Ich bin ganz neu im E-Bike Universum und suche ein E-Bike mit dem man auch was transportieren kann.
Simply.Lift STEPS im Alltagstest
Leicht, kompakt und überraschend vielseitig - das Simply.Lift STEPS verspricht ein wartungsarmes E-Lastenrad für den urbanen Alltag.
Fahrverhalten
Das Simply.Lift STEPS fährt sich so leichtfüßig, dass man schnell vergisst, dass es sich hier um ein vollwertiges E-Lastenrad handelt. Mit seinen 26“ Laufrädern, dem kompakten Longtail-Design und dem vergleichsweise niedrigen Gewicht von rund 26 kg fühlt es sich im Stadtverkehr fast wie ein normales Fahrrad an - nur eben mit ordentlich Rückenwind. Die aufrechte Sitzposition sorgt für ein angenehmes Fahrgefühl und eine gute Übersicht im Straßenverkehr, perfekt für Eltern mit Kindersitz hinten drauf oder für größere Einkäufe.
Der Shimano STEPS E5000 Motor ist wie gemacht für den urbanen Alltag: sanft, leise und zuverlässig. Besonders angenehm ist, wie intuitiv die Unterstützung einsetzt - nie ruckartig, sondern immer genau passend zur Situation. An steileren Anstiegen oder bei besonders schwerer Beladung muss man gelegentlich etwas nachtreten, kommt aber nie wirklich ins Schwitzen. Der Motor ist eher ein City-Cruiser als eine Bergziege - wer also keine Alpenüberquerung plant, wird sehr zufrieden sein.
In Kombination mit der wartungsarmen NEXUS 5-Gang-Nabenschaltung und dem leisen Carbonriemen bleibt das Fahrerlebnis angenehm entspannt - selbst dann, wenn hinten mal zwei Getränkekisten und ein Anhänger dranhängen. Die Suntour-Federgabel filtert Unebenheiten im Straßenbelag zuverlässig raus, und auch bei voller Beladung bleibt das STEPS angenehm spurtreu und stabil. Für ein Lastenrad in dieser Gewichtsklasse wirklich beeindruckend.
Innovation/Design
Während es inzwischen eine wachsende Auswahl an Longtail-Cargobikes auf dem Markt gibt, sticht das Simply.Lift STEPS vor allem durch seine klare Fokussierung auf Alltagstauglichkeit und ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis hervor. Die Kombination aus wartungsarmem Riemenantrieb, kompletter Shimano-Komponentengruppe, 5-Gang-Nabenschaltung und einer Federgabel ist in dieser Preisklasse aktuell kaum zu finden - zumindest nicht bei Modellen, die gleichzeitig so kompakt und leicht gebaut sind.
Das Rahmendesign ist funktional gehalten: Tiefer Einstieg, stabile Geometrie und ein aufgeräumter Look - keine Spielereien, sondern ein Fokus auf Langlebigkeit und Praxisnutzen. Smarte Features wie App-Anbindung, Navigation oder Sensorik sucht man hier vergeblich - aber das scheint bewusst so gewählt. Stattdessen liegt der Fokus ganz klassisch auf dem, was ein gutes Rad ausmacht: solide Komponenten, durchdachte Details und ein Fahrgefühl, das auf Anhieb überzeugt.
Ein echtes Plus im Alltag ist der Carbonriemen. Wer viel fährt - gerade im Stadtverkehr oder mit wechselnden Wetterbedingungen - wird die Wartungsfreiheit schnell zu schätzen wissen. Kein Kettenöl, kein Nachjustieren - einfach aufsteigen und losfahren. Auch bei häufigem Outdoor-Einsatz bleibt das Rad pflegeleicht: Außer den Fußbrettern aus Holz gibt es keine empfindlichen Teile, die regelmäßig behandelt oder geschützt werden müssten. Das macht das STEPS besonders attraktiv für alle, die keinen eigenen Fahrradkeller oder überdachten Stellplatz haben.
Ausstattung
Das Simply.Lift STEPS punktet mit einer hochwertigen und alltagstauglichen Ausstattung, die man in dieser Preisklasse so nicht oft findet. Wir bewegen uns hier im oberen Mittelklasse-Segment - und genau dafür ist die Ausstattung wirklich beeindruckend. Die bewährte Shimano NEXUS 5-Gang-Nabenschaltung in Kombination mit einem wartungsfreien Carbonriemen sorgt für ein angenehm ruhiges und zuverlässiges Fahrgefühl - ideal für den täglichen Einsatz in der Stadt. Auch bei wechselnder Beladung und kurzen Anstiegen bleibt die Schaltperformance konstant und unkompliziert.
