Verbraucher:innen geben seit einigen Jahren mehr Geld für Fahrräder aus und kaufen vor allem die teureren Elektrofahrräder. Ob E-Trekkingrad, E-Lastenrad oder auch hochwertiges unmotorisiertes Fahrrad: Mit den hohen Kaufpreisen steigt auch das Risiko für Diebstahl. Wer sich beim Schutz seines Fahrrads nicht allein auf Fahrradschlösser verlassen will, versichert sein Fahrrad auch. 2023 wurden erstmals mehr Elektrofahrräder verkauft als klassische Fahrräder.
Spezielle Fahrradversicherungen gegen Diebstahl
Um sich für den Fall der Fälle zu wappnen, bietet sich eine Diebstahlversicherung an. Wer viele Kilometer im Jahr Rad fährt, wünscht sich zusätzlich vielleicht noch eine Versicherung, die für Schäden durch Vandalismus, Unfälle oder Verschleiß aufkommt. Das Angebot an speziellen Fahrradversicherungen hat in den letzten Jahren stark zugenommen. Das ist einerseits ein Segen, weil man so eine individuell gut passende Versicherung finden kann. Andererseits heißt das aber auch, dass man die Versicherungsbedingungen gut studieren muss, um fündig zu werden, und nicht für Leistungen zahlt, die man gar nicht braucht.
Reicht die Hausratversicherung?
Hausratversicherungen schützen häufig auch Fahrräder, aber nur zu wenig praxistauglichen Bedingungen: Versichert sind Fahrräder in der Regel nur, wenn sie bei einem Einbruch aus dem verschlossenen Keller, der Garage oder der Wohnung gestohlen werden. Die bei einem Versicherungsfall zu erstattende Summe ist gedeckelt - unabhängig vom Wert der Räder. Sind bei einem Fahrraddiebstahl, beispielsweise aus einer Garage, gleich mehrere Fahrräder weg, gilt das als ein Fall. Der Wert der Räder kann dann die versicherte Summe übersteigen.
Einen weitergehenden Schutz als den vor Feuer und Einbruchdiebstahl kann man häufig zusätzlich buchen. Das kostet extra - je nach Versicherung sogar deutlich mehr. Es lohnt sich daher, die zusätzlichen Leistungen und die entstehenden Kosten mit denen einer separaten Diebstahlversicherung zu vergleichen. Bei mehreren Fahrrädern und nur dem Wunsch nach einfachem Diebstahlschutz kann die Hausratversicherung aber eine günstige Alternative sein.
Ist eine Fahrradversicherung für mich sinnvoll?
Hier sind einige Faktoren, die bei der Entscheidung helfen können:
- Wert des Fahrrads: Je teurer das Rad, desto höher der finanzielle Verlust, den eine Hausratversicherung möglicherweise nur teilweise ersetzt. Ist keine Hausratversicherung vorhanden, ist für teure Fahrräder zumindest eine Diebstahlversicherung zu empfehlen.
- Diebstahlrisiko: Wer in der Großstadt häufig mit dem Rad unterwegs ist oder es draußen abstellt, muss eher mit einem Diebstahl rechnen als jemand, der in einer Kleinstadt nur gelegentlich Rad fährt oder es vorwiegend in geschlossenen Räumen unterbringt. In diebstahlgefährdeten Gebieten kann es sich schon für günstige Fahrräder lohnen, eine Versicherung abzuschließen, die Komplett- und Teilediebstahl umfasst.
- Nutzungsverhalten: Wer viel fährt, hat mehr Verschleiß - bei hoher Kilometerleistung zahlt sich eine Fahrradversicherung aus, die Verschleißteile ebenfalls ersetzt. Auch das Risiko von Schäden, die andere Menschen absichtlich oder unabsichtlich verursachen, ist bei starker Nutzung höher.
Diebstahlversicherungen und ihre Leistungen prüfen
Ist keine Hausratversicherung vorhanden oder der angebotene Schutz nicht zufriedenstellend, stehen zahlreiche Diebstahlversicherungen zur Auswahl. Damit sind Fahrräder rund um die Uhr versichert. Die Angebote unterscheiden sich nicht nur bei den Preisen, sondern auch bei den Bedingungen. Genaues Hinsehen lohnt sich, denn einige Versicherungen kosten deutlich mehr als andere, ohne mehr zu bieten.
