Ein modernes Rennradgetriebe mit seinen zwölf Ritzeln ist eine komplexe Konstruktion. Es funktioniert jedoch erstaunlich gut, besonders mit präzisen elektronischen Schaltungen und sorgfältig ausgerichteten Schaltaugen. Die Lebensdauer dieses Systems hängt maßgeblich von der Kette, ihrer Pflege und Schmierung ab. Rennradketten unterliegen Verschleiß, der auch teure Kettenblätter und Ritzel beschädigen kann.
Verschleiß und seine Folgen
Bei SRAM sind die Ritzel fest miteinander verbunden und nicht einzeln austauschbar. Bei der Top-Gruppe Red besteht die gesamte Kassette sogar aus einem Stück gefrästem Stahl. Diese leichte Bauweise birgt den Nachteil, dass bei Beschädigung eines Ritzels die gesamte Kassette ersetzt werden muss, was bis zu 300 Euro kosten kann. Shimano und Campagnolo bieten Ritzel einzeln an, wobei die Kosten zwischen 6 und 30 Euro liegen.
Kleine Ritzel sind anfälliger für Verschleiß, da ihre wenigen Zähne häufiger beansprucht werden. Auch die Größe des vorderen Kettenblatts beeinflusst die Abnutzung. Kleinere Kettenblätter erhöhen die Kettenkräfte und somit den Verschleiß. Unter diesem Gesichtspunkt ist die Verkleinerung von Ritzeln und Kettenblättern, wie beim SRAM AXS-Konzept, nicht ideal. Einfach-Antriebe mit kleinem Blatt sind besonders betroffen. Verschleißarmes Schalten erfordert die Wahl von Gängen, bei denen möglichst viele Zähne eingreifen.
Die Verschleißmechanik im Detail
Die Verschleißmechanik des Kettengetriebes findet hauptsächlich im Inneren des Kettengelenks statt. Die Innenlaschen der Kette bewegen sich relativ zu den Kettenbolzen bei jedem Ein- und Ausschwenken aus den Zahnrädern. Die Antriebskraft wird über eine winzige Kontaktfläche übertragen. Der Bolzen muss extrem hart und gut geschmiert sein, um diesen Kräften standzuhalten. Hersteller setzen spezielle Härteverfahren ein, um dies zu erreichen. Bricht die gehärtete Randschicht, beschleunigt sich der Verschleiß des Bolzens, da dieser im Inneren weniger hart ist. Die Kette ändert ihre Teilung, und aus dem gleichmäßigen Bolzenabstand wird ein Lang-Kurz-Lang-Muster, was zum Abtragen von Material an den Zahnflanken führt. Kette und Ritzel passen sich einander an, was die Betriebssicherheit mindert. Eine neue Kette ist auf stark eingelaufenen Ritzeln nicht mehr fahrbar, da sie beim Antritt überspringt. Daher ist es wichtig, den Kettenverschleiß zu überwachen und rechtzeitig zu wechseln.
Zum Vermessen der Kette dienen spezielle Lehren. Im Test werden die Ketten extremen Bedingungen ausgesetzt: Hohe Kettenkraft, Sand und unzureichende Schmierung mit einfachem Motoröl. Im realen Einsatz können hochwertige Ketten bei optimaler Pflege 10.000 Kilometer und mehr erreichen. Auf dem Prüfstand laufen die Ketten 36 Stunden, wobei eine Zwischenmessung nach 20 Stunden den beginnenden Verschleiß zeigt.
Testergebnisse: Shimano führt das Feld an
Die Ergebnisse zeigen, dass Shimano die haltbarsten Ketten produziert. Dura-Ace und Ultegra zeigen im Testzeitraum nur minimale Verschleißerscheinungen. Die Bolzen sind äußerst verschleißfest. Die günstigere 105er-Kette weist etwas mehr Abrieb auf, ist aber ebenfalls nicht verschlissen. Campagnolo-Ketten liegen auf ähnlichem Niveau, während SRAM den stärksten Verschleiß zeigt.
