Trekkingrad Damen 26 Zoll im Test: Ein umfassender Überblick

Bei der Zusammenstellung eines Tests von Trekkingrädern stößt man gelegentlich an Grenzen, die aber auch überschritten werden können. Anders als manche andere Radgattungen sind Trekkingräder keine Spezialisten, sondern Generalisten. Es kommt also mitunter vor, dass die Grenzen fließend sind und dass Hersteller anmerken, dass ihr Modell eigentlich eher urban gedacht wäre. Nun, zum Pendler- und Alltagsrad taugen Trekkingräder tatsächlich sehr gut. Da nehmen sich auch die sechs hier im Test nicht aus. Sie bringen eine regelkonforme Sicherheitsausstattung mit, also eine ausfallsichere Lichtanlage, sichere Bremsen.

Anders als die, vergleichbar gerüsteten, Cityräder oder die etwas reduzierten Urbanbikes, meistern Trekkingräder aber eben auch ausgedehntere Touren und bieten dabei oft dank Federgabeln einen guten Komfort. Mit einer insgesamt ausbalancierten Fahrgeometrie sind sie Räder für die meisten Fahrsituationen, ob lange Geraden oder enge Kurvenmanöver, bestens gewappnet. So breit das Einsatzfeld von Trekkingrädern allgemein ist, so breit ist auch die Vielfalt innerhalb der Gruppe.

Ausstattung und Technik im Detail

Im Test sind die Räder alle mit einer Federgabel ausgestattet, die Kettenschaltung ist eine weitere Gemeinsamkeit. So stellen sie für uns das technische Ideal eines Trekkingrades dar. Moderne, weniger wartungsbedürftige Schaltnaben sind aber zum Beispiel eine der überlegenswerten Variationen. Das war mal ein sehr wichtiges und attraktives Segment mit teils schönen Highlights. Die Ausstattung ist überwiegend eher einfach. Die Federgabeln stützen sich allesamt auf Stahlspiralen.

Auch dadurch werden die Räder schwerer als mit Luftfedergabeln. Der Vorteil ist, dass man sie seltener nachjustieren muss. Einstellen kann man die meisten Stahlfedergabeln im Test ebenfalls, teils auch blockieren. Aber auch innerhalb der Masse eines Produktes kann es zu Funktionsunterschieden kommen. Das ist gerade bei günstigeren Produkten eher und deutlicher der Fall, weil die Fehlertoleranzen großzügiger betrachtet werden.

Bei Federgabeln und Federstützen spürt man das sehr direkt. Es kann also tatsächlich sein, dass wir etwa eine Gabel als sehr gut empfinden, das eigene Rad aber ein ganz anderes Bild vermittelt. Umgekehrt gilt das aber genauso.

Schaltungen im Vergleich

Bei den Schaltungen war vor einigen Jahren tatsächlich noch Shimanos Deore-Gruppe verbreitet unter den 1000er-Rädern. Davon konnte man sich nach und nach verabschieden. Alternativ und zunehmend setzen die Hersteller auf Shimanos neue Mittelklasse namens Cues. Die Produkte versprechen eine moderne und zuverlässige Bedienung, eine aktuelle Optik und hohe Robustheit. Ideal für sportive Alltagsräder.

Anders als beim etablierten Gruppentrio lassen sich die Gänge mit Zwei-Wege-Hebeln ergonomisch und geschmeidiger wählen. Die Schaltvorgänge stehen denen von höherwertigen Gruppen nur wenig nach. Im direkten Vergleich - Brennabor hat sein Testrad mit der Deore als 1×10 bestückt - hat eine teiloffene Zugverlegung wie beim Diamant mit Rahmenanschlägen einen deutlicheren positiven Effekt auf die Gangwechseldynamik.

Fahrverhalten und Komfort

Die Räder insgesamt bilden vielleicht zwei Gruppen. So sind das Cube Kathmandu und das Diamant Elan die beiden sportlicheren, dynamischeren Modelle. Die Räder von Brennabor, Compel, Falter und Stevens sind dagegen etwas zurückhaltender, entspannter. Das drückt sich in der Sitzhaltung aus, aber auch im Gewicht. Gewichte und einige etwas hakelige Momente an allen Testrädern zeigen, wo diese Preisklasse ihre Grenzen hat, mit welcher Qualität man hier rechnen darf. Insgesamt ist das immer noch gut und vor allem solide.

