Tretroller für Erwachsene bis 150 kg im Test: Die Besten im Vergleich

Wenn Sie auf der Suche nach einem Tretroller für Erwachsene mit einer hohen Traglast sind, gibt es derzeit einige interessante Modelle auf dem Markt. In diesem Vergleich betrachten wir Modelle, die mindestens 120 kg und in der Spitze bis zu 150 kg tragen können. Reicht Ihnen bereits ein E-Scooter mit einer maximalen Traglast von 120 kg, dann werden Sie im verlinkten Beitrag fündig.

Wie wir die E-Scooter bewertet haben

Auf Scootervergleich wollen wir E-Scooter transparent miteinander vergleichen. Hierfür haben wir objektive Kriterien definieren, welche eine Vergleichbarkeit überhaupt erst ermöglichen.

Wichtige Kriterien bei der Bewertung

  • Tragfähigkeit: Das wichtigste Kriterium für die Wahl deines E-Scooters sollte dessen Tragfähigkeit sein. Berücksichtige dein eigenes Gewicht sowie eine eventuelle Zuladung. Auch mit entsprechender Zuladung solltest du die Belastungsgrenze nicht überschreiten.
  • Motorleistung: Viele günstige E-Scooter haben eine geringe Motorleistung. Das wird dir im Alltag keinen Spaß machen, denn mit einer Zuladung von mehr als 120 kg sollte auch ausreichend Motorleistung vorhanden sein. Dein neuer E-Scooter sollte im besten Fall eine Dauerleistung von 500 W aufweisen und mehr als 900 W in der Spitze leisten - ansonsten wird bereits der kleinste Anstieg zur Qual.
  • Akkuleistung: Bei der Wahl deines nächsten E-Scooters solltest du auch dessen Akkuleistung prüfen. Grundsätzlich sollte die Akkuleistung in Wattstunden möglichst groß ausfallen. Achte hier am besten auf eine Spannung von mindestens 48 V und einer hohen Stromstärke im Ampere. Ich rate hier zu einer Akkukapazität von mindestens 480 Wh, um ausreichend Akkuleistung bei hoher Belastung zu haben.
  • Verarbeitung: Wichtig ist auch die Verarbeitung deines neuen E-Scooters. Hier legen wir einen hohen Wert drauf, denn ein E-Scooter sollte nicht nur die technischen Anforderungen erfüllen, sondern auch bei der Stabilität und Verarbeitung überzeugen. Aufgrund der hohen Belastung sind schnelle Verschleißerscheinungen zu vermeiden.
  • Komfort: Das Fahrerlebnis ist bei einem E-Scooter wichtig. Gerade bei einer hohen Belastung sollte dein E-Scooter überzeugende Fahreigenschaften aufweisen. Eine gute Federung, große Luftreifen und eine ausreichend große Trittfläche sind wichtige Eigenschaften. Im besten Fall lässt sich die Lenkerhöhe des E-Scooters auch auf deine Anforderungen anpassen.
  • Funktionen: Ein moderner E-Scooter sollte auch entsprechend gute Funktionen bietet. Hierzu gehört eine gute Rekuperationsbremse, Bremslicht, eine helle Beleuchtung, verschiedene Fahrmodi sowie eine gute App mit zahlreichen Funktionen.

Basierend auf den oben stehenden Kriterien stellen wir Ihnen im Folgenden die unterschiedlichen E-Scooter vor.

Die Top-Modelle im Detail

VMAX VX4

Der VMAX VX4 macht den Anfang in unserem Vergleich und ist ein waschechter SUV unter den E-Scootern. Diesen E-Scooter können Sie sich gleich in drei verschiedenen Konfigurationen zulegen, wobei sich die Modelle lediglich beim Gewicht und der Akkukapazität unterscheiden. Allein visuell macht der VMAX etwas her. Die hohe Motorleistung ist perfekt, um die hohe Belastung von bis zu 150 kg zu befördern. Eines meiner persönlichen Highlights beim VMAX VX4 ist die Federung an der Vorder- und Hinterachse. Der einzig echte Nachteil des VMAX VX4 ist der hohe Preis.

