Die Funktion des Motorradtachos: Ein umfassender Überblick

Ein kurzer Blick auf den Tacho und schon kennst du deine Geschwindigkeit, die Drehzahl und die gefahrenen Kilometer. Du kannst also mithilfe von einem Blick dein Bike und deine Fahrweise problemlos kontrollieren. Dabei ist es egal ob du einen digitalen oder analogen Motorrad Tacho hast, denn beide Varianten haben diese Werte.

Gerade der Geschwindigkeitsmesser spielt im Straßenverkehr eine wichtige Rolle. Es ist nämlich nicht nur ärgerlich, wenn du wegen einer zu hohen Geschwindigkeit mal geblitzt wirst, sondern kann auch schnell gefährlich werden. Achte also darauf, dass dein Motorradtacho besonders genau ist.

Sollte dein analoger und eher älterer Tacho nicht mehr die richtigen Werte anzeigen, kannst du einen digitalen Motorrad Tacho nachrüsten. Egal für welches Modell du dich aus unserem Shop entscheidest, die Tachometer von ZADDOX werden aus hochwertigen Materialien hergestellt und sind dementsprechend besonders robust. Gleichzeitig liefern sie dir zuverlässige und präzise Werte, egal ob du auf der Autobahn oder im Gelände unterwegs bist. Zuverlässigkeit ist ein absolutes Muss, das weiß auch die Marke ZADDOX. Genau deshalb legt sie besonderen Wert auf hochwertige Qualität und einwandfreie Funktionalität der Instrumente.

Analoge vs. Digitale Tachos: Ein Vergleich

Einige Biker möchten zum Beispiel den urbanen Style ihres Bikes beibehalten und verzichten deshalb auf einen digitalen Tacho. Hier kommt dann eher ein rundes vintage Motorrad Tacho zu Einsatz. Andere Biker sind große Fans von neuerer Technik und möchten Anzeigenfunktionen wie Drehzahlmesser, Geschwindigkeit und Motorrad-Kilometerzähler an einem Tachometer ablesen können. In dem Fall empfiehlt es sich einen digitalen Motorrad Tacho zu verwenden. Als ein Kompromiss zwischen der urbanen Optik und einem digitalen Motorrad Tacho findest du in unserem Online Shop digitale Tachometer mit der typischen runden urbanen Optik.

Zusätzliche Funktionen digitaler Tachos

Wenn du weiterer Werte, wie zum Beispiel eine Tank- und Ganganzeige sowie Anzeigen für Blinker, Fernlicht, Kontrollleuchten und Fehlerwarnungen, überprüfen möchtest, empfehlen wir dir ein digitales Motorrad Tacho. In unserer Kategorie „Tachometer“ findest du unterschiedliche Modelle und Ausführungen von der Marke ZADDOX.

Wartung und Individualisierung

Biker lieben nicht nur das Motorradfahren, sondern auch das schrauben am eigenen Motorrad. Individualisierungen und kleinere Reparaturen werden gerne in der heimischen Garage oder Werkstatt selbst übernommen. Wir empfehlen dir für solche Arbeiten immer einen Montageständer von ConStands zu verwenden. Bocke dein Motorrad zum Beispiel mit einem Zentralständer oder eine Motorradwippe auf und schütze es so vor dem Umkippen. Sobald dein Motorrad ausreichend gesichert ist, kannst du mit der Arbeit beginnen.

Allerdings solltest du beim Austausch des Tachos Kenntnisse in der Motorrad-Elektrik haben. Vor dem Einbau solltest du außerdem die Montageanleitung genau durchlesen. Beachte bei der eigenständigen Montage eines neuen Motorrad Tachos einige Faktoren. Der Tachometer muss zum Beispiel im direkten Sichtfeld des Fahrzeugführers sein.

Sicherheitsaspekte

Statte dein Motorrad jetzt mit einem neuen Tacho aus, um deine Fahrweise bestens kontrollieren zu können. Zusätzlich empfehlen wir dir deine Motorradbeleuchtung auf eine ausreichende Leuchtkraft zu überprüfen und sie gegebenenfalls auszutauschen oder um Zusatzscheinwerfer zu ergänzen. Nur so kannst du dich bestens vor Unfällen schützen.

Digitale Cockpits für Motorräder: Mehr als nur Spielerei?

Immer mehr neue Motorräder sind mit digitalen Tachos ausgestattet. Gegenüber den alten Rundinstrumenten haben die modernen Displays viele Vorteile. Doch nicht immer hat die digitale Darstellung auch einen Mehrwert für den Fahrer.

