Die Geschichte des Uhlenköper-Rings im Motocross

Die Serie begann im Jahr 2003, als Jörg Behncke sie ins Leben rief. Am Anfang stand viel Promotion und Streckenfindung an. Hier im Norden fand die Serie gleich viel Zuspruch. Jörg baute die Serie stetig auf, und es waren teilweise über 500 Fahrer eingetragen.

Neuerungen und Leitung

2016 übernahm Christian Kröger den Job. Seit diesem Jahr leiten Christian Kröger und sein Freund Norbert Voss die Serie gemeinsam. Bereits ab 2004 kam Jörg als Veranstalter hinzu und sammelte viel Erfahrung in der Durchführung einer Veranstaltung.

Konzept der Serie

Es wird eine Einsteiger-Serie bleiben. Wir wollen den Einsteiger ins Renngesehen einführen und dadurch den Ehrgeiz fördern, mehr zu erreichen. Die Strecken sind immer so aufgebaut, dass sie für jeden fahrbar sind. Schwierige Hindernisse können umfahren werden, aber auch zum Üben genutzt werden.

Der Rennmodus ist ein 2-Stunden-Rennen, wo nach den 2 Stunden der schnellste Fahrer abgewunken wird. Gestartet wird mit Motor aus und hinter dem Motorrad stehend. Gestartet wird je Klasse. Ein Führerschein wird nicht benötigt, da wir auf Privatgelände fahren. Die Motorräder müssen keine Zulassung haben, dafür aber technisch in Ordnung.

Preise und Klassen

Meistens gibt es Pokale und teilweise Sachpreise pro Veranstaltung. Besonders hervorzuheben ist die Klasse 7, die luftgekühlte Klasse. Einzige Voraussetzung ist, dass keine Wasserkühlung vorhanden ist. Damit wollen wir die guten alten XT, DR, XL, XR, usw. aus den Garagen locken, damit sie nochmal artgerecht behandelt werden.

Veranstaltungstermine

Hier eine Übersicht der Veranstaltungstermine:

  • 26.03. Steinitz
  • 09.04. Plate Schwerin
  • 21.05. Sögard Dänemark
  • 18.06. Hoope Park
  • 03.09. Lägerdorf
  • 24.09. Plate Schwerin
  • 15.10. BVZ

Sponsoren

Zu den Sponsoren gehören Reifen Helm, GTÜ, Vollgas Offroad, Schmüser und P.O.W.

Nachwuchsförderung im Motocross

Wenn man Lian Voges auf der Strecke sieht, glaubt man kaum, dass er gerade erst sechs Jahre alt geworden ist. Der junge Nachwuchsfahrer aus der niedersächsischen Gemeinde Lamspringe hat die Leidenschaft für Motocross und Enduro von seinem Vater Jan Voges geerbt.

„Man will natürlich das Beste für sein Kind, aber manchmal fragt man sich: Treibt mich mein eigener Ehrgeiz oder ist es wirklich das, was mein Kind will?“, reflektiert er. „Klar freuen sich Kinder, wenn sie einen Pokal gewinnen, und sind stolz, aber bei ihnen steht der Erfolg nicht im Vordergrund. Sie wollen einfach fahren, Spaß haben und besser werden. Erfolg kommt von selbst, wenn die Leidenschaft da ist.“

Motocross ist für ihn mehr als nur ein Sport - es ist eine Schule fürs Leben. Kinder lernen früh, dass sie sich anstrengen müssen, um ihre Ziele zu erreichen. Sie erleben Höhen und Tiefen, Siege und Rückschläge. Diese Erfahrungen formen nicht nur ihren Charakter, sondern stärken auch den Leistungsgedanken - eine Eigenschaft, die in der heutigen Gesellschaft oft verloren geht.

Lian Voges im Fokus

Besonders am Start zeigt Lian, was in ihm steckt. Sobald das Gatter fällt, gibt er alles und mischt vorne mit. Natürlich macht sich sein junges Alter über die Renndistanz noch bemerkbar - ältere Fahrer haben einfach mehr Kraft. Doch Angst? Die kennt Lian nicht. Er fährt mit klarem Kopf und Übersicht - kann er eine Situation nicht einschätzen, steckt er zurück. Die Enttäuschung ist zwar groß, wenn es nicht aufs Podium reicht, aber für ihn und seine Familie stehen der Spaß am Fahren und die gemeinsamen Wochenenden im Vordergrund.

