Japan gegen USA, Sushi gegen Burger, Godzilla gegen King Kong, Manga gegen Disney, Toyota gegen Chrysler: Die beiden Industrienationen würden sich für unzählige Duelle eignen. Uns Biker interessiert davon natürlich vor allem eins: Shimano gegen SRAM! Eine "Fehde", die bald zwei Dekaden alt ist.
Auf der einen Seite das feine Satinfinish, die sanften und geschmeidigen Gangwechsel sowie die gedeckten Silbertöne der Shimano-Gruppe, auf der anderen Seite das glänzende Chromfinish, die extra knackigen Gangwechsel und die teils poppigen Farben der Sram-Parts. Und trotz vieler Sram-Fans: Shimano dominierte. Auch in der folgenden 2 bzw. 3 x 10-Epoche.
Mit der Einführung der 11-fach-Schaltungen wagte Sram dann Revolutionäres: ein Kettenblatt statt zwei oder drei, kein Umwerfer, kein zweiter Schalthebel - wow! Erst als vor fünf Jahren der Adler landete, wendete sich das Blatt: Srams neue Eagle-Gruppen bieten seitdem mit 1 x 12 Gängen genug Bandbreite für alle Biker.
Probleme bei der XTR
Auch die erste Antwort des japanischen Riesen floppte: Die Einführung der teuren Shimano-XTR-Gruppe mit 1 x 12 und 2 x 12 Gängen im Jahr 2018 unter extremen Startschwierigkeiten. Ein Werk brannte ab, was die Produktion der XTR-Kurbeln brach legte. Bis heute sind die Kurbeln nur in homöopathischen Dosen verfügbar.
Doch jetzt - endlich - schlägt Shimano zurück! Die neuen, erschwinglichen "Volksgruppen" SLX und XT kommen à la Eagle in einer Variante mit 1 x 12-Gängen, bieten dank 10-51er-Kassette aber noch mehr Bandbreite als Sram (10-50 bzw. 11-50 Zähne). Und wem das nicht genug ist, der kann eine 2 x 12-Variante mit dann extremer Gangvielfalt wählen.
Um einen fairen Vergleich zu gewährleisten, wählten wir für diesen Test die 1 x 12- Varianten von SLX und XT, stellten diesen die bewährten Sram-Gruppen NX Eagle und GX Eagle gegenüber. Erstaunlich: In Sachen Preis und Gewicht liegen die Kontrahenten eng beieinander. SLX und NX kosten quasi gleich viel, dafür ist die SLX leichter. XT und GX wiederum wiegen quasi das Gleiche, hier ist die GX etwas preiswerter. Auch in Sachen Optik und Haptik sind die Unterschiede nicht groß, anders als früher agieren die Shimano-Schaltungen sogar ein wenig knackiger als die Sram-Pendants.
Shimano SLX (M7100)
Überraschend: Die Shimano SLX kam dieses Jahr zeitgleich mit der neuen XT auf den Markt, normal legt Shimano immer ein Jahr dazwischen. Optisch ist sie ein Hingucker und auch technisch - auf dem Papier - auf dem neusten Stand. Etwa dank der großen 10-51er-Kassettte, welche dieselbe Bandbreite wie bei der Shimano XT bereitstellt und damit den direkten Konkurrenten Sram NX Eagle (11-50 Zähne) um über 50 % Bandbreite abhängt! Auch das Gewicht ist um rund 180 g geringer als bei der NX. Aber kann sie auch in Sachen Funktion mithalten?
Im Vergleich zu den Konkurrenten, speziell mit Blick auf die XT, läuft das System etwas rauer. Hinzu kommt, dass der Gangwechsel minimal träger abläuft. Dank Shimanos "Hyperglide-Plus"-Technologie soll ein müheloses Schalten unter Belastung möglich sein. Beim Schalten unter hoher Last ächzt die SLX, führt den Schaltbefehl jedoch problemlos und präzise aus.