Schloss-Vorgaben seitens der Versicherungen
Bedingung für eine Entschädigung nach einem Diebstahl ist, dass das Fahrrad mit einem Schloss gesichert war. Die meisten Versicherungen fordern zusätzlich, dass das Rad an einem festen Gegenstand wie einer Abstellanlage oder einem Laternenpfahl angeschlossen gewesen sein muss. Viele Versicherungen schreiben auch Schlossmodelle oder -hersteller vor, die verwendet werden müssen. Andere geben einen Mindestpreis vor.
Diese Einschränkung der Wahlfreiheit kann man als Nachteil ansehen. Es ist aber ohnehin sinnvoll, ein hochwertiges Schloss zu verwenden und das Rad an einen festen Gegenstand anzuschließen, schließlich will man trotz Versicherung einen Diebstahl vermeiden.
Höchstgrenzen prüfen
Auch bei den Diebstahlversicherungen gibt es Höchstgrenzen beim Neupreis von Fahrrädern. Die sind zwar sehr hoch, wer aber zum Beispiel ein hochwertiges Elektrolastenrad kauft, kann bei manchen Anbietern durchaus darüber liegen. Neben dem Diebstahl eines kompletten Fahrrads sollte die Diebstahlversicherung auch den Teilediebstahl abdecken.
Versicherungen mit zusätzlichem Schutz
Viele Versicherungen bieten zum reinen Diebstahlschutz weitere Leistungen an. Dazu gehören zum Beispiel, dass sie Schäden durch Vandalismus, Feuer oder Unfälle bezahlen. Aber auch Schäden durch unsachgemäße Handhabung, Feuchtigkeit oder andere Einflüsse werden abgedeckt.
Verschleiß- und Reparaturkosten versichern, kann sich lohnen
Für Vielfahrende besonders interessant ist die Übernahme von Kosten bei Verschleiß von Teilen sowie Reparaturkosten. Elektrorad-Akkus können ebenfalls versichert werden. Je mehr Leistungen die Versicherung umfasst, desto höher ist natürlich der jährliche Beitrag. Daher gilt es, gut abzuwägen, welche Leistungen tatsächlich sinnvoll sind.
Wie erfolgt die Entschädigung?
Für die Entschädigung stellen die Versicherungen Bedingungen: Bei einem Diebstahl fordern manche zum Beispiel eine Kopie einer Diebstahlanzeige bei der Polizei oder Nachweise über das verwendete Fahrradschloss. Bei der Auswahl einer Versicherung ist auch zu beachten, wie im Schadenfall die Entschädigung erfolgt. Wird das Rad gestohlen, ist eine Erstattung des Neuwerts ideal, ohne dass davon ein neues Rad beschafft werden muss.
Neupreis-Erstattung oder neues Fahrrad?
Eine Neupreis-Erstattung ist meist zeitlich begrenzt, nach Ablauf der Frist wird der Zeitwert erstattet. Viele Versicherungen knüpfen die Erstattung an den Kauf eines neuen Fahrrads des gleichen Typs. Wer also ein Trekkingrad versichert hat, kann die Entschädigungssumme dann nicht in ein Rennrad investieren.
Manchmal fließt kein Geld, sondern es wird ein neues Rad gestellt. Andere Leistungen wie Reparaturen rechnen manche Versicherungen direkt mit der Werkstatt ab, ohne dass die Versicherten aktiv werden müssen.
Was kosten Fahrradversicherungen?
Die Kosten der Versicherung richten sich nach dem Wert des versicherten Fahrrads und bei manchen Versicherungen auch nach dem Wohnort. Schließlich ist die Diebstahlgefahr nicht überall gleich groß. Sonst orientieren sich die Versicherungsbeiträge am Leistungsumfang.
Niedrigere Beiträge lassen sich bei einigen Anbietern erreichen, wenn man einen GPS-Tracker nutzt oder eine bestimmte Zeit schadenfrei bleibt. Diebstahlversicherungen für normale Fahrräder sind bereits für eine Jahresprämie deutlich unter 50 Euro zu haben. Für Elektroräder geht es ab etwa 50 Euro los. Für Versicherungen mit weiteren Leistungen werden etwa 70 Euro und mehr fällig - die Beiträge können aber auch weit über 250 Euro liegen.
Wie kann ich Kosten kalkulieren?
