Blasenschwäche beim Sport: Ursachen, Risiken und Lösungen

Viele Menschen mit Blasenschwäche sind unsicher, welcher Sport für sie infrage kommt. Sie fürchten, sich zu blamieren, sollte ungewollt Harn beim Training abgehen. Harninkontinenz, umgangssprachlich als Blasenschwäche bezeichnet, kann verschiedene Ursachen haben. Die häufigsten Formen sind die Belastungsinkontinenz, die Dranginkontinenz sowie eine Mischung aus beiden.

Bei der Belastungsinkontinenz geht bei Druck auf den Bauchraum ungewollt Harn tröpfchenweise oder in größeren Mengen ab. Das kann beim Husten, Niesen, Lachen oder bei körperlicher Belastung, etwa beim Heben, passieren. Meist ist ein geschwächter Beckenboden für den Harnverlust verantwortlich, wobei besonders Frauen betroffen sind, da ihr Beckenboden oft durch Schwangerschaften und Geburten geschwächt ist. Bei der Dranginkontinenz hingegen ist die Blase "überaktiv". Sie signalisiert "voll", obwohl sie noch nicht gefüllt ist. Die Betroffenen verspüren plötzlich einen extrem starken Harndrang und schaffen es oft nicht mehr rechtzeitig auf die Toilette, wobei der Harn meist schwallartig abgeht.

Blasenschwäche beim Sport - Ein Tabuthema

"Blasenschwäche beim Sport ist nach wie vor ein Tabuthema. Doch viele Sportlerinnen und Sportler sind betroffen - Frauen etwas mehr als Männer", weiß Professor Ingo Froböse, Universitätsprofessor für Prävention und Rehabilitation im Sport an der Deutschen Sporthochschule Köln.

Es gibt Untersuchungen, die darauf hindeuten, dass bis zu 70 Prozent der Wettkampfsportler im Laufe ihres Lebens von einer Harninkontinenz betroffen sind. Bei Hobbysportlern ist Sport eher selten ein Auslösefaktor, auch wenn Sport den Beckenboden belastet. Wer Sport mit Belastungsinkontinenz oder Harninkontinenz treiben möchte, sollte zwei Punkte wissen: Zum einen sollte die Sportart einen ohnehin schon schwachen Beckenboden nicht zu sehr strapazieren. Zum anderen reduziert sanftes Sporttraining das Risiko des Harnabgangs beim Sport, da weniger Druck auf dem Beckenboden lastet.

"Das Sporttraining sollte idealerweise an die Inkontinenz angepasst sein. Bei ausgeprägteren Beschwerden ist es sinnvoll, das Training möglichst beckenbodenfreundlich zu gestalten, um einer Verschlechterung vorzubeugen", rät Froböse.

Joggen und Blasenschwäche

Ist Joggen bei Blasenschwäche ein Risiko? Der Sportexperte beruhigt: "Joggen belastet zwar den Beckenboden, ist aber in der Regel kein alleiniger Auslöser einer Harninkontinenz und auch bei bestehender Harninkontinenz nicht zwingend ein Tabu", sagt Froböse.

"Wer gerne joggen geht, kann dies auch mit Blasenschwäche tun, wenn er sich damit wohlfühlt und der behandelnde Arzt keine Einwände hat. Dann ist es allerdings ratsam, das Laufen mit regelmäßigem Beckenbodentraining zu kombinieren, um ein Gleichgewicht zwischen Beckenbodenbelastung und Beckenbodenstärkung zu schaffen. Regelmäßiges Beckenbodentraining kräftigt die Blasenmuskulatur und stärkt das Gewebe im Becken, sodass der Harn besser gehalten werden kann und das Risiko für ungewollten Harnabgang sinkt. Auch zur Vorbeugung einer Harninkontinenz ist Beckenbodentraining empfehlenswert. Frauen beispielsweise sollten spätestens mit der ersten Schwangerschaft regelmäßig Beckenbodentraining durchführen.

