Fahrradsonnenbrille Herren Test: So schützen Sie Ihre Augen beim Radfahren

Bei allem Radlspaß sollte der Sicherheitsaspekt nicht außer Acht gelassen werden - vom Sonnenschutz ganz zu schweigen. Hierfür sind speziell auf die Bedürfnisse von Radfahrenden abgestimmte Sonnen- bzw. Fahrradbrillen unerlässlich. Dementsprechend haben sich die Hersteller jede Menge einfallen lassen, um bei der Konstruktion ihrer Brillenmodelle das eine wie das andere zu beachten. Um die am besten zum eigenen (Fahr-)Stil passende Brille zu finden, die nicht nur schützt, sondern auch perfekt auf die jeweilige Nase passt, haben wir 20 Fahrradbrillen getestet.

Warum eine Fahrradsonnenbrille wichtig ist

Jeder kennt das: Setzt man sich bei schönem Wetter auf’s Rad, dauert es nicht lange, und man hat die erste kleine Fliege im Auge kleben. Die Entfernung des Kleingetiers ist oft mühsam, nicht selten muss man dazu eigens anhalten. Dabei gibt es eine einfache Lösung, solchen unangenehmen Erfahrungen vorzubeugen - eine Fahrradbrille. An ihr bleiben nicht nur die lästigen Insekten kleben, sondern sie schützt auch vor Kleinstpartikeln wie Steinchen oder Staub. Steigt die Sonne langsam in den Zenit, steigt auch die UV-Strahlung. Mit einer guten Sonnenbrille ist man als Radfahrer schlichtweg entspannter unterwegs, die Augen danken es einem.

Die richtige Tönung für jede Situation

Da nicht jeder nur bei eitel Sonnenschein aufs Rad steigt und es auch Sportler gibt, die in der Dämmerung mit dem Rad unterwegs sind, stellt sich vor dem Kauf die Frage nach der Tönung der Brille - doch hier können wir beruhigen. Diese Frage haben wir indirekt bereits beantwortet - das hängt vom Einsatzbereich ab. Ist man Schönwetterfahrer und startet nur bei knalliger Sonne, sind der Tönung kaum Grenzen gesetzt und man braucht auch nicht zwangsläufig eine selbsttönende Brille. Zählt man zu den Allwetterfahrern, fährt das ganze Jahr über und auch zu allen Tageszeiten Rad, sollte man zu einer selbsttönenden oder gar Klarsichtbrille greifen. Je nach Intensität der Sonneneinstrahlung bzw. der Bewölkung kann eine orange bzw. gelbliche Tönung den besten Kontrast ergeben. Fahrradbrillen mit solch einer Tönung können also ideal bei bewölkten bzw. wechselnd bewölkten Verhältnissen eingesetzt werden.

Ob überhaupt ein UV-Schutz vorhanden ist, sollte vor dem Kauf abgeklärt werden. Billighersteller statten ihre Modelle manchmal mit einer sehr niedrigen oder gar keiner Schutzklasse aus, also Achtung! Die in diesem Test unter die Lupe genommenen Brillen sind jedoch samt und sonders von (mehr oder weniger prominenten) Markenherstellern und verfügen daher auch über einen (mehr oder weniger hohen) UV-Schutz.

Viele Brillenmodelle sind oft mit einem getönten, fix verbauten Glas ausgestattet, das sich nicht wechseln lässt. Vielseitigere Fahrradbrillen verfügen hingegen oftmals über Wechselgläser und lassen sich so mit wenigen Handgriffen an die jeweiligen Bedürfnisse anpassen. Den größten Komfort bieten selbsttönende Fahrradbrillen. Ihre photochromatischen Gläser tönen sich durch einen integrierten Filter je nach Intensität der UV-Strahlung von selbst. Speziell bei einer Fahrradbrille sollte hinsichtlich des Tönungsgrads stets darauf geachtet werden, dass die Brille im Straßenverkehr auch eingesetzt werden darf.

