Von Bayreuth in die weite Welt: Lisa Hofmann hat diesen Sprung geschafft. Seit einigen Jahren arbeitet die junge Bayreutherin als Sportmoderatorin und hat schon viel erlebt. In diesem Jahr geht sie in ihre zweite Saison als MotoGP-Moderatorin bei Sky.
Ob Formel E, DTM, Olympische Spiele oder Champions League - Lisa Hofmann berichtet seit einigen Jahren für verschiedene Fernsehsender aus der Sportwelt. Lisa Hofmann (links) berichtet regelmäßig zusammen mit dem Sky-Experten Lukas Tulovic (rechts) von der MotoGP.
Zwischen ihren Vor-Ort-Einsätzen zum Saisonauftakt in Thailand und in Katar gibt sie einen Einblick in ihre Arbeit.
Der Weg zur Sportmoderatorin
Lisa Hofmann: „Bereits während meiner Praktika beim Nordbayerischen Kurier und bei Radio Mainwelle wurde mir klar, dass mir die Medienwelt gut gefällt. Daher entschied ich mich für den Studiengang Sportwissenschaften mit dem Schwerpunkt Medien.
Lisa Hofmann: Ich bin tatsächlich den klassischen Weg gegangen: Erst habe ich Sportwissenschaften mit Schwerpunkt Medien studiert. Dabei habe ich schnell gemerkt, dass mir dieser Schwerpunkt super liegt.
Das hat bei ProSieben geklappt, und in diesen zwei Jahren kann man in alle Bereiche reinschnuppern: Beiträge machen, was passiert on air, wie dreht man, wie schneidet man, wie wird eine Sendung geplant und aufgebaut. Da lernt man alles, was zum Redakteurs-Beruf gehört.
Dann haben sich Selbstständigkeit und Festanstellung immer wieder abgewechselt, so ist das im Sportbusiness. Mir war schnell klar, dass ich das Reporterdasein vertiefen möchte, weil mir der Umgang mit Sportlern und Menschen einfach unheimlich viel Spaß macht.
Sei es in Form eines Drehs, bei dem man Interviews mit ihnen führt, oder, was mir noch mehr Spaß gemacht hat, in der Live-Situation mit Gesprächspartnern über Sport zu berichten. Das war sehr schnell klar, dass mir das am meisten Spaß macht. Aber ich bin stets zweigleisig gefahren.
Was die Produktion von Beiträgen angeht, gibt es viele Kolleginnen und Kollegen, von denen ich immer noch viel lernen kann. Da würde ich mich nicht auf eine Person festlegen. Aber was das Moderieren angeht, war mein Vorbild schon immer Barbara Schöneberger oder auch Anke Engelke. Weil sie einfach unterhaltsame und authentische Frauen sind. Ich glaube, da ist noch Luft nach oben.
Sie kommen viel herum, waren im Eurosport-Team für die Olympischen Spiele in Paris und vor Kurzem erst für DAZN im Estadio Santiago Bernabéu beim Champions-League-Spiel Real Madrid gegen Manchester City. Ich habe schon viele Highlights erlebt, wie das MotoGP-Heimrennen auf dem Sachsenring, das DTM-Finale in Hockenheim oder auch die Olympischen Spiele.
Das war jetzt definitiv mein Karriere-Highlight, was den Fußball betrifft. Als das Spiel losging, hatten wir den Großteil der Drehs, die wir für das Magazin brauchten, schon im Kasten. Und dann steht man da am Spielfeldrand und Real Madrid singt die Hymne ... Ich musste wirklich aufpassen, dass ich nicht anfange zu flennen!
Das war schon so: Okay, ich stehe hier und darf das in meinem Job erleben. Das sind wirklich Momente, wo ich denke: Boah, geil!
Generell habe ich in den letzten Jahren gelernt, dass man offen sein muss, was die Sportarten angeht, denn das Sportrechtegeschäft ist sehr schnelllebig. Gerade wenn man exklusiv für einen Sender arbeitet, muss man bereit sein, alles zu machen, was an Sportrechten eingekauft wird.
Ich würde schon gerne mehr Fußball machen, auch mehr in Richtung Bundesliga gehen, aber auch einfach gerne weiterhin sehr breit aufgestellt sein. Ich möchte mich gar nicht so sehr auf eine Sportart konzentrieren, sondern immer eine gute Mischung drin haben von Sportarten, die gerade begeistern und relevant sind. Aber neben dem Sport bin ich auch offen für Entertainment.
Lisa Hofmann und die MotoGP
Seit dem vergangenen Jahr moderieren Sie nun die MotoGP-Übertragungen auf Sky. Wie haben Sie sich darauf vorbereitet und wer hat Ihnen dabei am meisten geholfen?
Die MotoGP kam für mich sehr überraschend. Es gab ein Casting, das ich gewonnen habe, und das war nicht allzu lange vor dem Saisonstart. Ich kenne Eddie schon sehr lange, auch durch unsere DTM-Vergangenheit. Er war wirklich eine große Hilfe. Wir haben ein paar Mal lange telefoniert, damit ich schneller in die Themen reinkomme.