Vergleicht man den SLX-Schalthebel mit dem der XT, fällt auf, dass dieser einfacher gehalten ist. So haben die Japaner auf die Gummibeschichtung sowie auf die "Multi-Shift"-Funktion am kleinen Hebel verzichtet. Es lässt sich also nur ein Ritzel auf einmal nach unten wechseln. Auch können nur drei Gänge auf einmal in Richtung großes Ritzel geschaltet werden. Wie bei der XT praktisch: Der kleine Hebel kann mit Zeigefinger oder Daumen betätigt werden, was der SLX in Sachen Ergonomie eine sehr gute Note einbringt.
Shimano SLX (M7100) - Details
- Gänge: 1 x 12
- 32 Zähne vorne, 10-51 hinten
- Übersetzung: Kleinster Gang: 0,63 :1; Größter Gang: 3,20 :1
- Gewicht: 310 g Schaltwerk, 116 g Hebel o. Zug, 527 g Kassette, 255 g Kette (116 Glieder), 645 g Kurbel (o. Innenlager), 1853 g komplett
Testergebnis: SEHR GUT (76 Punkte)
SRAM NX Eagle
Als Sram 2018 die NX Eagle vorstellte, machte diese die 1 x 12-Philosophie der US-Amerikaner noch attraktiver: Knapp 400 Euro kostet der Einstieg in die 12-fach-Welt nur noch, online ist sie sogar für rund 270 Euro erhältlich. Komplett!
Im Falle der NX ist es die Verwendung von günstigeren Materialien (Stahl und Kunststoff statt Alu), vor allem aber die Größe des kleinsten Ritzels. Statt 10-50 bietet Sram die NX mit 11-50-Zähne-Kassette an. Dadurch ergibt sich eine Bandbreite von nur 454 statt der 500 Prozent, die alle anderen Eagle-Gruppen so erfolgreich machten. Ein Vorteil ist wiederum, dass die Kassette auf herkömmlichen Shimano-Freiläufen montiert werden kann, was die NX Eagle für Nachrüster mit älteren Bikes extrem spannend macht.
Der Kunststoffhebel ist der leichteste im Test, die Kassette aus einzelnen Stahlritzeln hingegen mit Abstand die schwerste. Auch optisch wirkt die Kassette wenig edel. In Summe ist die NX die deutlich schwerste Gruppe im Testfeld.
Bei der Schaltperformance sind hingegen klar die Gene der teureren Eagle-Brüder erkennbar. Der Gangwechsel verläuft zuverlässig, leise und butterweich. In Richtung der großen Ritzel ist der Schaltvorgang aber eine Spur zu schwammig. In Richtung der kleinen Gänge verzögert sich der Schaltvorgang schon mal, ist dann aber schön knackig. Die NX bietet die Möglichkeit, fünf Gänge auf einmal hoch- und einen runterzuschalten.
SRAM NX Eagle - Details
- Gänge: 1 x 12
- 32 Zähne vorne, 11-50 hinten
- Übersetzung: Kleinster Gang: 0,64:1; Größter Gang: 2,91:1
- Gewicht: 344 g Schaltwerk, 98 g Hebel ohne Zug, 612 g Kassette, 273 g Kette (126 Glieder), 701 g Kurbel (ohne Innenlager), 2028 g komplett
Testergebnis: GUT (69 Punkte)
Shimano XT (M8100)
Shimano ließ Käufer aufgrund von Fertigungsproblemen im letzten Jahr lange auf die neue XTR warten. Umso größer waren heuer die Erwartungen an die neue XT-Gruppe. Dass diese ebenso mit 12-fach-Technik kommt, war früh klar - aber auf welchem Niveau? Eines steht schon jetzt fest: Das Warten hat sich gelohnt.