Besonders hervorheben möchte ich die Ergonomie-Komponenten: Sattel, Griffe und Lenker stammen vom Qualitätshersteller ErgoTec - und das merkt man sofort. Der Sattel ist nicht nur bequem, sondern besitzt auch einen integrierten Tragegriff, der das Rangieren deutlich erleichtert - ein kleines, aber cleveres Detail, das den Unterschied macht. Die Griffe liegen gut in der Hand, und die Pedale bieten sicheren Halt, ohne unangenehm aufzufallen.
Ein echtes Sicherheits-Plus ist die Beleuchtung: Die Busch & Müller Lichtanlage bringt ordentlich Leuchtkraft auf die Straße und ist damit ein verlässlicher Begleiter bei Dunkelheit oder schlechtem Wetter. Gerade im städtischen Verkehr ein wichtiger Punkt.
Zusätzlich sorgt die Suntour-Federgabel für spürbar mehr Komfort auf ruppigem Untergrund. Wer es noch bequemer mag, kann auf Wunsch eine Federsattelstütze dazukonfigurieren - eine gute Ergänzung für Vielfahrer:innen.
Kurz gesagt: Die Ausstattung des STEPS ist durchdacht, hochwertig und passt perfekt zum Einsatzprofil - und in dieser Kombination bei Longtail-Bikes zu diesem Preis wirklich selten zu finden.
Preis
Mit einem Einstiegspreis von 3.490 € gehört das Simply.Lift STEPS zu einem der attraktivsten Angebote im Longtail-Segment - vor allem, wenn man sich die Ausstattung anschaut, die hier bereits serienmäßig enthalten ist.
Im Vergleich zu vielen Mitbewerbern, die bei ähnlicher Ausstattung schnell in Richtung 4.500 € oder mehr gehen, ist das Preis-Leistungs-Verhältnis beim Steps mehr als fair. Und das gilt auch für das Zubehör: Ob Kindersitz, Handlauf oder große Packtaschen - die Anbauteile sind sinnvoll gewählt, solide verarbeitet und preislich absolut im Rahmen. Wer also sein Rad Stück für Stück ausbauen möchte (z. B. mit Blick auf wachsende Kinder oder neue Transportbedarfe), hat hier viele Möglichkeiten - ohne gleich das Budget sprengen zu müssen.
Besonders stark ist dabei auch die Langfristigkeit: Durch das clevere Zubehörkonzept lässt sich das Simply.Lift STEPS immer wieder neu an den eigenen Alltag anpassen. Heute Kindertransport, morgen Großeinkauf, übermorgen Werkzeugkiste für die Arbeit - das Bike wächst quasi mit den Anforderungen mit. Es scheint, als würde der Hersteller die Finanzierungskosten als Service selbst übernehmen - was in der Branche alles andere als selbstverständlich ist. Wer also nicht direkt 3.490 € auf einmal zahlen möchte, kann das STEPS zu fairen Monatsraten abbezahlen - und das ohne zusätzliche Kosten.
Qualität
Beim Simply.Lift STEPS merkt man sofort, dass hier Wert auf saubere Verarbeitung und hochwertige Materialien gelegt wurde. Der Rahmen ist solide konstruiert, die Schweißnähte sehen sauber aus und die Pulverbeschichtung macht einen langlebigen Eindruck - kein Glanzstück-Design, aber funktional und robust, so wie es bei einem Alltagsrad auch sein sollte.
Ein echter Pluspunkt in Sachen Wartungsarmut ist der verbaute Carbonriemen - kein Schmieren, kein Rost, kein Nachspannen. Das entlastet im Alltag enorm, gerade wenn das Rad häufig genutzt oder draußen abgestellt wird. Auch die Shimano Nexus Nabenschaltung gilt als besonders langlebig und unkompliziert im Handling, was die laufenden Wartungskosten zusätzlich niedrig hält. Im Vergleich zu sportlicheren 12-Fach-Kettenschaltungen, bei denen die Verschleißteile schneller fällig und deutlich teurer sind, ist das Setup hier eindeutig auf Langlebigkeit ausgelegt.
Der Motor ist gut integriert, läuft leise und ist durch die zentrale Position gut vor äußeren Einflüssen geschützt. Auch der Akku sitzt solide im Rahmen und lässt sich leicht entnehmen - dabei aber sicher abschließen. Die verwendeten Komponenten, von der Suntour-Federgabel über die hydraulischen Shimano-Bremsen bis zur Beleuchtung von Busch & Müller, wirken stimmig aufeinander abgestimmt und machen einen zuverlässigen Eindruck.