Ein besonderes Rennen bleibt unvergessen: In der PW-Klasse führte Lian das Feld an, als plötzlich sein Motor streikte. Doch Aufgeben? Keine Option! Sein Vater Jan schob ihn durch den Sand bis ins Ziel, damit er noch gewertet wurde. Trotz eines dritten Platzes war die Heimfahrt von Enttäuschung und Tränen geprägt, doch genau solche Erlebnisse stärken den Charakter eines Racers.

Training mit den Besten

Die Verbindung zur Motocross-Szene reicht für Lians Familie weit zurück. Vater Jan hat eine lange Geschichte mit Kiedrowski Motorsports.

„Sven verkaufte mir 1999 eine CR 125 und bot damals auch Fahrerlehrgänge an, wodurch ich von Anfang an Teil seiner beeindruckenden Erfolgsstory wurde. Ich bin ein Kunde der ersten Stunde und habe noch nie ein Motorrad bei einem anderen Händler gekauft!”

Als Kiedrowski Racing 2015 ein neues Hauptquartier baute, war Jan mit seinem Unternehmen aktiv am Bau des Anbaus für die Motorradausstellung beteiligt. Ein paar Jahre später war es erneut Jan, der mit seinem Unternehmen am Bau von Svens Haus in Eicklingen beteiligt war - ein Gebäude, das später zum neuen Standort von Kiedrowski Motorsports wurde. „Wir haben quasi parallel unsere Unternehmen aufgebaut - jeder in seinem Bereich. Sven war für mich stets eine Art Vorbild - sowohl als Sportler als auch als Unternehmer. Sein Engagement und seine Leidenschaft inspirierten mich, meinen eigenen Weg mit ähnlicher Entschlossenheit zu verfolgen.“

Heute profitiert auch Lian von dieser besonderen Verbindung. Damit Lians Talent weiter wächst, trainiert er unter besten Bedingungen. Niemand geringerer als Nico Koch (#260), einer der Top-Fahrer Deutschlands, gibt ihm wertvolle Tipps.

Auch Mama Maria spielt eine entscheidende Rolle. Sie sorgt dafür, dass es an Renn- und Trainingswochenenden an nichts fehlt - sei es die perfekte Vorbereitung, Verpflegung oder einfach die emotionale Unterstützung. Ohne sie wäre das Familien-Team Voges nicht komplett.

Lian ist Mitglied im MSC Freden und im GSC Salzgitter, wo sein Vater Jan als 2. Vorsitzender aktiv ist. Große Sponsoren sind bisher noch nicht an Bord, doch mit Unterstützung von Kiedrowski Motorsports, POW Pro-Offroad-Wash, Leuci Motorsport, dem Dachdeckerbetrieb von Papa Jan www.voges-dach.de und natürlich seiner Familie hat Lian eine starke Basis.

Eines ist klar: Lian fährt mit Herzblut - nicht nur für Titel, sondern vor allem, weil er Spaß hat.

Wir drücken Lian die Daumen für die Saison 2025!

Jan Voges - Vizepräsident des Zentralverbands des Deutschen Dachdeckerhandwerks

Auf der Delegiertenversammlung 2024 wurde Jan Voges zum neuen Vizepräsidenten des Zentralverbands des Deutschen Dachdeckerhandwerks (ZVDH) gewählt. Er konnte sich über eine deutliche Mehrheit der Delegierten-Stimmen freuen.

Jan Voges ist Dachdeckermeister und gründete im Jahr 2005 in Lamspringe (Niedersachsen-Bremen) den Dachdeckerbetrieb Jan Voges GmbH unter www.voges-dach.de, bei dem er als alleiniger Geschäftsführer tätig ist. Jan’s Schwerpunkt liegt auf energetischer Sanierung und Wohnraumerweiterung. Besonders wichtig ist ihm jedoch das Engagement des Dachdeckerhandwerks im Klimaschutz. So liegt ein weiterer Fokus auf der Installation von PV-Anlagen und dem Anlegen von Gründächern. Neben seiner beruflichen Tätigkeit engagiert er sich ehrenamtlich als Landesreferent für Digitalisierung.

