Fahrradtrikots spielen im Radsport eine große Rolle. Dieser umfassende Test soll Ihnen helfen, das ideale Trikot für Ihre Bedürfnisse zu finden.
Design und Individualisierung
Grundsätzlich ist das Design eines Fahrradtrikots Geschmackssache. Dabei ist für jeden Geschmack bei hunderten von Herstellern heutzutage das Richtige dabei. Eine Option, die sich dank des Internets in den letzten Jahren ergeben hat, ist das individuelle Design Ihres Fahrradtrikots.
Die einfachste und wahrscheinlich auch schnellste Option ist die der Online-Konfiguration. Mit nur wenigen Klicks wählen Sie hier als Kunde aus vielen verschiedenen Designs das passende aus und können es durch Änderung der Farbe oder Hinzufügen/ Entfernen von Logos und Schritzügen Ihren individuellen Vorstellungen anpassen. Ihr entwickeltes Design wird dann, je nach Funktionsweise der Software des Konfigurators, entweder gespeichert oder direkt an den Hersteller übermittelt.
Denjenigen, denen dieses Verfahren noch zu wenig individuell ist, seien die Blanko-Vorlagen vieler verschiedener Hersteller ans Herz gelegt. Dabei können Sie sich auf einer komplett weißen Vorlage austoben und Ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Ihr Vorteil dabei: So lassen sich ausgefallene, persönliche Wünsche am besten umsetzen.
Tipp: Setzen Sie lieber auf klare Linien und ein schlichteres Design.
Material und Funktionalität
Grundsätzlich sollten Fahrradtrikots aus atmungsaktivem Material bestehen, damit Sie beim Biken aufgrund der körperlichen Belastung nicht überhitzen. Viele Trikots bestehen heutzutage aus einem elastischen Material, welches sich an die Bewegungen des Radfahrers anpasst und eng am Körper anliegt. Für viele Radfahrer der absolute Hit, für andere ein Grauen.
Des weiteren sollte der Reißverschluss an Ihrem Fahrradtrikot einerseits gut zu greifen sein und sich andererseits auch weit öffnen lassen. Wer bei einer Radtour gerne kleinere Gegenstände wie Energieriegel, Schlüssel oder ähnliches bei sich trägt, sollte auch darauf achten, dass die Taschen auf der Rückseite des Fahrradtrikots genug Stauraum bieten.
Passform: Das A und O
Der wichtigste Faktor, den Sie beim Kauf Ihres Trikots allerdings beachten müssen, ist die Passform. Denn herausragendes Material und beste Ausstattung helfen Ihnen gar nichts, wenn Ihr Radtrikot ständig verrutscht, Ihre Ärmel im Wind flattern oder der Kragen die Kälte nicht aufhalten kann. Wir empfehlen Ihnen daher, falls Sie nicht online kaufen, immer mehrere Modelle und auch Größen anzuprobieren.
Achtung: Beurteilen Sie die Passform nicht nur im Stehen, sondern auch in „Fahrposition“/ Radhaltung!
Wintertrikots: Schutz vor Kälte
Achten Sie grundsätzlich darauf, dass das Langarmtrikot eng an Ihrem Körper anliegt und somit die Schicht zwischen Trikot und Unterhemd möglichst klein ist. Gerade kälteempfindliche Menschen sollten nicht auf ein Funktionsunterhemd verzichten.
Des weiteren sollte das Fahrradtrikot im Winter eine lang gehaltene Rückenpartie besitzen, um Sie optimal vor möglichem Spritzwasser zu schützen. Die Platzierung der Taschen auf Ihrem langärmeligen Radtrikot ist dagegen, aufgrund des dickeren Materials, deutlich komplizierter.
Tipp: Ein Radtrikot muss im Winter nicht nur den Körper abkühlen, der auch beim Radfahren im Winter schwitzt, sondern muss Sie obendrein auch wärmen und eine Isolation gegen die Kälte bilden. Oftmals werden hierfür ein Frottee oder ein Fleece an der Innenseite des Radtrikots angebracht, aber auch Hohlfasern erfüllen Ihren Zweck.
