Shimano XT Kettenblatt Wechsel Anleitung

Selbst sorgfältiges Putzen und Schmieren kann Verschleiß im Antrieb nie ganz verhindern. Spätestens, wenn es beim Schalten kracht, ist es Zeit für einen Teiletausch. Nach zwei bis vier Kettenwechsel-Intervallen sind, je nach Nutzungsgrad, auch Kettenblätter und Ritzel abgenutzt. Die Kette springt beim Schaltvorgang und hat zwischen den Zähnen zu viel Spiel.

Vorbereitung der Reparatur

Häufige Modellwechsel in wenigen Jahren machen die Ersatzteilbeschaffung nicht einfach. Unser Tipp: Bringen Sie zum Nachkaufen der Kettenblätter im Fachhandel die demontierte Kurbel mit. Nutzen Sie einen Montageständer. Bauen Sie das Hinterrad aus, um die Kette zu entspannen. Demontieren Sie die Kette, falls sie verschlissen ist, oder heben Sie sie nach innen von den Kettenblättern. Gehen Sie dann Schritt für Schritt vor.

Kurbel abbauen

In diesem Abschnitt wird erklärt, wie man verschiedene Kurbeltypen demontiert.

SRAM/Truvativ-Kurbel

Diese Kurbeln erkennt man an der zentralen Halteschraube mit integriertem Abzieher. Lösen Sie die innere Inbusschraube, bis deren Kopf beim Herausschrauben gegen den Außenring im Kurbelauge drückt und die Kurbel so von der Achse stemmt.

Shimano Hollowtech II

Hier verschließen zwei Inbusschrauben einen Klemmschlitz. Lösen Sie beide Schrauben abwechselnd in halben Umdrehungen so weit, dass sie locker im Gewinde sitzen. Der Klemmschlitz weitet sich dabei auf, die Sternschraube im Kurbelauge wird gängig.

  1. Setzen Sie den sternförmigen Teil des Werkzeugs (Shimano TL-FC16) in die Aussparung des Schraubrings im Kurbelauge. Er zieht die Kurbel bündig auf die Achse und ist nur handfest verschraubt.
  2. Im nun geweiteten Klemmschlitz steckt ein Plastikplättchen, das die Kurbel gegen Abrutschen auf der Achswelle sichert. Hebeln Sie den Keil von schräg unten hoch, um die Kurbel von der Welle zu ziehen. Der Einbau erfolgt analog in umgekehrter Reihenfolge.

Kurbel zerlegen

  1. Lösen Sie die Achswelle mit einem behutsamen Schlag aus ihrer Klemmpassung in den Lagerschalen. Ziehen Sie dann Welle und rechte Kurbel nach rechts aus dem Tretlager.
  2. Bei drei Kettenblättern lösen Sie zuerst das kleinste Blatt vom Kurbelarm. Das Blatt ist von innen mit Inbusschrauben direkt an der Kurbel verschraubt. Auf dem größten Blatt außen ist ein Schutzring montiert. Er ist mit vier Schrauben am größten Blatt befestigt und verhindert, dass die Kette abfallen kann. Bauen Sie auch diesen Ring ab.
  3. Beide großen Kettenblätter werden gemeinsam von vier Inbusschrauben mit geschlitzten Gewindehülsen gehalten. Bei 10-fach-Antrieben verwendet Shimano hier seit 2011 T30-Torxschrauben. Ein dosierter Hammerschlag auf den L-Inbusschlüssel hilft, Schraube und Hülse jeweils voneinander zu lösen.
  4. Das Spezialwerkzeug Shimano TL-FC16 benötigen Sie bei besonders festsitzenden Schraubhülsen als Gegenhalter. Auch bei der Montage dient der Schlüssel zum zuverlässigen Verschließen der Schrauben/Hülse-Verbindung.
  5. Oft wird das kleinste Kettenblatt wenig genutzt und kann weiter gefahren werden. Reinigen Sie wiederverwendbare Blätter mit etwas Waschbenzin auf einem Lappen.
  6. Wischen Sie Kurbeln und Achswelle sauber und achten Sie darauf, dass der Gummi-Dichtring der linken Kurbel innen in seiner Passung sitzt.
  7. Wischen Sie auch die Innenseite der Lagerschalen mit einem Lappen sauber. Fetten Sie die Kontaktflächen vor dem Zusammenbau dünn.
  8. Reinigen Sie Halteschrauben und Hülsen sorgfältig. Fetten Sie die Gewinde dünn ein, um Korrosion vorzubeugen.
  9. Hindern Sie die Schraubhülsen beim Zusammenbau am Mitdrehen, indem Sie sie mit den Fingerspitzen gegenhalten. Nutzen Sie den Gegenhalter, um die Schrauben endgültig fest zu ziehen.
  10. Achtung beim Zusammenbau: Die Steighilfe-Nieten am mittleren und großen Blatt müssen nach innen zum Rahmen zeigen. Die Beschriftung des großen Blatts steht außen gegenüber der Kurbel. Die inneren Blätter weisen je einen Zapfen im inneren Rund auf. Diese müssen jeweils hinter der Kurbel stehen. Sonst kann die Kette nicht sicher klettern.