Die Versicherungsunternehmen bieten auf ihren Internetseiten meist einen Rechner, mit dem die tatsächlichen Kosten schnell zu kalkulieren sind. Abschließen lassen sich die Versicherungen online oder über Versicherungsmakler:innen. Auch manche Fahrradgeschäfte bieten an, direkt beim Kauf eine Versicherung abzuschließen. Allerdings fehlt dabei der Vergleich mit anderen Angeboten und eine unabhängige Beratung.
Der ADFC und Fahrradversicherungen
Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) setzt sich mit seinen mehr als 240.000 Mitgliedern mit Nachdruck für die Verkehrswende in Deutschland ein. Der ADFC kooperiert mit dem Unternehmen Pergande & Pöthe (P&P) als seriösem und erfahrenem Versicherungspartner. P&P hat den Versicherungstarif „SofortschutzPLUS“ speziell auf die Bedürfnisse der ADFC-Mitglieder zugeschnitten und bietet eine umfangreiche Deckung zum kleinen Beitrag. Der „SofortschutzPLUS“ bietet somit einen umfassenden Versicherungsschutz für Fahrräder und E-Bikes, der weltweit gilt und alle möglichen Schäden oder Verluste abdeckt, ohne Eigenanteil bei der Schadensregulierung. ADFC-Mitglieder können sowohl neue als auch gebrauchte Fahrräder bis zu einem Wert von 15.000 Euro versichern.
Was muss ich beachten, um mein Fahrrad verkehrssicher zu machen?
Wie ein verkehrssicheres Fahrrad auszustatten ist, legt die Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO) fest. Am wichtigsten für die Verkehrssicherheit ist neben den Bremsen die Beleuchtung. Ein rotes Rücklicht und ein weißer Frontscheinwerfer sind vorgeschrieben. Sie muss aber dann einsatzbereit sein, wenn die Sichtverhältnisse Licht erforderlich machen. Für den Straßenverkehr zugelassen ist Beleuchtung nur mit dem Prüfzeichen des Kraftfahrtbundesamts.
Worauf sollte ich als Radfahrer*in achten?
Menschen, die Rad fahren oder zu Fuß gehen, gehören zu den ungeschützten Verkehrsteilnehmenden. Sie haben keine Knautschzone - deshalb ist es umso wichtiger, sich umsichtig im Straßenverkehr zu verhalten. Dazu gehört es, selbstbewusst als Radfahrer*in im Straßenverkehr aufzutreten, aber gleichzeitig defensiv zu agieren, stets vorausschauend zu fahren und mit Fehlern von anderen Verkehrsteilnehmenden zu rechnen.
Der Unterschied zwischen Schutzstreifen und Radfahrstreifen
Die Infrastruktur für das Fahrrad ist nicht einheitlich und selten uneingeschränkt gut nutzbar. Schutzstreifen haben eine gestrichelte Markierung und dürfen daher bei Bedarf mit dem Auto befahren werden, vor allem, um Gegenverkehr auszuweichen und nur, wenn der Radverkehr nicht gefährdet wird. Radfahrstreifen hingegen sind mit einer Linie durchgängig auf der Fahrbahn markiert und dürfen von Autofahrenden nicht befahren werden.
E-Bike Versicherung: Besonderheiten
Ein E-Bike ist nicht mit einem normalen Fahrrad vergleichbar. Es steckt deutlich mehr Technik hinter den Geräten, der Einkaufspreis ist höher und ein Verlust wäre schmerzlich. Vor allem die hochwertigen Elektroräder oder Sportbikes stehen im Fokus der Täter. Nur in seltenen Fällen werden die Räder nach einem Diebstahl noch gefunden. Um die Kosten für eine Reparatur oder Neuanschaffung zu senken, springt ebenso die Versicherung ein. Die E-Bike Versicherung deckt deshalb auch technische Ausfälle oder Defekte an der Akkueinheit oder anderem Zubehör ab. Gleichzeitig wird der deutlich höhere Wert der Räder berücksichtigt.
