Wenn Outdoorsportler irgendwann doch einmal über Nachwuchs nachdenken, muss früher oder später auch ein Kinderwagen her. Denn wer glaubt, dass ein Neugeborenes direkt in die Kinderkraxe wandern könnte, sollte sich noch einmal mit einschlägiger Literatur beschäftigen. So viel sei verraten: Nein, ein Neugeborenes braucht zunächst einmal die Nestwärme, dann eine Babywanne (Bassinet) bzw. Babyschale und erst dann, wenn es groß genug ist und selbständig sitzen kann, geht’s in den Kinderbuggy, in die Kinderkraxe bzw. Sportliche und vor allem schlaue Eltern, die keine Lust auf verschiedene Zwischenlösungen haben, setzen von Anfang an auf ein multifunktionales Gefährt wie bspw. den Thule Urban Glide 2. Ein Kinderwagen bzw. Kinderbuggy, der dank unzähliger Gadgets und optionaler Ergänzungen sprichwörtlich mit dem Sprößling mitwächst bzw. sich jeder einzelnen Entwicklungsphase anpasst.
Für Outdooreltern besser geeignet sind multifunktionale Lösungen wie bspw. der neue Thule Urban Glide 2. Ein sogenannter „Stroller“, der zusammengeklappt in jeden Kofferraum passt und dank seiner abnehmbaren, großen 16-Zoll-Hinterräder sowie einer integrierten Federung auch mit anspruchsvollem Terrain problemlos zurechtkommen soll. Ein schlanker, geländegängiger und ergonomisch gestalteter Jogging-Buggy in leichtem Design, der vor allem durch optimale Kontrolle überzeugen soll. Abgerundet wird das Ganze durch einen großzügigen, verstellbaren Sonnenschutz, ein per Klettverschluss am Gestell fixierbares Staufach sowie eine nahezu waagerecht absenkbare Sitz- bzw.
Multifunktionalität und Anpassungsfähigkeit
Am Thule Urban Glide 2 lassen sich mit Hilfe von optional erhältlichen Adaptern auch Babyschalen oder eine spezielle Babywanne von Thule am Gestell befestigen. Dadurch kann der Kinderbuggy von Anfang an zum Einsatz kommen und sprichwörtlich mit dem Neugeborenen mitwachsen. Die Sitzfläche ist großzügig dimensioniert, sodass die Kids je nach Wachstum und Größe bis zu einem Alter von gut 4 Jahren und maximal 22 Kilo darin bequem Platz finden. Hierfür lässt sich der gepolsterte 5-Punkt-Sicherheitsgurt in der Weite anpassen. Vermutlich kann der Thule Urban Glide 2 auch länger durchhalten.
Nach ca. 6-8 Monaten wird die Babywanne dann allmählich zu klein und das kleine Herzchen will die Welt mit eigenen Augen entdecken. Also einfach wieder die Sitzfläche mitsamt Sonnenschutz mit nur wenigen Handgriffen auf das Gestell gezogen und ab geht die Post.
Mobilität und Wendigkeit
Im Gegensatz zum Thule Glide 2 verfügt der Thule Urban Glide 2 nicht über eine reine Starrachse. Dadurch ist der Kinderbuggy deutlich mobiler und besitzt einen enorm kleinen Wendekreis. Bei Bedarf kann das Vorderrad aber über einen Fixiermechanismus festgestellt werden. Ein Handgriff und schon lässt sich das Gestell praktisch auf die Hälfte der Länge reduzieren. Auch der Schiebegriff lässt sich in der Höhe justieren. Das hat nicht nur Vorteile für eine ergonomische Haltung, sondern macht den Kinderwagen sogar noch kompakter. Dann noch die per Klick abnehmbaren Hinterräder entfernen und schon reduziert sich das Packmaß auf ein absolutes Minimum.
Design und Geländegängigkeit
Der Thule Urban Glide 2 ist kein klassischer Kinderbuggy. Das beweist allein schon das sportliche Design. Die großen 16-Zoll-Hinterräder sind enorm geländegängig, wodurch sich der Kinderwagen auch problemlos mal am Strand durch den Sand wühlen oder imn technischerem Gelände zum Einsatz kommen kann. In der Stadt glänzt der Thule Urban Glide 2 nicht nur als galanter „Einkaufswagen“ - denn dank des großzügigen Platzangebots im Staufach kann man einiges an Utensilien transportieren. Auch seine Wendigkeit macht den Kinderbuggy zum perfekten Begleiter in engen Gassen. Selbst durch schmalere Türen passt das schlank gehaltene Gestell.
