In der Fahrradbranche, besonders im Mountainbike-Segment, werden ständig Grenzen verschoben und neue Maßstäbe gesetzt. Der Mountainbike-Rennsport entwickelt sich kontinuierlich weiter, wodurch die Rennstrecken anspruchsvoller und die Bikes immer besser auf diese Herausforderungen abgestimmt werden.
Das Ziel: Optimale Schaltperformance
Ausgangspunkt für die Neuentwicklung im Antriebsbereich war das Ziel, möglichst geringe Schaltschritte zu realisieren, damit die Trittfrequenzsprünge beim Schalten möglichst klein bleiben, Rhythmus und Vortrieb aufrecht erhalten werden und damit letztlich die Geschwindigkeit hoch gehalten wird. Daraus resultierte am Ende das große 51-Zähne-Ritzel, das gerade in den kleinen Gängen die einheitliche Differenz von 6 Zähnen pro Gang aufrecht erhält (10-12-14-16-18-21-24-28-33-39-45-51Z).
Darüber hinaus kommt die XTR aber auch mit einer 10-45Z 12-fach-Kassette (10-12-14-16-18-21-24-28-32-36-40-45Z), die auf schnelleren oder weniger steilen Rennkursen eine noch feinere bzw. engere Abstufung zwischen den Gängen ermöglicht.
Damit ist die 10-45Z-Kassette ideal für XC-Racer, für die enge Abstufungen entscheidend sind und jedes Gramm zählt, die 10-51Z-Kassette ist dagegen die ideale Wahl für Trail-Rider, die damit auch steiste Rampen in Angriff nehmen können.
Beide Kassetten zeichnen sich durch den Einsatz verschiedener Materialien für die einzelnen Ritzel aus, wodurch ein ausgewogenes Verhältnis von Gewicht und Haltbarkeit gewährleistet wird.
Speziell für Mountainbiker, für die besonders stabile Laufräder bei dennoch geringem Gesamtgewicht des Bikes von Bedeutung sind, hält die neue XTR zudem eine dritte Kassetten-Option (CS-M9110-11) bereit.
Basis für stabile Laufräder ist in der Regel ein breiterer Nabenflansch, der jedoch den zur Verfügung stehenden Raum für die Kassette beschränkt. Daher baut die CS-M9110-11 Kassette auf der regulären 10-51-Z-Kassette auf, allerdings ohne das 51er-Ritzel. Damit bietet sie nach wie vor ausreichend Bandbreite für viele Einsatzszenarien, baut aber schmaler und ist deutlich leichter.
MICRO SPLINE und SCYLENCE Technologie
Für die neuen 12-fach-Kassetten hat SHIMANO bei der XTR M9100 das Design der Freilaufnabe überarbeitet und setzt dafür die neue MICRO SPLINE Technologie ein. Gleichzeitig verfügen die neuen Freilaufnaben über die so genannte SCYLENCE Technologie. Dabei wird die bisherige Sperrklinkenkonstruktion durch ein Ratschensystem ersetzt, das den Reibungswiderstand im Freilauf signifikant reduziert und praktisch geräuschlos arbeitet.
Das „Knattern“ des Freilaufs gehört damit der Vergangenheit an, sodass die Konzentration voll und ganz dem Trail voraus gelten kann.
Weitere Komponenten der XTR M9100 Serie
Neben einer neuen speziellen 12-fach-Kette (CN-M9100) mit entsprechend neuem 12-fach QUICK LINK Verschluss stattet SHIMANO die XTR M9100 auch mit neuen Kurbelgarnituren für 12-fach aus (FC-M9100/9120-1), die selbstverständlich über die berühmten hohlgeschmiedeten Kurbelarme verfügen.
Für XC-Racer, die überwiegend auf 1-fach-Systeme setzen, steht eine große Bandbreite an Kettenblättern (30 Z bis 38 Z) zur Verfügung, die für rund 80 g Gewichtsersparnis sorgen.