Für Jörg Lohse vom Fachmagazin „Motorrad“ sind digitale Anzeigen auf Motorrädern seit einigen Jahren auf dem Vormarsch. „Im höheren Preissegment zählen digitale Instrumente zur erwarteten Serienausstattung, also für Maschinen über 1000 Kubik und über 13.000 Euro“, sagt Lohse. „Moderne Sportmotorräder bieten meist eine Vielzahl an Verstellmöglichkeiten, die Besitzer ohne Menüs und Unterpunkte auf den Displays nicht anwählen könnten“, erklärt Lohse. Dazu zählen Steuermöglichkeiten von Fahrwerk und ABS oder Traktionskontrolle.

Die Herausforderungen digitaler Motorrad-Tachos

Manche Hersteller stellen die Informationen klar strukturiert und deutlich dar, andere wiederum seien kleinteilig und wenig intuitiv. „Letztlich geht es um den Fahrernutzen. Bringt die Darstellung einen Mehrwert, ohne den Fahrer zu überfrachten? Wenn es zu viel Spielerei ist, lenkt das Display nur ab und hilft keinem“, so Lohse.

Bei einer Probefahrt gilt es also nicht nur, auf Motor, Fahrwerk und Sitzposition zu achten, sondern auch auf Bedienung, Darstellung und Einstellmöglichkeit. „Unendlich viele Möglichkeiten bringen nichts, wenn sie kleinteilig sind. Dann lieber wenige Infos, die aber groß dargestellt sind“, sagt Lohse.

Für die meisten Fahrer reichten Drehzahl, Ganganzeige, Geschwindigkeit, Temperaturanzeige und Tageskilometerzähler. Lohse schätzt, dass etwa die Hälfte aller Motorradfahrer ihre Maschine eher als mechanisches Gerät sehen, möglichst viel analoge Technik haben wollen und keinen digitalen Output verlangen.

Die Zukunft der Motorrad-Tachos: TFT-Displays und Konnektivität

„Mit dem Trend der Konnektivität, dem Zusammenspiel von Smartphone und Maschine, werden künftig mehr TFT-Displays eingesetzt, auch in kleineren Klassen“, prognostiziert er. Vielleicht kämen irgendwann die Steck-Displays. Die könnten Fahrer mitnehmen, um die nächste Route zu bearbeiten oder zurückgelegte Strecken zu analysieren.

Yamaha integriert in nahezu alle seine Motorräder digitale Instrumente. Lediglich die R6 und FJR1300 besitzen neben der digitalen Geschwindigkeitsanzeige eine analoge Drehzahlanzeige. Gute Sichtbarkeit unter allen Bedingungen, eine optimale Lesbarkeit der wichtigen Informationen, zahlreiche Anzeigemöglichkeiten und viele Funktionen auf kleinem Raum sind die Vorteile, die Yamaha nach eigenen Angaben bei digitalen Anzeigen sieht.

Die Instrumente zeigen unter anderem an: Geschwindigkeit, Drehzahl, Kilometerzähler, Gang, Tankfüllstand und Restreichweite. „Bei Modellen wie beim Supersportler R1 können Fahrerinnen und Fahrer weitere Infos wie Vorderradbremsdruck, Kraftverteilung beim Beschleunigen und Bremsen abrufen“, erklärt Marvin Eckert von Yamaha.

In weiteren Menüs lässt sich die Elektronik der R1 weiter anpassen: Motorbremse, Kurven-ABS oder normales ABS, Wheelie- und Launch-Kontrolle, Motorleistung, Straßen- oder Rennstrecken-Modus. Mit der YRC-Setting-App können alle Cockpit-Einstellungen auch per Smartphone vorgenommen werden.

Yamaha-Motorräder mit einem elektronisch verstellbaren Fahrwerk lassen sich über Lenkertasten verändern. Bei den YZ- und WR-Offroad-Maschinen des Herstellers können Besitzer über eine spezielle App die Motorcharakteristik verändern, sowie Fahrzeugdaten wie Betriebsstunden, Serviceintervalle und Drehzahl in Echtzeit auslesen. „Digitale Instrumente bieten viele Vorteile und werden daher bei Yamaha als Standardausstattung bleiben. Analoge Instrumente sind höchstens bei Retro-Modellen noch denkbar“, sagt Marvin Eckert.

BMW bietet seit 2017 TFT-Displays für seine Motorräder an, anfangs als Option für die R 1200 GS. Heute sitzen die leuchtstarken und blendfreien Displays in vielen Maschinen von 400 bis 1250 Kubik. „Motorradfahrer erhalten mit den digitalen Instrumenten ein vereinfachtes und übersichtliches Kombiinstrument. Uns ist wichtig, dass der Fahrer so wenig Ablenkung wie möglich erhält, daher startet das Display im Pure-Ride-Modus, stellt nur die wichtigsten Infos in großer Schrift und guter Lesbarkeit zur Verfügung“, sagt Roman Vilimek, Produktmanager Connected Ride bei BMW Motorrad.