Je kürzer die Balken im Diagramm, desto haltbarer die Kette. Dura-Ace und Ultegra sind extrem widerstandsfähig, gefolgt von Campa Record, Chorus und Shimano 105. SRAM liegt etwas abgeschlagen mit der Red-Kette, die nach 36 Stunden kurz vor der Austauschgrenze steht. Die Force-Kette bricht mehrfach, scheint aber ähnlich wie die Red zu verschleißen. Die Rival-Kette ist schwach und verschleißt deutlich schneller.
Insbesondere die Rival-Kette ist schwach und nach 20 Stunden bereits austauschpflichtig. Die Force-Kette reißt mehrfach, was auf Produktionsprobleme hindeutet. Die SRAM Red zeigt ähnlichen Verschleiß wie die Force und hält. Die Ultegra bietet das beste Preis-Leistungs-Verhältnis. SRAM-Fahrer können jedoch nicht auf Shimano zurückgreifen, da die AXS-Gruppen nicht kompatibel sind.
Bruchgefahr bei Rennradketten?
Die Force-Kette bricht im Test dreimal, was ungewöhnlich ist. Normalerweise ist die Bruchkraft der Kette zehnmal höher als die Zugkraft. Eine Internetrecherche zeigt, dass Force-Ketten auch in der Praxis gebrochen sind, was auf mangelhafte Produktionschargen hindeutet. Tipp: Kette vor allem im Winter gut vor Korrosion und Streusalz schützen, sauber halten und regelmäßig inspizieren.
Shimanos Ultegra verursacht die niedrigsten Kilometerkosten bezüglich des Antriebs. Schlechte Pflege oder zu später Kettentausch können die Kosten vervielfachen. Schwächere Ketten und teure Kassetten treiben bei SRAM die Betriebskosten in die Höhe.
Rennradketten im Detail
Hier eine Übersicht der getesteten Ketten mit ihren jeweiligen Eigenschaften:
| Kette | Marktpreis (ca.) | Verschluss | Gewicht | Gliederzahl | Gewicht pro Glied | Breite | Längung pro Gelenk | Bewertung Haltbarkeit (von 5 Sternen) |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Campagnolo Chorus | 45 Euro | Nietstift | 243 Gramm | 114 | 2,13 Gramm | 5,17 Millimeter | 0,026 Millimeter | 4 |
| Campagnolo Super Record | 60 Euro | Nietstift | 224 Gramm | 114 | 1,96 Gramm | 5,17 Millimeter | 0,024 Millimeter | 4 |
| Shimano 105 | 30 Euro | Einmal-Kettenschloss | 258 Gramm | 116 | 2,22 Gramm | 5,27 Millimeter | 0,028 Millimeter | 4 |
| Shimano Ultegra | 40 Euro | Einmal-Kettenschloss | 258 Gramm | 116 | 2,22 Gramm | 5,27 Millimeter | 0,013 Millimeter | 5 |
| Shimano Dura-Ace | 60 Euro | Einmal-Kettenschloss | 248 Gramm | 116 | 2,14 Gramm | 5,26 Millimeter | 0,015 Millimeter | 5 |
| SRAM Rival | 20 Euro | Einmal-Kettenschloss | 271 Gramm | 120 | 2,25 Gramm | 5,00 Millimeter | 0,014 Millimeter | 1 |
| SRAM Force | 31 Euro | Einmal-Kettenschloss | 271 Gramm | 120 | 2,25 Gramm | 5,00 Millimeter | 0,039 Millimeter (bis zum Bruch) | 3 |
| SRAM Red | 40 Euro | Einmal-Kettenschloss | 261 Gramm | 120 | 2,18 Gramm | 5,00 Millimeter | 0,066 Millimeter | 3 |
So testet TOUR
Mehrere Kettenteilstücke werden zu einer Testkette vernietet und mit 1000 Newton Zugkraft verspannt. Der so belastete Antrieb läuft mit 70 U/min (Übersetzung 50/14 bzw. 48/13 bei SRAM) über 36 Stunden, was rund 1200 Kilometern mit knapp 700 Watt Tretleistung entspricht. Einfaches Motoröl als Schmierstoff und Quarzsand fördern den Verschleiß. Die Gelenklängung, die maßgeblich für den Kettenverschleiß ist, wird ermittelt.