Enduro-Piloten, die ebenfalls überwiegend auf 1-fach-Systemen an den Start gehen, können ihr Setup durch eine neu entwickelte Kettenführung (SM-CD800; E-Type, D-Type oder ISCG05 Montage) ergänzen, und dadurch den ohnehin schon hervorragenden Halt der Kette auf den DYNAMIC CHAIN ENGEGEMENT PLUS Kettenblättern weiter optimieren. Zudem steht ihnen mit der FC-M9120 eine Kurbelgarnitur mit breiterem Q-Faktor zur Verfügung, die für gewisse Rahmenformen benötigt wird.
Athleten, für die die größtmögliche Übersetzungsbandbreite und damit Flexibilität in unbekanntem Gelände wichtig sind, wählen dagegen oft eine 2-fach-Konfiguration, für die mit der 2-fach-Kurbel FC-M9100/9120-B2 ebenfalls eine Lösung im Gewand der neuen XTR bereitsteht.
Der Einsatz eines 1-fach oder eines 2-fach-Systems erfordern die Montage des jeweils spezifischen 1-fach oder 2-fach-Schaltwerks (1x: RD-M9100-GS/SGS, 2x: RDs-M9120-SGS), wobei für 1-fach je eine Version mit mittllangem (10-45Z) oder langem Käfig (10-51T) zur Verfügung stehen.
Alle Schaltwerke zeichnen sich durch ein elegantes, aber zugleich aggressiv angewinkeltes Design und attraktive anodisierte Aluminium-Oberflächen aus. Für verbesserte Schaltperformance sorgen unter anderem neue, große Leit- und Spannrollen mit 13 statt bislang 11 Zähnen. Außerdem tragen diese ebenso zur Verbesserung der Kettenstabilisierung bei wie das Shadow RD+ Design mit Reibungsdämpfer.
Optimierte Schalthebel für intuitive Bedienung
Die Theorie hinter der Entwicklung der neuen Schalthebel war, es dem Fahrer zu ermöglichen, auf plötzliche Veränderungen durch den Kurs oder die Rennsituation unmittelbar reagieren zu können. Dazu wurde die intuitive Bedienung der Lenkerelemente noch einmal deutlich optimiert, was im Renngeschehen die entscheidenden Zehntelsekunden an Vorteil bedeuten kann.
Einen entscheidenden Beitrag dazu leistet die neue I-SPEC-EV Konstruktion, mit der SHIMANO Schalthebel direkt am Bremshebel montiert, dadurch auf eine Klemmschelle verzichtet und der Einstellbereich deutlich vergrößert werden können. 14 mm stehen mit I-SPEC-EV für die Einstellung in Längsrichtung, 60° für die Anpassung in Rotationsrichtung zur Verfügung, sodass jeder Fahrer ein zu seiner individuellen Anatomie oder zu seinen Vorlieben passendes Setup vornehmen kann.
Bewährte Features wie RAPIDFIRE Plus, 2-WAY RELEASE und MULTI-RELEASE hat die neue XTR selbstverständlich von ihrer Vorgängerin übernommen. Hinzugekommen ist beim rechten Schalthebel der M9100 Serie (SL-M9100-R/-IR) dagegen ein Mode-Converter für die Umstellung von 12-fach auf 11-fach.
Der linke RAPIDFIRE Plus Mono Schalthebel für 2-fach-Systeme ist dagegen eine komplette Neuentwicklung, bei der mit nur noch einem Hebel aufs große wie aufs kleine Kettenblatt geschaltet wird. So wird der Hebel zum Hochschalten mit dem Daumen nach vorne gedrückt, federt aber nicht wie bisher danach zurück, sondern bleibt in dieser Position arretiert.
Überarbeitete Bremsanlage für maximale Leistung
Ausgehend von einem Bremssystem, das bereits das Maß aller Dinge bei Mountainbike-Bremsanlagen war, überarbeiteten die SHIMANO Ingenieure die Konstruktion der neuen Bremshebel (BL-M9100/9120). Geändert wurden sowohl die Klemmschelle als auch der Hebelkörper selbst.
Die Klemmschelle rückt weiter in die Mitte des Hebels und ist angewinkelt. Dadurch stützt sich das äußere Ende des Ausgleichsbehälters auf clevere Weise direkt am Lenker ab und schafft dadurch ein zusätzliches Widerlager bei der Hebelbetätigung.