Material und Passform

Papas verspiegelte Pilotensonnenbrille auf dem Fahrrad? Sieht zwar cool aus, ist aber gefährlich. Stürzt man, können Glassplitter ins Auge gelangen. Die Gläser von Radsonnenbrillen sind oftmals aus bruchfestem Polycarbonat, ebenso der Rahmen. Nicht zuletzt wiegen aus leichten Kunststoffen hergestellte Brillen sehr wenig - alle von uns getesteten Modelle gruppierten sich um die 30 Gramm-Marke. Was die Passform angeht, decken die meisten Radsonnenbrillen inzwischen ein sehr breites Spektrum an Gesichtsformen ab. Durch verbiegbare Bügel und Nasenstege lassen sich insbesondere teurere Brillen der eigenen Gesichtsform anpassen. Wenn man trotz Anpassung bereits nach kurzer Zeit Druckgefühle verspürt, hat man womöglich nicht die passende Größe bzw. das richtige Brillenmodell ausgewählt. Daher lohnt es sich auch, die Abmessungen der Brille im Auge zu behalten.

Damit die Brille nicht von der Nase rutschen kann, sollten die Brillenbügel im Idealfall gummiert sein - das gleiche gilt für den Nasensteg. Eine Belüftung sollte im Idealfall vorhanden sein. Das Beschlagen der Brille wird durch sie im Idealfall vermieden, ist jedoch eine individuelle Sache. Der eine schwitzt mehr, der andere weniger. Auch die Brillenform ist dafür verantwortlich, wie schnell die Brillengläser beschlagen.

Pflegehinweise für Ihre Fahrradbrille

Die Brillenpflege ist das A und O guter Brillenbehandlung. Dazu zählt zuallererst die sorgfältige Aufbewahrung im mitgelieferten Beutel oder gar dem Brillenetui, denn nichts hassen Fahrradbrillen mehr als den Kontakt mit harten Gegenständen wie Schlüsseln, Smartphones oder Lippenstiften. Für der Reinigung gilt: Mikrofasertuch bzw. -beutel schlägt T-Shirt. Das gleiche gilt für Küchenpapier oder Taschentücher, speziell erstere wirken oft wie feines Schmirgelpapier. Wasser und zur Not ein Schuss Spülmittel helfen in Kombination mit im Lieferumfang der Brille befindlichen Mikrofaserbeutel auch bei groben Verunreinigungen.

Top-Modelle im Test

Im Folgenden stellen wir einige der getesteten Modelle kurz vor:

Naked Optics The Volt

Individualisierbare Brille mit klarer Formsprache, gutem Halt und fairem Preis. Die The Volt von Naked Optics zeichnet hauptsächlich eines aus: Sie lässt sich so individuell gestalten wie keine andere Brille im Test. Egal ob man es schön bunt mag oder simpel und geradlinig, der Online-Konfigurator des Unternehmens aus dem Salzburger Land lässt Raum für Kreativität.

Die farbenfrohe Brille wird vom Hersteller als „multifunktional und perfekt für verschiedene Sportarten geeignet“ vorgestellt, was sie offensichtlich nicht als reine Fahrradbrille kategorisiert. Je nach Bedarf und Einsatzbereich kann die Brille individuell angepasst werden: Der untere Rahmen lässt sich abnehmen, stattdessen kann man den mitgelieferten Nasenflügel anbringen, um je nach Geschmack ein randloses Sichtfeld zu ermöglichen. Das Sichtfeld ist mit dem Fullframe uneingeschränkt gut, was an der großen Scheibe liegt. Mit ihrem Gewicht von 36 Gramm ist sie zwar eine der schwersten Brillen im Test, aber überraschenderweise tut das ihrem Tragekomfort keinen Abbruch. Sie sitzt sehr bequem, und die gummierten Bügelenden sorgen für einen perfekten Halt, sodass die Multifunktionsbrille auch bei anspruchsvollen Aktivitäten, bei denen es so richtig zur Sache geht, nicht verrutscht. Das individuell einstellbare Nasenstück bietet zusätzlichen Komfort und verhindert, dass die Brille speziell bei langen Trainingseinheiten drückt.

Da die Naked Optics The Volt nicht zu den selbsttönenden Fahrradbrillen gehört, ist es ein Pluspunkt, dass ihre Gläser wechselbar sind.

Bollé C-Shifter

Die Bollé C-Shifter hat uns insbesondere mit ihrer technischen Eleganz überzeugt. Mit dieser leichten, sehr geradlinigen Brille fällt man auf unauffällige Weise auf. Zwar hat sie keine Wechselgläser, dafür bietet Bollé sie in vielen Farb- und Glasvarianten an.