Werkzeuge und Vorbereitung

In der Anleitung wird gezeigt, wie man Kettenblätter an einer Shimano-Hollowtech-Kurbel wie Deore, SLX, XT, XTR wechselt. Die Anleitung kann auch für Shimano Rennrad-Kurbeln eine Hilfe sein. Für das Wechseln des mittleren und des kleinen Kettenblattes muss der Kurbelarm demontiert werden. Für das große Kettenblatt nicht.

Bevor man anfängt, die Kettenblätter zu tauschen, sollte man sich vergewissern, ob das Kettenblatt wirklich verschlissen ist. Den Verschleiß kann man an der Form der Zähne erkennen, diese sind dann weit ausgenommen. Dafür werden folgende Werkzeuge gebraucht: Kettenblatt-Schlüssel TL FC-21, Kurbelkappen-Werkzeug TL FC 16, Inbusschlüssel 4 und 5 mm, Drehmomentschlüssel und Fett.

Kettenblatt Verschleiß erkennen

Bevor Du jetzt anfängst Deine Kettenblätter zu tauschen, kannst Du Dich noch vergewissern, ob das Kettenblatt wirklich verschlissen ist. Den Verschließ kannst Du an der Form der Zähne erkennen.

Im Bild sind drei Indikatoren für den Verschleiß angegeben:

  1. Durch die voranschreitende Abnutzung der Kettenblätter, werden auch die Grate auf den Zähnen immer größer.
  2. Die Zähne werden oben immer runder.
  3. Beim Treten wird die Kette vom Kettenblatt gezogen, deshalb wird der Zahn dieser Seite mehr abgenutzt.

Zum Vergleich: Die Zähne des oberen Kettenblattes sind neu. Oben ein neues und unten ein altes Kettenblatt.

Kette entfernen

Als Erstes solltest Du natürlich die Kette entfernen. Da man beim Kettenblattwechsel auch meistens die Kette tauscht, kannst Du diese mit einem Bolzenschneider durchschneiden. Das ist einfach und erspart Dir Zeit. Bevor Du die Kette durchknippst, schalte noch vorne und hinten auf die kleinsten Kettenblätter bzw. Ritzel, damit entspannst Du die Kette. Aber Vorsicht - die Kette steht immer noch unter Spannung, Du solltest sie also irgendwie fixieren.

Manche neueren Schaltwerke haben auch eine Lockfunktion. Bei diesen Schaltwerken kann man den Käfig des Schaltwerks nach vorne drücken und fixieren. So wird auch die Kette entspannt. Willst Du die Kette nach der Demontage doch nochmal verwenden, solltest Du sie natürlich aufnieten. Halte die Kette beim Cutten fest, damit sie Dir nicht Dein Bike verkrazt.

