UFO Motocross Bekleidung Test: Ein umfassender Leitfaden

Die Wahl der richtigen Motocross-Bekleidung ist entscheidend für Sicherheit und Komfort beim Fahren. In diesem Artikel werden verschiedene Aspekte von UFO Motocross-Bekleidung untersucht, einschliesslich Protektorenjacken, Brustpanzer und Protektorenhemden, um Ihnen bei der Auswahl der besten Option für Ihre Bedürfnisse zu helfen.

Protektorenjacken im Test

Ortema bietet mit der „Ortho-Max Enduro“ eine sehr leichte Protektorenjacke an. Die Protektorenjacke ist extrem leicht und besteht aus strapazierfähigem sowie besonders atmungsaktivem Trägermaterial. Herzstück ist der Rückenprotektor aus einem neuartigem Memoryschaum, der für perfekte Schlagdämpfungswerte sorgt. Ein spezieller Durchschlagschutz schützt die Wirbelsäule zusätzlich vor spitzen und scharfen Gegenständen. Schulter-, Brust- und Rückenprotektor sind herausnehmbar.

Weitere, maximal luftdurchlässige und herausnehmbare Pads im Brust- und Schulterbereich sowie ein fest integrierter Rippenschutz sorgen für einen Rundumschutz des Oberkörpers. Der höhenverstellbare, integrierte Nierengurt lässt sich über einen Klettverschluss individuell anpassen und körpernah fixieren.

Erfahrungsberichte zur Ortema Ortho-Max Enduro Protektorenjacke

Stefan Kritz (Endurofahrer) meint: "Die Protektorenjacke ist im Vergleich zu meiner (ufo scorpion) sehr leicht, somit merkt man sie beim Fahren so gut wie nicht. Sie lässt sich auch schnell und gut an und aus ziehen. Vom Material her auch super und angenehm zu tragen. Beim Fahren ist nichts verrutscht und es hat auch nichts gerieben."

Marko Barthel ergänzt: "Ich habe die Protektorenjacke zusammen mit den GP 3 Ellenbogen-Protektoren ebenfalls von Ortema getestet und kann mich der Meinung von Stefan nur anschließen. Aufgrund der kompakten Bauweise und den kurzen Ärmeln lässt sich die Jacke einfach und schnell anziehen. Der separate Nierengurt harmoniert gut mit dem Rückenschutz und fixiert ihn somit auch. Das Material ist luftdurchlässig und kann auch bei höheren Außentemperaturen getragen werden. In Sachen Schutz ist man mit der sehr leichten Jacke gut bedient. Sie bieten einen großen Brustschutz der auch die seitlichen Rippen schützt und der ebenfalls große Rückenschutz schützt gut die Wirbelsäule."

Brustpanzer vs. Protektorenhemd

Was schützt meinen Körper bei einem Sturz besser, ein Brustpanzer oder ein Protektorenhemd? Hier eine Gegenüberstellung:

  • Brustpanzer: Schützt über den ganzen Brustbereich, schränkt aber die Beweglichkeit ein.
  • Protektorenhemd: Bietet Flexibilität, aber der Reißverschluss in der Mitte kann einen Schwachpunkt darstellen.

Einige Fahrer bevorzugen Brustpanzer für zusätzlichen Schutz, besonders beim Endurofahren, wo Steine hochgeschleudert werden können. Andere bevorzugen Protektorenhemden wegen ihres Komforts und der besseren Fixierung des Ellenbogenschutzes.

UFO Scorpion Protektorenhemd

Das UFO Scorpion Hemd wird von einigen Fahrern als eine gute Option angesehen. Es bietet ein Netzhemd für bessere Belüftung und einen integrierten Schlüsselbeinschutz. Ein Hauptargument für dieses Hemd ist der Rückenprotektor.

Einige Benutzer haben jedoch Bedenken hinsichtlich des unteren Rückenbereichs bei Panzern in Einheitsgrösse geäussert, insbesondere für größere Fahrer.

Handschuhe für Cross- und Endurofahrer

Perfektes Griffgefühl ist beim Cross- und Endurofahren besonders wichtig. Neun Handschuhpärchen der Kategorie bis 50 Euro wurden getestet.

Enduristen brauchen für ihr Hobby außer einem stollenbereiften Motorrad nicht nur Helm, stabile Stiefel und strapazierfähige Klamotten, sondern auch geeignete Handschuhe. Bei schweißtreibenden Ausflügen ins Gelände stehen Atmungsaktivität und Griffgefühl an erster Stelle, um Gasgriff sowie Brems- und Kupplungshebel exakt dosieren zu können. Außerdem dürfen die leichten Fingerlinge in der Handinnenfläche keine Falten werfen, die nach kurzer Zeit zu unangenehmen Druckstellen und Blasen führen.

Die Schutzfunktion geländetauglicher Handschuhe geht gegen Null. Dünne Kunststoffprotektoren sind meist schon das höchste der Gefühle - bollige Schützer stören nun mal beim Endurofahren mehr als sie nutzen. Deshalb taugen sie nicht für die Straße, schützen weder vor Kälte noch Regen und reißen bei Asphaltkontakt sofort auf.

Völlig untauglich ist keines der Testpärchen, wenngleich es bezüglich der Passform deutliche Unterschiede gibt. Deshalb empfiehlt sich vor dem Kauf auf jeden Fall eine Anprobe, um zu prüfen, ob die Finger lang genug ausfallen, der Daumen an der richtigen Stelle sitzt und sich an der Innenfläche beim Greifen keine Falten bilden.

Als unangenehm erwiesen sich die Kunststoffprotektoren von Ixs, die beim Greifen sehr stark auf die Knöchel drücken, oder die einschneidenden Fingernähte bei Ufo. Ebenfalls etwas verschnitten wirkt das Yoko-Modell mit seinen wulstigen Nähten.

Weitere Ausrüstungsüberlegungen

Bei der Auswahl der richtigen Ausrüstung sollten Sie auch Folgendes berücksichtigen:

  • Enduro-Jacken: Achten Sie auf leichte, luftige Jacken mit guten Protektoren und optionaler Regenhaut.
  • Hosen: Suchen Sie nach Hosen mit guter Passform, die nicht zu kurz oder zu weit sind. Downhill-Hosen können eine Option für längere Beine sein.
  • Unterwäsche: Merino-Unterwäsche wird oft empfohlen, aber es ist wichtig, etwas zu finden, das für Sie bequem ist.
  • Stiefel: Für ambitioniertes Offroad-Fahren sind entsprechende MX-Stiefel unerlässlich.

Tabelle: Vor- und Nachteile von Brustpanzern und Protektorenhemden

Merkmal Brustpanzer Protektorenhemd
Schutz Besserer Schutz des gesamten Brustbereichs Flexibler, aber potenzieller Schwachpunkt durch Reißverschluss
Beweglichkeit Eingeschränkter Höher
Belüftung Kann eingeschränkt sein Oft besser durch Netzmaterial
Fixierung Ellenbogenschutz Weniger gut, separate Schützer können verrutschen Besser fixiert durch Netz

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