E-Scooter Preisvergleich: Tier und Alternativen im Detail

Der Sommer 2019 war der Sommer der E-Scooter und auch drei Jahre später ist Micro Mobility ein großes Thema. Die elektrisch angetriebenen Roller mit Straßenzulassung sind aktuell für Preise zwischen 200 und 2.000 Euro zu kaufen (CHIP-Bestenliste), zudem gibt es viele Sharing-Anbieter, bei denen man die Scooter für Einzelfahrten per App mieten kann. CHIP hat im Juli und im August fünf verschiedene Anbieter getestet, die in München verfügbar sind - und alle haben ihr für und wider. Die Platzhirsche unter den Sharing-Diensten für E-Scooter sind momentan Lime, Bird, Voi und Tier. Auch die E-Scooter von Bolt, die es noch nicht lange in München gibt, wurden von unseren Testern unter die Lupe genommen.

Zwischen den bestehenden E-Scooter-Sharingdiensten gibt es Unterschiede bei der Zahlungsmethode, den Kosten - und natürlich bei den Scootern selbst. Das haben wir in unserem Test rund um das CHIP-Büro und an den Steigungen des Nockherbergs herausgefunden. Im Allgemeinen sind die Unterschiede jedoch eher klein, folglich sind die Abweichungen der Noten eher fein und alle Anbieter im Gesamtbild zufriedenstellend.

Überblick über getestete Anbieter

Bevor wie Ihnen die Sharing-Dienste im Detail vorstellen, können Sie sich in der folgenden Tabelle einen Überblick über alle getesteten Anbieter verschaffen und Vor- und Nachteile auf einen Blick sehen.

Lime: Der Testsieger

Die E-Scooter vom Sharingdienst Lime erzielten in unserem Test die beste Wertungen und schafften es so zu unserem Testsieger. Mit einer sehr guten Leistung in puncto Sicherheit und Fahrverhalten und der Note „gut“ für die Ausstattung, sowie Verfügbarkeit und Preis bekam der Anbieter die Gesamtwertung sehr gut (1,5). Mit Blick auf die Sicherheit fiel auf, dass der Bremsweg der kürzeste ist und bei einer Vollbremsung die Vorderreifen nicht blockieren, was das Unfallrisiko erheblich reduziert. Auch die Ausleuchtung erhielt im Test die beste Wertung. Leider verfügen die Lime-Scooter nicht über einen Blinker. Dieser wäre besonders auf viel befahrenen Straßen von Vorteil. Außerdem überzeugte das gute Fahrverhalten. Das Bergauffahren funktionierte mit dem Hinterradantrieb reibungslos und auch die Federung machte eine sehr gut Eindruck. Der Wendekreis von 117 Zentimetern ist ebenfalls sehr gut. Des Weiteren punktete der Anbieter mit der Ausstattung. Die Scooter haben ein breites Trittbrett, verfügen über eine Handyhalterung und die Klingel lässt sich gut erreichen.

Der Preis zur Entsperrung und der Minutenpreis können mit der Kreditkarte, PayPal oder GooglePay bezahlt werden. Praktischerweise kann man auch ein Entsperrpaket (5,99 Euro im Monat für gratis Entsperrung) und ein Minutenpaket (5,99 Euro für eine Stunde) buchen. Sogar eine Tagesflat wird von Lime angeboten. Besonders praktisch bei Lime ist, dass die Roller auch außerhalb des Stadtkerns herumstehen und der Ausleihbereich schätzungsweise am größten ist. Zudem kann man den Scooter zum Suchen klingeln lassen.

Bolt: Der Preistipp

Zum Preistipp schafften es die E-Scooter von Bolt. Sie bekamen im Test die Note „sehr gut“ (1,6) und folgten somit dicht auf den Testsieger. In der Preiskategorie erhielt der Anbieter die Bestnote 1,0. Für die Sicherheit, das Fahrverhalten und Ausstattung erhielt er die Wertung „gut“.

Die Sicherheit der E-Roller war zufriedenstellend, könnte aber besser sein. Auch wenn eine Vollbremsung ohne Blockade der Vorderreifen möglich war, fehlte den Scootern ein Blinker und die Ausleuchtung war lediglich befriedigend. Mit den Griffbremsen für vorne und hinten braucht es einen Bremsweg von 2,9 Metern - nur ein bisschen länger als beim Testsieger.