Tipps für mehr Sicherheit beim Sport

Bei beiden Harninkontinenz-Formen können Betroffene ein Plus an Sicherheit beim Sport erreichen, wenn sie vor dem Training keine größeren Mengen mehr trinken, kurz vor Beginn nochmal auf die Toilette gehen und entsprechende Inkontinenzeinlagen beim Sport tragen. Diese gibt es in verschiedenen Dicken und Saugstärken, die je nach Grad der Inkontinenz gewählt werden können. Dünne Einlagen sind nahezu unsichtbar unter der Sporthose.

"Generell sollten Menschen einen Arzt aufsuchen, wenn sie plötzlich ungewollt Harn verlieren. Den unfreiwilligen Verlust von Urin schreibt man gemeinhin älteren Frauen zu, besonders nach der Menopause. Auch dass Schwangere oder Frauen nach einer vaginalen Entbindung vorübergehend darunter leiden können, haben viele schon gehört - oder am eigenen Leib erfahren. Urin-Inkontinenz im Sport wird hingegen kaum thematisiert, obwohl sie ein weit verbreitetes Problem ist.

Prävalenz von Inkontinenz bei Sportlerinnen

Die Prävalenz liegt in der weiblichen Allgemeinbevölkerung von 15 bis 64 Jahren zwischen etwa zehn Prozent bei jüngeren und 40 Prozent bei älteren Frauen. Leistungssportlerinnen sind mit 36 Prozent überdurchschnittlich oft von Inkontinenz betroffen, wobei die Häufigkeit mit der Art der Sportart variiert. Das Risiko für eine Urin-Inkontinenz ist somit bei Leistungssportlerinnen um 177 Prozent höher als in der Normalbevölkerung - und das, obwohl sie doch rundum bestens trainiert sind.

»Das tägliche Training einer Gewichtheberin bedeutet für den Beckenboden eine Belastung wie bei einer Geburt«, erklärt Prof. Dr. Daniela Schultz-Lampel, Fachärztin für Urologie und Direktorin des Kontinenzzentrums am Schwarzwald-Baar Klinikum. Da Urin-Inkontinenz die Lebensqualität einschränkt und sich ungünstig auf das soziale und mentale Wohlbefinden sowie die Leistungsfähigkeit von Sportlerinnen auswirkt (4), sollte diesem Thema deutlich mehr Aufmerksamkeit gewidmet werden, als es bislang der Fall ist.

Die Rolle der Beckenbodenmuskulatur

Im weiblichen Becken stützt nur diese Muskelgruppe die Organe im Beckenbereich nach unten. »Die Beckenbodenmuskulatur ist eine der wenigen Muskelgruppen, welche trotz der hohen Bedeutung keine äußerlich sichtbare Bewegung ausführen kann. Sie muss bei belastenden Bewegungen automatisch mit anspannen«, erklärt Prof. Dr. Birgit Schulte-Frei, Dekanin des Fachbereichs Gesundheit & Soziales an der Fresenius Hochschule in Köln, die sich seit mehr als 20 Jahren mit Inkontinenz bei Sportlerinnen beschäftigt.

Die genauen Ursachen für die Inkontinenz sind noch nicht aufgeklärt. Lange Zeit ging man davon aus, dass die Belastung durch Sport den Beckenboden kräftigt. Teilweise scheint dies tatsächlich zuzutreffen, denn Sportlerinnen haben fast durchgehend eine starke Beckenbodenmuskulatur (5). Allerdings findet die Kräftigung ungesteuert statt, so dass viele Frauen dennoch Urin verlieren.

Inkontinenz bei Leistungssportlerinnen

Bei Leistungssportlerinnen tritt diese Inkontinenz jedoch ausschließlich während der Ausübung ihrer Sportart auf, etwa in extrem belastenden Trainingssituationen oder Wettkämpfen. Im Normalfall sind die Frauen gynäkologisch und urologisch gesund und es handelt sich »nur« um eine temporäre Überbeanspruchung. Dies betrifft im Übrigen nicht nur Leistungssportlerinnen, sondern auch Frauen, die eine High-Impact-Sportart freizeitmäßig betreiben.