In unserem VMAX VX4 Test konnten wir die Reichweitenangaben des Herstellers weitestgehend bestätigen. Technisch bewegt sich dieser VMAX E-Scooter auf höchstem Niveau.

EigenschaftVMAX VX4
Akku wechselbarJa
Akkukapazität (Ah)18,2 Ah
Akkuspannung48 V
BereifungOffroad-Luftreifen
Gewicht28,6 kg
Ladezeit9 h
Lenker verstellbarJa
Max. Belastung150 kg
Max. Geschwindigkeit22 km/h
Maße (H x B x L)130,7 × 58,4 × 122,0 cm
Nennleistung500 W
Reichweite75 km
Reifendurchmesser10 Zoll
Steigleistung33 %
Listenpreis1.199,00 €

Egret X+

Erst im Jahr 2023 hat Egret ein Update für den beliebten Egret X vorgestellt, den Egret X+. Rein optisch ist das Upgrade nur für Kenner erkenntlich. Der Egret X+ bietet eine ansprechende Farbauswahl. Während die meisten Hersteller klassischerweise auf schwarze E-Scooter setzen, ist dies beim Egret X+ nicht der Fall.

In unserem Test schnitt der Egret X+ auch sehr gut bei der Akkuleistung ab. So konnten wir nahezu 60 km trotz Stadtverkehr zurücklegen. So können Sie Egret X+ zwar nur bis 120 kg belasten. Hier überzeugt der Egret X+ mit dem integrierten Schloss von tex-lock. Schlussendlich noch einige Worte zu den Features.

EigenschaftEgret X+
Akku wechselbarJa
Akkukapazität (Ah)14 Ah
Akkuspannung48 V
BereifungLuftreifen
Gewicht21 kg
Ladezeit4,5 h
Lenker verstellbarJa
Max. Belastung120 kg
Max. Geschwindigkeit22 km/h
Maße (H x B x L)118,0 x 67,0 x 128,0 cm
Nennleistung500 W
Reichweite60 km
Reifendurchmesser12,5 Zoll
Steigleistung25 %
Listenpreis999,00 €

VMAX VX2 Extreme

Der neue VMAX VX2 Extreme ist die Weiterentwicklung des beliebten VMAX VX2 Pro. Wir hatten bereits den VMAX VX2 im Test und konnten diesem eine wirklich gute Note attestieren. Allerdings hat der VMAX VX2 in seinem Test noch mal eine Schippe draufgelegt. So unterscheidet sich der neue E-Scooter optisch kaum von seinem Vorgänger. Ich hatte beide Testmodelle zeitgleich vor Ort und subjektiv betrachtet ist der VMAX VX2 Extreme noch etwas stärker als der VX4. Positiv ist auch, dass VMAX hier eine Gesamtzuladung von 150 kg zulässt. Durch den starken Motor ist das kein Problem.

Etwas schade ist das Fehlen einer Federung, dafür sparst du im Vergleich zum deutlich größeren VMAX VX4 aber auch bares Geld. Der VMAX VX2 Extreme ist extrem spaßig.

EigenschaftVMAX VX2 Extreme ST
Akku wechselbarJa
Akkukapazität (Ah)13 Ah
Akkuspannung48 V
BereifungLuftreifen
Gewicht21,2 kg
Ladezeit6,5 h
Lenker verstellbarJa
Max. Belastung150 kg
Max. Geschwindigkeit22 km/h
Maße (H x B x L)123,8 x 58,4 x 111,8 cm
Nennleistung500 W
Reichweite55 km
Reifendurchmesser10 Zoll
Steigleistung33 %
Listenpreis999,00 €

VMAX VX2 PRO

Auch den VMAX VX2 PRO haben wir in diesen Vergleich aufgenommen. Dabei ist das Modell technisch recht ähnlich zum Extreme, hat allerdings ein kleineres Display und einen schwächeren Motor.