Satte 511 Prozent Bandbreite bietet die neue XT mit einer Kassette mit 10-51 Zähnen. Genau einen Zahn mehr also als die direkte Konkurrenz der Sram GX Eagle - bei nur minimal mehr Gewicht. Und auch in Sachen Ergonomie setzt die Shimano XT ein dickes Ausrufezeichen. Ein gummierter Schalthebel sorgt für perfekten Grip. Zudem können durch die "Multi-Shift"-Technik gleich zwei Gänge auf einmal in Richtung kleine Ritzel geschaltet werden, was in diesem Test ein Alleinstellungsmerkmal ist. Es lassen sich zudem bei einem Schaltvorgang bis zu vier Gänge auf einmal hochschalten. Einziges Manko: Die Fingerkraft beim Betätigen des kleinen Hebels ist spürbar höher, als man es von einer XT gewohnt ist. Doch egal ob unter voller Last oder beim gemütlichen Fahren, die Gänge werden knackig und maximal präzise eingelegt und stehen sofort zur Verfügung. Die Montage ist einfach, einzig dass der neue "Micro-Spline-Freilauf" etwas fummeliger ist, könnte man bemängeln - hier hat Sram die Nase vorn.
Die XT kann ihr Revier als Volksgruppe Nr.1 wieder knapp für sich gewinnen. Verarbeitung, Gewicht, Bandbreite, Ergonomie - alles top. Testsieg!
Shimano XT (M8100) - Details
- Gänge: 1 x 12
- 32 Zähne vorne, 10-51 hinten
- Übersetzung: Kleinster Gang: 0,63:1; Größter Gang: 3,20:1
- Gewicht: 281 g Schaltwerk, 117 g Hebel o. Zug, 469 g Kassette, 257 g Kette (116 Glieder), 635 g Kurbel (o. Innenlager), 1759 g komplett
Testergebnis: ÜBERRAGEND (90 Punkte)
SRAM GX Eagle
Mit der GX Eagle hat Sram 2017 den 1 x 12-Antrieb zu erschwinglichen Preisen auf den Markt gebracht. Mit Erfolg: 1 x 12 ist seither nicht mehr wegzudenken und die GX Eagle seitdem an unzähligen Bikes von Werk aus verbaut.
Die Montage der GX ist recht einfach, die Kassette besteht aus einem Stück und wird auf den speziellen XD-Freilauf aufgeschraubt. Nur das Einstellen des Umschlingungswinkels ist etwas umständlich: Eine mitgelieferte Schablone muss bei belastetem Hinterbau (Fully) angehalten werden.
Die Haptik und Optik der GX Eagle kommt nahe an die Top-Gruppen X01 und XX1 von Sram heran, auch wenn Sram etwas weniger hochwertige Materialien verwendet. Dennoch ist die GX in unserem Test, ganz knapp vor der XT, die leichteste Schaltgrupppe. In der Praxis erfolgen die Wechsel in den leichteren Gängen meist so sanft, dass man sie nicht mal hört. Das Gefühl im Daumen ist dabei auch etwas undefinierter. Beim Schalten in schwerere Gänge rastet die Kette dafür satt, schnell und selbst unter Last stets präzise ein. Auch der kleine Hebel lässt sich definiert drücken - bietet aber im Gegensatz zur Shimano XT lediglich einen Gangsprung zum nächstkleineren Ritzel. Hoch lassen sich bei der GX an der 10-50-Kassette fünf Gänge auf einmal schalten (bei Shimanos XT vier). Generell liegen die Hebel absolut angenehm am Daumen an, bieten sehr gute Schaltergonomie.
Das Finish ist bar jeder Kritik, die Gruppe der Erfahrung nach sehr haltbar und der Preis fair.
SRAM GX Eagle - Details
- Gänge: 1 x 12
- 32 Zähne vorne, 10-50 hinten
- Übersetzung: Kleinster Gang: 0,64 :1; Größter Gang: 3,20 :1
- Gewicht: 292 g Schaltwerk, 107 g Hebel ohne Zug, 448 g Kassette, 273 g Kette (126 Glieder), 627 g Kurbel (ohne Innenlager), 1747 g komplett
Testergebnis: SEHR GUT (83 Punkte)
Shimano XTR M9100
Das Flaggschiff der Shimano MTB-Schaltgruppen erhält mit der neuen XTR M9100 nicht nur ein zwölftes Ritzel, sondern wurde grundlegend überarbeitet. Die Gerüchteküche brodelte schon länger, wann Shimano denn nun mit dem amerikanischen Konkurrenten gleich zieht und ebenfalls eine 1x12 Schaltgruppe auf den Markt bringt.
