Taube Hände beim Motorradfahren: Ursachen und Lösungen

Ein Karpaltunnelsyndrom kann zu kribbelnden, schmerzenden oder tauben Fingern und Händen führen. Die Ursache liegt in einem gequetschten Nerv.

Symptome des Karpaltunnelsyndroms

  • Nächtliches Einschlafen der Hände ist häufig ein frühes Anzeichen des Karpaltunnelsyndroms.
  • Es können Kribbeln und Taubheitsgefühle in Fingern und Händen auftreten.
  • Schmerzen können in den ganzen Arm ausstrahlen.

Ursachen und Risikofaktoren

Die Ursache ist eine Gewebeschwellung im Karpaltunnel. Die Gründe hierfür sind vielfältig, häufig uneindeutig und individuell unterschiedlich. Über- oder Fehlbelastung der Handgelenke kann Beschwerden auslösen und verstärken. Risikofaktoren sind unter anderem Diabetes, hormonelle Schwankungen und Übergewicht.

Was ist ein Karpaltunnelsyndrom?

Das Karpaltunnelsyndrom kann entstehen, wenn der Mittelarmnerv in der Nähe des Handgelenks eingeklemmt wird. Die Beschwerden treten in den Händen auf, können dauerhaft anhalten oder nur zeitweise und wiederkehrend auftreten. Die Schmerzen können in die Arme ausstrahlen. Manche Betroffene haben dadurch tageweise das Gefühl, dass das Karpaltunnelsyndrom „plötzlich weg“ zu sein scheint.

Eine frühe, sehr häufige Beschwerde ist das nächtliche Einschlafen der Hände, während Betroffene schlafen. Aber auch tagsüber können sich Symptome wie Kribbeln, Taubheitsgefühle und Schmerzen in Fingern und Teilen der Hände (Empfindungsstörungen) bemerkbar machen. In etwa acht von zehn Fällen sind beide Hände betroffen.

Meistens treten die Beschwerden vor allem im Bereich von Handballen, Daumen, Zeige-, Mittel- und Ringfinger auf. In schweren Fällen kann der Schmerz die ganze Hand und auch den Arm betreffen.

Schläft eine Hand ein, bedeutet das nicht automatisch, dass ein Karpaltunnelsyndrom vorliegt. Geschieht dies öfter oder hält lange an, kann es aber ein erstes Anzeichen sein.

Was ist der Karpaltunnel?

„Carpal“ heißt wörtlich übersetzt „auf das Handgelenk bezogen“. Der Karpaltunnel ist ein schmaler Kanal am Handgelenk, der von einem bindegewebs-artigen Band überspannt ist, dem sogenannten Karpalband. Durch ihn verlaufen Sehnen und Nerven, die von Gewebe umgeben sind und für die Bewegung und Steuerung der Hand sorgen.

Jährlich erkranken etwa zehn von 1.000 Menschen neu, Frauen sind häufiger betroffen als Männer. Die meisten Betroffenen sind zwischen 40 und 60 Jahre alt, doch auch jüngere und ältere Menschen können am Karpaltunnelsyndrom erkranken. Kinder sind sehr selten betroffen. Körperlich arbeitende Menschen erkranken häufiger als Menschen, die körperlich weniger anspruchsvolle Berufe ausüben. Seit 2015 ist das Karpaltunnelsyndrom als Berufskrankheit anerkannt.

Ursachen für Beschwerden beim Karpaltunnelsyndrom

Die Ursache der Beschwerden liegt in einer Reizung des Mittelarmnervs, auch Nervus medianus genannt. Er führt am Unterarm entlang durch den Karpaltunnel in die Hand und verzweigt sich auf Höhe des Handballens in seine Endäste, die für das Gefühlsempfinden in Daumen, Zeige-, Mittel- und Ringfinger verantwortlich sind. Schwillt das Gewebe im Karpaltunnel an, verengt er sich, da das Karpalband den Durchgang begrenzt. Der erhöhte Druck kann den Mittelarmnerv reizen oder quetschen (Druckschädigung).

Woher kommt die Schwellung im Karpaltunnel?