Kleine, aber feine Details wie der integrierte Tragegriff am Sattel oder die stabile Bauweise des Zweibeinständers zeigen, dass hier auch an den praktischen Alltag gedacht wurde. Das einzige Element mit etwas Pflegebedarf sind die Holz-Fußbretter - wer viel im Regen fährt, sollte diese gelegentlich ölen oder austauschen. Insgesamt aber präsentiert sich das STEPS als rundum robustes und langlebiges E-Lastenrad, das auch nach Jahren noch eine gute Figur macht.
Variabilität
Das Simply.Lift STEPS ist als Longtail-Bike erstaunlich vielseitig. Egal ob Kindertransport, Großeinkauf oder sperriges Paket - das Rad lässt sich flexibel an unterschiedliche Alltagssituationen anpassen. Der verlängerte Gepäckträger bietet zahlreiche Befestigungsmöglichkeiten, und mit dem passenden Zubehör wie Kinderhandlauf, Kindersitzen, großen Packtaschen oder der abschließbaren Alubox wird aus dem Bike schnell ein echtes Multitool für den Familienalltag oder die tägliche Logistik.
Besonders praktisch: Durch die stabile Rahmenkonstruktion und die ergonomische Geometrie bleibt das STEPS auch bei voller Beladung gut fahrbar - zwei Kinder hinten drauf plus Einkaufskisten sind kein Problem. Auch Anhänger lassen sich problemlos nutzen, da die passende Kupplung auf Wunsch kostenlos mitgeliefert und direkt vormontiert wird. Wenn man den Anhänger nutzt, müssen die Fußbretter allerdings weichen - das ist bauartbedingt bei den meisten Longtails so und kein echter Nachteil, sondern eher gängiger Standard.
Auch sperrigere Lasten wie Werkzeugtaschen, Getränkekisten oder Euroboxen lassen sich mit dem richtigen Zubehör gut sichern. Das modulare Konzept ist dabei bewusst einfach gehalten - man kann klein starten und das Rad Stück für Stück erweitern. Gerade für Familien ist das ein echter Vorteil, weil sich das Bike so an unterschiedliche Lebensphasen anpassen lässt: Vom Kleinkind mit Kindersitz über Grundschulkind mit Handlauf bis hin zum Teenager mit Gepäck für die Schule.
Parken und Rangieren
Auch wenn das Simply.Lift STEPS mit seinen rund zwei Metern Länge natürlich größer ist als ein klassisches Fahrrad, lässt es sich erstaunlich einfach manövrieren - vor allem durch das vergleichsweise geringe Gewicht von etwa 26 kg. Das zahlt sich besonders beim Wenden auf engem Raum, in Hausfluren oder bei Fahrstuhlmanövern aus. Auch beim Rangieren mit beladenem Rad wirkt das STEPS deutlich handlicher als viele andere Longtails oder gar Frontloader.
Der serienmäßige Zweibeinständer ist stabil und hält das Rad sicher in Position - auch mit Kindersitz oder Gepäck an Bord. Allerdings braucht es bei voller Beladung ein bisschen Übung (und etwas Kraft), um das Rad auf den Ständer zu bringen oder wieder herunterzunehmen. Für große oder kräftigere Personen ist das kein Problem, kleinere oder leichtere Fahrer:innen könnten dabei an ihre Grenzen kommen. Wer regelmäßig mit viel Zuladung unterwegs ist, könnte sich hier eine etwas komfortablere Lösung wünschen.
Beim Thema Diebstahlschutz fällt auf: Ein Rahmenschloss ist nicht serienmäßig verbaut, kann aber optional als ABUS-Rahmenschloss mit Adapterkette hinzugefügt werden. Damit lässt sich das Rad auch bei kurzen Stopps schnell sichern - eine lohnenswerte Investition, vor allem im städtischen Alltag. Aufgrund des breiten Gepäckträgers sollte man außerdem ein etwas längeres Schloss einplanen, wenn man das Bike klassisch an einem Fahrradständer anschließen möchte.
Unterm Strich lässt sich sagen: Rangieren und Parken funktioniert gut, vor allem dank des leichten Aufbaus. Ein serienmäßiges Schloss oder ein komfortablerer Ständer wären sinnvolle Upgrades für künftige Modelle - die vorhandenen Lösungen funktionieren, benötigen aber etwas Gewöhnung.