Mischen von Shimano und SRAM: Ein Glücksspiel
Die Kombination von Schaltungskomponenten verschiedener Hersteller (Shimano, SRAM) ist oft ein Glücksspiel. Lieferengpässe oder Schnäppchen können dazu verleiten, auf alternative Teile zurückzugreifen. Besondere Steighilfen und unterschiedliche Abstände zwischen den Ritzeln machen Zwölffach-Kassetten von SRAM und Shimano inkompatibel. Selbst bei älteren und neueren Modellen desselben Herstellers ist die problemlose Funktion nicht immer gewährleistet. Wie bei vielen anderen Mountainbike-Teilen wächst auch bei den Komponenten von Antrieb und Schaltung die Zahl unterschiedlicher Standards.
Generationskonflikt: 10fach/11fach Teile mit 1x12-Schaltung kombinieren?
Ältere Zehnfach- (3x10 oder 2x10) oder Elffach-Antriebe (z.B. SRAM 1x11 Komponenten) lassen sich nicht mit aktuellen Zwölffach-MTB-Schaltungen kombinieren. Das funktioniert weder bei SRAM noch bei Shimano und auch nicht herstellerübergreifend.
Schaltwerk/Schalthebel von SRAM und Shimano mischen?
Schaltwerk und Schalthebel sollten jeweils entweder von Shimano oder SRAM sein, um funktionell perfekt zu harmonieren. Für Shimano bieten TRP (zwölffach) und Box Components (elffach) Ersatzschaltwerke an. Für SRAM gibt es keine Ersatzschaltwerke von Drittanbietern.
Freilauf: 3 Standards am MTB
Der Freilauf ist die Schnittstelle zwischen Laufrad und Kassette. Es gibt drei Freilaufstandards, für die es jeweils spezielle Kassetten gibt. Früher nutzten sowohl Shimano als auch SRAM den HG-Freilauf. Heute haben beide ihre eigenen Standards für Freilaufkörper: Shimano den Micro-Spline-Freilauf für Zwölffach-Kassetten. SRAM setzt auf den SRAM XD-Standard. Er passt für Elffach und Zwölffach-Kassetten (Eagle) von SRAM.
MTB-Kassetten: 12fach Modelle von Shimano und SRAM
Von der Kombination von Shimano-Kassetten und SRAM-Schaltwerken lässt man besser die Finger. Ebenso sollte man es lassen, SRAM Eagle-Kassetten mit einem Shimano 12fach-Schaltwerk zu kombinieren. Wer bei SRAM eine Kassette mit 50-Zahn-Ritzel gegen ein Ritzelpaket mit extragroßem 52er „Rettungsritzel” für steilste Anstiege tauschen will, benötigt für eine einwandfreie Funktion ein SRAM-Eagle-Schaltwerk, dessen Käfig mit dem Schriftzug „520%“ gekennzeichnet ist. Drittanbieter wie E13 bieten universelle Nachrüstkassetten für 1x12-Antriebe. Sie gehen bei den Ritzelabständen meist einen Kompromiss ein, um sowohl mit Shimano-Schaltwerken als auch mit SRAM-Schaltungen kompatibel zu bleiben.
Kettenblätter
Mit der Einführung der Einfach-Antriebe von SRAM hat sich auch das Zahnprofil der Kettenblätter stark verändert. SRAM setzt auf ein Profil mit abwechselnd dicken und dünnen Zähnen in Haifischzahnform (SRAM X-Sync). Shimano hat für die Zwölffach-Kurbeln bei seinen Kettenblättern ebenfalls ein Narrow-Wide-Profil eingeführt. Eine Alternative sind Kurbeln mit Kettenblättern von Drittanbietern. Sie lassen sich mit jedem Antrieb - egal ob SRAM oder Shimano - kombinieren. Die Kettenblätter und Kurbeln von E13 sind pauschal für alle 1x12-Antriebe freigegeben. Mit diesem Trick kann man aktuelle und ältere Kurbeln und Antriebe von SRAM oder Shimano mixen.