Die Zwei-Kolben-Bremse (BR-M9100) kommt dabei in Kombination mit einem leichten XC-Bremshebel, dessen Griffweite selbstverständlich individuell einstellbar ist. Die Vier-Kolben-Bremse (BR-M9120) ruft ihr immenses Potenzial im Zusammenspiel mit einem speziellen SERVO-WAVE Bremshebel (BL-M9120) ab, dessen Griffweite sich auch werkzeuglos einstellen lässt und der zusätzlich über eine Einstellmöglichkeit für den Leerweg verfügt.
Passend zu den neu entwickelten Bremssätteln wurden auch die Bremsbeläge und Bremsscheiben überarbeitet. Bei den Vier-Kolben-Bremsen kommen die Bremsbeläge mit Kühlrippen zum Einsatz. (N03/04A, Resin/Metall). Dagegen sorgen bei den Zwei-Kolben-Bremsen die Beläge ohne Kühlrippen (K02/04S, Resin/Metall; optional K02/04Ti mit Titan-Trägerplatte) für gute Verzögerung bei geringem Gewicht.
Das Design der Bremsscheiben ist eine Weiterentwicklung des erfolgreichen ICE TECHNOLOGIES FREEZA Designs.
Vergleich mit anderen Schaltgruppen
Um einen fairen Vergleich zu gewährleisten, wurden die 1 x 12-Varianten von SLX und XT den bewährten Sram-Gruppen NX Eagle und GX Eagle gegenübergestellt. In Sachen Preis und Gewicht liegen die Kontrahenten eng beieinander. SLX und NX kosten quasi gleich viel, dafür ist die SLX leichter. XT und GX wiederum wiegen quasi das Gleiche, hier ist die GX etwas preiswerter.
Auch in Sachen Optik und Haptik sind die Unterschiede nicht groß, anders als früher agieren die Shimano-Schaltungen sogar ein wenig knackiger als die Sram-Pendants.
Shimano SLX (M7100)
Die Shimano SLX kam zeitgleich mit der neuen XT auf den Markt. Optisch ist sie ein Hingucker und auch technisch auf dem neusten Stand. Etwa dank der großen 10-51er-Kassettte, welche dieselbe Bandbreite wie bei der Shimano XT bereitstellt und damit den direkten Konkurrenten Sram NX Eagle (11-50 Zähne) um über 50 % Bandbreite abhängt! Auch das Gewicht ist um rund 180 g geringer als bei der NX.
Im Vergleich zu den Konkurrenten, speziell mit Blick auf die XT, läuft das System etwas rauer. Hinzu kommt, dass der Gangwechsel minimal träger abläuft. Beim Schalten unter hoher Last ächzt die SLX, führt den Schaltbefehl jedoch problemlos und präzise aus.
Der SLX-Schalthebel ist einfacher gehalten als der der XT. So haben die Japaner auf die Gummibeschichtung sowie auf die "Multi-Shift"-Funktion am kleinen Hebel verzichtet. Es lässt sich also nur ein Ritzel auf einmal nach unten wechseln. Auch können nur drei Gänge auf einmal in Richtung großes Ritzel geschaltet werden.
SRAM NX Eagle
Als Sram 2018 die NX Eagle vorstellte, machte diese die 1 x 12-Philosophie der US-Amerikaner noch attraktiver: Knapp 400 Euro kostet der Einstieg in die 12-fach-Welt nur noch, online ist sie sogar für rund 270 Euro erhältlich. Komplett!
Im Falle der NX ist es die Verwendung von günstigeren Materialien (Stahl und Kunststoff statt Alu), vor allem aber die Größe des kleinsten Ritzels. Statt 10-50 bietet Sram die NX mit 11-50-Zähne-Kassette an. Dadurch ergibt sich eine Bandbreite von nur 454 statt der 500 Prozent, die alle anderen Eagle-Gruppen so erfolgreich machten. Ein Vorteil ist wiederum, dass die Kassette auf herkömmlichen Shimano-Freiläufen montiert werden kann, was die NX Eagle für Nachrüster mit älteren Bikes extrem spannend macht.
