Tödlicher Unfall überschattet Radrennen: Radsportwelt trauert um Samuele Privitera

Die Radsport-Welt steht unter Schock: Bei einem Wettbewerb für Nachwuchs-Profis ist der italienische Fahrer Samuele Privitera tödlich verunglückt. Der Radsportler Samuele Privitera ist bei einem Nachwuchsrennen in Norditalien tödlich verunglückt.

Der 19-Jährige kam am Mittwoch auf der ersten Etappe des 61. Giro Ciclistico della Valle d'Aosta - Mont Blanc zu Sturz und verstarb später im Krankenhaus. Der 19 Jahre alte Italiener war am Mittwoch auf der ersten Etappe der Aostatal-Rundfahrt gestürzt und später in einem Krankenhaus der Stadt Aosta gestorben.

Laut italienischen Medienberichten stürzte der Teenager bei einer Abfahrt etwa 35 Kilometer vor dem Ziel in Aosta, mutmaßlich auf einer unebenen Straße. Wie der „Corriere della Sera“ berichtet, ereignete sich der folgenschwere Unfall etwa 35 Kilometer vor dem Ziel in Aosta während einer Abfahrt. Nach Überfahren einer Bodenwelle verlor Privitera bei einer Geschwindigkeit von nahezu 70 km/h die Kontrolle über sein Rad.

Dabei habe er seinen Helm verloren und sei gegen eine Absperrung geprallt. Bei einer Geschwindigkeit von fast 70 km/h soll Privitera demnach seinen Helm verloren haben und gegen eine Absperrung geprallt sein. Dabei soll er seinen Helm verloren haben und gegen eine Absperrung geprallt sein, wie die „Bild“ unter Berufung auf italienische Medien berichtet.

Laut Medien soll er schwere Kopfverletzungen und einen Herzstillstand erlitten haben. Er habe sich schwere Kopfverletzungen zugezogen, sein Herz sei stehengeblieben.

Nach Angaben der Organisatoren sei er vor Ort sofort vom Personal des dem Rennen folgenden Krankenwagens reanimiert und anschließend ins Parini Krankenhaus in Aosta transportiert worden, wo er dann aber starb.

Reaktionen und Anteilnahme

Auch die Tour de France nahm Anteil am tragischen Tod des jungen Italieners. Vor der 12. Etappe im Startort wurden die Fahrer und die Zuschauer gebeten, eine Minute zu Ehren von Samuele Privitera zu applaudieren.

«Heute gedenken wir des jungen Fahrers Samuele Privitera, der gestern auf traurige Weise aus dem Leben geschieden ist.

Superstar Tadej Pogacar schrieb bei Instagram: «Ruhe in Frieden.» Der frühere Tour-Sieger Bradley Wiggins aus Großbritannien schrieb: «RIP». Auch andere Teams äußerten ihr Mitleid.

Der Radsport-Weltverband UCI kondolierte ebenfalls. «Unsere Gedanken sind bei seiner Familie, seinen Freunden, Teamkollegen und allen, die ihn unterstützt haben.

Auch Tadej Pogacar, Titelverteidiger und Topfavorit bei der laufenden Tour de France, gedachte des verstorbenen italienischen Radsport-Talents. "Ruhe in Frieden" schrieb der Slowene in seiner Instagram-Story.

Das teilte Rennstallinhaber Axel Merckx, Sohn von Belgiens Radsportlegende Eddy Merckx, mit. Teamchef Axel Merckx, Sohn der Radsportlegende Eddy Merckx, zeigte sich ebenfalls emotional über den plötzlichen Tod seines Fahrers.

«Mit schwerem Herzen muss ich eine Nachricht überbringen, die niemand in unserer Community je hören wollte», hieß es auf der Homepage des Rennstalls Hagens Berman Jayco.

Der tragische Vorfall hat Veranstalter und Weggefährten tief erschüttert. Das „GreenEDGE Cycling“-Team, für das Privitera fuhr, äußerte sich zutiefst betroffen: „Wir trauern um einen unglaublich talentierten Rennfahrer, mit großem Herzen und einer besonderen Persönlichkeit. Er starb viel zu früh“, heißt es in einer Mitteilung des Teams.