Weitere Funktionen von Motorrad-Bordcomputern

Erst wenn man tiefer in das System einsteigt, werden über die verschiedenen Menüs weitere Funktionen angeboten. So lässt sich unter anderem der Fahrzeugzustand kontrollieren, von Reifendruck über Bordnetzspannung bis zum Servicebedarf. Bei einigen Maschinen wie Supersportlern lässt sich die Darstellung ändern, sodass der Drehzahlmesser mittig liegt.

Dazu geben Bordcomputer und Reise-Bordcomputer Auskunft über fahrtrelevante Statistiken, Fahrmodi lassen sich konfigurieren, Ansprechverhalten von Assistenzsystemen ändern und Bluetooth-fähige Geräte koppeln. So können BMW-Fahrer ihr Smartphone mit der Maschine verbinden und es über den Multi-Controller am Lenkrad bedienen. Dabei ist die Auswahl komplexerer Funktionen während der Fahrt eingeschränkt, wenn die Ablenkungsgefahr zu hoch wäre.

Für die Navigation mit motorradspezifischem Kartenmaterial wird die BMW-Motorrad-Connected-App benötigt, die in Verbindung mit einem Motorrad mit TFT-Display kostenlos nutzbar ist. Damit lassen sich Routen planen, aufzeichnen, auswerten und verschicken. Bei der Fahrt wird die Navigation per Pfeildarstellung direkt im Display angezeigt, das Smartphone kann in der Tasche bleiben. Für eine detaillierte Kartendarstellung ist jedoch ein externes Navi nötig.

Im Gegensatz zu klassischen Instrumenten lassen sich in digitalen Anzeigen mehr Informationen darstellen und diese einfacher bedienen, dazu kommen eine bessere Ergonomie und Ablesbarkeit. „Bei einem klassischen Instrument ist häufig nur Platz für eine Kammerleuchte. Hinweise können in einer digitalen Anzeige angereichert werden“, erklärt Roman Vilimek. Wenn es ein Problem gibt, sieht der Fahrer direkt, ob er weiterfahren kann oder nicht.

Bei klassischen Modellen wie R Nine T oder R 18 setzt BMW jedoch weiter auf klassische Instrumente.

Tachometer-Pflicht beim Motorrad?

Der aktuelle Gesetzestext legt jedoch zugleich fest, dass der Tacho den im Anhang der StVZO zu § 57 StVZO genannten Bestimmungen entsprechen muss. Das Problem: Die dort verwiesene EU-Richtlinie ist seit 2015 nicht mehr in Kraft. Also mit EU-Zulassung freie Fahrt ohne Tacho? Und für deutsche Zulassungen irgendeinen Tacho? Erst in der Verordnung (EU) Nr. 3/2014 zur Ergänzung der Verordnung (EU) Nr. 168/2013 findet sich die Auflösung der Problematik. Diese legt konkret die in UN-ECE-Regelung Nr. 39 enthaltenen Vorschriften, die im Wesentlichen der alten Richtlinie entsprechen, als verbindlich fest. Und danach muss sich die Anzeige des Geschwindigkeitsmessers im direkten Sichtfeld des Fahrzeugführers befinden.

Tachometer-Pflicht beim Motorrad? Diese unterliegen der StVZO sowieso nicht, da sie keine Straßenzulassung erhalten. Ebenso entfällt die Pflicht für historische Fahrzeuge, die nach ihrer Typengenehmigung einen solchen Tachometer nicht hatten. Im Übrigen: Dem Vorwurf einer Geschwindigkeitsüberschreitung kann man aufgrund eines fehlenden Tachos nicht entgehen.

Funktionsweise eines analogen Tachos

Ein mit der Tachometerwelle umlaufender Permanentmagnet erzeugt in dem rosa gezeichneten Speichenrad (oft wird auch eine Leichtmetallglocke verwendet) Wirbelströme. Auf das stromdurchflossene Speichenrad wirkt eine Kraft so, dass das Speichenrad der Magnetdrehung zu folgen sucht. Je schneller sich der Magnet dreht, d.h. je schneller das Fahrzeug fährt, desto größer ist die zeitliche Änderung des Magnetfeldes und die Stärke der Wirbelströme.

Hinweis: Moderne Geschwindigkeitsanzeigen funktionieren fast ausschließlich elektronisch.

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