Die Bollé C-Shifter ist die coole Sau unter den Sonnenbrillen. Sie hat das wohl aufgeräumteste Design unter allen getesteten Brillen. Zwar sind die Gläser der Brille nicht austauschbar, dafür ist die C-Shifter in zahlreichen Varianten erhältlich. Auf unserer Testfahrt fällt uns zunächst einmal die Unkompliziertheit der Brille auf - kein Anstoßen an den Augenbrauen, kein Enge-Gefühl und kein Anstoßen an den Schläfen - die Brille ist auch für »Breitkopferte« sehr gut geeignet. Auch was die Belüftung angeht, hat uns die C-Shifter gut gefallen.

Julbo Intensity Spectron HD

Die filigrane und sehr leichte Julbo Intensity Spectron HD deckt einen breiten Einsatzbereich ab. Egal ob sportlich orientierte Rennradler oder Langstreckenläufer: Julbo empfiehlt die Brille bewusst als Multisport-Modell. Begeistert haben uns die Gläser - auch aufgrund der ausgezeichneten Belüftung gehört die Brille zu den am spätesten beschlagenden im Test.

Multisportler werden die Julbo Intensity Spectron HD lieben! Mit unter 20 Gramm Gewicht (!) ist sie die leichteste Brille im Test. Der französische Hersteller hat hier jedenfalls sein ganzes Know-How aus Jahrzehnten der Sportbrillen-Herstellung einfließen lassen. Uns wurde die Brille zum Test mit Spectron HD-Gläsern der Kategorie 3 ausgeliefert. Optional ist sie auch mit teureren, nachdunkelnden Gläsern (Kategorien 1-3) erhältlich. Auffällig ist - wie sollte es anders sein - die gute Belüftung der Brille. Auch bei sehr schweißtreibenden, langen Anstiegen bringt man sie erst sehr spät zum Beschlagen. Das macht sie besonders für stark schwitzende Sportler attraktiv. Einziges Manko der luftigen Konstruktion: Die Brille wirkt recht filigran, zum Beispiel an den Bügeln. Daher auch der gut gemeinte Rat, auf diese Brille vielleicht etwas mehr Acht zu geben als auf die über 30 Gramm schwere Konkurrenz.

Evil Eye Roadsense

Die Evil Eye Roadsense kostet ein stolzes Sümmchen - doch die Glastechnologie sucht innerhalb des Testfelds ihresgleichen. Die Anpassungsfähigkeit der Gläser ist verblüffend, sie passen sich den unterschiedlichsten Lichtverhältnissen schnell an.

Die Evil Eye Roadsense spielt preislich wie auch funktionell in einer eigenen Liga. Der Preis von rund 200 Euro ist stolz, doch muss man der Brille zugute halten, dass sie für unsere Begriffe mit einem der besten Brillengläser im Test punkten kann. Die von uns getestete Joris Ryf Edition (Joris Ryf ist ein Profi-MTB-Fahrer) mit »LST Vario purple M«-Gläsern kann man im Morgengrauen aufsetzen, bei wechselhaftem Wetter am Vormittag auf der Nase behalten, um die Tour dann bei strahlendem Sonnenschein ausklingen zu lassen. Evil Eye bietet die Roadsense auch mit geschliffenen Gläsern an - und natürlich mit unterschiedlichen Gläsertypen, die gewechselt werden können. Zwar beschreibt der Hersteller die Brille als »extrem leicht«, mit 33 Gramm reiht sie sich jedoch bestenfalls in der Mittelklasse ein.

Alpina Turbo HR

Günstige Brille für Einsteiger mit technischem Look, anständiger Belüftung und solider Bauweise. Wer nicht gleich an die hundert Euro oder mehr ausgeben will, findet in der Alpina Turbo HR eine kompetente Begleiterin. Die Vollrahmenbrille wiegt mit 30 Gramm angenehm wenig und geht für unter 60 Euro über den Ladentisch.

Die Alpina Turbo HR bringt alles mit, was eine Fahrradbrille für Einsteiger braucht - und sieht dabei noch richtig cool aus. Ebenso gut hat uns die Belüftung gefallen - für die meisten Einsatzbereiche reicht sie aus, allein auf langen, hochsommerlichen Passfahrten dürfte sie an ihre Grenzen stoßen. Für Einsteiger bietet die preiswerte Alpina Turbo HR alles, was man auf kürzeren Tour braucht.