Mit Blick auf das Fahrverhalten schnitt der Sharingdienst gut ab. Bergauf fuhr der Roller relativ schnell und der Wendekreis beträgt 160 Zentimeter. Allerdings schafften es die Federung und der allgemeine Fahreindruck nur auf die Note „gut“.

In puncto Ausstattung steht der Preistipp dem Testsieger wenig nach. Die Bolt-Scooter verfügen sogar über einen Tacho, wiederum aber nicht über eine Handyhalterung oder einen Trinkflaschenhalter.

Der Preis für die Scooter von Bolt ist mit Abstand am niedrigsten, da für die Entsperrung kein Kosten anfallen. Die 19 Cent pro Minute können sowohl mit der Kreditkarte als auch PayPal bezahlt werden. Die große Besonderheit bei Bolt ist, dass man nichts für die Entsperrung des Scooters bezahlen muss. Es ist natürlich denkbar, dass sich das noch ändern wird, damit der Anbieter wettbewerbsfähig bleibt.

Tier: Beste Ausstattung und hohe Sicherheit

Die E-Scooter vom Sharingdienst Tier glänzten mit der „besten Ausstattung“ und der Bestnote „1,0“ in der respektiven Kategorie. Und auch in der Testkategorie Sicherheit schnitt Tier „sehr gut“ (1,0) ab. Zusätzlich punkten konnte der Dienst mit einem Blinker, die Ausleuchtung jedoch ließ auch hier zu wünschen übrig.

Das Fahrverhalten war insgesamt zufriedenstellend. Bergauf fuhr der Scooter von Tier nur ein wenig langsamer als die ersten beiden Plätze. Die Federung erwies sich als sehr gut und der allgemeine Fahreindruck war gut. Der Wendekreis beträgt stolze 210 Zentimeter, könnte also durchaus kleiner sein.

Nicht ohne Grund erhielt der E-Scooter von Tier den Titel „beste Ausstattung“. Er verfügt über einen Tacho, die Klingel ist gut erreichbar und eine Handyhalterung mit Qi-Ladegerät ist dabei. Zudem gibt es besondere Features wie den Scooter zur Suche klingeln zu lassen. Nur ein Trinkflaschenhalter fehlt.

In puncto Preis und Verfügbarkeit schnitt Tier im Test am schlechtesten ab. Mit Blick auf den Preis für die Entsperrung und den Minutenpreis war nur der Testsieger teurer. Auch das Angebot für das Minutenpaket könnten besser sein. Gezahlt werden kann praktischerweise sowohl mit der Kreditkarte als auch mit PayPal oder GooglePay. Auffallend praktisch bei den Scootern von Tier ist die Handyhalterung mit Qi-Ladegerät, welche besonders, wenn man die Stadt mit dem Roller erkunden oder den Weg navigieren muss, von Vorteil ist.

Vergleich der Sharingdienste

Im CHIP-Test haben wir die in München verfügbaren E-Scooter von Lime, Bolt, Tier, Voi und Bird geprüft. Um sie an ihre Grenzen zu bringen, haben wir sie rund um unser Bürogebäude in Giesing sowie an einer 393 Meter langen Steigung am Nockherberg gefahren, und zudem in unserem CHIP-Testlabor einige Messungen - etwa zur Beleuchtung - durchgeführt.

Alle Sharingdienste hatten ihre Vor- und Nachteile. Während Lime mit einem sehr guten Gesamtpaket zu einem relativ hohem Preis überzeugte, waren die Modelle von Bolt zwar leistungstechnisch schwächer, dafür aber preislich unter den getesteten Anbietern ungeschlagen. Tier glänzte mit der Bestnote für Sicherheit und der besten Ausstattung im Test. Voi bewies zwar sehr gute Verfügbarkeit und preisliche Fairness, sammelte jedoch Minuspunkte beim Fahrverhalten. Und der Letztplatzierte - Bird - bewies solide Leistungen im preislichen Mittelfeld.

Besonderheiten im Detail

In puncto Sicherheit fiel vor allem auf, dass alle E-Scooter bei einer Vollbremsung nicht die Vorderreifen blockierten und so das Unfallrisiko erheblich niedriger ist. Einen Blinker vermissten die Tester bei Lime, Bolt und Bird.

Vor allem beim Fahrverhalten gab es Unterschiede. Während der Testsieger mit der Bestnote glänzte, ließen andere Modelle an einigen Stellen zu wünschen übrig. So fiel das Bergauffahren mit dem Roller von Bird am schwersten und Tier war mit einem Wendekreis von 210 Zentimetern weniger wendig als die anderen Testobjekte. Das Gewicht der Scooter schwankte von rund 24 bis rund 32 Kilogramm. Das sollten Sie im Kopf behalten, falls Sie mit dem Fahrzeug auf Ihrem Weg eine Treppe überwinden müssen.