Der Kunststoffhebel ist der leichteste im Test, die Kassette aus einzelnen Stahlritzeln hingegen mit Abstand die schwerste. Auch optisch wirkt die Kassette wenig edel. In Summe ist die NX die deutlich schwerste Gruppe im Testfeld.
Bei der Schaltperformance sind hingegen klar die Gene der teureren Eagle-Brüder erkennbar. Der Gangwechsel verläuft zuverlässig, leise und butterweich. In Richtung der großen Ritzel ist der Schaltvorgang aber eine Spur zu schwammig. In Richtung der kleinen Gänge verzögert sich der Schaltvorgang schon mal, ist dann aber schön knackig. Die NX bietet die Möglichkeit, fünf Gänge auf einmal hoch- und einen runterzuschalten.
Shimano XT (M8100)
Shimano ließ Käufer aufgrund von Fertigungsproblemen im letzten Jahr lange auf die neue XTR warten. Umso größer waren heuer die Erwartungen an die neue XT-Gruppe. Dass diese ebenso mit 12-fach-Technik kommt, war früh klar - aber auf welchem Niveau? Eines steht schon jetzt fest: Das Warten hat sich gelohnt.
Satte 511 Prozent Bandbreite bietet die neue XT mit einer Kassette mit 10-51 Zähnen. Genau einen Zahn mehr also als die direkte Konkurrenz der Sram GX Eagle - bei nur minimal mehr Gewicht. Und auch in Sachen Ergonomie setzt die Shimano XT ein dickes Ausrufezeichen. Ein gummierter Schalthebel sorgt für perfekten Grip. Zudem können durch die "Multi-Shift"-Technik gleich zwei Gänge auf einmal in Richtung kleine Ritzel geschaltet werden, was in diesem Test ein Alleinstellungsmerkmal ist. Es lassen sich zudem bei einem Schaltvorgang bis zu vier Gänge auf einmal hochschalten. Einziges Manko: Die Fingerkraft beim Betätigen des kleinen Hebels ist spürbar höher, als man es von einer XT gewohnt ist.
Doch egal ob unter voller Last oder beim gemütlichen Fahren, die Gänge werden knackig und maximal präzise eingelegt und stehen sofort zur Verfügung. Die Montage ist einfach, einzig dass der neue "Micro-Spline-Freilauf" etwas fummeliger ist, könnte man bemängeln - hier hat Sram die Nase vorn.
SRAM GX Eagle
Mit der GX Eagle hat Sram 2017 den 1 x 12-Antrieb zu erschwinglichen Preisen auf den Markt gebracht. Mit Erfolg: 1 x 12 ist seither nicht mehr wegzudenken und die GX Eagle seitdem an unzähligen Bikes von Werk aus verbaut.
Die Montage der GX ist recht einfach, die Kassette besteht aus einem Stück und wird auf den speziellen XD-Freilauf aufgeschraubt. Nur das Einstellen des Umschlingungswinkels ist etwas umständlich: Eine mitgelieferte Schablone muss bei belastetem Hinterbau (Fully) angehalten werden.
Die Haptik und Optik der GX Eagle kommt nahe an die Top-Gruppen X01 und XX1 von Sram heran, auch wenn Sram etwas weniger hochwertige Materialien verwendet. Dennoch ist die GX in unserem Test, ganz knapp vor der XT, die leichteste Schaltgrupppe.
In der Praxis erfolgen die Wechsel in den leichteren Gängen meist so sanft, dass man sie nicht mal hört. Das Gefühl im Daumen ist dabei auch etwas undefinierter. Beim Schalten in schwerere Gänge rastet die Kette dafür satt, schnell und selbst unter Last stets präzise ein. Auch der kleine Hebel lässt sich definiert drücken - bietet aber im Gegensatz zur Shimano XT lediglich einen Gangsprung zum nächstkleineren Ritzel. Hoch lassen sich bei der GX an der 10-50-Kassette fünf Gänge auf einmal schalten (bei Shimanos XT vier).