ES IST AN DER ZEIT FÜR EINE NEUE ART VON DACHDECKEREI. UND VIELLEICHT IST ES DANN AUCH GAR NICHT MEHR „NUR“ NOCH EIN DACH. - JAN VOGES

Ihr kommt auch aus dem Deutschen Handwerk? Ihr habt Ideen und möchtet Pläne umsetzen? Nehmt gerne Kontakt zu Jan auf! Ihm ist vor allem wichtig, das Dachdeckerhandwerk als modernes Handwerk zu präsentieren und für junge Menschen attraktiv zu machen. Auch in der Digitalisierung von Betriebsabläufen sieht er noch großes Potenzial. Angesichts zunehmender Bürokratie gewinnt dies zunehmend an Bedeutung!

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MSC Mölln e.V. im ADAC

In unserer neuen Reihe berichten wir über unsere deutschen Motocross Vereine- und deren Geschichte. Heute beginnen wir mit einem sehr alten Verein, dem MSC Mölln e.V. im ADAC . (Mölln ist eine Kleinstadt im Kreis Herzogtum Lauenburg im Südosten Schleswig-Holsteins.)

Gegründet wurde der MSC Mölln 1951 und hat sein Vereinsgelände südlich von Mölln. Mit über 420 aktiven Mitgliedern - davon ca. 150 Kinder und Jugendliche - ist der MSC Mölln der größte Motorsport-Verein Norddeutschlands. Neben den regelmäßigen Motocross-Trainings auf der Vereinsanlage Grambeker Heidering, veranstaltet der MSC Mölln Internationale Motocross- und Autocrossveranstaltungen mit großem Erfolg.

Darüber hinaus nimmt der Verein an Messen teil, macht Ausflüge, Showrennen u.v.m. Neben dem Motorsport wird das Miteinander ganz groß geschrieben. Schnell knüpft man hier Kontakte zu anderen Mitgliedern. Eine lockere Atmosphäre bestimmt das Vereinsleben. Kurz gesagt: Viele nette Menschen frönen dem Motorsport!

Wir trainieren Mittwochs von 16:00 bis 19:30 Uhr. Wer Interesse hat, ist herzlich eingeladen, uns mal zu besuchen. www.msc-moelln.de

Endurotraining beim MSC Mölln

Der MSC Mölln veranstaltete dieses Jahr auch wieder ein großes Endurotraining. Man benötigte keinen Führerschein und auch Quad- und ATV Fahrer waren herzlich willkommen. Die Anmeldung wurde locker vor Ort gemacht und gestartet wurde um 09:30 Uhr. Gefahren wurde in den Gruppen immer im halbe Stundentakt und abwechselnd. So kamen alle auf ihre Fahrzeit!

Autocross Academy für Kinder

Gemeinschaftlich mit dem MSG-Uhlenköper e.V.im ADAC Niedersachsen/Sachsen-Anhalt und dem MSC Mölln e.V. im ADAC HANSA hatten Kinder im Alter von 6- 10 Jahren die Chance in den Motorsport zu schnuppern.

Am 09.09 diesen Jahres veranstaltete der MSC Mölln eine Autocross Academy für Kinder im Alter von 6 - 10 Jahren. Wer nicht größer als 1,50 war, konnte daran teilnehmen.

Die vier Trainer, Manja Klopp, Markus Klopp (beide MSC Mölln), Alex Mehrens und Tobias Ellermann gaben den Kindern erst eine theoretische Einweisung, Flaggenkunde und natürlich eine Streckenbegehung. Bevor es aber in die Buggy´s ging, wurde für jeden der richtige Helm/ Handschuhe- und Nackenstütze rausgesucht.

Die Kinder wurden von Runde zu Runde immer sicherer und schneller. Zum Abschluss des Samstages durften sie sogar auf einen Teil der großen Autocross- Strecke und erste kleine Fahrten um aufgestellte Pylonen machen. Alle Teilnehmer erhielten zur erfolgreichen Teilnahme Urkunden.

Historie des MSC Mölln

Unser Verein zählt mittlerweile über 400 Mitglieder, die Jüngsten können gerade eben Fahrrad fahren und die Ältesten sind um einiges älter als unser Verein selber. Die Wenigsten wissen wie unser Verein überhaupt entstanden ist und welch interessanten Geschichten sich hinter dem Grambeker Heidering verbergen.

In den 1950er Jahren entstand, aus einer Gruppe junger Männer, die Kunststücke mit Motorrad und Auto auf dem Möllner Sportplatz präsentierten, der MSC Mölln.

