Langsam, aber sicher können Magnete und Gurte einpacken, die Tankringe erobern den Taschenmarkt. Quick-Lock - oder Schnellverschluss - ist ohne Zweifel die einfachste und schnellste Methode, einen Tankrucksack am Motorrad zu befestigen.
Wir testen 8 Tankrucksäcke mit Schnellverschluss. Acht Kombinationen aus Ring und Tasche haben wir exemplarisch auf unserem Dauertest-Motorrad Triumph Street Triple RS getestet. In Sachen Zuladung und Geländetauglichkeit zwar begrenzt, für die Tagestour jedoch eine absolute Empfehlung. Exemplarisch deshalb, da die Hersteller jeweils modellspezifische Ringe anbieten. Zudem können Lenkeinschlag und Sitzposition auf anderen Motorrädern unterschiedlich ausfallen und damit für etwas andere Eindrücke beim Fahrverhalten sorgen.
Gleich dreimal kommt das System von Givi (IXS, Kappa) zum Einsatz. SW-Motech tritt nicht nur mit dem brandneuen Pro-Ring an, sondern indirekt durch Vanucci auch mit dem Evo-Ring. Wie sie gegen die übrigen drei Systeme abschneiden und welche Unterschiede sich beim Taschen-Handling auftaten, erfahrt ihr im Folgenden.
Tankrucksäcke im Detail
Givi ST 605 B TanklockED
Givi liefert mit der neuen ST 605 B einen stabilen Alltagsbegleiter, zur Montage genügen vier Schrauben und ein Klick.
- Preis: 133,99 Euro (Tasche), 14,99 (Ringbefestigung)
- Volumen: 5 Liter
- Gewicht: 1,1 Kilogramm (gewogen; Tasche inkl. aller Ringteile)
- Benötigtes Werkzeug: Innensechskant
- Regenschutz: Haube mit Sichtfenster, beide Nässetests bestanden
- Farbe: Schwarz
- Ausstattung: abnehmbarer Handyhalter, kleine Reflektoren an den Seiten, abschließbare Befestigung, Haltegriff mit Gummierung, abschließbare Reißverschlüsse, herausnehmbares Brillenfach, Schultergurt, Kabeldurchführung, zweites Netzfach im Deckel
Einfache und schnelle Montage, verständliche Anleitung, wertige Hartschale, zwei Innenkammern, Ring mit Tasche verschließbar, abseits des Motorrads gut tragbar (Griff, Gurt), effiziente Form, in sich stabil.
Roter Hebel zum Lösen etwas schwergängig, nicht erweiterbar, wenige Fächer, Position nicht wählbar, daher Sicht aufs Handy erschwert, besonders bei sportlicher Fahrweise ist die Tasche an Armen und Oberkörper spürbar.
Fazit: Givi liefert mit der neuen ST 605 B einen stabilen Alltagsbegleiter, zur Montage genügen vier Schrauben und ein Klick. Da die Position nicht wählbar ist, verliert sie vor allem beim Fahrverhalten Punkte.
MOTORRAD-Urteil: sehr gut
Hepco & Becker Royster
Mit Bohren und wasserdichtem Innensack geht Hepco & Becker andere Wege als die meisten Teilnehmer.
- Preis: 169 Euro (Tasche), 45,95 Euro (Ring)
- Volumen: 5 bis 8 Liter
- Gewicht: 1,1 Kilogramm (gewogen; Tasche inkl. aller Ringteile)
- Benötigtes Werkzeug: Innensechskant, Bohrer, Bohrmaschine
- Regenschutz: wasserdichter Innensack mit Rollverschluss, leichte Schwachstelle bei Nässetest
- Farben: Schwarz, Schwarz-Gelb
- Ausstattung: große Reflektoren, Haltegriff, abschließbare Reißverschlüsse, erweiterbares Volumen, zwei Innenfächer im Deckel, Ösen für Handyhalterung (nicht inklusive)
Verständliche Anleitung mit Fotos, stabile Außenschale, einfaches Aufsetzen der Tasche durch Magnete, effiziente Form, Volumen erweiterbar, stabil, Position durch eigene Bohrung frei wählbar, dadurch nur gering an Armen und Oberkörper spürbar.
Montagedauer durch Bohren etwas länger, Ecke an Ring brach nach mehrmaliger Bedienung, Reißverschluss an Hauptfach schwergängig, Innensack erhöht Aufwand, minimaler Nässeeinbruch.
Fazit: Mit Bohren und wasserdichtem Innensack geht Hepco & Becker andere Wege als die meisten Teilnehmer. Dies hat durchaus Vorteile, fordert aber auch ein paar kleine Kompromisse.