Shimano verpasst der neuen XTR M9100 aber nicht nur ein Ritzel mehr, sondern hat alle Komponenten grundlegend überarbeitet und mit einer Vielzahl an technischen Innovationen ausgerüstet, welche die neue XTR zur ersten Wahl für Mountainbiker machen soll.
Die Bremspower und -dosierbarkeit wurde maximiert, die Nabenkörper überarbeitet für haltbarere, reaktionsfreudigere Laufräder und die neue Hyperglide+ Technologie sorgt für einen sicheren Halt der Kette auf Ritzeln und Kettenblatt.
Shimano wird die neue XTR FC-M9100 Kurbel auch als Zweifach-Version anbieten und bietet dem Kunden damit weiterhin die Möglichkeit, ein möglichst großes Spektrum fahren zu können.
Neues Antriebssystem: Hyperglide+
Für die M9100 setzt Shimano auf eine komplett neue Antriebstechnologie namens Hyperglide+, die mit neuem Kettendesign, angepasstem Zähneprofil und neu gestalteten Kassetten nicht nur zu einem um 4db leiseren Lauf der Gruppe, sondern vor allem zu wesentlich schnelleren Schaltzeiten und ruhigerem Kettenlauf führen soll.
Beim Freilauf setzt Shimano auf die Kombination zweier neuer Technologien: Im Inneren sorgt „SCYLENCE“ dafür, dass der Freilauf extrem leise ist und optimal kraftschlüssig und außen nimmt der Micro Spline Freilaufkörper die Kassetten auf. Wer also auf die neue XTR M9100 umsteigen möchte, kann seinen alten Freilaufkörper nicht weiterverwenden.
Anstatt einfach ein Schaltwerk zu entwickeln, welches alle Bereiche abdeckt, hat man 3 verschiedene Schaltwerkstypen entwickelt, um das Optimum an Performance für den jeweiligen Einsatzzweck herauszuholen. Alle Schaltwerke sind natürlich mit Shadow RD+ ausgestattet.
Shimano setzt beim FD-M9100 Umwerfer auf Side-Swing, was den Wechsel zwischen großem und kleinem Blatt sehr sanft gestaltet.
I-SpecEV: Ordnung am Lenker
Ordnung muss sein dachte man sich schon vor Jahren bei Shimano und hat mit I-Spec ein System geschaffen, was alle Bedienelemente am Lenker sauber miteinander verbinden lässt. Dieses wurde nochmals verbessert und durch das neue I-SpecEV abgelöst. I-SpecEV erweitert dabei den Einstellbereich und ermöglicht eine noch ergonomischere Einstellung der Bedienelemente am Lenker.
Die neuen Scheibenbremsen der XTR M9100 zeichnen sich durch ihr schnelles Ansprechverhalten bei reduziertem Leerweg aus. Erhältlich sind die Scheibenbremsen als 2- und 4-Kolben Version.
Shimano XTR M9200 Di2 Wireless-Schaltgruppe
Der japanische Komponenten-Hersteller Shimano stellt seine neue Shimano XTR M9200 Di2 Wireless-Schaltgruppe vor. Es ist die erste vollständig kabellose MTB-Schaltgruppe von Shimano und wurde vorgestellt, um dem Trend der Bike-Industrie zu folgen. Die neue XTR M9200 Di2-Schaltgruppe soll nun schnelle und präzise Schaltvorgänge liefern und dabei vor allem robust sein.
Die Bezeichnung Shimano XTR M9200 Di2 umfasst den kompletten Antriebsstrang, das heißt: Kurbel, Kassette und Schalthebel wurden alle erneuert.
Das elektronische RD-M9250-Schaltwerk ist entweder mit einem kurzen als auch mittellangen Käfig verfügbar, um unterschiedliche Kassetten-Bandbreiten abzudecken. Für E-MTBs gibt es ein neues und kabelgebundenes Schaltwerk namens RD-M9260, das weiterhin die FREE SHIFT- und AUTO-SHIFT-Funktionen unterstützt.