Frau Hofmann, die MotoGP ist für Sie ein neues Betätigungsfeld gewesen. Lisa Hofmann: Ich habe es grob verfolgt, war aber vorher in anderen Motorsport-Serien unterwegs, in der Formel E und in der DTM, aber natürlich nicht so intensiv wie jetzt. Es hat mich schon immer fasziniert.
Und es ist schon verrückt, wenn man noch nicht so viel mit der MotoGP zu tun hat und dann die ersten Reels und Videos sieht: Die sitzen da auf zwei Rädern, ohne großen Schutz wie im Automobilrennsport und fahren mit ultraschnellen Geschwindigkeiten und Schräglagen, die man kaum nachvollziehen kann, wenn man es nicht selbst gesehen hat.
Es war eine Rennserie, die mich von Anfang an sehr gecatcht hat, die unheimlich viel Spaß gemacht hat und vor allem mit einem Team, das einen wirklich guten Zusammenhalt hat. Das merkt man wirklich bei allen: Die sind bereit, die Extrameile zu gehen, die lieben alle diesen Sport und unterstützen sich gegenseitig.
Planung und Highlights der Saison
Stichwort vor Ort: Wie sieht denn da die Planung für diese Saison genau aus? Geplant sind acht Rennen vor Ort. Es war schon sehr spannend.
Ich finde immer, wenn eine neue Saison beginnt mit so einem Fahrerkarussell, wie man es dieses Jahr erleben durfte, dann muss man auf die Testfahrten besonders achten. Aber es ist auch spannend zu sehen, wie sich die Rookies auf ihren Motorrädern schlagen, oder alteingesessene Fahrer wie Enea Bastianini, der auf der Ducati richtig gut war, jetzt aber eine KTM fährt.
Bastianini hatte bei den Testfahrten extreme Schwierigkeiten, auch zu Beginn am Thailand-Wochenende. Aus persönlicher Sicht freue ich mich, dass ich relativ oft vor Ort sein kann, weil es einfach etwas ganz anderes und Besonderes ist, den Zuschauern dieses Feeling vermitteln zu können, hautnah dabei zu sein.
Das große Highlight wird natürlich wieder der Heim-Grand-Prix auf dem Sachsenring sein, da freue ich mich schon sehr darauf. Aber auch der Saisonauftakt war ein Highlight, weil es eine ganz andere Nummer war, das erste Mal für den Auftakt in Thailand zu sein, bei diesen extremen Bedingungen, und trotzdem zu spüren, wie sehr alle Teams, alle Fahrer und auch alle Broadcaster darauf brennen, dass es endlich wieder losgeht.
Wie bewerten Sie den Thailand-Grand-Prix als Erlebnis? Es waren wirklich extreme Bedingungen. Ich will gar nicht jammern als Reporterin, denn bei 37 Grad in der Lederkombi zu stecken und zu performen, im Tunnel zu sein, als Rennfahrer die Konzentration hoch zu halten, vor dieser sportlichen Leistung habe ich höchsten Respekt.
Es war schon anstrengend für uns, und wir stehen da und reden in ein Mikrofon, während die anderen sportlich aktiv sind.
Einschätzungen zur neuen Saison
Superstar Marc Marquez hat auf der Ducati das Geschehen auf der Strecke in Thailand dominiert. So langweilig es klingt, aber es ist auch mein Tipp: Marc Marquez wird vermutlich Weltmeister. Aber deswegen glaube ich nicht, dass es eine langweilige Saison wird.
Wir haben schon am ersten Rennwochenende gesehen, dass Ducati zwar wieder sehr dominant ist, und Marc und Pecco Bagnaia werden sich wahrscheinlich einen Kampf liefern. Wir hatten alle fünf Marken in den Top-11, das deutet schon auf eine konkurrenzfähige Saison hin, denke ich.
Auch wenn Marquez mit seinem Triple (Anm. d. Red.: Pole-Position, Sprintsieg, Grand-Prix-Sieg) schon eine Wahnsinnsleistung vollbracht hat: In der MotoGP weiß man nie, was passiert.
Wird es in diesem Jahr ein reines Ducati-Duell zwischen Marquez und Francesco Bagnaia geben, oder kann noch jemand anderes vorn mitmischen? Ich denke, auch wenn ihm die Testkilometer fehlen: Weltmeister Jorge Martin.
Er hat zwar den Auftakt verletzungsbedingt verpasst und wird noch ein paar Rennen fehlen. Aber ich denke, er wird vorne mitmischen. Aprilia ist verdammt stark, Moto2-Champion Ai Ogura ist in seinem ersten Rennen gleich Fünfter geworden.
Auch Martins Teamkollege Marco Bezzecchi ist der Umstieg von der Ducati hervorragend gelungen. Natürlich fehlen Martin die Punkte aus den ersten Rennen und er braucht Zeit, um sich an das neue Motorrad zu gewöhnen.