Beim Tausch Kettenlinie beachten!
Neben dem Montagestandard an der Kurbel und dem passenden Zahnprofil muss man beim Tausch des Kettenblatts die zum Mountainbike passende Kettenlinie beachten. Bikes mit Boost-Hinterbau benötigen ein Kettenblatt mit 3-mm-Offset. Bikes mit schmalerem Einbaumaß für das Hinterrad brauchen mindestens sechs Millimeter Offset, um die Kettenlinie zu halten.
Kette? Igitt!
Die Kette ist ein geniales Bauteil mit einem Wirkungsgrad von 98 Prozent. Durch Reibung wird Material abgetragen. Mit ein bisschen Zuwendung, vor allem regelmäßiger Schmierung, verrichtet die Kette ihre Arbeit in der Regel unauffällig. Die angeschlissene Kette ändert ihre sogenannte Teilung. Die Abstände von Bolzen zu Bolzen, im Neuzustand gleichmäßig, ändern sich zu kurz-lang-kurz. Das wiederum stresst die Ritzel und Kettenblätter und sorgt auch dort für verstärkten Verschleiß. Eine gelängte Kette verändert die Zahnprofile aber so, dass eine neue Kette darauf irgendwann nicht mehr läuft. Dann wird der Service teuer, weil neben der Kette auch Kettenblatt (vorn) und Ritzel (hinten) ausgetauscht werden müssen. Bei hochwertigen Rädern empfiehlt es sich daher, die Kette rechtzeitig zu wechseln, dann halten die Zahnräder zwei bis vier Ketten lang. Die absoluten Kilometerleistungen können dabei gewaltig schwanken. Ein sportlich betriebenes E-Bike kann eine Kette auf 1000 Kilometer hinrichten. Am gepflegten Schönwetterrad hält die gleiche Kette auch 7000 Kilometer und mehr.
Sollte man am E-Bike also besondere Ketten mit dem Zusatz „E“ verwenden? Und lohnt es sich, etwas tiefer in die Tasche zu greifen und die Top-Modelle zu kaufen? Der Test auf dem Prüfstand fördert erhebliche Unterschiede im Verschleißverhalten zutage. Während manche Exemplare nach dem Testmarathon noch nicht austauschpflichtig wären, sind andere schon extrem gelängt. Auffällig ist, dass zwei ausgewiesene E-Bike-Ketten im Test - von KMC und von Miché - besonders schlecht abschneiden. Extrem haltbar sind hingegen alle Shimano-Ketten, auch die ganz günstigen, sowie die KMC X10. Auch die Wippermann-Ketten zeigen eine ordentliche Performance, fallen aber durch stärkeren Rollenverschleiß auf. Die teurere Edelstahlkette längt sich dabei etwas weniger als die einfacheren Modelle. Auch bei SRAM ist die teurere PC 1071 deutlich haltbarer als die billige PC 1031.
Unterm Strich lernen wir, dass das Attribut „E-Bike-tauglich“ keine Qualitätsaussage ist. Auch der Preis gibt nur bedingt Auskunft über die Qualität einer Kette. Durch die Bank glänzend sind die Ergebnisse der Shimano-Ketten. Auch die günstigste, die HG 54, schneidet sehr gut ab. Punktabzug gibt es nur durch das umständliche Handling mit dem Verschlussbolzen. Den Testsieg holt sich KMC mit der günstigen X10, die mit einem Kettenschloss montiert wird.
Die schlechtesten Fahrradketten im Test verschlissen siebenmal schneller als die Top-Modelle. Wie lange Ketten insgesamt halten, hängt auch von der Pflege ab. Regelmäßig gereinigte und geölte Ketten halten deutlich länger als verschmutzte.