MOTORRAD-Urteil: gut
IXS Astor
Das Leichtgewicht von IXS mit Givis System zeigt zwar hier und da Verbesserungspotenzial, vermittelt insgesamt jedoch einen guten Eindruck.
- Preis: 69,95 Euro (Tasche), 15,95 Euro (Ringbefestigung)
- Volumen: 5 Liter
- Gewicht: 0,7 Kilogramm (gewogen; Tasche inklusive aller Ringteile)
- Benötigtes Werkzeug: Innensechskant
- Regenschutz: Regenhaube mit Sichtfenster, beide Nässetests bestanden
- Farbe: Schwarz
- Ausstattung: Sichtfenster fürs Smartphone, erweiterbares Volumen, Kabeldurchlass, Tragegriff und Schultergurt, abschließbare Reißverschlüsse, reflektierende Nähte
Einfache und schnelle Montage, Handyfach integriert, solide Verarbeitung, Hauptfach gut zugänglich und effizient, abseits des Motorrads gut tragbar (Griff und Gurt), sehr geringes Eigengewicht.
Deckel eher weich, dies erschwert die Befestigung, nur ein Fach, in sich eher instabil, Position vorgegeben, daher ist die Tasche deutlich an Armen und Oberkörper spürbar, mäßige Sicht aufs Smartphone, Folie wirft Falten, roter Hebel zum Lösen etwas schwergängig.
Fazit: Das Leichtgewicht von IXS mit Givis System zeigt zwar hier und da Verbesserungspotenzial, vermittelt insgesamt jedoch einen guten Eindruck. Zu Recht teilt sie sich mit Givi Platz zwei der Tabelle: gleiches Ringsystem, sehr ähnliche Ausstattung.
MOTORRAD-Urteil: sehr gut
Oxford Q4R
Er punktet mit vielen Extra-Features und meint es z. B. mit der Sichtfenster-Abdeckung sehr gut, die Umsetzung lässt jedoch Spielraum zur Verbesserung.
- Preis: 90 Euro (Tasche laut Hersteller), 23,90 Euro (Ringbefestigung)
- Volumen: 4 Liter
- Gewicht: 1 Kilogramm (gewogen; Tasche inklusive aller Ringteile)
- Benötigtes Werkzeug: Innensechskant
- Regenschutz: wasserfeste Nähte, leider während Beregnung undicht
- Farben: Schwarz, Blau, Rot
- Ausstattung: Sichtfenster mit Abdeckung fürs Smartphone, Reflektoren, Schlüsselfach, auch als Hecktasche nutzbar durch abtrennbaren Boden, gummierter Tragegriff, Kabeldurchlass, Sicherheitsgurt für Lenker
Großes Sichtfenster, einfache und schnelle Montage, Griff auch mit Handschuhen gut bedienbar, praktisches Schlüsselfach, abtrennbarer Boden erlaubt Nutzung als Hecktasche.
Schwergängige Reißverschlüsse, dadurch Hauptfach schwer zugänglich, undicht, Abdeckung des Sichtfensters eher im Weg, baut hoch nach oben, dadurch Kontakt zum Oberkörper, Ring muss genau getroffen werden, Ring scharfkantig, wenn Tasche nicht montiert ist.
Fazit: Oxford punktet zwar mit vielen Extra-Features und meint es zum Beispiel mit der Sichtfenster-Abdeckung sehr gut, die Umsetzung lässt jedoch Spielraum zur Verbesserung. Nässeschutz eher Fehlanzeige.
MOTORRAD-Urteil: befriedigend
Shad E10P
Das Pin-System, wenn auch stabil, überzeugte uns nicht: Der Tank droht zu verkratzen, die Tasche löste sich mit wenig Gewicht.
- Preis: 112,99 (Tasche), 29,99 Euro (Tankpins mit Platte)
- Volumen: 5 Liter
- Gewicht: 1 Kilogramm (gewogen; Tasche inklusive aller Ringteile)
- Benötigtes Werkzeug: Innensechskant, Torx
- Regenschutz: Regenhaube, beide Nässetests bestanden
- Farbe: Schwarz
- Ausstattung: Sichtfenster fürs Smartphone, verschiedene Positionen möglich, Mini-Tasche und Spanngummi im Inneren, Kabeldurchlass, kleine Reflektoren, abschließbare Reißverschlüsse, Sicherheitsgurt, Griff und Schultergurt
Nur Pins statt Ring tragen wenig auf, vier wählbare Positionen, dadurch beim Fahren kaum spürbar, Hauptfach gut zugänglich, abseits des Motorrads gut tragbar (Griff und Gurt), gute Sicht aufs Smartphone.