Fazit
Die Shimano XT setzt den neuen Maßstab in dieser Klasse. Srams GX ist ebenso eine Topgruppe, in Nuancen aber schlechter. Ebenso kann sich die Shimano SLX leicht von der NX Eagle absetzen und Platz 3 im Vergleich erobern.
Know-how Schaltungen
Mit der Wahl einer neuen Schaltung ist es nicht getan: Speziell der Freilauf muss passen. Was es sonst noch so zu beachten gibt, zeigen wir hier.
Welcher Freilauf?
- Standard: Der klassische Freilauf ist noch immer an vielen Radnaben zu finden. Er nimmt alle 8-/9-/10-fach-Kassetten auf, zudem die 11-fach-Modelle von Shimano. Nicht passen alle Sram-11-fach- und 12-fach-Kassetten - mit Ausnahme der preiswerten NX-Eagle- Kassette.
- XD-Body: Mit Einführung der XX1-Gruppe (1 x 12) brachte Sram auch einen neuen Freilauf, den XD-Body. Er ist seitdem Standard für alle Sram-Kassetten mit kleinem 10er-Ritzel. Auch einige Fremdanbieter wie E13 oder Hope nutzen den XD-Freilauf.
- Micro spline: Da es Shimano nicht übers Herz brachte, auf einen Sram-Standard zu setzen (dennoch aber ein 10er-Ritzel verbauen wollte), benötigen die neuen Gruppen SLX, XT und XTR den neuen Micro-Spline-Freilauf. Der ist jetzt endlich auch bei fast allen Laufradherstellern erhältlich.
Kurbeln von Fremdanbietern
Mit Einführung der Eagle-Gruppen zeigte sich Sram restriktiv: Die neue, tolle X-Sync-2-Kettenblatttechnik ist kein offener Standard, sondern Sram und der Tochter Truvativ vorbehalten. Die Eagle-Gruppen funktionieren tatsächlich am besten mit Sram/Truvativ-Kurbeln zusammen, werden auch nur so an Komplettbikes verbaut. Grundsätzlich ist es unserer Erfahrung nach aber kein Problem, eine Fremdkurbel mit 12-fach-kompatiblem Blatt zu fahren, die Kette läuft aber meist spürbar schlechter und lauter. Auch Shimano empfiehlt für beste Performance die hauseigenen Kurbeln, "verbietet" den Einsatz fremder Produkte aber nicht.
Alternativ schalten
- Umwerfend: Auch wenn die Bike-Hersteller wohl auf Shimanos neue 1 x 12-Gruppen abfahren werden, es gibt sie: die breitbandige 2 x 12-Variante von SLX, XT und XTR mit Umwerfer und komplett neuem "Mono"-Hebel. Dieser funktioniert extrem intuitiv.
- Elektronisch: Auch Sram war in diesem Jahr nicht untätig und brachte die neuen Eagle X01 AXS und Eagle XX1 AXS heraus. Diese beiden teuren, edlen Highend-Gruppen wechseln die Gänge nicht nur elektronisch mittels kleinem Servomotor am Schaltwerk, sondern auch noch kabellos. Der kleine Controller am Lenker sendet ein verschlüsseltes Funksignal. Des Weiteren lassen sich viele Funktionen der Schaltung per App individualisieren - Wunderwerke der Technik!
- Kompakt: Alle Welt schreit nach 12-fach - und was macht der kleine Schaltungshersteller BOX? Der setzt seine neue "Prime"-Gruppe nun auf 9-fach. Die Bandbreite passt dank 11-50 Zähnen an der Kassette dennoch. Die Vorteile sollen in der enormen Robustheit und Langlebigkeit liegen.
Tabellarische Übersicht: Vergleich der Schaltgruppen
| Merkmal | Shimano SLX (M7100) | SRAM NX Eagle | Shimano XT (M8100) | SRAM GX Eagle |
|---|---|---|---|---|
| Gänge | 1 x 12 | 1 x 12 | 1 x 12 | 1 x 12 |
| Kassette | 10-51 | 11-50 | 10-51 | 10-50 |
| Bandbreite | 510% | 454% | 511% | 500% |
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