"Momente wie diese sind unvorstellbar. Ihn zu verlieren, ist unbeschreiblich niederschmetternd. Ruhe in Frieden, Samuele! Du wirst immer Teil dieses Teams sein", sagte Axel Merckx.

Privitera sei unersetzlich gewesen, «ihn zu verlieren, ist unbeschreiblich niederschmetternd. Ruhe in Frieden, Samuele.

Weitere Maßnahmen und Untersuchungen

Nach dem Unglück sagten die Organisatoren die für den heutigen Donnerstag geplante zweite Etappe ab. Infolge des Unfalls wurde die zweite Etappe des Rennens am Donnerstag (17. Juli) abgesagt.

Zudem entschieden die Organisatoren, das Rennen am Freitag mit einer Schweigeminute vor der dritten Etappe fortzusetzen. Alle offiziellen Zeremonien wurden bis zum Ende des Rennens abgesagt.

Das Rennen im Nordwesten Italiens soll am Freitag fortgesetzt werden. Zuvor ist eine Schweigeminute geplant; der erste Abschnitt der Etappe wird zum Gedenken an Privitera neutralisiert. Auch wird es keine offiziellen Zeremonien geben.

Zudem können die Teams entscheiden, ob sie weiterfahren oder das Rennen vorzeitig beenden wollen. Den Teams wurde freigestellt, ob sie das Rennen fortsetzen oder vorzeitig beenden möchten.

Die Umstände des Unfalls werden von den Behörden untersucht. Die genauen Umstände des Unfalls sind noch unklar und werden derzeit von den Behörden untersucht. Die genauen Umstände des Sturzes würden noch untersucht, erklärten die Organisatoren der Rundfahrt im Norden Italiens.

Hintergrundinformationen zu Samuele Privitera

Samuele Privitera liebte den Radsport. Doch der 19-Jährige bezahlt seine Leidenschaft mit dem Leben.

Hagens Berman Jayco ist das Nachwuchsteam von Jayco Alula, einem World-Tour-Team, das aktuell auch bei der Tour de France am Start ist.

Seine Mannschaft würdigte ihn in einem bewegenden Statement als „unglaublich talentierten Rennfahrer mit großem Herzen und einer besonderen Persönlichkeit“, der viel zu früh von uns gegangen sei.

Tabelle: Tragische Unfälle im Radsport

Name Ereignis Datum
Fabio Casartelli Tödlicher Unfall bei der Tour de France 18. Juli 1995
Tom Simpson Tödlicher Zusammenbruch am Mont Ventoux 1967
Gino Mäder Tödlicher Unfall bei der Tour de Suisse Juni 2023
André Drege Tödlicher Sturz bei der Österreich-Rundfahrt Juli 2023
Muriel Furrer Tödlicher Sturz bei der Radsport-WM 2024
Samuele Privitera Tödlicher Sturz beim Giro della Valle d'Aosta 16. Juli 2025

Der tragische Unfall reiht sich ein in eine Serie von Unglücken, bei der besonders im vergangenen Jahr mehrere junge Radfsportler ums Leben gekommen sind. Der Tod von Samuele Privitera reiht sich in eine Serie tragischer Unfälle im Radsport ein.

Unter anderem verstarb ein ebenfalls erst 19-jähriger Radsport-Jungstar an seinem Geburtstag.

Im vergangenen Jahr starb die erst 18-jährige Schweizerin Muriel Furrer bei der Radsport-WM, ein Jahr zuvor verunglückte der Schweizer Gino Mäder tödlich bei der Tour de Suisse.

Die 18-Jährige war am Donnerstag im Rennen der Juniorinnen zu Fall gekommen und hatte eine schwere Kopfverletzung erlitten. Die junge Frau galt als eines der größten Schweizer Rad-Talente.

Im Juni 2023 war Mäder auf der Abfahrt des Albula-Passes von der Straße abgekommen.

Im Juli war der Norweger André Drege bei der Österreich-Rundfahrt auf der Abfahrt vom Großglockner gestürzt und ums Leben gekommen.

Mäders Tod hatte eine Debatte um die Sicherheit im Radsport angestoßen.

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