Sicherheit
Beim Thema Sicherheit liefert das Simply.Lift STEPS genau das, was man sich von einem modernen E-Lastenrad wünscht - gerade wenn Kinder oder schwere Lasten mit an Bord sind. Herzstück der Sicherheitsausstattung sind die kraftvollen Shimano MT420 4-Kolben-Scheibenbremsen mit 180 mm Bremsscheiben. Die Verzögerung ist präzise und zuverlässig - auch bei voller Beladung oder Nässe. In dieser Preisklasse ist das keine Selbstverständlichkeit, sondern eher ein starkes Ausrufezeichen.
Auch die Sitzposition spielt eine Rolle in puncto Sicherheit: Durch die aufrechte Haltung hat man im Stadtverkehr immer einen guten Überblick über Kreuzungen, Autos und Fußgänger. Gleichzeitig sorgt das relativ tief positionierte Tretlager dafür, dass man an der Ampel sicher mit beiden Füßen auf dem Boden steht - besonders beruhigend, wenn hinten ein oder zwei Kinder mitfahren.
Ein weiteres Highlight ist die Lichtanlage: Die verbaute Beleuchtung von Busch & Müller überzeugt mit hoher Leuchtkraft, guter Ausleuchtung und sinnvoller Positionierung. Im Gegensatz zu vielen anderen Serienrädern wirkt sie nicht wie ein nachträglich angebautes Pflichtfeature, sondern wie ein integrierter Teil des Sicherheitskonzepts. Das Rücklicht ist gut sichtbar - auch von der Seite, selbst wenn größere Taschen am Gepäckträger montiert sind.
Einziger kleiner Punkt: Reflektierende Elemente an den Seiten oder zusätzliche passive Sicherheitsfeatures (z. B. auf den Taschen oder Schutzblechen) wären ein willkommenes Extra - aber das lässt sich bei Bedarf leicht nachrüsten. Insgesamt bietet das STEPS ein sehr gutes Sicherheitsniveau, das sowohl im Alltag als auch auf längeren Touren überzeugt.
E-Lastenräder als Alternative zum Auto
Lastenräder mit Elektroantrieb können in vielen Fällen eine Alternative zum Auto sein. Doch wie alltagstauglich sind E-Cargobikes?
- Ganz anderes Fahrverhalten als beim Fahrrad
- Reichweiten bis 65 Kilometer, teilweise lange Ladezeit
Ganz gleich, ob das Kind vor der Arbeit schnell zum Hort gebracht oder fürs Wochenende der Kühlschrank gefüllt werden muss - im Alltag lassen sich viele Aufgaben und Wege mit dem Lastenrad erledigen. Rund 80.000 E-Lastenfahrräder wurden im Jahr 2020 verkauft - ein Zeichen dafür, dass der Marktanteil im Segment der Lastenbikes wächst. Dank ausreichendem Platzangebot und elektrischer Unterstützung beim Treten sind die Cargobikes sogar eine Alternative zum Zweitwagen. Doch in der Praxis werfen die Lastenräder einige neue Probleme auf. Wie stabil stehen sie zum Beispiel beim Beladen? Wie praktisch sind größere Einkäufe darin unterzubringen? Und vor allem: Wie sicher sind Kinder bei einer Fahrt im E-Lastenbike?
Im Sommer 2022 waren sechs einspurige "Long Johns" mit verlängertem Radstand und der Ladefläche zwischen Lenker und Vorderrad im Test. Bereits 2021 hat der Club fünf Trikes mit einer vorn angebrachten Ladebox getestet. Da sich beide Lastfahrrad-Arten von der Bauweise grundsätzlich unterscheiden und jede ihre eigene "Fangruppe" hat, werden die Testergebnisse hier getrennt vorgestellt. Das ADAC Urteil: Von den sechs Rädern im Test schnitten zwei "gut" ab, drei "befriedigend" und eines fiel mit "mangelhaft" durch.
ADAC Test E-Lastenfahrräder
| Hersteller/Modell | Preis in Euro | ADAC Urteil | Fahren | Sicherheit und Verarbeitung | Antriebssystem und Motor | Handhabung und Komfort | Schadstoffe |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Muli e-muli "st" | 5180 (inkl. Zubehör für den Transport von Kindern) | 2,1 | 1,9 | 2,0 | 1,8 | 2,7 | 1,0 |
| Urban Arrow Family | 6690 | 2,4 | 2,5 | 2,3 | 2,3 | 2,5 | 2,5 |
| Prophete CARGO Plus E-Bike | 4100 | 2,6 | 2,8 | 2,2 | 1,8 | 3,4 | 3,5 |
| Triobike Cargo | 8139 (inkl. Zubehör für den Transport von Kindern) | 2,6 | 2,7 | 2,0 | 3,1 | 2,7 | 2,5 |
| Babboe City-E | 3249 | 3,1 | 2,8 | 3,5 | 3,5 | 2,9 | 2,5 |
| Bullitt STePS eBullitt 6100 | 6127 (inkl. Zubehör für den Transport von Kindern) | - | - | - | - | - | - |
Lange Ladezeiten trüben elektrisches Vergnügen. Reichweite büßen E-Lastenräder generell aufgrund ihres höheren Gewichts ein: Im Schnitt ermittelte der ADAC für die Einspurer 40 bis 60 Kilometer. Umso wichtiger sind daher die Ladezeiten, und hier fällt das Modell Babboe mit über sieben Stunden Ladezeit negativ auf. Bei den anderen Lastenrädern im Test dauert es zwischen drei und fünf Stunden, bis der Akku wieder voll ist.
