Cube Fahrräder: Ein umfassender Testbericht

Cube gehört zu den bekanntesten Bike-Marken Deutschlands - doch wie gut sind die aktuellen Modelle wirklich? In neun ausführlichen Tests hat die Redaktion von BikeX Rennräder, Gravelbikes, E-Bikes und MTBs unter die Lupe genommen. Mit dabei: das leichte XC-Hardtail Phenix, das vielseitige Fold Hybrid Comfort 500 und das Downcountry-Fully AMS ONE11. Wir zeigen, welches Bike zu wem passt - und wer sich über besonders viel Ausstattung fürs Geld freuen darf.

Cube Modelle im Test

Cube AMS ONE11

Das leichte Downcountry-Fully überzeugt mit agiler Geometrie, Top-Klettereigenschaften und solidem Komfort. Ideal für ambitionierte Tourenfahrer:innen, die ein schnelles, spritziges MTB mit Race-Genen suchen. Hier das Cube AMS ONE11 bei ebike-24 kaufen.

Cube Attain SLX

Das Attain SLX bietet sportliches Fahrverhalten, Komfort und zuverlässige Technik zum fairen Preis. Hier das Cube Attain SLX bei bike-angebot kaufen. Es eignet sich besonders für sportliche Einsteiger:innen mit Tourenambitionen:

Cube Stereo Hybrid ONE44

Das Hybrid One44 ist ein vielseitiges E-MTB für Trail und Tour, mit Bosch CX-Motor und großem 750-Wh-Akku. Die Geometrie vermittelt Sicherheit und Fahrspaß, besonders für E-MTB-Einsteiger:innen. Hier das Cube Stereo Hybrid ONE44 bei ebike-24 kaufen.

Cube Nuroad C:62 SLX

Dieses Carbon-Gravelbike von Cube kombiniert Sportlichkeit mit Tourentauglichkeit. Komfort, Rahmensteifigkeit und hochwertige Ausstattung machen es zu einem vielseitigen Begleiter abseits des Asphalts. Hier das Cube Nuroad C:62 SLX bei ebike-24 kaufen.

Cube Stereo ONE44

Das Bio-All-Mountain-Bike punktet mit niedrigem Gewicht, ausbalanciertem Fahrverhalten und hochwertiger Ausstattung. Für sportliche Fahrer:innen, die ein leichtes Trailbike suchen. Hier das Cube Stereo ONE44 bei ebike-24 kaufen.

Cube Fold Hybrid Comfort 500

Ein praktisches E-Klapprad mit Bosch-Motor, großem Display und wartungsarmem Riemenantrieb. Ideal für Camper, Pendler und alle, die ein komfortables, faltbares E-Bike suchen. Hier das Cube Fold Hybrid bei ebike-24 kaufen.

Cube Phenix C:68X SLX

Das Carbon-Hardtail ist konsequent auf XC-Rennen ausgelegt: superleicht, direkt und kompromisslos sportlich. Es bietet guten Fahrkomfort und vielseitige Trail-Eigenschaften zum moderaten Preis. Hier das Cube Stereo Hybrid ONE44 bei ebike-24 kaufen.

Cube Attain C:62 SLT

Das günstige Einstiegsrennrad überzeugt durch Komfort, stabiles Fahrverhalten und solide Technik. Perfekt für Einsteiger:innen ins sportliche Rennradfahren:

Cube Reaction TM One im Detail

Cube schießt mit seinem neuen Trailhardtail den Vogel ab. Denn für 1100 € liefern die Bayern ein Trailhardtail, dem auf den ersten Blick nichts fehlt. Trailhardtails legen eine Gratwanderung zwischen Vergötterung und Verachtung hin. Die einen lieben sie, aufgrund ihrer simplen Technik und dem ungefilterten Fahrgefühl. Die anderen hassen sie, weil sie keinen Komfort bieten und im rauen Gelände einem Fully ganz klar unterlegen sind.

Cube stellt mit seinem neuen Reaction TM One vor allem ein Argument für Trailhardtails ins Rampenlicht: Den Preis. Und das ist wohl für die allermeisten das ausschlaggebende Kaufkriterium. Verdammt sexy für 1100 €.