Im allgemeinen Fahreindruck schaffte Voi lediglich die Note „befriedigend“, da die Vollgummi-Reifen kantig wirkten und insbesondere das Kurvenfahren schwerfiel.

Mit Blick auf die Ausstattung unterschieden sich die Testobjekte nur wenig, wenn man mal vom Drittplatzierten absieht. Der Scooter von Tier verfügt sogar über eine Handyhalterung, in der das Gerät kabellos geladen wird. In die Modelle von Bolt, Tier und Bird ist ein praktischer Tacho integriert.

Im Allgemeinen vermissten die Tester bei allen Anbietern einen höhenverstellbaren Lenker, der bei den variierenden Körpergrößen der Nutzenden hilfreich sein könnten. Über das praktische Zusatzfeature, welches den Scooter klingeln lässt und somit die Suche erleichtert, verfügten sowohl der Testsieger als auch die Modelle von Bolt und Tier.

Bei den Scootern von Bird zeigte sich im Test, zumindest unter der Stichprobe, dass die Roller sich stark in ihrer Qualität unterschieden und insgesamt eher schlecht gewartet waren.

Keine Unterschiede im Testfeld gibt es bei der Höchstgeschwindigkeit, alle erreichen maximal die per Gesetz als Obergrenze festgelegten 20 km/h, zudem haben alle Modelle eine Klingel und alle E-Scooter zeigen den Akkustand an.

Generell waren die Unterschiede im Test selten enorm. Dennoch lohnt es sich auf die individuellen Vor- und Nachteile der E-Scooter-Sharingdienste zu achten, um die für Sie persönlich interessantesten Features und das beste Angebot zu ermitteln.

Lime im Fokus: Marktführer im Detail

Das Mobilitätsunternehmen Lime ist der weltweit größte Anbieter für Leih-E-Scooter. Seit 2019 versorgt der US-Amerikanische Sharingdienst auch deutsche Städte. In den letzten Jahren hat sich nicht nur Micro Mobility im Allgemeinen, sondern auch der neongrüne E-Roller von Lime bewährt, und das, obwohl er am teuersten ist.

Wer die Scooter nutzen möchte, muss 1 Euro zur Entsperrung und 25 Cent pro Minute bezahlen. Der Minutenpreis von Lime war der teuerste im Test. Der Entsperrungspreis ist allerdings derselbe wie bei Tier und Bird. Dennoch entschieden die Tester: Es lohnt sich - und wählten die Lime-Scooter zum Testsieger. Er überzeugte unter anderem mit dem kürzesten Bremsweg, dem kleinsten Wendekreis und teilte sich in den ersten Platz im Bergauffahren mit den Modellen von Bolt.

Des Weiteren bietet Lime ein Entsperrpaket und ein Minutenpaket, sowie eine Tagesflat an, die eine häufige oder lange Nutzung preiswerter gestalten können. Folglich können Sie für 5,99 Euro im Monat die Scooter immer gratis entsperren und das von Ihnen gewählte Fahrzeug für 30 Minuten statt 10 Minuten kostenlos reservieren. Mit dem Minutenpaket fahren Sie eine Stunde für 5,99 Euro. Knapp 10 Euro günstiger als ohne das Paket.

Lime ist der einzige Sharingdienst, der einen Tagestarif anbietet. Entweder können Sie für 9,99 Euro 24 Stunden fahren - Achtung, eine Fahrt darf jeweils nur maximal 90 Minuten dauern. Oder Sie buchen für 24,99 Euro drei Tage, an denen Sie den Scooter maximal 30 Minuten am Stück nutzen können.

Die Größe des Unternehmens macht sich auch auf den Straßen bemerkbar. Die Einschätzung der Tester ergab, dass Lime im Raum München mit Abstand den größten Ausleihbereich hat und als einziger Anbieter auch außerhalb des Stadtkerns auftaucht. Auch mit Blick auf die geschätzte Scooteranzahl und die daraus resultierende Verfügbarkeit des Sharingdienstes schnitt Lime am besten ab.

Interessant ist zudem, dass die Lime-Scooter um einiges besser abschnitten als noch vor drei Jahren im letzten CHIP-Test.