Der Motor schafft mit seinen 1.200 W Spitzenleistung auch Steigungen von bis zu 25 %. Damit schlägt er sich wirklich gut. Der wohl größte Vorteil des VMAX VX2 Pro ist der Preis. Immerhin startet dieser E-Scooter bereits bei 899 €.

EigenschaftVMAX VX2 Pro LT
Akku wechselbarJa
Akkukapazität (Ah)10,4 Ah
Akkuspannung48 V
BereifungLuftreifen
Gewicht19,6 kg
Ladezeit5 h
Lenker verstellbarJa
Max. Belastung130 kg
Max. Geschwindigkeit22 km/h
Maße (H x B x L)122,7 × 54,0 × 113,0 cm
Nennleistung500 W
Reichweite35 km
Reifendurchmesser10 Zoll
Steigleistung28 %
Spitzenleistung1.200 Watt
Maximale Belastung130 kg
Ladezeit320 min
Listenpreis899,00 €

ePowerFun ePF-PULSE

Neu in diesem Vergleich ist der ePF-PULSE, der die neue Sperrspitze im Hause ePowerFun bildet. Das neue Topmodell kommt mit einer Vollfederung, einem starken Motor und einer gigantischen Reichweite. Einerseits bin ich ein großer Fan deren E-Scooter, denn die Verarbeitung ist wirklich hervorragend.

Der ePF-PULSE wird ab Mai 2024 ausgeliefert. Spannend dürfte insbesondere die höchste Konfiguration sein, da diese im Optimalfall bis zu 100 km zurücklegen kann und über die neuste Akkutechnologie verfügt.

EigenschaftePowerFun ePF-PULSE
Akku wechselbarJa
Akkukapazität (Ah)20 Ah
Akkuspannung48 V
BereifungLuftreifen
Gewicht25,2 kg
Ladezeit6,5 h
Lenker verstellbarJa
Max. Belastung140 kg
Max. Geschwindigkeit22 km/h
Maße (H x B x L)128,8 x 64,5 x 130,0 cm
Nennleistung500 W
Reichweite104 km
Reifendurchmesser10 Zoll
Steigleistung28 %
Listenpreis999,00 €

STREETBOOSTER Pollux

Der Streetbooster Pollux ist hier das neue Topmodell. Das Eigengewicht von 36 kg ist eine Ansage und definitiv nichts, wenn du Treppen mit deinem E-Scooter zurücklegen musst. Durch die integrierten Blinker, den entnehmbaren Akku, die Federung, großen Reifen und den starken Motor gehört der Pollux aus meiner Sicht zu den spannendsten E-Scootern 2024. Zudem verfolgt Streetbooster einen etwas anderen Ansatz und setzt nicht auf große Akkus für lange Strecken. Zusätzlich kannst du mit dem Pollux bis zu 144 kg befördern. Es kommt vollgefedert und mit einem starken Motor.

EigenschaftSTREETBOOSTER Pollux
Akku wechselbarJa
Akkukapazität (Ah)11,5 Ah
Akkuspannung48 V
BereifungLuftreifen
Gewicht36 kg
Ladezeit5 h
Lenker verstellbarJa
Max. Belastung144 kg
GeschwindigkeitN/A
Maße (H x B x L)N/A
NennleistungN/A
ReichweiteN/A
ReifendurchmesserN/A
SteigleistungN/A
ListenpreisN/A

Trittbrett Fritz

Mit dem Trittbrett Fritz kannst du bis zu 140 kg befördern. Damit gehört dieser E-Scooter ebenfalls zum recht eingeschränkten Kreis der E-Scooter mit einer Belastung von bis zu 150 kg. In unserem Test überzeugte der Fritz mit einem starken Motor und der hervorragenden Federung. Aus technischer Sicht ist der Fritz etwas abgeschlagen im direkten Vergleich zum ePF-PULSE oder dem VMAX VX4. Beide E-Scooter haben eine höhere Leistung. Dafür setzt Trittbrett stets auf hochwertige Komponenten. Der Trittbrett Fritz ist ein top Offroad-E-Scooter.