Wahrscheinlicher ist, dass der erhöhte intra­abdominale Druck durch Sprünge, Drehbewegungen oder intensiven Kraftsport in Kombination mit der Bodenreaktionskraft zu einer Dehnung und Überbeanspruchung, nicht aber zu einer generellen Schwächung des Beckenbodens führt. Dafür spricht auch, dass Athletinnen nur während des Trainings oder Wettkampfs Urin verlieren, nicht aber bei alltäglichen Belastungen, die für inkontinente Nicht­sportlerinnen bereits kritisch sind.

Unwissenheit und Tabuthema

Problematisch ist, dass zwar sehr viele Sportlerinnen unter Inkontinenz leiden, es sich aber um ein Tabuthema handelt. Die Unwissenheit erstreckt sich dabei nicht nur auf Athletinnen selbst, sondern auch auf alle potenziellen Ansprechpartner: Trainer, Physiotherapeuten, Sportmediziner und Gynäkologen. Nur etwa jede zehnte Frau spricht das Thema beispielsweise beim gynäkologischen Check-up an.

»Frauenärzte sind zwar mit ,normaler‘ Inkontinenz gut vertraut, aber nicht mit dem Bezug zwischen sportlicher Leistungsfähigkeit und Urinverlust. Die öfter geäußerte Empfehlung, die Belastungen zu reduzieren oder auf einen beckenbodenschonenderen Sport umzusteigen, hilft den Athletinnen nicht weiter«, erklärt Prof. Schulte-Frei. Auch klassisches Beckenbodentraining ist nur bedingt hilfreich.

Die jungen Frauen stehen also mit dem Problem weitgehend alleine da. Sie wissen nicht, ob das normal ist oder was sie dagegen unternehmen könnten. Sie fühlen sich unwohl, es ist ihnen peinlich und so behelfen sie sich damit, weniger zu trinken, häufiger auf die Toilette zu gehen, Einlagen oder Inkontinenzpads zu verwenden oder dunkle Kleidung zu tragen. Selbst unter Sportlerinnen haben viele kein Wissen über den Beckenboden, seine Funktion und die Notwendigkeit, ihn zu trainieren.

Faktoren, die Inkontinenz im Wettkampfsport erklären können

Prof. Dr. Schulte-Frei hat über die Jahre, in denen sie sich mit der Thematik beschäftigt, vier Faktoren herausgearbeitet, die im Wettkampfsport zusammentreffen und die erhöhte Prävalenz von Inkontinenz erklären können:

  1. Belastung durch die sportliche Aktivität
  2. Hormonelle Situation
  3. Strukturelle Gegebenheiten
  4. Psychische Situation

Wie bereits eingangs erwähnt, stellen hohe biomechanische Belastungen bei Sprüngen und Drehbewegungen, wie sie bei vielen Ballsportarten (Basketball, Handball, Volleyball, Fußball), beim Turnen, rhythmischer Sportgymnastik, Trampolin, Ballett, in der Leichtathletik beim Kugelstoßen, Weit- und Dreisprung, aber auch bei Kraftsportarten typisch sind, eine große Belastung für den Beckenboden dar. Abhängig von Trainingshäufigkeit und Intensität können die auftretenden Kräfte die Beckenbodenmuskulatur überlasten. Auch zum Ende eines intensiven Trainings hin kann die ermüdete Muskulatur häufig nicht mehr so gut gegenhalten.

Die drei weiteren Faktoren hängen eng miteinander zusammen und beeinflussen sich gegenseitig. In vielen Sportarten wird der Körperfettanteil möglichst weit reduziert. Dadurch werden jedoch auch die Fettpolster im Beckenbereich kleiner, die die Beckenbodenmuskulatur stabilisieren. Geringes Körpergewicht und Untergewicht führt obendrein zu einem Östrogenmangel. »Östrogene sind wichtig für die Kontinenz und wirken lokal an Harnröhre und Scheide. Haben Frauen durch intensives Training einen Östrogenmangel, verschlechtert das die Kontinenz und fördert Inkontinenz«, erklärt Prof. Schultz-Lampel.