Kosten im Vergleich

Wie teuer ist die Fahrt? Sämtliche Anbieter verlangen vor jeder Fahrt eine Aktivierungsgebühr beziehungsweise Entsperrungsgebühr. Diese liegt meist bei 1 Euro. Voi fordert nur 0,49 Euro für die Entsperrung und Bolt verzichtet ganz darauf. Lime bietet zudem eine Besonderheit. Nutzende können einen Scooter reservieren, sich also etwa schon aus der Bahn heraus ein Modell sichern. Doch Vorsicht, das kann teuer werden, denn die Minutenabrechnung beginnt ab dem Reservierungszeitpunkt.

Die zusätzlich anfallenden Minutenpreise hingegen sind unterschiedlich und verändern sich aktuell auch recht schnell, zum Teil sind sie sogar von Stadt zu Stadt verschieden, da die Anbieter auf die jeweilige Nachfrage vor Ort reagieren. Beispiel München: Während Voi, Bird und Bolt 19 Cent pro Minute verlangen, zahlen Sie bei Tier 24 Cent und bei Lime sind es sogar 25 Cent.

Wir empfehlen Ihnen: Werfen Sie regelmäßig einen Blick in die App, um nicht von deutlich höheren Preisen überrascht zu werden, wenn es mal schnell gehen soll.

Zahlungsmethoden und Altersbeschränkungen

Wie kann man bezahlen? In der Regel kann die Fahrt mit der Kreditkarte bezahlt werden. Die meisten Sharingdienste bieten zusätzlich die Zahlung über PayPal an. Bei Lime, Tier, Voi und Bird können Sie in vielen Städten auch mit GooglePay bezahlen.

Wie alt muss man sein? Das Mindestalter für die Benutzung eines E-Scooters beträgt laut E-Scooter-Verordnung 14 Jahre. Allerdings muss jeder, der einen Sharing-Dienst in Anspruch nehmen möchte, mindestens 18 Jahre alt sein.

Alternativen: Der MyTier E-Scooter

Tier, einer der größten E-Scooter-Sharing-Anbieter Europas, verkauft das Vorgängermodell der neuen Flotte seit einiger Zeit an Privatkunden. Generalüberholt, versteht sich. Man weiß also, es handelt sich um ein generalüberholtes Modell der Sharing Flotte, was dementsprechend robust und sicher sein muss.

Der Mytier ist fast baugleich mit dem SXT Max (siehe E-Scooter mit Straßenzulassung im Vergleich). Alles fühlt sich wertig und robust an. Gummierte Griffe und gute Druckpunkte bei Gasgriff, Bremsen und Co. sorgen für eine angenehme Haptik - auch im Gebrauch. Das bequem gummierte Trittbrett hat mit rund 48 Zentimetern eine solide Länge und trägt Personen bis 100 Kilo problemlos.

Die maximale Reichweite beim Mytier ist mit 40 Kilometern angegeben. In unserem „Till-the-End“ Test schaffte der Scooter lediglich 26 Kilometer. Dass bei der Reichweitenberechnung Laborwerte greifen, ist klar. Das Fahr- und Bremsverhalten ist vollkommen sicher, gut abgestimmt und macht einfach nur Spaß.

Technische Daten des MyTier E-Scooters

  • Straßenzulassung: ja
  • Geschwindigkeit: 20 km/h
  • Motorleistung: max. 700 Watt
  • Reichweite: max. 40 km
  • Gewicht: 23 kg
  • Traglast: max. 100 kg
  • Reifengröße: 10 Zoll Vollgummireifen
  • Akku: 36V / 12.8Ah
  • Ladedauer: ca. 4-5 Stunden

Der E-Scooter ist trotz Generalüberholung immer noch für den Sharingdienst von Tier konzipiert. Öffnen und schließen lässt er sich deshalb ausschließlich mit der hauseigenen App. Wenn der Akku des Handys den Geist aufgibt, kann man den Scooter nicht mehr abschließen oder öffnen.

Der Mytier ist ein toller Scooter, der sich als Alternative zum Kauf des fast baugleichen, aber nur 80€ teureren SXT Max jedoch kaum lohnen kann. Für alle, die damit verlässlich lange Strecken fahren wollen, ist das Fahrzeug Preis-/Leistungs-technisch dennoch eine gute Wahl.