Pins müssen genau getroffen werden, ansonsten verkratzt Platte den Tank, rastet nur mit Gewicht und viel Druck richtig ein, hält mäßig, Beladen durch Wölbung im Deckel schwer.
Fazit: Schlank und verstellbar ist diese Tasche ein dezenter, schlichter Begleiter. Das Pin-System, wenn auch stabil, überzeugte uns nicht: Der Tank droht zu verkratzen, die Tasche löste sich mit wenig Gewicht.
MOTORRAD-Urteil: befriedigend
SW-Motech Pro Daypack
SW-Motech macht mit der neuen Pro-Linie fast alles richtig.
- Preis: 135 Euro (Tasche), 30 Euro (Ring)
- Volumen: 5 bis 8 Liter
- Gewicht: 1,1 Kilogramm (gewogen; Tasche inklusive aller Ringteile)
- Benötigtes Werkzeug: Innensechskant
- Regenschutz: wasserfeste Haube, leicht undicht bei Befülltest
- Farbe: Schwarz
- Ausstattung: Volumen erweiterbar, Position über Führungsschiene verstellbar, Molle-Tragesystem obenauf, Reflektoren, Netzfach und Spanngummis innen, Reißverschlüsse abschließbar, zweifacher Kabeldurchlass
Position individuell verstellbar, dadurch beim Fahren kaum spürbar, einfaches Einrasten durch Magnet, fester Halt, sehr leichtgängige Reißverschlüsse, Hauptfach sehr gut zugänglich, Volumen erweiterbar, wertige Materialien, stabiler Ring, praktisches Molle-Tragesystem obenauf.
Regenhaube leicht undicht, roter Gurt bildet Wasserstraße ins Innere der Tasche, Ring muss aufwendig zusammengeschraubt werden, Schiene verbraucht innen viel Platz.
Fazit: SW-Motech macht mit der neuen Pro-Linie fast alles richtig: Tasche und Magnetring sind auf höchstem Niveau, allein der kleine Nässeeinbruch trübt den sehr guten Gesamteindruck des Testsiegers.
MOTORRAD-Urteil: sehr gut
Vanucci Tankrucksack Evo
Vanuccis Tasche kommt mit dem System von SW-Motech und punktet durch eine frei wählbare Position.
- Preis: 119,99 Euro (Tasche), 30 Euro (Ring)
- Volumen: 7 bis 9 Liter (Angabe, erscheint kleiner)
- Gewicht: 1 Kilogramm (gewogen; Tasche inklusive aller Ringteile)
- Benötigtes Werkzeug: Innensechskant, Bohrer (liegt bei), Bohrmaschine
- Regenschutz: wasserfeste Haube, leicht undicht bei Befülltest
- Farbe: Schwarz
- Ausstattung: Volumen erweiterbar, großes Sichtfenster, doppelter Kabeldurchlass, Netzfächer und Spanngummis innen, Reißverschluss abschließbar, Tragegriff, Reflektoren, Schultergurt
Ausführliche Anleitung, stabiler Tankring, großes Karten-/Handyfach, Position individuell wählbar durch Bohren, dadurch beim Fahren kaum spürbar, erweiterbares Volumen, abseits des Motorrads gut tragbar (Griff und Gurt), gute Sicht auf Handy oder Karte.
Deckel hält nicht allein offen, Form schränkt Beladung ein, Regenhaube leicht undicht, Deckel eher instabil, Montage durch Bohren deutlich aufwendiger, Verschlüsse haken leicht.
Fazit: Vanuccis Tasche kommt mit dem System von SW-Motech und punktet durch eine frei wählbare Position.
Magnet-Tankrucksäcke im Test
Magnet-Tankrucksäcke gelten als die unkomplizierteste Art, Gepäck auf dem Motorrad zu transportieren. Sie brauchen keine Halter, lassen sich zum Tanken einfach anheben und beim Parken mitnehmen. AUTO BILD hat acht Magnet-Tankrucksäcke mit drei bis 18 Litern Volumen getestet. Wichtig: Der Tank muss aus Stahlblech bestehen - auf Alu oder Kunststoff haften Magnete nicht.
Im Fokus standen Verarbeitung, Ausstattung, Wasserschutz - und vor allem: wie gut die Magnete halten, und ob Größe und Gewicht die Befestigung beeinflussen.