Erste Tretlagerprüfung

Ist die Kette unten, kann die Kurbel frei drehen. Um zu prüfen, ob das Tretlager noch sauber läuft, drehst Du die Kurbel mit einem Finger. Merkst du irgendwelche Unregelmäßigkeiten, Knirschen oder lässt sich das Lager schwer drehen, solltest Du Dir das Lager, nach dem Ausbau der Kurbel, nochmal genauer angucken.

Außerdem solltest Du die Kurbel ein paarmal ganz schnell drehen lassen. Während die Kurbel sich dreht, achtest Du auf die Lagergeräusche. Ist das Laufgeräusch blechern, als würde Metall auf Metall laufen, ist das Lager noch in Ordnung, aber viel zu trocken und muss dringend gefettet werden.

Drehe die Kurbel mit Gefühl und achte auf einen widerstandsfreien Lauf. Um zu prüfen, ob das Lager horizontal oder vertikal ausgeschlagen ist, packst Du das Ende des Kurbelarms, der Antriebsseite, und probierst die Kurbel nach links und rechts zu bewegen. Wenn Du kein Spiel merkst, dann ist alles in Ordnung. Kannst Du den Kurbelarm bewegen, dann solltest Du das Lager wechseln. Hierbei gilt, je größer die Bewegungsfreiheit, desto verschlissener ist das Lager. Achte aber darauf, dass Du nicht um den Pedalkörper packst, sonst fühlst Du nur das Spiel in der Pedallagerung.

Kurbel ausbauen (detaillierte Schritte)

  1. Um Die Kurbel auszubauen, musst Du als Erstes die Klemmschrauben, auf der antriebsabgewandten Seite des Kurbelarms, mit einem 5er Innensechskant lösen.
  2. Jetzt kann, mit dem Kurbelmontage-Werkzeug (Artikel-Nr.: 28705), die Kurbelschraube gelöst werden.
  3. Das Sicherungsblech im Klemmschlitz nicht vergessen.
  4. Jetzt kannst Du den Kurbelarm abnehmen. Pass aber auf, dass der Dichtungsring, der normalerweise mit ein wenig Fett im Kurbelarm sitzt, nicht verloren geht.
  5. Nun kann die Antriebsseite der Kurbel rausgedrückt werden. Falls Du die Kurbel nicht mit der Hand durch das Tretlagergehäuse geschoben bekommst, kannst Du die Achse mit leichten Kunststoffhammer-Schlägen lösen.
  6. Danach kannst Du die Achse in Richtung Antriebsseite rauschieben.

Letzter Tretlagercheck

Ist die Kurbelgarnitur ausgebaut, kannst Du nochmal am Tretlager- Lager drehen. Achte dabei auf Widerstände oder Knirschen. Falls Du merkst, dass das Lager unsauber läuft, sollte es mal sauber gemacht werden oder es mal sauber machen.

Alte Kettenblätter demontieren

Jetzt kannst Du die verschlissenen Kettenblätter demontieren. Direct Mount Kettenblätter werden nicht auf einem Spider verschraubt, hier sitzt das Kettenblatt direkt auf der Kurbel. Es wird von einer Mehrfachverzahnung mitgenommen und mit Schrauben (je nach Standart unterschiedlich viele) von hinten fixiert.

Schrauben zur Fixierung des Kettenblattes lösen.

Vor dem Einbau der Neuteile - Alles sauber machen

Wenn die Kettenblätter demontiert sind, macht es Sinn, die Achse und die Kettenblattaufnahme gründlich zu säubern. Die Kurbel gründlich mit Bremsenreiniger sauber machen. Jetzt kannst Du noch die Kettenblattschrauben reinigen. Dazu legst Du sie einfach in den Bremsenreiniger-Deckel und spritzt sie mit Bremsenreiniger ab. Danach die Schrauben ein bisschen im Deckel mit Bremsenreiniger schwenken, abtrocknen, fertig. Das Säubern der Kettenblattschrauben.

Auch die Tretlagerdichtungsringe hinter den Kurbelarmen können oft eine Reinigung vertragen. Der Dichtungsring der Antriebsseite muss oft vorsichtig herausgehebelt werden. Achte auf das richtige Einsetzen der Dichtungen, sie haben 2 verschiedene Seiten, eine Gummi- und eine Metallseite. Die Gummiseite zeigt im montierten Zustand immer Richtung Tretlager. Tretlagerdichtung der Kurbel säubern.