Den Verschleiß der Ketten haben wir auf einer Prüfmaschine bestimmt. Dazu wurden je sieben Kettenabschnitte zu einer Prüfkette zusammengesetzt, die auf dem Prüfstand verspannt wurde. 80 Stunden lang wurde die Kette mit 300 N Spannung und 75 U/min bewegt. Weitere 30 Stunden mit einer auf 750 N erhöhten Last, wie sie fürs E-Biken repräsentativer ist. Alle 20 Stunden wurde feiner, aggressiver Quarzsand auf die Kette gerieselt, die mit einfachem Motoröl geschmiert wurde. Am Ende jedes Zyklus wurde die Längung der Gelenke mit Messschiebern unter Vorlast ermittelt. Zusätzlich haben wir den Rollenverschleiß erfasst und mit einer Kettenmesslehre überprüft, ob ein Austausch anstünde. Ein Referenzkettenabschnitt wurde in beiden Prüfketten verwendet.
Die Grafik zeigt, wie sehr sich die Kettengelenke im Zuge der Prüfung durch Verschleiß gelängt haben. Ketten unter 0,02 Millimeter Längung pro Gelenk sind nach der Prüfung mit Kettenlehre, die auch den Rollenverschleiß erfasst, noch nicht austauschpflichtig.
Nachfolgend finden Sie die Testergebnisse zu den 13 Fahrradketten im MYBIKE-Verschleißtest.
- KMC E10
- Preis: 52,95 Euro
- Gewicht: 285 Gramm
- Glieder: 122
- Gewicht pro Kettenglied: 2,34 Gramm
- Breite: 5,99 Millimeter
- Verschleiß: 0,078 Millimeter
- Testurteil: BEFRIEDIGEND
- Fazit: Spezifische E-Bike-Kette. Fällt im Test durch ausgesprochen schwache Haltbarkeit auf.
- KMC X10
- Preis: 33,90 Euro
- Gewicht: 264 Gramm
- Glieder: 114
- Gewicht pro Kettenglied: 2,32 Gramm
- Breite: 5,88 Millimeter
- Verschleiß: 0,017 Millimeter
- Testurteil: SEHR GUT (Testsieger 3/2019)
- Fazit: Die günstige Kette zeigt, dass Shimano-Zulieferer KMC auch unter eigener Flagge extrem haltbare Ketten anbietet.
- KMC X10 EL Gold
- Preis: 54,90 Euro
- Gewicht: 259 Gramm
- Glieder: 114
- Gewicht pro Kettenglied: 2,27 Gramm
- Breite: 5,89 Millimeter
- Verschleiß: 0,054 Millimeter
- Testurteil: GUT
- Fazit: Goldig glänzend durch Titan-Nitrit-Beschichtung. Sehr leicht durch durchbrochene Laschen, aber in der Haltbarkeit nicht toll.
- Miché E-Bike
- Preis: 48,38 Euro
- Gewicht: 337 Gramm
- Glieder: 138
- Gewicht pro Kettenglied: 2,44 Gramm
- Breite: 5,94 Millimeter
- Verschleiß: 0,111 Millimeter
- Testurteil: AUSREICHEND
- Fazit: Die E-Bike-Kette von Miché enttäuscht. Die Kette verschleißt von Beginn an schnell. Schlusslicht in der Haltbarkeitswertung.
- Miché 10 Speed
- Preis: 36,50 Euro
- Gewicht: 279 Gramm
- Glieder: 116
- Gewicht pro Kettenglied: 2,41 Gramm
- Breite: 5,86 Millimeter
- Verschleiß: 0,035 Millimeter
- Testurteil: GUT
- Fazit: Die vernickelte Kette mit durchbrochenen Laschen zeigt, dass Miché gute Ketten machen kann.
- Shimano CNE 6090
- Preis: 42,95 Euro
- Gewicht: 303 Gramm
- Glieder: 126
- Gewicht pro Kettenglied: 2,40 Gramm
- Breite: 5,81 Millimeter
- Verschleiß: 0,017 Millimeter
- Testurteil: SEHR GUT
- Fazit: Extralange E-Bike-Kette mit geräuschmindernder Siltec-Beschichtung für Einfach-Antriebe. Hervorragende Haltbarkeit.