EigenschaftTrittbrett Fritz
Akku wechselbarJa
Akkukapazität (Ah)18 Ah
Akkuspannung48 V
BereifungSchlauchlose Luftreifen
Gewicht27,4 kg
Ladezeit6 h
Lenker verstellbarJa
Max. Belastung150 kg
Max. Geschwindigkeit22 km/h
Maße (H x B x L)125 x 70 x 130 cm
Nennleistung500 W
Reichweite80 km
Reifendurchmesser10 Zoll
Steigleistung35 %
Listenpreis1.199,00 €

Häufige Fragen rund um E-Scootern bis 150 kg

Einen E-Scooter sollten Sie grundsätzlich niemals bis an dessen Belastungsgrenze belasten. Durch Sprünge, Schlaglöcher etc. Wir empfehlen eine dauerhafte Auslastung von rund 80 %. Wiegst du etwa 100 kg, solltest du einen E-Scooter mit einer Tragkraft von bis zu 125 kg wählen. Die beliebten Modelle VMAX VX2 oder VMAX VX4 kannst du bis 150 kg beladen. Die Modelle mit der höchsten Zuladung kommen von VMAX. Durch die starken Motoren haben die E-Scooter stets ausreichend Leistungsreserven im Alltag.

In unserem Vergleich bietet der VMAX VX4 das beste Gesamtpaket aus Leistung und Komfort.

Tretroller für Erwachsene: Mehr als nur ein Kinderspielzeug

Tretroller, Cityroller oder Scooter: Alles das Gleiche. Die kleinen Fahrzeuge bestehen im Wesentlichen aus einer Trittfläche, zwei Rädern und dem Lenker. Sie stellen sich mit einem Fuß auf den Roller, stoßen sich mit dem anderen ab und bringen das Gefährt so ins Rollen. Aber der Tretroller ändert auch die Richtung, wenn Sie den Lenker auf die entsprechende Seite drehen. Der Lenker sitzt genau über dem vorderen Rad des Rollers, die Bauteile sind miteinander verbunden.

Der Tretroller für Erwachsene funktioniert genauso wie der Tretroller für Kinder. Allerdings ist das Modell für Erwachsene in etwas anderen Dimensionen angelegt. Der Tretroller für Erwachsene kann (im Test besonders praktisch) zusammengeklappt werden und lässt sich so leicht in einer Tasche oder im Auto verstauen. Ein Tragegurt erlaubt es, den Tretroller für Erwachsene einfach über die Schulter zu hängen.

Der Tretroller für Erwachsene wird im Stehen gefahren: Ein Fuß steht auf dem Trittbrett, der andere Fuß schiebt an. Am Lenker halten sich Erwachsene beim Fahren fest und koordinieren darüber auch die Richtung. Welcher Fuß anschiebt und welcher Fuß auf dem Trittbrett steht, ist individuell verschieden und wird im Test in der Praxis erprobt.

Verschiedene Ausführungen für unterschiedliche Bedürfnisse

Tretroller für Erwachsene gibt es in ganz unterschiedlichen Ausführungen. Der Elektroroller beispielsweise ist im Mai 2019 in deutschen Städten nur über eine Sondergenehmigung zugelassen. Die Gefährte bringen Geschwindigkeiten bis maximal 20 km/h auf und ist damit recht flott unterwegs. Für kurze Wege zwischen Parkplatz und Arbeit oder die berühmte letzte Meile zwischen den Haltestelen der öffentlichen Verkehrsmittel und dem Büro. der Uni oder der schule sind die Elektrokleingefährte im Vergleich mit andere Fahrzeugen ausnahmslos gut geeignet.

Der klassische Roller für Erwachsene hat allerdings keinen Motor. Er wird grundsätzlich mit dem Fuß angeschoben. Sind die Rollen größer, kommt dieses Gefährt im Test auch mit unebenen Straßen und Pflaster klar. Sie fahren im Vergleich besser auf ebenmäßig asphaltierten Straßen.