Viele, vor allem junge Biker träumen von einem Fully zum Trails shredden. Denn das Cube Stereo One 22 Fully gibt es zwar ab 1999 €, also etwas weniger als den doppelten Preis. Man kann die Marktübersicht abkürzen. Unter 2000 € wird es verdammt schwer, ein Fully mit gleichem Einsatzbereich und ähnlicher eleganter Optik zu finden. Viele träumen von Fullys wie dem Stereo One22. Aber vollgefederte Bikes kosten mindestens doppelt so viel.

Trotz Kampfpreis lässt sich Cube bei der Qualität und Optik des Rahmens nichts nachsagen. Hier hat sich in der Alu-Verarbeitung in den letzten Jahren wirklich nochmal einiges getan. Cube weiß es, die neuesten Entwicklungen beim Schweißen von Alu-Rahmen perfekt umzusetzen.

Das geschraubte BSA-Tretlager und die Zugverlegung durch das Unterrohr bzw. Details wie die stabil abgestützte Direkt-Mount-Bremsaufnahme am Hinterrad, die ab Werk für eine 180er-Scheibe vorbereitet ist, oder das Gusset im Sitzrohrbereich zeigen, dass man bei Cube die Bedürfnisse der Zielgruppe endlich ernst nimmt. Der Rahmen macht einen deutlich stabileren Eindruck als der alte Reaction TM Rahmen.

Mit 15,5 Kilo ohne Pedale ist das Bike für ein Hardtail schwer. Zwar wiegen andere Trailhardtails in dieser Preisklasse ähnlich viel, aber Fullys wie das Canyon Spectral CF schaffen es mit Dämpfer und mehr Federweg auf das gleiche Gewicht. Normalerweise spart ein Hardtail gegenüber einem Fully ca. 1,5 Kilo Gewicht, weil der Dämpfer und die Gelenke bei einem starren Rahmen wegfallen.

Die Schwalbe-Reifen haben massiv Grip und mit ihrer doppelten Karkasse auch den Pannenschutz, den man sich für ein Trailhardtail vorstellt. Aber sie drücken mit über 1300 Gramm pro Reifen auch ordentlich auf die Waage. Hinzu kommt, dass man die Reifen mit ihrem Drahtkern auch nur mit Schlauch und nicht Tubeless fahren kann.

Das ist richtig üppig und das macht das Bike beim Antreten oder im Uphill auch spürbar behäbig. Das Gute an der Sache ist aber auch, dass man hier im Nachgang relativ leicht tunen kann. Denn wenn man den ersten Satz Reifen mal runtergefahren hat, lassen sich mit einem Budget von 80 - 100 € schnell mal ein Kilo Gewicht sparen, ohne dass man an Grip oder Pannenschutz eingebüßt.

Hochwertige Mountainbikes sind in der Regel mit Shimano Schaltungen oberhalb des Deore Niveaus (Deore, SLX, XT oder XTR) oder eben Sram Schaltungen ausgestattet. Die verbaute Cues Schaltungen sortieren sich vom Qualitätsniveau unterhalb der Deore Gruppe ein. Shimano versucht dabei mit nur zehn Ritzeln an der Kassette einen niedrigeren Preispunkt zu realisieren. Dennoch soll die Gruppe den Geländespaß abkönnen.

Das liegt vor allem daran, dass die Schaltung pro Gangwechsel auch größere Sprünge machen muss. Denn mit nur zehn Ritzeln fallen die Gangsprünge größer aus als bei einer Schaltung mit 12 Ritzeln. Und das, obwohl die Gangspreizung mit der Kassette mit 11 -48 Zähnen sogar deutlich kleiner ausfällt.

Im Großen und Ganzen funktioniert die Schaltung zuverlässig und auf einem Niveau, das für den Mountainbike-Einsatz ok ist. Bei Schaltperformance und Bandbreite muss man sich aber bewusst sein, dass teure Optionen mehr drauf haben.