- Shimano Deore HG 54
- Preis: 29,95 Euro
- Gewicht: 276 Gramm
- Glieder: 116
- Gewicht pro Kettenglied: 2,38 Gramm
- Breite: 5,94 Millimeter
- Verschleiß: 0,016 Millimeter
- Testurteil: SEHR GUT
- Fazit: Laufrichtungsgebundene Kette für Shimano Deore/XT/SLX. Etwas schlichte Optik, aber Top-Haltbarkeit. Günstig.
- Shimano HG 95
- Preis: 32,95 Euro
- Gewicht: 277 Gramm
- Glieder: 116
- Gewicht pro Kettenglied: 2,39 Gramm
- Breite: 5,8 Millimeter
- Verschleiß: 0,016 Millimeter
- Testurteil: SEHR GUT
- Fazit: Laufrichtungsgebundene Kette für Shimano Deore/XT/SLX. Beschichtete Laschen. Hervorragende Haltbarkeit.
- SRAM PC 1031
- Preis: 22,00 Euro
- Gewicht: 272 Gramm
- Glieder: 114
- Gewicht pro Kettenglied: 2,39 Gramm
- Breite: 6,01 Millimeter
- Verschleiß: 0,102 Millimeter
- Testurteil: AUSREICHEND
- Fazit: Die günstige Kette der Amerikaner fällt stark ab gegenüber dem teureren Schwestermodell. Die Haltbarkeit ist schwach.
- SRAM PC 1071
- Preis: 48,90 Euro
- Gewicht: 260 Gramm
- Glieder: 114
- Gewicht pro Kettenglied: 2,28 Gramm
- Breite: 6,05 Millimeter
- Verschleiß: 0,026 Millimeter
- Testurteil: SEHR GUT
- Fazit: Hohlbolzen drücken das Gewicht, die vernickelten Außenlaschen sorgen für Glanz. Gute Haltbarkeit.
- Wippermann 10 S1
- Preis: 67,50 Euro
- Gewicht: 256 Gramm
- Glieder: 114
- Gewicht pro Kettenglied: 2,25 Gramm
- Breite: 5,93 Millimeter
- Verschleiß: 0,023 Millimeter
- Testurteil: SEHR GUT
- Fazit: Komplett aus Edelstahl gefertigt. Das treibt den Preis, bedeutet aber hohen Rostschutz. Gute Haltbarkeit. Super Schloss.
- Wippermann 10 SE
- Preis: 57,90 Euro
- Gewicht: 286 Gramm
- Glieder: 124
- Gewicht pro Kettenglied: 2,31 Gramm
- Breite: 5,85 Millimeter
- Verschleiß: 0,024 Millimeter
- Testurteil: SEHR GUT
- Fazit: E-Bike-Modell mit Innenglied aus Edelstahl. Gute Haltbarkeit der Gelenke, hoher Rollenverschleiß. Genialer Verschluss.
- Wippermann 10 SO
- Preis: 34,90 Euro
- Gewicht: 264 Gramm
- Glieder: 114
- Gewicht pro Kettenglied: 2,32 Gramm
- Breite: 5,85 Millimeter
- Verschleiß: 0,028 Millimeter
- Testurteil: SEHR GUT
- Fazit: Auch die günstigste Kette von Wippermann schlägt sich wacker. Toll ist der leicht zu öffnende Verschluss.
Verwandte Beiträge:
- Shimano Kette SRAM kompatibel 11-fach: Kompatibilität & Tipps
- SRAM & Shimano 11-fach kompatibel?: Kompatibilität & Gruppenkombinationen
- SRAM Rennrad Gruppen: Test & Vergleich der besten Gruppen
- SRAM 11-fach Kette: Test, Kaufberatung & beste Modelle 2024
- Unglaubliche Tipps, wie Sie Ihr Abgemeldetes Motorrad Schnell und Einfach Verkaufen!
- Fahrrad Verpackung und Transport: Die Ultimative Schritt-für-Schritt Anleitung für Sicheren Versand!
Kommentar schreiben