Eine Unterart der klassischen Tretroller für Erwachsene sind Stuntroller. Diese Geräte sind so gebaut, dass sie sich für Tricks, Manöver und Stunts besonders gut eignen. Die Achse ist flexibel, dadurch wird der Roller für Erwachsene im Test noch beweglicher.

Bekannte Hersteller im Überblick

Tretroller für Erwachsene sind im Vergleich zu vor wenigen Jahren kein Nischenprodukt mehr. Inzwischen stellen zahlreiche Hersteller die kleinen Geräte her. Allerdings sind nicht alle Marken empfehlenswert, was Sicherheit, Zuverlässigkeit und Fahrspaß angeht.

Das Unternehmen Micro wurde schon 2000 gegründet. Hudora Hansen stellt seit mehr als 100 Jahren Sportgeräte her. Die ersten Schlittschuhe produzierte das Unternehmen 1919. Der deutsche Hersteller hat auch Tretroller im Programm, für Kinder wie für Erwachsene. K2 ist ebenfalls sehr bekannt. Gegründet 1961 und zuerst mit Ski befasst, stellt das Unternehmen heute INliner, Scooter und mehr her. So auch bei Kettler Das deutsche Unternehmen ist seit mehr als 60 Jahren für Fitnessgeräte und Fahrräder sowie zahlreiche Artikel für Kinder bekannt. Simba ist eigentlich ein Hersteller für Spielzeug. Die Cityroller von Samba sind für Kinder gedacht, auch wenn sie bisweilen etwas groß ausfallen und von nicht allzu kräftig gebauten Erwachsenen gut genutzt werden können. Kostka kommt aus Tschechien und ist schon 2002 in den Markt für Tretroller eingestiegen. Aus Spanien dagegen kommt Gravity Scooters. Die Modelle dieses Herstellers sind extrem belastbar, die Spanier arbeiten mit elastischen Materialen. Die breiten Trittbretter sind für Gebirgsabfahrten geeignet: Es handelt sich hierbei um Roller für Downhill Rennen und Dogscooting. Besonders auffällig: Die sportlichen Geräte haben nicht die kleinen Hartgummirollen der deutschen Cityroller, sondern verbauen aufgrund der Nutzung im Downhillbereich eher große Pneus.

Worauf Sie beim Kauf achten sollten

Den Test der einzelnen Fahrzeuge überlässt man besser den Profis. Auch die Experten haben nicht selbst getestet, sondern berufen sich auf Tests in Outdoor-Magazinen, aus den Bereichen Lifestyle und Fun. Testpersonen befassen sich teilweise recht intensiv mit den Geräten, die im Test bisweilen auch dem Vergleich mit anderen Fahrzeugen standhalten müssen. Ist der Test als Fließtext angelegt, ist er meist etwas schwieriger zu lesen. Einfacher und übersichtlicher ist der Vergleich, wenn er in Form einer Vergleichstabelle daherkommt.

Leichte Geräte sind aus Aluminium. Da der Tretroller nicht nur in der Garage steht, sondern eben auch mal am Gurt über der Schulter getragen wird, ist das Gewicht ausschlaggebend. Aluminium ist leicht und haltbar, aber nicht immer günstig. Das Gerät sollte daher eine Belastbbarkeit bis wenigstens 100 kg aufweisen und entsprechend robust verarbeitet sein. Eine gute Verarbeitung kann man im Vergleich von Händlerangaben nicht ablesen - dafür müssen Sie sich dann doch mit dem ein oder anderen ausführlichen Test befassen. Und natürlich ist auch wichtig, wie der Roller verpackt ist: Die Verpackung ist im Test ausschlaggebend, ob der Roller sicher und schnell geliefert wird.

