Thule Dachgepäckträger Fahrrad Test: Die besten Lösungen für den Fahrradtransport auf dem Autodach

Viele Radfahrer stehen vor der Frage, wie sie ihre Fahrräder am besten und sichersten transportieren können. Eine beliebte Lösung sind Fahrrad-Dachträger. Besonders die Marke Thule ist bekannt für ihre hochwertigen und innovativen Produkte in diesem Bereich. Dieser Artikel bietet einen umfassenden Überblick über Thule Dachgepäckträger für Fahrräder, inklusive Tests und Vergleiche, um die beste Lösung für den sicheren und komfortablen Fahrradtransport auf dem Autodach zu finden.

Warum ein Fahrrad-Dachträger?

Fahrrad-Dachträger sind eine praktische Alternative zu Heckträgern, besonders wenn keine Anhängerkupplung vorhanden ist. Sie bieten einige Vorteile:

  • Kosten: Dachträger sind vergleichsweise günstig.
  • Platzsparend: Die Räder nehmen keinen Platz weg und belegen die Anhängerkupplung nicht.
  • Universell: Nahezu jedes Auto lässt sich mit einem Dachfahrradträger ausrüsten.

Allerdings gibt es auch Nachteile:

  • Sicherheit: Das Fahrverhalten kann durch den erhöhten Schwerpunkt beeinflusst werden.
  • Verbrauch: Der Luftwiderstand erhöht den Treibstoffverbrauch.
  • Transport: Das Befestigen der Fahrräder auf dem Dach kann anstrengend sein.

Thule Fahrraddachträger im Test

Thule UpRide

Der Thule UpRide ist ein High-End-Fahrraddachträger, der besonders für Carbon-Rahmen geeignet ist, da er keinen Rahmenkontakt hat. Die x-förmige Vorderrad-Klemmung hält von 26 bis 29" alles sicher fest, egal ob Rennrad- oder Fatbike-Reifen. Die Zuladung beträgt maximal 20 Kilo, was auch E-Bikes nicht gänzlich ausschließt.

Die Bedienung ist selbsterklärend: Vorderrad-Haken auf die richtige Reifengröße einstellen, Rad in die Führung heben, den rückwärtigen Bügel einrasten lassen und per Ratsche das Vorderrad einspannen - fertig.

Vorteile:

  • Kein Rahmenkontakt
  • Voll für Carbon-Rahmen tauglich
  • Einfache Bedienung

Nachteile:

  • Hoher Preis
  • Hohes Gewicht (7,7 Kilo)
  • Diebstahlschutz ausbaufähig

Thule ProRide 598

Der Thule ProRide 598 ist ein weiterer beliebter Dachträger von Thule. Er zeichnet sich durch eine automatische und sichere Befestigung aus. Mit seiner verstellbaren Rahmenhalterung und den robusten Befestigungsarmen bietet er optimale Stabilität.

Die Montage ist einfach und unkompliziert dank dem Drehmomentbegrenzer-Drehknopf. Der Fahrradhalter verfügt über Schlösser zur Sicherung Ihres Fahrrads am Halter und am Lastenträger, die im Lieferumfang enthalten sind.

Einige Testergebnisse zeigen, dass der Thule ProRide 598 leicht zu handhaben ist, sicheren Halt bietet und einen hohen Korrosionsschutz aufweist.

Thule FreeRide 532

Der THULE Freeride 532 ist ein über die besten Fahrrad Dachträger, die für seine Robustheit, Benutzerfreundlichkeit und Zuverlässigkeit geschätzt werden. Dieses von der renommierten Marke THULE entworfene Modell zeichnet sich durch sein ergonomisches Design und seine Fähigkeit aus, verschiedene Fahrradtypen zu transportieren, egal ob Rennrad, MTB oder Hybridrad.

Mit einer Tragfähigkeit von bis zu 17 kg pro Fahrrad ist der THULE Freeride 532 eine ideale Lösung für Radfahrer, die ihre Fahrräder sicher und stilvoll transportieren möchten.

Thule FastRide

Thules FastRide funktioniert weitestgehend identisch wie das TopRide-Modell: Hier verspannst du die Fahrradgabel, das Vorderrad muss dazu raus. Ein optionaler (und 100 Euro teurer) Laufrad-Halter hält dann das lose Vorderrad, außer, du hast noch Platz im Kofferraum. Wie schon beim teureren TopRide auch hier von Vorteil: Du klemmst nicht den Rahmen, nur die Gabel. Das macht die Vorbereitung etwas aufwendiger, dafür sollte das Einsetzen des Rads in die Schiene leichter von der Hand gehen. Leider ist auch der FastRide kein Schnäppchen, 220 Euro ist viel Geld, zumal er auch "nur" 18 Kilo stemmen kann und somit für E-Bikes uninteressant ist. Und auch hier macht das Trägerdesign konzeptbedingt in unseren Augen eigentlich nur für Renn- oder Gravel-Räder wirklich Sinn.