Testsieger im AUTO BILD-Tankrucksack-Test (2025): SW-Motech LT1 Legend Gear
Der Legend Gear LT1 von SW-Motech überzeugt durch edle Materialien, durchdachte Details und eine formstabile Verarbeitung. Mit seinem Retrolook und cleverem Magnetkonzept ist er die perfekte Wahl für Puristen mit Stilbewusstsein. Zwar könnte die Haftkraft der Magnete etwas stärker sein, doch Stabilität und Alltagstauglichkeit stimmen - vor allem bei mittlerem Tempo. Regen? Kein Problem mit der beiliegenden Haube. Der Testsieg geht verdient an dieses Premium-Paket mit Charakter.
Preis-Leistungs-Sieger: Shad SL12
Der Shad SL 12 sichert sich verdient den Titel Preis-Leistungs-Sieger. Trotz kompakter Maße punktet er mit starker Magnetbefestigung, durchdachter Ausstattung und einem überraschend robusten Wetterschutz. Selbst bei flotter Autobahnfahrt bleibt die Tasche bombenfest auf dem Tank. Das Touchscreen-Fenster funktioniert zuverlässig, und auch die Bedienung mit Handschuhen klappt problemlos. Für unter 50 Euro bietet der SL 12 ein stimmiges Gesamtpaket für alle, die einen praktischen, unauffälligen Alltagsbegleiter suchen. Klare Empfehlung für preisbewusste Biker, die trotzdem keine Kompromisse bei Funktion und Haltbarkeit eingehen wollen.
Testkriterien im Überblick
- Sichtprüfung: Materialien, Verarbeitung, Reißverschlüsse, Nähte
- Ausstattung: Riemen, Regenhaube, Kabeldurchführungen, Innenaufteilung
- Bedienbarkeit: Reißverschlüsse mit Handschuhen, Ablesbarkeit des Smartphone-Displays
- Montage: Befestigungsmechanismus, Verhalten im Stand und unter Belastung
- Halt: Unterschiede bei verschiedenen Geschwindigkeiten und Beladungszuständen
- Wasserbeständigkeit: Dichtigkeit von Material und Nähten, Simulation einer Regenfahrt
Testergebnisse im Überblick
Im Vergleichstest der Magnet-Tankrucksäcke zeigten sich große Unterschiede in Verarbeitung, Ausstattung, Tankhaftung und Regenschutz. Vom ultrakompakten Navi-Halter bis zum vollwertigen Reiserucksack war alles vertreten - doch nur zwei Modelle konnten sich wirklich absetzen.
Testsieger ist der SW-Motech Legend Gear LT1. Der Preis-Leistungs-Sieger von Shad ist kompakt, praktisch und sehr preiswert. Er überzeugt mit überdurchschnittlicher Materialqualität, stabiler Verarbeitung und stilvollem Retrolook. Der formstabile Aufbau, die rutschhemmende Unterseite und durchdachte Features wie Kabeldurchlässe zeigen, wie viel Sorgfalt in diesem Modell steckt. Zwar könnte die Magnetkraft angesichts des Eigengewichts stärker sein, doch selbst bei hohem Tempo bleibt der LT1 stabil - und mit Regenhaube ist auch starker Niederschlag kein Problem. Die hohe Qualität hat ihren Preis, aber auch ihren Platz ganz oben auf dem Podest.
Der Shad SL 12 überzeugt trotz seiner kompakten Größe mit einer starken Magnethaftung, durchdachten Details und solidem Nässeschutz. Selbst bei zügiger Autobahnfahrt sitzt der Tankrucksack sicher auf dem Motorrad. Das sichtfreundliche Touchscreen-Fach arbeitet zuverlässig, und auch mit Handschuhen gelingt die Bedienung mühelos. Für unter 50 Euro liefert der SL 12 ein durchweg überzeugendes Gesamtpaket - ideal für alle, die einen praktischen, dezenten und funktionalen Begleiter für den Motorradalltag suchen.
Im breiten Mittelfeld tummeln sich mehrere Modelle mit individuellen Stärken. Der Held Carry II etwa glänzt mit satten 13 Litern Volumen, die sich auf bis zu 18 Liter erweitern lassen - ideal für Tourenfahrer. Die Verarbeitung ist solide, das Raumangebot großzügig, doch trotz sieben Magneten mangelt es an sicherem Halt bei hohem Tempo. Wer das im Blick behält, bekommt für unter 35 Euro ein echtes Stauraumwunder.