Die Ursachen für die Schwellung des Gewebes sind häufig nicht eindeutig bestimmbar. Zu ihnen gehören:

  • das Sehnengleitgewebe schwillt an, beispielsweise wegen rheumatischer Erkrankungen oder während der Schwangerschaft
  • Verletzungen und Knochenbrüche
  • Zysten und andere Veränderungen, die den Mittelarmnerven einklemmen können

Mögliche Einflüsse, die eine Schwellung begünstigen und Beschwerden verstärken können, sind:

  • eine starke Beugung des Handgelenks (Abknicken)
  • eine starke Streckung des Handgelenks
  • eine Überlastung oder Fehlbelastungen des Handgelenks im Allgemeinen, zum Beispiel durch sich wiederholende belastende Bewegungsabläufe
  • eine Überlastung in Kombination mit Erschütterung oder Vibration, zum Beispiel durch die Arbeit mit einem Presslufthammer

In seltenen Fällen kann das Gewebe im Karpaltunnel auch infolge einer Infektion in der Hand anschwellen.

Mögliche Risikofaktoren

Die Risikofaktoren für ein Karpaltunnelsyndrom sind nicht eindeutig benennbar. Ärztinnen und Ärzte gehen aber davon aus, dass es Erkrankungen und Einflussfaktoren gibt, die die Schwellung von Körpergewebe und damit auch das Karpaltunnelsyndrom verursachen können:

  • weibliches Geschlecht
  • hormonelle Veränderungen, zum Beispiel durch Hormontherapien, die Wechseljahre oder eine Schwangerschaft
  • längerfristige Kortisonbehandlungen
  • Diabetes mellitus oder Schilddrüsenunterfunktion
  • Übergewicht

Verlauf eines Karpaltunnelsyndroms

Wenn der Druck im Karpaltunnel auf den Mittelarmnerv gerichtet ist, nehmen Betroffene die Reizung des Nervs häufig zunächst als nächtliches Einschlafen der Hand wahr. Im weiteren Verlauf kann ein schmerzhaftes Kribbeln in Mittel- und Ringfinger dazukommen, eine sogenannte Missempfindung. Die Symptome können sich auf den Bereich von Daumen und Zeigefinger ausbreiten. Schmerzen können sogar bis in den Arm ausstrahlen.

Der Mittelarmnerv kann bei anhaltendem Druck im Karpaltunnel dauerhaft geschädigt werden. Bleibende Empfindungsstörungen, taube Finger und eine Einschränkung bei feinen Bewegungen der Finger (Ausfallerscheinungen) können dann zurückbleiben. Im späteren Verlauf können die Muskeln im Bereich des Daumens beziehungsweise Handballens schwinden - was zu Einschränkungen in der Beweglichkeit des Daumens und bei der Nutzung der Hand führen kann.

Der Krankheitsverlauf ist sehr unterschiedlich. Viele Betroffene haben über einen Zeitraum von mehreren Jahren nur geringe Beschwerden, die häufig zu- und wieder abnehmen. In den meisten Fällen sind sie aber wiederkehrend und verstärken sich im Laufe der Zeit, vor allem bei Überlastung der Handgelenke.

Diagnose

Die Diagnose des Karpaltunnelsyndroms ist durch eine Kombination von Untersuchungen möglich: Ärztinnen und Ärzte befragen die Betroffenen zunächst zu ihrer medizinischen Vorgeschichte (Anamnese) und den Beschwerden. Dann folgt eine körperliche Untersuchung der Hand und des Handgelenks. Im Fokus stehen Funktionalität und Empfindsamkeit, Ärztinnen und Ärzte wollen so mögliche Einschränkungen, Missempfindungen oder einen Muskelschwund erkennen.

Der Karpaltunnelsyndrom-Test ist eine Untersuchung, bei der der Mittelnerv gezielt gereizt wird (Elektroneurografie). Der Nerv leitet den gegeben elektrischen Impuls weiter. Diese Nervenleitgeschwindigkeit messen Ärztinnen und Ärzte, um eine zuverlässige Einschätzung über den Funktionszustand des Nervs zu erhalten. Liegt eine Quetschung vor, ist die Geschwindigkeit reduziert. In der Regel treten durch die Untersuchung keine Komplikationen auf. Manche Menschen empfinden die kurzen Stromimpulse aber als unangenehm.