Es wurden, ganz anders als heute, keine Rennen gezeigt, sondern Stunts von einzelnen Fahrern mit ihren Motorrädern oder Autos, sowie von Gruppen, die beispielsweise Pyramiden auf dem Motorrad turnten.

Die Einnahmen dieser Shows wurden in unseren heutigen Grambeker Heidering investiert, welcher mit viel Mühe und Stück für Stück von den Mitgliedern errichtet wurde.

Bei den sehr sehenswerten Stunts kamen verschiedenste Modelle zum Einsatz. Mit dem Erlös der „Stunt-Show“ kam genug Geld zusammen, um ein Gelände bei Grambek (heute Grambeker Heidering) für lange Zeit zu pachten.

Interessantes Detail: Bei dem Sprung durch die Ziegelmauer wurde es etwas schmerzhaft, da man den Maurern nicht gesagt hatte, recht wenig Mörtel zu nehmen…aber man kam immerhin durch…

Knut Dederichs als Metallbauer baute auch die Rampen für Jürgen Baumgarten (JB GERMAN OIL)- berechnet hatte sie ein Artillerist der BW - auch für einen Sprung über den Elb-Trave-Kanal.

In Mölln ist es schon lange üblich, im Pausenprogramm beim Motocross etwas mit Autos zu zeigen - lockte die Zuschauer dann auch zum nächsten Autocross - und beim Autocross gab es Showeinlagen durch die Motocrosser vom Club, z.B. Wettbewerbe um die „Goldene Ananas“ bei einem 4-er Team Wettbewerb zwischen Autocross und Motocrossern - immer einzeln auf der Bahn mit Start durch Flaggensignal und Bremsprüfung nach einer Runde. Dann der Nächste - und die Motocrosser hatten auch fast nicht trainiert, punktgenau anzuhalten - außerdem mussten alle Altersgruppen bei den Fahrern vertreten sein, 16- 65 Jahre waren da am Start - heute moderiert von Marco Heinrich - das hat alleine schon hohen Unterhaltungswert - und alles durchführbar in ca. 30 Minuten bei der Mittagspause. Gefällt Allen. Es gewinnt auch wundersamerweise immer mal ein anderes Team…hält die Spannung. Show eben.

Die Sprünge mit dem VW 1500 machte damals immer Knut Dederichs.

Die Autocross-Bahn existierte in ihrem Layout fast unverändert bis heute - und wurde auch regelmäßig genutzt für den DC-Cup - so eine Art Norddeutsche Meisterschaft. Jetzt NAX-Cup genannt.

Autocross-Geschichte in Mölln

Bis in die späten 80er Jahre waren hier in Mölln Europameisterschaftsläufe zuhause, dann wurden diese internationalen Meisterschaftsläufe auch aufgrund der astronomischen Genehmigungsgebühren durch die FIA / ONS vom MSC Mölln nicht mehr durchgeführt.

Dieses Jahr haben wir unser 70-jähriges Bestehen und nächstes Jahr feiern wir unser 60-jähriges Motocross-Jubiläum. Wir sind wirklich stolz auf dieses lange und auch erfolgreiche Bestehen und hoffen natürlich, dass es ebenso weitergeht.

Eines unserer Gründungsmitglieder ist Knut Dederichs, er ist unser ältestes Mitglied und nach wie vor jeden Mittwoch der Saison bei uns. Früher ist Knut mit dem Auto oder Motorrad durch die Gegend gesprungen, egal ob durch Wände oder Feuerringe, Hauptsache spektakulär.

Deswegen haben wir uns überlegt, unsere neuen Vereinsjerseys, inspiriert von der ersten Vereinsklamotte die es 1951 für die Fahrer gab, zu gestalten. Die Geschichte bleibt so am Leben und wird weiter getragen von unseren Fahrern.

Die Meisten kommen durch die Begeisterung der Eltern zum ersten Mal mit Motocross in Berührung und entdecken wahrscheinlich so die eigene Liebe zu diesem Sport. Sie kommen zum Fahren, lernen neue Leute kennen und schließen Freundschaften.

Motorsport-Club “Till Eulenspiegel” - der heutige MSC Mölln. Einst benannt nach Till Eulenspiegel, der Protagonist eines mittelniederdeutschen Volksbuchs.

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