E-Bike Typen und ihre Versicherungsanforderungen
Es gibt verschiedene Arten von Elektrofahrrädern, die sich in einigen Punkten unterscheiden. Für E-Bikes gibt es mehrere Klassifizierungen, die abhängig von der Maximalgeschwindigkeit gelten. Das Pedelec (Pedal Electric Cycle) stellt die Kategorie für die meisten Elektrofahrräder. Die Motorunterstützung erreicht je nach Modell eine Geschwindigkeit von 25 km/h. Wer etwas schneller mit einem Fahrrad unterwegs sein möchte, benötigt ein S-Pedelec. Es wird als Kleinkraftrad eingestuft und erreicht dank Motor Geschwindigkeiten von bis zu 45 km/h. Für diese Modelle ist jedoch ein Mofa-Führerschein Pflicht.
E-Bike Versicherung vs. Hausratversicherung
Viele Kunden sichern ihr Rad nicht über eine eigene Police ab, sondern greifen auf die Hausratversicherung zurück. Der Diebstahlschutz bezieht sich beispielsweise nur auf die eigene Wohnung oder auf einen abgeschlossenen Kellerraum. Der Diebstahlschutz lässt sich in der Hausrat zwar mit einer Fahrradklausel erweitern, deckt jedoch längst nicht die komplette Summe eines E-Bikes ab. Möglicherweise bietet sie einen enorm hohen Versicherungsschutz auch im Wert des E-Bikes und deckt Diebstahl sowie Beschädigungen mit ab.
Leistungen einer E-Bike Versicherung
Der wichtigste Unterschied einer E-Bike Versicherung gegenüber anderen Policen: sie ist speziell auf diese Nutzung und diese Art Elektrofahrrad abgestimmt. Zusätzlich zählen Bauteile und spezielle Komponenten in den Schutz, die an keinem anderen Fahrrad zu finden sind.
- Teilediebstahl und Diebstahl: Nicht nur das Rad selbst, sondern einzelne Komponenten können gestohlen werden.
- Beschädigung und Vandalismus: Ist das Bike zu gut gesichert und angeschlossen, kann es statt zum Diebstahl trotzdem noch zu Vandalismus oder andere Beschädigungen kommen.
- Akku und Elektronikfehler: Die elektronischen Komponenten sowie die Akkutechnik stehen je nach Gebrauch unter starker Belastung.
- Schaden nach Unfall oder Sturz: Nach einem Unfall oder Sturz ist die Schuldfrage nicht immer eindeutig geklärt.
- Ausgleich von Produktionsfehlern: Ein E-Bike ist relativ teuer in der Anschaffung und trotzdem kann es zu Fehlern in der Produktion gekommen sein.
Wie finde ich die richtige E-Bike Versicherung?
Für den Abschluss der neuen Versicherung brauchst du keinen Vertreter mehr aufsuchen oder eine bestimmte Anlaufstelle wählen. Den passenden Vertrag findest du auch bequem im Internet. Hier bekommst du die Möglichkeit auf einen umfassenden Vergleich und kannst die Leistungsbereiche effektiv gegenüberstellen.
Was tun im Schadensfall?
Im Schadensfall soll es natürlich zu einer problemlosen Abwicklung kommen. Mach Fotos vom jeweiligen Defekt oder vom Unfallort. Beim Diebstahl fotografierst du am besten auch das zerstörte Schloss. Außerdem ist bei einem Diebstahl oder Unfall umgehend die Polizei zu informieren. Auch hier bist du in der Beweispflicht, dass du alles Mögliche zur Sicherung deines E-Bikes unternommen hast. Die Polizei nimmt den Fall auf, erstattet entsprechend Anzeige und hinterlegt eine Verfahrensnummer.
Das Alter des E-Bikes und die Versicherung
Wie bereits erwähnt, spielt das Alter des E-Bikes bei Abschluss der Versicherung und Beitragsberechnung eine wichtige Rolle. Darüber hinaus richtet sich die finanzielle Leistung im Schadensfall auch nach dem Alter. Am besten lässt sich dein E-Bike natürlich mit einem Schloss vor Diebstahl schützen.
Diebstahlprävention
Hierfür schreiben manche Versicherer eine spezielle Schlossart vor. So dürfen beispielsweise keine Zahlenschlösser verwendet werden. Anderen wiederum kommt es auf den Kaufpreis der Schlösser an. Sie erlauben nur einen Preis ab 49 Euro und aufsteigend. Nur dann ist mit einer entsprechenden Sicherheit und vor...
Tipps zur Auswahl der richtigen Fahrradversicherung
- Überlege, wie Du Dein Rad nutzt, ob Du es häufig draußen abstellst oder mit Zubehör unterwegs bist. Außerdem wichtig: wie viel ist Dein Rad wert?