Bei den Bremsen lässt Cube nichts anbrennen. Der 4-Kolben-Magura-Bremssattel am Vorderrad ist in Kombination mit der 203 mm großen Scheibe einer der stärksten Stopper, die man sich vorstellen kann. Die Anlage im Heck ist etwas schwächer, aber immer noch absolut ausreichend. Cube investiert hier an der richtigen Stelle.

Die SR Suntour Federgabel hat nicht den Ruf einer Rock Shox oder Fox Gabel, funktioniert aber auf dem selben Niveau wie die günstigen Gabeln der Marktführer im Highend Segment. Wichtig ist vor allem, dass die Gabel mit einer Luftfeder, und nicht mit einer Stahlfeder arbeitet. So manche Gabel in diesem Preissegment macht das nämlich noch.

Die Luftfeder hat den Vorteil, dass ich mit einer einfachen Gabelpumpe die Federhärte an mein Körpergewicht oder meine Vorlieben auf dem Trail anpassen kann. Außerdem ist sie deutlich leichter als die Stahlfedergabel. Die Zugstufe ist einstellbar und sogar die Druckstufe, also die Einfedergeschwindigkeit, lässt sich mit 7 Klicks leicht feintunen. Wobei der letzte Klick hier oben am rechten Gabelholm im Lockout endet und die ersten 2-3 Klicks kaum eine Wirkung haben.

Vor allem bei großen schnellen Schlägen bauen hochwertigere Gabeln die Energie besser ab. Da erreicht man mit dieser sowie den meisten anderen Gabeln in dieser Preisklasse schneller den Zustand, dass sie durchschlagen. Und bei ganz schnellen Schlagabfolgen halten diese hochwertigeren Gabeln den Kontakt zum Boden etwas besser.

Bei der Geometrie geht Cube endlich den richtigen Weg. Mit dem neuen Rahmen ist Cube im Trailhardtail Game angekommen. Mit dem 65 Grad Lenkwinkel trifft man den Nagel auf den Kopf. Lass krachen!

Mit den Größen XS und S hat man selbst als kleiner, vielleicht noch nicht ausgewachsener Mensch, zwei Rahmengrößen zur Auswahl. Das ist absolut sinnvoll. Das Gewicht ist ein Thema bei dem Bike und mit den kleinen Laufrädern wird es einfach noch einmal circa ein halbes Kilo leichter. So lässt es sich, auch für leichte Fahrer, besser handhaben. Ab der Größe M hat das Reaction TM 29er-Laufräder.

Das Bike ist nicht super quirlig, sondern schlägt sich tendenziell eher auf die laufruhige Seite. Es wäre übertrieben, wenn man sagen würde heftige Trails wie der Little Champery in Finale Ligure wären ein Zuckerschlecken für das Bike.

Das Zusammenspiel aus den soliden Reifen, der gelungenen Geo und den Bremsen schafft es selbst dann, wenn es richtig knifflig wird, ein sicheres Fahrgefühl aufzubauen.

Für 400 € mehr liefert Cube das Reaction TM Pro. Das Bike hat denselben Rahmen, ist aber besser ausgestattet und wiegt über 1 Kilo weniger.

Achtung: Die Reaction Bikes ohne den Modellzusatz TM haben zum Verwechseln ähnliche Modellnamen, mit nur 100 mm Federweg aber eine ganz andere Ausrichtung.

Das Reaction TM schwimmt gegen den Trend. Cube liefert für 1100 € genügend Mountainbike, um den Sport in seiner vollen Bandbreite, von leichten Hometrails bis zu den Killer Trails von Finale auszuüben.

Unterm Strich ist es aber ein Paradebeispiel dafür, wie einst hochpreisige Technologien mittlerweile in bezahlbaren Preisregionen angekommen sind.

Cube Reaction Hybrid: E-Mountainbikes im Fokus

Seit der ersten Generation setzt Cube auf die bewährte Technologie von Bosch eBike Systems. Alle Reaction Hybrid-Modelle kommen seit 2023 mit dem modernen Bosch Smart System, das eine verbesserte Konnektivität, einfache Softwareupdates via Smartphone und flexibel umrüstbare Displays ermöglicht.