Kritikpunkte und Verbesserungspotenzial
Wo viel Licht, da immer auch ein paar Schattenseiten. Weil Thule aber immer offen für konstriktive Kritik ist, wollen wir diese Möglichkeit natürlich gerne nutzen, um die Entwickler auf ein paar wenige, aber essentielle Punkte hinzuweisen. Fangen wir mit dem etwas schwergängigen Faltmechanismus an. Hier hakt es für unseren Geschmack etwas zu häufig, wodurch man manchmal schier verzweifelt, weil das Gestell einfach nicht zusammenklappen will. Weiter geht’s mit dem Vorderrad, das sich bei unserem Modell partout nicht feststellen lässt, ohne dass es die Linie verliert. So läuft der Kinderwagen mit Starrachse leider nie korrekt geradeaus, selbst wenn man das Justierrädchen entsprechend nach Anleitung bedient.
Was gerade bei Schmuddelwetter für dreckige Hosenbeine sorgen kann, wenn man das „Gesamtpaket“ dann mithilfe des Tragegriffs in die Wohnung, den Keller oder die Garage schleppen will. Dazu tragen dann auch die Hinterräder bei, die zudem auch über keinen Spritzschutz verfügen. Das in mehreren Stufen verstellbare, faltbare Sonnendach verfügt zwar über einen 50er UV-Schutz und ein integriertes Sichtfenster mit Magnetverschluss, damit die Eltern den Nachwuchs jederzeit im Blick behalten können. Es reicht aber leider nicht bis über die Beine, wodurch diese zumeist nicht vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt sind. Zudem kann es bei sommerlichen Temperaturen darunter recht warm werden.
In puncto Sicherheit müssen wir leider auch noch einen Punkt abziehen, da das „Trike-Design“ vor allem bei ausgeprägter Schräglage wie bspw. einem Wiesenhang dazu tendiert, dass der Kinderwagen seitlich wegkippen kann. Ist das Vorderrad nicht fixiert, steigt das Risiko noch zusätzlich an. Last but not least ist die Klettverschluss-Lösung zur Befestigung/Aufhängung des Staufachs eher unpraktisch. Erstens löst sich die Einheit dadurch schnell und fällt ggbfs. einfach ab, wenn viel Kram darin verstaut wird. Zweitens sorgt der Klettverschluss zum Öffnen des Hauptfachs dafür, dass der schlafende Nachwuchs durch das Ratschgeräusch evtl. geweckt wird. Hier wären also durchgehende Reißverschlüsse bzw.
Fazit
Wer auf der Suche nach einem qualitativ hochwertigen, funktionalen und wirklich praktischen Kinderwagen ist, findet im Thule Urban Glide 2 eine wirklich geniale Lösung. Da passt nahezu alles am sportlich schlanken Design-Konzept. Sowohl in der Stadt als auch in technischem Terrain macht der faltbare Kinderbuggy eine wirklich gute Figur. Dank abnehmbarer Hinterräder, einsenkbarem Vorderrad und abkippbarem Schiebebügel ist das Packmaß zudem relativ kompakt, wodurch der Thule Urban Glide 2 selbst in einem kleinen Kofferraum noch Platz findet.
Optionales Zubehör
Wie bereits erwähnt gibt es für den Thule Urban Glide 2 eine Vielzahl an Zubehör, das man sich optional noch zulegen kann, um den ohnehin funktionalen Kinderwagen zu komplettieren. Natürlich braucht nicht jeder eine zum Design passende Wickeltasche oder eine Getränkehalter. Aber bei dem ein oder anderen Gadget wie bspw. dem Raincover stellt sich kaum die Frage, ob man zuschlagen soll.
- Thule Urban Glide Bassinet: Bis es mit den Kinderbuggy-Modellen über Stock und Stein gehen kann, kommen Neugeborene zwischen 0 und 6 Monaten in die zusammenfaltbare Babywanne. Das Thule Urban Glide Bassinet verwandelt das Buggy-Gestell der Modelle Thule Urban Glide 2 & Double sowie dem Thule Glide 2 zu einem vollwertigen Kinderwagen.
- Babyschalenadapter: Wer die Investition in eine Babywanne scheut oder lieber die ohnehin vorhandene Babyschale für Autofahrten verwenden möchte, der kann diese mit Hilfe von Adaptern am Buggy-Gestell befestigen. Die Adapter sind kompatibel mit den gängigen Autokindersitzmodellen von Maxi-Cosi®, BeSafe®, Cybex® und Nuna®.