- Wenn Dir der Schutz über die Hausratversicherung nicht reicht, überlege Dir, welche Leistungen Dir bei einer Fahrradversicherung wichtig sind.
- Nutze unsere Anbietertabelle, um die Leistungen und Beiträge der verschiedenen Fahrradversicherungstarife zu vergleichen. Wir empfehlen besonders Pergande und Pöthe Bike Assekuranz Sofortschutz Plus und die Ammerländer Classic.
- Für E-Bikes empfehlen wir Agencio Natura fair, Hepster Fahrradversicherung Beschädigung, Diebstahl & Verschleiß und die Ammerländer Classic.
Mindestkriterien für eine Fahrradversicherung
Entscheidest Du Dich für eine separate Fahrradversicherung, achte auf folgende Mindestkriterien. Sie sollten erfüllt sein, damit Dein Rad sinnvoll geschützt ist. Alle Tarife in unserer Tabelle erfüllen diese Kriterien und bieten damit sehr gute Leistungen:
- Diebstahl ohne sogenannte Nachtzeitklausel: Damit die Versicherung zahlt, muss das Fahrrad nachts nicht eingeschlossen werden.
- Der Diebstahl von Radbestandteilen, dazu gehört bei E-Bikes auch der Akku, sollte mit abgesichert sein. Ebenso loses Zubehör, wie zum Beispiel der Kindersitz.
- Grobe Fahrlässigkeit und unsachgemäße Handhabung: Dein Rad sollte auch für den Fall abgesichert sein, wenn Du nicht sorgsam genug mit ihm umgehst oder zum Beispiel mit Kopfhörern und lauter Musik einen Unfall baust.
- Versicherungssumme: Bei einem Totalschaden solltest Du eine sogenannte Neuwertentschädigung bekommen. Dir wird dann die Summe erstattet, die das Fahrrad neu gekostet hat.
- Versicherte Schäden: Neben Diebstahl sollten auch Vandalismus und Schäden durch Elementarereignisse wie Hagel, Sturm und Feuer sowie durch einen Unfall abgesichert sein.
- Verschleiß: Betrifft vor allem den Akku bei E-Bikes. Diese sollten bis zu drei Jahren versichert sein.
- Mindestlaufzeit: Der Vertrag sollte ein bis drei Jahre laufen.
- Selbstbeteiligung: Auf eine Selbstbeteiligung solltest Du verzichten oder sie sollte maximal 50 Euro betragen.
Alle Versicherer unterscheiden bei ihren Tarifen zwischen normalen Fahrrädern und E-Bikes. Bei E-Bikes musst Du darauf achten, wie die Absicherung des Akkus in den jeweiligen Tarifen geregelt ist. Wichtig ist das vor allem für den Bereich Diebstahl von Komponenten/Zubehör und Verschleiß.
Was kostet eine Fahrradversicherung?
Was der extra Versicherungsschutz für Dein Fahrrad kostet, hängt vor allem vom Wert des Fahrrads ab und vom Leistungsumfang. Grundsätzlich gilt: Je mehr Leistungen enthalten sind, desto teurer wird der Tarif. Die Beiträge in der Tabelle zeigen noch einmal, dass ein Vergleich wichtig ist, da die Versicherungen die Räder und Wohnorte sehr unterschiedlich bepreisen.
Beiträge für verschiedene Fahrräder (Stand: Mai/Juni 2025)
| Versicherung | Rad 1.200 €, Berlin | Rad 1.200 €, Baden-Baden | Lastenrad 3.000 €, Leipzig | Gebrauchtrad 2.800 €, Münster |
|---|---|---|---|---|
| P & P Sofortschutz Plus | 60 € | 60 € | 70 € | 70 € |
| Ammerländer Classic | 88 € | 63 € | 161 € | 123 € |
| Huk24 Diebstahl, Reparatur & Verschleiß | 107 € | 45 € | 215 € | 202 € |
| GVO Top Vit Plus | 103 € | 103 € | 140 € | 140 € |
E-Bike-Versicherungs-Vergleich: Was ist versichert?
Ob Diebstahl, Unfallschäden oder der Schutz vor Schäden durch Verschleiß - nicht jede Versicherung bietet den gleichen Schutzumfang. Ein genauer Blick auf die einzelnen Versicherungsleistungen hilft, das passende Angebot zu finden.
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