Eine weitere wichtige Rolle für den Verschluss der Harnröhre spielt der Catecholaminspiegel. In Sportarten, in denen das Körpergewicht gezielt kontrolliert werden muss, erkranken Frauen häufiger an Essstörungen und leiden unter großem psychischem Stress. Ein möglicher Zusammenhang zwischen Essstörungen und Inkontinenz bei Leistungssportlerinnen wurde in einigen Studien untersucht. Eine davon zeigte, dass die Wahrscheinlichkeit für eine Inkontinenz bei Athletinnen mit Essstörungen dreimal so hoch war wie ohne Essstörungen (2). Zusätzliche psychische Belastungen oder Ängste, z. B. Versagensängste, können sich wiederum negativ auf Essverhalten, Körpergewicht und Hormonstatus auswirken.

Beckenbodentraining für Sportlerinnen

Im klassischen Beckenbodentraining geht es vorwiegend darum, die Beckenbodenmuskulatur in einem ersten Schritt wahrzunehmen. In einem zweiten Schritt wird sie durch gezieltes Anspannen und Lockerlassen gekräftigt und diese Fähigkeit in kritischen Alltagssituationen, beispielsweise beim Husten und Niesen, durch willentliche Anspannung des Beckenbodens gezielt eingesetzt. Dieses Prozedere ist während des Sports aber nicht praktikabel. Vielmehr muss die zuständige Muskulatur bedarfsgerecht und entsprechend der akuten Belastung reagieren können.

»Ein Beckenbodentraining für Sportlerinnen muss also auch reflexive Elemente wie gezielte Sprünge enthalten. Insgesamt braucht es einen spezifischen Trainingsplan, der an die Fähigkeiten der Sportlerin angepasst ist. Doch weil es keine einfach anzuwendenden Messinstrumente gibt, ist es schwer abzuschätzen, ob ein Training die Frau unter- oder überfordert«, gibt Prof. Schulte-Frei zu bedenken. Dabei gibt es Geräte, mit denen einzelne Stränge der Beckenbodenmuskulatur gezielt trainiert werden können.

Ergänzt werden kann ein solches Training durch Vibrationstraining auf einer Power Plate, bei symptomatischen Frauen auch mit Elektrotherapieverfahren oder Biofeedback.

Wichtigkeit von Awareness

Bevor es aber ans Stärken des Becken­bodens geht, müssen Trainer, Betreuer, Physiotherapeuten und Ärzte für das Problem sensibilisiert werden. Junge Athletinnen sowie deren Eltern müssen erfahren, dass Urinverlust beim Sport passieren kann und dass eine Reaktion darauf mit entsprechendem Training möglich ist. Eltern müssen deswegen mit eingebunden werden, weil es sie möglicherweise verunsichert, wenn ein (männlicher) Trainer junge Mädchen beim Beckenbodentraining anleitet.

Leistungssportlerinnen sind regelmäßiges Üben gewöhnt und interessiert daran, ihre Leistung zu verbessern. Zwei bis drei Einheiten zur spezifischen Kräftigung des Beckenbodens könnten daher gut in bestehende Trainingsabläufe integriert werden. Frauen, die stark unter der Inkontinenz beim Sport leiden, empfiehlt Prof. Schulte-Frei, sich an spezialisierte Physiotherapeuten zu wenden.

Beckenboden und Radfahren

Radfahren schadet nicht nur der Männergesundheit. Auch bei Frauen kann sich der intensive Gebrauch des Zweirades negativ auf Urogenitalbereich und Beckenboden auswirken. Die Schäden reichen von Intertrigo und neuropathischem Schmerz bis zu Orgasmusschwierigkeiten. Am häufigsten haben es Radfahrerinnen mit Beschwerden des Urogenitalsystems zu tun.

Vor allem Mikrohämatome, Entzündungen und degenerative Prozesse sorgen bei passio-nierten Radlerinnen für Schmerzen und Druckempfindlichkeit in der Dammregion. Weit verbreitet sind Taubheitsgefühl und brennende Schmerzen im Genitalbereich, ausgelöst durch eine Kompression des N. pudendus zwischen Sattel und Schambein.

Was tun bei einem schwachen Beckenboden?

