van Rysel, von Marktführer Boa, der damit viele Arten von (Sport-)Schuhen ausrüstet, inzwischen sogar Skistiefel. Grundprinzip ist eine Spule, die ein dünnes, extrem reißfestes Seil aufwickelt; die Modelle IP1 und Li2 können das in beide Richtungen, um den Schuh in feinsten Abstufungen zu schnüren. Besonders komfortabel ist, dass das auch im Sattel sitzend und mit einer Hand geht.

Eine weitere Qualität der teuren Schuhe ist ihr geringes Gewicht. Ein paar Lagen Carbon ergeben dünne, leichte und trotzdem biegesteife Sohlen, damit man möglichst ­wenig Tretkraft in deren Verformung steckt. Hierbei sind günstigere Schuhe mit Nylonsohlen (trotz Glasfaserverstärkung) funktional im Nachteil.

Unisex-Modelle und Passform für Frauen

Bei den Einladungen zu unserem Test fiel auf: Immer weniger Hersteller bieten unterschied­liche Schuhe für Frauen und Männer an. Stattdessen sortieren sich die absoluten Top-Modelle in die Kategorie “Unisex” ohne ­Unterscheidung zwischen Mann und Frau. Idealerweise sollen diese Unisex-Modelle kleinen und großen, schmalen oder breiten Füßen passen. Das größte Spektrum an Größen, inklusive halber Größen, bietet Fizik von 36 bis 48. Weniger Größenauswahl gibt es bei Shimano oder Spe­cial­ized, wobei diese mit unterschiedlich breiten Leisten punkten. Das sind die besten ­Voraussetzungen dafür, für jede(n) einen passenden im Sortiment zu haben.

Testergebnisse und Empfehlungen

Rennradschuhe mit Klickpedal-Kompatibilität sind bei Rennrädern schon vor vielen Jahren zur Norm geworden, spezielle Rennradschuhe gibt es seit Jahrzehnten. Waren vor 40 Jahren noch Lederschuhe erhältlich, die in sogenannten Hakenpedalen gefahren wurden, sind inzwischen sensibel auslösende Klickpedale der Standard - und Rennradschuhe, die aus raffinierten Kunstfaser-Kombinationen hergestellt werden und mit zahlreichen technischen Funktionen ausgestattet sind.

Im Test haben wir uns 27 Modelle der verschiedensten Preisklassen angesehen, vom günstigen Einsteigerschuh bis hin zum teuren Luxusmodell. Shimano ist mit dem RC702 ein speziell für ambitionierte Rennradfahrer toller Schuh gelungen. Im Hinblick auf Kraftübertragung und Einstellbarkeit erreicht der Schuh im Test Bestwerte. Mit knapp 600 Gramm Paargewicht ist der RC702 einer der leichteren Rennradschuhe im Test.

Wer auf der Suche nach einem fair bepreisten, komfortablen und für viele Fußtypen geeigneten Rennradschuh ist, findet mit dem Scott Road Team BOA einen dankbaren Partner für Rennradaktivitäten aller Art. Van Rysel aus dem Hause Decathlon hat mit dem RCR einen innovativen und optisch ansprechenden Rennradschuh entworfen, der sehr viel bietet - besonders eine tolle Kraftübertragung und einen komfortablen Sitz. Der Sidi Ergo 6 begeistert durch seine wertige, langlebige Verarbeitung und die sehr gutmütige Passform, durch die sich auch Rennradler mit etwas breiteren Füßen wohlfühlen. Der Mavic Cosmic BOA bringt so ziemlich alles mit, was Rennradfahrer benötigen: hoher Tragekomfort, Schnellschnürsystem und geradlinige Optik.

Rennradschuhe sind ausschließlich zum Rennradfahren gedacht, das spiegelt sich auch im Profil wider. Für den kurzen Weg von der Haustür zum Rennrad, zum Getränkeholen im Supermarkt oder zum Café nach der Tour sind Rennradschuhe geeignet. Im Rennradsektor haben sich einige wenige Pedaltypen durchgesetzt: Shimano SPD-SL, Look, Time und Speedplay.