Damit das dreckige Tretlager die sauberen Teile nicht wieder einsaut, solltest Du auch das sauber machen. Dazu nimmst Du Dir einfach etwas Küchenrolle und entfernst das alte Fett gründlich. Auf keinen Fall das Lager mit Bremsenreiniger besprühen, sonst wird das Fett im Inneren des Lagers ausgespült. Die Tretlager mit einem Küchentuch vom alten Fett befreien.

Neues großes Kettenblatt montieren

Sieht alles wie neu aus?! Dann kannst Du jetzt die Kettenblätter montieren. Dabei fängst Du immer mit dem größten Kettenblatt an. Damit die Steighilfen am Kettenblatt richtig arbeiten können, muss das Kettenblatt in der richtigen Position am Spider festgeschraubt werden.

Steighilfen

Wenn der nach außen stehende Bolzen am Kettenblatt direkt hinter der Kurbel sitzt, ist das Kettenblatt richtig positioniert und kann festgeschraubt werden. Das Kettenblatt ist richtig platziert und kann fixiert werden.

Montage der kleineren Kettenblätter

Auch bei der Montage der kleinen Kettenblätter musst Du auf die Positionierung achten. Im inneren Kreis des kleinen Kettenblatts ist auch eine Nase. Diese muss, genauso wie beim großen Kettenblatt, auch hinter dem Kurbelarm sitzen. In dieser Position kannst Du das Blatt festmachen. Auf die Nase achten und dann festschrauben.

Montage von Direct Mount Kettenblättern

Wie oben schon beschrieben, werden Direct Mount Kettenblätter, direkt auf der Kurbel montiert. Sie werden auf eine Mehrfachverzahnung geschoben und mit Schrauben fixiert. Achtet beim Anziehen der Schrauben auf das angegebene Drehmoment. Wie bei Kassetten, passt diese Verzahnung nur in einer Position, also achtet genau auf die Nasen und Nuten am Kettenblatt bzw. an der Kurbel. Aber Vorsicht, auch hier gibt es, je nach Hersteller, mehrere Standards, die nicht untereinander kompatibel sind. Die neuen Kettenblätter montieren.

Montage der Kurbel

  1. Vor dem Einschieben solltest Du die Achse sorgfältig fetten, am saubersten geht das mit einem Pinsel in entsprechender Breite.
  2. Jetzt kannst Du die Achse wieder durch das Tretlager schieben.
  3. Bevor Du jetzt den anderen Kurbelarm aufschiebst, solltest Du die Achse auch auf dieser Seite nochmal kurz einfetten.
  4. Achte dabei aber auf den Dichtring im Kurbelarm; die Gummiseite des Rings zeigt immer Richtung Tretlager.
  5. Jetzt musst Du das Sicherungsblech im Klemmschlitz der Kurbel wieder hinunterdrücken.
  6. Jetzt kannst Du die Kurbelschraube festziehen. Falls die Schraube fest ist, die Kurbel aber noch nicht richtig sitzt, kannst Du die Kurbel auch mit leichten Hammerschlägen weiter eintreiben.
  7. Wenn sich die Kurbel durch die Schläge noch setzt, musst Du danach die Kurbelschraube nochmal anziehen. Stelle sicher, dass die Kurbel richtig sitzt.
  8. Als Letztes musst Du die Kurbel noch mit der Innensechskantschraube klemmen. Nutze zum Festziehen der Schraube einen Drehmomentschlüssel und achte auf die angegebenen Werte. Oft steht das Drehmoment direkt neben dem Schraubenloch. Nutze für die Klemmschraube auf jeden Fall einen Drehmomentschlüssel.

Wenn jetzt der Drehmomentschlüssel klickt, bist Du fast fertig. Nur noch die Kette wieder montieren und go. Also dann viel Spaß beim Wiederverschleißen.

