Shimano XT Aufkleber Arten: Individualisierung und Design für Ihr Fahrrad

Wenn Sie ein Shimano-Fahrrad besitzen und es mit Aufklebern versehen möchten, sind Sie hier genau richtig. Es gibt Shimano-Aufkleber in allen Farben, Modellen, Formen und Designs. Sie sind perfekt, um mit Ihrem Fahrrad überall hinzufahren und das beste Design von allen zu haben. Sie haben auch die Möglichkeit, Ihre Aufkleber für Ihr Shimano-Bike individuell zu gestalten.

Unsere Shimano-Fahrradaufkleber werden aus den besten Materialien hergestellt, die den Aufklebern eine hohe Qualität und Beständigkeit gegen Faktoren wie Sonne, Wasser und Abrieb verleihen.

Fahrradkurbeln: Die Kraftübertragung

Über die Fahrradkurbel wird die Kraft aus den Beinen des Fahrers auf den Antrieb übertragen. Deshalb ist dieses Bauteil enormen Belastungen ausgesetzt und muss sehr stabil sein, um diesen Kräften standzuhalten. Zudem muss sie besonders steif sein, andernfalls würde viel Kraft bei der Übertragung verloren gehen. Diesen Anforderungen gerecht zu werden ist nicht einfach, aber innovative Konstruktionen machen es möglich, zuverlässige und robuste Tretkurbeln herzustellen.

Dank verschiedenster Optimierungen und der Verwendung von leichten und dennoch robusten Werkstoffen wie Aluminium oder sogar Carbon, kann zudem viel Gewicht bei der Produktion eingespart werden.

Welche Kurbel brauche ich?

Vor der Wahl einer neuen Kurbelgarnitur müssen folgende Fragen beantwortet werden:

  • Ist die Kurbel mit meinem Antrieb kompatibel? (Anzahl Gänge, Hersteller, Modell, Kettenlinie)
  • Passt die Einbaubreite zu meinem Fahrradrahmen/Innenlager?
  • Welche Kurbelarmlänge und welche Abstufung möchte oder brauche ich?

Die Kompatibilität kann nicht gemessen werden. Sie muss über die Angaben des Herstellers in Erfahrung gebracht werden. Die Einbaubreite kann auf der alten Kurbel oder dem ausgebauten Innenlager abgelesen werden. Oder Sie nehmen das alte Bauteil einfach mit in den Fachhandel. Beim Aufbau eines neuen Fahrrads können Sie das benötigte Maß bei den Hersteller-Angaben zum Tretlagergehäuse des Fahrradrahmens ablesen.

Als weiteren Punkt könnte man noch angeben, dass die gewünschte Kurbelgarnitur zu dem verbauten Innenlager passen sollte. Jedoch sollte man sich bei der Auswahl einer neuen Kurbelgarnitur nicht von dem verbauten Innenlager beschränken lassen. Denn dieses ist in der Regel für wenig Geld zu haben. Bevor man also Kompromisse bei der Auswahl der Kurbel eingeht, sollte man lieber auch gleich das Innenlager austauschen.

Welche Kurbeln gibt es?

Man kann Fahrrad-Kurbeln in zwei Gruppen unterteilen. Bei den einen ist die Achse ein Bestandteil des Innenlagers, bei den anderen ist sie fest an einem der Kurbelarme angebracht. Letztere werden oftmals als 2-Piece Kurbeln bezeichnet und sie haben sich bei sportlicheren Fahrrädern inzwischen durchgesetzt, denn sie sind stabiler und steifer. Zudem sind sie aufgrund der simplen Bauweise leichter und können einfacher montiert und demontiert werden.

Die Innenlager weisen keine Universalkompatibilität auf, daher ist es wichtig darauf zu achten, dass Kurbel und Innenlager zusammenpassen.

Einbaustandards

Folgende Standards sind derzeit am weitesten verbreitet:

Hollowtech II

Bei diesen Kurbeln ist die Achse fest mit dem rechten Kurbelarm, an dem auch die Kettenblätter angebracht sind, verbunden. Die Achse hat einen Durchmesser von 24 Millimetern und ist hohl. Das sorgt für mehr Stabilität, denn bei gleichem Materialaufwand ist ein Rohr bis zu einer gewissen Wandstärke stabiler als eine Vollachse. Entwickelt wurde die Technologie von dem japanischen Fahrradgiganten Shimano.