- Thule Stroller Footmuff: Der Thule Stroller Footmuff ist ein hochwertiger, gut isolierter Fußsack für den Einsatz über das ganze Jahr hinweg.
- Thule Urban Glide Bassinet Rain Cover: Das Thule Urban Glide Bassinet Rain Cover für die Babywanne sowie der Regenschutz für den Kinderbuggy sollen Wind, Regen und eisige Zugluft vom Baby fernhalten.
- Thule Urban Glide Bumper Bar: Die Thule Urban Glide Bumper Bar ist ein komfortabler und sicherer Schutzbügel, an dem sich das Kind während des Spaziergangs bequem festhalten kann. Zum einfachen Hineinsetzen und Herausheben der Kleinen lässt er sich zudem bequem beiseite schwenken.
Wie bereits erwähnt, ist der Thule Urban Glide 2 für sich schon ein wirklich funktionaler Geniestreich und erfüllt seine Aufgabe zu unserer vollsten Zufriedenheit.
Alternativen zum Gelände-Kinderwagen
Babytrage(-tuch), Kraxe, Buggy oder Bollerwagen sind mögliche Alternativen zum Kinderwagens fürs Gelände. Habt ihr einen fürs Gelände geeigneten Kombikinderwagen (wie der Bergsteiger Capri*), seid ihr für viele Situationen gewappnet. Euer Nachwuchs liegt direkt an eurem Körper an, was ihm Nähe gibt und für eine sichere Bindung förderlich ist. Es gibt auch Tragen, bei denen sich euer Baby auf den Rücken schnallen lässt. Auf diese Weise kommt ihr beim Wandern und sportlichen Ausflügen in der Natur weniger ins Schwitzen. Babytragen sind je nach Model ab Geburt (bzw. 3,5 kg) und theoretisch bis ins Kleinkinderalter (15-20 kg) nutzbar.
Eine Kraxe (wie die Kraxe Deuter Kid Comfort Active*) ist für outdoorbegeisterte Eltern geeignet, die Wanderausflüge mit ihrem Nachwuchs machen wollen, auch unabhängig von Wind und Wetter. Sie eignet sich für Kinder, die bereits alleine sitzen können und wird auf den Rücken geschnallt. Sie ist recht stabil und die Modelle bieten meist ein Sonnenverdeck, Regenschutz und Stauraum. Mit einem Eigengewicht von 2-3 Kilo wiegt die Kraxe allerdings so viel wie ein schwerer Trekkingrucksack - oben drauf kommt dann noch das Gewicht eures Kindes selbst.
Gerade in der Stadt entscheiden sich viele Familien mittlerweile dafür, das Fahrrad statt dem Auto zu nutzen. Mit einem Fahrradanhänger an euren Drahtesel gespannt könnt ihr euren Nachwuchs nicht nur zur Kita fahren, sondern den Anhänger selbst auch als Kinderwagen nutzen. Denn dieser ist sehr flexibel einsetzbar und, je nach Ausstattung, auch zum Schieben, Ziehen, Joggen oder Waldausflügen geeignet (der Queridoo Kidgoo* wird zum Beispiel mitzusätzlichen großen Jogger-Rad geliefert und damit besonders flexibel). Sehr praktisch ist dies natürlich, wenn ihr euren Nachwuchs in den Anhänger schnallt, mit Fahrrad raus aufs Land fahrt und von dort dann weiter mit dem Wagen spazieren gehen wollt.
Jogger-Buggys und Laufkinderwagen
Jogger-Buggys und Laufkinderwagen zeichnen sich durch größere Räder und Luftbereifung aus. Im Gegensatz zu normalen Kinderwagen sind spezielle Laufkinderwagen größer: Ihre Spurweite (Hinterachse) ist breiter und der Radstand ist länger, damit der Wagen besser und stabiler geradeaus läuft. Gleichzeitig sollten sie aber auch möglichst leicht sein, weshalb auf Alltags-Komfortmerkmale mitunter verzichtet wird. Entscheidend für den Komfort des Kindes und für die Laufeigenschaften sind die Räder. Größere Räder bieten bessere Laufeigenschaften - und zwar sowohl für Sie als Läufer, als auch für das Kind.