Die Kombination der Untersuchungsergebnisse kann den Ärztinnen und Ärzten Aufschluss darüber geben, ob ein Karpaltunnelsyndrom vorliegt und wie weit die Beeinträchtigung des Mittelnervs fortgeschritten ist.

Andere Erkrankungen ausschließen: Karpaltunnelsyndrom und Halswirbelsäule?

Im Rahmen der Diagnose achten Ärztinnen und Ärzte auch darauf, mögliche andere Ursachen für die Beschwerden auszuschließen (Differenzialdiagnose). Eine Erkrankung der Halswirbelsäule wie ein Bandscheibenvorfall kann beispielsweise ähnliche Symptome wie ein Karpaltunnelsyndrom auslösen.

Therapie

Die Beschwerden des Karpaltunnelsyndroms können konservativ (ohne Operation) und operativ behandelt werden. Das Ziel der Behandlung ist die Entlastung des Mittelnervs, da sich die Ursache der Schwellung meistens nicht beheben lässt. Je früher dies geschieht, desto wahrscheinlicher trägt der Mittelnerv keine bleibenden Schäden davon.

Konservative Therapie mit Schiene und Schonen

Die konservative Therapie kann besonders in einem frühen Stadium der Erkrankung sinnvoll sein. Sie zielt darauf ab, die Schwellung zu verringern und dann den Druck im Karpaltunnel so niedrig wie möglich zu halten, um vorliegende Schwellungen nicht zu verstärken.

Das nächtliche Tragen einer Schiene kann helfen, ein starkes Abknicken des Handgelenks zu vermeiden. Außerdem empfehlen Ärztinnen und Ärzte, wenn möglich Tätigkeiten zu vermeiden, die die Handgelenke belasten oder von denen die Betroffenen wissen, dass sie ihre Beschwerden verstärken. Als weitere Therapie kommt das Tragen einer Dehnbandage in Frage. Die Bandage dehnt das Karpalband und führt zu einer Druckentlastung des Mediannervs. Im Gegensatz zur Schiene kann die Dehnbandage auch tagsüber für etwa eine Stunde getragen werden. Zudem schränkt sie die Beweglichkeit des Handgelenks nicht ein.

Bei starken Beschwerden besteht die Möglichkeit, die Reizung durch eine Kortisonspritze zu lindern. Diese kann die Schwellung im Karpaltunnel vorübergehend verringern. Da sie aber nicht die Ursache für die Schwellung behebt, wirkt die Behandlung nicht dauerhaft. Mehrfache Injektionen empfehlen Ärztinnen und Ärzte in der Regel nicht, da sie immer auch das Risiko einer Nerven- oder Sehnenschädigung bergen.

Karpaltunnelsyndrom-OP

Bei der operativen Therapie (Dekompressions-Operation) durchtrennen Handchirurgen das Karpalband, das sich über den Karpaltunnel spannt. Dadurch erhalten Nerven und Sehnen mehr Platz im Karpaltunnel. Die Operation hilft, wenn die konservative Therapie die Beschwerden nicht mehr ausreichend lindert.

Die Operation kann offen im konventionellen Operationsverfahren erfolgen, also per Hautschnitt. Alternativ können Chirurgen sie minimalinvasiv per Endoskopie durchführen. Dabei machen sie nur zwei sehr kleine punktförmige Einschnitte.

Wann ist die OP eines Karpaltunnelsyndroms sinnvoll?

Die Operation eines Karpaltunnelsyndroms kann erfolgen, wenn die Beschwerden anhaltend und stark sind und eine dauerhafte Schädigung des Mittelnervs droht. Eine OP kann dazu führen, dass die Beschwerden dauerhaft verschwinden. Ob sie im Einzelfall sinnvoll ist, muss individuell entschieden werden. Sie sollte nicht in jedem Stadium des Karpaltunnelsyndroms durchgeführt werden.

Was kann ich selbst gegen das Karpaltunnelsyndrom tun?