DUB - Durable-Unifying-Bottom-Bracket-System

Der DUB Standard wurde von dem amerikanischen Hersteller SRAM entwickelt. Kurbeln dieser Bauart sind mit einer hohlen Achse ausgestattet, die für eine hohe Stabilität sorgt. Sie ist fest mit dem linken Kurbelarm verbunden und hat einen Durchmesser von 28,99 Millimetern. DUB-Kurbeln können mit dem richtigen Innenlager an jedem Fahrrad montiert werden, denn sie sind mit jedem Tretlagerstandard kompatibel.

Octalink I und II

Die Achse ist ebenso wie bei Hollowtech II hohl. Jedoch ist sie fest im Innenlager verbaut, nicht am Kurbelarm befestigt. Anhand der Vielzahn-Aufnahme kann man Kurbeln und Tretlager dieses Typs optisch leicht erkennen. Jedoch gibt es zwei verschiedene Octalink-Varianten, die sich optisch nur geringfügig voneinander unterscheiden und nicht miteinander kompatibel sind.

Vierkant

Ebenso wie bei der Octalink-Bauweise ist die Achse fest mit dem Tretlager verbunden. Die Aufnahme für die Kurbelarme ist jedoch viereckig.

Was bedeutet Abstufung?

Bei Fahrrad-Kurbeln ist die Abstufung angegeben, sofern diese zusammen mit den Kettenblättern verkauft wird. Sie sagt aus, wie groß die einzelnen Blätter sind. Diese Angabe erfolgt in der Regel von der Größe absteigend. 48-36-26 ist eine typische Abstufung für Trekking- und City-Fahrräder. Das größte Kettenblatt ist mit 48, das mittlere mit 36 und das kleinste mit 26 Zähnen bestückt. Desto weniger Zähne auf dem Kettenblatt angebracht sind, desto einfacher wird das Antreten. Bei einer höheren Anzahl an Zähnen wird das Treten schwerer, dafür wird die Distanz erhöht, die man mit einer Kurbelumdrehung zurücklegt. Daher findet man an Rennrädern oftmals sehr große Kettenblätter, da diese für hohe Geschwindigkeit ausgelegt sind.

Welche Kurbelarmlänge brauche ich?

Diese Frage lässt sich leider nicht mit einer Formel beantworten, da dies nicht nur von der eigenen Anatomie, sondern auch von den persönlichen Vorlieben abhängt. Grundsätzlich sollten Fahrer mit kürzeren Beinen jedoch auf Kurbelgarnituren mit einer geringeren Armlänge zurückgreifen. Im Rennrad-Sektor bieten die Hersteller inzwischen viele verschiedene Kurbelarmlängen von 160 bis 175 Millimeter an, bei Trekking-Rädern und Mountainbikes ist das leider noch eine Seltenheit. Hier bewegen sind die gängigsten Größen bei 170, 172,5 und 175 Millimeter. Mit einem langen Kurbelarm profitiert man von einer höheren Hebelwirkung, wodurch die Trittfrequenz etwas geringer gehalten werden kann. Dafür kann man mit kleinen Armen besser beschleunigen und die Beine werden entlastet, da sie weniger Strecke zurücklegen müssen. Jedoch gibt es immer wieder hitzige Diskussionen darüber, ob das für den Fahrer überhaupt wahrnehmbar ist.

Was ist der Q-Faktor?

Das ist der Abstand zwischen den Enden der beiden Kurbelarme.

Montage und Demontage

Hollowtech II

Zur Montage einer Hollowtech-Kurbel wird die Achse, die an einem der Kurbelarme befestigt ist, durch das Innenlager geschoben. Anschließend wird der zweite Kurbelarm von der anderen Seite auf die Achse gesteckt und eine Stellschraube in die Achse geschraubt. Diese sollte lediglich handfest angezogen werden, dafür benötigt man jedoch ein Spezial-Werkzeug. Anschließend werden die beiden Schrauben, mit denen man den Kurbelarm schlussendlich fixiert, mit einem Innensechskantschlüssel festgezogen. Dafür sollte ein Drehmomentschlüssel verwendet werden. So kann vermieden werden, dass die Gewinde beschädigt werden, wenn man die Schrauben zu fest anzieht - aber auch, dass der Kurbelarm sich lockert, weil sie zu lasch angezogen wurden. In der Regel ist an der Kurbel ein Aufkleber angebracht, von dem das empfohlene Anzugsmoment abgelesen werden kann. Um die Kurbelgarnitur zu demontieren, werden die Schrauben gelockert und die Stellschraube entfernt. Nun kann zuerst der linke Kurbelarm abgezogen werden und anschließend der rechte, an dem die Achse befestigt ist.