"Bei einem schwachen Beckenboden hat Frau das Gefühl, dass alles nach unten rausfällt, alles weit ist und offen", sagt Juliane Marschke. Das gelte vor allem bei körperlicher Belastung. Ein schwacher Beckenboden kann verschiedenes mit sich bringen: "Einerseits, dass sich die Blase gar nicht mehr entleeren kann, und - viel häufiger - ist Inkontinenz ein Thema. Dann tröpfelt der Urin raus, z.B. bei körperlicher Belastung oder beim Husten, Niesen und Lachen", sagt Juliane Marschke.

Alle, die ihren Beckenboden unangenehm spüren oder nicht ansteuern können, Druck, Schmerzen, ein Fremdkörpergefühl oder Probleme mit Inkontinenz haben, sollten eine Gynäkologin bzw. einen Urologen aufsuchen.

Alltagssport und Prävention

Ist mit dem Beckenboden alles in Ordnung, ist jede Art von Sport gut: Joggen, Schwimmen, Radfahren, Yoga oder Pilates… "Wenn eine Frau aber nicht merkt, wann der Beckenboden ent- und wann angespannt ist, bringt es nichts, wenn die Pilates-Trainerin sagt, man solle das Powerhouse aktivieren", so Urogynäkologin Juliane Marschke. Durch Biofeedback kann ein Bewusstsein geschaffen werden, wann der Beckenboden angespannt ist und wann er entspannt ist.

"Entspannende Techniken sind mindestens genauso wichtig wie das Anspannen", betont Juliane Marschke. Das Entspannen werde bei Übungen für zuhause, wie Kegelübung oder dem Trainieren mit Kugeln, meist vergessen.

Hämorrhoiden und Radfahren

Insbesondere das Radfahren wird im Kreis der Betroffenen aber gerne kontrovers diskutiert, wenn es um Schaden oder Nutzen im Bereich der Hämorrhoidal-Leiden geht. Und bei fortgeschrittenem Hämorrhoidal-Leiden (Nässen, Bluten,…) ist tatsächlich Vorsicht geboten. Hier kann beim Radfahren eine Überreizung oder Entzündung der Hämorrhoiden auftreten.

Allerdings können ein falscher Sattel oder die falsche Hose tatsächlich zu Reizungen und Entzündungen im Afterbereich führen. Beschaffe dir einen ergonomischen Fahrradsattel, der zu deinem Sitzknochen-Abstand passt, das natürliche Beckenschaukeln nicht behindert, den Druck aus dem Körpergewicht gleichmäßig in die Fläche verteilt und im Dammbereich durch geeignete Vertiefungen den Druck von den sensiblen Zonen fernhält.

Verspannungen des Beckenbodens

Schmerzt der Beckenboden, ist der Grund oftmals eine Verspannung des Beckenbodens. Symptome können unter anderem Inkontinenz oder Schmerzen beim Sitzen sein. Auch beim Fahrradfahren kann der Beckenboden verspannen, da er stark beansprucht wird. Um gegen Verspannungen vorzugehen, hilft grundsätzlich Sport. Dabei solltest du es allerdings langsam angehen lassen. Spazierengehen, mäßiges Joggen, Walken oder auch angepasstes Yoga und Pilates können die Verspannungen lösen. Darüber hinaus kann Beckenbodentraining helfen, die nachhaltig zu stärken.

Statistiken

Blasenschwäche betrifft 52% der Athletinnen. Eine Studie aus dem Jahr 2002 zeigt, dass 11% der Frauen während ihres Lebens von einer Organsenkung/ einem Prolaps betroffen sind.

Lösungen für den Beckenboden

  • Pessar: Ein intravaginales Medizinprodukt, das die Beckenorgane an Ort und Stelle hält.
  • Rückbildung des Beckenbodens: Über eine Rückbildung und regelmäßiges Training kannst Du deinen Beckenboden besser wahrnehmen und stärken.
  • Chirurgische Eingriffe: Eine Operation ist der letzte Ausweg.

Verwandte Beiträge:

Kommentar schreiben

Kommentare: 0