Die Schwellungen im Karpaltunnel lassen sich nicht aktiv verhindern. Machen sich Symptome des Karpaltunnelsyndroms bemerkbar, kann eine bewusste Entlastung der betroffenen Hände aber zumindest einer übermäßigen Reizung vorbeugen oder eine Schwellung verzögern. Dazu gehört das Vermeiden von Bewegungen, die die Schwellung verstärken können, wie zum Beispiel:

  • unübliche Beanspruchungen, beispielsweise durch Handwerk und Gartenarbeit
  • langes Fahrrad- und Motorradfahren
  • Stricken und ähnliche Aktivitäten mit abgeknicktem Handgelenk

Akute Abhilfe bei bestehenden Beschwerden können spezielle Übungen für das Karpaltunnelsyndrom wie das Ausschütteln der Hände und das Öffnen und Schließen der Faust (Pumpen) leisten.

Wer an einem Karpaltunnelsyndrom erkrankt ist, kann sich durch eine frühzeitige ärztliche Beratung Tipps holen, wie sich eine Verschlechterung der Beschwerden bestmöglich vermeiden oder hinauszögern lässt.

Selbsttest: Kann ich selbst prüfen, ob sich das Karpaltunnelsyndrom verstärkt?

Zunehmende Beschwerden können Betroffene selbst beobachten. Wie stark der Mittelnerv bereits geschädigt ist, lässt sich aber ohne ärztliche Hilfe nicht einschätzen. Mögliche Hinweise auf eine fortschreitende Schädigung sind:

  • das Gefühl von häufigerem Kribbeln mit zusätzlichen unangenehmen Empfindungen, die sich wie elektrische Schläge anfühlen, bei Greifbewegungen der Hand
  • dauerhaftes Kribbeln in den Fingern oder Händen

Taube Hände durch Motorradfahren

Viele Freizeitradfahrer:innen kennen das Problem: Wenn man längere Zeit im Sattel sitzt, werden die Finger taub, die Hände schlafen ein. Der Grund dafür liegt in gereizten Nerven. Dabei sind sie enorm wichtig, denn sie stützen je nach Rückenneigung (sehr aufrechtes bis sehr sportliches Sitzen) und Trainingszustand des Fahrenden einen großen Teil des Oberkörpergewichts auf dem Lenker. Der durchaus hohe, beständige Druck wird dabei auf eine geringe Fläche am Griff verteilt, die punktuelle Druckbelastung ist hoch. Anders als die Beine sind die Hände bei der Fahrt auch nicht in Bewegung. Ein suboptimaler Griff kombiniert mit einer falsche Griffhaltung sorgen insgesamt für eine falsche Sitzhaltung auf dem Rad. Das wirkt sich negativ auf das Gesamtgefühl aus. Die Nerven nicht nur in den Händen werden gereizt. Schon auf kurzen Touren können als Folge Nackenverspannungen und Rückenschmerzen auftreten.

Durch zu hohen Druck auf der Handaußenseite entwickeln sich auf die Dauer Taubheitssymptome an Ring- und kleinem Finger. „Eine Lösung ist der Tausch des herkömmlichen Griffs gegen einen sogenannten Flügelgriff. Dadurch wird die Auflagefläche der Hand vergrößert und der Druck besser verteilt“, weiß Lothar Schiffner von Ergon, einem Hersteller für ergonomische Fahrradkomponenten.

Hervorgerufen werden die Schmerzen meist durch ein zu starkes Abknicken des Handgelenks, was Nerven, Sehnen und Blutgefäße komprimiert. Die Folge ist ein verengter Karpaltunnel und ein beschädigter Mediannerv, was auch als Karpaltunnelsyndrom bezeichnet wird. Laut den Experten der Aktion Gesunder Rücken müssen sich in Deutschland jährlich rund 300.000 Menschen deshalb einer Operation unterziehen.

„Gerade auf längeren Fahrten mit zunehmender Ermüdung ist es schwierig, die ergonomisch korrekte Position der Hand zu gewährleisten. Ein korrekt eingestellter Flügelgriff kann auch hier unterstützen und das Handgelenk in der ergonomisch optimalen Position halten, ohne dass es abknickt“, sagt Schiffner.