Den Einstieg in die Modellreihe bilden die Performance-Modelle (ab 2.449 € UVP), die vom Bosch Performance Line Motor mit 75 Nm Drehmoment angetrieben werden. Die Akkukapazität reicht von Bosch PowerTube 500 bis 625.

Zusätzlich verfügt der neue Rahmen über ein innovatives Schaltauge, das sogenannte „UDH“ (Universal Derailleur Hanger), welches die Ersatzteilsuche deutlich vereinfacht.

Technisch und optisch setzen die 2025er-Modelle neue Maßstäbe.

Cube Reaction Hybrid: 2023/2024 vs. 2025

Der Vergleich mit den Vorjahresmodellen zeigt Licht und Schatten. Während sich der bewährte Bosch Smart System-Antrieb und die zahlreichen Rahmenvarianten erhalten haben, gibt es bei den Modellen von 2023/2024 ähnliche Ausstattungsmerkmale zu einem niedrigeren Preis.

Preis-Leistungs-Tipp: Wenn du ein E-Mountainbike suchst, das ein optimales Verhältnis von Kosten und Ausstattung bietet, bist du auch mit der 2024er-Serie gut beraten.

Interessante Alternativen zur Reaction-Hybrid-Serie sind beispielsweise die Modelle Powerfly 4, Powerfly 5 und Powerfly 7 von Trek oder die E-Hardtails unserer Exklusivmarke Axess.

Cube Stereo Hybrid 140 TM im Test

Das Stereo Hybrid 140 von Branchenriese Cube ist wohl eines der meistverkauften E-Mountainbikes überhaupt. Die TM-Variante des Klassikers ist traditionell voll auf Trail-Stärke ausgelegt. Das macht sich am Stereo Hybrid 140 besonders bei den Maxxis-Reifen bemerkbar. Super griffiger Maxxgrip-Gummi an Vorder- wie Hinterrad, dazu eine robuste Doubledown-Karkasse im Heck. Das schaffen andere Hersteller selbst bei hochwertigen Enduro-E-MTBs allzu oft nicht.

Doch im Grunde ist das 140er-Stereo kein Downhill-Experte. Diesen Part übernimmt das neue, sportlichere und leichtere One55 (zum Test des Cube Stereo One55 SLT geht´s hier). Kann der beliebte Allrounder Stereo Hybrid 140 TM dennoch auch im Gelände überzeugen?

Die Geometrie des Cube Stereo 140 ist gemäßigt gezeichnet und voll auf Komfort getrimmt. Dazu passt auch das riesige Kiox 500 Display von Bosch, das viele Informationen übersichtlich und gut ablesbar bereitstellt, inklusive Navigationsfeatures.

Doch puristische Biker könnten sich an der sperrigen Optik stören. Auch hier sieht man: Allroundstärke und ein praller Strauß an Features geht bei diesem Bike vor extremer Sportlichkeit. Der Hauptrahmen aus Carbon verhindert allzu üppige Pfunde, trotz schwerem Akku. Doch mit 24,7 Kilo ist das Bike kein Leichtgewicht.

Interessant: Während die meis­ten Kontrahenten die Preise deutlich gesenkt haben, ist das Stereo 2024 nach offizieller Preisempfehlung bei nahezu identischer Ausstattung sogar 400 Euro teurer als zum Zeitpunkt unseres letzten Tests des Cube Stereo Hybrid 140 TM im Jahr 2022. Ausstattungsseitig wurde es dabei nur um das Kiox 500 aufgemotzt. In den meisten Shops findet man aktuell aber auch hier satte Rabatte. Vergleichen lohnt sich.

Die Fakten zum Cube Stereo Hybrid 140 TM

  • Motor: Bosch Performance Line CX, 85 Nm max. Drehmoment
  • Akku: Powertube, 750 Wh (entnehmbar)
  • Rahmenmaterial: Carbon / Alu
  • Federweg: 150 / 140 mm
  • Laufradgröße: 29 Zoll
  • Rahmengrößen: S, M, L, XL
  • Preis: 5799 Euro
  • Gewicht: 24,7 kg (Testbike in Größe L, EMTB-Messung)
  • Zulässiges Gesamtgewicht: 135 kg (Herstellerangabe)

Cube setzt traditionell auf Bosch-Motoren. Und der dynamisch-kräftige Performance Line CX passt gut in das Stereo. Die Modulation ist top, die Kraftentfaltung spritzig.