Vierkant & Octalink

Die Montage und die Demontage dieser beiden Kurbelarten funktionieren nach demselben Prinzip. Zuerst werden die Kurbelarme auf die Achse gesteckt, die aus dem Innenlager herausragt. Anschließend werden sie mit einer Schraube gesichert. Zur Demontage wird ein Kurbelabzieher benötigt. Dieser wird an dem dafür vorgesehenen Gewinde in den Kurbelarm geschraubt. Anschließend wird der Bolzen mit einem Maulschlüssel eingeschraubt. Dadurch wird der Kurbelarm vom Tretlager gelöst.

Spezialwerkzeuge für Kurbeln und Innenlager

Bezeichnung Einsatzzweck
Hollowtech-II-Innenlager-Schlüssel Montage und Demontage von Hollowtech-II-Innenlagern. Kann auch für außenliegende Center-Lock-Verschlussringe verwendet werden.
Kurbelmontagewerkzeug Werkzeug zum Zusammenziehen von Hollowtech-II-Kurbeln
Innenlager-Werkzeug für Shimano und SRAM Montage und Demontage von Vierkant- und Octalink-Innenlagern
Kurbelabzieher Demontage einer Vierkant- oder Octalink-Kurbelgarnitur
Innenlager-Werkzeug für Campagnolo Montage und Demontage von Vierkant- und Octalink-Innenlagern des Herstellers Campagnolo

Freilaufkörper: Die Verbindung zwischen Kassette und Nabe

Der Freilauf ist die Schnittstelle zwischen der Kassette und dem Hinterrad. Wenn Du in die Pedale trittst, überträgt er die Kräfte vom Ritzel auf die Nabe. Wenn Du die Beine hochnimmst, ist er es, der Dir ermöglicht, mühelos dahinzurollen. Wenn Du Deine Schaltung umrüstest, kann ein Tausch des Freilaufkörpers nötig sein.

Freilaufkörper passend zu Kassette und Nabe: So findest Du den richtigen Freilauf

Beim Umbau, Upgrade oder Tuning spielt der Freilaufkörper sogar die Hauptrolle. Er stellt eine Vielzahnverbindung zur Kassette her, auf die Deine Beinkraft über die Kette übertragen wird. Dabei gibt es verschiedene Standards. Wenn Du also Deinen Antriebsstrang tunen oder umbauen willst, musst Du besonders auf den Freilaufkörper achten.

Es gibt zwei wichtige Kriterien bei der Wahl. Er muss:

  • für die gewünschte Kassette geeignet sein
  • auf Deine Hinterradnabe passen

Die meisten Nabenhersteller bieten Umrüst-Kits für die Montagestandards verschiedener Kassetten- bzw. Antriebshersteller an. Rüstest Du Deinen Antrieb innerhalb der Produktpalette desselben Herstellers um, etwa von einem Shimano-Zehn- auf Elffach-Antrieb oder von SRAM-Elf- auf Zwölffach, kommst Du oft um den Tausch des Freilaufkörpers herum. Entscheidend ist aber die Freilaufkompatibilität der gewünschten Kassette.

Umbau des Freilaufkörpers: am besten werkzeugfrei

Wie genau der Umbau des Freilaufkörpers vonstattengeht, ist von Nabenhersteller zu Nabenhersteller verschieden. Viele Hersteller wie Hope, DT Swiss, SRAM oder Shimano ermöglichen einen werkzeugfreien Umbau: Der Freilaufkörper ist einfach gesteckt. Ob das bei Deiner Nabe auch so ist oder wie ein Wechsel stattdessen funktioniert, verrät Dir die Bedienungsanleitung oder unser Service-Team.