Sommertrikots: Kühlung und UV-Schutz
An den heißesten Tagen des Jahres kann das Jersey gar nicht luftig genug sein. Doch welches ultraleichte Sommertrikot lässt wirklich viel Luft an den Oberkörper? Um das herauszufinden, hat ROADBIKE bei 16 Herstellern nach ihren leichtesten Rennradtrikots mit maximaler Belüftung bei minimalem Gewicht für heiße Tage gefragt.
Schon für relativ wenig Geld gibt es extrem luftige Trikots. Obwohl die Trikots teilweise aus extrem dünnen, oft durchscheinenden Stoffen genäht sind, gibt nicht jeder Hersteller den UV-Schutz an. Wer im Hochsommer stundenlang im Sattel sitzt, dabei Rücken und Schultern intensiver Sonnenstrahlung aussetzt, sollte wissen, ob er sich unter seinem Jersey zusätzlich mit Sonnencreme schützen muss.
Im Testfeld bieten die Modelle von Dos Caballos und Q36.5 mit einem UPF ("Ultraviolet Protection Factor") von 40 bzw. 50 den besten UV-Schutz. Vor allem Trikots, die an der Front- wie auch an der Rückenpartie auf sehr luftiges Mesh-Material setzen, überzeugten.
Empfehlungen für Sommertrikots:
- Castelli Climbers Jersey FZ: Exzellente Belüftung und viel Fahrtwind.
- Katusha Nano Jersey SS: Hauchdünn und leicht.
- Santini SMS Tono 2.0 Jersey: Bietet exzellente Belüftung.
Allwettertrikots: Flexibilität für wechselhaftes Wetter
Seit einiger Zeit rücken Allwettertrikots als vielseitige Alleskönner in den Blick. Sie sind geschnitten wie Rennrad-Trikots (nicht wie die Jacken), außen wasserabweisend imprägniert, und sie verzichten auf eine Membran, was sie dampfdurchlässiger macht als mehrlagige Produkte.
Radprofis haben die Vorzüge der Allwetter-Rennrad-Trikots für ihre Ansprüche schnell erkannt. Weil die Trikots so flexibel sind, ist die Bewegungsfreiheit kaum eingeschränkt, der Wetterschutz reicht in den meisten Situationen aus, und sie müssen nicht wie klassische Regenjacken nach einem Guss sofort wieder ausgezogen werden, da das Material relativ schnell trocknet und man darunter nicht sofort schwitzt.
Chemische Imprägnierung: Damit der Trikotstoff wasserabweisend wird, möglichst lange trocken und dampfdurchlässig bleibt, muss er mit Imprägniermittel chemisch ausgerüstet werden. Dabei kommen unterschiedliche Verfahren und Produkte zum Einsatz, die sich in zwei Klassen einteilen lassen: polyfluorierte Chemikalien (PFC) und PFC-freie Mittel, wie beispielsweise Elastomere.
Bioracer zum Beispiel verwendet statt einer chemischen Imprägnierung ein Textilmaterial, das aufgrund seiner physikalischen Eigenschaften Wassertropfen abperlen lassen soll. Das Verfahren der belgischen Marke ist zwar nachhaltiger, da es nicht aufgefrischt werden muss, es funktioniert jedoch nicht so gut wie beispielsweise die PFC-freie Imprägnierung der POC-Trikots, von denen fast jeder Wassertropfen wegkullert, sobald er mit dem Material in Berührung kommt.
Allwetter-Rennrad-Trikots im Test - Übersicht:
- Alé K-Idro Jersey: Komplett ausgestattet mit integriertem Spritzschutz.
- Bioracer Tempest Light Jacket: Komfortabel, aber weniger wasserabweisend.
- Castelli Tutto Nano RoS Jersey: Sehr guter Wetterschutz und angenehmer Stoff.