Flatrates und ihre Grenzen

E-Scooter, also Tret­roller mit Elektromotor, lassen sich pro Fahrt anmieten, aber teil­weise auch per Tages- oder Monats-Flatrate. Anbieter Voi zum Beispiel wirbt mit „unbe­grenzten Fahrten zu einem festen Preis“ - 6,99 Euro für den Tages- und 39 Euro für den Monats­pass. Tatsäch­lich sind diese Flatrates nicht so unbe­grenzt, wie sie vorgeben. Es gelten Einschränkungen: Pro Tag sind maximal zehn Fahrten und 200 Minuten Nutzung drin, pro Fahrt maximal 45 Minuten. Damit ende eine „faire“ Nutzung der Roller. Wird es mehr, droht Voi daher die Aufkündigung der Flatrate an.

Doch auch die Flatrates anderer großer E-Scooter-Sharing-Anbieter haben ihre Grenzen. Bird begrenzt das Monats-Abo auf 100 Fahrten, das Tages-Abo auf 15, obwohl es heißt: „so viele Fahrten wie du willst“. Bei Lime müssen Flatrate-Besitzer nach 45 Freiminuten jede Minute extra zahlen obwohl der Anbieter wirbt: „So viele Fahrten, so lange du willst“.

Wer nur gelegentlich auf einen E-Scooter steigt, fährt mit der Abrechnung pro Fahrt besser. Für Pend­lerinnen und Pendler, die aber beispiels­weise für den Weg zur nächsten Bahn­station oder ins Büro regel­mäßig auf einen E-Scooter steigen, können sich die Monats­pakete durch­aus lohnen. Denn regulär kosten selbst kurze Fahrten schon einige Euro. Aber Vorsicht: Die Monats­pässe verlängern sich auto­matisch.

Eigene E-Scooter vs. Sharing: Kosten und Ökobilanz

Neben Tier Mobility werben noch einige andere e-Scooter Sharing Anbieter um die Gunst der Kunden. Otto Now ist ein Tochterunternehmen des Onlinegiganten OTTO und bietet jetzt auch e-Scooter zu leihen an. Anders als die anderen Anbieter möchte man jedoch ein Monatsabo für 39 Euro anbieten. Man erhofft sich auch einen besseren Umgang mit den Leihrollern, die man auch mit nach Hause nehmen kann.

Nach einer Umfrage sollen mehr Leute bereit sein einen E-Scooter zu kaufen als zu mieten. Die Gründe hierfür sind vor allem die hohen Kosten und schlechtere Ökobilanz der Leihroller.

Kosten: Einer Berechnung nach kann einem Pendler ein E-Tretroller von TIER zum Beispiel bis zu 1000 Euro pro Jahr kosten. Dafür bekommt man schon einen super tollen eigenen E-Scooter.

Ökobilanz: Die Leihroller werden von vielen genutzt und nicht von jedem pfleglich behandelt. Die Lebenserwartung eines Mietrollers ist oft kürzer. Durch Vandalismus bedingt haben manche Roller nur eine Haltbarkeit von ein paar Monaten. Der Klimavorteil eines e-Motors wird hier durch die hohen CO2 Kosten bei der Herstellung umgekehrt. Daher wird E-Scooter Sharing von vielen kritisiert.

Regeln und Richtlinien

Mindestalter 14 Jahre. Benutzung im Straßenverkehr nur mit Haftpflichtversicherung. Innerorts muss auf auf Radwegen gefahren werden. Gibt es keinen Radweg, ist das Ausweichen auf die Fahrbahn erlaubt.

Probleme und Lösungen

Öfters erreichen uns Anrufe von aufgeregten Bürgern, die sich über das Abstellen von e-Scooters auf für sie unzulässigen Plätzen beschweren. Leider erreichen uns die Anrufe, obwohl wir nicht TIER sind! Daher können wir auch nichts gegen unzulässig abgestellte e-Scooter tun. Zu solchen Fragen oder zu technischen Fragen müßt Ihr direkt bei TIER anrufen. Leider findet Ihr die Telefon Hotline nicht auf dem Fahrzeug. Deswegen haben wir versucht alle Servicenummern der Vermieter zusammen zu tragen.

Was kann man machen, wenn man sich nicht mit der Tier App verbinden kann? Check zunächst ob der E-Scooter vollständig aufgeladen ist und ob er nicht nicht mit einem anderen Smartphone verbunden ist. Dann schau, ob der E-scooter sich in unmittelbarer Reichweite befindet und nicht mit anderen Bluetooth-Geräten verbunden ist. Du selbst solltest eine stabile Internetverbindung haben

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