Rennradschuhe sollten relativ passgenau sitzen. Im Gegensatz zu Wanderschuhen, wo durchaus ein wenig »Luft« sein kann, sind Rennradschuhe Teil des Antriebs. Man sollte stets im Hinterkopf behalten, dass man beim Rennradfahren nicht nur nach unten auf die Fahrradkurbel drückt, sondern der Antriebsvorgang auch das »Ziehen« bei der Aufwärtsbewegung der Kurbel beinhaltet.

Der Shimano RC702 richtet sich an leistungsorientierte Rennradler. Gleich bei der ersten Testrunde merken wir: Dieser Schuh hängt viele andere besonders hinsichtlich der Kraftübertragung ab. Langstreckenfahrer, die nicht auf jedes Gramm Gewicht Wert legen und einen komfortablen, fair bepreisten Schuh suchen, werden mit dem Scott Road Team BOA glücklich. Scott hat einen überzeugenden Mittelweg aus Komfort und Performance gefunden. Der Van Rysel RCR nimmt den wohl steilsten Einstieg in den Test. Während unseres Radmarathons merken wir bereits auf den ersten 40 Kilometern, dass ein Großteil der in den Schuh gesteckten Kraft auch in Vortrieb verwandelt wird.

Empfohlene Rennradschuhe
Schuhmodell Zielgruppe Besondere Merkmale
Shimano RC702 Leistungsorientierte Rennradfahrer Hohe Kraftübertragung, gute Einstellbarkeit
Scott Road Team BOA Langstreckenfahrer Komfort, fairer Preis
Van Rysel RCR Leistungsorientierte Fahrer Exzellente Kraftübertragung, komfortabler Sitz
Sidi Ergo 6 Rennradfahrer mit breiteren Füßen Hochwertige Verarbeitung, gute Passform
Mavic Cosmic BOA Allrounder Hoher Tragekomfort, Schnellschnürsystem

Flatpedal-Schuhe im Test

Im Gegensatz zu Klickpedal-Schuhen sind Modelle für Flatpedals nicht fest mit dem Pedal verbunden. Schuhe für Klicksysteme werden hingegen über sogenannte Cleats mit dem Pedal verbunden. Je nach Ausführung sind die Schuhe auf klassische Allmountain-Touren oder den Einsatz im Dirt- oder Bikepark zugeschnitten. Im folgenden Abschnitt haben wir uns zunächst den Schuhen für Plattformpedale gewidmet.

Der Vaude AM Moab Tech bietet das beste Paket in unserem Test, wodurch er verdient unser Testsieger geworden ist. Die ausgeklügelte Sohle bietet top Grip auf dem Flatpedal, aber auch beim Gehen im Gelände. Der Vaude AM Moab Mid STX bietet einen hervorragenden Grip auf der Pedale. Der Vaude AM Moab Mid STX ist ein klassischer Schnürer, bietet jedoch die gleiche Sohle wie unser Testsieger und dadurch einen vergleichbar hervorragenden Grip auf dem Pedal und beim Gehen. Der Schuh ist jedoch höher geschnitten und besitzt ein Obermaterial aus Nubuk-Leder sowie eine zu 100 Prozent recycelte Sympatex-Membran, was den Schuh wasser- und winddicht macht.

Der Shimano ET5 ist ein klassischer MTB-Schuh für ausgedehnte Allmountain-Touren und für die eine oder andere kleine Bike-and-Hike-Tour bei trockener Witterung. Der Specialized 2FO Roost Flat Syn ist ein klassischer Flatpedal-Mountainbike-Schuh in lässiger Optik. Der Schuh baut auf dem Plattformpedal einen erstaunlichen Grip auf und ist hier der beste im Test, wodurch er sich eine Empfehlung von uns verdient hat.

Vaude AM Moab Tech: Der Testsieger

Der Vaude AM Moab Tech hat es bei unserem Test zum Testsieger geschafft. Das synthetische Obermaterial besitzt im Zehenbereich sowie an den Seiten große Mesh-Einsätze, wodurch der Schuh eine spürbar gute Belüftung besitzt. So ist der Schuh auch an heißen Tagen gut zu tragen, bei Regen oder Kälte wird es aber dadurch schnell nass und kalt im Schuh. Der Moab Tech ist somit ein MTB-Schuh für die warme Jahreszeit.