Die Luftbereifung (keine Vollgummireifen!) dient zur besseren Federung des Wagens und erhöht den Komfort für das Kind. Wichtig: Ein niedrigerer Luftdruck erhöht den Komfort, da die Reifen dann besser federn. Der Luftdruck sollte nur zwischen 0,75 und 1,5 bar liegen, je nach Gewicht von Kind und Wagen - in jedem Fall aber deutlich niedriger als bei einem Fahrradreifen, der einen Erwachsenen trägt; viele Eltern pumpen die Reifen des Kinderwagens zu stark auf, weil sie sich am Luftdruck ihres Fahrrads orientieren. Das Reifenprofil sollte möglichst einen Laufsteg in der Mitte haben für bessere Spurteue und ruhiges Rollverhalten auf Asphalt.
Oft haben (preisgünstigere) normale Kinderwagen schlechte Radlager: Laufkinderwagen dagegen haben meist hochwertige, gedichtete Lager. Dies merkt man beim Kauf, wenn man ein Rad anhebt und anstößt, es sollte leicht und geräuschlos laufen. Auch sind diese Lager belastungsfähiger und verschleißärmer. Ein Laufkinderwagen muss nicht besonders wendig sein, für die engen Regalreihen eines Supermarktes ist er nicht konstruiert: Aber der lange Radstand sorgt für sicheren Geradeauslauf, deshalb ist das Vorderrad auch starr (oder die Spur lässt sich arretieren). Am besten vor dem Kauf mit Gewicht im Wagen das Handling testen.
Der Schiebegriff sollte möglichst in der Höhe verstellbar sein. Unter- und Oberarm sollten annähernd einen rechten Winkel zueinander bilden, so wie beim normalen Laufen. Bei der Schiebetechnik sollten Sie es sich einfach machen. Der Griff sollte etwa in Höhe des Bauchnabels eingestellt sein; hier ist der ideale Kraft-Ansatzpunkt. Ein sehr oft zu beobachtender Fehler: Der Griff wird beim Laufen mit beiden Händen gegriffen, mitunter sich sogar auf den Griff gestützt. Dies behindert erheblich die Laufökonomie. Viel besser ist es, den Wagen nur mit einer Hand am Griff zu schieben, die andere Hand schwingt frei im Lauftakt.
Der Wagen wird grundsätzlich nur mit einer Hand geschoben, damit die andere Hand frei (wie beim normalen Laufen) schwingen kann und der Oberkörper aufrecht bleibt. Manche Eltern lehnen sich zu weit vor oder stützen sich gar mit beiden Händen auf den Schiebegriff, das ist unökonomisch. Zum Steuern drückt man den Wagen leicht in die gewünschte Richtung, nur bei Richtungswechseln müssen beide Hände am Griff sein, um das Vorderrad zu entlasten oder zu lupfen und in die gewünschte Richtung zu steuern. Auf geraden, abgesperrten Strecken kann man dem Wagen sogar alle paar Schritte einen Schubs geben und dann quasi hinterherlaufen.
Um Ihrem Kind die größte Sicherheit zu gewährleisten, wählen Sie einen größenverstellbaren 5-Punkt-Gurt. Der Gurt sollte einen Sicherheitsverschluss haben und dennoch leicht zu bedienen sein, dass Sie ihn auch mal mit einer Hand öffnen können. Die Gurte sollten zudem weich gepolstert sein, so ist das Kind auch bei längeren Läufen sicher und bequem mit von der Partie. Die Gurte müssen nicht nur längenverstellbar sein, sondern die Aufnahmepunkte sollten sich auch verstellen und an die Größe des Kindes anpassen lassen - ein Qualitätsmerkmal guter Laufkinderwagen.
Das Kind muss immer angegurtet sein, und zwar so, dass es auch beim Umkippen des Jogger-Buggys nicht heraus fällt. Im Idealfall ist es dann durch die Rahmenkonstruktion (Überrollbügel) des Wagens geschützt. Allerdings sollte ein guter Jogger-Kinderwagen im Laufbetrieb gar nicht erst dieser Gefahr unterliegen. Wer viel bergauf und bergab unterwegs ist oder auf unebenen Wegen, sollte auf einen niedrigen Schwerpunkt achten. Das Kind muss zudem gut in den Sitz passen. Ein weiches Kopfpolster stützt den Kopf auch seitlich, damit der Kopf beim Einschlafen angelehnt werden kann und gleichzeitig geschützt ist.