26-Zoll vs. 28-Zoll: Eine Frage der Präferenz

Frauen sind kleiner, brauchen ein mit Kindersitz und Einkäufen belastbares Rad und wählen Stabilität vor Sportlichkeit: Klischees sind genauso wie Mythen und Märchen fester Bestandteil des Fahrradmarktes. Daraus folgt, dass die meisten Frauenräder 26-Zöller sind, die pauschal als leichter, wendiger und stabiler gelten als ihre Hauptduellanten im Freizeitbereich, die 28-Zöller. Und natürlich haben sie einen tieferen Gepäckschwerpunkt als ihre größeren Pendants, was in der Tat praktisch bei der Mitnahme eines Kindersitzes ist.

Je kleiner aber der Radius, desto größer der Rollwiderstand - eine Rechnung, die schon aus der Formel für den Rollwiderstand folgt. Die Entscheidung ist dennoch nicht aus Formeln zu treffen, sondern aus einer Summe von Faktoren. Laufräder mit der Größe 26 Zoll (meist 559 Millimeter im Durchmesser) sind zwar nur geringfügig kleiner gegenüber 28 Zoll (etwa 622 Millimeter), sollen aber um ein Deutliches stabiler sein als diese.

Deshalb eigenen sie sich in erster Linie gut für Frauen, die sich auf ihrem Rad nicht so sicher fühlen. Verantwortlich hierfür ist das dichtere Speichengeflecht und der günstigere Winkel der Speiche zur Felge, wie aus Expertenkreisen zu vernehmen ist. Dieselben Expertenkreise legen aber auch nahe, dass der viel zitierte, größere Rollwiderstand der kleineren Laufräder vernachlässigbar ist.

Denn wie leicht ein Rad läuft (und wie viel Kraft man beim Pedalieren spart), ist von weit mehr Faktoren abhängig als von der Laufradgröße - nämlich vom Zusammenspiel aus Reifendruck, Gewicht, Gummimischung, Wulstbildung und Karkassenqualität. Die Formel „größer rollt mit geringerem Rollwiderstand als kleiner“ geht in dieser simplen Fassung nicht auf. Noch nicht einmal lässt sich mit Gewissheit sagen, dass kleinere Räder leichter sind als größere, obwohl dies auf der Hand läge. Vielmehr spielen auch hier mehrere Faktoren zusammen - etwa Reifenquerschnitt, -qualität und -profil.

Einsatzbereiche und Vorteile der 26-Zoll-Räder

Die Idee von der kleineren als der besseren Radgröße gewinnt jedoch im Reiserad- oder Trekkingsegment an Bedeutung. Denn auch international ist die 26-Zoll-Laufradgröße am gebräuchlichsten ist, beruhigt also bei der Ersatzteilbeschaffung, wenn die Reise ins Ausland führt. Ein weiteres Argument für 26er hilft allen, die tägliche Einkäufe, Kindersitze oder Gepäck auf dem Rad transportieren, denn hier ist die höhere Stabilität der geringeren Raddurchmesser ein entscheidender Faktor.

Das Duell der Radgrößen kann aber das größere 28-Zöller für sich entscheiden, wenn es um Speed geht, insbesondere auf asphaltierten Strecken. Soll es ein Kletterer sein oder das Rad im hügeligen Geläuf gefahren werden, lassen sich die leichteren 26-Zöller leichter beschleunigen: Radsachverständige erklären dies mit den doppelt zählenden, außen liegenden rotierenden Massen in den Laufrädern.

Kommt es auf Laufruhe an - bei gleichem Einsatz im Gelände - sind hingegen 28er die bessere Wahl. Sie rollen leichter über Bodenunebenheiten hinweg und laufen bei Steigungen meist deutlich ruhiger als ihre kleineren Pendants. Es spricht also viel dafür, das 26-Zoll-Laufrad nicht neu erfinden zu wollen.

Empfehlungen und Fazit

Viele Erwachsene wählen zwischen 26- oder 28-Zoll-Rädern. Welche Größe du wählst, hängt von deiner Körpergröße, dem Typ des Fahrrads und dem passenden Rahmen ab. Dank der 26 Zoll-Räder bleibt dein E-Bike auch mit der kompakten Radgröße perfekt ausbalanciert. Bist du zwischen 1,50 und 1,70 m groß? Dann ist unser 26 Zoll E-Bike genau das Richtige für dich!

Durch die kompakte Rahmengröße sitzt du immer in der richtigen Position und genießt maximalen Fahrkomfort. Dein Fahrrad wird leichter, wendiger und super einfach zu handhaben - genau das, was du für eine entspannte Fahrt brauchst. Egal, ob du dich für ein Damen- oder Herrenmodell entscheidest, unsere 26 Zoll E-Bikes sind perfekt für alle, die Wendigkeit und Komfort suchen.

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