Verschleiß und Austauschintervalle

Es gibt an vielerlei Gebrauchsgegenständen immer wieder mal Verschleißteile - so auch am Fahrrad: Hier unterliegen einige Bauteile einem gewissen Verschleiß, welcher logischerweise nicht genau voraus zu planen ist, da dieser eben von vielen unterschiedlichen Umständen abhängig ist. Stark ausschlaggebend sind natürlich die gefahrenen Kilometer. Ebenso machen sich die Qualität der verwendeten Produkte und die tatsächliche Umsetzung samt Intensität von Wartung & Pflege beim Verschleiß bemerkbar.

Für den Tausch von Kettenblättern kann der ungefähre Richtwert von etwa 25.000 bis 30.000 km genannt werden, bis ein Wechsel nötig ist. Das kleinste Kettenblatt hat km-mäßig noch mehr Luft. So müssen meist nur Tourenfahrer oder Extrembiker das Kettenblatt am Fahrrad wechseln. Viel fahren bedeutet viel Verschleiß - bedeutet somit also, dass eine übermäßige Beanspruchung den Verscheiß fördert. Anhand der spitz zugeschliffenen Zähne erkennen Sie an Ihrem „Drahtesel“ ein verschlissenes Kettenblatt - meist sieht man es am größten Kettenblatt am besten.

Wenn sie dies dann bemerken, ist es dringend nötig das Shimano-Kettenblatt zu tauschen. Auch ohne großartige Vorkenntnisse können Sie Kettenblätter selber wechseln. Sinnvoll ist es, sich das benötigte Werkzeug (Innensechskantschlüssel in 4 mm, 5 mm und in 10 mm, sowie einen Kettenblattschlüssel) zur Montage bereit zu legen. Kleine Schälchen oder Schachteln am besten gleich dazu stellen. Hier können gelöste Schrauben und Muttern bei der Arbeit sicher und sortiert aufbewahrt werden.

Zusätzliche Hinweise

Touren-, City- und Mountainbikes sind meist mit 3-fach Kurbeln ausgestattet. Am Rennrad findet man oft 2-fach Kurbeln. Die Shimano Kettenblätter sind mit Kettenblattschrauben am 4-armigen (teils auch 3-armigen) Kurbelstern befestigt - Rennräder haben 5-armige Kurbelsterne. Ein Kurbelstern besteht aus einem inneren und einem äußeren Lochkreis. Das mittlere und das große Kettenblatt wird mittels Kettenblattschrauben am äußeren Lochkreis befestigt - die Steighilfen müssen dabei dem kleinen Kettenblatt zugewandt sein. Das kleine Kettenblatt wird am inneren Lochkreis des Kurbelsterns befestigt.

Wenn Sie neue Kettenblätter von Shimano kaufen möchten, sollten Sie den Lochabstand und den Lochkreisdurchmesser des Kettenblattes wissen. Es ist sinnvoll für Ihren Fahrradantrieb nur Einzelteile des identischen Herstellers zu nutzen. Wir empfehlen Ihnen, beim Austausch der Kettenblätter von Shimano auch gleich die Fahrradkette und die Ritzelkassette zu ersetzen. Als erstes lockern Sie am großen Kettenblatt von Shimano die Kettenblattschrauben - jedoch ohne sie ganz zu entfernen.

Tipp vom Kurbelix-Team: Legen Sie alle abgebauten Teile geordnet beiseite. So können sie beim Zusammenbauen später mit einem Handgriff schnell das richtige Teil plus die dazugehörigen Schrauben etc. Um das mittlere Blatt von Shimano abzubauen, muss vorab der Kurbelarm abgenommen werden. Dafür einfach die Schraube, welche als Kurbelabzieher dient, an der Tretkurbel mit dem passenden Innensechskantschlüssel lösen und dann den Arm vom Konus nehmen. Bevor Sie dann die neuen Kettenblätter montieren, ist es wichtig, die wiederzuverwendenden Kettenblattschrauben gut zu fetten.

Zum Schluss den Kurbelarm auf den Tretlagerkonus schieben. Dieser muss dann um 180 Grad versetzt zum Gegenüberliegenden positioniert sein.

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