Preislich liegt die neue Shimano XTR M9200 Di2-Schaltgruppe auf dem High-End-Niveau der elektronischen Konkurrenz.
Durch seine keilförmige Konstruktion und das flach gehaltene Profil soll es nicht so leicht an Hindernissen hängenbleiben und so vor Beschädigungen bewahrt sein. Solltet ihr doch einmal einen Stein treffen - was wir während unseres Tests definitiv getan haben - kann das Schaltwerk dank der sogenannten Automatic Impact Recovery-Funktion etwas nach hinten ausweichen, um den Schlag abzuschwächen. Danach rastet es elektronisch wieder in seine ursprüngliche Position ein - cool.
Laut Shimano hält der Akku ca. 340 km, wenn man von 30 Schaltvorgängen pro Minute ausgeht, was ziemlich ist.
Was die Kettenspannung angeht, hat Shimano am neuen XTR M9250 Di2-Schaltwerk auf eine Kupplung verzichtet. Stattdessen setzt der Komponenten-Hersteller auf ein doppelt gefedertes Design, was dem Schaltkäfig eine extreme Spannung verleiht, aber auch zu Problemen führt.
Der SW-M9250 Di2-Schalthebel glänzt mit super Ergonomie und vielen Einstellmöglichkeiten.
Die neue CS-M9200 12-fach-Kassette gibt es sowohl in einer 10-51- als auch in einer 9-45-Abstimmung und beide Modelle setzen auf die HYPERGLIDE+ Technologie.
TRP Evo 12 im Test
Wer am MTB Gänge wechselt, tut das quasi immer mit Parts der beiden Branchenriesen Shimano und Sram. Das taiwanesische Familienunternehmen Tektro wagt dennoch mit der Eigenmake TRP (Tektro Racing Products) den Schritt und stellte bereits 2020 das TR12-Schaltwerk samt -hebel vor. Mit der Evo 12 gibt es inzwischen eine Komplettgruppe. Dabei handelt es sich um eine mechanische 12-fach-Schaltung, die aus Schaltwerk, Hebel, Kurbel, Kassette und Tretlager besteht. Die Kette kommt von KMC. In zwei Finishs - Schwarz oder Gold - wird die Gruppe angeboten.
TRP Evo12 - Details
- 1x12-Schaltgruppe für MTBs
- Erhältlich in Schwarz oder Gold
- Kurbelarmlänge: 165 & 170 mm
- Kassette: 10-52 Zähne, Microspline
- Gewicht: 1642 g
- Preis: ab 1334 Euro (UVP)
Der neue Schalthebel bringt 139 g inklusive Klemmschelle auf die Waage. Cool ist, dass der Schaltzug nicht im Bogen, sondern parallel zum Lenker verläuft.
Fünf Gänge lassen sich am Stück schalten, aber auch Single-Shift lässt sich einstellen.
Mit Microspline nutzt TRP Shimanos Freilauf-Standard. Die unteren zehn Ritzel der Evo-12-Kassette (372 g) sind aus einem Stahlstück gefräst. Für die beiden leichtesten Gänge setzt TRP auf 7075-Alu. Die Abstufung reicht von 10 bis 52 Zähnen.
Preislich liegt der UVP ohne Tretlager folglich bei 1334 (schwarz/silber) bzw. 1414 Euro (gold), also deutlich über den üblichen Marktpreisen für Shimanos XTR und etwas über Srams XX1.
Auf dem Trail sorgt die Schaltung von Tag eins an für saubere, zügige Schaltperformance bei leisem Lauf über Kettenblatt und Kassette.
Alltagstaugliches Feature ist der Cage Release (siehe Detail 2), der zwar nicht so simpel wie bei Sram ist, aber prima funktioniert, wenn man einmal den Dreh raus hat. Der Spannungsmechanismus Hall Lock auf der Oberseite des Schaltwerks sorgt dafür, dass die Schaltung zudem kaum klappert.
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