Und der letzte, wohl wichtigste Punkt ist die Bedienung: Lässt sich der Roller gut handhaben? Auch qualitativ hochwertige Verarbeitung, ein guter Ruf und die vermeintlich sichere Bestellung über einen Fachhändler können zu Fehlkäufen führen. Denn wer sich einen Tretroller kauft und dann feststellt, dass das Gerät im Praxistest nicht hält, was der Hersteller verspricht, ist enttäuscht - und macht der Enttäuschung in der Kundenrezension Luft. Immer wieder konnten die Experten lesen, dass der Tretroller für Erwachsene schnell klappert und rappelt, was sehr nervtötend ist. Manchen Menschen fällt auf, dass das Aluminiumtrittbrett sich knapp unterhalb der maximalen Belastbarkeit schon komplett verbiegt. Auch bei normaler Belastung können einzelne Streben, Bolzen, Stifte oder andere wichtige Bauteile brechen. Das das bei der Fahrt passiert, kann es gefährlich werden. Die Kugellager sind offenbar auch recht empfindlich.

Die meisten dieser Bemängelungen sind auf eine schlechte Verarbeitung und minderwertiges Material zurückzuführen. Vor dem Kauf lässt sich das kaum feststellen, die Herstellerangaben reichen nicht aus, um diese Mängel zu erkennen.

Wo Sie Tretroller kaufen können

Internet vs. Tretroller für Erwachsene machen eine Menge Spaß. Sie sind relativ häufig im Spielwarenhandel zu finden, beim Fahrradhändler und bisweilen in den Sportabteilungen der großen Kaufhäuser. Allerdings ist die Auswahl im lokalen Fachhandel doch eher klein - im Internet ist sie größer.

Zusätzliche Informationen und Tests

Informationen: Welchen Eindruck haben Kunden und Kundinnen nach dem Praxistest? Welche Testkriterien legen sie in der Praxis an? Stiftung Warentest hat zuletzt im Jahr 2001 einen Tretroller Test durchgeführt, der auch die Fahrzeuge für Erwachseneberücksichtigt. Die anderen Tretroller für Erwachsene hatten drei oder vier Räder. Stiftung Warentest gab die Preise damals noch in D-Mark an. Die Testergebnisse sind online abrufbar, sie stehen im Format .pdf zum kostenlosen Download zur Verfügung. Von den vier relevanten Geräten wurden drei mit der Note Gut bewertet, einer mit der Note befriedigend. Die Sicherheit ist bei allen vier Rollern nur befriedigend, insbesondere die Verletzungsgefahr bewertet Stiftung Warentest als hoch. Die Bremsen funktionierten bei allen Geräten gut. Bei den getesteten Geräten lag das Gewicht zwischen 2,8 kg und 3,1 kg.

Schaut man sich die heute auf dem Markt verfügbaren Tretroller für Erwachsene an, sind das im Vergleichwahre Fliegengewichte: Bis zu 10 kg sollen die Roller heute wiegen, obwohl sie klappbar sind. Ja, im Test gibt es nicht nur Cityroller. Die oben vorgestellten Marken bieten allesamt eine ganz ordentliche Qualität und werden im Test hin und wieder besonders hervorgehoben. Die Tretroller für Erwachsene mit Elektroantrieb sind in Deutschland derzeit nur als einzelne Modelle mit Sondergenehmigung zugelassen. Im Test hat es sich bewährt, den Roller vor Nässe zu schützen. Grober Schmutz sollte mit einer weichen Bürste und handwarmem Wasser entfernt werden.

Rechtliche Aspekte und Sicherheit

Nein. Tretroller für Erwachsene sind keine Fahrzeuge, sondern werden laut dem Paragrafen 24 der StVO explizit als Fortbewegungsmittel eingestuft. Viele Tretroller, wie z. B. von HUDORA, sind bis 120 kg belastbar. Es gibt darüber hinaus auch Modelle, die bis 150 kg belastbar sind, z. B. Der Tretroller Test der Stiftung Warentest liegt schon lange zurück und ist aus dem Jahr 2001. Da der Testsieger aber immer noch erhältlich ist, wollen wir Ihnen das Ergebnis nennen: Es ist der Tretroller HUDORA Big Wheel.

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