Übersicht: die gängigsten Montagestandards

Damit Du beim Einkauf den Überblick behältst, haben wir die gängigsten Montagestandards und Kassettenkompatibilitäten kurz zusammengefasst.

Shimano MTB (HG)

Der Shimano-Hyperglide(HG)-MTB-Standard ist für Acht-, Neun-, Zehn- und Elf-Gang-Mountainbikekassetten von Shimano und diversen anderen Herstellern geeignet, bei denen das kleinste Ritzel mindestens elf Zähne hat (auch SRAM, aber nicht SRAM XD oder XDR). Der Platz für die Kassette ist 34,9 Millimeter lang und hat neun Rillen. Shimano bezeichnet den Standard auch als „HG spline M“.

Shimano Road (HG)

Der Shimano-Hyperglide(HG)-Road-Standard ist für Acht-, Neun-, Zehn-, Elf- und Zwölf-Gang-Rennradkassetten von Shimano und diversen anderen Herstellern geeignet, bei denen das kleinste Ritzel mindestens elf Zähne hat (auch SRAM, aber nicht SRAM XD oder XDR). Der Platz für die Kassette ist 36,75 Millimeter lang und hat neun Rillen. Shimanos Bezeichnung ist „HG spline L“.

Shimano Road Zwölffach (HG+)

Shimanos Zwölffach-Dura-Ace-Hinterradnaben verfügen über einen spezifischen Freilauf, der in Kombination mit Dura-Ace-Laufrädern ausgeliefert wird. Die Zwölffach-Kassette greift hier in 18 Rillen, die 37,65 Millimeter lang sind. Shimano nennt den Freilauf „HG spline L2“.

Shimano Micro Spline

Mit dem Schritt zu Zwölf-Gang-MTB-Antrieben hat Shimano den Micro-Spline-Standard eingeführt. Er erlaubt die Verwendung eines kleinsten Ritzels mit zehn Zähnen und ist kompatibel mit Zwölf-Gang-MTB-Kassetten von Shimano. Die Kassette sitzt auf 23 Rillen, die 26 Millimeter lang sind. Shimano lizensiert die Verwendung der Micro-Spline-Technologie an andere Hersteller von Kassetten oder Hinterrad-Naben.

SRAM XD

Der XD-Standard wurde von SRAM mit der Einführung der Elf-Gang-MTB-Antriebe als offener Standard eingeführt, um die Verwendung von Kassetten mit einem kleinsten Ritzel mit zehn Zähnen oder weniger (z. B. e*thirteen mit einem Neuner-Ritzel) zu ermöglichen. Er ist kompatibel mit Elf- und Zwölf-Gang-Kassetten von SRAM und diversen Drittanbietern.

SRAM XDR

Im Gegensatz zu SRAM XD hat der XDR-Standard eine um 1,85 mm vergrößerte Aufnahme. Er ist zur Verwendung von Kassetten mit einem kleinsten Ritzel von zehn Zähnen oder weniger gedacht und kompatibel mit SRAM-Road-12-Gang-Kassetten. Bei Verwendung eines 1,85-mm-Abstandshalters (Spacer) ist er rückwärts-kompatibel mit SRAM-XD-Kassetten.

Campagnolo

Der italienische Hersteller Campagnolo verwendet einen eigenen Freilauf-Standard mit acht unterschiedlich geformten Rillen, auf denen die Kassette sitzt. Es passen Kassetten der Neun-, Zehn-, Elf- und Zwölffach-Rennradgruppen.

Campagnolo N3W

Seit 2020 gibt es von Campagnolo einen weiteren Freilauf: N3W. Der Freilaufkörper hat die gleiche Verzahnung wie der klassische Campa-Freilauf mit acht Rillen. N3W ist allerdings kürzer, um Platz für die kleinsten Ritzel (neun und zehn Zähne) von 13-fach-Kassetten zu lassen. Mit einem Adapter ist N3W kompatibel mit älteren Kassetten aus dem Hause Campagnolo.

Singlespeed/Fixie

Für Singlespeed- und Trial-Bikes gibt es spezielle Naben mit schmalen Freilaufkörpern, die meist ausreichend Platz bieten, um mit Spacern die Kettenlinie anzupassen. Der schmale Freilauf erlaubt breiter stehende Nabenflansche, die den Bau symmetrischer und steiferer Laufräder ermöglichen.