Weitere getestete Modelle

Neben den oben genannten Modellen wurden auch folgende Brillen getestet:

  • Athletes Eyewear Gamechanger
  • Van Rysel RR 900 Perf
  • Rudy Project Magnus
  • Engo 2

Selbsttönende Sonnenbrillen im Test (2025)

Einige der getesteten Modelle sind selbsttönende Sonnenbrillen. Diese passen sich automatisch an die jeweiligen Lichtverhältnisse an und können so den optimalen Kompromiss bieten. Um einen möglichst breiten Einsatzbereich abzudecken, sollte die Anfangstönung der Brille möglichst klar sein. Nur dann sind die Gläser im Übergang zwischen Tag und Nacht ausreichend hell und bieten auch bei Nachtfahrten mit Licht ausreichend Sicht. Die meisten Modelle im Test wechseln ihre Tönung zwischen den Filterklassen zwei und drei. Wirklich nachttaugliche Kandidaten beginnen dabei bei einer kaum wahrnehmbaren Abdunklung von 20 bis 25 Prozent.

Filterklassen von Sonnenbrillen

Hier ist eine Übersicht der Filterklassen von Sonnenbrillen:

  • Filterkategorie 0: Geeignet für bewölkte Tage und Dämmerung (Blendschutz: Bis 20 % des Lichts werden absorbiert)
  • Filterkategorie 1: Geeignet für bedeckte Tage (Blendschutz: Bis 57 % des Lichts werden absorbiert)
  • Filterkategorie 2: Geeignet für Sommertage in unseren Breiten (Mitteleuropa) (Blendschutz: Bis 82 % des Lichts werden absorbiert)
  • Filterkategorie 3: Geeignet für Aufenthalte im Schnee, in den Bergen und am Meer in Südeuropa (Blendschutz: Bis 92 % des Lichts werden absorbiert)
  • Filterkategorie 4: Geeignet für Aufenthalte im Hochgebirge oder auf Gletschern - zum Autofahren ungeeignet! (Blendschutz: Bis 97 % des Lichts werden absorbiert)

Detaillierte Ergebnisse der 14 getesteten Brillen (2025)

Hier sind die detaillierten Ergebnisse einiger der 2025 getesteten Brillen:

100% S2

Die stylische S2 sitzt sicher und angenehm gummiert auf mittelbreiten Gesichtern. Wegen der fehlenden Verstellung muss sie aber gut passen. Etwas zugig von unten. Anfangs sehr hell und gut für trübe Tage geeignet, reagiert sie schnell auf Lichtwechsel. Guter Kratzschutz, super Sichtfeld, leichter Beschlag auf der Scheibe löst sich schnell wieder auf.

BIKE-Urteil: sehr gut - 51 Punkte

Alpina S-Way QVM+

Die kurzen, kantigen Bügel und der raue Nasensteg tragen sich trotz umfangreicher Verstellbarkeit wenig komfortabel. Die S-Way liegt sehr nahe am Gesicht, schützt gut vor Zug, schränkt aber das Sichtfeld etwas ein. Sehr dunkle und etwas unpassend blaue Starttönung. Gute Tönungsgeschwindigkeit, leicht verkratzende Gläser.

BIKE-Urteil: gut - 44 Punkte

BBB Fullview PH

Die BBB schlägt sich insgesamt gut, doch dafür muss sie passen. Unbedingt anprobieren. Die Bügel liegen gut an, packen aber nur bei breiten Gesichtern ausreichend zu. Der Nasensteg ist bequem und breit verstellbar, das Sichtfeld ist top. An der Stirn kann die Fullview anstoßen, die Gläser verkratzen relativ schnell. Großer Tönungsbereich.

BIKE-Urteil: sehr gut - 49 Punkte

Bollé Lightshifter

Die Lightshifter gefällt mit festem, angenehnem Sitz, Bügel und Nasensteg liegen flächig auf. Die Glasform schützt gut vor Zugluft und beschlägt kaum. Ihr breiter Rahmen baut etwas hoch, ihre Gläser verkratzen etwas schnell. Für den Geländeeinsatz dunkelt die Bollé sehr stark ab und braucht extrem lange zum Aufhellen.

BIKE-Urteil: gut - 45 Punkte

Evil Eye Vizor Pro

Die Vizor Pro besitzt eine hochwertige, schnell und stark reagierende Scheibe. Zu Beginn ist sie absolut klar. Winkelverstellbare Bügel und Nasen-Pads machen sie für viele passend, ihr abnehmbarer Schweißschutz hält Fahrtwind an der Stirn ab, unten kann es aber ziehen. Kritikpunkt: Die rutschigen Bügel lösen sich leicht von selbst.