Modell Max. Traglast Eigengewicht Besonderheiten
Thule UpRide 20 kg 7,7 kg Kein Rahmenkontakt, Carbon-Rahmen geeignet
Thule ProRide 598 20 kg 4,2 kg Automatische Befestigung
Thule FreeRide 532 17 kg 3,5 kg Robust, Benutzerfreundlich
Thule FastRide 18 kg 3,3 kg Klemmfreie Rahmen-Befestigung

Weitere empfehlenswerte Fahrrad-Dachträger

Neben Thule gibt es auch andere Hersteller, die hochwertige Dachträger anbieten:

Yakima HighSpeed

Mit dem HighSpeed gabelt Yakima dein Rad buchstäblich auf - und versteht sich als Konkurrenz zu Thules TopRide. Auch hier passen entsprechend alle gängigen Steckachsen-Formate und Schnellspanner auf den "stromlinienförmigen" Träger. Wie bei der Gabelbefestigung üblich muss aber zunächst dein Vorderrad raus - so wirklich praktisch finden wir das nicht, zudem der aerodynamische Vorteil eher gering sein dürfte und du irgendwo Platz für dein Vorderrad schaffen musst. In jedem Fall darf er Räder mit maximal 18,1 Kilo aufsatteln, T-Nut-Adapter gibt's übrigens auch.

Yakima FrontLoader

Yakimas FrontLoader setzt auf eine Vorderradklemmung, ähnlich dem Thule Upride - nur dass die Schienen hier nicht perfekt x-förmig zusammengeführt werden. Interessant ist aber allemal, weil auch der Yakima keinen Kontakt zum Fahrradrahmen hat und sich daher bestens für Carbon-Rahmen eignet. Schade jedoch: Er darf maximal 18 Kilo tragen, zwei weniger, als der vergleichbare Thule - und bei kurzem Abstand zwischen den Querträgern gar nur 13,6 kg. Ansonsten passen Fahrräder mit bis zu 29" großen und maximal drei Zoll breiten Reifen auf den Dachträger. Schade: Schlösser sind keine im Lieferumfang enthalten.

Yakima HighRoad

Der HighRoad ist der Vorgänger des FrontLoaders - und entsprechend genauso ein Konkurrent zu Thules beliebten UpRide. Anders als sein Nachfolger ist dieses Modell mit 8,2 Kilo Eigengewicht für einen Dachträger ausgesprochen schwer - und sollte alleine beim Transport zum Auto bedacht werden. Ansonsten gelten für ihn die augenscheinlichen Qualitäten, wie für den FrontLoader: Kein direkter Rahmenkontakt, x-förmige Vorderradklemmung, aber wiederum maximal 20 Kilo Traglast.

Yakima ForkChop

Ein Luftikus unter den Fahrraddachträgern: Der ForkChop von Yakima verzichtet auf eine stabilisierende Schiene unterhalb der Räder, stattdessen trägt ein loses Rückteil dein Hinterrad, während sich eine lose Gabelaufnahme am Vorderrad um ebendiese kümmert. Trotzdem gestattet Yakima dem Träger Räder mit bis zu 18 Kilo zu tragen - was trotz fehlender Schiene so viel ist, wie bei der bauähnlichen Konkurrenz. Chapeau! Warum Yakima das ausgerechnet so baut, ist und schleierhaft, da es unweigerlich Probleme bei der geraden Ausrichtung deines Fahrrads mit sich ziehen kann - aber innovativ ist es alle Male. Ansonsten hält der ForkChop wie bei den "Gabelträgern" üblich neben Schnellspannern auch moderne Steckachsen - sogar bis hin zu aus der Mode geratenen Fatbikes. Schade jedoch: Schlösser sind keine im Lieferumfang enthalten.

Atera Giro AF+

Der Atera Giro AF+ Dachfahrradträger ist für den Transport eines Fahrrads mit einem Gewicht von bis zu 17 kg geeignet. Er eignet sich für Fahrräder mit Rahmendurchmessern von 22 bis 80 mm (rund) bzw. bis zu 80 × 100 mm (oval) und Reifenbreiten bis drei Zoll. Die Montage erfolgt werkzeuglos auf Vierkant- oder Aluminiumprofil-Grundträgern. Der Träger ist vormontiert und verfügt über ein Komfortspannsystem zur Fixierung des Fahrradrahmens sowie Radschalen mit Schnellverschluss.

Eufab Alu Star

Der Eufab Alu Star Dachfahrradträger (3,6 kg) kann ein Fahrrad bis maximal 15 kg Gewicht transportieren. Er eignet sich für Fahrräder mit einem Radstand von bis zu 133 cm und einem Rahmendurchmesser von maximal 80 mm. Die Montage erfolgt mittels U-Bügeln und Knebelmuttern auf Dachträgern mit einer maximalen Profilstärke von 50 × 45 mm.

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