Ähnlich vielseitig zeigt sich der moto-detail, der mit cleverem Innenleben, Kartenfach und Schlüsselkarabiner punktet. Seine Magnetbefestigung schwächelt jedoch - vor allem im vorderen Bereich fehlt Stabilität. Auch der Givi EA138 gefällt durch modernes Design und gute Alltagstauglichkeit, leidet aber unter schwacher Fixierung auf dem Tank und lässt ohne Regenhaube schnell Wasser durch.
Der Rockbros As-089 sorgt für gemischte Gefühle: Er ist der einzige Rucksack mit komplett wasserdichten Reißverschlüssen - da kommt selbst bei Starkregen nichts durch. Doch seine Haftung auf dem Tank ist unzureichend, was bei Fahrten über 100 km/h zum Problem wird. Wer eher gemütlich unterwegs ist, könnte mit ihm dennoch glücklich werden.
Größenmäßig aus der Reihe tanzt der Louis Mini-Rucksack. Mit nur einem Liter Volumen ist er ein Spezialist für Smartphone, Navi oder etwas Kleinkram. Mehr passt wirklich nicht hinein. Dafür hält er überraschend sicher am Tank, lässt sich auch als Hüfttasche tragen und kostet unter 40 Euro. Für Minimalisten mit Technikfokus eine smarte Lösung.
Der Dracarys schließlich zeigt viel Potenzial, aber auch klare Schwächen: Trotz großem Volumen, klassischer Form und fairem Preis sorgt die schwache Magnetplatzierung auf verschiedenen Tankformen für zu viel Spiel. Selbst die Regenhaube kann den durchwachsenen Gesamteindruck nicht ganz retten.
Drei Arten der Befestigung
Es gibt verschiedene Arten der Befestigung von Tankrucksäcken:
- Magnet-Tankrucksäcke: Die Befestigung eines Tankrucksacks mittels integrierter Magnete geht in der Regel schnell und unkompliziert, setzt allerdings einen Stahlblechtank voraus.
- Gurt-Verzurrsysteme: Die Befestigung eines Tankrucksacks mithilfe von Verzurrgurten ist quasi die Universallösung: Das Material des Tanks spielt keine Rolle, einzige Voraussetzung ist irgendeine Möglichkeit, die Gurte sicher und flatterfrei am Bike zu befestigen.
- Tankring: Schnellverschlusssysteme benötigen weder einen Stahlblechtank noch Befestigungsmöglichkeiten für Gurte am Motorrad. Für den Befestigungsring, der fest am Tankstutzen montiert wird, werden zusätzlich zum eigentlichen Tankrucksack rund 50 Euro fällig.
Fünf Fragen zum idealen Tankrucksack
- Welches System? Drei Befestigungsarten stehen zur Wahl: mit Magneten, Verzurrgurten oder mittels Tankring.
- Wie viel Volumen? Zehn Liter: Zierliche Tankrucksäcke sind hübsch, fassen aber nur die wichtigsten Utensilien. Sie passen prima zu sportlichen Motorrädern, wenn man in Lederkombi ohne Taschen unterwegs sein möchte.
- Geeignet für welches Motorrad?
- Volumen
- Ausstattung
Tankrucksack Vergleich 2025
Die besten Tankrucksäcke: Wählen Sie Ihren persönlichen Testsieger aus der Bestenliste.
| Modell | Typ | Volumen | Tank-Lock-Befestigung | Magnet-Befestigung | Sichtfenster | Material | Kundenwertung bei Amazon |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| SW-Motech Tankrucksack | Touring-Tankrucksack | 3-5 l | Ja | Ja | Nein | Nylon | 547 Bewertungen |
| Givi EA106B | Für leichtes Gepäck | 6 l | Nein | Ja | Ja | Polyester | 2564 Bewertungen |
| Givi XS320 | Touring-Tankrucksack | 15 l | Ja | Nein | Ja | Polyester | 445 Bewertungen |
| Held Tenda SR | Für leichtes Gepäck | 6 l | Nein | Nein | Nein | Nylon | 28 Bewertungen |
| Shad X0SL12M | Touring-Tankrucksack | 4 l | Nein | Ja | Ja | keine Herstellerangaben | 197 Bewertungen |
| A-Pro Magnetischer Tankrucksack | Reise-Tankrucksack | 20 l | Nein | Ja | Ja | Polyester | 108 Bewertungen |
| QBag Tankrucksack | Für Wertsachen und Karten | 3 l | Nein | Ja | Ja | Polyester | 587 Bewertungen |
| Krtopo QCJY3522 | Touring-Tankrucksack | 7,5 - 10 l | Nein | Ja | Ja | Leder | 290 Bewertungen |
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