Sky Sport und die MotoGP-Übertragung
Spektakulärer Motorsport auf zwei Rädern: Erlebe die „Königsklasse des Motorradrennsports“ live. Sky Sport zeigt dir alle 22 Grand-Prix-Wochenenden der MotoGP, Moto2 und Moto3 - von den Trainingssessions über das Qualifying bis zu den Sprints und Rennen.
Mit namhaften Kommentatoren wie Edgar Mielke und Lukas Gajewski, den Motorsport-Experten Lukas Tulovic und Florian Alt sowie den Moderatorinnen Sandra Baumgartner und Lisa Hofmann bietet Sky auch abseits der Rennstrecken eine umfassende Berichterstattung zu den Motorrad-Rennserien.
Vorhang auf für die höchste Rennklasse im Motorradrennsport: Bei der MotoGP kämpft die Elite des Rennsports um die FIM-Motorrad-Weltmeisterschaft. Das Fahrerfeld ist gespickt mit Stars, darunter die mehrmaligen Weltmeister Marc Marquez und Francesco Bagnaia.
Zur neuen Saison sind beide Superstars Teil des Ducati-Lenovo-Teams. Gelingt es dem Duo, den aktuellen Champ Jorge Martin vom Thron zu stoßen?
Der MotoGP-Saisonauftakt in Katar wirft seine Schatten voraus. In gut einer Woche, vom 8. bis 10. März, startet die Königsklasse in ihr neues Rennjahr. An diesem Mittwoch gab der Pay-TV-Sender sein offizielles Line-Up für die Übertragungen in diesem Jahr bekannt.
Edgar "Eddie" Mielke stand bereits seit gut zwei Wochen als Kommentator fest. Für die Übertragung wurde eigens ein Kommandostand im neuen MotoGP-Studio von Sky Sport in Unterföhring eingerichtet. Die Moderation übernehmen Lisa Hofmann, bekannt aus der DTM, und Sky-Formel-1-Reporterin Sandra Baumgartner.
Die Trainings am Freitag und am Samstag werden mit englischen Originalkommentar ausgestrahlt. Laut Sky umfasst die MotoGP-Berichterstattung in dieser Saison rund 370 Stunden und damit mehr als jemals zuvor im deutschen Fernsehen.
Empfangbar ist die MotoGP auf Sky für Abonnenten des Sport-Pakets, wahlweise im klassischen TV oder mit Sky Go auch mobil. Alternativ können die Sport-Übertragungen von Sky auch über den hauseigenen Streaming-Dienst WOW bezogen werden.
Zum Saisonauftakt zeigt Sky die Rennen der MotoGP, Moto2 und Moto3 in Katar zusätzlich zur regulären Übertragung auch im kostenlosen Livestream auf dem YouTube-Kanal von Sky Sport, auf syksport.de und in der Sky Sport App.
Unterföhring, 26. Februar 2025 - Nach dem bis zur letzten Runde packenden Titel-Zweikampf 2024 verspricht die neue Saison der MotoGP noch spektakulärer zu werden.
Sky Sport berichtet von Freitag bis Sonntag insgesamt über 17 Stunden live vom ersten Grand-Prix-Wochenende der Saison in Thailand. Eddie Mielke und Sky Experte Florian Alt werden beim Saisonauftakt als Kommentator und Co-Kommentator im Einsatz sein.
Mit allen Trainings und Qualifyings sowie allen Tissot Sprints und Grand-Prix-Rennen der MotoGP, Moto2, Moto3 sowie allen Qualifyings und Rennen der FIM MotoE(TM) World Championship berichtet Sky Sport 2025 über 400 Stunden live aus den aufregendsten Motorrad-Rennserien der Welt und damit ausführlicher als jemals zuvor in Deutschland.
Das Team von Sky Sport bleibt 2025 unverändert: Als Kommentatoren werden wieder Eddie Mielke und Lukas Gajewski im Einsatz sein. Ein ihrer Seite wird immer einer der Sky Experten Lukas Tulovic, Florian Alt und Marvin Fritz als Co-Kommentator zu hören sein.
Ihr Arbeitsplatz wird wieder der Kommandostand im neuen MotoGP-Studio von Sky Sport in Unterföhring sein. Durch die Sendungen führen Lisa Hofmann und Sandra Baumgartner.
Neben der regulären Live-Übertragung wird Sky Sport beim Grand-Prix-Rennen, dem Tissot Sprint und dem Qualifying (Q2) der MotoGP auch zwei Bonusstreams anbieten. Alle Live-Übertragungen der FIM MotoGP(TM) World Championship bei Sky Sport sind auf der neuen TV-Plattform Sky Stream empfangbar.
Mit WOW können Fans die Sport-Übertragungen von Sky Sky Sport ganz flexibel erleben (wowtv.de) - ganz einfach online buchen und sofort losstreamen. Der Streaming-Service bietet den besten Live-Sport von Sky Sport zu attraktiven Konditionen an.
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