Dieser Knick wird meist durch einen zu geraden Lenker hervorgerufen. „Die Lösung ist ein Lenker mit einer Biegung nach hinten. Das Handgelenk wird weniger überstreckt und der Karpaltunnel entlastet. Die Versorgung der Hand wird wieder verbessert“, erklärt Stephanie Römer vom Fahrradhersteller Tout Terrain. Als hilfreich haben sich auch Barends, also Lenkerverlängerungen, erwiesen. Die „Hörnchen“ an der Lenkeraußenseite gibt es in unterschiedlichen Größen und auch direkt in Griffe integriert. Andere Varianten lassen sich auch weiter in Richtung Lenkermitte montieren. Beide ermöglichen es, die Griffposition während der Fahrt einfach zu verändern. Beim Bergauffahren hat das Vorteile, weil dadurch die komplette Position des Oberkörpers geändert und die Muskulatur entlastet wird.

Breitere Griffpassagen schonen empfindliche Stellen der Hand. „Die Griffe sollte man so einstellen, dass das Handgelenk nicht am Lenker abknickt, sondern in einer geraden Linie vom Handrücken zum Unterarm übergeht. Zudem sollten die Brems- und Schalthebel vom Griff aus leicht erreichbar sein“, rät Schiffner. Bei der Einstellung hilft der Fachhändler oder eine spezielle Fitting-Box. Übrigens: Dass moderne Griffe auf den Lenker geschraubt und nicht mehr mühsam aufgestopft werden, hilft auch sehr bei der Justage. Bei eigenen Schraubaktionen muss man allerdings immer die Drehmomentangaben der Hersteller beachten, damit der Griff nicht zu stark oder zu locker angeschraubt wird. Speziell ein zu lockerer Griff ist ein Sturzrisiko, da man schnell die Kontrolle über das Rad verlieren kann.

„Gut gepolsterte Handschuhe sind für viele Radfahrer:innen angenehm. Dank der verwendeten Schaumstoff- oder Gel-Polster werden die empfindlichen Bereiche auf der Handinnenseite zusätzlich gestützt und an die Ergonomie der Griffe angepasst“, erklärt Anna Rechtern vom Outdoor-Spezialisten Vaude. Handschuhe mit einer starken Polsterung verlieren jedoch an Taktilität. Wer eine sichere Lenkerkontrolle bevorzugt, wählt eher eine dünne Innenhandpolsterung. „Das ist vor allem für sportive Fahrer im MTB- und Rennradbereich zu empfehlen“, so Rechtern.

„Griffe sind ein wesentliches Thema beim Radfahren, die über wohl und wehe einer Tour entscheiden können. Deshalb ist es wichtig, bei Beschwerden sich Gedanken zu machen und bei Bedarf den Griff auszutauschen. Wenig Handgriffe, aber große Wirkung.“

Die Bärenpranke von Diopati

Trotz aller Ausgleichswellen und mannigfaltiger Möglichkeiten der Vibrationsminderungen: Irgendwann krabbelt das Kribbeln in die Hände. In meinem Fall quittieren es die Hände mit "Einschlafen". Das ist nicht nur auf der Rennstrecke sehr unangenehm. Ein Tipp eines Mitfahrers war die Bärenpranke von Diopati. Es handelt sich um einen dünnen Neopren-Fingerling, der unter dem eigentlichen Motorradhandschuh getragen wird und die Handinnenfläche gegen Vibrationen abschirmt.

Weil die Handschoner so praktisch designt sind, schützen sie deine Hände vor Vibration und Druck, beeinträchtigen aber nicht dein Fingerspitzengefühl.

Kann kurz und bündig zusammengefasst: Seit ich die Bärenpranke trage, schlafen meine Hände nicht mehr ein. Und weil sie kaum auftragen sind sie eine einfache Alternative zu aufgeschäumten Griffgummis.

Diopati ist ein Start-Up aus Siegen und bietet die Bärenprank in drei Versionen und drei verschiedenen Größen an. Los geht es bei 19,95 Euro für ein Paar, die Größen staffeln sich in S bis M, L bis XL und 2XL bis 3XL. Sieben verschiedene Farben stehen zur Auswahl.

Also das ohne Handschuhe würde ich lassen, es sei denn, es gibt Handinnenflächen im Sonderangebot.

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