Gerade in schwierigen Anstiegen spielt er seine Stärke voll aus. Der 750er-Powertube schiebt das Bike auf eine extrem starke Reichweite, sorgt aber auch für ein höheres Gesamtgewicht des Bikes. Denn der Akku wiegt satte 4,3 Kilogramm.

Die Batterie steckt hinter einem separaten Cover im Unterrohr, ist mit einem Schloss gesichert und kann unkompliziert nach vorne herausgeklappt werden. Mit dem Kiox 500 verbaut Cube ein riesiges Display, das über die LED-Remote am Lenker bedient werden kann. Am Screen dieser Größe funktioniert auch die Navigationsansicht sehr gut.

Das Chassis des Cube Stereo Hybrid 140 setzt auf gemäßigte Geometriewerte. Der Lenkwinkel ist vergleichsweise steil, der Sitzwinkel eher flach. Reach und Radstand fallen mittellang aus. Die längeren Kettenstreben polen das Bike auf Fahrsicherheit, ein hoher Vorbau bockt das Cockpit auf. Dadurch wird die Sitzposition betont komfortabel.

EMTB-Messwerte im Überblick (Rahmengröße L)

  • Sitzrohrlänge: 450 mm
  • Radstand: 1255 mm
  • Reach: 465 mm
  • Stack: 643 mm
  • Lenkwinkel: 65,5 Grad
  • Sitzwinkel: 75 Grad
  • Kettenstrebenlänge: 457 mm

Die Ausstattung des Cube Stereo Hybrid 140 TM

  • Gabel / Dämpfer: Fox 36 Performance / Float X Perf.
  • Schaltung: Sram GX Eagle, 12-fach, 34; 10-52 Zähne
  • Bremsen: Magura MT7, 203/203 mm
  • Laufräder: Newmen Performance 30
  • Reifen: Maxxis Assegai Exo+ Maxxgrip, 29 x 2,5'' / Minion DHRII DD Maxxgrip, 29 x 2,4''
  • Besonderheiten: Nur 150 mm Hub an der Telestütze, großes Kiox 500-Display

Hier wird Komfort großgeschrieben! Die Sitzposition ist eher kompakt, und das Cockpit thront weit oben, Streckbankgefühle kommen definitiv nicht auf. Das Fahrwerk saugt Unebenheiten gierig auf. Dazu kommt die griffige und stabile Reifenkombi von Maxxis, die mit niedrigem Luftdruck gefahren werden kann und förmlich am Boden klebt. So treckert man recht gelassen durchs Gelände - auch ohne Profi-Fahrtechnik.

Wer bergauf die Grenzen des Machbaren ausloten möchte, würde sich mehr Gegenhalt von der Heckfederung und eine zentralere Position wünschen. Doch das Cube Stereo klettert grundsolide. Solange es nicht zu steil und stufig wird, behält das Vorderrad gut Bodenkontakt und der Fahrer die Kontrolle.

Einen ähnlichen Charakter zeigt das TM-Stereo bergab. Der hohe Federungskomfort und die geniale Traktion geben viel Vertrauen. Die griffige Reifenkombi zahlt sich aus, sobald man ins Gelände abbiegt. Erst bei sehr schneller Fahrweise im ruppigen Geläuf sinkt das Sicherheitsempfinden.

Deutlich wohler fühlt sich das Bike, wenn man es eher gemütlich angehen lässt. Dann lässt es sich sicher und intuitiv auch schwierigere Abfahrten hinabbewegen. Zwar gibt es auch in Sachen Agilität und Spritzigkeit bessere Konkurrenz, doch das Cube bleibt auf gemäßigten Trails spaßig und angenehm steuerbar.