- Isadore Echelon LS Jersey: Eng geschnitten, PFC-freie Imprägnierung.
- Maap Evade Thermal LS Jersey: Testsieger mit tadelloser Funktion und Ausstattung.
- Poc Radiant Jersey: Fällt groß aus, PFC-freie Imprägnierung.
- Q36,5 Jersey Long Sleeve WoolF: Dicht gewebtes Material, viel Reflexmaterial.
Preis und Qualität
Was kostet Qualität? Das ist eine Grundsatzfrage, die sich wohl jeder stellt - gerade jetzt, nach Jahren teils sehr hoher Preissprünge. Zudem wird anhand des Testfelds deutlich, dass auch die bekannten, etablierten Hersteller wie etwa Gorewear, Bioracer, Gobik oder Straede ganz bewusst das niedrigere Preissegment bedienen.
Die Qual der Wahl: Marken und Modelle im Vergleich
Im großen Test wurden 66 Rad-Trikots und Hosen für Männer und Frauen getestet. Hier eine Zusammenfassung verschiedener Marken und Modelle:
Marken und Modelle im Überblick:
- Cube Blackline: Eng anliegend, gute Passform für die Rennradhaltung.
- Alé Pragma: Leicht und luftig, ideal für schlanke Frauen.
- Sportful Peter Sagan & Checkmate: Kleiner Schnitt, gutes Sitzgefühl.
- Agu Jackalberry & Solid: Komfortabel geschnitten, angenehmes Material.
- Santini Colore: Transparentes Material, kurzer Schnitt.
- Castelli Climbers & Entrata: Leicht und luftig, ideal für den Hochsommer.
- Rose Performance & Core: Günstig, hoher Tragekomfort.
- Maloja Chivay & Rigi: Blickdicht, angenehmes Hautgefühl.
- Trek Circuit: Schwerer, wärmer, komfortabler Schnitt.
- Gorewear Torrent Breathe: Atmungsaktiv, gut an die Rennradhaltung angepasst.
Weitere wichtige Faktoren
- Reißverschluss: Zahlreiche Trikots verfügen über einen Front-Reißverschluss. Vom kurzen Reißverschluss bis zum durchgehenden Front-Reißverschluss - der Zipper ermöglicht dir nicht nur ein leichteres An- und Ausziehen, sondern auch eine leichte Belüftung während der Fahrt.
- Taschen: Damit du auf deiner Tour problemlos einen Riegel, Gels, den Hausschlüssel oder deinen MP3-Player mitnehmen kannst, verfügen die meisten Jerseys über drei Rückentaschen. So bietet dir das Trikot ausreichend Stauraum für deine wichtigsten Mitbringsel. Je nach Modell steht dir auch eine kleine Reißverschluss-Tasche zur Verfügung, die für einen besonders sicheren Aufbewahrungsort deines Schlüssels o.ä. sorgt.
Vergleichstabelle von Rennrad-Trikots
Derzeit enthält unsere Vergleichstabelle 7 unterschiedliche Marken. Attraktive Marken Im Übrigen ist die Marke, die in der Tabelle mit den meisten Artikeln zugegen ist sponeed - sie kommt insgesamt 2 mal vor. Die Artikel sind: Fahrradtrikot und Radtrikots Kurzarm Produktdaten von grundlegender Bedeutung sammeln und auswerten Bei genauerer Betrachtung lassen sich unter diesen Marken natürlich Gemeinsamkeiten und teils erhebliche Unterschiede erkennen.
Die von uns ermittelten Kosten dieses Manufakts betragen lediglich 21,88€ Euro. Nicht ganz so günstig, aber dafür hochqualitativ und sehr populär ist die Marke sponeed. die Rennrad-Trikots von sponeed sind dieses Jahr durchschnittlich um 53,95€ zu erhalten.
Bewertung der Marken
- ROTTO: Momentan schwer im Trend und überaus beliebt.
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