BIKE-Urteil: sehr gut - 49 Punkte

Julbo Rush

Die solide und hochwertige Konstruktion, Sitz und Windschutz der Julbo überzeugen. Eine der wenigen Brillen mit kontraststeigernden Gläsern im Test, wird auch im Wald nicht zu dunkel, reagiert aber sehr zögerlich auf Lichtwechsel. Die schwere Rush sitzt bequem, hält aber hauptsächlich über die Bügel.

BIKE-Urteil: sehr gut - 47 Punkte

Oakley Flight Jacket

Der untere Rahmen sieht speziell aus und stört die sonst sehr gute Sicht. Trotz fehlender Anpassung sitzt die Oakley fest und komfortabel. Das Glas hat die beste Reaktionszeit im Test, beschlägt und verkratzt aber auch leicht. Für bessere Belüftung lässt sich der Nasensteg abklappen. Insgesamt nicht ganz auf dem Niveau anderer Oakley-Modelle.

BIKE-Urteil: sehr gut - 48 Punkte

Rockrider XC Race

Die Brille von Decathlon macht einen guten ersten Eindruck. Das Glas ist kratzfest und reagiert passabel auf Lichtwechsel, beschlägt aber schnell. Nasensteg und Bügel sind etwas kantig und drücken bei längerem Tragen. Die Brille knarzt, beim Verdrehen löst sich das Glas aus der Fassung. Leider bietet die Rockrider keinerlei Verstelloption.

BIKE-Urteil: gut - 41 Punkte

Rose PS 07 Photocromic

Klassisch geschnittene Radbrille mit schmalem Glas und toller Passform. Beim Glas hat der Zulieferer vieles richtig gemacht. Ausgangshelligkeit und Reaktionstempo sind sehr gut. Im Wald bleibt die PS 07 angenehm hell. An den Wangen wird es etwas zugig. Unauffällig funktionale Brille zum unschlagbaren Preis.

BIKE-Urteil: sehr gut - 50 Punkte

Rudy Project Cutline

Abgesehen von der mäßigen Reaktionszeit, bietet die Cutline das perfekte Glas für wechselnde Lichtverhältnisse: kontrastreiche Tönung und nicht zu dunkel. Anpassbarkeit und Komfort sind top, jedoch nur auf breiten Köpfen. Die Lüftungsschlitze funktionieren sehr gut, der Beschlagschutz ist dennoch mäßig. Gute Option für schmalere Gesichter: die Rudy Project Defender.

BIKE-Urteil: sehr gut - 48 Punkte

Scott Shield LS

Trotz riesiger Scheibe hat man den geteilten Rahmen im Blick. Die Shield steht weit vom Gesicht ab und schützt nur mäßig vor Fahrtwind. Die laschen Bügel halten nur auf breiten Gesichtern gut, schmale Nasen liegen auf dem Rahmen auf. Die Tönungsgeschwindigkeit ist mäßig, die Scheibe verkratzt leicht. Mehr Styler als funktionale Sportbrille.

BIKE-Urteil: gut - 42 Punkte

Smith Attack MAG MTB

Die stark gekrümmte Scheibe der Smith bietet perfekte Sicht, top Schutz und lässt sich per Clip-System wechseln. Kratz- und Beschlagschutz sind sehr gut, die Reaktionsgeschwindigkeit noch in Ordnung. Die schmalen Bügelenden können auf Dauer etwas drücken. Anfangs sehr hell, dunkelt die Attack über einen weiten Bereich ab.

BIKE-Urteil: sehr gut - 53 Punkte

Sweet Protection Ronin

Die Ronin bietet top Windschutz, gute Anpassbarkeit und angenehmen Tragekomfort. Die Scheibe ist sehr kratzfest, die Tönungsgeschwindigkeit ist aber ausbaufähig. Die Sweet Protection ist eine gute Allrounderin mit sehr weitem Einsatzbereich. Auch für sehr helle Tage geeignet.

BIKE-Urteil: sehr gut - 48 Punkte

Uvex Sportstyle 804 V

Die Uvex bietet top Tragekomfort, einen guten Windschutz und eine hochwertige Scheibe. Die Verstellbarkeit ist gut, die Tönungsgeschwindigkeit ist aber mäßig. Die Uvex ist eine gute Option für alle, die eine bequeme und funktionelle Brille suchen.

BIKE-Urteil: sehr gut - 50 Punkte

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