Die Bremse dient beim Laufen zum Abbremsen den Kinderwagens - nicht für den Läufer! Deshalb reicht meist die Felgenbremse am Vorderrad, leicht und intuitiv bedienbar muss sie aber sein. Trommel- oder Scheibenbremsen an den Hinterrädern sind für Lauf-Geschwindigkeiten vielleicht überdimensioniert, aber natürlich eine sinnvolle Ausstattung und bei hügeligen Laufstrecken mit vielen Bergab-Passagen sicherheitsrelevant; außerdem sind sie in städtischen Laufgegenden sehr empfehlenswert, wo der Kinderwagen oft abgebremst oder gar gestoppt werden muss, was bei teils über 30 kg (Wagen + Kind + Gepäck) komfort- und auch sicherheitsrelevant ist. Wichtig ist in jedem Fall eine Feststellbremse: So kann das Kind gefahrlos ein- und aussteigen und der Jogger-Buggy rollt beim Anschnallen nicht weg. Es gibt verschiedene Arten von Feststellbremsen, etwa mit dem Fuß zu bedienende an der hinteren Achse oder auch am Griff.
Babyjogger und Laufkinderwagen sind an der Hinterachse gefedert, damit das Kind komfortabel und sicher mitfährt und der Wagen besser in der Spur bleibt. Die Federung sorgt in Kombination mit Luftreifen dafür, dass feine Vibrationen und Erschütterungen abgefangen werden und das Kind dadurch bequem sitzt - auch auf Feld- oder Waldwegen. Bei vielen Lauf-Buggys kann die Federung je nach Gewicht des Kindes individuell eingestellt werden - die richtige Stufe sorgt für besten Komfort für Ihren kleinen Mitfahrer.
Achten Sie beim Kauf eines Jogger-Buggys darauf, dass er sich leicht zusammenklappen bzw. auseinander- und zusammenmontieren lässt. Dies erleichtert sowohl den Transport im Auto als auch die Aufbewahrung zuhause.
Thule Urban Glide 2 im Detail
Der Urban Glide 2 soll laufenden Eltern die Entscheidung leichter machen: Er ist als Multitalent ausgelegt. Mit großen, luftgefüllten Rädern und feststellbarem Vorderrad ist er lauftauglich. Der Schiebegriff lässt sich in der Höhe justieren und die Hinterräder sind per Drehgriff abbremsbar. Das Kind sitzt bis zu einer Größe von 105 cm sehr komfortabel. Der Sitz ist zwar nicht größenjustierbar, aber die 5-Punkt-Sicherheitsgurte lassen sich verstellen, genauso wie die Rückenlehne. Das weit verstellbare Verdeck bietet sehr guten Sonnenschutz und etwas Schutz bei leichtem Regen.
Das Lauf- und Fahrverhalten ist tadellos. Die Spur lässt sich buchstäblich im Handumdrehen einstellen, was auch dringend empfohlen ist, damit man sich lästiges Nachjustieren der Laufrichtung spart. Ein großes Plus ist die Alltagstauglichkeit. Da die Abmessungen gering sind (bis 69 cm Türbreite passt der Urban Glide 2 hindurch) und das Vorderrad schwenkbar (optional), lässt sich der Kinderwagen auch beim Einkauf oder in der Innenstadt gut einsetzen. Der große Gepäckkorb mit Reißverschluss-Abdeckung plus eine Netztasche sorgen für reichlich Stauraum. Die Feststellbremse ist jederzeit ein sicherer Anker und lässt sich einfach mit dem Fuß betätigen. Das Zusammenklappen erfolgt tatsächlich mit einem Handgriff.
Wer sehr viel mit dem Kind läuft - oder lange Strecken - der ist mit der reinen Läufer-Version, dem Thule Glide 2 (siehe unten), besser ausgerüstet. Und da das Kind relativ hoch sitzt (53 cm), wackelt es auf schlechten Wegen trotz guter Federung des Wagens doch etwas hin und her. Immerhin ist aber die Kippgefahr sehr niedrig; auch dank des geringen Gewichts (11,5 kg) lässt sich der Wagen auch auf Feld- und Waldwegen gut kontrollieren, und in der Stadt auf Bürgersteigen oder asphaltierten Flächen läuft er sehr gut geradeaus und lässt sich leicht dirigieren, auch mit arretiertem Vorderrad: Da das Kind fast über der Hinterachse sitzt, lässt sich das Vorderrad leicht lupfen und die Richtung ändern.
Fazit: Ein vielseitig einsetzbarer Jogging-Buggy mit hohem Komfort fürs Kind, großem Gepäckfach und guter Bremse. Super für Läufer-Eltern, die einen Babyjogger wünschen, den sie auch als Kinderwagen für jeden Tag nutzen können.
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