Ein erstes Highlight des Schuhs ist das Boa-L6-Verschlusssystem. Durch Ziehen des Verstellrades lässt sich der Schuh weit öffnen, um den Schuh bequem an- und ausziehen zu können. Durch Drehen am Rad werden die Schnüre gespannt, wodurch sich der Schuh optimal an den Fuß anpassen kann, und das vor allem schnell. Die Zwischensohle des Schuhs ist bis zum Mittelfußbereich sehr stabil, was eine optimale Kraftübertragung auf das Flatpedal gewährleistet.

Das zweite Highlight des Vaude AM Moab Tech ist die Außensohle. Im Groben besteht die Sohle aus zwei Bereichen. Im Fersen- sowie im Zehenbereich ist die Sohle stärker profiliert, was bei steileren An- und Abstiegen sowie bei Schiebepassagen für ordentlich Grip und somit Vortrieb im Gelände sorgt. Im Mittelfußbereich ist die Sohle kaum profiliert. Dadurch und dank der Gummimischung setzten sich die Pins der Plattformpedale richtig in der Sohle fest. Somit ist der Grip auf den Pedalen stets gewährleistet, und hier hat uns der Schuh echt überrascht.

Letztlich ist der Vaude AM Moab Tech verdient unser Testsieger. Der Grip auf dem Pedal ist überragend, und das Boa-System sorgt für eine optimale Anpassung an den Fuß. Der Schuh ist komfortabel, vermittelt auf dem Trail ein Gefühl von Sicherheit und schützt zudem den Knöchel.

Weitere Empfehlungen für Flatpedal-Schuhe

  • Vaude AM Moab Mid STX: Ideal für das ganze Jahr und jede Wetterlage, wasser- und winddicht.
  • Shimano ET5: Guter Allrounder für ausgedehnte Allmountain-Touren im Sommer.
  • Specialized 2FO Roost Flat Syn: Bietet den besten Grip auf dem Pedal und ist ideal für Enduro-Touren.

Shimano SH-XC300 Schuhe im Detail

Bei dem SH-RX3 Schuh handelt es sich um einen leichten MTB- oder Gravel-Schuh von Shimano. Das Obermaterial des Fahrradschuhs ist atmungsaktiv und bietet einen passgenauen Sitz. Wenn man denn die richtige Größe erwischt! Ich trage normalerweise Schuhgröße 44 und habe diesen Schuh nun in 46 gekauft. Er bietet mir jetzt genügend Platz, auch wenn ich dickere Socken trage. Weil der Schuh sehr klein ausfällt, findet man im Netz allerhand Bewertungen, die den Schuh als zu klein oder nicht passgenau schlecht bewerten. Also Achtung! Am besten, man probiert den Schuh ganz oldschool im Laden an und entscheidet dann.

Eine glasfaserverstärkte Nylonsohle verbessert die Kraftübertragung aufs Pedal. Das abriebfeste Profil sorgt für feste Traktion, wenn man mal laufen muss. Aber man merkt schon sehr schnell, dieser Schuh will Kraft übertragen und nicht laufen. Er ist kompatibel mit SPD-Norm-Pedalsystemen, also dem 2-Loch-Standard.

Eigenschaften des SH-RX3

  • Gefertigt aus perforiertem Synthetik-Leder
  • Bequemes Innenfutter mit hoher Atmungsaktivität
  • Nahtlose Zwischensohle und Oberschuh-Konstruktion
  • Flache, glasfaserverstärkte Nylonsohle für gute Kraftübertragung

Der BOA Verschluss

Highlight des Schuhs ist vermutlich der präzise, seitlich zur Mittellasche platzierter BOA L6 Drehverschluss. Kein lästiges Schnüren, keine Schnürsenkel, die sich während der Fahrt öffnen können, perfekte Dosierung der Schnürspannung, kein Stress. Zum Schließen, drückt man die BOA Schnalle einfach nach unten, bis sie mit einem deutlichen “Klick” einrastet. Danach dreht man die Schnalle im Uhrzeigersinn, bis die gewünschte Spannung erreicht ist. Zum Lösen zieht man am Verschluss, bis er aufspringt und sich die Bindung entspannt. Ganz einfach, ganz schnell.

Verwandte Beiträge:

Kommentar schreiben

Kommentare: 0