EMTB-Bewertung des Cube Stereo Hybrid 140 TM

  • Hoher Fahrkomfort und unkompliziertes Handling
  • Viel Fahrsicherheit
  • Starke Reichweite
  • Gute Ausstattung
  • Kein Gelände-Extremo
  • Geringer Hub der Teleskopstütze

Versierte Trail-Experten könnten die Nase rümpfen - doch für alle anderen schnürt Cube ein unverschämt komfortables Paket. Unkompliziertes Handling, Mega-Reichweite, starke Ausstattung: souveräner Allrounder mit Geländekompetenz zum fairen Preis. Das ist der Testsieg im großen EMTB Vergleichstest.

Weitere Cube Modelle und Serien

Cube ist einer der größten Fahrradhersteller Europas und die Einsteiger-Bike-Line mit dem AIM zählt zu den Steckenpferden der Bayern. Die Waage bleibt bei diesem Modell laut CUBE bei 14,9 kg stehen. Damit zählt das CUBE Hardtail zu den leichteren Einsteiger-Bikes die man für 599 Euro bekommt.

Den Trend zu immer laufruhigeren Geometrien geht CUBE nicht voll mit. Gut so, denn mit dem ausgewogenem Fahrverhalten ist man für sämtliche Situationen auf dem Singletrail gerüstet. Dank der komfortablen Sitzposition bleiben auch lange Touren für die Bandscheiben machbar.

Ein schickes Design und eine gute Preis-Leistung gehören zur DNA eines jeden Cube Bikes. Etwas günstiger als die SL-Version aber dennoch mit sportlicher Ausrichtung. Das ACID 200 hat seine Berechtigung im Markt. Mit dem ACID 200 lässt sich nicht nur perfekt das Radfahren erlernen, sondern auch bereits in leichtes Gelände abbiegen. Bei den Anbauteilen setzt Cube auf das, was sich in diesem Preissegment bewährt hat.

Wegen ihrem extrem niedrigem Gewicht können Kinder mit Federgabeln oft nur wenig anfangen. Dass das ACID 200 keine Federgabel hat, ist also sinnvoll. Wie sicher sich ein Bike fahren lässt, hängt maßgeblich auch mit den Reifen zusammen. Die Impac Reifen fallen mit 2,1 Zoll breit aus. Schmälere Reifen sind zwar leichter, breitere Reifen vermitteln in der Regel aber ein sichereres Fahrgefühl. Im Gelände und auf der Straße.

Neben der Ergonomie am Bremshebel kommt es bei Kinder Mountainbikes vor allem darauf an, dass sie sich mit wenig Handkraft bedienen lassen. Die verbauten V-Brakes (Felgenbremsen) sind leicht und haben einen technisch simplen Aufbau. Das ist der Vorteil von klassischen Felgenbremsen. Allerdings können sie bei der Bremskraft nicht mit Scheibenbremsen mithalten. Bei längeren Abfahrten oder bei Nässe müssen Kinder viel Handkraft aufbringen, um adäquat zu verzögern. Scheibenbremsen sind außerdem meist besser zu dosieren.

Mit nur sieben Ritzel an der Kassette hat Cube bei der Shimano Schaltung etwas geknausert. Landläufig wird die Anzahl der Gänge oft als Qualitätsmerkmal für Schaltungen betrachtet. In der Tat ist die Bandbreite, also der Unterschied zwischen größtem und kleinstem Gang, viel wichtiger für das Fahrgefühl. Mit gerade mal 262 % Bandbreite könnte die Gangspreizung, vor allem für den sportlichen Einsatz, etwas größer ausfallen.

Cube gehört sicherlich zu den beliebtesten Fahrradmarken hierzulande. Nach namhaften Herstellern wie Bergamont, Stevens, Diamant oder Rose verkauft auch das bayerische Unternehmen eine Vielzahl an Modellen für jeden Fahrertyp, auch E-Bikes.

Der nach eigener Auskunft marktführende Hersteller im mittleren und hochwertigen Mountainbike- und Rennradsegment steht für seine breite Produktpalette, Widerstandsfähigkeit und lange Herstellergarantien. Besonders stolz ist man bei Cube auf die Verschmelzung von niederigen Rahmengewichten und Steifigkeit beim Karbonrahmenbau.