Materialien: Alu, Stahl, Titan

Freilaufkörper werden in verschiedenen Materialien angeboten. Aluminium-Freiläufe sind sehr weit verbreitet. Sie sind leicht, können aber bei Verwendung mit Kassetten, die aus einzelnen Ritzeln bestehen, durch die Antrittskraft Kerben bekommen. Stahlfreiläufe sind robuster, aber schwerer. Ganz noble Naben kommen auch mal mit Freilaufkörpern aus Titan, die geringes Gewicht und Robustheit miteinander verbinden.

Wie funktioniert der Freilauf?

An den meisten Fahrrädern sind Freiläufe entweder mit sogenannten Sperrklinken oder als Zahnscheibenfreiläufe konstruiert.

Sperrklinkenfreilauf

Ein Sperrklinkenfreilauf hat an dem Teil, der in der Nabe sitzt, mehrere kleine Sperrklinken, die von Federn nach außen gedrückt werden. Ein verzahnter Ring im Nabenkörper bildet das Gegenstück. Trittst Du in die Kurbel, greifen die Sperrklinken fest in die Verzahnung und bewegen so die Nabe mit. Da die Sperrklinken und die Verzahnung nur in eine Richtung zueinander passen, kann sich die Nabe vorwärts drehen, auch wenn der Freilaufkörper stillsteht (wenn Du rollst, ohne zu treten). Dann rutschen die Klinken über die Zähne im Nabenkörper - meist deutlich hörbar.

Zahnscheibenfreilauf

Hier greifen während des Tretens zwei Zahnscheiben ineinander, die von Federn aufeinandergedrückt werden. Eine davon sitzt im Nabenkörper und die andere im Freilaufkörper. Anders als bei Sperrklinkenfreiläufen greifen bei Zahnscheiben immer alle Zähne gleichzeitig. Das sorgt für eine sehr große Kontaktfläche und macht die Freiläufe auch bei hohen Krafteinträgen sehr robust. Auch hier passt die Verzahnung nur in eine Richtung. In die andere Richtung rutschen die Zahnscheiben hörbar übereinander.

Wie viele Rastpunkte hat Deine Nabe und wie laut ist sie?

Je feiner die Rasterung des Klinkeneingriffs oder der Zahnscheiben ist, desto mehr Rastpunkte hast Du bei jeder Umdrehung der Nabe zur Verfügung. Der Eingriffs- oder Auslösewinkel beim Treten wird geringer. Anders gesagt: Der Leerweg der Kurbel sinkt und nach dem Rollen hast Du nahezu unmittelbar wieder Kraftschluss. Das ist vor allem für Trial-, Mountain- und Gravelbiker wichtig.

Die Rasterung ist auch verantwortlich für das Geräusch, das Du beim Dahinrollen hörst. Je mehr Rastpunkte Deine Nabe hat, desto höher wird das Surren.

Übersichtstabelle: Welcher Freilauf ist mit welcher Kassette kompatibel?

Art des Freilaufs Welche Kassetten passen vom Profil? Wie viele Ritzel kann die Kassette haben? Spacer benötigt?
Shimano MTB (HG spline M) Shimano, SRAM (außer XD/XDR) und Fremdanbieter (SunRace, OneUp Components, u. a.) Elffach-MTB (sowie CS-HG800 und CS-HG700) Nein
Shimano Road (HG spline L) Shimano, SRAM (außer XD/XDR) und Fremdanbieter (Rotor, Miche, u. a.) Zwölffach-Road Nein
Shimano 12-fach Road (HG spline L2) Shimano Zwölffach-Road Zwölffach-Road Nein
Shimano 12-fach Micro Spline Shimano Zwölffach-MTB Zwölffach-MTB Nein
SRAM XD SRAM und div. Fremdanbietern (e*thirteen, KCNC, u. a.) Elf-/Zwölffach (MTB) Nein
SRAM XDR SRAM Zwölffach (Road) Elf-/Zwölffach (MTB) Nein
Campagnolo Campagnolo Ultra-Drive Neun-/Zehn-/Elf-/Zwölffach-Ultra-Drive Nein
Campagnolo N3W Campagnolo N3W 13-fach Nein

Verwandte Beiträge:

Kommentar schreiben

Kommentare: 0