Ob man sich für ein einspuriges oder ein dreirädriges E-Lastenrad entscheidet, hängt auch vom primären Einsatzzweck des Lastenbikes ab. Schließlich unterscheiden sich beide Typen im Fahrverhalten deutlich von üblichen Fahrrädern und die Anschaffungskosten sind mitunter hoch.
Alle getesteten E-Lastenbikes sind zum Transport von Kindern geeignet, doch grundsätzlich gilt: Kinder sollten bei Fahrten im Lastenrad einen Helm tragen.
Tipps für Verbraucher
- Beratung einholen und auch die Kinder mit in das Fachgeschäft nehmen, um die Transportmöglichkeit von Kindern auszutesten.
- Probefahren ist Grundvoraussetzung - das Fahrverhalten fordert ein vorsichtiges Herantasten. Wenn möglich auch mit Beladung (Gütertransport) ausprobieren. Besonders beim Kurvenfahren oder auch beim Abstellen.
- Ein vorsichtiges Kurvenfahren mit einer angepassten Geschwindigkeit, sowie das korrekte Verhalten im Straßenverkehr, z.B. der Einsatz des entsprechenden Handzeichens beim Abbiegen müssen geübt sein, bevor es an den Transport von Kindern geht.
- Bei dreirädrigen Lastenrädern: Geschwindigkeit anpassen, um die Kippneigung sowie das mögliche Aufschaukeln zu minimieren.
- Anforderungen der Transportbedürfnisse klären - nicht jeder Transport kann von jedem e-Lastenfahrrad uneingeschränkt geleistet werden.
- Fahrzeugbreite und der teils enorme Wendekreis müssen im Straßenverkehr kalkuliert werden. Ggf. reicht bei einigen Situationen die Fahrradwegbreite nicht mehr aus und es muss auf die Straße ausgewichen werden.
Verschiedene Lastenrad-Typen
Je nach Einsatzbereich empfehlen sich unterschiedliche Lastenrad-Typen: Beim Long John (Frontloader) sitzt der Fahrer hinten und die Last wird vorne befördert. Das Longtail transportiert die Waren auf seinem langen Heck, während der Fahrer vorne sitzt. Und das Cargobike-Trike hat vorne zwei Räder, dadurch wird die Last vorne gleichmäßig verteilt.
Christiania Bikes Classic Medium
Immer noch ein echter Volltreffer - das Christiania Bikes Classic Medium ist und bleibt ein Klassiker, der klar und einfach seine Stärken ausspielt und besonders Familien viel Spaß und vor allem Raum bereitet. Denn hier sorgt die recht große Transportbox für unglaublich viele Einsatzmöglichkeiten - ob es nun Kinder, Einkäufe oder kleine Umzüge sind, mit dem Christiana gibt es keine räumlichen Engpässe.
Tern GSD S00
Das Tern GSD S00 schaut wie ein zu groß geratenes Klapprad aus. Eine große Transportbox hat es nicht und braucht es nicht. Denn hier geht es vor allem um den Transport der wertvollsten Fracht - und zwar Kinder. Die nehmen hinten auf dem langen Gepäckträger einfach Platz und rauschen durch die Stadt und durchs Gelände. Das Tern ist sehr wendig, dynamisch und vielseitig unterwegs.
Chike E-Kids
Wie ein kleines Raumschiff auf drei Rädern kommt das Chike E-Kids angerauscht - ohne dabei natürlich die Bodenhaftung zu verlieren. Vorn sorgt eine Schwenkachse für ein tolles Fahrverhalten und Fahrvergnügen, besonders in Kurven. Die kleinen Mitfahrer nehmen vorn in einer sehr komfortablen Kabine Platz, die auch an Regentagen ideal ist und trocken hält. Gepäck kann man in praktischen, kleineren Boxen verstauen.
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