Paradebeispiel und Flaggschiff aus dem All-Mountainbike-Sortiment ist das Cube Stereo 120 Super HPC SLT 29, mit dessen superleichtem Gesamtgewicht von unter 10-Kilogramm die Bayern Neuland in Sachen Leichtigkeit trotz Stabilität betreten haben wollen. Als „Marathon-Bolide“ eröffne es dem Besitzer einen weit größeren Einsatzbereich als nur den Renneinsatz.

Schon die Modelle der erfolgreichen AMS-Produktfamilie fuhren Bestnoten ein, Marathon-Fahrer auf dem AMS 100 Super HPC 29, Tourer und All-Moutain-Pedalisten auf dem AMS 120 HPA 29; mit dem AMS 130 und 150 HPA holt Cube zwei neue Akteure aus der 27,5-Zoll-Reifengröße ans Startgatter, die „Fahrspaß pur vermitteln“.

Eine Zugnummer ist das Cube Elite, das die Bayern als Race-Maschine mit Carbon-Rahmenfertigung in Perfektion ins Rennen schickt und das „kein überflüssiges Gramm an Bord hat“. Das Fritzz schicken die Bayern als erzstabiles Bike mit der Nähe zum Freerider auf die Bühne, und das Hanzz vertritt Cube für das potente Downhill-Segment mit Free Trail Control System.

Cube Road Race: Leichtbau-Strategie

Das Auffälligste am Cube-Sortiment sind sicherlich Bikes mit Leichtbau-Carbon-Rahmen, die ohne die typische Bruchgefahr auskommen. Der Schwerpunkt liegt klar auf Mountainbikes - mit allen Unterarten wie Competition, Freeride/Downhill, Touring, Alpencross und Allmountain -, das Rennsegment unterfällt in die Produktfamilien Litening, Agree, Peloton und Cross Race.

Bei den Serien Litening Super HPC und Agree GTC setzt man auf elektronische Schaltkomponenten, die auch für überzeugte Anhänger mechanischer Schaltungssysteme interessant sein dürften, da dieses System beide Schaltungssysteme zulässt.

Auch hier wird die Leicht-Strategie sehr strikt verfolgt - mit schlanken Rohrteilen, der Minimierung von Fertigungstoleranz und Vermeidung von überflüssigem Material. Lohn der Diät sind Leicht-Athleten wie das 9,4 leichte Carbonrad AMS 100 Super HBC SLT.

Dass Cube-Räder auch optisch punkten, soll nicht unerwähnt bleiben.

Cube ACID 200 im Detail

Getestet wurden 12 Fahrräder mit 20-Zoll-Laufrädern, geeignet für Kinder im Grundschulalter - alle mit verkehrssicherer Ausstattung. Nur drei Modelle konnten die Warentester rundum überzeugen, darunter auch das günstigste - ein Rad von Decathlon.

Zusammenfassung der Cube Fahrradtests

Die Quintessenz aus vielen Stunden auf dem Trail: Mountainbikes sind geil, wenn sie zu den persönlichen Vorlieben passen! BikeX hat gleich neun 2025er-Modelle der Kult-Marke getestet - vom Gravelbike bis E-MTB. Hier liest du, welche Cube-Bikes im Check überzeugen konnten - und warum.

Zwei Säulen sind für die folgende Bestenliste elementar: die Tests der Fachmagazine und die Meinungen von Kundinnen und Kunden. So sehen Sie sehr schnell und objektiv, welche Produkte gut und welche weniger gut sind. Wir arbeiten unabhängig und neutral. Wenn Sie auf ein verlinktes Shop-Angebot klicken, unterstützen Sie uns dabei. Wir erhalten dann ggf. eine Vergütung.

Tabelle: Cube E-Bike Modelle im Vergleich (2025)

Modell Motor Akku Preis (UVP)
Reaction Hybrid Performance Bosch Performance Line Bosch PowerTube 500-625 Wh ab 2.449 €
Stereo Hybrid ONE44 Bosch CX 750 Wh Variabel

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